Lohndumping auf Auftragsbörse: Was tun bei Dumpinglöhnen? Konsequenzen & Meldung
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Lohndumping auf Auftragsbörse: Was tun bei Dumpinglöhnen? Konsequenzen & Meldung

Hallo,
ich habe heute eine E-Mail von der neuen Auftragsbörse

Habe da mal drüber gestöbert.
Bei einer Arbeite bietet doch jemand seine Arbeitskräfte mit 17 €/Std. zzgl. MwSt an.
Weis nicht mehr genau in welcher Kategorie.
Das wir doch immer besser in Deutschland.
Wie ist eure Meinung dazu?
Gruß Jens

  • Name:
  • Herr Jen-476-Ham
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe Ihre Besorgnis bezüglich des Angebots auf der Auftragsbörse. Ein Stundenlohn von 17 € zzgl. MwSt. kann, abhängig von der Branche und Qualifikation, tatsächlich ein Fall von Lohndumping sein.

    Definition Lohndumping: Lohndumping liegt vor, wenn Arbeitnehmern ein unangemessen niedriges Entgelt gezahlt wird, das unter dem branchenüblichen Lohn oder dem gesetzlichen Mindestlohn liegt. Dies kann zu Wettbewerbsverzerrungen und Ausbeutung führen.

    Was Sie tun können:

    • Prüfen Sie den Mindestlohn: Der gesetzliche Mindestlohn muss eingehalten werden.
    • Branchenüblichkeit recherchieren: Informieren Sie sich über die üblichen Löhne in der entsprechenden Branche und Region.
    • Dokumentieren Sie den Fall: Sichern Sie die Informationen über das Angebot (Screenshot, Link).
    • Meldung erstatten: Bei Verdacht auf Lohndumping können Sie dies bei zuständigen Behörden (z.B. Zoll, Finanzkontrolle Schwarzarbeit) melden.

    👉 Handlungsempfehlung: Melden Sie den Verdacht auf Lohndumping bei den zuständigen Behörden und informieren Sie sich über Ihre Rechte als Arbeitnehmer oder fairer Wettbewerber.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Lohndumping
    Die Praxis, Arbeitnehmer unterhalb des branchenüblichen Lohns oder des gesetzlichen Mindestlohns zu beschäftigen. Dies verzerrt den Wettbewerb und kann zur Ausbeutung von Arbeitskräften führen.
    Verwandte Begriffe: Mindestlohn, Tarifvertrag, Schwarzarbeit.
    Mindestlohn
    Der gesetzlich festgelegte Mindestbetrag, der Arbeitnehmern pro Stunde bezahlt werden muss. Er soll vor zu niedrigen Löhnen schützen.
    Verwandte Begriffe: Lohnuntergrenze, Tariflohn, Existenzminimum.
    Tarifvertrag
    Eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften, die Löhne, Arbeitszeiten und andere Arbeitsbedingungen regelt. Tarifverträge bieten oft einen besseren Schutz als der gesetzliche Mindestlohn.
    Verwandte Begriffe: Flächentarifvertrag, Haustarifvertrag, Tarifautonomie.
    Schwarzarbeit
    Das illegale Ausführen von Arbeit ohne Anmeldung bei den Sozialversicherungen und dem Finanzamt. Schwarzarbeit führt oft zu Lohndumping, da Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge und Steuern sparen.
    Verwandte Begriffe: illegale Beschäftigung, Steuerhinterziehung, Sozialbetrug.
    Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS)
    Eine Abteilung des Zolls, die für die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung zuständig ist. Die FKS führt Kontrollen durch und ahndet Verstöße.
    Verwandte Begriffe: Zoll, Schwarzarbeitsbekämpfung, Ermittlungsbehörde.
    Branchenüblicher Lohn
    Der durchschnittliche Lohn, der in einer bestimmten Branche für eine bestimmte Tätigkeit gezahlt wird. Er dient als Referenzwert zur Beurteilung, ob ein Lohn angemessen ist.
    Verwandte Begriffe: Tariflohn, Durchschnittsgehalt, Vergleichslohn.
    Auftragsbörse
    Eine Online-Plattform, auf der Unternehmen Aufträge ausschreiben und Auftragnehmer ihre Dienstleistungen anbieten können. Auftragsbörsen können das Risiko von Lohndumping erhöhen, wenn die Preise stark unter Druck geraten.
    Verwandte Begriffe: Freelancer-Plattform, Jobportal, Ausschreibungsplattform.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Lohndumping genau?
      Lohndumping bezeichnet die Praxis, Arbeitnehmer unterhalb des branchenüblichen Lohns oder des gesetzlichen Mindestlohns zu beschäftigen. Dies verzerrt den Wettbewerb und kann zur Ausbeutung von Arbeitskräften führen.
    2. Wie erkenne ich Lohndumping?
      Achten Sie auf Löhne, die deutlich unter dem Durchschnitt in Ihrer Branche liegen. Vergleichen Sie die angebotenen Löhne mit dem gesetzlichen Mindestlohn und den Tarifverträgen.
    3. Welche Konsequenzen hat Lohndumping?
      Lohndumping ist illegal und kann für Arbeitgeber zu hohen Geldstrafen führen. Zudem kann es zu Nachforderungen von Lohnzahlungen und Sozialversicherungsbeiträgen kommen.
    4. Wo kann ich Lohndumping melden?
      Sie können Lohndumping beim Zoll (Finanzkontrolle Schwarzarbeit), bei der zuständigen Gewerkschaft oder bei derMinijob-Zentrale melden.
    5. Wie schützt der Mindestlohn vor Lohndumping?
      Der Mindestlohn setzt eine gesetzliche Lohnuntergrenze, die nicht unterschritten werden darf. Er bietet somit einen grundlegenden Schutz vor extrem niedrigen Löhnen.
    6. Was sind branchenübliche Löhne?
      Branchenübliche Löhne sind die durchschnittlichen Löhne, die in einer bestimmten Branche für bestimmte Tätigkeiten gezahlt werden. Sie können in Tarifverträgen oder durch Gehaltsumfragen ermittelt werden.
    7. Welche Rolle spielen Tarifverträge bei der Verhinderung von Lohndumping?
      Tarifverträge legen verbindliche Mindestlöhne und Arbeitsbedingungen fest, die in der Regel über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Sie bieten somit einen stärkeren Schutz vor Lohndumping.
    8. Was kann ich als Arbeitnehmer tun, wenn ich von Lohndumping betroffen bin?
      Dokumentieren Sie Ihre Arbeitszeiten und Lohnzahlungen. Fordern Sie Ihren rechtmäßigen Lohn ein und wenden Sie sich an eine Gewerkschaft oder einen Anwalt für Arbeitsrecht.

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      Auswirkungen der Erhöhung des Mindestlohns auf verschiedene Branchen.
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      Risiken und Erkennungsmerkmale von Scheinselbstständigkeit im Zusammenhang mit Lohndumping.
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    • Tarifbindung stärken
      Vorteile und Möglichkeiten zur Förderung von Tarifverträgen.
  2. Lohndumping: Selbstausbeutung im Baugewerbe

    ohne Worte
    Servus,
    Vorstufe zur Selbstversklavung und Selbstausbeutung
    Mehr sog i net
  3. Lohndumping: 1-€-Jobs in der Denkmalpflege?

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    1-€-Jobs am Bau?
    Mir gibt ein Artikel im Hamburger Abendblatt von vorgestern zu denken:

    Ich glaube, da hat jemand einen Dreh gefunden, 1-€-Jobs vom Pflegebereich auf den Denkmalpflegebereich auszudehnen. Der Begriff "Public Private Partnership" im Kulturbereich kommt in dem Konstrukt auch vor.
    Man kann wohl behaupten, dass hier 1-€-Jobber normale Arbeitsplätze ersetzen, nicht im Sinn des Erfinders. Es handelt sich um Arbeiten, die für den ersten Arbeitsmarkt gedacht waren. Das Ganze wurde nämlich schon 2003 angebahnt, lange bevor es 1-€-Jobs gab (Link 3).

  4. Dumpinglöhne: Sind 17 €/Std. wirklich zu wenig?

    Warum sind 17 € zu wenig?
    Das sind bei 160 h/Monat 2720 €. Davon kann man 10 % als Urlaubs- / Krankheitstage, 400 € für Altersvorsorge und 250 € Kranken- / Pflegeversicherung abziehen. Da bleiben dann ca. 1800 € übrig. Viel Einkommenssteuer zahlt man dabei sowieso nicht. Das ist immer noch mehr als Arbeitslosengeld und auch nicht viel weniger/mehr als viele Handwerksgesellen verdienen. Auto, Telefon, Computer, und einen Lagerraum hat man doch vielleicht auch so, also warum das Zeugs zu 100 % einkalkulieren? Und auf alle Fälle besser, als der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen und schwarz zu arbeiten.
    Ich sehe das so: Die Zeit in der sich Handwerksbetriebe mehrere unproduktive Sesselpupser im Büro leisten konnten, neigt sich zu Ende. Vorbild für mich ist ein örtlicher Bauunternehmer, bestehend aus dem Meister/Chef und genau einem Gesellen. Weit und breit bekannt für seine "Meisterliche" Handwerksqualität und die Auftragsbücher voll für 1  -  2 Jahre, ohne jegliche Werbung. Ich habe noch nie verstanden, wieso Handwerksmeister nachdem sie endlich Fachwissen und handwerkliche Fähigkeiten besitzen, nur noch den Manager im Büro spielen müssen?
    • Name:
    • Herr Baumann
  5. Handwerksbetrieb: Bürokratie als Kostenfaktor

    ganz einfach
    weil irgendwer Rechnung schreiben muss, sich um das Mahnwesen kümmern muss, den ganzen Papierkarm erledigen muss. Viele Handwerksbetriebe haben da gewaltige "Hänger", sind oft selber schuld, wenn das Konto überzogen ist, weil sie nicht in der Lage sind, schnell (also zur Fälligkeit) Rechnungen und Mahnungen zu schreiben usw. wenn man ein wenig mehr Personal hat, kommt da auch schon eine Menge Papierkram zusammen. Bringt unsere Bürokratie nun mal so mit sich. Außerdem braucht jemand mit vollen Auftragsbüchern jemanden, der Einsatzpläne macht, Termine koordiniert etc., sonst sind die Auftragsbücher schnell wieder leer, weil die Kunden sauer werden
  6. Lohnnebenkosten: Kalkulation für Selbstständige

    Herr Baumann ...
    ein Meister der Kalkulation, es gibt dann so unwesentliche Dinge wie :
    • Lohnnebenkosten: Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft, SoKa Bau Beiträge, Urlaubstage, Feiertage (wie kommen Sie auf nur 10 %?), Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
    • allgemeine Geschäftskosten / Gemeinkosten der Baustelle: Lagerraum, Büro, Telefon, Kfz, Treibstoffe ... und vieles mehr

    viele unproduktive Sesselpumpser im Handwerk sitzen in der Regel nach 17.00 Uhr, oder am Samstag oder an Feier  -  und Brückentagen im Büro.
    Wo bekommen Sie für 250 € im Monat eine Krankenversicherung?  -  klar wenn ich Single bin  -  aber mit Familie ist man locker bei 750  -  1000 € im Monat?
    17 € in der Stunde als Selbsständiger ist dann schätzungsweise in etwa 9 € brutto als Beschäftigter
    Aber darüber gibt es ja schon ungeahnte Diskussionen.
    Mit freundlichen Grüßen

  7. Ein-Mann-Betrieb: Rechnungsstellung & Effizienz

    Bei einem ein Mann Betrieb ...
    Bei einem ein Mann Betrieb fällt vieles davon flach. Bei kleineren Aufträgen schreibt man die Rechnungen schnell von Hand und kassiert gleich beim Kunden ab. Aufträge/Termine managed man vom Handy aus während der Arbeit. Kundenbesuche hat man am Sonntag Vormittag  -  wie bei dem von mir genannten Handwerksmeister.
    . br>Und man darf nicht vergessen, mit dem verbauten Material macht man den eigentlichen Gewinn (zu mindestens bei Wasser- / Heizungs- / Elektroinstallateuren ist das so). Und damit kann man letztlich auch noch mehr als die Bürozeiten finanzieren.
    • Name:
    • Herr Baumann
  8. Buchhaltung: Unverzichtbar auch für Handwerker

    Hallo Herr Baumann ...
    würden Sie mir bitte verraten welchen Beruf Sie ausüben?
    Rechnungen mal eben per Hand schreiben  -  stimmt irgendjemand muss ja auch noch die Buchhaltung machen, den habe ich in meiner Aufstellung oben vergessen.
  9. Baustelle: Konzentration vs. ständige Erreichbarkeit

    genau solche Handwerker
    will ich bei mir auf der Baustelle / im Haus nicht sehen. => es läuft einfach nicht. Wer bei mir Arbeite und dabei ständig mit anderen Kunden telefoniert, konzentriert sich nicht auf seine Arbeit! Außerdem dürfen die ihre handgeschriebenen Rechnungen dann abends trotzdem in "finanzamtverträgliche" Formen bringen => doppelte Arbeit. => Anfang vom Ende ...
  10. Betriebskosten: Realistische Kalkulation für Handwerker

    Lieber Herr Baumann:-)
    entweder waren/sind Sie nicht selbständiger Handwerker, oder sie fangen gerade selbst mal an mit blauäugiger Betriebskosten-Berechnungsbasis:-), unter der auch schon ausgewachsene Handwerksmeister teures Lehrgeld zahlen mussten.
    "Sesselpupser" kann sich kein Handwerksbetrieb leisten, heutzutage noch viel weniger als vielleicht noch vor 15 Jahren ...
    Auch das sog. Büropersonal, wenn nötig, leistet heutzutage meistens kostenfreie Überstunden, um notwendige Arbeit zu schaffen!
    Außerdem kosten auch Auto, Benzin, PC, Telefon + Handy (!) anwendergeeignete PC-Programme, Lagerräume + Heizung + Strom, Werkzeug und deren Verschleiß (!), Haftpflichtversicherungen, Steuerberater, ggf. Anwälte, vom Kunden unbezahlte Mängel- und Gewährleistungsarbeiten (!) übers Jahr gerechnet wesentlich mehr, als Sie hier veranschaulichen wollen!
    Unberücksichtigt dessen, was Ihnen u.U. raffinierte Kunden vom letzten Basisbetrag nicht bezahlen wollen, es sei denn, Sie erkämpfen sich Ihr Recht mit Hilfe eines Anwaltes, der dann das zweifache kostet, was Ihnen eigentlich fehlt ...
    Auch ein Einzelkämpfer mit solchen Rosinen im Kopf wird nach 1-2 Jahren zum eigenen Erstaunen feststellen, dass Milchmädchenrechnereien unweigerlich ins Minus führen ...
    Aber den Schaden hat nicht nur er selbst, sondern die gesamte Branche, die durch solche "Rechenkünstler" die Marktpreise "versaut" bekommen.
    Der "Schnäppchen"-Kunde freut sich ... aber auch nur solange, bis er flucht, weil die Firma für weitere Gewährleistungen nicht mehr im Telefonbuch verzeichnet ist.
    So ist das wahre Leben.
    LG
    • Name:
    • Frau Chr-694-Eic
  11. Lohndumping: Sparen am falschen Ende rächt sich

    Am falschen Ende
    spart wer sich solch einen Handwerker engagiert. Der Slogan
    "Geiz ist Geil" ist zwar nach wie vor in aller Munde aber der
    Spruch "Gier frisst Hirn" passt doch in aller Regel besser.
    Wer sich für 17.-EUR anbietet hat irgendwann mal nicht aufgepasst. Das ist fast so gut wenn hier in der Umgebung (Unterfranken)
    ein Elektroinstallationsbetrieb seine Meisterstunden (!) mit
    EUR 25,50 berechnet. Der Konkurs ist hier nur eine Frage der Zeit.
  12. Tariflöhne: 17 €/Std. für Selbstständige unrealistisch

    Foto von Martin Kempf

    also meine Gesellen
    bekommen 15,50 die Stunde. Sind unfall - kranken- renten- und arbeitslosenversichert. Bekommen Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe gestellt. Für 17 € selbständig würden die sich höchstens an den Kopf tippen. Wo jeder Schwarzarbeiter schon mit 15 € cash kralle anfängt.
  13. Betriebsgründung: Hohe Kosten vs. Dumpinglöhne

    @Simon
    Ich gebe Ihnen recht, ein Elektroinstallationsbetrieb der bankfinanziert sich ein Betriebsgelände/Gebäude hinstellt (oder mietet), einen Fuhrpark einkauft, sich ein gutausgestattetes Lager aufbaut, Messgeräte/Werkkzeug für 5 Beschäftigte kauft, sich 2 Sesselpupser im Büro leistet (Chef und Sekretärin) und zusätzlich eine Putzfrau, der kann mit Meisterstunden für 25,50 € nicht überleben. Die Bank wird ihm sehr schnell den Geldhahn zudrehen.
    Ganz anders sieht die Sache aus, wenn es sich um einen 1 Mann Betrieb handelt, der seine vorhandene Garage nimmt, sein vorhandenes Auto, sein vorhandenes Werkzeug, ..., und sich lediglich die für die Betriebsgründung vorgeschriebene Werkstattausrüstung (Prüfschrank & einige spezielle Messgeräte) und grundlegendes Material kauft. Dafür genügen 5 T€, welche jeder vernünftige Bürger als Ersparnisse hat. Wenn der Mann dann noch pro Stunde vielleicht 30 € an Material verbaut und dieses Material zum Listenpreis verkauft (ich kenne die Großhandelspreise im Elektrobereich genauer als sie jetzt glauben), dann hat er Einkünfte von gut 40 EUR/Stunde. Damit wird der Mann nicht reich werden, aber deutlich mehr verdienen, als wie wenn er angestellter Meister in einem Betrieb ist. Und überleben tut er damit ohne Probleme, es sei denn, er schafft nicht genügend Aufträge heran. Was in diesem Fall dann aber nicht an seiner Kalkulation liegt, sondern an seiner unternehmerischen oder handwerklichen Unfähigkeit. Und ich weiß sehr genau, wovon ich rede, ich bin selbst seit gut 15 Jahren mit einer so kleinen Firma selbständig  -  wenn auch nur nebenberuflich und in einer ganz anderen Branche.
    So, und wenn ich mir jetzt mal die Firmen im Bauhauptgewerbe in meiner Region ansehe, dann ist unschwer zu erkennen, was dort gerade abgeht. Größere, namhafte Bauunternehmen verschwinden vom Markt. Auf der anderen Seite werden zahlreiche neue, kleine Bauunternehmen gegründet, welche mit 2, oder 3 Leuten inkl. des voll mitarbeitenden Meister erfolgreich sind. Warum wohl?
    • Name:
    • Herr Baumann
  14. ALG II: Was denken gefeuerte Gesellen über Lohndumping?

    @Kempf
    Wie denkt der von ihnen vor einem Jahr "gefeuerte" Geselle darüber, der von 350 € (oder wieviel ist das?) ALG II leben muss?
    • Name:
    • Herr Baumann
  15. Einzelunternehmer: Lohndumping durch Freizeit-Arbeit?

    Foto von Martin G. Halbinger

    @ Hr. Baumann
    Erstmal stimme ich mit Ihnen überein, dass einzelunternehmer ohne Angestellte leichter was verdient, als ein Angestellter ...
    Aber dies läuft z.T. durch "Betrug" am Privatleben.
    • Arbeiten für den Betrieb (Arbeitsvorbereitung, Besprechungen mit dem Kunden, Abrechnung / Buchhaltung usw.) werden in der Freizeit gemacht. Dieser Zeitaufwand wird (besonders bei den kleinen Unternehmern) nicht berücksichtigt.
    • viele betriebliche Kosten werden unbemerkt aus dem Privatvermögen bezahlt (Telefon, Verbrauch / Wertverlußt des Fahrzeugs; Mietanteil für betrieblich genutzte Räume wie Arbeitszimmer od. Garage, usw.)
    • Bei Verdienstausfällen (Krankheit, Zahlungsunfähigkeit/-Unwilligkeit des Auftraggebers usw.) geht dies voll auf die eigene Kasse, ein Ausgleich dafür und für andere "Unternehmerische Risiken" wäre in die Preise einzukalkulieren.

    Unter dem Strich kommt es oft so (im Baubereich ist es derzeit eher die Regel), dass der Unternehmer einen schlechteren Nettolohn je Stunde (alle Zeiten die er für die Firma tätig ist eingerechnet) hat als ein normaler Angestellter. Zusätzlich haftet er z.B. im Schadensfall mit dem vollen Privatvermögen (wenn nicht GmbH ...)

  16. Nebenerwerb: Subventionierte Preise vs. Vollselbstständigkeit

    @H. Baumann
    Servus,
    wenn Sie seit 15 Jahren nebenberuflich selbsständig sind, verdienen Sie sich mit Ihrer Kalkulation ein nettes Zubrot, tragen aber nicht die Risiken eines "Vollselbsständigen".
    Sie arbeiten mit Netz und doppeltem Boden, die wirklichen Risiken nehmen Sie nicht auf sich.
    Das Sie so eventuell den "hauptberuflich" Selbstständigen das Leben mit "selbst-subventionierten" Preisen schwer machen interessiert Sie anscheinend weniger.
  17. Erfolgsgeschichte: Vom gefeuerten Gesellen zum Paketfahrer

    Foto von

    der gefeuerte Geselle
    war nicht lange ohne Beschäftigung. Der hat sich als GLS Paketdienstfahrer selbständig gemacht und hat mir neulich stolz erzählt, dass er durch seine langen Touren mit vielen Stopps sehr ordentlich Geld verdient.
  18. Lohndumping: Aufdeckung von 'Arbeit und Lernen Hamburg GmbH'

    Foto von

    nochmal hochgeholt
    Ich hole den Beitrag nochmal hoch. Ich hatte im Beitrag 2 Seite 1 geschrieben, dass es sich bei der Firma, die mit 1-€-Jobbern Bauleistungen erbringt, um die einfal GmbH handelt. Von der einfal GmbH erhielt ich nun den Hinweis, dass es sich tatsächlich um die "Arbeit und Lernen Hamburg GmbH" (alh) handelt. Ich Stelle das gerne richtig.
    Es ändert sich jedoch nichts daran, dass hier m.E. Leistungen des ersten Arbeitsmarkts mit Hilfe von 1-€-Kräften erledigt werden. Auch der Satz auf der Internet-Seite von alh "Laut Sozialgesetzgebung darf alh nur Bauprojekte mit dem Status der Zusätzlichkeit und des öffentlichen Interesses bearbeiten, um nicht mit Firmen und Handwerksbetrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes zu konkurrieren", stimmt mich nicht um. Im vorliegenden Fall wird ein Objekt saniert, dessen Sanierung bereits vor Einführung der 1-€-Jobs beschlossene Sache war. Es kann sich also nicht um eine Maßnahme mit dem Status der "Zusätzlichkeit" handeln, die ohne 1-€-Kräfte nicht durchgeführt worden wäre.
  19. Mindestlohn: Wie passt das zu 1-€-Jobbern am Bau?

    Dann jetzt mal doof nachgefragt Bruno ...
    Dann jetzt mal doof nachgefragt Bruno wie verträgt sich dieses denn mit dem "Mindestlohn auf deutschen Baustellen"? *grübel*
  20. Lohndumping-Trick: Schulung statt Mindestlohn zahlen

    ganz einfach, ...
    man schreibt einfach Schulung oder Unterweisung in handwerkliche Tätigkeiten oder Ausbau der Fähigkeiten oder ähnliches drüber. Schon darf ich zahlen was ich lustig bin. Ein Lehrling erhält ja auch nicht den Mindestlohn.
  21. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Lohndumping im Baugewerbe: Konsequenzen und Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Angebote von 17 €/Std. zzgl. MwSt auf Auftragsbörsen als Lohndumping zu werten sind. Es werden die tatsächlichen Kosten eines Handwerksbetriebs beleuchtet, inklusive Lohnnebenkosten, Bürokratie und unternehmerische Risiken. Zudem wird die Frage aufgeworfen, wie solche Angebote mit dem Mindestlohn vereinbar sind und welche Konsequenzen drohen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Dumpinglöhne können zu Qualitätseinbußen und unfairen Wettbewerb führen, wie im Beitrag Lohndumping: Sparen am falschen Ende rächt sich diskutiert wird. Es ist wichtig, die langfristigen Folgen zu bedenken.

    💰 Kosten: Viele Teilnehmer weisen darauf hin, dass 17 €/Std. kaum die tatsächlichen Kosten eines selbstständigen Handwerkers decken, insbesondere wenn Lohnnebenkosten, Versicherungen und Bürokratie berücksichtigt werden. Im Beitrag Lohnnebenkosten: Kalkulation für Selbstständige werden diese Kosten detailliert aufgeschlüsselt.

    📊 Fakten/Zahlen: Es wird diskutiert, welche Stundenlöhne für Gesellen üblich sind und welche Abzüge für Versicherungen und Altersvorsorge anfallen. Der Beitrag Tariflöhne: 17 €/Std. für Selbstständige unrealistisch gibt hierzu konkrete Zahlen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Einige Teilnehmer schildern, wie sie als Einzelunternehmer Kosten sparen, indem sie Arbeiten in der Freizeit erledigen. Dies wird jedoch kritisch gesehen, da es zu einer Vernachlässigung des Privatlebens führen kann, wie im Beitrag Einzelunternehmer: Lohndumping durch Freizeit-Arbeit? erläutert wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Handwerker sollten ihre Kosten realistisch kalkulieren und sich nicht unter Wert verkaufen. Auftraggeber sollten auf Qualität und faire Löhne achten, um langfristig von guten Leistungen zu profitieren. Weitere Informationen zu den Risiken von Lohndumping finden Sie im Beitrag Lohndumping: Sparen am falschen Ende rächt sich.

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