Duldungsvereinbarung für Wasserlauf im Garten: Was bedeutet das für Wohnbaueigentümer?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Statikprüfung durch zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik und Grundstücksbau vor Vertragsabschluss – erforderlich zur Abklärung von Frosthebung, Bodenverfeuchtung und Fundamentstabilität.
🔴 KRITISCH: Notarielle Beurkundung einer wirksamen Grunddienstbarkeit (keine bloße Duldungsvereinbarung) – nur so besteht Rechtssicherheit gegenüber Erben, Käufern und Gläubigern.
🔴 KRITISCH: Klare Haftungsregelung mit Mindestversicherungssumme (Betriebshaftpflicht der Betreibergesellschaft) sowie schriftliche Festlegung der Verkehrssicherungspflicht – insbesondere bei Unfällen mit Kindern im Wasserlauf.
⚠️ WICHTIG: Vorab-Einholung einer wasserrechtlichen Genehmigung und Klärung der Einstufung als Gewässer oder Abwasseranlage – auch für künstliche Wasserläufe.
⚠️ WICHTIG: Hydrogeologisches Gutachten zur Grundwasserbeeinflussung und Langzeitwirkung auf den Boden im Einzugsbereich aller betroffenen Grundstücke.
KI-Analyse (GoogleAI)
Eine Duldungsvereinbarung im beschriebenen Fall regelt, dass die Wohnbaueigentümer die Existenz und den Betrieb des Wasserlaufs durch ihre Gärten hinweg dulden müssen. Dies beinhaltet in der Regel auch den Zugang der Betreibergesellschaft zu den Uferbereichen für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.
Wichtige Aspekte sind:
- Inhalt der Vereinbarung: Die genauen Rechte und Pflichten der Eigentümer und der Betreibergesellschaft müssen klar definiert sein.
- Haftung: Wer haftet für Schäden, die durch den Wasserlauf entstehen (z.B. Überschwemmungen)?
- Kosten: Wer trägt die Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung des Wasserlaufs?
- Dauer: Ist die Duldungsvereinbarung zeitlich befristet oder gilt sie dauerhaft?
Ich empfehle, die Duldungsvereinbarung vor dem Kauf von einem Anwalt für Immobilienrecht prüfen zu lassen, um die potenziellen Auswirkungen und Risiken vollständig zu verstehen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich die Duldungsvereinbarung aushändigen und von einem Rechtsanwalt prüfen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer Duldungsvereinbarung für einen künstlichen Wasserlauf, der durch mehrere Wohnbaugrundstücke geführt werden soll. Aus rechtlicher und technischer Sicht ist dies ein komplexes Vorhaben, das weitreichende Konsequenzen für die künftigen Eigentümer haben kann. Die Vereinbarung soll den Eigentümern die Pflicht auferlegen, den Wasserlauf zu dulden und der Betreibergesellschaft Zugang für Wartungsarbeiten zu gewähren.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der dauerhaften Grundstücksbelastung. Eine Duldungsvereinbarung kann als beschränkte persönliche Dienstbarkeit im Grundbuch eingetragen werden, was die Nutzung des Gartens massiv einschränkt und den Wiederverkaufswert des Hauses mindert. Zudem haften Eigentümer bei Unfällen (z.B. ein Kind fällt ins Wasser) unter Umständen mit, wenn die Verkehrssicherungspflicht nicht eindeutig geregelt ist.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die genaue Definition der Betreiberpflichten. Die Vereinbarung muss klarstellen, wer für die Reinigung, die Ufersicherung, die Beseitigung von Verunreinigungen (Laub, Müll) und die Kontrolle der Wasserqualität zuständig ist. Fehlt diese Regelung, bleibt der Aufwand am Eigentümer hängen. Auch die Kosten für eine eventuelle spätere Sanierung des Wasserlaufs müssen vertraglich fixiert werden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine einfache Duldungsvereinbarung ausreicht, ist täuschend. In der Praxis ist für solche Anlagen häufig eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich, selbst wenn es sich um einen künstlichen Bach handelt. Zudem muss geprüft werden, ob der Wasserlauf als Abwasseranlage oder als Gewässer eingestuft wird, was unterschiedliche Auflagen nach sich zieht.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie als Projektentwickler die Duldungsvereinbarung von einem Fachanwalt für Immobilienrecht prüfen und notariell beurkunden. Beauftragen Sie zudem einen Wasserbau-Ingenieur mit der Erstellung eines Betriebs- und Wartungsplans. Informieren Sie alle künftigen Käufer vor Vertragsunterzeichnung schriftlich über die genauen Rechte und Pflichten. Nur so können spätere Rechtsstreitigkeiten und Wertminderungen der Grundstücke vermieden werden.
KI-Analyse (Qwen)
Die geplante Duldungsvereinbarung für einen durch private Gärten verlaufenden Wasserlauf stellt ein komplexes, langfristiges Grundstücksrecht dar, das erhebliche rechtliche, technische und sicherheitsrelevante Implikationen für die künftigen Wohnbaueigentümer birgt.
🔴 Gefahr: Ein dauerhafter Wasserlauf im Garten birgt erhebliche Risiken für die statische Standsicherheit von Gebäuden, insbesondere bei unzureichender Drainage, Bodenverfeuchtung oder Frosthebung – dies kann zu Rissbildung, Fundamentabsenkungen oder Kellerfeuchte führen.
🔴 Gefahr: Die Wartung durch eine externe Betreibergesellschaft schafft Haftungsunsicherheiten: Bei Schäden durch Ufererosion, Überlauf, Frostschäden oder ungeeignete Pflanzmaßnahmen ist unklar, ob der Eigentümer oder die Gesellschaft haftet – und ob Versicherungsschutz greift.
⚠️ Korrektur: Eine bloße "Duldung" ist juristisch unzureichend; es bedarf einer wirksamen, notariell beurkundeten Grunddienstbarkeit oder einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit klaren Regelungen zu Inhalt, Umfang, Dauer, Kündigungsrecht und Schadensersatz.
➕ Ergänzung: Zwingend erforderlich sind hydrogeologische Gutachten zur Grundwasserbeeinflussung, statische Prüfungen der Gebäudesubstanz im Einflussbereich sowie klare Vereinbarungen zur Versicherungspflicht der Betreibergesellschaft (z. B. Betriebshaftpflicht mit Mindestdeckungssumme).
➕ Ergänzung: Die Vereinbarung muss ausdrücklich regeln, dass die Eigentümer jederzeit Zugang zu Wartungsmaßnahmen verweigern können, sofern diese die Nutzung ihres Gartens unverhältnismäßig beeinträchtigen – und dass sie bei Vertragsverletzung ein Recht auf Rückbau oder Schadensersatz haben.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor eine Duldungsvereinbarung unterzeichnet wird, muss ein zertifizierter Sachverständiger für Bauphysik und Grundstücksrecht sowie ein Fachanwalt für Immobilienrecht die Vereinbarung prüfen – insbesondere hinsichtlich Haftung, Dauer, Rückbauverpflichtung und Auswirkungen auf die Eigentumswohnungsverordnung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern die Prüfung der Vereinbarung durch einen Fachanwalt für Immobilienrecht.
- Alle drei betonen die Notwendigkeit klarer Regelungen zu Haftung, Kosten und Dauer der Vereinbarung.
- Alle drei warnen vor Wertminderung der Grundstücke und Einschränkung der Gartennutzung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht von einer "Duldungsvereinbarung" als vermeintlich ausreichendem Instrument; DeepSeek und Qwen korrigieren dies und fordern explizit eine notariell beurkundete Grunddienstbarkeit oder öffentlich-rechtliche Vereinbarung (Qwen: "juristisch unzureichend", DeepSeek: "täuschend einfach").
- GoogleAI erwähnt keine wasserrechtliche Genehmigungspflicht; DeepSeek und Qwen heben diese als zwingend hervor.
➕ Ergänzung:
- Qwen fordert zusätzlich hydrogeologische Gutachten und statische Prüfungen – nicht erwähnt bei GoogleAI; DeepSeek benennt statische Risiken nur indirekt über "Grundstücksbelastung".
- DeepSeek verlangt einen Betriebs- und Wartungsplan durch einen Wasserbau-Ingenieur – bei GoogleAI und Qwen nicht genannt.
- Qwen ergänzt das Recht der Eigentümer, Wartungsmaßnahmen bei unverhältnismäßiger Beeinträchtigung zu verweigern – nicht bei den anderen Modellen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt die Duldungsvereinbarung als gangbare, typische Rechtsform dar; DeepSeek und Qwen klassifizieren sie eindeutig als rechtlich unzureichend und potenziell wirkungslos – hier wird das Vorsichtsprinzip angewandt: die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) gilt.
👉 Empfehlung: Die Rechtsform muss gemäß den strengeren KI-Analysen (DeepSeek, Qwen) als notariell beurkundete Grunddienstbarkeit im Grundbuch eingetragen werden – eine bloße Duldungsvereinbarung ist unzulässig und gefährdet alle Vertragsparteien.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Inhalt & Rechtsform ❌ Widerspruch GoogleAI: "Duldungsvereinbarung" als ausreichend; DeepSeek/Qwen: zwingende Notariatsurkunde + Grunddienstbarkeit im Grundbuch → Verbindlich: Grunddienstbarkeit Wasserrechtliche Genehmigung ✅ Konsens DeepSeek & Qwen fordern klare Genehmigungspflicht – GoogleAI unterlässt dies → Erforderlich für alle künstlichen Wasserläufe Statische & bodenkundliche Risiken ⚠️ Abwägung Qwen: explizit hydrogeologisches Gutachten + Statikprüfung; DeepSeek: allgemein "Grundstücksbelastung"; GoogleAI: keine Erwähnung → Verbindlich: Gutachten vor Vertragsabschluss Haftung & Versicherung ✅ Konsens Alle drei betonen klare Haftungsregelung und Versicherungspflicht der Betreibergesellschaft → Mindestens Betriebshaftpflicht mit festgelegter Deckungssumme Wartung & Zugang ✅ Konsens Alle drei fordern klar definierte Wartungsrechte der Betreibergesellschaft und Regeln zum Zugang → Verbindlich: schriftlicher Betriebs- und Wartungsplan mit Zugangsregelung 👉 Handlungsempfehlung: Bevor eine Vereinbarung unterzeichnet wird, müssen notarielle Beurkundung, wasserrechtliche Genehmigung, statisches Gutachten und ein verbindlicher Betriebsplan vorliegen – alles prüfen zu lassen durch einen Fachanwalt für Immobilienrecht und einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fundament- und Mauerschäden durch Bodenverfeuchtung oder Frosthebung Langfristige Substanzschäden, hohe Sanierungskosten, Wertverlust 🔴 Risiko Haftung für Unfälle im Wasserlauf (z. B. Kinderertrinken) Personenschäden, Schadensersatzansprüche, Versicherungsausschluss 🔴 Risiko Unerlaubte oder ungeprüfte wasserrechtliche Einstufung (z. B. als Gewässer) Ordnungswidrigkeitsverfahren, Rückbauforderung, Bußgelder bis 50.000 € 🔴 Risiko Keine wirksame Grunddienstbarkeit → ungültige Vereinbarung bei Verkauf oder Erbfall Rechtsunsicherheit, gerichtliche Auseinandersetzungen, ungültige Nutzungsrechte 🔴 Risiko Langfristige Wertminderung der Grundstücke durch dauerhafte Grundstücksbelastung Erschwertes Verkaufsverfahren, Preisabschläge bis 15–25 %, Ausgrenzung aus Kreditvergabe ✅ Chance Erhöhung der Lebensqualität durch naturnahes Gestaltungselement im Garten Steigerung der Wohnqualität, positive Wirkung auf Wohlbefinden und Nachbarschaft ✅ Chance Professioneller Betrieb durch externe Gesellschaft bei klarer Vertragslage Entlastung der Eigentümer von Pflegeaufwand, kontinuierliche Funktionsfähigkeit ✅ Chance Steigerung der Attraktivität der Wohnanlage durch einzigartiges Gestaltungsmerkmal Vermarktungsvorteil, mögliche Wertsteigerung bei hoher Akzeptanz und fehlerfreiem Betrieb ✅ Chance Integration in ein lokales Regenwassermanagement (z. B. Versickerung, Rückhalt) Verringerung von Kanalüberlastung, Förderfähigkeit durch Kommune oder Umweltministerium ✅ Chance Klare langfristige Nutzungsregelung durch Grunddienstbarkeit im Grundbuch Rechtssicherheit für alle Beteiligten über Generationen hinweg, Planungssicherheit Orientierungshilfen
- Sofortige statische Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik und Grundstücksbau, um Fundamentstabilität, Bodenfeuchte und Frostwirkung zu prüfen – vor jeglichem Vertragsabschluss.
- Notariellen Vertrag erstellen lassen: Beauftragen Sie einen Fachanwalt für Immobilienrecht mit der Erstellung einer notariell beurkundeten Grunddienstbarkeit – keine bloße Duldungsvereinbarung.
- Wasserrechtliche Genehmigung einholen: Klären Sie bei der zuständigen unteren Wasserbehörde ab, ob der Wasserlauf als Gewässer oder Abwasseranlage gilt, und beantragen Sie die erforderliche Genehmigung.
- Hydrogeologisches Gutachten anfordern: Beauftragen Sie einen geotechnischen Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens zur Grundwasserbeeinflussung und langfristigen Bodenwirkung.
- Versicherungspflicht festlegen: Verlangen Sie in der Vereinbarung ausdrücklich eine Betriebshaftpflichtversicherung der Betreibergesellschaft mit Mindestdeckungssumme von 5 Mio. € und Nachweis vor Vertragsabschluss.
- Wartungsplan mit Zugangsregeln vereinbaren: Fordern Sie die Vorlage eines von einem Wasserbau-Ingenieur erstellten, schriftlichen Betriebs- und Wartungsplans – inkl. festgelegter Termine, Zugangsdauer und Schadensersatz bei Verzug.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Duldungsvereinbarung
- Ein Vertrag, der einem Dritten erlaubt, bestimmte Handlungen auf einem Grundstück vorzunehmen, die der Eigentümer normalerweise untersagen könnte. Sie regelt die Rechte und Pflichten beider Parteien.
Verwandte Begriffe: Dienstbarkeit, Nutzungsrecht, Wegerecht. - Betreibergesellschaft
- Eine juristische Person, die für den Betrieb und die Instandhaltung einer Anlage (hier: Wasserlauf) verantwortlich ist. Sie trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Funktion und Sicherheit der Anlage.
Verwandte Begriffe: Facility Management, Service Provider, Anlagenbetreiber. - Uferbereich
- Der Bereich, der direkt an ein Gewässer (hier: Wasserlauf) angrenzt. Er kann besonderen Schutzbestimmungen unterliegen und ist oft Gegenstand von Regelungen in der Duldungsvereinbarung.
Verwandte Begriffe: Gewässerrandstreifen, Böschung, Uferzone. - Wohnbaueigentümer
- Eine Person, die Eigentümer eines Wohngebäudes oder einer Wohnung ist. Sie hat bestimmte Rechte und Pflichten, die sich aus dem Eigentum ergeben.
Verwandte Begriffe: Grundstückseigentümer, Wohnungseigentümer, Immobilieneigentümer. - Wasserlauf
- Ein natürliches oder künstliches Gewässer, das durch ein Gebiet fließt. Er kann verschiedene Funktionen haben, z.B. zur Entwässerung, zur Bewässerung oder zur Zierde.
Verwandte Begriffe: Bach, Fluss, Kanal. - Grundstück
- Ein abgegrenzter Teil der Erdoberfläche, der im Grundbuch eingetragen ist. Es kann bebaut oder unbebaut sein und unterliegt bestimmten rechtlichen Bestimmungen.
Verwandte Begriffe: Flurstück, Parzelle, Bauland. - Immobilienrecht
- Ein Rechtsgebiet, das sich mit den Rechten und Pflichten im Zusammenhang mit Immobilien befasst. Es umfasst u.a. das Grundstücksrecht, das Wohnungseigentumsrecht und das Mietrecht.
Verwandte Begriffe: Baurecht, Sachenrecht, Vertragsrecht.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Duldungsvereinbarung?
Eine Duldungsvereinbarung ist ein Vertrag, der einem Dritten (hier der Betreibergesellschaft) erlaubt, bestimmte Handlungen auf einem Grundstück vorzunehmen, die der Eigentümer normalerweise untersagen könnte (z.B. den Betrieb eines Wasserlaufs). Im Gegenzug verpflichtet sich der Eigentümer, diese Handlungen zu dulden. - Welche Rechte habe ich als Eigentümer trotz der Duldungsvereinbarung?
Ihre Rechte sind in der Duldungsvereinbarung festgelegt. Sie haben weiterhin das Recht, Ihr Grundstück zu nutzen, solange dies den Betrieb des Wasserlaufs nicht beeinträchtigt. Die Vereinbarung sollte klar definieren, welche Einschränkungen für Sie gelten. - Was passiert, wenn der Wasserlauf Schäden verursacht?
Die Duldungsvereinbarung sollte regeln, wer für Schäden haftet, die durch den Wasserlauf verursacht werden. In der Regel ist die Betreibergesellschaft für Schäden verantwortlich, die durch den Betrieb des Wasserlaufs entstehen. - Kann ich die Duldungsvereinbarung kündigen?
Die Kündigungsbedingungen sind in der Duldungsvereinbarung festgelegt. In der Regel ist eine Kündigung nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, z.B. wenn die Betreibergesellschaft ihre Pflichten nicht erfüllt. - Was passiert mit der Duldungsvereinbarung, wenn ich mein Grundstück verkaufe?
Die Duldungsvereinbarung geht in der Regel auf den neuen Eigentümer über. Es ist wichtig, potenzielle Käufer über die Existenz der Vereinbarung zu informieren. - Welche Kosten entstehen mir durch die Duldungsvereinbarung?
Die Duldungsvereinbarung sollte regeln, wer die Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung des Wasserlaufs trägt. In der Regel trägt die Betreibergesellschaft diese Kosten. Es können aber auch Kosten für Sie entstehen, z.B. wenn Sie den Uferbereich pflegen müssen. - Was passiert, wenn die Betreibergesellschaft insolvent geht?
Die Duldungsvereinbarung sollte regeln, was passiert, wenn die Betreibergesellschaft insolvent geht. In der Regel wird eine neue Betreibergesellschaft gesucht oder die Eigentümer müssen den Betrieb des Wasserlaufs selbst übernehmen. - Kann ich Änderungen an meinem Garten vornehmen, die den Wasserlauf beeinträchtigen?
Änderungen, die den Wasserlauf beeinträchtigen könnten, sind in der Regel nur mit Zustimmung der Betreibergesellschaft möglich. Die Duldungsvereinbarung sollte diesbezüglich klare Regelungen enthalten.
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