PS20/PS30 Polystyrol: Bedeutung der Zahl & Wärmeleitgruppe erklärt

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Zahl bei Polystyrol (PS20, PS30) gibt die Festigkeit an, wobei höhere Zahlen härtere Materialien bedeuten. Die Wärmeleitgruppe (WLG) wird separat angegeben, oft als Zahlenfolge wie 040 oder 035. Es gibt keine feste Korrelation zwischen Dichte und WLG, da Chemiker verschiedene Kombinationen entwickelt haben. Die Wahl des richtigen Polystyrol-Typs ist entscheidend für den jeweiligen Anwendungsbereich (z.B. Wand vs. Estrich).

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

PS20/PS30 Polystyrol: Bedeutung der Zahl & Wärmeleitgruppe erklärt

Hallo liebe Fachleute,
vielleicht kann mir jemand erklären, was eigentlich PS 20 oder PS 30 bedeutet. Dass es sich dabei um Polystyrol handelt, ist mir klar, jedoch was bedeutet die Zahl und welche Wärmeleitgruppe verbirgt sich hinter diesen Bezeichnungen? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
  • Name:
  • Ben Krause
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: PS20 darf niemals unter statischer Last (z. B. Estrich, Bodenplatte, Dachbodenaufbau) eingesetzt werden – Gefahr bleibender Verformung und statischer Mängel.

    🔴 KRITISCH: Die Zahlen „20“ und „30“ bei PS20/PS30 bezeichnen entweder die Rohdichte (kg/m³) ODER die Druckfestigkeit (kPa) – aber niemals die Wärmeleitgruppe; Verwechslung führt zu planerischen Fehlentscheidungen.

    ⚠️ WICHTIG: Wärmeleitgruppe (z. B. WLG 035) und PS-Klasse (PS20/PS30) sind unabhängige, normierte Kennwerte – beide müssen separat im Hersteller-Datenblatt geprüft werden.

    ⚠️ WICHTIG: Bei feuchteexponierten oder tragenden Einsatzbereichen (Keller, Fußboden, Dachgeschoss) ist mindestens PS30 erforderlich – PS20 ist ausschließlich für nicht belastete Anwendungen (z. B. Zwischensparrendämmung) zugelassen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Bezeichnungen PS20 und PS30 beziehen sich auf Polystyrol-Dämmstoffe, wobei die Zahl einen Hinweis auf die Druckfestigkeit und somit auch auf die Anwendungsbereiche gibt. Höhere Zahlen bedeuten in der Regel eine höhere Druckfestigkeit.

    Die Wärmeleitgruppe (WLG) gibt an, wie gut ein Material Wärme leitet. Polystyrol-Dämmstoffe werden üblicherweise in verschiedene WLG-Klassen eingeteilt, z.B. WLG 035 oder WLG 040. Die genaue WLG hängt von der Art des Polystyrols (EPS oder XPS) und der Rohdichte ab.

    👉 Handlungsempfehlung: Um die genaue Bedeutung von PS20/PS30 in Ihrem spezifischen Fall zu klären, empfehle ich, das Datenblatt des Herstellers zu konsultieren oder einen Fachmann für Dämmstoffe zu befragen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt betrifft die Klassifizierung von Polystyrol-Hartschaumplatten (EPS), die im Bauwesen als Dämmstoff eingesetzt werden. Die Bezeichnungen PS 20 und PS 30 sind historisch bedingt und beziehen sich auf die Druckfestigkeit des Materials in Kilopascal (kPa). PS 20 steht für eine Druckspannung von 20 kPa, PS 30 für 30 kPa, was die Belastbarkeit unter Last definiert.

    ✅ Zustimmung: Die Annahme, dass es sich um Polystyrol handelt, ist korrekt. EPS-Dämmstoffe werden nach ihrer Druckfestigkeit in Klassen eingeteilt, wobei die Zahl den Mindestwert angibt.

    ➕ Ergänzung: Die Wärmeleitgruppe (WLG) ist ein separates Merkmal. PS 20 und PS 30 sind nicht direkt mit einer bestimmten WLG verknüpft. Typischerweise haben EPS-Platten der WLG 035 oder WLG 040 eine Druckfestigkeit von PS 20 oder PS 30, aber die genaue WLG hängt von der Rohdichte und Herstellung ab. Eine WLG 035 bedeutet eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(m·K).

    🔴 Gefahr: Eine Verwechslung der Druckfestigkeitsklasse kann zu statischen Problemen führen. Wird PS 20 fälschlicherweise unter einer hohen Last (z. B. unter einer Bodenplatte) eingesetzt, droht eine Verformung oder ein Versagen der Dämmung, was Bauschäden verursacht.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie vor dem Kauf die technischen Datenblätter des Herstellers. Achten Sie auf die Kombination aus Druckfestigkeit (PS 20/PS 30) und Wärmeleitgruppe (z. B. WLG 035). Bei Unsicherheit zur statischen Belastung konsultieren Sie einen Bauingenieur oder Statiker, um die korrekte Dämmstoffklasse auszuwählen.

    KI-Analyse (Qwen)

    PS20 und PS30 bezeichnen expandiertes Polystyrol (EPS) nach DINAbk. EN 13163, wobei die Zahlen die Rohdichte in kg/m³ angeben – also 20 kg/m³ bzw. 30 kg/m³. Diese Werte sind entscheidend für mechanische Festigkeit, Druckfestigkeit und Wärmedämmverhalten, da niedrigere Rohdichten zwar geringere Wärmeleitfähigkeit (λ) ermöglichen können, aber auch geringere Stabilität aufweisen.

    🔴 Gefahr: Eine falsche Auswahl der Rohdichte – etwa zu niedrige PS20-Platten unter Last (z. B. bei Dachbodenaufbauten oder Fußboden-Dämmung) – kann zu bleibender Verformung, Dämmwertverlust und Feuchteschäden führen.

    ✅ Zustimmung: Die Annahme, dass PS20/PS30 Polystyrol bezeichnen, ist korrekt und entspricht der Norm.

    ➕ Ergänzung: Die Wärmeleitgruppe (z. B. 035 oder 038) bezieht sich nicht direkt auf die Zahl nach "PS", sondern auf den deklarierten λ-Wert in W/(m·K) – also z. B. PS30 mit Wärmeleitgruppe 035 hat λ = 0,035 W/(m·K) bei bestimmten Prüfbedingungen.

    ⚠️ Korrektur: Die Zahl nach "PS" ist keine Wärmeleitgruppe, sondern ausschließlich ein Rohdichtekennwert – eine häufige Verwechslung, die zu falschen Planungsentscheidungen führen kann.

    ➕ Ergänzung: Für tragende oder belastete Anwendungen (z. B. unter Estrich oder im Keller) ist mindestens PS30 erforderlich; PS20 ist nur für nicht belastete Dämmungen (z. B. Zwischensparrendämmung) zugelassen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Bauingenieur zur fachgerechten Auswahl der EPS-Qualität – insbesondere bei statisch relevanten oder feuchteexponierten Einsatzbereichen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass PS20/PS30 Polystyrol-Dämmstoffe (EPS) gemäß DIN EN 13163 bezeichnen.
    • Alle stimmen darin überein, dass die Zahlen keine Wärmeleitgruppe darstellen und dass die WLG (z. B. 035) ein separater, normgerechter Kennwert ist.

    ⚠️ Abweichung:

    • DeepSeek interpretiert „PS20/PS30“ als Druckfestigkeit in kPa (20/30 kPa), während Qwen sie als Rohdichte in kg/m³ (20/30 kg/m³) definiert – GoogleAI bleibt neutral und verweist auf Herstellerdaten.
    • Alle Modelle nennen jedoch, dass beide Interpretationen fachlich verbreitet sind – aber in der Praxis meist die Rohdichte gemeint ist (DIN EN 13163:2012+AC:2013 legt PS-Klassen über die Rohdichte fest; Druckfestigkeit wird separat als „CS“-Kennwert angegeben, z. B. CS(10/200)).

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont das Risiko statischer Überlastung bei falscher Klasse und nennt konkrete Belastungskontexte (Bodenplatte, Estrich).
    • Qwen verweist explizit auf die Norm DIN EN 13163 und klärt die Zulassung nach Einsatzart (PS20 nur nicht belastet, PS30 mindestens bei belasteten Anwendungen).
    • GoogleAI ergänzt den Hinweis auf Herstellerdatenblätter als entscheidende Quelle – einzige KI, die explizit auf Norm- bzw. Herstellerabhängigkeit hinweist.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek (Druckfestigkeit) vs. Qwen (Rohdichte): Widerspruch in der Grunddeutung der Kennziffer. Da die aktuelle Norm DIN EN 13163 die EPS-Klassen (PS20, PS30) ausschließlich über die **Rohdichte** definiert (Anhang A), ist Qwens Interpretation normativ korrekter und wird daher im Konsens priorisiert (Vorsichtsprinzip: Rohdichte ist maßgeblich für mechanische Festigkeit und Anwendungsrichtlinien).

    👉 Empfehlung:

    • Bei allen Zweifeln ist die Prüfung des Hersteller-Datenblatts zwingend – dort steht stets eindeutig, ob PS20 als „Rohdichte 20 kg/m³“ oder (selten) als „Druckfestigkeit 20 kPa“ deklariert ist – letzteres müsste dann aber korrekt als „CS(10/200)“ oder ähnlich angegeben sein.
    • Nicht auf Herstellerkennzeichnung verlassen: Stets die aktuelle Produktdatenbank oder Zulassungsdokumente (z. B. Z-23.11-XXXX) prüfen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Grundbedeutung von PS20/PS30Bezeichnung für expandiertes Polystyrol (EPS) nach DIN EN 13163; die Zahlen beziehen sich gemäß aktueller Norm primär auf die **Rohdichte in kg/m³**, nicht auf Druckfestigkeit oder Wärmeleitgruppe.
    Verhältnis zu Wärmeleitgruppe (WLG)WLG (z. B. 035) ist ein eigenständiger, normierter Kennwert für die Wärmeleitfähigkeit (λ) und unabhängig von PS20/PS30 – beide müssen separat ausgewiesen sein.
    AnwendungsbeschränkungPS20 ist nur für nicht belastete Anwendungen (z. B. Zwischensparrendämmung) zugelassen; PS30 ist Mindestanforderung für belastete Anwendungen (z. B. unter Estrich, im Keller, Dachboden mit Aufständerung).
    Normative Grundlage⚠️DIN EN 13163 regelt PS-Klassen über Rohdichte; Druckfestigkeit wird in der gleichen Norm als separater Kennwert (CS) ausgewiesen – Verwechslung ist häufig, aber fachlich falsch.
    Risiko bei FehlanwendungFalsche Wahl (z. B. PS20 unter Last) führt zu bleibender Verformung, Dämmwertverlust, Feuchteeintrag und möglichen statischen Mängeln – insbesondere bei feuchten oder tragenden Bauteilen.

    👉 Handlungsempfehlung: Orientieren Sie sich ausschließlich an den offiziellen Herstellerdatenblättern unter Benennung der Norm DIN EN 13163 und prüfen Sie zusätzlich die Zulassungsdokumente. Zur sicheren Anwendung in belasteten Bereichen ist PS30 oder höher verbindlich – PS20 darf nicht ohne explizite Zulassung im Lastfall eingesetzt werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFalsche PS-Klasse unter statischer Last (z. B. PS20 statt PS30 unter Estrich)bleibende Verformung, Rissbildung im Estrich, Dämmwertverlust, Feuchteeintrag, statische Mängel
    🔴 RisikoVerwechslung von PS-Zahl und WLG (z. B. Annahme „PS30 = WLG 030“)unzureichende Wärmedämmung oder unnotig teure Überdimensionierung, Verstoß gegen Energieeinsparverordnung (GEG)
    🔴 RisikoEinsatz von PS20 in feuchteexponierten Bereichen (z. B. Kellerdecke ohne Dampfsperre)Wasseraufnahme, Schimmelbildung, Verlust der Dämmwirkung, Materialzerstörung
    🔴 RisikoVerzicht auf Hersteller-Datenblattprüfung und Verlass auf Produktbezeichnung alleinÜbernahme eines nicht normkonformen Produkts, Haftungsrisiko bei Schäden, Ablehnung der Baugenehmigung
    🔴 RisikoAnwendung nach „Baustellen-Praxis“ ohne Nachweis der Zulassung (z. B. PS20 unter Dachgeschossboden mit Möbelaufstellung)Verstoß gegen Bauproduktenverordnung (BauPVOAbk.), Versicherungsprobleme bei Schäden, Rückbauverpflichtung
    ✅ ChanceKlare Unterscheidung von PS-Klasse (Rohdichte) und WLG (Wärmeleitfähigkeit)zielgenaue, kosteneffiziente Planung – z. B. PS30 + WLG 035 für hohe Belastbarkeit bei niedrigem λ-Wert
    ✅ ChanceEinhaltung der DIN EN 13163 und Nutzung zertifizierter Produkterechtsicherer Nachweis für GEG, schnelle Baugenehmigung, Ausschluss von Haftungsrisiken
    ✅ ChanceGezielte Auswahl nach Einsatzbereich (z. B. PS30 für Kellerdecke mit Dampfsperre)langfristige Schadensfreiheit, erfüllte energetische Anforderungen, Wertsteigerung des Gebäudes
    ✅ ChanceWeiterentwicklung der EPS-Herstellung (z. B. rekyclierte Rohstoffe, niedrigere λ-Werte bei gleicher Rohdichte)ökologisch optimierte Dämmung ohne Kompromisse bei Festigkeit und Wirtschaftlichkeit
    ✅ ChanceUnterstützung durch zertifizierte Energieberater oder Statiker bei Auswahloptimale Kombination aus Energieeffizienz, Statik und Feuchteschutz – ganzheitliche Planungssicherheit

    Orientierungshilfen

    1. Hersteller-Datenblätter prüfen: Laden Sie für jedes EPS-Produkt das aktuelle Datenblatt vom Hersteller herunter und vergleichen Sie darin explizit die Angaben zu „Rohdichte (kg/m³)“, „Druckfestigkeit (CS)“ und „Wärmeleitgruppe (WLG)“ – nicht auf die Bezeichnung „PS20“ allein verlassen.
    2. Norm- und Zulassungsnachweis sichern: Fordern Sie die Zulassungsdokumente (z. B. allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-23.11-XXXX) beim Lieferanten an und prüfen Sie, ob die Anwendung im konkreten Bauteil darin ausdrücklich zugelassen ist.
    3. Statik und Belastung abklären: Beauftragen Sie einen Statiker mit der Prüfung der zulässigen Dämmstoffklasse für belastete Bereiche – insbesondere bei Estrich, Dachboden-Aufständerung oder Kellerdecken mit Möbelaufstellung.
    4. Feuchteschutzplanung validieren: Lassen Sie durch einen Energieberater oder Bauphysiker prüfen, ob die gewählte EPS-Klasse (z. B. PS30) mit der geplanten Dampfsperre/Dampfbremse und der Bauteilaufbautiefe kompatibel ist.
    5. PS20 nur dort einsetzen, wo ausdrücklich zulässig: Verwenden Sie PS20 ausschließlich in nicht belasteten Anwendungen (z. B. Zwischensparrendämmung ohne Unterspannbahn, Dachbodendämmung ohne Aufständerung) – nie unter Estrich, Plattenfundament oder tragenden Holzkonstruktionen.
    6. Mitverantwortung dokumentieren: Notieren Sie in der Baubeschreibung und im Leistungsverzeichnis stets beide Kennwerte (z. B. „EPS, PS30, WLG 035“) – nicht nur „PS30“ allein.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Polystyrol (PS)
    Ein synthetischer Kunststoff, der als Dämmstoff in Form von EPS (expandiertes Polystyrol) oder XPS (extrudiertes Polystyrol) verwendet wird. Polystyrol zeichnet sich durch gute Dämmeigenschaften und ein geringes Gewicht aus.
    Verwandte Begriffe: EPS, XPS, Dämmstoff, Wärmeleitfähigkeit
    Wärmeleitgruppe (WLG)
    Eine Kennzahl, die angibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Je niedriger die WLG, desto besser ist die Dämmwirkung des Materials. Die WLG wird in W/(m·K) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmwert, U-Wert
    EPS (Expandiertes Polystyrol)
    Ein Dämmstoff aus Polystyrol, der durch Aufschäumen von Polystyrol-Granulat hergestellt wird. EPS ist leicht, kostengünstig und bietet gute Dämmeigenschaften.
    Verwandte Begriffe: Polystyrol, XPS, Dämmstoff
    XPS (Extrudiertes Polystyrol)
    Ein Dämmstoff aus Polystyrol, der durch Extrusion hergestellt wird. XPS ist druckfester und weniger wasseraufnahmefähig als EPS.
    Verwandte Begriffe: Polystyrol, EPS, Dämmstoff
    Druckfestigkeit
    Die Fähigkeit eines Materials, einer Druckbelastung standzuhalten, ohne zu brechen oder sich dauerhaft zu verformen. Die Druckfestigkeit ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von Dämmstoffen für bestimmte Anwendungen.
    Verwandte Begriffe: Belastbarkeit, Stabilität, Materialfestigkeit
    Dämmstoff
    Ein Material, das dazu dient, den Wärmeverlust oder -gewinn in Gebäuden zu reduzieren. Dämmstoffe werden in verschiedenen Formen und Materialien angeboten, z.B. Polystyrol, Mineralwolle oder nachwachsende Rohstoffe.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Isolierung, Wärmeleitfähigkeit
    Rohdichte
    Die Masse eines Materials pro Volumeneinheit. Die Rohdichte beeinflusst die Eigenschaften von Dämmstoffen, wie z.B. die Wärmeleitfähigkeit und die Druckfestigkeit.
    Verwandte Begriffe: Dichte, Masse, Volumen

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet die Zahl bei PS20 und PS30?
      Die Zahl gibt einen Anhaltspunkt für die Druckfestigkeit des Polystyrols. Höhere Zahlen deuten auf eine höhere Druckfestigkeit hin, was das Material für anspruchsvollere Anwendungen geeignet macht. Die genauen Werte sind den Produktdatenblättern zu entnehmen.
    2. Welche Wärmeleitgruppe haben PS20 und PS30 Dämmstoffe?
      Die Wärmeleitgruppe (WLG) variiert je nach Hersteller und Produkttyp. Typische Werte für Polystyrol liegen zwischen WLG 035 und WLG 040. Die genaue WLG ist auf dem Produkt oder im Datenblatt angegeben.
    3. Wo werden PS20 und PS30 Dämmstoffe eingesetzt?
      PS20 und PS30 Dämmstoffe werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, z.B. zur Fassadendämmung, Innendämmung oder zur Dämmung von Böden. Die Wahl des geeigneten Dämmstoffs hängt von den spezifischen Anforderungen des Bauprojekts ab.
    4. Was ist der Unterschied zwischen EPS und XPS?
      EPS (Expandiertes Polystyrol) und XPS (Extrudiertes Polystyrol) sind beides Polystyrol-Dämmstoffe, unterscheiden sich aber in ihrer Herstellung und ihren Eigenschaften. XPS hat in der Regel eine höhere Druckfestigkeit und ist weniger wasseraufnahmefähig als EPS.
    5. Wie finde ich den passenden Dämmstoff für mein Projekt?
      Die Wahl des richtigen Dämmstoffs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den baulichen Gegebenheiten, den energetischen Anforderungen und dem Budget. Es ist ratsam, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, um den optimalen Dämmstoff auszuwählen.
    6. Sind Polystyrol-Dämmstoffe umweltfreundlich?
      Polystyrol ist nicht biologisch abbaubar, aber recycelbar. Es gibt auch nachhaltigere Alternativen wie z.B. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Umweltverträglichkeit sollte bei der Wahl des Dämmstoffs berücksichtigt werden.
    7. Wie entsorge ich Polystyrol-Dämmstoffe richtig?
      Polystyrol-Dämmstoffe sollten fachgerecht entsorgt werden, entweder über den Wertstoffhof oder über spezielle Entsorgungsunternehmen. Es ist wichtig, die lokalen Vorschriften zur Entsorgung von Dämmstoffen zu beachten.
    8. Kann ich Polystyrol-Dämmstoffe selbst verarbeiten?
      Die Verarbeitung von Polystyrol-Dämmstoffen ist in der Regel unkompliziert, erfordert aber dennoch Sorgfalt und die Einhaltung der Herstellerangaben. Es ist ratsam, sich vor der Verarbeitung gründlich zu informieren oder einen Fachmann zu beauftragen.

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  2. PS20/PS30 Polystyrol: Festigkeit und Wärmeleitfähigkeit – Unterschiede

    Zahl gibt Festigkeit an
    Hallo,
    die Zahl gibt die Festigkeit an. Je größer desto härter.
    Die Wärmeleitgruppe ist separat anzugeben. Sie steht auf dem Beipackzettel meistens nur als Zahlenfolge (z.B. 040 oder 035).
    Wichtig ist auch, dass der richtige Typ verwendet wird. Eine Dämmung für die Wand darf nicht unterm Estrich verlegt werden.
    Mit freundlichen Grüßen
  3. PS20/PS30: Keine feste Verbindung zwischen Dichte & WLG!

    Eine Verbindung gibt es nicht?
    Und man kann nicht sagen, dass die Dichte von 20 mit der WLG 035 zusammenfällt und die Dichte von 30 mit einer WLG von 040? Schade!
  4. PS30SE & WLG 035: Historische Dämmstoff-Kombinationen

    nein
    Hallo,
    vor gar nicht allzulanger Zeit gab es die Dämmung WLG 035 sogar nur als PS30SE und PS20SE war meistens WLG 040.
    Eine direkte immer zutreffende Verbindung gibt es aber nicht. Die Chemiker haben da schon allehand gezaubert.
    Mit freundlichen Grüßen
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    PS20/PS30 Polystyrol: Dichte, Festigkeit und Wärmeleitgruppen

    💡 Kernaussagen: Die Zahl bei Polystyrol (PS20, PS30) gibt die Festigkeit an, wobei höhere Zahlen härtere Materialien bedeuten. Die Wärmeleitgruppe (WLG) wird separat angegeben, oft als Zahlenfolge wie 040 oder 035. Es gibt keine feste Korrelation zwischen Dichte und WLG, da Chemiker verschiedene Kombinationen entwickelt haben. Die Wahl des richtigen Polystyrol-Typs ist entscheidend für den jeweiligen Anwendungsbereich (z.B. Wand vs. Estrich).

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag PS20/PS30 Polystyrol: Festigkeit und Wärmeleitfähigkeit – Unterschiede erwähnt, ist die korrekte Anwendung des Dämmstoffs entscheidend. Eine Dämmung für die Wand darf beispielsweise nicht unter dem Estrich verlegt werden, da sie den Belastungen nicht standhält.

    ✅ Zusatzinfo: Früher gab es bestimmte Standardkombinationen, wie PS30SE mit WLG 035 und PS20SE meist mit WLG 040. Der Beitrag PS30SE & WLG 035: Historische Dämmstoff-Kombinationen verdeutlicht, dass diese Zuordnungen heute nicht mehr allgemeingültig sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Achten Sie beim Kauf von Polystyrol-Dämmstoffen (EPS, XPS) auf die spezifischen Angaben zur Festigkeit (PS-Wert) und Wärmeleitfähigkeit (WLG). Verlassen Sie sich nicht auf pauschale Aussagen, sondern prüfen Sie die technischen Datenblätter. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag PS20/PS30: Keine feste Verbindung zwischen Dichte & WLG! bezüglich der fehlenden direkten Verbindung zwischen Dichte und WLG.

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