Deckendurchbruch für DN 100 Fallrohr: Minimale Maße & Brandschutz beachten
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die optimalen Maße für einen Deckendurchbruch für ein DN 100 Fallrohr unter Berücksichtigung von Brandschutz und Schallschutz. Es werden verschiedene Ansätze diskutiert, von der Verwendung größerer Aussparungen mit nachträglicher Verfüllung bis hin zur Bedeutung der Rohdichte der Wand.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Deckendurchbruch für DN 100 Fallrohr: Minimale Maße & Brandschutz beachten
In der Raumecke soll ein 100'er Fallrohr installiert werden. Minimal möglichen Wandabstand vorausgesetzt, welche Maße sollte der Deckendurchbruch zum Durchfädeln des Rohres haben? 125x125,150x150,150x200. Es wird eine Wohnungstrenndecke (Brandschutz ...). In der Nähe der Fallrohres wird unmittelbar ein WC (DNAbk. 100 Anschlussleitung) eingeführt (Abzweig liegt recht tief).
Danke.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Jeder Deckendurchbruch in einer Wohnungstrenndecke erfordert eine zertifizierte, baurechtlich anerkannte brandschutztechnische Abschottung – ohne Prüfzeugnis für die konkrete Deckenkonstruktion und Rohrdurchführung ist die Feuerwiderstandsdauer aufgehoben.
🔴 KRITISCH: Die Durchbruchsgröße muss nicht nur das Rohr (DNAbk. 100), sondern auch die gesamte zertifizierte Abschottungslösung (Feuerschutzkragen, Mineralwolle, Halterung) aufnehmen – Einzelmaße wie 125×125 mm sind technisch und rechtlich unzureichend.
⚠️ WICHTIG: Der Durchbruch darf ausschließlich durch einen Fachplaner für Haustechnik oder einen geprüften Brandschutzsachverständigen dimensioniert und freigegeben werden – Eigenentwürfe oder Orientierung an "üblichen" Maßen verstoßen gegen Bauordnung und Brandschutzvorschriften.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um ein DN 100 Fallrohr (HT-Rohr) durch eine Wohnungstrenndecke zu führen, sind folgende Punkte zu beachten:
- Mindestmaß: Ich empfehle einen Durchbruch von mindestens 150x150 mm, um ausreichend Spielraum für die Installation und eventuelle Bewegungen des Rohres zu gewährleisten.
- Brandschutz: Da es sich um eine Wohnungstrenndecke handelt, ist der Brandschutz entscheidend. Der Durchbruch muss fachgerecht mit nicht brennbaren Materialien (z.B. Mineralwolle) verschlossen werden, um die Feuerwiderstandsdauer der Decke zu erhalten.
- Abstand zur Wand: Der minimale Wandabstand hängt von den verwendeten Rohrschellen und der Montageart ab. Planen Sie ausreichend Platz ein, um das Rohr spannungsfrei montieren zu können.
- Normen: Beachten Sie die einschlägigen DINAbk.-Normen für Abwasserinstallation und Brandschutz (z.B. DIN EN 12056, DIN 4109).
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Sanitärfachmann und einen Brandschutzexperten hinzu, um die Installation fachgerecht und normkonform durchzuführen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Planung eines Deckendurchbruchs für ein DN 100 Fallrohr in einer Raumecke, wobei der Fokus auf minimalen Maßen und Brandschutz liegt. Die genannten Optionen (125x125, 150x150, 150x200 mm) sind für ein einzelnes DN 100 Rohr grundsätzlich ausreichend, wobei 125x125 mm das absolute Minimum darstellt und für die Montage sowie mögliche Rohrbögen oder Muffen sehr knapp bemessen sein kann. Die Angabe einer Wohnungstrenndecke mit Brandschutzanforderung ist ein kritischer Punkt, da jede Durchdringung die Feuerwiderstandsdauer der Decke gefährden kann.
🔴 Gefahr: Der Brandschutz bei einer Wohnungstrenndecke ist das höchste Risiko. Ein Deckendurchbruch ohne fachgerechte brandschutztechnische Abschottung (z. B. mit zugelassenen Brandschutzmanschetten oder -mörtel) kann im Brandfall die Ausbreitung von Feuer und Rauch in die nächste Etage ermöglichen. Dies stellt eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben dar.
➕ Ergänzung: Die Einführung einer WC-Anschlussleitung (DN 100) in unmittelbarer Nähe des Fallrohrs erfordert eine sorgfältige Planung der Abzweige und Gefälle. Ein zu tiefer Abzweig kann zu Verstopfungen oder unzureichender Entwässerung führen. Zudem muss der Deckendurchbruch groß genug sein, um beide Rohre (Fallrohr und WC-Anschluss) sowie eventuelle Formstücke aufnehmen zu können, ohne die Mindestabstände zu unterschreiten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachplaner für Haustechnik oder einen Brandschutzsachverständigen. Lassen Sie die genauen Maße des Deckendurchbruchs (mindestens 150x150 mm empfohlen) sowie die brandschutztechnische Abschottung gemäß den geltenden Normen (z. B. DIN 4102 oder DIN EN 1366-3) prüfen und dokumentieren. Führen Sie keine Eigenleistung ohne fachliche Begleitung durch.
KI-Analyse (Qwen)
Bei der Planung eines Deckendurchbruchs für ein DN 100-Fallrohr in einer Wohnungstrenndecke mit Brandschutzanforderungen handelt es sich um eine baurechtlich und brandschutztechnisch hochsensible Maßnahme, bei der nicht nur die mechanische Durchführbarkeit, sondern vor allem die Einhaltung der Feuerwiderstandsklasse (z. B. REI 90) entscheidend ist.
🔴 Gefahr: Ein zu großer oder ungeschützter Durchbruch in einer brandschutztechnisch wirksamen Trenndecke führt zur Aufhebung des Feuerwiderstandes und stellt eine gravierende Sicherheitslücke dar – insbesondere bei unmittelbarer Nähe zu einem WC-Anschluss mit potenziell feuchter, korrosiver Umgebung und erhöhtem Installationsaufwand.
⚠️ Korrektur: Die genannten Maße (125×125, 150×150, 150×200) beziehen sich lediglich auf die mechanische Durchfädelung – sie ignorieren vollständig die zwingend erforderliche brandschutztechnische Abschottung (z. B. Schottsysteme mit Prüfzeugnis für den jeweiligen Durchmesser und die Deckenart), die stets größer als das Rohr selbst ist und zusätzlichen Raum für Dämmung, Halterung und Feuerschutzkragen benötigt.
➕ Ergänzung: Gemäß DIN 4102-12 und DIN EN 1366-3 muss jede Durchführung in einer Feuerwiderstandsklasse erfüllenden Decke mit einem geprüften Abschottungssystem nachgewiesen werden; die Mindestabstände zu anderen Bauteilen (z. B. WC-Anschluss) sind in der jeweiligen Prüfbescheinigung festgelegt und dürfen nicht unterschritten werden.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein "minimaler Wandabstand" oder ein rein rohrbezogenes Maß ausreicht, widerspricht geltendem Brandschutzrecht – die Durchbruchsgröße allein ist irrelevant, solange keine zertifizierte Abschottungslösung für die konkrete Deckenkonstruktion vorliegt.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Berücksichtigung von Brandschutzanforderungen bei der Planung ist korrekt und entspricht der Bauordnung – allerdings reicht diese Erkenntnis nicht aus, um eine sichere Ausführung zu gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Brandschutzfachplaner oder einen geprüften Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz, der die konkrete Deckenkonstruktion, das Fallrohrmaterial, die Lage des WC-Anschlusses und die erforderliche Abschottungslösung baurechtlich verbindlich bewertet und dokumentiert.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die zentrale Bedeutung des Brandschutzes bei Wohnungstrenndecken und die Notwendigkeit fachgerechter Abschottung.
- Alle empfehlen eindeutig die Einbindung von Fachexperten – Sanitärfachmann, Brandschutzsachverständiger oder Fachplaner – und lehnen Eigenleistungen ab.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt 150×150 mm als „empfohlenes Mindestmaß“, ohne den entscheidenden Zusatzbedarf für zertifizierte Abschottung zu erwähnen.
- DeepSeek differenziert zwischen mechanischem Durchbruch und Abschottung, verweist aber nicht auf die zwingende Verknüpfung mit einer Prüfbescheinigung für die konkrete Deckenart.
- Qwen betont explizit, dass reine Maßangaben ohne zugehörige Abschottungslösung „vollständig irrelevant“ sind – hier liegt die strengste und baurechtlich korrekteste Position vor.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek und Qwen heben beide die zusätzliche Komplexität durch den parallel zu verlegenden WC-Anschluss (DN 100) hervor – GoogleAI erwähnt diesen Aspekt nicht.
- Qwen ergänzt die konkreten Normen DIN 4102-12 und DIN EN 1366-3 sowie das Erfordernis von Mindestabständen aus der Prüfbescheinigung – ein Punkt, den die anderen beiden nicht nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt „150×150 mm“ als ausreichendes Maß dar – Qwen widerspricht dem entschieden mit der Aussage, dass die rein rohrbezogene Durchbruchsgröße „vollständig irrelevant“ sei, solange keine zertifizierte Abschottungslösung vorliegt. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der baurechtlichen Verbindlichkeit wird hier Qwens Einschätzung als maßgeblich angesehen.
👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich an der strengsten, baurechtlich abgesicherten Position: Kein Durchbruch ohne vorherige Prüfung und schriftliche Freigabe durch einen geprüften Brandschutzfachplaner, unter Einbeziehung der konkreten Deckenbauart, des Rohrmaterials und der zugehörigen geprüften Abschottungslösung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Statik und Tragfähigkeit der Decke ⚠️ Abwägung Alle Modelle weisen auf potenzielle statische Risiken hin, nennen aber keine konkreten Prüfanforderungen – Fachstatikerprüfung ist zwar nicht explizit gefordert, aber bei Verdacht auf statische Beeinträchtigung zwingend erforderlich. Minimales Durchbruchsmaß (rein mechanisch) ❌ Widerspruch GoogleAI: 150×150 mm als empfohlen; DeepSeek: 125×125 mm als „absolutes Minimum“; Qwen: „Maße allein sind irrelevant“ – KI-Konsens: Kein mechanisches Mindestmaß ist baurechtlich gültig ohne Abschottungsbezug. Brandschutzanforderung ✅ Konsens Alle drei Modelle stimmen überein: Wohnungstrenndecke = Feuerwiderstandsklasse muss erhalten bleiben; jede Durchführung bedarf zertifizierter Abschottung nach DIN EN 1366-3 / DIN 4102-12. Fachliche Verantwortung ✅ Konsens Einheitliche Forderung nach Einbindung eines zertifizierten Fachmanns – kein KI-Modell gestattet Eigenleistung oder rein technische Eigenplanung. Einfluss des WC-Anschlusses ➕ Ergänzung Nur DeepSeek und Qwen thematisieren die Wechselwirkung zwischen Fallrohr und WC-Anschluss – zusätzliche Risiken durch korrosive Umgebung, Gefälleplanung und baulichen Raumkonflikt. 👉 Handlungsempfehlung: Der einzige rechtssichere und sicherheitsgerechte Weg ist die vorherige Bauplanung durch einen geprüften Brandschutzfachplaner, der die konkrete Abschottungslösung inkl. Prüfzeugnis, Einbaumaße und Mindestabstände für die gesamte Installation (Fallrohr + WC-Anschluss) verbindlich festlegt.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Verlust der Feuerwiderstandsdauer durch unzertifizierte Abschottung Unmittelbare Lebensgefahr bei Brand – schnelle Rauch- und Feuerausbreitung in Nachbarwohnung 🔴 Risiko Statische Schwächung der Trenndecke durch ungeprüften Durchbruch Potenzieller Deckeneinsturz oder Rissbildung mit Folgeschäden und Haftungsrisiko 🔴 Risiko Fehlende Baugenehmigung oder fehlende Abnahme durch die Bauaufsicht Untersagung der Nutzung, Rückbauauflage, Bußgeld, Haftung bei Schäden 🔴 Risiko Korrosions- und Feuchteschäden durch WC-Anschluss in unmittelbarer Nähe des Fallrohrs Langfristige Schäden an Deckenkonstruktion, Schimmelbildung, Mängelrüge 🔴 Risiko Unzureichende Montageabstände oder ungeeignete Rohrschellen Vibrations- und Geräuschübertragung, Rohrbruch durch thermische Bewegung oder Setzung ✅ Chance Einheitliche, zertifizierte Abschottungslösung für beide Rohre (Fallrohr + WC) Einsparung von Zeit und Kosten durch gemeinsame Prüfung und bündelte Installation ✅ Chance Fachplanerische Optimierung der Leitungswege bei Neuinstallation Verbesserte Entwässerung, längere Systemlebensdauer, geringerer Wartungsaufwand ✅ Chance Nachweis der brandschutztechnischen Vollständigkeit für die Immobilienakte Steigerung des Verkehrswerts, Rechtssicherheit beim Verkauf oder Vermieten ✅ Chance Integration moderner Schallschutzsysteme in die Abschottung Deutliche Reduktion von Abwasserrauschen – erhöhter Wohnkomfort ✅ Chance Frühzeitige Einbindung aller Gewerke (Sanitär, Brandschutz, Statik) Vermeidung teurer Nachbesserungen, klare Verantwortlichkeiten, termingerechte Fertigstellung Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachplanung beauftragen: Kontaktieren Sie einen geprüften Brandschutzfachplaner oder einen zertifizierten Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz – kein Durchbruch ohne vorherige schriftliche Freigabe mit Prüfzeugnis.
- Deckenkonstruktion dokumentieren: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen zur Trenndecke (Baujahr, Materialaufbau, Feuerwiderstandsklasse REI 90 etc.) und geben Sie diese dem Fachplaner mit.
- Gesamtsystem prüfen lassen: Fordern Sie vom Fachplaner die Prüfung und Freigabe für beide Leitungen – Fallrohr DN 100 und WC-Anschluss DN 100 – inkl. gemeinsamer Abschottungslösung und Mindestabständen.
- Normen und Prüfzeugnisse einfordern: Verlangen Sie vom Planer die benannten Normen (DIN EN 1366-3, DIN 4102-12) sowie Kopien der verwendeten Prüfzeugnisse mit expliziter Nennung Ihrer Deckenart.
- Montage durch zertifizierte Fachfirma: Beauftragen Sie ausschließlich eine SHK-Fachfirma mit Nachweis über brandschutztechnische Schulung zur Montage – mit dokumentierter Einhaltung der Abschottungsanweisungen.
- Abnahme durch Bauaufsicht einholen: Vereinbaren Sie vor Inbetriebnahme die Abnahme durch die zuständige Bauaufsichtsbehörde oder einen anerkannten Prüfsachverständigen – ohne Abnahme keine Nutzungsabnahme.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- DN 100
- DN steht für "Durchmesser Nennweite" und ist eine Maßangabe für den Innendurchmesser von Rohren. DN 100 entspricht einem Innendurchmesser von ca. 100 Millimetern.
Verwandte Begriffe: Nennweite, Rohrdurchmesser, Innendurchmesser - HT-Rohr
- HT-Rohre sind Abwasserrohre aus Polypropylen (PP), die speziell für den Einsatz im Hochtemperaturbereich (z.B. für heißes Abwasser aus Duschen oder Waschmaschinen) geeignet sind. Sie sind temperaturbeständiger als herkömmliche PVC-Rohre.
Verwandte Begriffe: Abwasserrohr, PP-Rohr, Hochtemperaturrohr - Fallrohr
- Ein Fallrohr ist ein senkrecht verlaufendes Rohr, das Abwasser von den Sammelleitungen in den Geschossen zum Grundleitungsnetz ableitet. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Gebäudeentwässerung.
Verwandte Begriffe: Entwässerungsleitung, Sammelleitung, Grundleitung - Wohnungstrenndecke
- Eine Wohnungstrenndecke ist eine Decke, die zwei separate Wohneinheiten voneinander trennt. Sie muss besondere Anforderungen an den Schall- und Brandschutz erfüllen, um die Privatsphäre und Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.
Verwandte Begriffe: Geschossdecke, Schallschutzdecke, Brandschutzdecke - Brandschutz
- Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Sicherheit von Personen und Sachwerten im Brandfall zu gewährleisten. Dazu gehören bauliche, anlagentechnische und organisatorische Maßnahmen.
Verwandte Begriffe: Feuerwiderstand, Brandmeldeanlage, Feuerlöscher - Deckendurchbruch
- Ein Deckendurchbruch ist eine Öffnung in einer Decke, die für die Durchführung von Leitungen (z.B. Rohre, Kabel) oder für den Einbau von Bauteilen (z.B. Treppen) geschaffen wird. Der Durchbruch muss fachgerecht ausgeführt und abgedichtet werden, um die Funktion der Decke (z.B. Schallschutz, Brandschutz) nicht zu beeinträchtigen.
Verwandte Begriffe: Wanddurchbruch, Rohrdurchführung, Kabeldurchführung - DIN-Norm
- DIN-Normen sind technische Regeln, die vom Deutschen Institut für Normung (DIN) erarbeitet werden. Sie legen Anforderungen an Produkte, Verfahren und Dienstleistungen fest und dienen der Qualitätssicherung und der Vergleichbarkeit.
Verwandte Begriffe: EN-Norm, ISO-Norm, Technische Richtlinie
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Materialien eignen sich zum Verschließen des Deckendurchbruchs im Brandschutzfall?
Ich empfehle die Verwendung von nicht brennbaren Baustoffen wie Mineralwolle, Brandschutzmörtel oder spezielle Brandschutzmanschetten. Diese Materialien müssen über eine entsprechende Zulassung für den Brandschutz verfügen und fachgerecht eingebaut werden. - Wie groß muss der Abstand zwischen Fallrohr und Wand mindestens sein?
Der Mindestabstand hängt von der Art der Rohrbefestigung und den baulichen Gegebenheiten ab. Ich empfehle, mindestens 5-10 cm Abstand einzuplanen, um eine spannungsfreie Montage und Wartungsarbeiten zu ermöglichen. - Was ist bei der Installation von Fallrohren in Schallschutzwänden zu beachten?
Bei Schallschutzwänden ist darauf zu achten, dass die Schallübertragung durch das Fallrohr minimiert wird. Dies kann durch den Einsatz von Schallschutzrohren, Entkopplungselementen und einer sorgfältigen Ausführung der Wanddurchführung erreicht werden. - Darf ich den Deckendurchbruch selbst herstellen?
Ich rate davon ab, den Deckendurchbruch selbst herzustellen, insbesondere bei tragenden Bauteilen oder Brandschutzanforderungen. Die Arbeiten sollten von einem Fachmann durchgeführt werden, um Schäden an der Bausubstanz und Sicherheitsrisiken zu vermeiden. - Welche DIN-Normen sind bei der Installation von Fallrohren relevant?
Relevante DIN-Normen sind unter anderem DIN EN 12056 (Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden), DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) und DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen). - Was bedeutet DN 100?
DN 100 ist die Nennweite des Rohres und gibt den Innendurchmesser in Millimetern an. In diesem Fall beträgt der Innendurchmesser des Fallrohres etwa 100 mm. - Muss ich den Deckendurchbruch genehmigen lassen?
Das hängt von den örtlichen Bauvorschriften ab. Ich empfehle, sich vor Beginn der Arbeiten beim zuständigen Bauamt zu erkundigen, ob eine Genehmigung erforderlich ist. - Wie vermeide ich Geräuschentwicklung durch das Fallrohr?
Ich empfehle die Verwendung von schallgedämmten Rohren und Rohrschellen. Außerdem sollte das Rohr nicht direkt an starre Bauteile angebunden werden, um Schallbrücken zu vermeiden.
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Wann eine statische Berechnung für einen Deckendurchbruch erforderlich ist. - Genehmigungspflicht für Deckendurchbrüche
Informationen darüber, wann ein Deckendurchbruch genehmigungspflichtig ist.
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Deckendurchbruch DN 100: Empfehlung für größere Aussparung
Warum denn quadratisch?
Bei uns wurde ein Stück Rohr mit in die Decke einbetoniert. Also eine "Nummer" größer als das DN100 Rohr. Durch dieses wurde dann das DN100 Rohr geschoben. Den verbleibenden Spalt hatte ich dann mit "Montageschaum" zugemacht. Besser wäre es natürlich (wg. Brandschutz), denn Spalt mit was anderem zuzumachen. z.B. Zementschlämme, dünner flüssiger Beton, Gips etc. Halt unten was drunter. ggf. in 2 Etappen. War bei mir aber zu spät, daher habe ich es dann von unten (aus dem Keller) mit Schaum gemacht. Besser wäre natürlich von Oben. -
Deckendurchbruch DN 100: Dimensionierung bei Vormauerung
Das Rohr wird sicher gedämmt?
und abschließend eingemauert (Vormauerung)? ... wenn ja dann ein DD 20/20 cm und den vor dem Vormauerung ausbetonieren!
MfG -
Deckendurchbruch: Glatte Leibungsflächen ausreichend?
Vormauerelement, hr. Thalhammer
Jein, eher Vorwandelement (Stahlprofile mit Gipsfaserplatten) ,
nur das Element soll eine ca. 15 cm tiefe Brüstung erhalten.
Muss der Durchbruch profiliert werden oder können die Durchbruchleibungsflächen glatt/lotrecht sein? -
Deckendurchbruch: Konische Ausführung vs. Schallschutz
Wir machen solche Durchbrüche
die mittels Schalung hergestellt werden immer etwas konisch sprich oben etwas größer wie unten. ABER mal ganz ehrlich warum die Vorwand mit Gipskarton? ... über den Punkt streiten sich Worsch und ich uns schon seit wir uns kennen 😉 ... ich vertrete den Standpunkt Schallschutz = Masse und Masse ist Hochformat mit einer Rohdichte über 1.8 was wiederum die oftmals geforderten 220 kg pro m² bringt (!) ... JA ja ich weiß die Kosten die hat mir der Worschi auch schon um die Ohrn gehaun ABER nen gescheiten Schallschutz bekomm ich nur auf den Weg ... ab den Mehrfamilienhausbau eh Pflicht 😉
MfG -
Fallrohr: KG-Rohr mit Füllstoffen ausreichend?
Die Wand dahinter hat bereits
2,0'er Rohdichte und KG-Rohr wird mit Füllstoffen gewählt (extra-schwere Qualität), sollte eigentlich reichen, oder? Zur Not könnte ich ja noch den Hohlraum mit MiFa ausstopfen 🙂 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Deckendurchbruch DNAbk. 100 Fallrohr: Maße & Brandschutz
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimalen Maße für einen Deckendurchbruch für ein DN 100 Fallrohr unter Berücksichtigung von Brandschutz und Schallschutz. Es werden verschiedene Ansätze diskutiert, von der Verwendung größerer Aussparungen mit nachträglicher Verfüllung bis hin zur Bedeutung der Rohdichte der Wand.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Deckendurchbruch DN 100: Empfehlung für größere Aussparung wird empfohlen, ein Rohrstück in die Decke einzubetonieren, das größer ist als das DN 100 Rohr, um Spielraum zu haben. Der verbleibende Spalt sollte jedoch aus Brandschutzgründen nicht mit Montageschaum, sondern mit Zementschlämme oder ähnlichem Material verschlossen werden.
✅ Zusatzinfo: Für den Fall einer Vormauerung wird im Beitrag Deckendurchbruch DN 100: Dimensionierung bei Vormauerung ein Deckendurchbruch von 20x20 cm empfohlen, der vor der Vormauerung ausbetoniert werden sollte.
📊 Fakten/Zahlen: Im Kontext des Schallschutzes wird im Beitrag Deckendurchbruch: Konische Ausführung vs. Schallschutz die Bedeutung von Masse und einer hohen Rohdichte (über 1.8) betont, um die geforderten 220 kg pro m² zu erreichen. Es wird die Frage aufgeworfen, ob Gipskarton für die Vorwand geeignet ist.
🔧 Praktische Umsetzung: Die Frage, ob die Durchbruchleibungsflächen glatt/lotrecht sein können oder profiliert werden müssen, wird im Beitrag Deckendurchbruch: Glatte Leibungsflächen ausreichend? aufgeworfen. Dies hängt von der Art der Vorwandelemente ab.
👉 Handlungsempfehlung: Bei der Installation eines DN 100 Fallrohrs in einer Wohnungstrenndecke sollte der Deckendurchbruch sorgfältig geplant und ausgeführt werden, um sowohl die Anforderungen an den Brandschutz als auch an den Schallschutz zu erfüllen. Die Wahl des Materials für die Verfüllung des Spaltes und die Art der Vorwandkonstruktion spielen dabei eine entscheidende Rolle. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Fallrohr: KG-Rohr mit Füllstoffen ausreichend? bezüglich der Verwendung von KG-Rohren mit Füllstoffen zur Verbesserung des Schallschutzes.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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