Kellerwandabdichtung mit Erdschlitztechnik: Erfahrungen, Kosten & Alternativen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Erdschlitztechnik zur Kellerwandabdichtung wird diskutiert, wobei Bedenken hinsichtlich der Abdichtung zur Bodenplatte und des Fehlens einer WTA-Zertifizierung geäußert werden. Alternativen wie die waagrechte Schlitzung werden genannt. Die Anwendbarkeit der Technik in verschiedenen Bodenverhältnissen ist fraglich, und die Kosten werden als hoch eingeschätzt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Kritisch/Risiko · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung

Kellerwandabdichtung mit Erdschlitztechnik: Erfahrungen, Kosten & Alternativen?

Hallo,

bei meinem Haus (Baujahr. 1978) müssen mehrere Kellerwände abgedichtet werden, da keine Abdichtung vorhanden bzw. nur sehr mangelhaft ist.

Bei meinen Recherchen bin auf die sogenannte Erdschlitztechnik gestoßen. Das Verfahren verspricht viel, jedoch kenne ich niemanden der damit Erfahrungen hat.

Da ich keine Werbung machen möchte, einfach Erdschlitztechnik googlen und dann findet man schnell etwas dazu.

Ich würde gerne Expertenmeinungen hören ob dies eine Sinn- und wirkungsvolle Alternative zum klassischen Aufbaggern, Trocknen, Bitumen, Drainage usw. sein könnte.

Im Voraus vielen Dank!

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Anwendung der Erdschlitztechnik ohne vorherige bauphysikalische Feuchteanalyse und statische Prüfung der Kellerwand – Risiko von Baustabilitätsverlust und dauerhaften Feuchteschäden.

    🔴 KRITISCH: Erdschlitztechnik ersetzt keine horizontale Sperrschicht und bietet keinen Schutz gegen kapillare Feuchteaufnahme – zusätzliche Maßnahmen (z. B. Injektionssperre) sind zwingend erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Vor allen mechanischen Arbeiten an der Kellerwand: Asbest- und Schadstoffprüfung im alten Bitumenanstrich oder Klebern gemäß Baujahr 1978.

    ⚠️ WICHTIG: Jede Abdichtungslösung muss mit einer funktionierenden, wasserführenden Drainage und Geländeentwässerung kombiniert werden – andernfalls Stauwasser und Druckbelastung der Abdichtung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Erdschlitztechnik als eine mögliche Option zur Kellerwandabdichtung, besonders wenn ein großflächiges Aufbaggern vermieden werden soll. Sie beinhaltet das Einbringen einer Dichtwand in den Boden, um das Gebäude vor eindringendem Wasser zu schützen.

    Wichtige Aspekte sind:

    • Bodenbeschaffenheit: Die Eignung des Bodens für die Erdschlitztechnik muss geprüft werden.
    • Grundwasser: Der Grundwasserspiegel spielt eine entscheidende Rolle.
    • Kosten: Die Kosten können je nach Umfang und Tiefe der Abdichtung variieren.

    Alternativen zur Erdschlitztechnik sind:

    • Aufbaggern und Abdichten: Klassische Methode mit Bitumen oder anderen Abdichtungsmaterialien.
    • Injektionsverfahren: Abdichtung von innen durch Injektion von Dichtungsmitteln.
    • Drainage: Anlegen einer Drainage zur Ableitung von Wasser.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachfirmen einzuholen und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Verfahren abzuwägen. Eine detaillierte Baugrunduntersuchung ist ratsam.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer Kellerwandabdichtung an einem Gebäude von 1978, bei dem keine oder nur eine mangelhafte Abdichtung vorhanden ist. Der Eigentümer erwägt die sogenannte Erdschlitztechnik als Alternative zur konventionellen Methode des Freilegens, Trocknens und Auftragens einer Bitumenabdichtung mit Drainage.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Überlegung, eine Alternative zum aufwendigen klassischen Aufbaggern zu suchen, ist nachvollziehbar. Die Erdschlitztechnik kann in bestimmten Fällen eine sinnvolle Option sein, da sie weniger Erdaushub erfordert und die Bausubstanz weniger belastet.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Erdschlitztechnik ein gleichwertiger Ersatz für eine vollständige Abdichtung mit Drainage ist, ist nicht pauschal richtig. Bei Gebäuden der Baujahre vor 1980 ist oft mit einer unzureichenden oder fehlenden Horizontalsperre zu rechnen, was die Erdschlitztechnik allein nicht beheben kann. Zudem ist die Technik stark von der Bodenbeschaffenheit und dem Grundwasserstand abhängig.

    ➕ Ergänzung: Bei einem Baujahr 1978 muss zwingend eine Untersuchung auf Schadstoffe wie Asbest in alten Bitumenanstrichen oder Klebern durchgeführt werden, bevor mechanische Arbeiten beginnen. Auch die Statik der Kellerwände sollte vor dem Aushub eines Schlitzes überprüft werden, da dieser die Standsicherheit gefährden kann.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass eine unzureichend ausgeführte Erdschlitzabdichtung zu dauerhaften Feuchteschäden, Schimmelbildung und einer Schwächung der Bausubstanz führt. Ohne eine fachgerechte Drainage und Hinterfüllung kann das Wasser weiterhin kapillar aufsteigen oder sich hinter der Abdichtung stauen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen Sachverständigen für Feuchteschutz. Lassen Sie vorab ein Bodengutachten erstellen und prüfen Sie, ob eine Kombination aus Erdschlitztechnik und einer nachträglichen Horizontalsperre (z.B. Injektionsverfahren) notwendig ist. Holen Sie mindestens drei Vergleichsangebote ein, die sowohl die konventionelle Methode als auch die Erdschlitztechnik umfassen, und lassen Sie sich die langfristige Funktionsgarantie schriftlich bestätigen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei einem Haus aus dem Jahr 1978 ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kellerwandkonstruktion weder eine horizontale noch eine vertikale Sperrschicht besitzt – ein typisches Defizit alter Bauweisen, das zu aufsteigender Feuchte, Salzausblühungen und langfristig zu Bauteilschäden führen kann.

    🔴 Gefahr: Eine fehlende oder defekte Kellerabdichtung begünstigt nicht nur Feuchteschäden, sondern auch Schimmelbildung im Wohnbereich, Korrosion von Bewehrungsstählen in Stahlbeton und strukturelle Schwächung der Mauerwerkssubstanz – insbesondere bei wiederholten Frost-Tau-Wechseln.

    ⚠️ Korrektur: Die Erdschlitztechnik ist kein eigenständiges Abdichtungsverfahren, sondern lediglich eine Bauweise zur Herstellung einer vertikalen Sperrschicht im Erdreich – sie ersetzt nicht die fachgerechte Sanierung der Wand selbst und bietet keinerlei Schutz gegen kapillare Feuchteaufnahme durch das Mauerwerk.

    ➕ Ergänzung: Effektive Abdichtung erfordert stets eine ganzheitliche Betrachtung: horizontale Sperrschicht (z. B. Injektionssperre), vertikale Abdichtung (z. B. Bitumen- oder Kunststoffbahnen), funktionierende Drainage, ggf. Innendämmung mit diffusionsoffener Ausführung und eine dauerhafte Entwässerung des Geländes.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass die Erdschlitztechnik eine ‚sinnvolle Alternative‘ zum klassischen Aufbaggern sei, ist fachlich unzutreffend – sie ist in der Regel nur bei sehr spezifischen Randbedingungen (z. B. beengte Baustelle ohne Aufbaggern möglich) als Ergänzung, niemals als Ersatz für eine vollständige, bauphysikalisch abgestimmte Sanierung geeignet.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Recherche nach alternativen Verfahren ist sinnvoll, solange sie mit einer bauphysikalisch fundierten Bewertung durch einen unabhängigen Sachverständigen abgeschlossen wird – insbesondere bei Altbauten mit komplexen Feuchteursachen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeder Maßnahme einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DINAbk. 18022 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Bautechnik), der eine detaillierte Feuchteanalyse durchführt, die Ursache(n) eindeutig identifiziert und ein maßgeschneidertes Sanierungskonzept mit langfristiger Wirksamkeitsgarantie vorschlägt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Abhängigkeit der Erdschlitztechnik von Bodenbeschaffenheit und Grundwasserstand.
    • Alle drei fordern eine fachliche Baugrund- bzw. Feuchteanalyse vor Maßnahmenbeginn.
    • Alle drei lehnen eine alleinige Anwendung der Erdschlitztechnik als vollständige Kellerabdichtung ab.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bezeichnet die Erdschlitztechnik als „mögliche Option“ – DeepSeek und Qwen relativieren dies stärker: DeepSeek spricht von „nicht pauschal gleichwertig“, Qwen nennt sie „keinen Ersatz“, sondern nur „Ergänzung bei spezifischen Randbedingungen“.
    • Qwen betont ausdrücklich den bauphysikalischen Sachverhalt, dass die Technik „keinen Schutz gegen kapillare Feuchteaufnahme bietet“ – GoogleAI erwähnt dies nicht.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit der Asbestprüfung und statischen Wandprüfung – fehlt bei GoogleAI und Qwen (Qwen erwähnt Schadstoffe nicht explizit).
    • Qwen fordert explizit eine „Bauphysikalisch abgestimmte Sanierung“ mit Horizontalsperre, Drainage, Geländeentwässerung und Innendämmung – tiefer als bei den anderen beiden.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI: „Erdschlitztechnik als mögliche Alternative zur klassischen Methode“. Qwen widerspricht explizit: „Annahme, dass sie eine sinnvolle Alternative sei, ist fachlich unzutreffend“. DeepSeek relativiert ebenfalls: „nicht pauschal gleichwertig“. → Priorisierung des sichereren Standpunkts (Qwen/DeepSeek): Erdschlitztechnik ist kein Ersatz, sondern nur ergänzende Maßnahme unter engen Voraussetzungen.

    👉 Empfehlung:

    • Strengste Anwendung des Vorsichtsprinzips: Entscheidung nur nach unabhängiger Feuchte- und Statikprüfung durch zertifizierten Sachverständigen (DIN 18022), nicht auf Basis rein technischer Machbarkeit.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Baurechtliche / bauphysikalische Zulässigkeit als alleinige Lösung Alle drei KI-Modelle lehnen die Erdschlitztechnik als eigenständige, vollwertige Abdichtungslösung ab – sie ersetzt weder Horizontalsperre noch schützt vor kapillarer Feuchte.
    Eignung bei Baujahr 1978 ⚠️ Einigkeit: Hohe Wahrscheinlichkeit fehlender Horizontalsperre und Schadstoffbelastung – zusätzliche Prüfungen (Asbest, Statik, Feuchteursache) zwingend erforderlich.
    Risiko durch fehlende Drainage Vollständige Übereinstimmung: Ohne funktionierende Drainage und Geländeentwässerung droht Stauwasser, Druckbelastung und Versagen der Abdichtung.
    Fachliche Durchführung Vollständige Übereinstimmung: Erfordert zertifizierten Fachplaner / Sachverständigen (z. B. nach DIN 18022), nicht nur Ausführende.
    Vergleich mit Alternativen ⚠️ GoogleAI listet Alternativen neutral auf; DeepSeek und Qwen warnen vor Schein-Alternativen: Injektion oder Drainage allein sind unzureichend ohne ganzheitliches Konzept – Konsens: Kombination aller Maßnahmen erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Erdschlitztechnik darf nur im Rahmen eines bauphysikalisch abgestimmten, ganzheitlichen Sanierungskonzepts eingesetzt werden – bestehend aus: 1. unabhängiger Feuchte- und Statikprüfung, 2. Horizontalsperre (z. B. Injektion), 3. vertikaler Abdichtung (ggf. Erdschlitz als Ergänzung), 4. funktionierender Drainage mit Pumpensicherung, 5. Geländeentwässerung und 6. Schadstoffprüfung vor allen Arbeiten.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Keine horizontale Sperrschicht an Kellerwand (Baujahr 1978) Kapillare Feuchteaufnahme trotz vertikaler Abdichtung → Dauerfeuchte, Salzausblühungen, Mauerwerksschädigung
    🔴 Risiko Unzureichende oder fehlende Drainage bei Erdschlitztechnik Stauwasser hinter der Dichtwand → Druckbelastung, Rissbildung, Versagen der Abdichtung
    🔴 Risiko Fehlende Asbest- oder Schadstoffprüfung vor Aushubarbeiten Gesundheitsgefährdung für Handwerker und Bewohner, rechtliche Haftung, Nachbesserungskosten
    🔴 Risiko Statische Schwächung der Kellerwand durch Schlitzvortrieb Wandverformung, Rissbildung, Gefährdung der Standsicherheit des gesamten Gebäudes
    🔴 Risiko Unklare Feuchteursache (z. B. Leckage vs. aufsteigende Feuchte) Falsche Maßnahme, wiederholte Sanierungskosten, fortlaufende Schäden
    ✅ Chance Geringerer Eingriff in das Gelände durch Erdschlitztechnik Erhalt der bestehenden Außenanlagen (Pflaster, Bäume, Pflanzen), geringere Baustellenbelastung
    ✅ Chance Kombination mit nachträglicher Horizontalsperre (Injektion) Ganzheitliche, bauphysikalisch sinnvolle Lösung mit langfristiger Wirksamkeit
    ✅ Chance Nutzung moderner Dichtwandmaterialien (z. B. Bentonit, Kunststoff) Höhere Lebensdauer und chemische Beständigkeit gegenüber alten Bitumenlasuren
    ✅ Chance Integration einer kontrollierten Entwässerung (z. B. Sickerrohr in Schlitz) Aktive Ableitung statt passiver Barriere – verbesserte Langzeitfunktion
    ✅ Chance Fachliche Begleitung durch zertifizierten Sachverständigen Rechtssichere Dokumentation, Garantieansprüche, Versicherungsschutz bei Schäden

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Feuchteanalyse beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (nach DIN 18022 oder DGfB), der Ursache, Ausmaß und Bauphysik der Feuchte eindeutig bestimmt.
    2. Statik- und Schadstoffgutachten einholen: Beauftragen Sie vor allen Erdarbeiten ein statisches Gutachten der Kellerwand und eine Asbest- sowie Schadstoffprüfung im Mauerwerk und alten Beschichtungen.
    3. Ganzheitliches Sanierungskonzept erstellen lassen: Fordern Sie vom Sachverständigen ein Konzept, das Horizontalsperre (z. B. Injektion), vertikale Abdichtung (ggf. Erdschlitz), Drainage mit Pumpensicherung und Geländeentwässerung umfasst – keine Einzelmaßnahmen.
    4. Drei vergleichbare Fachangebote einholen: Nur Angebote, die das gesamte Konzept inkl. Langzeitzusagen (min. 10 Jahre Funktionsgarantie) und schriftlicher Haftung für Schäden durch fehlerhafte Ausführung enthalten, prüfen.
    5. Drainage vor Abdichtung überprüfen: Lassen Sie vor Baubeginn die bestehende Drainage (sofern vorhanden) mit Kamera sichten und hydraulisch testen – ggf. vollständig erneuern.
    6. Material- und Ausführungsprotokoll anlegen: Dokumentieren Sie alle verwendeten Materialien (z. B. Dichtwandtyp, Injektionsmittel, Drainagerohr), die Schlitztiefe und -breite sowie die Hinterfüllung – für spätere Garantie- und Haftungsansprüche unverzichtbar.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Erdschlitztechnik
    Die Erdschlitztechnik ist ein Verfahren zur Herstellung von Baugrubenwänden oder zur nachträglichen Abdichtung von Kellerwänden. Dabei wird ein schmaler Schlitz in den Boden eingebracht und mit einer Dichtungsschicht versehen.
    Verwandte Begriffe: Dichtwand, Baugrubenverbau, Injektionsverfahren.
    Bitumen
    Bitumen ist ein teerähnliches, wasserabweisendes Material, das häufig zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Es wird in verschiedenen Formen eingesetzt, beispielsweise als Anstrich, Dickbeschichtung oder in Bitumenbahnen.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Teer, Asphalt.
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie besteht in der Regel aus Rohren oder Schlitzen, die das Wasser sammeln und abführen, um so Bauwerke vor Feuchtigkeit zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Sickerschicht, Dränrohr.
    Injektionsverfahren
    Injektionsverfahren sind Methoden zur Abdichtung von Bauwerken, bei denen Dichtungsmittel unter Druck in Risse und Hohlräume injiziert werden. Dadurch werden diese verschlossen und das Eindringen von Wasser verhindert.
    Verwandte Begriffe: Rissverpressung, Abdichtung, Harzinjektion.
    Baugrunduntersuchung
    Eine Baugrunduntersuchung ist die Analyse des Bodens, auf dem ein Bauwerk errichtet werden soll. Sie dient dazu, die Tragfähigkeit des Bodens, die Grundwasserverhältnisse und andere wichtige Faktoren zu ermitteln.
    Verwandte Begriffe: Bodengutachten, Geotechnik, Baugrundrisiko.
    Kellerwandabdichtung
    Die Kellerwandabdichtung dient dazu, das Eindringen von Feuchtigkeit in den Keller zu verhindern. Sie kann von außen oder von innen erfolgen und umfasst verschiedene Verfahren und Materialien.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Horizontalsperre.
    Grundwasser
    Grundwasser ist unterirdisches Wasser, das Hohlräume im Boden vollständig ausfüllt. Der Grundwasserspiegel ist die obere Grenze des Grundwasserkörpers und kann je nach Jahreszeit und Niederschlagsmenge variieren.
    Verwandte Begriffe: Wasserspiegel, Aquifer, Porenwasser.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist die Erdschlitztechnik?
      Die Erdschlitztechnik ist ein Verfahren zur nachträglichen Abdichtung von Kellerwänden, bei dem eine Dichtwand in den Boden eingebracht wird, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Dies geschieht meist ohne großflächiges Aufbaggern.
    2. Für welche Gebäude eignet sich die Erdschlitztechnik?
      Die Erdschlitztechnik eignet sich besonders für Gebäude, bei denen ein Aufbaggern der Kellerwände schwierig oder unerwünscht ist, beispielsweise aufgrund beengter Platzverhältnisse oder vorhandener Bebauung in der Nähe.
    3. Welche Alternativen gibt es zur Erdschlitztechnik?
      Alternativen sind das klassische Aufbaggern und Abdichten der Kellerwände mit Bitumen oder anderen Abdichtungsmaterialien, Injektionsverfahren zur Abdichtung von innen sowie das Anlegen einer Drainage zur Ableitung von Wasser.
    4. Wie lange hält eine Kellerwandabdichtung mit Erdschlitztechnik?
      Die Haltbarkeit einer Kellerwandabdichtung mit Erdschlitztechnik hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Qualität der Ausführung, den verwendeten Materialien und den Bodenverhältnissen. Bei fachgerechter Ausführung kann sie mehrere Jahrzehnte halten.
    5. Was kostet eine Kellerwandabdichtung mit Erdschlitztechnik?
      Die Kosten für eine Kellerwandabdichtung mit Erdschlitztechnik variieren je nach Umfang der Arbeiten, den Bodenverhältnissen und der Zugänglichkeit. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachfirmen einzuholen.
    6. Ist eine Drainage zusätzlich zur Erdschlitztechnik sinnvoll?
      Eine Drainage kann in manchen Fällen zusätzlich zur Erdschlitztechnik sinnvoll sein, um das Wasser noch besser abzuleiten und den Druck auf die Kellerwände zu reduzieren. Dies sollte jedoch individuell geprüft werden.
    7. Kann ich die Erdschlitztechnik selbst durchführen?
      Nein, die Erdschlitztechnik ist ein komplexes Verfahren, das spezielle Kenntnisse und Geräte erfordert. Es sollte unbedingt von einer Fachfirma durchgeführt werden, um Schäden zu vermeiden und eine dauerhafte Abdichtung zu gewährleisten.
    8. Welche Risiken birgt die Erdschlitztechnik?
      Risiken können unter anderem in einer unzureichenden Abdichtung, Beschädigung von Leitungen im Erdreich oder Setzungen des Bodens bestehen. Eine sorgfältige Planung und Ausführung durch eine erfahrene Fachfirma sind daher unerlässlich.

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  2. Kellerwandabdichtung: Waagrechte Schlitze als Alternative?

    Der Begriff ist mir aus den Vorlesungen nicht bekannt
    Es gibt die Möglichkeit die Wand waagrecht zu schlitzen und Bleche einzulegen. Das ist aufwendig und sehr teuer.

    Oder soll außen senkrecht abgegraben und die Wand senkrecht abgedichtet werden?

    • Name:
    • Pauline Neugebauer
  3. Erdschlitztechnik: Senkrechte Abdichtung mit Perimeterdämmung

    Es soll von außen senkrecht abgegraben ...
    Es soll von außen senkrecht abgegraben und dann senkrecht abgedichtet werden.

    Erst wird mit einem Erdsauger ein 20 cm breiter Schlitz geschaffen der bis zur Bodenplatte reicht, dann werden Perimeter-Dämmplatten mit 2 cm Abstand zur Wand eingesetzt. Danach werden diese 2 cm mit einer Mischung aus Beton und Zusatzmittel ausgefüllt (wanddicht admix xypey) dann soll die Wand abgedichet sein.

  4. WTA-Richtlinien: Anforderungen an nachträgliche Kellerabdichtung

    was sagt das WTAAbk. dazu?
    ... denn die "normieren" ja nachträgliche Bauwerksabdichtungen.

    Was kostet denn da der laufende Meter nachträgliche Kellerwandabdichtung bei einer Tiefe von 2,50 m? Absaugen von Mischsanden, komplette Abdichtung und anschließende Verfüllung? Wie wird mit rolligen Böden umgegangen und mit stark lehmhaltigen Schichten?

  5. Erdschlitztechnik: Keine WTA-Zertifizierung gefunden

    Erst einmal vielen Dank für die Antworten ...
    Erst einmal vielen Dank für die Antworten Bei der Liste der WTAAbk.-zertifizierten Produkte finde ich nichts. Von daher würde das ja schon mal gegen diese Produkte, oder?

    Bezüglich der Preise kann ich noch nichts sagen warte noch auf einen Vor-Ort Termin zwecks Angebotserstellung.

    Sobald ich Neuigkeiten habe, werde ich sie hier posten.

    @Herr Tilgner: Haben Sie als Fachmann denn schon mal von dieser Vorgehensweise gehört?

    Ich habe schon viel gesucht aber keine Referenzen dazu gefunden.

  6. Erfahrung: Erdschlitztechnik unüblich in Berlin/Brandenburg

    Nein
    in mittlerweile 19 Jahren Berufserfahrung bisher noch nicht angetroffen. weiße Wanne, schwarze Abdichtung, braune Wanne und orange Wanne, ja  -  aber diese Schlitztechnik  -  nee

    Das liegt aber vielleicht daran, dass in Berlin und Brandenburg die Bodenverhältnisse keine Schlitzherstellung zulassen, weil wohl meist der Sand im Böschungswinkel nachrutscht, also kann/muss man bei uns i.d.R. abböschen oder mit Verbau arbeiten und dann kann man eben gleich mit einem Bagger arbeiten. Und wenn man dann im Arbeitsraum direkt dran kommt an die Wand, dann nimmt man die gängigen Verfahren (ich gern: Dichtschlämme + KMB).

  7. Erdschlitztechnik: Expertenmeinung zur Machbarkeit gefragt

    Das ist interessant, weil die Firma ...
    Das ist interessant, weil die Firma auf ihrer Homepage damit wirbt auch im Bereich Berlin tätig zu sein.

    @Herr Tilgner: Haben Sie sich die Homepage bzw. das Video mal angeschaut? Ich würde nämlich auch mal gerne die Meinung eines Experten hören ob diese Vorgehensweise überhauptfunktionieren kann? Das Stichwort weiße Wanne fällt dort nämlich auch.

    Vielen Dank für Ihre Mühe!

  8. Erdschlitztechnik: Schwachstellen bei Abdichtung zur Bodenplatte

    Das Verfahren steht und fällt
    vermutlich mit der gleichmäßigen Dichtmaterialstärke und der Abdichtung zur Bodenplatte.

    Wenn keine dichte Verbindung zur Bodenplatte hergestellt wird (werden kann) nützen die 2 cm Dichtung gar nichts. Selbst wenn sie dicht wären.

    Dort sehe ich die Schwachstelle des Systems.

    Eine Bauaufsichtliche Zulassung fehlt vermutlich ebenfalls.

    Wenn man bedenkt, dass eine weiße Wanne mindestens 20 bis 25 stark sein muss, damit sie "dicht" wird, sind 2 cm Zement plus irgendwas schon mutig. Man könnte diesen tollen Zusatzstoff ja auch beim Beton einer weißen Wanne einsetzen ...

    Also, Sie merken, ich bin bei solchen "Wunderlösungen" skeptisch.

    • Name:
    • Pauline Neugebauer
  9. Kosten: 300€/m² für Erdschlitztechnik – Teuer?

    Vielen Dank für Ihre Einschätzung Frau ...
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung Frau Neugebauer.

    Damit bestätigen Sie meine anfängliche Vermutung.

    Die Firma berechnet 300,- € pro Quadratmeter inkl. aller Nebenkosten. Das finde ich sehr teuer, oder sehe ich das falsch?

    Außerdem betonte der Mitarbeiter die Firma Aufgrund der hohen Nachfrage die Sanierung wahrscheinlich erst 2015 durchführen könne.

    Und das obwohl das System doch eigentlich schnell und unkompliziert sein soll, das hört sich für mich alles sehr merkwürdig an.

  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kellerwandabdichtung mit Erdschlitztechnik: Erfahrungen und Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Erdschlitztechnik zur Kellerwandabdichtung wird diskutiert, wobei Bedenken hinsichtlich der Abdichtung zur Bodenplatte und des Fehlens einer WTAAbk.-Zertifizierung geäußert werden. Alternativen wie die waagrechte Schlitzung werden genannt. Die Anwendbarkeit der Technik in verschiedenen Bodenverhältnissen ist fraglich, und die Kosten werden als hoch eingeschätzt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Erdschlitztechnik: Schwachstellen bei Abdichtung zur Bodenplatte liegt eine potenzielle Schwachstelle des Systems in der Verbindung zur Bodenplatte. Es wird bezweifelt, dass eine dauerhaft dichte Verbindung gewährleistet werden kann.

    ✅ Zusatzinfo: Es wird angemerkt, dass die Erdschlitztechnik in Berlin und Brandenburg aufgrund der Bodenverhältnisse unüblich ist (siehe Erfahrung: Erdschlitztechnik unüblich in Berlin/Brandenburg). Hier werden eher traditionelle Verfahren wie das Abböschen eingesetzt.

    🔴 Kritisch/Risiko: Die fehlende WTA-Zertifizierung (siehe Erdschlitztechnik: Keine WTA-Zertifizierung gefunden) könnte ein Problem darstellen, da die WTA-Richtlinien nachträgliche Bauwerksabdichtungen normieren. Dies könnte Auswirkungen auf die Gewährleistung haben.

    💰 Kosten: Die genannten Kosten von 300€ pro Quadratmeter für die Erdschlitztechnik werden als sehr teuer empfunden (siehe Kosten: 300€/m² für Erdschlitztechnik – Teuer?). Es ist ratsam, alternative Angebote einzuholen und die Kosten genau zu vergleichen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für die Erdschlitztechnik sollten Referenzen eingeholt, die Bodenverhältnisse geprüft und alternative Abdichtungsverfahren in Betracht gezogen werden. Es ist ratsam, einen Sachverständigen hinzuzuziehen, um die Eignung des Verfahrens für das jeweilige Bauvorhaben zu beurteilen. Siehe auch WTA-Richtlinien: Anforderungen an nachträgliche Kellerabdichtung.

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