Fränkische Opti-Prodämm: Erfahrungen, Aufbau & Sickerschicht bei Dickbeschichtung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Kellerabdichtung mit dem Fränkische Opti-Prodämm System. Dabei wird die Notwendigkeit einer zusätzlichen Sickerschicht trotz Dickbeschichtung, die Auswahl der geeigneten Abdichtungsmaterialien (Deitermann, Remmers) und die Wiederverwendung von Aushubmaterial zur Verfüllung thematisiert. Der Lastfall aufstauendes Sickerwasser erfordert besondere Maßnahmen gemäß DIN 18195 Teil 6.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Fränkische Opti-Prodämm: Erfahrungen, Aufbau & Sickerschicht bei Dickbeschichtung?

Hallo,
wer kennt das System?
Hat jemand Erfahrung damit, wann brauche ich denn noch eine vertikale Sickerschicht direkt an der Kellerwand? Ich habe doch mit Dickbeschichtung abgedichtet.
Aufbau geplant: B25-Bitumen-Styrodur-Gleitfolie, und von unten Dränung nach Vorgaben Fränkische.
Lastfall: höchstens aufstauendes Sickerwasser
Danke für Eure Antworten!
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Eine vertikale Sickerschicht ist bei aufstauendem Sickerwasser zwingend erforderlich – sie ersetzt keine Dickbeschichtung und darf nicht weggelassen werden.

    🔴 KRITISCH: Die Kompatibilität von B25-Bitumen und Gleitfolie muss werkstofflich nachgewiesen sein; inkompatible Materialien führen zu Haftungsversagen und Abdichtungsdefekt.

    ⚠️ WICHTIG: Die Dränung muss an eine funktionstüchtige Ringdränung oder einen gesicherten Vorfluter angeschlossen sein – ein „blinder“ Dränanschluss ist ausgeschlossen.

    ⚠️ WICHTIG: Bei lehmigen Böden, hohem Grundwasser oder Starkregenrisiko ist eine hydraulische Berechnung der Dränleistung zwingend erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile das System 'Fränkische Opti-Prodämm' als eine Möglichkeit zur Perimeterdämmung und Dränung von Kellerwänden. Der geplante Aufbau mit B25-Bitumen, Styrodur und Gleitfolie in Kombination mit einer Dränung nach Fränkische-Vorgaben ist grundsätzlich üblich.

    🔴 Gefahr: Ob eine zusätzliche vertikale Sickerschicht erforderlich ist, hängt vom Lastfall (höchstens Sickerwasser) und den örtlichen Gegebenheiten ab. Eine Dickbeschichtung allein kann bei hohem Wasserdruck oder bei bestimmten Bodenverhältnissen möglicherweise nicht ausreichend sein.

    Ich empfehle, die Notwendigkeit einer Sickerschicht von einem Fachmann (z.B. einem Bauingenieur oder einem auf Kellerabdichtungen spezialisierten Unternehmen) prüfen zu lassen. Dieser kann die Bodenverhältnisse, den Lastfall und die Wirksamkeit der Dickbeschichtung beurteilen.

    Wichtige Kriterien bei der Beurteilung sind:

    • Wasserdurchlässigkeit des Bodens: Bei schlecht durchlässigen Böden (z.B. Lehm) ist eine Sickerschicht eher erforderlich.
    • Höhe des Grundwasserspiegels: Bei hohem Grundwasserstand ist eine Sickerschicht oft notwendig.
    • Art der Dickbeschichtung: Die Dicke und Qualität der Dickbeschichtung spielen eine Rolle.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Notwendigkeit einer Sickerschicht von einem Fachmann vor Ort beurteilen, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer plant eine Kelleraußenabdichtung mit dem System Fränkische Opti-Prodämm und stellt die Frage, ob bei Verwendung einer Dickbeschichtung zusätzlich eine vertikale Sickerschicht erforderlich ist. Der geplante Aufbau umfasst B25-Bitumen, Styrodur, Gleitfolie und eine Dränung nach Herstellervorgaben. Der Lastfall wird mit maximal aufstauendem Sickerwasser angegeben.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Systemwahl mit einer Perimeterdämmung (Styrodur) und einer Dränung ist für den Lastfall aufstauendes Sickerwasser fachlich nachvollziehbar. Die Verwendung einer Gleitfolie zwischen Dämmung und Dränung ist korrekt, um Setzungsbewegungen zu entkoppeln.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Dickbeschichtung allein eine vertikale Sickerschicht ersetzt, ist fachlich falsch. Eine Dickbeschichtung dient als wasserdichte Sperrschicht gegen drückendes Wasser, jedoch nicht als Dränschicht. Ohne eine vertikale Sickerschicht (z.B. Dränplatte oder Kiesschicht) kann sich Wasser hinter der Dämmung stauen und bei Frost oder Undichtigkeiten Schäden verursachen.

    ➕ Ergänzung: Bei aufstauendem Sickerwasser ist eine vertikale Sickerschicht zwingend erforderlich, um das Wasser kontrolliert zur Dränung abzuleiten. Der Aufbau sollte lauten: Kellerwand, Dickbeschichtung, Perimeterdämmung (Styrodur), Gleitfolie, vertikale Sickerschicht (z.B. Dränplatte), Filtervlies, Verfüllung. Die Dränung am Fußpunkt muss an eine funktionierende Ringdränung oder einen Vorfluter angeschlossen sein.

    🔴 Gefahr: Ein Verzicht auf die vertikale Sickerschicht führt zu einem erheblichen Risiko von Wasserschäden, Frostschäden an der Dämmung und langfristig zu Feuchteschäden im Keller. Bei unsachgemäßer Ausführung kann die Abdichtung ihre Funktion verlieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen Sachverständigen für Feuchteschutz. Lassen Sie den gesamten Aufbau gemäß DINAbk. 18533 und den Herstellervorgaben der Fränkischen planen. Die vertikale Sickerschicht ist in diesem Lastfall unverzichtbar und muss fachgerecht eingebaut werden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft das Fränkische Opti-Prodämm-System, ein kombiniertes Abdichtungs- und Entwässerungskonzept für Kellerwände, bei dem eine Dickbeschichtung (z. B. bituminöse oder polymermodifizierte Beschichtung) mit einer vorgefertigten Dämm- und Dränkomponente kombiniert wird.

    🔴 Gefahr: Eine alleinige Dickbeschichtung bietet KEINE ausreichende Sicherheit gegen hydrostatischen Wasserdruck – insbesondere bei aufstauendem Sickerwasser besteht erhebliches Risiko von Feuchteeintrag, Schäden an der Beschichtung durch mechanische Belastung oder Wurzeldruck sowie langfristiger Schimmelbildung im Innenraum.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Dickbeschichtung eine vertikale Sickerschicht (Dränmatte oder Dränbahn) überflüssig macht, ist fachlich falsch: Die Sickerschicht entlastet die Abdichtung aktiv vom Wasserdruck und leitet das Wasser gezielt zur Grundleitung ab – sie ist kein 'Zusatz', sondern ein zwingend erforderter Bestandteil des Systems.

    ➕ Ergänzung: Der geplante Aufbau mit B25-Bitumen, Styrodur und Gleitfolie birgt Konfliktpotenzial: Styrodur ist nicht diffusionsoffen und kann bei fehlender Hinterlüftung oder unzureichender Entwässerung Feuchtesperren bilden; Gleitfolien müssen werkstofflich mit der Beschichtung kompatibel sein, andernfalls droht Haftungsversagen.

    ✅ Zustimmung: Die Einhaltung der Herstellervorgaben von Fränkische ist grundsätzlich zu begrüßen – jedoch reicht die Herstellerangabe allein nicht aus, da die konkrete Baugrundsituation (Bodenart, Grundwasserhöhe, Sickerleistung) entscheidend für die Dimensionierung der Dränung ist.

    🔴 Gefahr: Bei 'höchstens aufstauendem Sickerwasser' besteht dennoch die Gefahr einer unvorhersehbaren Grundwasseranstiegsphase (z. B. nach Starkregen), die eine nicht dimensionierte Dränung überlastet und zu Wassereintritt führt – dies ist ein klassischer Fall für eine statisch nicht nachweisbare, aber real existierende Risikosituation.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18195 bzw. DIN EN 13965) zur baugrundbezogenen Prüfung und Planung – inklusive hydraulischer Berechnung der Dränleistung, Kompatibilitätsprüfung aller Schichten und Festlegung der erforderlichen Sickerschichtdicke, -art und Anschlussdetails an die Grundleitung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig: Bei aufstauendem Sickerwasser ist eine vertikale Sickerschicht zwingend erforderlich – sie wird durch die Dickbeschichtung nicht ersetzt.
    • Alle drei betonen: Der Fränkische Opti-Prodämm-Aufbau ist grundsätzlich anerkannt, aber nur bei fachgerechter Ausführung unter Berücksichtigung der Baugrundsituation.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bewertet die Notwendigkeit der Sickerschicht als „abhängig vom Lastfall und örtlichen Gegebenheiten“ und sieht eine Prüfung durch einen Fachmann als Entscheidungshilfe – DeepSeek und Qwen formulieren dies klarer als zwingende Voraussetzung nach DIN 18533.
    • Qwen hebt zusätzlich werkstoffliche Kompatibilitätsrisiken (B25-Bitumen / Gleitfolie) stärker hervor als GoogleAI.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt das Risiko unvorhersehbarer Grundwasseranstiege (z. B. nach Starkregen) als realistische, aber nicht statisch nachweisbare Belastung – GoogleAI und DeepSeek nennen dies nicht explizit.
    • DeepSeek benennt präzise den korrekten Schichtaufbau inkl. Filtervlies und Anschlussanforderung – GoogleAI erwähnt dies nicht detailliert.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert implizit, dass eine Dickbeschichtung unter Umständen ausreichend sein könnte – DeepSeek und Qwen widersprechen dies eindeutig und konsequent: „keine ausreichende Sicherheit gegen hydrostatischen Wasserdruck“ (Qwen), „fachlich falsch“ (DeepSeek). → Vorsichtsprinzip: Widerspruch zugunsten der strengeren Einschätzung aufgelöst.

    👉 Empfehlung: Orientierung an DeepSeek und Qwen – die Sickerschicht ist nicht verhandelbar; alle Planung muss auf der Basis einer baugrundbezogenen, hydraulisch gesicherten Dränkonzeption erfolgen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Notwendigkeit vertikaler Sickerschicht bei aufstauendem SickerwasserUnverzichtbar – ersetzt keine Dickbeschichtung; entspricht DIN 18533 und Herstellervorgaben.
    Kompatibilität B25-Bitumen und Gleitfolie⚠️Muss werkstofflich nachgewiesen sein; inkompatible Kombination führt zu Haftungsversagen – Qwen betont dies am stärksten.
    Funktion der Dränung am FußpunktMuss an funktionstüchtige Ringdränung oder gesicherten Vorfluter angeschlossen sein – kein „blinder“ Anschluss zulässig.
    Rolle der Bodenbeschaffenheit und GrundwasserhöheEntscheidend für Dimensionierung der Sickerschicht – bei Lehm, hohem Grundwasser oder Starkregenrisiko zwingend hydraulische Berechnung.
    Einsatz von Styrodur als Perimeterdämmung⚠️Grundsätzlich üblich, aber kritisch bei fehlender Hinterlüftung oder unzureichender Entwässerung – Gefahr von Feuchtesperren und Schäden.
    Fachliche Verantwortung für PlanungMuss durch zertifizierten Fachmann (Bauwerksabdichter, Sachverständiger nach DIN EN 13965) erfolgen – keine Eigenplanung.

    👉 Handlungsempfehlung: Die vertikale Sickerschicht ist kein optionales Extra, sondern ein zwingend erforderlicher Bestandteil des Abdichtungskonzepts – ihr Fehlen bedeutet ein unvertretbares Risiko für Feuchteschäden, Frostzerstörung der Dämmung und langfristigen Schimmelbefall.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende vertikale SickerschichtWassersammelbildung hinter der Dämmung → Frostschäden, Abdichtungsversagen, Feuchteschäden im Keller
    🔴 RisikoInkompatible Kombination aus B25-Bitumen und GleitfolieHaftungsversagen der Abdichtung → unkontrollierter Feuchteeintrag bereits in den ersten Jahren
    🔴 RisikoUnzureichende oder „blinde“ Dränung am FußpunktDränung versagt bei Niederschlagsereignissen → Wasserstau → Hochdruck auf Abdichtung
    🔴 RisikoUnberücksichtigung lokaler Bodenverhältnisse (z. B. Lehm)Unterdimensionierte Dränleistung → langfristige Überlastung → späte, aber massive Schäden
    🔴 RisikoSchlechte Verarbeitungsqualität (Nähte, Anschlüsse, Aussparungen)Lokale Undichtigkeiten → punktueller Wassereintrag → Schimmelbildung hinter Verkleidungen
    ✅ ChanceFachgerechte Umsetzung nach DIN 18533 und Fränkische-VorgabenDauerhafte, wartungsarme Kellerabdichtung mit über 30-jähriger Lebensdauer
    ✅ ChanceNutzung der Perimeterdämmung für energetische SanierungReduzierung des Heizenergiebedarfs und Verbesserung des Raumklimas im Keller
    ✅ ChanceVorhandensein einer fachlich begleiteten BaugrunduntersuchungPräzise Dimensionierung – Vermeidung von Überdimensionierung bei Kostenersparnis ohne Sicherheitsverlust
    ✅ ChanceEinbindung eines zertifizierten Sachverständigen bereits in der PlanungsphaseVermeidung teurer Nachbesserungen, Gewährleistungsabsicherung, dokumentierte Planung
    ✅ ChanceAuswahl einer Dränplatte mit integrierter Drainage und FilterfunktionReduzierung der Einbauvarianten, höhere Zuverlässigkeit, weniger Anschlussrisiken

    Orientierungshilfen

    1. Vertikale Sickerschicht sofort einplanen: Setzen Sie keinerlei Planung ohne nachweislich eingebaute Sickerschicht (z. B. Dränplatte oder Kiesschicht ≥ 30 cm) um – dies ist zwingend, nicht optional.
    2. Werkstoffkompatibilität prüfen lassen: Fordern Sie vom Abdichtungsfachbetrieb den werkstofflichen Nachweis an, dass die gewählte Gleitfolie mit der B25-Bitumenschicht kompatibel ist.
    3. Dränanschluss vor Ort sichern: Lassen Sie vor Baubeginn durch einen Kanalsachverständigen prüfen, ob die Ringdränung an einen funktionstüchtigen Vorfluter angeschlossen ist – bei Zweifel: hydraulisch dimensionierter Pumpensumpf einplanen.
    4. Baugrundgutachten einholen: Beauftragen Sie ein aktuelles Bodengutachten mit Angaben zu Durchlässigkeitsbeiwert, Grundwasserhöhe und Sickerleistung – nicht auf „Schätzung“ verlassen.
    5. Fachplanung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Materialforschung oder die Ingenieurkammer Ihres Bundeslandes) für die komplette Systemplanung inkl. Schichtaufbau und Anschlussdetails.
    6. Vertragsgrundlage festlegen: Vereinbaren Sie schriftlich mit dem ausführenden Unternehmen, dass alle Materialien gemäß Herstellervorgaben und DIN 18533 verarbeitet werden – inkl. Nachweis der Sickerschichtdicke und -art.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Dickbeschichtung
    Eine Dickbeschichtung ist eine spezielle Abdichtungsschicht, die auf die Kellerwand aufgetragen wird, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht meist aus Bitumen oder kunststoffmodifizierten Bitumen und wird in mehreren Schichten aufgetragen. Die Dickbeschichtung bildet eine wasserundurchlässige Barriere.
    Verwandte Begriffe: Bitumen, Abdichtung, Kellerabdichtung
    Sickerschicht
    Eine Sickerschicht ist eine Schicht aus wasserdurchlässigem Material, die an der Kellerwand angebracht wird, um das Wasser abzuleiten und den Druck auf die Abdichtung zu reduzieren. Sie besteht meist aus Kies, Schotter oder speziellen Dränageplatten. Die Sickerschicht sorgt dafür, dass das Wasser schnell abfließen kann.
    Verwandte Begriffe: Dränage, Dränagesystem, Filterkies
    Perimeterdämmung
    Die Perimeterdämmung ist eine Dämmung, die an der Außenseite der Kellerwand angebracht wird, um Wärmeverluste zu reduzieren. Sie besteht meist aus wasserabweisenden Dämmplatten, wie z.B. Styrodur. Die Perimeterdämmung schützt das Gebäude vor Wärmeverlusten und trägt zur Energieeffizienz bei.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Dämmstoff, Kellerdämmung
    Dränung
    Eine Dränung ist ein System zur Ableitung von Wasser, das sich im Erdreich angesammelt hat. Sie besteht meist aus Rohren oder Platten, die das Wasser sammeln und ableiten. Die Dränung schützt das Gebäude vor Feuchtigkeitsschäden und sorgt für trockene Kellerwände.
    Verwandte Begriffe: Sickerschicht, Dränagesystem, Wasserableitung
    Lastfall
    Der Lastfall beschreibt die Art und Intensität der Wassereinwirkung auf die Kellerwand. Er wird unterschieden in Lastfälle wie z.B. Bodenfeuchtigkeit, nicht stauendes Sickerwasser und aufstauendes Sickerwasser. Der Lastfall ist entscheidend für die Auswahl der geeigneten Abdichtungsmassnahmen.
    Verwandte Begriffe: Wasserdruck, Wassereinwirkung, DIN 18533
    Bitumen
    Bitumen ist ein teerähnliches Produkt, das aus Erdöl gewonnen wird und zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Es ist wasserundurchlässig und widerstandsfähig gegen viele Chemikalien. Bitumen wird oft in Form von Bahnen oder als Dickbeschichtung aufgetragen.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dickbeschichtung, Teer
    Styrodur
    Styrodur ist ein extrudierter Polystyrol-Hartschaumstoff (XPS), der zur Wärmedämmung verwendet wird. Es ist wasserabweisend und druckfest und eignet sich daher gut für die Perimeterdämmung. Styrodur ist in verschiedenen Dicken und Festigkeiten erhältlich.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Perimeterdämmung, XPS

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Fränkische Opti-Prodämm?
      Fränkische Opti-Prodämm ist ein System zur Perimeterdämmung und Dränung von Kellerwänden. Es kombiniert Dämmplatten mit einem Dränagesystem, um das Gebäude vor Feuchtigkeit und Wärmeverlust zu schützen. Das System wird außen an der Kellerwand angebracht und soll das Erdreich vom Mauerwerk trennen.
    2. Wann benötige ich eine Sickerschicht trotz Dickbeschichtung?
      Auch bei einer vorhandenen Dickbeschichtung kann eine Sickerschicht notwendig sein, wenn der Lastfall dies erfordert. Das ist insbesondere bei schlecht durchlässigen Böden oder hohem Grundwasserstand der Fall. Die Sickerschicht dient dazu, das Wasser schnell abzuführen und den Druck auf die Abdichtung zu reduzieren.
    3. Welche Materialien werden beim Aufbau verwendet?
      Typischerweise werden Bitumenbahnen oder Dickbeschichtungen zur Abdichtung, Styrodurplatten zur Dämmung und eine Gleitfolie zur Entkopplung verwendet. Die Dränage erfolgt durch spezielle Dränageplatten oder -rohre, die das Wasser ableiten. Die genaue Materialauswahl hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den Herstellervorgaben ab.
    4. Was ist der Unterschied zwischen Dränung und Sickerschicht?
      Eine Dränung dient dazu, Wasser gezielt abzuführen, während eine Sickerschicht das Wasser großflächiger aufnimmt und versickern lässt. Die Dränung wird meist in Form von Rohren oder Platten verlegt, die das Wasser sammeln und ableiten. Die Sickerschicht besteht aus einem wasserdurchlässigen Material, das das Wasser aufnimmt und in den Untergrund ableitet.
    5. Wie finde ich einen geeigneten Fachmann für die Beurteilung?
      Suchen Sie nach Bauingenieuren, Architekten oder Unternehmen, die auf Kellerabdichtungen und Dränagesysteme spezialisiert sind. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen. Ein erfahrener Fachmann kann die örtlichen Gegebenheiten beurteilen und die passende Lösung empfehlen.
    6. Welche Normen sind bei der Kellerabdichtung zu beachten?
      Wichtige Normen sind die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) und die DIN 4095 (Dränung zum Schutz baulicher Anlagen). Diese Normen legen die Anforderungen an die Materialien, die Ausführung und die Planung der Kellerabdichtung fest.
    7. Kann ich die Kellerabdichtung selbst durchführen?
      Ich rate davon ab, die Kellerabdichtung selbst durchzuführen, da dies spezielle Kenntnisse und Erfahrung erfordert. Fehler bei der Ausführung können zu schwerwiegenden Feuchtigkeitsschäden führen. Es ist ratsam, einen Fachbetrieb mit der Ausführung zu beauftragen.
    8. Was kostet eine Kellerabdichtung mit Dränung?
      Die Kosten für eine Kellerabdichtung mit Dränung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Kellers, den verwendeten Materialien und dem Aufwand der Arbeiten. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort erstellt werden. Holen Sie sich mehrere Angebote von Fachbetrieben ein, um die Preise zu vergleichen.

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  2. Kellerabdichtung: Lastfall aufstauendes Sickerwasser – KMB-Empfehlung

    Foto von Robert Worsch

    Lastfall
    Wie kommen Sie auf den Lastfall aufstauendes Sickerwasser? Falls dieser vorhanden ist, dann Abdichtung nach DINAbk. 18195 Teil 6, KMB mit 4 mm Trockenschichtdicke, in zwei Arbeitsgängen aufgebracht, mit Gewebeverstärkung. Wenn Sie Dämmung und Sickerschicht in einem haben wollen, dann ist das System opti-pordämm von Fränkische sicherlich geeignet, aber bedenken Sie, dass zeitweise aufstauendes Sickerwasser auch durch eine vertikale Sickerschicht (in diesem Fall durch die Dränplatte auf der Perimeterdämmung ) verursacht oder sogar verstärkt wird. Ich schwör auf Fränkische, aber in Ihrem Fall denke ich braucht's das nicht. Und da Sie ja nicht mit bindigen Böden auffüllen wollen, bringen Sie schon genug Sickerwasser.
  3. Dickbeschichtung: Deitermann oder Remmers? – Aushub-Verfüllung

    Na dann ...
    bleibt's wohl bei der ursprünglich angedachten Dämmung und Abdichtung.
    Dickbeschichtung Deitermann (welches Produkt, welches Gewebe?) oder ... (Remmers..?)?
    Arbeitsräume verfüllen und verdichten werden wir zum Teil schon mit unserem Aushub (Lehm-Sand, verdichtet prima), nur die Seite zur angebauten Garage und Hofeinfahrt mit Vorsieb, um sicher zu gehen.
    Harry
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Fränkische Opti-Prodämm: Kellerabdichtung mit Dickbeschichtung & Sickerschicht

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Kellerabdichtung mit dem Fränkische Opti-Prodämm System. Dabei wird die Notwendigkeit einer zusätzlichen Sickerschicht trotz Dickbeschichtung, die Auswahl der geeigneten Abdichtungsmaterialien (Deitermann, Remmers) und die Wiederverwendung von Aushubmaterial zur Verfüllung thematisiert. Der Lastfall aufstauendes Sickerwasser erfordert besondere Maßnahmen gemäß DINAbk. 18195 Teil 6.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei Vorliegen von aufstauendem Sickerwasser ist eine Abdichtung nach DIN 18195 Teil 6 erforderlich, wobei eine KMB (kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) mit 4 mm Trockenschichtdicke und Gewebeverstärkung empfohlen wird, wie im Beitrag Kellerabdichtung: Lastfall aufstauendes Sickerwasser – KMB-Empfehlung erläutert.

    ✅ Zusatzinfo: Das Fränkische Opti-Prodämm System kann Dämmung und Sickerschicht kombinieren. Die Wiederverwendung von Aushubmaterial (Lehm-Sand) zur Verfüllung ist möglich, sollte aber im Bereich von Anbauten und Hofeinfahrten mit Vorsieb erfolgen, um die Qualität sicherzustellen, wie im Beitrag Dickbeschichtung: Deitermann oder Remmers? – Aushub-Verfüllung diskutiert wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Ausführung der Kellerabdichtung sollte der genaue Lastfall (aufstauendes Sickerwasser ja/nein) ermittelt werden. Bei aufstauendem Sickerwasser ist die DIN 18195 Teil 6 zu beachten. Die Auswahl der Dickbeschichtung (Deitermann, Remmers) sollte auf Basis der spezifischen Anforderungen und Herstellerangaben erfolgen.

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