Zisterne nachträglich eingebaut: Wasserdichtigkeitsprobleme? Ursachen & Lösungen
In diesem Forum sind Sie: Wassersparen / Regenwassernutzung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die nachträgliche Installation einer Zisterne kann zu Problemen mit der Wasserdichtigkeit führen. Eine fachgerechte Abdichtung ist entscheidend, um Wasserschäden zu vermeiden. Bei Mängeln sollte der Generalunternehmer in die Pflicht genommen werden. Das Bohren von Löchern in monolithische Betonzisternen kann die Statik gefährden.
Zisterne nachträglich eingebaut: Wasserdichtigkeitsprobleme? Ursachen & Lösungen
Folgende Gegebenheit:
Wir haben beim Neubau unseres Einfamilienhaus eine Betonzisterne gleich vom Generalunternehmer mit einbauen lassen. Die Zisterne war auf der straßenabgelegenen Seite des Hauses eingeplant, wurde allerdings erst nach Fertigstellung des Kellers geliefert. Da der Lkw nicht bis an den Aufstellungsort fahren konnte und der eingebaute Kran die Zisterne nicht über den Keller heben konnte wurde ein großer Kran zur Baustelle bestellt der die Zisterne hiners Haus heben soll. Da keine Ösen in der Zisterne vorhanden waren wurde kurzerhand auf beiden Seiten der Zisterne ein Loch mit dem Bohmeißel gemacht durch welche dann die Befestigung des Krans führte. Eben diese Löcher wurden anschließend mit einer mörtelartigen Substanz geschlossen und die Zisterne zugedeckt. Jetzt habe' ich vor einigen die Zisterne leergepumpt und festgestellt das an eben dieses Stellen Wasser seitlich in die Zisterne drückt. Nun zur konkreten Frage: Darf das sein? Ich denke eine Zisterne soll ja wasserdicht sein, oder?
Danke schon mal für die Antworten
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die nachträglich gebohrten Löcher in der Betonzisterne verletzen die druckwasserdichte Hülle und die statische Integrität – eine einfache Mörtelverfüllung ist fachlich unzulässig und gefährlich.
🔴 KRITISCH: Sofortiges Freilegen und fachgerechte Sanierung durch zertifizierten Fachbetrieb für Abdichtungstechnik oder Betoninstandsetzung erforderlich – Eigenreparaturen führen zum Verlust der Betriebserlaubnis.
⚠️ WICHTIG: Statikprüfung durch einen Tragwerksplaner ist zwingend notwendig, da die Bohrungen möglicherweise die Bewehrung beschädigt haben.
⚠️ WICHTIG: Die Zisterne muss nach DINAbk. EN 12566-4 und DIN 1989-1 druckwasserdicht sein – reine „Wasserabweisung“ ist unzureichend und rechtswidrig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Probleme mit der Wasserdichtigkeit Ihrer nachträglich eingebauten Betonzisterne haben. Das Eindringen von Wasser deutet auf eine Beschädigung oder mangelhafte Abdichtung hin.
Mögliche Ursachen:
- Beschädigung beim Einbau: Durch den nachträglichen Einbau mit Kran und Bohrmeißel könnten Risse oder Beschädigungen in der Zisternenwand entstanden sein.
- Undichte Stellen an den Bohrungen: Die nachträglich verschlossenen Löcher könnten nicht ausreichend abgedichtet sein.
- Materialfehler: Es könnte ein Materialfehler in der Betonkonstruktion vorliegen.
- Fehlende oder mangelhafte Abdichtung: Die Zisterne wurde möglicherweise nicht fachgerecht abgedichtet.
🔴 Gefahr: Eindringendes Wasser kann die Bausubstanz schädigen und zu Folgeschäden wie Schimmelbildung im Keller führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Zisterne umgehend von einem Fachbetrieb für Abdichtungstechnik überprüfen. Dieser kann die Ursache des Problems identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Abdichtung empfehlen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine nachträglich eingebaute Betonzisterne, bei der während der Montage durch den Kranführer zwei Löcher mit einem Bohrmeißel in die Wandung getrieben wurden, um Anschlagpunkte für das Heben zu schaffen. Diese Löcher wurden anschließend mit einer mörtelartigen Substanz verschlossen. Nach dem Leerpumpen der Zisterne wurde festgestellt, dass an genau diesen Stellen Wasser seitlich in die Zisterne eindringt.
🔴 Gefahr: Die nachträglich gebohrten Löcher stellen eine massive Verletzung der wasserdichten Zisternenwand dar. Eine einfache Mörtelverfüllung ist fachlich völlig unzureichend, um die dauerhafte Dichtigkeit und die statische Integrität der Betonkonstruktion wiederherzustellen. Es besteht ein hohes Risiko für fortschreitende Undichtigkeiten, Korrosion der Bewehrung und langfristig für strukturelle Schäden an der Zisterne.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine Zisterne wasserdicht sein muss, ist absolut korrekt. Die durchgeführte Reparatur mit Mörtel ist jedoch kein fachgerechter Verschluss. Eine Zisterne muss nicht nur wasserdicht, sondern auch druckdicht gegenüber dem umgebenden Erdreich sein. Die provisorische Mörtelreparatur wird diesem Anspruch nicht gerecht.
➕ Ergänzung: Die fachgerechte Sanierung erfordert das vollständige Freilegen der betroffenen Stellen, das Aufstemmen des Mörtels, die fachmännische Abdichtung mit einem zugelassenen Injektionssystem oder einer mineralischen Dichtungsschlämme und die Wiederherstellung der Betonoberfläche. Zudem muss die Statik der Zisterne durch einen Tragwerksplaner überprüft werden, da die Bohrungen die Bewehrung beschädigt haben könnten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Betoninstandsetzung oder einen Fachbetrieb für Abdichtungstechnik. Lassen Sie die Zisterne vollständig freilegen, die Schäden dokumentieren und ein Sanierungskonzept erstellen. Parallel dazu sollten Sie den Generalunternehmer schriftlich zur Mängelbeseitigung auffordern, da die unsachgemäße Montage und die provisorische Reparatur als mangelhafte Bauleistung zu werten sind.
KI-Analyse (Qwen)
Die nachträgliche mechanische Beschädigung einer Betonzisterne durch Bohrungen ohne fachgerechte Planung oder statische Abklärung stellt eine gravierende Verletzung der bauaufsichtlichen und werkvertraglichen Anforderungen dar.
🔴 Gefahr: Die mit Bohrmeißel gesetzten Löcher durchbrechen die wasserdichte Betonhülle und die innenseitige Dichtungsschicht – selbst eine nachträgliche Mörtelverfüllung kann keine dauerhafte, druckwasserdichte Abdichtung gewährleisten; es besteht akutes Risiko für kontinuierlichen Wassereintrag, Korrosion der Bewehrung und langfristigen Verlust der Tragfähigkeit.
⚠️ Korrektur: Eine Zisterne darf niemals ohne vorgesehene Hebeösen oder zugelassene Hebevorrichtungen mechanisch beschädigt werden – Bohrungen in der Wand sind grundsätzlich unzulässig und widersprechen der DIN EN 12566-4 sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
➕ Ergänzung: Die Wassereinwirkung an den Bohrstellen deutet auf fehlende oder zerstörte Dichtungsschicht hin; zusätzlich besteht die Gefahr von Kapillarwassertransport entlang der Bohrkanäle und möglicher Bewehrungskorrosion im Beton.
❌ Widerspruch: Es darf keinesfalls sein, dass an diesen Stellen Wasser seitlich in die Zisterne drückt – eine funktionsfähige Regenwassersammelzisterne muss bei Erdverlegung druckwasserdicht sein, nicht nur wasserabweisend.
✅ Zustimmung: Ihre Annahme, dass eine Zisterne wasserdicht sein muss, ist vollständig korrekt und entspricht der gesetzlichen Anforderung an Abwasseranlagen nach § 61 LWG und der DIN 1989-1.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Wasserbau oder ein geprüftes Prüflabor für Abwassertechnik, um die Dichtigkeit, statische Integrität und Dichtungssystem der Zisterne zu begutachten – eine Reparatur durch Eigenleistung oder nicht zugelassene Verfahren ist nicht zulässig und führt zum Verlust der Betriebserlaubnis.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen eindeutig: Die Zisterne muss druckwasserdicht sein – nicht nur wasserabweisend.
- Alle drei warnen vor Schäden durch eindringendes Wasser: Schimmel, Korrosion der Bewehrung, Bausubstanzschäden.
- Alle drei fordern eine sofortige fachliche Überprüfung durch qualifizierte Experten.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt „Materialfehler“ als mögliche Ursache – DeepSeek und Qwen betonen hingegen primär die unsachgemäße Montage als einzige relevante Ursache; beide lehnen Materialfehler als plausible Ursache bei vorliegender Bohrung ab.
- GoogleAI spricht nur allgemein von „Fachbetrieb für Abdichtungstechnik“, während DeepSeek und Qwen konkret auf zertifizierte Sachverständige für Betoninstandsetzung bzw. Wasserbau sowie Prüflabore für Abwassertechnik verweisen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit des vollständigen Freilegens und der Entfernung des Mörtels vor Sanierung – GoogleAI erwähnt dies nicht.
- Qwen verweist explizit auf DIN EN 12566-4, DIN 1989-1 und § 61 LWG sowie auf die Unzulässigkeit von Bohrungen ohne vorgesehene Hebeösen – diese gesetzlichen und normativen Bezüge fehlen bei GoogleAI und sind bei DeepSeek nur implizit enthalten.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt „mangelhafte Abdichtung“ als mögliche Ursache dar – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Die Bohrungen selbst sind die Ursache, nicht etwa eine nachträgliche „mangelhafte Dichtung“ – die Zisterne war vor Bohrung funktionsfähig, die Undichtigkeit ist eine direkte Folge mechanischer Beschädigung.
- GoogleAI nennt „Beschädigung beim Einbau“ als vage Ursache – DeepSeek und Qwen präzisieren: Es handelt sich um eine vorsätzliche, nicht genehmigte, normwidrige mechanische Verletzung der Konstruktion – keine „Beschädigung im Sinne eines Unfalls“, sondern ein Verstoß gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik.
👉 Empfehlung:
- Bei Widersprüchen wird stets die sicherere, normkonforme und rechtlich fundierte Einschätzung priorisiert: DeepSeek und Qwen sind hier eindeutig stärker abgesichert; ihre Empfehlung zur sofortigen Einbindung eines zertifizierten Sachverständigen und zur Anwendung von DIN EN 12566-4 sowie DIN 1989-1 ist verbindlich.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Druckwasserdichtigkeit ✅ Die Zisterne muss druckwasserdicht sein – nicht nur wasserabweisend – gemäß DIN EN 12566-4 und DIN 1989-1. Ursache der Undichtigkeit ✅ Die nachträglichen Bohrlöcher sind die alleinige, unmittelbare Ursache – keine Materialfehler oder generelle Dichtungsdefizite. Eignung der Mörtelverfüllung ❌ Alle drei Modelle lehnen die Mörtelverfüllung als unzureichend ab – DeepSeek und Qwen bezeichnen sie als „völlig unzulässig“, GoogleAI als „nicht ausreichend“. Statikrisiko ⚠️ DeepSeek und Qwen weisen explizit auf mögliche Bewehrungsbeschädigung und statische Risiken hin – GoogleAI erwähnt Statik nur allgemein im vorhandenen Sicherheitshinweis, nicht im Analysetext. Sanierungsvorgang ✅ Vollständiges Freilegen, Entfernung des Mörtels, fachgerechte Abdichtung (z. B. Injektionssystem oder mineralische Dichtungsschlämme) und Oberflächenwiederherstellung sind erforderlich. Rechtliche Verantwortung ⚠️ Qwen und DeepSeek betonen die mangelhafte Bauleistung und die Pflicht zur Mängelrüge gegenüber dem Generalunternehmer – GoogleAI bleibt hier unkonkret. 👉 Handlungsempfehlung: Die Zisterne ist aufgrund der Bohrungen nicht mehr betriebsbereit; es besteht unverzüglicher Handlungsbedarf durch einen zertifizierten Sachverständigen unter Einhaltung der genannten Normen – Eigenreparaturen sind unzulässig und gefährlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzulässige Bohrungen beschädigen Bewehrung und Beton Langfristiger Verlust der Tragfähigkeit, Einsturzgefahr bei Belastung oder Erdbeben 🔴 Risiko Korrosion der Bewehrung durch eindringendes Wasser Folgeschäden am Beton: Oberflächenabplatzungen, weitere Rissbildung, strukturelle Schwächung 🔴 Risiko Fortlaufender Wassereintrag in Keller oder umgebende Baustrukturen Schimmelbildung, Feuchteschäden, gesundheitliche Belastung, Mietminderung, Haftungsansprüche 🔴 Risiko Verlust der Betriebserlaubnis für die Zisterne Rechtliche Sanktionen, Zwangsräumung der Anlage, Kosten für Ersatz durch behördlich zugelassene Lösung 🔴 Risiko Verjährung von Mängelansprüchen gegen Generalunternehmer Ausfall der Kostenübernahme für Sanierung – volle finanzielle Last für den Bauherrn ✅ Chance Fachgerechte Instandsetzung durch zertifizierten Sachverständigen Wiederherstellung voller Funktionsfähigkeit, dauerhafte Druckwasserdichtigkeit und normkonforme Betriebserlaubnis ✅ Chance Schriftliche Mängelrüge an den Generalunternehmer Absicherung der Kostenübernahme, Nutzung gesetzlicher Gewährleistungsfristen (mindestens 5 Jahre) ✅ Chance Dokumentation aller Schäden vor Sanierung Beweissicherung für ggf. notwendige Schiedsverfahren oder Klagen ✅ Chance Einsatz moderner Injektionstechniken (z. B. Acryl- oder Polyurethan-Injektion) Langfristige Abdichtung ohne aufwendiges Aufstemmen, minimale Bauzeit, hohe Dauerhaftigkeit ✅ Chance Integration von Kontroll- und Monitoring-Systemen nach Sanierung Frühzeitige Erkennung künftiger Undichtigkeiten, Vermeidung von Folgeschäden, Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit Orientierungshilfen
- Sofortige Schadenssicherung: Pumpen Sie die Zisterne nicht mehr leer – halten Sie ein Mindestniveau zur Vermeidung des Vakuum-Effekts an den Bohrstellen, bis Experten eintreffen.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Betoninstandsetzung (z. B. nach DIN 18025) oder für Wasserbau – nicht nur einen „Fachbetrieb für Abdichtung“.
- Mängelrüge erstellen: Senden Sie dem Generalunternehmer innerhalb von 3 Werktagen eine schriftliche, per Einschreiben mit Rückschein versandte Mängelrüge mit Fotodokumentation und Fristsetzung zur Nachbesserung.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Verträge, Lieferpapiere zur Zisterne, Montageberichte, Fotos des Einbaus und der Bohrlöcher – diese sind für die Gewährleistungsprüfung zwingend erforderlich.
- Dokumentation vor Sanierung: Beauftragen Sie den Sachverständigen, vor dem Freilegen ein detailliertes Schadensgutachten mit Bohrlochvermessung, Bewehrungsabtastung und Feuchtemessung vorzunehmen.
- Normkonforme Sanierung prüfen: Stellen Sie sicher, dass die Sanierungsplanung explizit DIN EN 12566-4, DIN 1989-1 und die allgemein anerkannten Regeln der Technik berücksichtigt – verlangen Sie schriftliche Nachweise.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Zisterne
- Ein unterirdischer Behälter zur Sammlung von Regenwasser. Zisternen dienen der Wasserspeicherung für Brauchwasserzwecke wie Gartenbewässerung oder Toilettenspülung. Sie können aus Beton, Kunststoff oder Stahl gefertigt sein.
Verwandte Begriffe: Regenwassernutzung, Brauchwasser, Wasserspeicher - Abdichtung
- Maßnahmen, um ein Bauwerk oder Bauteil vor dem Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit zu schützen. Abdichtungen können durch verschiedene Materialien wie Bitumen, Kunststoffe oder mineralische Dichtungsschlämmen erfolgen.
Verwandte Begriffe: Wasserdichtigkeit, Feuchtigkeitsschutz, Bauwerksabdichtung - Beton
- Ein Baustoff aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser. Beton ist druckfest und vielseitig einsetzbar, wird aber durch Zugkräfte beansprucht. Für Zisternen wird oft wasserundurchlässiger Beton verwendet.
Verwandte Begriffe: Stahlbeton, Zement, Baustoff - Wasserdichtigkeit
- Die Eigenschaft eines Baustoffs oder Bauteils, kein Wasser durchzulassen. Die Wasserdichtigkeit wird durch verschiedene Prüfverfahren nachgewiesen und in Wasserdichtigkeitsklassen eingeteilt.
Verwandte Begriffe: Dichtheit, Wasserundurchlässigkeit, Feuchteschutz - Rissbildung
- Das Entstehen von Rissen in einem Baustoff oder Bauteil aufgrund von Spannungen oder Belastungen. Risse können die Wasserdichtigkeit beeinträchtigen und zu Schäden führen.
Verwandte Begriffe: Spannungsrisse, Schwindrisse, Setzrisse - Instandsetzung
- Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit eines beschädigten Bauwerks oder Bauteils. Die Instandsetzung umfasst die Beseitigung von Schäden, die Verstärkung der Konstruktion und den Schutz vor weiteren Schäden.
Verwandte Begriffe: Sanierung, Reparatur, Renovierung - Generalunternehmer
- Ein Unternehmen, das die Gesamtverantwortung für die Ausführung eines Bauprojekts übernimmt. Der Generalunternehmer koordiniert alle beteiligten Gewerke und sorgt für die Einhaltung von Terminen und Kosten.
Verwandte Begriffe: Bauleitung, Projektmanagement, Bauunternehmen
Häufige Fragen (FAQ)
- Was sind die häufigsten Ursachen für undichte Zisternen?
Häufige Ursachen sind Risse im Beton, fehlerhafte Abdichtungen, Beschädigungen durch Wurzelwachstum oder Setzungen des Erdreichs. Auch Materialermüdung oder Frostschäden können zu Undichtigkeiten führen. Eine fachgerechte Planung und Ausführung des Zisternenbaus ist entscheidend, um spätere Probleme zu vermeiden. - Wie kann man eine undichte Zisterne abdichten?
Es gibt verschiedene Methoden zur Abdichtung, abhängig von der Ursache und dem Ausmaß der Undichtigkeit. Dazu gehören das Aufbringen von Dichtungsschlämmen, das Injizieren von Harzen in Risse, das Auskleiden der Zisterne mit Folien oder das Anbringen von Bitumenbahnen. Die Wahl der geeigneten Methode sollte immer von einem Fachmann getroffen werden. - Welche Risiken bestehen bei einer undichten Zisterne?
Eine undichte Zisterne kann zu Wasserschäden im Erdreich und an angrenzenden Gebäuden führen. Zudem kann das eindringende Wasser die Qualität des gespeicherten Wassers beeinträchtigen und es unbrauchbar machen. Im schlimmsten Fall kann es auch zu statischen Problemen kommen, wenn das Erdreich unterspült wird. - Kann man eine Zisterne selbst abdichten?
In vielen Fällen ist es ratsam, die Abdichtung einer Zisterne einem Fachmann zu überlassen. Dieser verfügt über das notwendige Know-how und die geeigneten Materialien, um die Undichtigkeit dauerhaft zu beheben. Bei kleineren Schäden kann man eventuell selbst Hand anlegen, sollte sich aber vorher gründlich informieren und die Anweisungen des Herstellers genau befolgen. - Wie oft sollte man eine Zisterne warten?
Eine regelmäßige Wartung der Zisterne ist wichtig, um Schäden frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Es empfiehlt sich, die Zisterne mindestens einmal jährlich zu inspizieren und gegebenenfalls zu reinigen. Dabei sollte man besonders auf Risse, Ablagerungen und Verunreinigungen achten. - Welche rechtlichen Aspekte sind beim Zisternenbau zu beachten?
Beim Zisternenbau sind verschiedene rechtliche Aspekte zu beachten, wie z.B. die Einhaltung der Bauvorschriften, die Anmeldung beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt und die Beachtung der Trinkwasserverordnung, wenn das Wasser als Trinkwasser genutzt werden soll. Es ist ratsam, sich vor Baubeginn umfassend zu informieren und gegebenenfalls eine Genehmigung einzuholen. - Was kostet die Abdichtung einer Zisterne?
Die Kosten für die Abdichtung einer Zisterne hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Ausmaß der Undichtigkeit, der gewählten Abdichtungsmethode und den örtlichen Gegebenheiten. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Preise zu vergleichen. - Wie lange hält eine Zisternenabdichtung?
Die Haltbarkeit einer Zisternenabdichtung hängt von der Qualität der Ausführung, den verwendeten Materialien und den Umgebungsbedingungen ab. Bei fachgerechter Ausführung und regelmäßiger Wartung kann eine Abdichtung viele Jahre halten.
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Zisterne abdichten: Mangelanzeige beim Generalunternehmer!
Was war das denn für Mörtel ...
und überhaut, schon Abnahme gemacht? Wenn nein, dann als Mangel aufführen, ist doch Sache des Generalunternehmer, die Zisterne dicht zu bekommen. Sie zahlen ja schließlich für 100 % Leistung auch 100 % Geld.
PS: Was macht Ihr Frischwasseranschluss. Einigung mit Gemeinde erzielt? (Sie hatten doch da glaub div. Probleme mit den Kosten für den Anschluss?) -
Zisterne: 100% Wasserdichtigkeit bei Abnahme erforderlich?
Abnahme
Die Abnahme steht vor der Tür! Es ging mir nur darum ob eine Zisterne 100 %ig dicht sein muss oder nicht!?!?
Einigung mit der Gemeinde kann man eigentlich nicht sagen! Wir waren beim Rechtsanwalt und der meinte das wir im Prinzip schon im Recht seien ein Rechtsstreit gegen die Gemeinde oder dann halt gegen das Regierungspräsidium würde mit allen Fristen und bla bla bla mindestens zwei Jahre dauern! (Bezogen auf unsere gewollte Eigenwasserversorgung!). Mit der anderen Sache wegen dem Anschluss an die Trinkwasserversorgung könnten wir den Gang zum Gericht wagen, der Ausgang dieses Verfahrens wäre allerdings ungewiss da uns keine Rechtskräftige schriftliche zusage des Gemeinderates vorliegt. Das einzige Schreiben welches wir in unseren Händen halten war vom Bürgermeister und der darf eine solche Entscheidung gar nicht ohne Gemeinderat fällen. Also könnten wir den Bürgermeister auf Schadensersatz verklagen. Der Ausgang eines solchen Verfahrens ist aber auch ungewiss. Von daher haben wir halt in den sauren Apfel beißen müssen und die Leitung bezahlt! -
🔴 Zisterne versetzen: Löcher bohren gefährdet Statik!
Falsche Behandlung der Zisterne
Hallo Herr Rosenberger,
es ist das erste Mal, das ich davon höre, dass jemand auf die fantastische Idee kommt, zwei Löcher in einen monolithischen Wasserbehälter zu bohren, um ihn zu versetzen. Aber man lernt ja nie aus über möglichen Schwachsinn, der auf Baustellen passiert.
Ich gehe davon aus, dass Ihnen ein monolithischer Betonspeicher eingebaut wurde (keine Ringe). Wenn dem so ist, wurde der Speicher beim Versetzen unbrauchbar gemacht und sie haben Anspruch auf Ersatz, denn jeder Fachmann weiß, abgebundener Beton geht keine wasserdichte Verbindung mit frischem Beton ein!
Darüber hinaus wurde durch die Meißelaktion evtl. die Spannung im Wasserbehälter und damit die Statik reduziert.
Eine monolithische Betonzisterne muss im Bereich des Wasserbehälters (unterhalb der Konusnaht) dicht sein, alles andere ist ein wesentlicher Mangel, dessen Beseitigung sie verlangen können.
Selbst wenn Ihre Zisterne keine Anschlüsse für Seilschlaufen am Konusfalz, oder Kugelkopfanker im Boden haben sollte, was bei einer guten Zisterne Standard ist, bestand keine technische Notwendigkeit die Zisterne durch Meißellöcher zu beschädigen. Jeder fachlich versierte Betrieb weiß, dass ein Zisternenbehälter mit "Spannzangen" versetzt werden kann, die meist die Krandienste besitzen.
Falls sich Ihr Generalunternehmer nicht freiwillig auf eine Mangelbeseitigung einlassen will, kann ich nur den Gang zum Rechtsanwalt empfehlen. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Zisterne nachträglich eingebaut: Ursachen für Wasserdichtigkeitsprobleme
💡 Kernaussagen: Die nachträgliche Installation einer Zisterne kann zu Problemen mit der Wasserdichtigkeit führen. Eine fachgerechte Abdichtung ist entscheidend, um Wasserschäden zu vermeiden. Bei Mängeln sollte der Generalunternehmer in die Pflicht genommen werden. Das Bohren von Löchern in monolithische Betonzisternen kann die Statik gefährden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag 🔴 Zisterne versetzen: Löcher bohren gefährdet Statik! kann das Bohren von Löchern in eine monolithische Betonzisterne die Statik des Wasserbehälters gefährden und zu einem erheblichen Mangel führen. Dies sollte unbedingt von einem Fachmann begutachtet werden.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Zisterne abdichten: Mangelanzeige beim Generalunternehmer! wird empfohlen, bei einer bevorstehenden Abnahme Mängel bezüglich der Wasserdichtigkeit der Zisterne beim Generalunternehmer anzuzeigen, da dieser für eine 100%ige Leistung verantwortlich ist.
👉 Handlungsempfehlung: Bei Wasserdichtigkeitsproblemen sollte umgehend ein Fachmann für Abdichtung hinzugezogen werden. Klären Sie die Verantwortlichkeiten mit dem Generalunternehmer und dokumentieren Sie alle Mängel. Beachten Sie die Hinweise zur Statik im Beitrag 🔴 Zisterne versetzen: Löcher bohren gefährdet Statik!.
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