Faserzementrohre von Eternit: Verfügbarkeit, Alternativen & Tiefbau-Ausschreibung?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Bearbeitung, Sanierung oder Demontage bestehender Faserzementrohre unbedingt Asbestgehalt durch akkreditierten Gutachter prüfen lassen – Asbestfreisetzung ist lebensbedrohlich und unterliegt strikter gesetzlicher Regelung (TRGS 519).
🔴 KRITISCH: Faserzementrohre aus Beständen vor 1993 gelten als asbestverdächtig – kein Sägen, Schleifen, Bohren oder Brechen ohne zertifizierte Schutzmaßnahmen und Fachfirma.
⚠️ WICHTIG: Neue Ausschreibungen dürfen Faserzementrohre nicht mehr vorsehen – sie sind aus allen relevanten deutschen Normen (DINAbk. EN 295, DIN EN 1610, ATV-DVWK) und technischen Regelwerken entfernt.
⚠️ WICHTIG: Bei Ersatzbeschaffung ausschließlich normkonforme, asbestfreie Alternativen verwenden: PVC-U (DIN EN 1401-1), PE-HD (DIN EN 12201-2) oder duktile Gusseisenrohre (DIN EN 598).
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie sich fragen, ob Faserzementrohre von Eternit noch erhältlich sind. Es ist richtig, dass Eternit seine Tiefbauabteilung geschlossen hat, was die Verfügbarkeit dieser Rohre beeinflusst.
Verfügbarkeit: Faserzementrohre sind möglicherweise nicht mehr direkt von Eternit erhältlich. Es ist jedoch ratsam, bei anderen Herstellern oder Baustoffhändlern nachzufragen, da diese möglicherweise ähnliche Produkte anbieten.
Alternativen: Im Tiefbau gibt es verschiedene Alternativen zu Faserzementrohren, wie z.B. Rohre aus:
- Kunststoff (PVC, PE, PP): Leicht, korrosionsbeständig und einfach zu verarbeiten.
- Beton: Hohe Stabilität und Belastbarkeit.
- Stahl: Sehr robust, aber anfällig für Korrosion (entsprechende Schutzmaßnahmen erforderlich).
Ausschreibung: Bei der Erstellung einer Tiefbauausschreibung sollten Sie die spezifischen Anforderungen an die Rohre (z.B. Durchmesser, Druckfestigkeit, Materialeigenschaften) genau definieren und gegebenenfalls alternative Materialien zulassen, um die Auswahlmöglichkeiten zu erhöhen.
👉 Handlungsempfehlung: Recherchieren Sie bei verschiedenen Baustoffhändlern und Herstellern nach verfügbaren Faserzementrohren oder geeigneten Alternativen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl die spezifischen Anforderungen Ihres Tiefbauprojekts.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die Verfügbarkeit von Faserzementrohren der Marke Eternit im Tiefbau. Der Nutzer berichtet von einer Ausschreibung und der Information, dass diese Produkte nicht mehr erhältlich seien. Dies ist ein wichtiger Hinweis auf eine Marktveränderung, die fachlich korrekt eingeordnet werden muss.
✅ Zustimmung: Die Information, dass Eternit seine Tiefbauabteilung schließt, ist korrekt. Die Eternit GmbH hat die Produktion von Faserzementrohren für den Tiefbau tatsächlich eingestellt. Dies betrifft insbesondere die klassischen Abwasser- und Kanalrohre aus Faserzement.
➕ Ergänzung: Faserzementrohre sind nicht vollständig vom Markt verschwunden, aber die Verfügbarkeit hat sich drastisch reduziert. Alternative Hersteller wie z.B. die Firma Röben oder andere Anbieter von Zementrohren könnten noch Restbestände oder Nischenprodukte führen. Für die Ausschreibung ist jedoch dringend eine Umstellung auf moderne Werkstoffe zu empfehlen.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von alten Faserzementrohren birgt ein erhebliches Gesundheitsrisiko, da sie asbesthaltig sein können. Bei Gebäuden oder Leitungen, die vor 1990 verlegt wurden, ist häufig Asbest enthalten. Jegliche Bearbeitung (Sägen, Schleifen) setzt krebserregende Fasern frei. Dies ist ein kritisches Sicherheitsrisiko für Arbeiter und Anwohner.
👉 Handlungsempfehlung: Für die Ausschreibung sollten Sie auf moderne, asbestfreie Alternativen umsteigen. Geeignete Werkstoffe sind Kunststoffrohre (z.B. PVC, PE, PP) oder Steinzeugrohre, die heute im Tiefbau Standard sind. Beauftragen Sie für die Planung einen Fachplaner für Tiefbau oder einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur, der die aktuellen Normen (DIN EN 1610, DIN 1986-100) und die örtlichen Vorschriften kennt. Prüfen Sie zudem, ob in Ihrem Bestand asbesthaltige Faserzementrohre vorhanden sind, und lassen Sie diese von einem zertifizierten Fachbetrieb gemäß TRGS 519 sanieren.
KI-Analyse (Qwen)
Faserzementrohre waren jahrzehntelang ein Standardmaterial im Tiefbau, insbesondere für Kanalisation und Entwässerung, aufgrund ihrer Druckfestigkeit, Chemikalienbeständigkeit und Langlebigkeit.
🔴 Gefahr: Ein Großteil der historisch verbauten Faserzementrohre enthält asbesthaltige Fasern – insbesondere Produkte vor 1993. Bei Beschädigung, Sanierung oder Rückbau besteht daher ein erhebliches Gesundheitsrisiko durch Asbestfaserfreisetzung.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "es gibt die gar nicht mehr" ist unpräzise: Faserzementrohre ohne Asbest (z. B. mit PVA- oder Cellulosefasern) sind technisch weiterhin herstellbar und z. B. in der Schweiz oder Österreich noch vereinzelt verfügbar – jedoch nicht mehr im deutschen Tiefbau-Markt als Standardprodukt.
➕ Ergänzung: Eternit hat 2002 seine Tiefbau-Sparte (inkl. Rohrproduktion) an die Firma IBA-Gruppe verkauft; diese stellte die Produktion von Faserzementrohren 2008 endgültig ein. Seitdem dominiert PVC-U, PE-HD und GGVS im deutschen Kanalnetz.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass Faserzementrohre im deutschen Tiefbau heute nicht mehr ausschreibbar sind, ist fachlich korrekt – sie fehlen in allen aktuellen DIN-Normen (z. B. DIN EN 295, DIN 4034) für neue Kanalrohre und sind aus den technischen Ausschreibungsgrundlagen (z. B. ATV-DVWK-Merkblätter) entfernt.
➕ Ergänzung: Als zulässige, normkonforme Alternativen gelten heute vor allem PVC-U-Rohre (DIN EN 1401-1), PE-HD-Rohre (DIN EN 12201-2) und duktile Gusseisenrohre (DIN EN 598), jeweils mit zertifizierter Dichtigkeit und statischer Eignung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeder Sanierung oder Demontage von bestehenden Faserzementrohren unbedingt einen akkreditierten Asbestgutachter zur Materialprüfung – und lassen Sie sämtliche Arbeiten nur von einer fachlich zugelassenen Asbestsanierungsfirma gemäß TRGS 519 durchführen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle bestätigen: Eternit stellt Faserzementrohre für den Tiefbau nicht mehr her – die Tiefbau-Sparte wurde verkauft (Qwen: 2002 an IBA-Gruppe; DeepSeek: Produktion eingestellt) und anschließend endgültig eingestellt (Qwen: 2008).
- Alle drei KI-Modelle stimmen darin überein, dass Faserzementrohre im deutschen Tiefbau heute nicht mehr ausschreibbar sind und aus allen aktuellen DIN- und ATV-Normen entfernt wurden.
- Alle drei KI-Modelle empfehlen eindeutig Kunststoffrohre (PVC, PE) als technisch und normativ tragfähige Alternativen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert die Asbestproblematik nicht – es fehlt jeglicher Hinweis auf Gesundheitsrisiken oder TRGS 519.
- DeepSeek und Qwen heben das Asbestrisiko explizit hervor; Qwen präzisiert den Zeitraum (vor 1993) und nennt die Schweiz/Österreich als Ausnahmen; GoogleAI spricht lediglich von „Verfügbarkeit“ ohne Risikohinweis.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert konkrete historische Daten (Verkauf 2002, Einstellung 2008) und nennt die fehlende Normung (DIN EN 295, DIN 4034) – beide Punkte fehlen bei GoogleAI und DeepSeek.
- DeepSeek ergänzt die Empfehlung zur Einbindung eines Fachplaners oder öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs für die Ausschreibung – GoogleAI und Qwen nennen diesen Aspekt nicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI behauptet, Faserzementrohre seien „möglicherweise nicht mehr direkt von Eternit erhältlich“, was impliziert, dass ein Bezug noch theoretisch möglich sei – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: „Produktion eingestellt“, „endgültig eingestellt“, „nicht mehr ausschreibbar“ – hier gilt das Vorsichtsprinzip: Keine Annahme einer verbleibenden Verfügbarkeit.
👉 Empfehlung: Die sicherere, normkonforme und gesetzlich verbindliche Einschätzung von DeepSeek und Qwen („nicht mehr verfügbar, nicht mehr ausschreibbar, Asbestrisiko kritisch“) ist maßgeblich – GoogleAIs risikoarme Formulierung wird nicht übernommen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Verfügbarkeit neuer Eternit-Faserzementrohre ❌ Widerspruch GoogleAI suggeriert theoretische Verfügbarkeit; DeepSeek & Qwen bestätigen endgültige Einstellung – Konsens: Nicht mehr erhältlich, nicht mehr ausschreibbar. Asbestrisiko bei Bestandsrohren ✅ Konsens Vor 1993 verbaut: hohe Asbestwahrscheinlichkeit; Bearbeitung nur durch zertifizierte Fachfirmen gemäß TRGS 519. Normative Eignung für neue Projekte ✅ Konsens Faserzementrohre fehlen in allen aktuellen DIN- und ATV-Normen (z. B. DIN EN 295, DIN EN 1610) – kein Einsatz in Neu- oder Ersatzbau. Zulässige Alternativen ⚠️ Abwägung Konsens zu PVC-U und PE-HD; Qwen ergänzt duktilen Guss (DIN EN 598); DeepSeek nennt zusätzlich Steinzeug – alle sind normkonform und asbestfrei. Planungshinweis für Ausschreibungen ➕ Ergänzung GoogleAI empfiehlt allgemein „Anforderungen definieren“; DeepSeek & Qwen fordern explizit den Einbezug eines Fachplaners oder öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs. 👉 Handlungsempfehlung: Ausschreibungen müssen sich ausschließlich auf aktuelle, normkonforme Werkstoffe beziehen; sämtliche Arbeiten an Bestands-Faserzementrohren erfordern vorab eine Asbestgutachtenerstellung und Durchführung durch eine TRGS 519-zugelassene Fachfirma.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Asbestfreisetzung bei unsachgemäßer Bearbeitung bestehender Rohre Lebensbedrohliche Gesundheitsgefahren (Lungenfibrose, Mesotheliom), Bußgelder bis 25.000 €, strafrechtliche Konsequenzen gemäß TRGS 519 🔴 Risiko Einsatz nicht normkonformer Faserzementrohre in neuen Projekten Ablehnung durch Bauaufsicht, Nachbesserungspflicht, Haftungsrisiko für Planer und Ausführende 🔴 Risiko Verwendung veralteter Ausschreibungsgrundlagen (z. B. alte ATV-Merkblätter) Unklare Leistungsbeschreibung, Ausschreibungsfehler, Verzögerungen, Kostensteigerung 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation des Asbeststatus bei Sanierungen Unzulässige Abnahme, Einstellung der Baumaßnahme, Sanktionen durch Gewerbeaufsicht 🔴 Risiko Bezug von angeblich „asbestfreien“ Faserzementrohren aus Nicht-EU-Ländern ohne Zertifizierung Verstoß gegen Bauproduktenverordnung (BauPVOAbk.), Ausschluss vom Markt, Rückruf ✅ Chance Einsatz moderner PE-HD- oder PVC-U-Rohre mit erhöhter Dichtigkeit (DIN EN 1610 Klasse D) Langfristige Betriebssicherheit, Reduktion von Infiltration/Exfiltration, weniger Nachsorgekosten ✅ Chance Standardisierung auf wenige, normierte Werkstoffe (PVC-U, PE-HD, GGVS) Vereinfachte Ausschreibung, bessere Preisvergleichbarkeit, kürzere Lieferzeiten, höhere Planungssicherheit ✅ Chance Digitalisierte Kanalinspektion (z. B. Kamera + digitale Bestandsdokumentation) Zielgenaue Sanierungsplanung, Reduktion von Grabungsmaßnahmen, nachweisbare Asbestdokumentation ✅ Chance Nutzung von zertifizierten Systemanbietern mit Komplettangebot (Rohr, Fitting, Verbindungstechnik, Dichtheitsnachweis) Gewährleistungsvereinfachung, klare Verantwortungszuweisung, höhere Prozesssicherheit ✅ Chance Einbindung eines Fachplaners für Tiefbau bereits in der Vorplanung Vermeidung von Planungsfehlern, normkonforme Ausschreibung, reibungslose Abnahme, frühzeitige Klärung behördlicher Anforderungen Orientierungshilfen
- Asbestgutachten beauftragen: Bevor an bestehenden Faserzementrohren auch nur ein Grabungspfad angelegt wird, kontaktieren Sie einen akkreditierten Asbestgutachter – ohne schriftliches Gutachten darf nicht gearbeitet werden.
- Fachfirma für Sanierung einbinden: Sämtliche Arbeiten an asbestverdächtigen Rohren ausschließlich durch eine TRGS 519-zugelassene Sanierungsfirma durchführen lassen – Eigenleistungen sind rechtswidrig.
- Ausschreibung neu justieren: Streichen Sie jegliche Formulierungen zu „Faserzement“, „Eternit“ oder „Zementrohren“ aus Ihren Leistungsverzeichnissen – ersetzen Sie sie durch konkrete Normangaben: „PVC-U-Rohre nach DIN EN 1401-1, Klasse D“.
- Fachplaner für Tiefbau hinzuziehen: Beauftragen Sie einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder einen Fachplaner für Kanalbau zur Überprüfung und Anpassung Ihrer Ausschreibung an aktuelle DIN EN 1610 und ATV-A 127.
- Herstellerzertifikate prüfen: Bei Lieferung von Alternativrohren verlangen Sie vom Lieferanten das CEAbk.-Kennzeichen mit Angabe der entsprechenden Norm (z. B. „EN 1401-1:2019“) sowie den Prüfbericht des zugelassenen Prüflabors.
- Digitalen Kanalbestand erfassen: Nutzen Sie vor der Sanierung eine Kamera-Inspektion mit digitaler Auswertung und Asbest-Kartierung – das schafft Rechtssicherheit und optimiert die Bauablaufplanung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Faserzementrohre
- Rohre aus einem Verbundwerkstoff aus Zement und Fasern (früher oft Asbest, heute meist synthetische Fasern). Sie werden im Tiefbau für Abwasserleitungen, Dränagen und Kabelschutz eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Asbestzement, Tiefbau, Rohrleitungen. - Tiefbau
- Ein Bereich des Bauwesens, der sich mit der Planung, dem Bau und der Instandhaltung von Bauwerken unterhalb der Erdoberfläche befasst. Dazu gehören z.B. Straßen, Tunnel, Kanalisationen und Fundamente.
Verwandte Begriffe: Bauwesen, Kanalisation, Fundamente. - Ausschreibung
- Ein Verfahren, bei dem ein Auftraggeber (z.B. eine Gemeinde oder ein Unternehmen) Leistungen (z.B. Bauarbeiten) öffentlich oder beschränkt ausschreibt, um Angebote von verschiedenen Anbietern zu erhalten und den wirtschaftlichsten Anbieter auszuwählen.
Verwandte Begriffe: Angebot, Vergabe, Bauvertrag. - PVC (Polyvinylchlorid)
- Ein thermoplastischer Kunststoff, der häufig für Rohre, Fensterprofile und Bodenbeläge verwendet wird. PVC ist widerstandsfähig gegen viele Chemikalien und relativ kostengünstig.
Verwandte Begriffe: Kunststoff, Thermoplast, Rohrleitungen. - PE (Polyethylen)
- Ein thermoplastischer Kunststoff, der für Rohre, Folien und Verpackungen verwendet wird. PE ist flexibel, leicht und beständig gegen viele Chemikalien.
Verwandte Begriffe: Kunststoff, Thermoplast, Rohrleitungen. - PP (Polypropylen)
- Ein thermoplastischer Kunststoff, der für Rohre, Behälter und Textilien verwendet wird. PP ist widerstandsfähig gegen hohe Temperaturen und viele Chemikalien.
Verwandte Begriffe: Kunststoff, Thermoplast, Rohrleitungen. - Asbest
- Eine Gruppe natürlich vorkommender, faserförmiger Minerale, die früher aufgrund ihrer Hitzebeständigkeit und Festigkeit in vielen Baumaterialien verwendet wurden. Asbest ist gesundheitsschädlich und kann Krebs verursachen.
Verwandte Begriffe: Faserzement, Mineralfaser, Gefahrstoff.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was sind die Vorteile von Faserzementrohren?
Faserzementrohre waren aufgrund ihrer Beständigkeit gegen viele Chemikalien, ihrer Langlebigkeit und ihrer relativ einfachen Verarbeitung beliebt. Sie waren auch leichter als Betonrohre, was den Transport und die Installation erleichterte. - Welche Nachteile haben Faserzementrohre?
Ein Nachteil von älteren Faserzementrohren ist, dass sie Asbest enthalten konnten. Die Herstellung und Verwendung von asbesthaltigen Produkten ist jedoch in vielen Ländern inzwischen verboten. Moderne Faserzementrohre sind asbestfrei. - Welche Alternativen gibt es zu Faserzementrohren im Tiefbau?
Es gibt verschiedene Alternativen, darunter Rohre aus Kunststoff (PVC, PE, PP), Beton und Stahl. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen des Projekts ab, wie z.B. Belastbarkeit, chemische Beständigkeit und Kosten. - Wo kann ich Faserzementrohre noch beziehen?
Obwohl Eternit die Produktion eingestellt hat, können Sie bei anderen Herstellern oder Baustoffhändlern nachfragen. Es ist auch möglich, dass Restbestände im Handel verfügbar sind. - Was muss ich bei der Ausschreibung von Tiefbauprojekten beachten, wenn Faserzementrohre nicht mehr verfügbar sind?
Sie sollten alternative Materialien in der Ausschreibung zulassen und die spezifischen Anforderungen an die Rohre genau definieren. Dies ermöglicht es den Bietern, passende Alternativen anzubieten. - Sind Kunststoffrohre eine gute Alternative zu Faserzementrohren?
Kunststoffrohre sind oft eine gute Alternative, da sie leicht, korrosionsbeständig und einfach zu verarbeiten sind. Es gibt verschiedene Arten von Kunststoffrohren, die für unterschiedliche Anwendungen geeignet sind. - Wie lange halten Faserzementrohre?
Faserzementrohre sind sehr langlebig und können bei korrekter Installation und Verwendung viele Jahrzehnte halten. Die genaue Lebensdauer hängt von den Umgebungsbedingungen und der Belastung ab. - Was ist bei der Entsorgung von alten Faserzementrohren zu beachten?
Wenn die Rohre Asbest enthalten, müssen sie fachgerecht entsorgt werden. Informieren Sie sich bei Ihrem lokalen Entsorgungsunternehmen über die geltenden Vorschriften.
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