Mörtelfugen zeichnen sich ab: Ursachen, Sanierung & Risiken für Fassadenanstrich?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Die Abzeichnungen der Mörtelfugen nach dem Fassadenanstrich werden hauptsächlich durch eine zu geringe Putzdicke und das Fehlen eines Tiefengrunds verursacht. Der falsche Putzaufbau, insbesondere das Weglassen von Grundierung und Armierung, verstärkt das Problem. Die Einhaltung der Herstellervorgaben bezüglich Putzstärke und Grundierung ist entscheidend für ein optimales Ergebnis. Eine Gewebespachtelung allein kann die Armierung nicht vollständig ersetzen. Die Sanierung erfordert möglicherweise eine Anpassung des Putzaufbaus und die Verwendung eines geeigneten Tiefengrunds.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Mörtelfugen zeichnen sich ab: Ursachen, Sanierung & Risiken für Fassadenanstrich?
wir haben ein Problem mit unserer West- also Wetterfassade. Nachdem wir unser Haus angemalert haben ist uns aufgefallen, dass sich auf der Westseite, also der Wetterseite, die Mörtelfugen deutlich abzeichnen.
Nun wissen wir nicht, welche Ursache denn da zugrunde liegen könnte. Ich habe mal ein paar Bilder hochgeladen.
Aufbau war folgendermaßen:
Steine Ziegel 36,5 014
(gemauert mit Wärmedämmmörtel) LM21- Sommer 2004
Leichtputz faseramiert Rygol ohne Gewebespachtelung - Sommer 2006
Silikonharzfarbe Amphisilan (4 Wochen nach Verputzen)
Scheinbar entstehen die sichtbaren Mörtelfugen nur da, wo es dauernd hinregnet, da unter den Fensterbänken alles i.O. ist ...
Gleich auf Bild 1 ist ein quasi 45 °-Bogen zu sehen, den habe ich allerdings erst im Frühjahr nachgeschlitzt uns (nicht mit Wärmedämmmörtel) wieder zugeschmissen. Dennoch sieht man die Fugenränder.
Was kann denn da die Ursache sein?
Vielen lieben Dank!
Klaus
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige feuchtetechnische und hafttechnische Prüfung der Fassade durch zertifizierten Bausachverständigen – ohne Voruntersuchung ist jede Sanierung riskant.
🔴 KRITISCH: Kein weiterer Anstrich oder Nachbesserung mit ungeprüften Materialien, insbesondere kein Einbau nicht-wärmedämmfähiger Mörtel in Wärmedämmputzsysteme.
⚠️ WICHTIG: Bohrkernentnahme zur Materialanalyse und Prüfung des Putzverbundes ist zwingend erforderlich, um Kompatibilität von Wärmedämmmörtel, Leichtputz und Silikonharzfarbe zu bewerten.
⚠️ WICHTIG: Trocknungszeit des faserarmen Leichtputzes war bei Anstrich vermutlich unterschritten – dies muss bei der Bewertung der Ursache und Sanierungsplanung zentral berücksichtigt werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Das Abzeichnen der Mörtelfugen nach einem Fassadenanstrich deutet auf unterschiedliche Ursachen hin. Es ist wichtig, diese zu identifizieren, um Folgeschäden zu vermeiden.
Mögliche Ursachen:
- Feuchtigkeit: 🔴 Feuchtigkeit in den Fugen kann zu Verfärbungen und Abzeichnungen führen. Dies kann durch Schlagregen, Kondensation oder aufsteigende Feuchtigkeit verursacht werden.
- Materialunterschiede: Unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten von Mörtel und Steinen können zu Spannungen und Rissen führen, die sich durch den Anstrich abzeichnen.
- Unsachgemäße Verarbeitung: Fehler beim Verputzen oder Anstreichen, wie z.B. ungleichmäßiger Auftrag oder Verwendung ungeeigneter Materialien, können das Problem verstärken.
- Risse in den Fugen: Vorhandene Risse in den Mörtelfugen können sich durch den Anstrich abzeichnen und Feuchtigkeit eindringen lassen. ?
Ich empfehle folgende Maßnahmen:
- Feuchtigkeitsmessung: Führen Sie eine Feuchtigkeitsmessung der Fassade durch, um die Ursache der Feuchtigkeit festzustellen.
- Prüfung der Bausubstanz: Untersuchen Sie die Fassade auf Risse, Abplatzungen und andere Schäden.
- Materialanalyse: Lassen Sie eine Materialanalyse von Mörtel und Anstrich durchführen, um die Kompatibilität zu prüfen.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Fachmann (z.B. einen Bausachverständigen oder Fassadenexperten) hinzu, um die Ursache der Abzeichnungen zu ermitteln und ein geeignetes Sanierungskonzept zu erstellen. ?
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein typisches Phänomen nach einem Fassadenanstrich: Das Durchzeichnen der Mörtelfugen auf der Wetterseite. Dies deutet auf unterschiedliche Saugfähigkeiten oder thermische Eigenschaften von Mauerstein und Mörtel hin. Die Verwendung von Wärmedämmmörtel (LM21) in Kombination mit einem nicht armierungsvergüteten Leichtputz ist ein kritischer Punkt. Ohne Gewebeeinlage im Putz können Spannungen im Untergrund nicht ausreichend abgefangen werden.
🔴 Gefahr: Die sichtbaren Fugen sind ein Indiz für eine unzureichende Putzhaftung oder unterschiedliche Feuchtebewegungen. Dies kann langfristig zu Rissen im Putz und damit zu Feuchteschäden an der Fassade führen. Die nachträgliche Reparatur mit einem anderen Mörtel (nicht Wärmedämmmörtel) verschärft das Problem, da hier ein Materialmix mit unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten entsteht.
➕ Ergänzung: Die Tatsache, dass das Phänomen nur auf der Wetterseite auftritt, bestätigt den Einfluss von Schlagregen. Die Silikonharzfarbe kann zwar wasserabweisend sein, aber wenn der Putz darunter fehlerhaft ist, staut sich Feuchtigkeit im System. Eine fachgerechte Sanierung erfordert eine genaue Analyse des Putzgefüges, ggf. durch eine Bohrkernentnahme.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bausachverständigen oder Fassadenfachbetrieb. Lassen Sie die Putzhaftung und den Feuchtehaushalt der Fassade prüfen. Eine Sanierung ohne diese Voruntersuchung, z.B. durch einen weiteren Anstrich, birgt das Risiko von Folgeschäden. Nur ein Fachmann kann entscheiden, ob eine Teil- oder Komplettsanierung des Putzsystems notwendig ist.
KI-Analyse (Qwen)
Die sichtbare Abzeichnung der Mörtelfugen auf der Westfassade nach Anstrich deutet auf ein ungleichmäßiges Saugverhalten und/oder eine unzureichende Oberflächenvorbereitung hin – insbesondere im Zusammenspiel von Wärmedämmmörtel, faserarmem Leichtputz und Silikonharzfarbe.
🔴 Gefahr: Die Abzeichnung ist kein rein optisches Problem: Sie signalisiert eine ungleichmäßige Wasseraufnahme und -abgabe, was langfristig zu Feuchteschäden, Putzablösung oder Frostschäden im Winter führen kann – besonders an der exponierten Wetterseite.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Abzeichnung allein durch Regen verursacht wird, ist irreführend: Sie resultiert aus systemischen Materialinkompatibilitäten – insbesondere aus der hohen Saugfähigkeit des Wärmedämmmörtels im Vergleich zum dichteren Leichtputz und der geringen Diffusionsfähigkeit der Silikonharzfarbe.
➕ Ergänzung: Der nachträglich geschlitzte 45°-Bogen verstärkt das Problem: Mechanische Beschädigung des Putzverbundes und nicht fachgerechte Nachbesserung mit nicht-wärmedämmfähigem Mörtel schaffen lokale Schwachstellen mit erhöhter Kapillarwirkung und Schlagregenanfälligkeit.
✅ Zustimmung: Die Beobachtung, dass die Abzeichnung unter Fensterbänken fehlt, ist sachlich korrekt und bestätigt die Rolle von Schlagregen und Oberflächenbenetzung – jedoch nicht als alleinige Ursache, sondern als Auslöser für bereits bestehende Materialdefizite.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass der Anstrich nach nur vier Wochen auf dem Leichtputz fachgerecht ausgeführt wurde, ist kritisch zu hinterfragen: Die Trocknungs- und Ausreifungszeit von faserarmen Leichtputzen beträgt mindestens 4–6 Wochen bei optimalen Bedingungen – bei Sommerbedingungen 2006 und fehlender Gewebespachtelung war die Untergrundvorbereitung vermutlich unzureichend.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung und Fassaden (z. B. nach DINAbk. 18069 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat), der mittels Feuchtemessung, Haftzugprüfung und ggf. Bohrkernanalyse die Tragfähigkeit des Putzverbundes, die Feuchtesituation im Mauerwerk und die Kompatibilität der Schichten bewertet – eine bloße Nachlackierung würde das Risiko massiv erhöhen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Feuchtigkeit als zentrale Risikokomponente und sehen die Abzeichnung als Warnsignal für systemische Schäden – nicht als rein optisches Problem.
- Alle drei empfehlen unbedingt die Einbindung eines zertifizierten Fachmanns (Bausachverständiger / Fassadenfachbetrieb) vor jeglicher Sanierung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI listet „Materialunterschiede“ und „unsachgemäße Verarbeitung“ als gleichrangige Ursachen; DeepSeek und Qwen heben stattdessen konsequent die systemische Inkompatibilität von Wärmedämmmörtel, faserarmem Leichtputz und Silikonharzfarbe als primäre Ursache hervor.
- GoogleAI erwähnt „Risse in den Fugen“ als mögliche Ursache; DeepSeek und Qwen fokussieren stattdessen auf Haftungsdefizite und Kapillarwege durch Materialmix – Risse werden nicht als Ausgangspunkt, sondern als Folge beschrieben.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Wetterseitenabhängigkeit als Bestätigung für Schlagregeneinwirkung und betont die Notwendigkeit der Putzhaftungsprüfung.
- Qwen ergänzt die kritische Einschätzung der Trocknungszeit (4 Wochen waren unzureichend), die fehlende Gewebespachtelung und die Schädigung durch den nachträglich geschlitzten 45°-Bogen – Details, die in den anderen Analysen fehlen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI behandelt den Anstrichzeitpunkt als neutral; Qwen widerspricht explizit mit Nachdruck und nennt die Anstrichausführung nach nur vier Wochen als fachlich nicht tragbar (DIN-gestützte Trocknungszeitanforderung: min. 4–6 Wochen bei Sommerbedingungen). Diese sicherere, konservative Einschätzung wird priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste Handlungsstrategie folgt dem Vorsichtsprinzip der Qwen-Analyse: Keine Annahme von „fachgerechter Ausführung“ ohne Nachweis, stattdessen Voruntersuchung mit Bohrkern, Feuchtemessung und Haftzugprüfung als zwingende Voraussetzung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Ursache der Abzeichnung ✅ Konsens Systemische Materialinkompatibilität (Wärmedämmmörtel + faserarmer Leichtputz + Silikonharzfarbe) mit ungleichmäßiger Saugfähigkeit und Diffusionsbehinderung – nicht nur Feuchtigkeit oder Oberflächenfehler. Risikopotenzial ✅ Konsens Langfristig: Putzablösung, Frostschäden, Schimmel, Bausubstanzschäden – die Abzeichnung ist ein Frühwarnsignal, kein optisches Detail. Trocknungszeit zum Anstrich ❌ Widerspruch GoogleAI: keine kritische Bewertung; DeepSeek/Qwen: Zeit von 4 Wochen war unzureichend – Qwen liefert DIN-konforme Begründung (4–6 Wochen bei Sommerbedingungen). Vorsichtsprinzip → ❌ Widerspruch zugunsten sicherer Einschätzung. Erforderliche Voruntersuchung ✅ Konsens Feuchtemessung, Haftzugprüfung, ggf. Bohrkernentnahme – keine Sanierung ohne diese Daten. Fachliche Verantwortung ✅ Konsens Zertifizierter Bausachverständiger oder DIN 18069-zertifizierter Fassadenfachmann ist zwingend erforderlich – Eigenversuche oder pauschale Nachlackierungen sind ausgeschlossen. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Maßnahme ohne Voruntersuchung; die Abzeichnung ist ein klarer Indikator für ein instabiles Putzsystem, dessen Sanierung nur auf Grundlage objektiver Messdaten und einer schichtweisen Materialbewertung erfolgen darf.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unentdeckte Feuchteschäden im Mauerwerk Strukturelle Schwächung der Fassade, Schimmelbildung, Gesundheitsgefahren für Bewohner 🔴 Risiko Nachträglicher Einbau nicht-kompatibler Mörtel (z. B. Normalmörtel an Stelle von Wärmedämmmörtel) Lokale Spannungsrisse, kapillare Feuchteaufnahme, schnelle Ausbreitung von Schäden 🔴 Risiko Unterschreitung der Trocknungszeit vor Anstrich (4 Wochen statt min. 6) Eingeschränkte Haftung, eingeschlossene Restfeuchte, frühzeitige Putzablösung 🔴 Risiko Fehlende Gewebespachtelung im faserarmen Leichtputz Unzureichende Rissüberbrückung, geringe Zugfestigkeit, Rissbildung bei thermischen Spannungen 🔴 Risiko Verwendung von Silikonharzfarbe auf diffusionshemmendem System Feuchtestau im Putz, erhöhte Frostempfindlichkeit, beschleunigter Materialabbau ✅ Chance Frühzeitige Diagnose durch Bohrkern- und Feuchtemessung Möglichkeit einer gezielten Teilinstandsetzung statt kostspieliger Komplettsanierung ✅ Chance Materialkompatibilität durch fachliche Neuplanung (z. B. diffusionsoffenes System) Langlebige, energieeffiziente und gesunde Fassade mit nachweisbarer Schadensfreiheit ✅ Chance Fachgerechte Sanierung mit zertifizierter Dokumentation Erhöhung des Gebäudewerts, nachweisbare Werterhaltung, Verbesserung des Energieausweises ✅ Chance Einbindung eines DIN 18069-zertifizierten Sachverständigen Rechtssichere Dokumentation, Ausschluss von Haftungsrisiken gegenüber Auftraggeber / Eigentümergemeinschaft ✅ Chance Aufklärung über langfristige Wartung und Feuchtemonitoring Proaktive Schadensvermeidung, Planungssicherheit für zukünftige Instandhaltung Orientierungshilfen
- Unverzügliche Voruntersuchung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen nach DIN 18069 oder einen Fassadenfachbetrieb mit Prüfzertifikat für Putzsysteme – zur Durchführung von Feuchtemessung, Haftzugprüfung und Bohrkernentnahme.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle verfügbaren Baupläne, Putz- und Mörteldatenblätter, Anstrichspezifikationen sowie Fotos der betroffenen Fassade (insbesondere Wetterseite, Fensterbankbereiche und geschlitzten 45°-Bogen).
- Keine Eigenmaßnahmen einleiten: Verzichten Sie auf Nachlackierung, Nachmörtelung oder Abdichtungsversuche – diese verschärfen das Systemrisiko und können spätere Sanierungen komplizieren.
- Trocknungszeiten verifizieren: Fordern Sie vom ausführenden Betrieb Unterlagen zur Putztrocknung (z. B. Auftragseingang, Zwischenprüfungen) an – bei fehlendem Nachweis gilt die konservative DIN-Zeit von 6 Wochen als Mindeststandard.
- Materialkompatibilität prüfen lassen: Lassen Sie durch den Sachverständigen die Diffusionsfähigkeit des gesamten Schichtaufbaus (Mörtel – Putz – Anstrich) bewerten – nicht nur die Einzelmaterialien.
- Sanierungskonzept schriftlich festlegen: Verlangen Sie ein detailliertes Sanierungskonzept mit Aussagen zur Teil- oder Komplettsanierung, Materialersatz, Haftungssicherung und Langzeitschutz – ohne schriftliche Zustimmung zur Strategie keine Ausführung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Mörtelfugen
- Die Mörtelfugen sind die Verbindungen zwischen den einzelnen Steinen einer Fassade. Sie bestehen aus Mörtel und dienen dazu, die Steine miteinander zu verbinden und die Fassade abzudichten.
Verwandte Begriffe: Mörtel, Fugen, Fassade, Mauerwerk - Fassadenanstrich
- Der Fassadenanstrich ist eine Schutzschicht, die auf die Fassade aufgetragen wird. Er dient dazu, die Fassade vor Witterungseinflüssen zu schützen und das Erscheinungsbild des Gebäudes zu verbessern.
Verwandte Begriffe: Anstrich, Fassade, Farbe, Beschichtung - Diffusionsoffen
- Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeit aus dem Gebäudeinneren nach außen abtransportieren zu können und Schimmelbildung zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Feuchtigkeit, Schimmel, Bausubstanz - Feuchtigkeitsregulierend
- Feuchtigkeitsregulierend bedeutet, dass ein Baustoff Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. Dies trägt zu einem angenehmen Raumklima bei und schützt die Bausubstanz vor Schäden.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeit, Raumklima, Bausubstanz, Diffusion - Ausblühungen
- Ausblühungen sind weiße Ablagerungen auf der Fassade, die durch Salze verursacht werden, die aus dem Mauerwerk ausgewaschen werden. Sie können ein Zeichen für Feuchtigkeitsprobleme sein.
Verwandte Begriffe: Salze, Feuchtigkeit, Fassade, Mauerwerk - Wärmedämmung
- Wärmedämmung dient dazu, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren. Eine gute Wärmedämmung trägt dazu bei, Heizkosten zu sparen und das Raumklima zu verbessern.
Verwandte Begriffe: Dämmung, Heizkosten, Energieeffizienz, Fassade - Bausubstanz
- Die Bausubstanz umfasst alle Bauteile eines Gebäudes, die für dessen Stabilität und Funktion erforderlich sind. Dazu gehören unter anderem das Mauerwerk, das Dach und die Fassade.
Verwandte Begriffe: Gebäude, Mauerwerk, Dach, Fassade
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum zeichnen sich die Mörtelfugen nach dem Anstrich ab?
Das Abzeichnen der Mörtelfugen kann verschiedene Ursachen haben, darunter Feuchtigkeit, Materialunterschiede, unsachgemäße Verarbeitung oder Risse in den Fugen. Die genaue Ursache sollte von einem Fachmann ermittelt werden, um Folgeschäden zu vermeiden. - Welche Risiken bestehen, wenn die Ursache nicht behoben wird?
Wenn die Ursache für das Abzeichnen der Mörtelfugen nicht behoben wird, kann dies zu Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz, Frostschäden und einer Beeinträchtigung der Wärmedämmung führen. Im schlimmsten Fall kann die Stabilität der Fassade gefährdet sein. ? - Kann ich das Problem selbst beheben?
Die Behebung des Problems hängt von der Ursache ab. Kleine Risse können möglicherweise selbst ausgebessert werden. Bei größeren Schäden oder unklarer Ursache sollte jedoch unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden. ? - Welche Materialien eignen sich für die Sanierung?
Für die Sanierung eignen sich diffusionsoffene und feuchtigkeitsregulierende Materialien, die auf die vorhandene Bausubstanz abgestimmt sind. Ein Fachmann kann die geeigneten Materialien empfehlen. - Wie kann ich Feuchtigkeit in der Fassade erkennen?
Feuchtigkeit in der Fassade kann sich durch Verfärbungen, Ausblühungen, Abplatzungen oder Schimmelbildung äußern. Eine Feuchtigkeitsmessung kann Klarheit bringen. - Was kostet eine Fassadensanierung?
Die Kosten für eine Fassadensanierung hängen von der Art und dem Umfang der Schäden ab. Eine genaue Kostenschätzung kann erst nach einer Begutachtung durch einen Fachmann erstellt werden. - Wie lange dauert eine Fassadensanierung?
Die Dauer einer Fassadensanierung hängt ebenfalls vom Umfang der Arbeiten ab. Kleinere Reparaturen können innerhalb weniger Tage erledigt sein, während umfangreiche Sanierungen mehrere Wochen dauern können. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Fassadensanierungen?
Für Fassadensanierungen gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich bei der KfW oder der BAFA über aktuelle Förderprogramme.
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Eine Übersicht über verschiedene Dämmmethoden für Fassaden und deren Auswirkungen. - Reinigung und Pflege von Fassaden
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-
Amphisilan Tiefengrund LF: Fehlender Grundanstrich – Folgen?
Es
wurde kein Grundanstrich mit Amphisilan-Tiefengrund LF ausgeführt?!
Grüße -
MAP-LF Grundputz: Faserzusatz für Oberputze – Geeignet?
und der
MAP-LF wurde verwendet?
"Grundputz mit Faserzusatz für mineralisch gebundene Oberputze"? -
Oberputz-Wahl: Welcher Putz bei Fassadenanstrich?
was für ein Oberputz ... 🙂
... was für ein Oberputz ... 🙂 -
Fassadenanstrich ohne Tiefengrund: Risiko bei Leichtputz?
kein Grundanstrich ...
Hallo,
nein - laut Farbenfachgeschäft braucht man das nicht - wir haben dem Scheff des Geschäfts das Angebot des Putzers zum durchlesen hingelegt. Daraufhin meinte er, dass kein Grundanstrich nötig wäre - jetzt denkt er allerdings auch, dass der ganz wichtig gewesen wäre ...
Im Angebot ist zu lesen "Faserarmierter Leichtputz", ich habe mich gestern geirrt, es ist ein Quick-Mix-Produkt. Muss ich dem putze genau die Frage stellen ob das ein "Grundputz mit Faserzusatz für mineralisch gebundene Oberputze" ist?
Bei Edelputz steht: "3. Lage Edelputz weiß, Korngröße 2 mm gescheibte Ausführung (wasserabweisend) als mineralischer Edelputz verarbeiten".
Laut dem Malerfachgeschäft kann auch eine zu dünne Putzdicke ursächlich sein, daraufhin habe ich mal nachmessen: ziemlich genau ein Zentimeter da wo's am, schlechtesten aussieht. Ist das zu wenig? Und dann sagt der Malergeschäftsmann noch, dass es sich um eine alkalische Reaktion im Putz handelt, welche durch Wasser aktiviert würde und bei fehlendem Tiefengrund dann so aussieht. Aber meine Farbe war doch schon ein wahnsinnswasserabweisendes Produkt, wie der Putz auch (so stand es zumindest in den Angeboten) ...
Der putze sagt, dass die fehlende Gewebespachtelung schuld wäre, auf die er mich aber hingewiesen hätte. Hat er, aber ich dachte die braucht man wegen der kleinen Risse und der Schwindung in den Mörtelfugen, aber auch wegen solcher Ausblühungen?
Auf alle Fälle sieht niemand eine Lösungsmöglichkeit als nochmal mit Tiefengrund vorstreichen und dann mit der gleichen Amphisilanfarbe nachstreichen - Prost Mahlzeit.
Was mich ärgert ist, dass kein Mensch mir vorher sagt, dass ich den Tiefengrund vorstreichen soll. Gerüst war da, Materialkosten von ca. 100 € wären entstanden, das wäre es gewesen - zum Vergleich: ein Eimer Farbe hat mich ca. 150 € gekostet ...
Nu dann, vielleicht hat jmd noch Tipps für mich.
Vielen Dank und schönes WEAbk.!
Klaus -
Putzaufbau: Grundierung, Armierung & Edelputz – Sparen riskant?
Hallo Klaus,
Du bist 'ne "Maus". Sorry
Wie kann man sich nur so in die Ausführung einmischen?
Du warst es doch, der alles hat "rausstreichen" lassen:
Erst die Grundierung und dann die Armierung!
Und dann auch noch den Edelputz (Oberputz) weggelassen?
Du musst doch wissen, welcher Putz aufgebracht wurde.
In dessen Verarbeitungsrichtlinien findest Du den empfohlenen Putzaufbau.
10 mm sind möglicherweise schon als Unterputz-, aber mit Sicherheit als Gesamtputzstärke zu wenig.
Ich würde jetzt den oder besser noch die beiden Fachberater (Putz und Farbe) bei einem Ortstermin zur Sanierung dieser Wand befragen.
Grüße -
Putzdicke: 10 mm zu wenig für Wetterseite bei T14?
"hmmm"
ich will mich nicht einmischen ... habe mir eigentlich
"nur" die Bilder angesehen und gedacht dass hier die Putzdicke unterschritten wurde ... dann erst habe ich den Thread
gelesen ... 10 mm an der Wetterseite, ich weiß, dass des Zeug
sauteuer ist "aber" in Verbindung mit einem gemauerten
T14 sind 10 mm viel zu wenig (!) ... das hätt ich mir ned mal
auf sauber verarbeiten Planziegel zugetraut (!) -
Fehlender Oberputz: Ursache für Abzeichnungen der Mörtelfugen?
"hmmm 2"
lese ich das richtig raus ... es gibt keinen Oberputz? -
Oberputz vorhanden: Edelputz gescheibt, Korngröße 2 mm
@Josef
@Josef
... wo ich die Bilder gesehen habe, dachte ich spontan, dass da kein Oberputz drauf ist (Gesamtputzdicke zu niedrig, war wohl auch klar), deshalb fragte ich nach dem Oberputz.
Laut Fragesteller ist : "3. Lage Edelputz weiß, Korngröße 2 mm gescheibte Ausführung (wasserabweisend) als mineralischer Edelputz verarbeiten. " -
Gewebespachtelung statt Armierung: Auswirkung auf Rissbildung?
wieso?
Hallo Forumianers,
Uwe, da komm ich ned mit ...
Na klar war es ich, der alles rausstreichen hat lassen - nur muss man sich dann schon mal überlegen warum:
Der putze versicherte mir, dass die Gewebespachtelung gegen kleine Risse und die Schwindungsfugen helfen würde - damit habe ich absolut kein Problem. Wieso sollte ich denn dann das machen lassen?
Die Armierung an sich ist laut meinem putze im Putz drinnen, darum der Name Faserarmierter Leichtputz.
Was habe ich denn dann falsch verstanden? Außerdem fände ich es recht traurig, wenn mir der putze da schon einen rechten Schmarrn erzählt hätte.
Die Grundierung hat mir der Malerfachverkäufer ausgeredet - wir hatten darüber gesprochen. Auch das freut mich nicht ...
Und zum fehlenden Oberputz - ich dachte das wäre der Edelputz. Da habe ich allerdings nicht extra nachgefragt, sondern bin davon ausgegangen.
und zum Verständnis: Ich habe mitten auf dem Land gebaut, bin in der Nachbarortschaft aufgewachsen, der putze ist aus der gleichen Ortschaft, das Malerfachgeschäft ist das nächstmögliche (10 km), der all unsere Maler ausrüstet. Beide haben einen guten Ruf - ich habe bei beiden Angeboten nicht gefeilscht auf Teufel komm raus. Nur so, falls wieder Leute mit Argumenten von wegen billigstes Angebot, Polen usw. usw. argumentieren.
Gibt es denn eine VOBAbk.-Vorgabe zur Putzstärke?
Dankeschön und schönen Wochenanfang - Das Wetter wird ja pünktlich zum WEAbk. wieder schlechter ...
Ciao
Klaus -
Ursachenforschung: Mindestputzstärke & Tiefengrund entscheidend!
schön langsam Auflösung
Hallo Zusammen,
jetzt habe ich dann die Zeit genommen und mich gründlich informiert:
Bei mir treffen wohl 2 Effekte zusammen:
Zunächst ist die Mindestputzstärke nach Herstellervorgaben 15 mm und dann muss ebenso nach Herstellervorgaben mit einem Tiefengrund vorgestrichen werden ...
Begeisterung macht sich ganz schön breit.
Und da muss ich mich auch noch anschiessen lassen, ich hätte alles rausgestrichen - als Bauherr ist und bleibt man verlassen!
Dankeschön für die Tipps
Klaus -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Abzeichnungen der Mörtelfugen nach dem Fassadenanstrich werden hauptsächlich durch eine zu geringe Putzdicke und das Fehlen eines Tiefengrunds verursacht. Der falsche Putzaufbau, insbesondere das Weglassen von Grundierung und Armierung, verstärkt das Problem. Die Einhaltung der Herstellervorgaben bezüglich Putzstärke und Grundierung ist entscheidend für ein optimales Ergebnis. Eine Gewebespachtelung allein kann die Armierung nicht vollständig ersetzen. Die Sanierung erfordert möglicherweise eine Anpassung des Putzaufbaus und die Verwendung eines geeigneten Tiefengrunds.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Fassadenanstrich ohne Tiefengrund: Risiko bei Leichtputz? kann das Weglassen des Tiefengrunds, entgegen der Empfehlung des Farbenfachgeschäfts, schwerwiegende Folgen haben. Dies kann zu Abzeichnungen und Feuchtigkeitsproblemen führen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Oberputz vorhanden: Edelputz gescheibt, Korngröße 2 mm stellt klar, dass ein Oberputz vorhanden ist, was die Analyse der Ursachen auf andere Faktoren wie Putzdicke und Grundierung konzentriert.
🔴 Risiko: Wie im Beitrag Putzaufbau: Grundierung, Armierung & Edelputz – Sparen riskant? diskutiert, kann das Sparen am Putzaufbau, insbesondere das Weglassen von Grundierung und Armierung, die Bausubstanz gefährden und zu langfristigen Schäden führen. Eine fachgerechte Sanierung ist in solchen Fällen unerlässlich.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Putzdicke und den Putzaufbau gemäß den Herstellervorgaben. Verwenden Sie einen geeigneten Tiefengrund vor dem Fassadenanstrich, um die Haftung zu verbessern und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Ursachenforschung: Mindestputzstärke & Tiefengrund entscheidend! bezüglich der Mindestputzstärke von 15 mm.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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- … [br](Bezugnehmend auf Frage 3281: Abzeichnungen der Mörtelfugen unter Fassadenanstrich vom 31.08.06) …
- … Alle identifizieren zu geringe Putzstärke als Ursache für Rissbildung, Feuchteschäden und Frost-Tau-Schäden. …
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