Holzpflaster/Hirnholzboden in Halle von 1885: Schimmelrisiko, Aufbau & Kosten?
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Holzpflaster/Hirnholzboden in Halle von 1885: Schimmelrisiko, Aufbau & Kosten?

Hallo!
Vielen Dank an MetaGer, die Suchmaschine, die mich hierher geführt hat.
Aber nun zur Sache. Ich benutze eine Halle, Baujahr. 1885, Vollziegelwände, auf Feldstein Fundament, soweit man das beurteilen kann. Der Boden besteht überwiegend aus Beton, der sich aber zum Teil in sehr unterschiedlichem Zustand und Höhe befindet. Soweit ich das beurteilen kann ist er aber zumindest nirgendwo feucht. Ich möchte den Boden um ca. 25-30 cm anheben, und bin auf die Idee gekommen, dazu Holzpflaster? zu verwenden.
Das heißt Balkenstücke von entsprechender Länge hochkant auf den Boden zu Stellen, um in einem Zug auch die verschiedenen Höhen auszugleichen. Das Ist viel Arbeit, ich weiß, aber ich habe Zeit und Geduld. Wenn ich die rohen, unbehandelten Holzstücke auf den ebenso rohen Boden Stelle, und die Fugen mit Korkmehl (mache ich selbst) fülle und danach den geschliffenen Holzboden mit Wachs oder Öl/Hartöl behandele, mit welchen Problemen habe ich zu rechnen? Für die Arbeit möchte ich gebrauchtes, trockenes, unbehandeltes Holz verwenden, also eigentlich ein selbstbau Recycling Projekt. Ist für mich auch eine Kostenfrage, denn die Halle ist recht groß. Der Ausbau soll nach und nach erfolgen, wie ich eben Holz bekomme. Meine größte Sorge ist eigentlich die Gefahr der Schimmelbildung, wenn's vielleicht doch irgendwo feucht ist. Am liebsten möchte ich weder Bitumenbahn noch Kleber verwenden, weil ich dann im Problemfall einzelne Stücke oder Zonen leicht erneuern kann. Außerdem brauche ich dann nur drei Sachen für den Boden, Holz, Korkmehl, Öl/Wachs. Finde ich ziemlich billig, deswegen gut. Bin für jede Anregung dankbar. Vielen Dank in voraus. B. Bell
  • Name:
  • Berthold Bell
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Schimmelbildung durch Feuchtigkeit im Untergrund. Fachmännische Prüfung und Sanierung sind erforderlich.

    🔴 Gefahr: Bitumenbahnen können Schadstoffe enthalten. Vorhandene Bahnen sollten auf Asbest untersucht werden.

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile die Idee, in einer Halle von 1885 Holzpflaster/Hirnholzboden zu verlegen, als grundsätzlich machbar, aber mit einigen wichtigen Aspekten, die beachtet werden müssen.

    🔴 Gefahr: Die größte Sorge sollte der Schimmelbildung gelten, insbesondere wenn eine Bitumenbahn vorhanden ist. Bitumenbahnen können Feuchtigkeit einschließen und somit Schimmelbildung begünstigen. Eine sorgfältige Analyse des Untergrunds auf Feuchtigkeit ist unerlässlich.

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

    • Feuchtigkeitsmessung: Vor der Verlegung des Holzpflasters muss eine umfassende Feuchtigkeitsmessung des Betonbodens durchgeführt werden.
    • Untergrundvorbereitung: Entfernen Sie lose Teile des Betonbodens und gleichen Sie Unebenheiten aus.
    • Dampfsperre: Wenn keine Bitumenbahn vorhanden ist, kann eine Dampfsperre sinnvoll sein, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.
    • Hinterlüftung: Sorgen Sie für eine ausreichende Hinterlüftung des Holzpflasters, um Feuchtigkeit abzutransportieren.
    • Holzauswahl: Verwenden Sie Holzarten, die resistent gegen Feuchtigkeit sind.

    Für die Verlegung des Holzpflasters gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Holzstücke können direkt auf den vorbereiteten Untergrund geklebt oder in ein Splittbett verlegt werden. Die Fugen können mit Korkmehl oder einem speziellen Fugenmörtel gefüllt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Untergrund von einem Fachmann begutachten und sich bezüglich der geeigneten Maßnahmen zur Schimmelprävention beraten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Hirnholz
    Holz, bei dem die Fasern senkrecht zur Oberfläche verlaufen. Dadurch entsteht eine besonders widerstandsfähige Oberfläche.
    Verwandte Begriffe: Holzpflaster, Stirnholz, Kopfholz
    Bitumenbahn
    Eine Abdichtungsbahn aus Bitumen, die zum Schutz vor Feuchtigkeit eingesetzt wird. Kann in älteren Gebäuden vorkommen.
    Verwandte Begriffe: Dachpappe, Abdichtung, Feuchtigkeitssperre
    Dampfsperre
    Eine Schicht, die das Eindringen von Wasserdampf in Bauteile verhindert. Wird oft unter Bodenbelägen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Feuchtigkeitsschutz, Baufolie
    Hinterlüftung
    Eine Belüftungsebene, die dazu dient, Feuchtigkeit abzutransportieren und Schimmelbildung zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Belüftung, Ventilation, Luftzirkulation
    Feuchtigkeitsmessung
    Die Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts eines Materials. Wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu erkennen und zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Hygrometrie, Feuchtegehalt, Materialfeuchte
    Schimmelbildung
    Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, oft verursacht durch Feuchtigkeit. Kann gesundheitsschädlich sein.
    Verwandte Begriffe: Pilzbefall, Feuchtigkeitsschaden, Mykose
    Holzpflaster
    Ein Bodenbelag aus kleinen Holzstücken, die auf dem Untergrund verlegt werden. Bietet eine natürliche Optik und angenehme Haptik.
    Verwandte Begriffe: Hirnholzboden, Parkett, Dielenboden

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Hirnholzboden?
      Hirnholzboden besteht aus Holzstücken, bei denen die Jahresringe sichtbar sind. Diese Anordnung macht den Boden besonders widerstandsfähig und langlebig.
    2. Welche Vorteile hat Holzpflaster?
      Holzpflaster ist robust, langlebig und bietet eine angenehme Haptik. Es kann auch zur Verbesserung des Raumklimas beitragen.
    3. Wie kann ich Schimmelbildung unter dem Holzpflaster verhindern?
      Eine sorgfältige Untergrundvorbereitung, eine Dampfsperre und eine gute Hinterlüftung sind entscheidend, um Schimmelbildung zu verhindern.
    4. Welche Holzarten eignen sich für Holzpflaster?
      Harte und feuchtigkeitsresistente Holzarten wie Eiche, Robinie oder Lärche sind gut geeignet.
    5. Wie pflege ich Holzpflaster?
      Holzpflaster sollte regelmäßig gereinigt und bei Bedarf mit Öl oder Wachs behandelt werden.
    6. Kann ich Holzpflaster auf einer Fußbodenheizung verlegen?
      Ja, Holzpflaster kann auf einer Fußbodenheizung verlegt werden, aber es ist wichtig, die Wärmeleitfähigkeit des Holzes zu berücksichtigen.
    7. Was kostet Holzpflaster?
      Die Kosten für Holzpflaster variieren je nach Holzart, Verlegemuster und Untergrundvorbereitung. Eine genaue Kalkulation ist empfehlenswert.
    8. Wie lange hält Holzpflaster?
      Bei guter Pflege kann Holzpflaster mehrere Jahrzehnte halten.

    🔗 Verwandte Themen

    • Holzboden im Altbau sanieren
      Tipps zur Sanierung und Pflege von Holzböden in alten Gebäuden.
    • Feuchtigkeitsschäden im Altbau erkennen und beheben
      Informationen zur Erkennung und Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden in Altbauten.
    • Schimmelprävention im Innenbereich
      Maßnahmen zur Vorbeugung von Schimmelbildung in Wohnräumen.
    • Bodenbeläge für Fußbodenheizung
      Geeignete Bodenbeläge für die Kombination mit einer Fußbodenheizung.
    • Holzarten für den Innenbereich
      Empfehlungen für die Auswahl der richtigen Holzart für den Innenausbau.
  2. Hirnholzboden: Feuchtigkeitssperre & Holzart-Wahl

    Foto von Martin Malangeri

    Gudden Tach!
    Mach'ich doch mal einen Anfang  -  Hirnholzparkett in einer Halle finde ich einfach schick.
    Aber es gibt tatsächlich ein paar Dinge zu beachten:
    1. Hirnholz hochkant bietet die beste Angriffsfläche für Feuchtigkeit von unten, weil die offenliegenden Fasern auf ihrem "natürlichen Wege" die Feuchtigkeit aufnehmen können. Also doch eine darunterliegende Feuchtigkeitssperre überdenken.
    2. Nicht jede Holzart kann verwenden werden. Beispielsweise von Buche ist total abzuraten, bei dieser Art von Boden.
    3. Sie müssen eine Möglichkeit finden Ihre Holzklötzer immer genau auf die gleiche Länge zu bringen, das erleichtert die Arbeit hinterher beim Abschleifen und Ausgleichen
    4. Wenn die horizontale Abdichtung einmal drin ist, unterhalb der Auffüllungsschicht, wo ist Ihr Problem mit dem stückweisen ergänzen? Auch da können Sie Stück für Stück Bitumenschweißbahn dranhängen.
    Mit Grüßen aus Leipzig von
  3. Materialtipp: Resistente Holzarten für Hirnholzböden

    Foto von Martin Malangeri

    Gudden Tach II
    Ein überblick über resistente Holzarten und deren Verwendung finden Sie beim Kollegen Herrn Ries. Siehe Link
    • Name:
  4. Hirnholzparkett: Dehnungsfugen bei Feuchtigkeit

    Foto von Klaus-Hermann Ries

    Gudden Tach III
    Hirnholzparkett jedweder Ausführung arbeitet wie blöde. Einfach Holzklötze hinstellen und mit Holsspänen feststopfen wird nicht funktionieren. Das Quellen beim Eindringen von Feuchte ist extrem, man kann von durchschnittlich 10 % ausgehen. Wenn Sie jetzt 'ne Halle haben on 10 Metern Breite macht das, Moment, wo ist der Taschenrechner, genau: 50 cm Dehnungsfuge auf jeder Seite. Coool. Das gibt Fußleisten 😉
  5. Achtung: Berg-und-Tal-Landschaft ohne Abdichtung!

    Foto von

    Auch wieder wahr.
    Bei Verzicht auf Abdichtung und Dehnungsfugen bekommen Sie eine nette Berg-und-Tal-Landschaft und können anschließend die Halle für Mountainbike und BMX-Rad Veranstaltungen vermieten. 🙂
    • Name:
  6. Referenz: Hirnholzpflaster in Steinmetzwerkstatt Freiburg

    Werkstattboden ...
    Werkstattboden ist doch der Boden in der Steinmetz/Bildhauerwerkstatt der Berufsschule Freiburg großflächig, also ordentlich über 10 m, mit Hirnholzpflaster in Eiche belegt. Hirnholzpflaster ist sehr druckstabil, gibt aber auch nach, wenn mal was (Werkzeug/Steinobjekt) runterfällt. Parkettleger führen sowas also schon aus  -  Fugen/Risse dürfen halt nicht stören. Da ist dann allerdings von einem anständigen Unterbau auszugehen, sicher nicht direkt auf Beton.
    Hab nur eine kurzes Zitat bei

    beim ungarischen Bau gefunden: *Ungewöhnlich ist auch der
    Boden des Hofes: er besteht aus einem in Bitumen gebetteten Hirnholzpflaster* jetzt müssen Sie halt rausfinden wie die das genau gemacht haben 🙂
    Ulf Eberhard

  7. Bitumen & Hirnholz: Verkleben als Feuchtesperre?

    Foto von

    ganz einfach:
    Bitumen in die Bude gekippt und Klötzkes draufgestellt. So sind die verklebt und haben die Feuchtesperre von unten. Das Verkleben behindert das Arbeiten und reduziert die Größe der Dehnungsfuge.
    Habe aber auch schon Fotos gesehen, wo ein Sachverständiger des Parkettlegerhandwerks in einer Druckerei Hirnholzpflaster gelegt hat. Das wurde feucht, dehnte sich aus, haute die Außenwände des Gebäudes weg, Totalabriss war die Folge. Druckerei weg. Parkettlegerbetrieb weg. SV weg. Versicherung sauer 🙂
    Irgendwo in Bayern hat's mal eine Turnhalle zerrissen, aus demselben Grund. Früher (waren es die Neandertaler?) hat man trockenes Holz in Felsspalte getrieben und dann nass gemacht. So spaltet man Steine ...
  8. Hirnholz: Fugenlösung mit Korkstreifen alle Meter?

    nicht kleckern, sondern klotzen ...
    nicht kleckern, sondern klotzen sind ja auch keine Klötzkes, die Herr Bell da nehmen will 🙂 mir wär das auch zu heiß, wenn es denn ganze Gebäude sprengt.
    Vielleicht kann man sich ja an eine Lösung rantasten  -  wenn er nun alle Meter eine satte Fuge (Korkstreifen?) ausbildet? Ist ja alles unverbindlich, Herr Bell muss sich selbst verklagen, wenn schief geht : =>Ulf
  9. Alternative: Flüssigbitumen für Hirnholz-Verklebung?

    Danke erstmal
    Hallo,
    Das waren ja schon einige Anregungen. Wie sieht es denn damit aus?
    Es gibt doch auch Flüssigbitumen oder so was in der Richtung. Wenn ich also die einzelnen Klötze unten anpinsele und dann auf den Boden Stelle, sollte das doch schon helfen. Zusätzlich könnte ich ja auch alle 4-6 Meter sozusagen eine "Leerzeile" einbauen, wobei ich eine Lücke von z.B. 50 mm lasse, die Klötze links und rechts der Leerzeile 1 cm ausklinke, und die Lücke dann mit Klötzen fülle die statt 25 cm nur 4 cm hoch sind. Oder jeweils eine Reihe Klötze nach unten sehr stark konisch schneide, und damit eine Fuge herStelle. Wenn der Boden also nass wird, habe ich zwar auch eine BMX Bahn, aber die Wände bleiben wenigstens stehen, da sich der Boden wohl eher nach oben wölbt. Da ich ja auch verschiedene Höhen ausgleichen muss, und daher die Klötze ohnehin einzeln schneide, will ich so genau schneiden, das der Unterschied maximal 1 mm beträgt. Damit könnte späteres Abschleifen zumindest im Arbeitsbereich entfallen. Na, was haltet Ihr davon? Gruß Berthold Bell.
    • Name:
    • berthold bell
  10. Alternative: Hirnholzpflaster mit Lehmmörtel verlegen

    Habe im Buch Bauen mit Lehm von Gernot ...
    Habe im Buch Bauen mit Lehm von Gernot Mink einen Bericht gelesen in dem man zuerst Lehm auf den Boden schüttet und dann dort das Hirnholzpflaster mit Lehmmörtel zussammen fügt.
    Es ist ja bekannt, dass Lehm, sehr feuchtigkeitsregolierend ist.
    Bei umschließen von Holz hat es sogar eine konservierente Wirkung.
    • Name:
    • Gerold
  11. 🔴 Risiko: Lehm als Untergrund für Hirnholz = Pilzzucht!

    Nicht alles glauben, was in Bücern steht
    Das halte ich für ziemlich ungeeignet, da bei feutwerden des Lehms und des Holzes eher eine Pilzzuchtanlage entsteht. Ich empfehle das Holz in Sand einzubetten und darunter ein Kies- oder Schotterschicht (Kiesschicht, Schotterschicht) zu bringen sowie nicht zu sperren. 1. gleicht das Unebenheiten aus und 2. hält Sand das Wasser schlecht  -  im Gegensatz zu Lehm. Das Hirnholz würde ich vor dem Einbau in Leinöl einlegen. Auch ich habe solch einen Fußbodenaufbau für eine etwas kleinere Werkstatt (Töpferei) vor und freue mich über Anregungen dazu.
    • Name:
    • Ralf
  12. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Holzpflaster/Hirnholzboden in Altbau-Halle: Schimmel & Aufbau

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit und Risiken von Hirnholzböden in einer Halle von 1885. Wichtige Aspekte sind Feuchtigkeitsschutz, die Wahl der richtigen Holzart, die Notwendigkeit von Dehnungsfugen und alternative Verlegemethoden. Es wird vor ungeeigneten Untergründen wie Lehm gewarnt und auf die Bedeutung einer sorgfältigen Planung hingewiesen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Hirnholzparkett: Dehnungsfugen bei Feuchtigkeit wird betont, dass Hirnholz stark arbeitet und bei Feuchtigkeit zu erheblichen Ausdehnungen führen kann. Daher sind ausreichende Dehnungsfugen unerlässlich, um Schäden zu vermeiden.

    🔴 Risiko: Der Beitrag 🔴 Risiko: Lehm als Untergrund für Hirnholz = Pilzzucht! warnt eindringlich davor, Lehm als Untergrund für Hirnholz zu verwenden, da dies in Verbindung mit Feuchtigkeit die Bildung von Schimmelpilzen begünstigen kann. Stattdessen wird eine Kiesschicht mit Sandbett empfohlen.

    ✅ Empfehlung: Als Alternative zur herkömmlichen Verlegung wird im Beitrag Alternative: Flüssigbitumen für Hirnholz-Verklebung? die Verwendung von Flüssigbitumen zur Verklebung der Holzklötze vorgeschlagen. Dies kann als Feuchtigkeitssperre dienen und die Dehnungsfuge reduzieren. Jedoch sollte diese Methode sorgfältig geprüft werden.

    🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Hirnholz: Fugenlösung mit Korkstreifen alle Meter? schlägt vor, alle Meter Korkstreifen als Fugen einzubauen, um die Ausdehnung des Holzes aufzufangen. Dies könnte eine praktikable Lösung sein, um größere Schäden zu verhindern. Ulf gibt in diesem Kontext einen Link zur Google-Suche zum Thema Hirnholzpflaster.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Verlegung eines Hirnholzbodens in einer Altbau-Halle sollte eine gründliche Analyse des Untergrunds erfolgen. Es ist ratsam, verschiedene Optionen wie Feuchtigkeitssperren, Holzarten und Verlegemethoden zu prüfen und gegebenenfalls einen Fachmann zu konsultieren. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Hirnholzboden: Feuchtigkeitssperre & Holzart-Wahl bezüglich der Feuchtigkeitsempfindlichkeit von Hirnholz.

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