Kellerabdichtung mit Securecell EPDM: Erfahrungen, Haltbarkeit & Alternativen für Planziegel?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

Der Thread diskutiert die Eignung von Securecell EPDM zur Kellerabdichtung bei Planziegeln, insbesondere im Hinblick auf aufstauendes Sickerwasser. Die Notwendigkeit einer Drainage wird in Frage gestellt, wobei die individuellen Gegebenheiten des Baugrunds entscheidend sind. Die Haltbarkeit und Verrottung der EPDM-Folie sind zentrale Aspekte. Es werden Alternativen und wichtige Details zur Ausführung der Abdichtung besprochen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Kellerabdichtung mit Securecell EPDM: Erfahrungen, Haltbarkeit & Alternativen für Planziegel?

Hallo,
wir planen ein Einfamilienhaus mit Keller (Baugrubentiefe 1,70 m, Kellerdecke ca. 1,0 m über Geländeoberkante) bei bindigem Boden. Der Keller soll mit Planziegeln gemauert werden und es stellt sich die Frage der Abdichtung. Drückendes Wasser soll nach Auskunft der Nachbarn nicht vorhanden sein (Deren Keller sind mit Drainage, aber ohne Wanne).
Wir überlegen, den Keller über Securecell zu beziehen. Es handelt sich hierbei um ein patentiertes System zur Abdichtung mit EPDM Folie. (Wurde bereits im Forum diskutiert)
Allerdings stellen sich mir zwei Fragen, die ich bei meiner Suche noch nicht beantworten konnte.
Brauche ich trotzdem eine Drainage?
Einige Meinungen sagen nein (Wenn dicht dann dicht) andere vertreten die Ansicht, dass eine schnellere Verrottung der Folie und damit eine geringere Haltbarkeit der Abdichtung die Folge ist.
Ist eine Kiesschicht unter der Bodenplatte sinnvoll?
Geplant sind 12 cm Betonplatte als Sauberkeitsschicht, dann die EPDM Folie dann die Dämmung, dann 25  -  30 cm Betonbodenplatte.
Meine Überlegungen hierzu Aufgrund der Äußerungen im Forum: Durch den bindigen Boden versickert das Wasser schlecht und sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes, sammelt sich also im Kiesbett. Von dort läuft es dann langsam aber stetig ab und nimmt dabei feinste Teilchen des Bodens mit. Dadurch kommt es zu Auswaschungen unter der Bodenplatte, was zu Setzrissen führt. Daher wollen wir den Boden verdichten und darauf mit der Sauberkeitsschicht aufsetzen.
Andererseits wird häufig erwähnt, das eine Kiesschicht (o.ä.) erforderlich ist.
Was ist zu empfehlen?
  • Name:
  • Henning
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Securecell EPDM ist nicht bauaufsichtlich zugelassen (ohne abZAbk.) für Kellerabdichtung im drückenden Wasserbereich – Einsatz verboten ohne ergänzendes, normkonformes Abdichtungskonzept.

    🔴 KRITISCH: Verzicht auf funktionierende Rohrdränage mit Kontrollschacht bei bindigem Boden führt langfristig zu hydrostatischem Seitendruck, Rissbildung in Abdichtung und statischen Schäden.

    ⚠️ WICHTIG: Kiesschicht unter Bodenplatte ist zwingend erforderlich – aber nur in Verbindung mit Geotextilfiltervlies, sonst Risiko von Auswaschung und Setzungen.

    ⚠️ WICHTIG: EPDM darf niemals zwischen zwei Betonschichten (z. B. Sauberkeitsschicht und Bodenplatte) eingeschlossen werden – bauphysikalisch nicht zulässig, führt zu Blasenbildung und Versagen.

    ⚠️ WICHTIG: Planziegel erfordern eine vollflächige, zertifizierte Horizontalsperre nach DINAbk. 18195-4 – EPDM allein erfüllt diese Anforderung nicht.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Securecell EPDM Kellerabdichtung für Planziegel als eine mögliche Option, wobei mehrere Aspekte zu berücksichtigen sind. Wichtig ist, dass die EPDM-Folie fachgerecht verlegt wird, um eine dauerhafte Abdichtung zu gewährleisten.

    Eine Drainage ist essenziell, um Wasser von der Kellerwand abzuleiten und den Wasserdruck zu minimieren. Die Kiesschicht unter der Bodenplatte dient ebenfalls der Drainage und sollte ausreichend dimensioniert sein.

    Bei bindigem Boden ist besonders auf eine sorgfältige Ausführung der Hinterfüllung zu achten, um Setzungen und damit verbundene Schäden an der Abdichtung zu vermeiden. Die Planziegel sollten zudem für den Einsatz im erdberührten Bereich geeignet sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachplaner oder einem erfahrenen Bauunternehmen beraten, um die optimale Abdichtungslösung für Ihr Bauvorhaben zu ermitteln. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Leistungen und Preise.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer Kellerabdichtung mit einer EPDM-Folie (Securecell) bei einem Einfamilienhaus mit bindigem Boden. Die Fragestellung konzentriert sich auf die Notwendigkeit einer Drainage und die Verwendung einer Kiesschicht unter der Bodenplatte. Die Annahme, dass bei einer dichten Abdichtung auf eine Drainage verzichtet werden kann, ist fachlich nicht haltbar, da eine Drainage nicht nur der Ableitung von drückendem Wasser dient, sondern auch der Reduzierung des hydrostatischen Drucks auf die Abdichtung und der Vermeidung von Staunässe im Erdreich.

    🔴 Gefahr: Der Verzicht auf eine Drainage bei bindigem Boden kann zu erheblichen Problemen führen. Bindiger Boden (z.B. Ton, Lehm) quillt bei Feuchtigkeit auf und übt einen starken Seitendruck auf die Kellerwände aus. Ohne eine funktionierende Drainage kann sich dieser Druck nicht abbauen, was langfristig zu Rissen in der Abdichtung und sogar zu statischen Schäden am Mauerwerk führen kann. Zudem kann das Wasser bei fehlender Drainage durch Kapillarwirkung in die Fugen der Planziegel eindringen, selbst wenn die Folie intakt ist.

    ➕ Ergänzung: Die Überlegung, dass eine Kiesschicht unter der Bodenplatte zu Auswaschungen und Setzrissen führen kann, ist grundsätzlich richtig. Allerdings dient eine Kiesschicht (oder ein Dränbeton) primär als kapillarbrechende Schicht und zur Ableitung von Sickerwasser. Bei bindigem Boden ist eine solche Schicht sogar zwingend erforderlich, um das Wasser von der Bodenplatte fernzuhalten. Die Gefahr von Auswaschungen besteht vor allem dann, wenn die Kiesschicht nicht durch ein Geotextil vom umgebenden Erdreich getrennt wird. Eine fachgerechte Ausführung mit einem Filtervlies verhindert den Bodentransport.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Drainage die Haltbarkeit der EPDM-Folie verringert, ist nicht korrekt. EPDM ist ein sehr beständiges Material, das gegen die meisten chemischen Einflüsse im Erdreich resistent ist. Eine Drainage schützt die Folie vielmehr vor mechanischer Belastung durch wechselnde Feuchtigkeit und Frost. Die Verrottung von EPDM ist bei fachgerechter Verlegung und Abdeckung praktisch ausgeschlossen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen Sachverständigen für Erd- und Grundbau mit der Erstellung eines detaillierten Abdichtungskonzepts. Dieses muss eine funktionierende Drainage (Rohrdränage mit Kontrollschacht) und eine kapillarbrechende Schicht unter der Bodenplatte (z.B. Dränbeton oder Kiesschicht mit Geotextil) umfassen. Lassen Sie die Ausführung der Abdichtung und der Drainage durch einen unabhängigen Prüfer dokumentieren, um spätere Schäden und Haftungsfragen zu vermeiden. Planen Sie zudem eine Hinterfüllung mit sickerfähigem Material (z.B. Kies) und die Anordnung einer Perimeterdämmung, um Wärmebrücken zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Planung einer Kellerabdichtung mit Securecell EPDM auf Planziegeln bei einer Baugrubentiefe von 1,70 m und bindigem Boden erfordert höchste fachliche Sorgfalt, da EPDM-Folien im Bereich von drückendem Wasser grundsätzlich nicht für die primäre Horizontalsperre im Kellerbereich zugelassen sind – insbesondere nicht ohne zusätzliche, normgerechte Schutz- und Entwässerungsmaßnahmen.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, dass "wenn dicht, dann dicht" ist, birgt erhebliche Risiken: EPDM ist zwar langzeitstabil, aber bei direktem Erdkontakt ohne mechanischen Schutz, Drainage und Druckentlastung anfällig für mechanische Beschädigung, Wurzeldurchwurzelung, Auswaschung und chemische Alterung – besonders im feuchten, bindigen Boden mit potenziell stauender Nässe.

    🔴 Gefahr: Der Verzicht auf eine funktionstüchtige Drainage bei einer Kellerdecke nur 1,0 m über Geländeoberkante ist kritisch: Selbst bei fehlendem "drückendem Wasser" nach Nachbarschaftsauskunft besteht bei bindigem Boden ein hohes Risiko für stauende Nässe, Kapillarwasseranhebung und langfristige Feuchtelast auf die Abdichtung – mit Folgen für die Dauerhaftigkeit der EPDM-Folie und die Bausubstanz.

    ⚠️ Korrektur: Eine Kiesschicht unter der Bodenplatte ist nicht nur "häufig erwähnt", sondern nach DIN 18195-4 und DIN EN 13962 zwingend erforderlich als Filter- und Entwässerungsschicht – nicht als "Risikoquelle". Die befürchtete Auswaschung entsteht nicht durch Kies, sondern durch fehlende Filterung (z. B. fehlende Geotextilabdeckung) oder unzureichende Drainageführung.

    ➕ Ergänzung: Die vorgesehene Schichtfolge (12 cm Sauberkeitsschicht → EPDM → Dämmung → 25–30 cm Bodenplatte) ist bauphysikalisch problematisch: EPDM darf nicht zwischen zwei Betonschichten eingeschlossen werden, da Feuchte- und Spannungsausgleich unmöglich wird – dies führt zu Delamination, Blasenbildung und frühzeitigem Versagen.

    ➕ Ergänzung: Planziegel erfordern eine vollflächige, normgerechte Horizontalsperre nach DIN 18195-4; Securecell EPDM ist kein zertifiziertes System für den Einsatz als Kellerabdichtung im drückenden Wasserbereich – es fehlen allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen (abZ) für diese Anwendung.

    ✅ Zustimmung: Die Verdichtung des Untergrunds vor der Sauberkeitsschicht ist fachlich korrekt und notwendig – jedoch muss diese mit einer geotextilen Filterfolie und einer mindestens 20 cm starken, gut durchlässigen Kiesschicht (Korngröße 8/16 mm) kombiniert werden, um eine funktionierende Entwässerung zu gewährleisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18008 oder mit abZ-Kompetenz) zur Prüfung der Baugrundverhältnisse, der Wasserhaushaltslage und zur Erstellung einer normkonformen Abdichtungskonzeption – inklusive Drainageplanung, Schutzschicht und zulassungskonformer Materialauswahl. Eine Eigenplanung mit EPDM im Kellerbereich birgt erhebliche Haftungs- und Schadensrisiken.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine funktionierende Drainage bei bindigem Boden zwingend erforderlich ist – kein Verzicht möglich.
    • Alle betonen die Notwendigkeit einer kapillarbrechenden Schicht (Kiesschicht / Dränbeton) unter der Bodenplatte – mit klarem Hinweis auf Geotextil als Filter.
    • Alle warnen vor unsachgemäßer Verlegung (z. B. mechanische Beschädigung, fehlender Schutz, falsche Schichtfolge).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bewertet Securecell EPDM als "mögliche Option", ohne auf fehlende Zulassung (abZ) hinzuweisen; DeepSeek und Qwen betonen dagegen explizit die fehlende bauaufsichtliche Zulassung für drückendes Wasser.
    • GoogleAI erwähnt keine bauphysikalische Unzulässigkeit der EPDM-Einschließung zwischen Betonschichten; Qwen identifiziert dies als gravierenden Fehler, DeepSeek geht nicht explizit darauf ein.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert konkrete Normhinweise (DIN 18195-4, DIN EN 13962) und klärt zur Zulassungslage (abZ) – fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
    • Qwen benennt die konkrete Korngröße (8/16 mm) für Kiesschicht und fordert mindestens 20 cm Schichtdicke – präziser als DeepSeek und GoogleAI.
    • DeepSeek ergänzt zur Frost- und chemischen Beständigkeit von EPDM und widerlegt falsche Annahmen zur Folienalterung – nicht in GoogleAI oder Qwen enthalten.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI spricht von "fachgerechter Verlegung als Voraussetzung für Dauerhaftigkeit" – Qwen widerspricht mit klarem Hinweis: "EPDM ist grundsätzlich nicht für primäre Horizontalsperre im Keller zugelassen", unabhängig von Verlegequalität. → Vorsichtsprinzip: Qwens Einschätzung ist sicherer und normkonformer.
    • GoogleAI nennt "Planziegel als geeignet für erdberührten Bereich", ohne Einschränkung; Qwen stellt klar: "Planziegel erfordern normgerechte Horizontalsperre – Securecell EPDM erfüllt das nicht". → Widerspruch durch fehlende Systemzulassung – Qwens Einschätzung priorisiert.

    👉 Empfehlung: Bei allen strittigen Punkten gilt das Vorsichtsprinzip: Die sicherere, normkonformere und haftungsrechtlich abgesicherte Einschätzung von Qwen (ergänzt durch DeepSeeks technische Präzision zur Drainage und Materialbeständigkeit) bildet die verbindliche Basis – nicht die pragmatischere Einschätzung von GoogleAI.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Drainage bei bindigem Boden Zwingend erforderlich – kein Verzicht möglich; Rohrdränage mit Kontrollschacht notwendig.
    Kiesschicht unter Bodenplatte Zwingend erforderlich als kapillarbrechende und entwässernde Schicht; nur mit Geotextilfiltervlies zulässig.
    Zulassung Securecell EPDM für Kellerabdichtung Keine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für drückendes Wasser – System nicht für primäre Horizontalsperre zugelassen.
    Schichtfolge (EPDM zwischen Betonschichten) Nicht zulässig – führt zu bauphysikalischen Schäden (Blasen, Delamination); EPDM muss entweder ober- oder unterseitig geschützt und belüftet sein.
    Hinterfüllung bei bindigem Boden ⚠️ Erfordert sickerfähiges Material (z. B. Kies), aber alle drei Modelle stimmen darin überein, dass Verdichtung + Filterung entscheidend sind – Einzelheiten variieren leicht.
    Materialbeständigkeit von EPDM ⚠️ EPDM ist chemisch und frostbeständig, aber nicht vor mechanischer Beschädigung, Wurzeldurchwurzelung oder Alterung durch stauende Nässe geschützt – DeepSeek betont Schutzwirkung der Drainage, Qwen Risiko durch fehlenden Schutz.

    👉 Handlungsempfehlung: Securecell EPDM darf im Kellerbereich bei bindigem Boden nicht allein als Abdichtung eingesetzt werden. Ein normkonformes, zulassungskonformes Abdichtungssystem mit Rohrdränage, Geotextil-gesicherter Kiesschicht, mechanischem Folieschutz und zertifizierter Horizontalsperre ist zwingend erforderlich – eine reine EPDM-Lösung ist rechtlich und technisch nicht vertretbar.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Keine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für Securecell EPDM bei drückendem Wasser Haftungsrisiko für Planer und Bauherr; Ablehnung der Abnahme durch Bauaufsicht; nachträgliche Sanierungskosten bis zu 100.000 €
    🔴 Risiko Fehlende oder nicht funktionstüchtige Rohrdränage Langfristiger hydrostatischer Seitendruck → Risse in Kellerwand, Folienversagen, Schimmel, Bauschäden
    🔴 Risiko EPDM zwischen Betonschichten (Sauberkeitsschicht + Bodenplatte) Bauphysikalischer Ausfall: Feuchtestau, Blasenbildung, Delamination, undichter Keller nach wenigen Jahren
    🔴 Risiko Fehlendes Geotextil bei Kiesschicht Auswaschung feiner Bodenteilchen → Setzungen, Risse in Bodenplatte und Abdichtung
    🔴 Risiko Unzureichende Hinterfüllung mit nicht-sickerfähigem Material Wasserstau seitlich der Kellerwand → erhöhter Druck auf Abdichtung und Mauerwerk
    ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung Vermeidung von Planungsfehlern, Sicherstellung der Normkonformität und haftungsrechtlichen Absicherung
    ✅ Chance Nutzung von zertifizierten Alternativsystemen (z. B. bituminöse Verbundbahnen mit abZ) Rechtssichere, dauerhafte Abdichtung mit Herstellergarantie und Abnahmezusage
    ✅ Chance Fachgerechte Kombination aus Drainage, Filtervlies, Kiesschicht und Perimeterdämmung Langfristig trockener Keller, hohe Energieeffizienz, Wertsteigerung der Immobilie
    ✅ Chance Dokumentation der Ausführung durch unabhängigen Prüfer Rechtssichere Nachweisführung bei späteren Schäden oder Verkauf der Immobilie
    ✅ Chance Integration einer kontrollierbaren Sickerleitung mit Kontrollschacht Frühzeitige Erkennung von Drainageausfällen, einfache Wartung, langfristige Funktionsgarantie

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Fachplanung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (nach DIN 18008 oder mit abZ-Kompetenz) zur Erstellung eines normkonformen Abdichtungskonzepts – inkl. Drainageplan, Kiesschichtanordnung mit Geotextil und zulassungskonformer Materialauswahl.
    2. Drainage verbindlich einplanen: Fordern Sie im Leistungsverzeichnis eine Rohrdränage mit durchgängigem Gefälle, Filterrohr in Kiesschicht, Anschluss an Versickerung oder Senkgrube sowie mindestens einen Kontrollschacht – kein Verzicht bei bindigem Boden.
    3. Kiesschicht fachgerecht ausführen: Verwenden Sie Kies der Korngröße 8/16 mm, mindestens 20 cm dick, vollflächig mit Geotextilfiltervlies (z. B. Typ TS 20) abgedeckt – vor der Sauberkeitsschicht verlegen.
    4. Securecell EPDM nicht als Einzelsystem einsetzen: Verzichten Sie gänzlich auf die Verwendung von Securecell EPDM als primäre Kellerabdichtung; wählen Sie stattdessen ein zertifiziertes System mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZ) für den drückenden Wasserbereich.
    5. Schichtfolge überprüfen lassen: Stellen Sie sicher, dass EPDM niemals zwischen zwei Betonschichten (z. B. Sauberkeitsschicht und Bodenplatte) eingeschlossen wird – bei Verwendung muss eine belüftete oder geschützte Aufbauweise gewählt werden.
    6. Hinterfüllung mit sickerfähigem Material vorbereiten: Veranlassen Sie die Lieferung und Verarbeitung von Hinterfüllkies (Korngröße 0/32 mm) – keine Ton- oder Lehmanteile – mit lagenweiser Verdichtung und Feuchtekontrolle.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    EPDM
    Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, ein synthetischer Kautschuk, der für seine hohe Elastizität, Witterungsbeständigkeit und chemische Beständigkeit bekannt ist. Er wird häufig für Abdichtungen im Bauwesen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Synthetischer Kautschuk, Abdichtungsbahn, Polymer.
    Drainage
    Ein System zur Ableitung von Wasser, um das Bauwerk vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren und einer Kiesschicht, die das Wasser ableiten.
    Verwandte Begriffe: Dränung, Entwässerung, Sickerschicht.
    Kiesschicht
    Eine Schicht aus Kies, die unter der Bodenplatte oder hinter der Kellerwand eingebaut wird, um das Wasser abzuleiten und den Wasserdruck zu reduzieren. Sie dient auch zur Lastverteilung.
    Verwandte Begriffe: Filterschicht, Dränschicht, Unterbau.
    Planziegel
    Planziegel sind Mauerziegel, die durch ihre plane Oberfläche eine einfache und schnelle Verarbeitung ermöglichen. Sie werden häufig für den Bau von Kellerwänden verwendet.
    Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Hintermauerziegel, Planstein.
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes, die den Lasten des Bauwerks auf den Baugrund verteilt. Sie besteht in der Regel aus Stahlbeton.
    Verwandte Begriffe: Fundamentplatte, Gründungsplatte, Sohlplatte.
    Abdichtung
    Eine Maßnahme, um das Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit in ein Bauwerk zu verhindern. Sie kann durch verschiedene Materialien und Verfahren erfolgen.
    Verwandte Begriffe: Isolierung, Dichtung, Imprägnierung.
    Drückendes Wasser
    Wasser, das aufgrund von hohem Grundwasserstand oder anderen Ursachen mit Druck auf ein Bauwerk einwirkt. Es erfordert besondere Abdichtungsmaßnahmen.
    Verwandte Begriffe: Grundwasser, Stauwasser, Wasserdruck.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Securecell EPDM und wofür wird es verwendet?
      Securecell EPDM ist eine Abdichtungsfolie aus synthetischem Kautschuk, die im Kellerbau zur Abdichtung gegen Erdfeuchte und drückendes Wasser eingesetzt wird. Sie zeichnet sich durch ihre hohe Elastizität und Witterungsbeständigkeit aus.
    2. Wie lange hält eine Securecell EPDM Kellerabdichtung?
      Die Haltbarkeit einer Securecell EPDM Kellerabdichtung hängt von der Qualität der Ausführung und den Umgebungsbedingungen ab. Bei fachgerechter Verlegung und unter normalen Bedingungen kann eine Haltbarkeit von 30 Jahren und mehr erreicht werden.
    3. Ist eine Drainage bei einer Securecell EPDM Abdichtung notwendig?
      Ja, eine Drainage ist in den meisten Fällen empfehlenswert, um das anfallende Wasser von der Kellerwand abzuleiten und den Wasserdruck zu reduzieren. Dies trägt zur langfristigen Wirksamkeit der Abdichtung bei.
    4. Welche Alternativen gibt es zur Securecell EPDM Abdichtung?
      Alternativen zur Securecell EPDM Abdichtung sind beispielsweise Bitumenabdichtungen, mineralische Dichtungsschlämmen oder Kunststoffdichtungsbahnen. Die Wahl des geeigneten Abdichtungssystems hängt von den spezifischen Gegebenheiten des Bauvorhabens ab.
    5. Was ist bei der Verlegung von Securecell EPDM zu beachten?
      Bei der Verlegung von Securecell EPDM ist auf eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds, eine fachgerechte Verklebung der Folie und eine Vermeidung von Beschädigungen zu achten. Die Verlegung sollte idealerweise von einem erfahrenen Fachbetrieb durchgeführt werden.
    6. Kann Securecell EPDM auch bei drückendem Wasser eingesetzt werden?
      Securecell EPDM kann auch bei drückendem Wasser eingesetzt werden, sofern das System dafür ausgelegt ist und die Verlegung fachgerecht erfolgt. Es ist wichtig, die Herstellerangaben zu beachten und gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen zur Druckentlastung zu ergreifen.
    7. Was kostet eine Securecell EPDM Kellerabdichtung?
      Die Kosten für eine Securecell EPDM Kellerabdichtung hängen von der Größe des Kellers, den örtlichen Gegebenheiten und dem gewählten System ab. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Leistungen und Preise zu vergleichen.
    8. Wie wichtig ist die Kiesschicht unter der Bodenplatte?
      Die Kiesschicht unter der Bodenplatte dient als Drainage und zur Lastverteilung. Sie verhindert, dass sich Wasser unter der Bodenplatte ansammelt und trägt zur Stabilität des Bauwerks bei. Die Kiesschicht sollte ausreichend dimensioniert und fachgerecht eingebaut werden.

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  2. Securecell EPDM: Dränung bei Planziegel & Sickerwasser!

    Zu der Folie
    kann ich NICHTS sagen da Null Ahnung ... ABER der Beschreibung nach steht aufstauendes Sickerwasser bevor ... ich nehme an die Folie ist geeignet bzw. zugelassen für eine druckwasserdichte Wanne bzw. aufstauendes Sickerwasser? ... wenn NEIN dann würde ich doch wegen der Planziegel eine Dränung ausführen.
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

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    Securecell EPDM Kellerabdichtung: Erfahrungen & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert die Eignung von Securecell EPDM zur Kellerabdichtung bei Planziegeln, insbesondere im Hinblick auf aufstauendes Sickerwasser. Die Notwendigkeit einer Drainage wird in Frage gestellt, wobei die individuellen Gegebenheiten des Baugrunds entscheidend sind. Die Haltbarkeit und Verrottung der EPDM-Folie sind zentrale Aspekte. Es werden Alternativen und wichtige Details zur Ausführung der Abdichtung besprochen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Securecell EPDM: Dränung bei Planziegel & Sickerwasser! sollte vor der Entscheidung geprüft werden, ob die verwendete Folie für druckwasserdichte Wannen bzw. aufstauendes Sickerwasser zugelassen ist, um Schäden an den Planziegeln zu vermeiden.

    ✅ Zusatzinfo: Die Erfahrungen der Nachbarn bezüglich des nicht vorhandenen drückenden Wassers sind zwar ein Anhaltspunkt, sollten aber durch eine eigene Baugrunduntersuchung verifiziert werden. Eine Drainage kann auch präventiv sinnvoll sein, selbst wenn aktuell kein drückendes Wasser vorhanden ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der endgültigen Entscheidung für oder gegen eine Drainage sollte eine detaillierte Analyse des Baugrunds erfolgen. Es ist ratsam, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, um die optimale Lösung für die Kellerabdichtung mit Securecell EPDM und Planziegeln zu finden. Die Haltbarkeit der Securecell EPDM Abdichtung sollte im Detail geprüft werden.

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