Dämmputz über Bodenplatte: Notwendigkeit, Folgen & Alternativen bei zu tiefem Putz?
BAU-Forum: Außenwände und Fassaden

Dämmputz über Bodenplatte: Notwendigkeit, Folgen & Alternativen bei zu tiefem Putz?

Hallo zusammen,
folgendens Problem. Bei unserem Einfamilienhaus wurde der Außenputz zu tief gezogen. Eine spätere Anschüttung und Terrasse 'die mit dem Fußbodenaufbau etwa abschließt ist nicht möglich. Generalunternehmer behauptet der Dämmputz müsse bis Unterkante Bodenplatte, bzw. in unserem Fall Kellerdecke gezogen werden, wegen EnEVAbk., Käaltebrücke blabla. Darauf sind wir aber nie hingewiesen worden. Jetzt beginnt der Putz eben dort und wir müssen 2 Treppenstufen bis zum Terrassenniveau einplanen. Er meint auch, man könne den Putz ruhig einpflastern, etwas Dickbeschichtung drauf und gut?!?!
Für ernstgemeinte Tipps bin ich dankbar!
Gruß
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Eine unzureichende Dämmung im Bereich der Bodenplatte kann zu Wärmebrücken und Schimmelbildung führen.

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    Die Frage, ob Dämmputz über die Bodenplatte reichen muss, ist im Kontext der Wärmebrückenminimierung und des Feuchteschutzes zu betrachten. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, den Dämmputz oder die Perimeterdämmung bis unter die Oberkante der Bodenplatte zu führen, um Wärmebrücken im Bereich der Kellerdecke zu vermeiden. Eine Wärmebrücke entsteht, wenn Wärme über Bauteile mit hoher Wärmeleitfähigkeit (z.B. Beton) nach außen abgeleitet wird, was zu höheren Heizkosten und Kondenswasserbildung führen kann. 🔴 Kondenswasser kann Schimmelbildung begünstigen.

    Wenn der Außenputz zu tief gezogen wurde, sodass eine spätere Anschüttung oder Terrasse nicht möglich ist, gibt es folgende Alternativen:

    • Nachträgliche Perimeterdämmung: Anbringen von Dämmplatten (z.B. aus XPS oder EPS) im erdberührten Bereich der Fassade.
    • Dickbeschichtung: Eine Dickbeschichtung schützt die Kellerwand vor Feuchtigkeit, ersetzt aber keine Wärmedämmung.
    • Dämmkeile: Anbringen von Dämmkeilen im Übergangsbereich zwischen Fassade und Boden, um die Wärmebrücke zu reduzieren.

    Es ist wichtig, die spezifischen Gegebenheiten vor Ort (Bodenbeschaffenheit, Grundwasserverhältnisse, etc.) zu berücksichtigen und gegebenenfalls einen Energieberater oder Bauphysiker hinzuzuziehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Situation von einem Fachmann (Energieberater, Bauphysiker) beurteilen, um die optimale Lösung zur Vermeidung von Wärmebrücken und Feuchtigkeitsschäden zu finden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Dies führt zu höheren Heizkosten und kann Kondenswasserbildung begünstigen. Typische Wärmebrücken sind Fensterstürze, Balkonanschlüsse oder ungedämmte Kellerdecken.
    Verwandte Begriffe: Kältebrücke, EnEVAbk., GEG, DINAbk. 4108.
    Perimeterdämmung
    Perimeterdämmung ist eine Dämmung, die im erdberührten Bereich der Fassade angebracht wird, um die Kellerwand vor Wärmeverlusten und Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht in der Regel aus feuchtigkeitsbeständigen und druckfesten Dämmstoffen wie XPS oder EPS.
    Verwandte Begriffe: Dämmputz, XPS, EPS, Kellerdämmung.
    Dämmputz
    Dämmputz ist ein Putz mit wärmedämmenden Eigenschaften, der auf die Außenwand aufgetragen wird. Er dient dazu, den Wärmeverlust durch die Wand zu reduzieren und die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: WDVSAbk., Wärmedämmung, Außenputz.
    Dickbeschichtung
    Eine Dickbeschichtung ist eine wasserundurchlässige Beschichtung, die auf die Kellerwand aufgetragen wird, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht in der Regel aus Bitumen oder kunststoffmodifizierten Bitumen (KMB).
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Kellerabdichtung, Feuchtigkeitsschutz.
    XPS
    XPS steht für extrudiertes Polystyrol. Es ist ein Dämmstoff, der sich durch seine hohe Druckfestigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit auszeichnet. Er wird häufig für die Perimeterdämmung eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: EPS, Perimeterdämmung, Dämmstoff.
    EPS
    EPS steht für expandiertes Polystyrol. Es ist ein Dämmstoff, der sich durch seine gute Wärmedämmwirkung und sein geringes Gewicht auszeichnet. Er wird häufig für die Fassadendämmung eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: XPS, WDVS, Dämmstoff.
    Kellerdecke
    Die Kellerdecke ist die Decke, die den beheizten Wohnbereich vom unbeheizten Keller trennt. Eine gute Dämmung der Kellerdecke ist wichtig, um Wärmeverluste zu reduzieren und die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Kellerdämmung, Geschossdecke.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist es wichtig, den Dämmputz über die Bodenplatte zu ziehen?
      Das Ziel ist die Minimierung von Wärmebrücken im Bereich der Kellerdecke. Wärmebrücken führen zu Wärmeverlusten und können Kondenswasserbildung begünstigen, was wiederum Schimmelbildung verursachen kann. Eine durchgehende Dämmung reduziert diese Risiken.
    2. Was passiert, wenn der Dämmputz zu tief gezogen wurde?
      Wenn der Dämmputz zu tief gezogen wurde und eine spätere Anschüttung oder Terrasse nicht möglich ist, können alternative Dämmmaßnahmen ergriffen werden, wie z.B. die Anbringung von Perimeterdämmung oder Dämmkeilen. Eine Dickbeschichtung schützt vor Feuchtigkeit, ersetzt aber keine Dämmung.
    3. Welche Dämmmaterialien eignen sich für die Perimeterdämmung?
      Für die Perimeterdämmung eignen sich Dämmstoffe, die feuchtigkeitsbeständig und druckfest sind, wie z.B. extrudiertes Polystyrol (XPS) oder expandiertes Polystyrol (EPS). Die Auswahl des geeigneten Materials hängt von den spezifischen Gegebenheiten vor Ort ab.
    4. Was ist eine Wärmebrücke?
      Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Dies kann zu höheren Heizkosten und Kondenswasserbildung führen. Typische Wärmebrücken sind z.B. Fensterstürze, Balkonanschlüsse oder ungedämmte Kellerdecken.
    5. Kann eine Dickbeschichtung die Wärmedämmung ersetzen?
      Nein, eine Dickbeschichtung dient primär dem Schutz der Kellerwand vor Feuchtigkeit. Sie hat keine oder nur eine sehr geringe Wärmedämmwirkung und kann daher eine fehlende oder unzureichende Wärmedämmung nicht ersetzen.
    6. Wie finde ich einen geeigneten Fachmann für die Beurteilung der Dämmung?
      Für die Beurteilung der Dämmung und die Beratung zu geeigneten Maßnahmen können Sie einen Energieberater, Bauphysiker oder einen erfahrenen Handwerker (z.B. Maurer, Putzer) hinzuziehen. Achten Sie auf Qualifikationen und Referenzen.
    7. Welche Normen sind bei der Dämmung zu beachten?
      Bei der Dämmung sind verschiedene Normen und Richtlinien zu beachten, wie z.B. die Energieeinsparverordnung (EnEV), das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die DIN 4108 (Wärmeschutz im Hochbau). Diese legen Anforderungen an den Wärmeschutz und die Energieeffizienz von Gebäuden fest.
    8. Was ist der Unterschied zwischen Dämmputz und Perimeterdämmung?
      Dämmputz ist ein Putz mit wärmedämmenden Eigenschaften, der auf die Außenwand aufgetragen wird. Perimeterdämmung ist eine Dämmung, die im erdberührten Bereich der Fassade angebracht wird, um die Kellerwand vor Wärmeverlusten und Feuchtigkeit zu schützen.

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    • Perimeterdämmung richtig anbringen
      Anleitung und Tipps zur fachgerechten Anbringung von Perimeterdämmung.
    • Kellerdecke dämmen: So geht's
      Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Dämmung der Kellerdecke.
    • Wärmebrücken vermeiden: Die besten Tipps
      Informationen und Ratschläge zur Vermeidung von Wärmebrücken im Haus.
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      Analyse der häufigsten Ursachen für Feuchtigkeit im Keller und Tipps zur Beseitigung.
    • Außenputz erneuern: Kosten und Ablauf
      Informationen zu Kosten und Ablauf der Erneuerung des Außenputzes.
  2. WDVS-Einbau: Dämmputz-Problematik bei Styroporplatten?

    Dämmputz?
    Servus,
    wurde eine Wärmedämmverbundsystem eingebaut?
    Wahrscheinlich die normalen Styroporplatten bis runter?
    Wenn ja: Grand Malheur
    Bitte weitere Infos
  3. Außenputz zu tief: Vertragliche Abweichung prüfen!

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    wie lautet die Frage?
    Bis jetzt lese ich nur: mein Generalunternehmer ist böse.
    Trotzdem ein paar Rückfragen:
    "Bei unserem Einfamilienhaus wurde der Außenputz zu tief gezogen. "
    Weicht die Ausführung vom Vertrag ab?
    "Eine spätere Anschüttung und Terrasse die mit dem Fußbodenaufbau etwa abschließt ist nicht möglich. "
    War die zugesichert? Wer macht die? Im übrigen: eine niveaugleiche Anschüttung ist wegen der erforderlichen 15 cm Differenz sowieso nicht möglich, höchstens mit entwässertem Gitterrost vor der Tür.
    "Generalunternehmer behauptet ... "
    Wenn er sich auf die Einhaltung der Wärmebrückendetails nach DINAbk. 4108 Bbl. 2 beruft, hat er recht. Dann sind 6 cm Dämmung des Sockels erforderlich. Die Dämmung muss ein Stück unter Erdreich reichen.
    "Darauf sind wir aber nie hingewiesen worden. "
    Liest sich ein bisschen wie "mein Kofferraum hat eine Ladekante, darauf bin ich nicht hingewiesen worden".
    Auch wenn es nicht gern gelesen wird, einen Vorwurf kann ich Ihnen nicht ersparen: Wenn Ihnen der Punkt so wichtig war, hätten Sie erstens im Vertrag nachsehen und ihn zweitens ansprechen können. Gedankenlesen kann der Generalunternehmer nicht.
  4. guter Text : -D

    guter Text : -D
  5. Diskussionskultur im Bauforum: Kritik vs. Verständlichkeit

    Foto von Oliver Kettig

    Eieiei!
    Hallo Herr Stubenrauch,
    sehr pointierter Text, der m.E. vor allem ein Ziel sicher erreicht: Den Fragesteller zu verärgern und dafür zu sorgen, dass er nicht mehr im Forum auftaucht. Bravo!
    Der Beitrag ist geradezu prototypisch: Ich behaupte mal, dass jeder Bauherr den Fragesteller verstehen kann. Wenn Terrassentüren geplant sind, dann erwartet man (als doofer BH) ohne jede weitere Info, dass man aus der Tür einigermaßen ebenerdig auf die Terrasse kommen kann. Hat man ja irgendwo schon mal so gesehen (Sie nicht?). Sie als Fachmann wissen aber, dass das scheinbar mit der Wärmedämmung nicht zusammen geht. Sowas weiß kein BH. Deshalb muss er darauf hin gewiesen werden. Ein seriöser Bauträger/Generalunternehmer/Generalübernehmer/Architekt würde das von sich aus machen. Und dann schreiben Sie:
    > "Darauf sind wir aber nie hingewiesen worden. "
    > Liest sich ein bisschen wie "mein Kofferraum
    > hat eine Ladekante, darauf bin ich nicht
    > hingewiesen worden".
    Witzig! Aber finden Sie nicht, dass Ihre Häme hier ein wenig unangebracht ist?!
    Grüße
    OK
    PS: Dass Sie zusätzlich jedoch auch noch sachliche Hinweise geben, muss ich jedoch ausdrücklich loben. Herrn Möller werden Ihre Infos aber noch nicht viel geholfen haben ...
  6. Ironie im Forum: Kontext und Interpretation beachten

    Foto von Lieselotte Tussing

    @Herrn Kettig
    Herr Kettig, ich denke, Ralf Möller wird verstehen, was  -  und vor allem wie  -  Bruno Stubenrauch das meint. Häme ist es bestimmt nicht, mehr Ironie. Und die ist Ergebnis einer Diskussion hier im Forum, die Sie vielleicht nicht mitverfolgt haben.

    Trotzdem lieb von Ihnen, dass Sie sich kümmern und aufpassen.

    • Name:
  7. Sachlichkeit vs. Unterstellungen: Eine Frage des Tons

    Foto von

    Eieiei die Zweite
    Lieber Herr Kettig,
    wenn Sie mich öfter lesen, werden Sie feststellen, dass ich auf sachliche Fragen sachliche Antworten ohne Ironie gebe. Wenn Sie tadeln, dann bitte auch den Fragesteller. Sein Beitrag ist gespickt mit Unterstellungen, Rechthaberei und Geringschätzung der bauschaffenden Zunft. Nicht ironisch überhöht wie meiner, sondern mit vollem Ernst geschrieben. "Prototypisch" meinen Sie doch nicht wirklich?
    Um Herrn Möller müssen wir uns glaube ich nicht sorgen. Bestimmt sieht er seine Pläne erstmals durch und meldet sich dann.
    Sie schreiben:
    "Deshalb muss er darauf hin gewiesen werden. "
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht geschehen ist. Geländehöhe und Sockel werden vor Ausführung geplant. Sie sind bereits in der Eingabeplanung enthalten, die jeder Bauherr hat und bei der er entscheidend mitbestimmt. Auf keinen Fall wird die Geländehöhe vom putze bestimmt. Umgekehrt ist richtig. Die Sockelausbildung richtet sich nach dem geplanten Gelände.
    Wenn ich aus Herrn Möllers Beitrag mit gutem Willen die eigentliche Frage extrahiere und die knappe Schilderung so zu verstehen ist, dass der Fassadenputz ohne Sockelausbildung ins Erdreich läuft, ist das nicht richtig. Gerne warte ich mit Herrn Liebler auf weitere Angaben. Vorab ein Link, den die Suchfunktion liefert:
  8. Wertschätzung im Forum: Konstruktive Antworten hervorheben

    Foto von

    @Bruno Stubenrauch
    Lieber Herr Bruno Stubenrauch
    > wenn Sie mich öfter lesen, werden Sie feststellen, dass ich
    > auf sachliche Fragen sachliche Antworten ohne Ironie gebe
    Gebe ich gerne zu. Wegen dieser Antworten von Ihnen und Ihren Kollegen lese ich hier im Forum.
    "Prototypisch" bezog sich auf eine Konstellation, die man hier auf
    bau.de oft findet: Naiver Bauherr stellt "doofe" Frage und bekommt
    als Antwort (überspitzt):
    • Tz tz tz, hast Du wohl nicht aufgepasst?!
    • Steht's in Deinem Vertrag? Wenn nein, Pech gehabt ...

    Vielleicht bin ich da ein bisschen sensibel, weil ich mich selbst gerade als BH (mit Generalübernehmer) versuche. Und wenn ich dran denke, was alles in meinem Generalübernehmer-Vertrag NICHT explizit drin steht, wird mir Angst und Bange.
    Ja, ich habe den Vertrag unterschrieben OHNE ihn vorher extern prüfen zu lassen.
    Ja, das tut mit mittlerweile Leid.
    Nein, bis jetzt läuft die Zusammenarbeit mit unserem Generalunternehmer dennoch recht befriedigend.
    Also nichts für ungut, aber ich möchte doch auch um etwas Verständnis dafür uns "doofe BH" bitten. Es ist nicht zwingend Geringschätzung der bauschaffenden Zunft, wenn man gewisse Dinge als selbstverständlich ansieht.
    Viele Grüße

  9. Diskussionskultur: Kritik und Echo im Bauforum

    Foto von

    sehen Sie
    da sind wir doch wieder zusammen Herr Kettig. Ok, wenn Sie "prototypisch" so verstanden haben wie geschildert. Geringschätzend am Ausgangsbeitrag fand ich nicht das Beklagen mangelnder Aufklärung, sondern Äußerungen wie "Putz wurde zu tief gezogen" *Basta* (unterstellt Murks) und "Generalunternehmer behauptet .. blabla" *Schwätzer*. Wer so austeilt muss auch das Echo vertragen. Vielleicht hat Herr Möller sogar recht, wenn die Befürchtung von Herrn Liebler zutrifft und im Plan was anderes steht. Aber das wissen wir noch nicht.
  10. Forum-Diskussionen: Teilnahme und Umgangston reflektiert

    OK, war zu viel verlangt ...
    Herr Kettig lesen Sie mal Beitrag 3348 im Neubau-Forum, darauf spielt Herr Stubenrauch an.
    Ich muss mich dann wohl in Zukunft auf Antworten und mitlesen beschränken, bei Stubenrauch und Konsorten habe ich mir das wohl verdorben ... oder Undercover fragen?
  11. Dämmputz-Problem: Fotos für die Analyse erforderlich!

    Info?
    Servus,
    könnten wir uns jetzt nach dem Drumherumgeplänkel wieder auf das Eigentliche stürzen?
    Gibt es Digi-Fotos?
    • Rohbauphase
    • Ist-Zustand

    Wenn ja, bitte zur Debatte stellen.

  12. Dämmputz-IST: 25 cm unter Kellerdecke – Was nun?

    also ...
    Danke Herr Liebler,
    Digifotos bekomme ich jetzt nicht hin, bin kurz vorm Umzug.
    Planungszeichnung (1:100) zeigt: Außenputz reicht bis OK Kellerdecke.
    IST: Außenputz (10 cm Styropor + 1 cm Putz) endet 25 cm unter OK Kellerdecke.
    OK Kellerdecke ist 50 cm über jetzigem Gelände, welches natürlich noch aufgeschüttet werden muss.
    Außenanlagen wird nicht der Generalunternehmer erstellen, sondern BH oder anderes Unternehmen.
    GU sagt, Planung war falsch, Vorschrift ist Dämmung muss bis UKAbk. Kellerdecke reichen.
    Mir ist es nicht aufgefallen, ihm auch nicht während der Putzarbeiten.
    Danke im Voraus für hilreiche Antworten.
  13. Sockelausbildung: Sorgfältige Planung bei WDVS nötig!

    Planungsfehler?
    Servus,
    Planungszeichnungen M1:100 sind keine vernünftige Grundlage für die Ausführung sein.
    Die Ausführung des WDVSAbk. bis unter OK Kellerdecke ist prinzipiell nicht schlecht.
    Da es aber "erdberührte" Bauteile sind, bedarf die Sockelausbildung einer Sorgfältigen Planung und Ausführung.
    Ist der "Soll-Zustand" aus den 100'teln ersichtlich?
    Wenn ja, was sollen die Bemerkungen des Generalunternehmer über "Planungsfehler"?
    Vielleicht sollte er sich an die eigene Nase fassen ...
    Zurück zum "Ist"
    So wie es aussieht wurde keine fachgerechte Sockelausbildung hergestellt.
    Die Hersteller der WDVS haben dafür Vorgaben, Details wie das ausgeführt werden soll.
    Styropor PS20 hat an dieser Stelle nichts zu suchen.
    Dafür gibt es Perimeterplatten die unempfindlich gegen Feuchtigkeit sind, sowie das richtige Putzsystem.
    Das vorhandene WDVS dürfte unterseitig offen sein, ohne Putzkante etc.
    Styropor und Putz durchfeuchten, frieren auf, Putz Platz ab ...
    Bei einer, nach meiner Meinung, ordentlichen Sockelausbildung ist die Sockelebene ca. 2-3 cm hinter der Fassadenebene, der untere Abschluss der Fassade wird dabei mit einemAbschlussprofil mit Tropfkante ausgebildet.
  14. Ausführungsplanung: Risiko bei fehlender Detailplanung

    Foto von

    weniger ein technisches Problem
    Einschl. der Infos aus anderen Threads ergibt sich für mich folgendes Bild:
    • Eingabeplanung 1:100 durch Architektin
    • Auftrag an Generalunternehmer 1 für das Bauwerk ohne Außenanlagen
    • Auftrag an Generalunternehmer 2 für die Außenanlagen, evtl. Eigenleistung
    • Ausführungspläne wurden nicht gemacht

    Ich bitte um Korrektur wenn ich mich irre.
    Wird aus Kostengründen auf die Ausführungsplanung verzichtet, trägt "der Bauherr das volle Risiko für Mängel, die auf Fehlen der Ausführungsplanung beruhen" (LG Aschaffenburg 2001, dort ging es um eventuelle Architektenhaftung). Weiterer Tenor des Urteils, m.E. hier übertragbar: Ein Bauherr verhält sich widersprüchlich, wenn er nur die Genehmigungsplanung beauftragt und gleichzeitig die Haftung für hiervon nicht erfasste Detailvorhaben anstrebt. Mein Zeigefinger deshalb: Einsparen von Planungs- und Koordinationsleistungen kann für den Bauherrn riskant sein.
    Jetzt zu dem Satz "darauf wurden wir nicht hingewiesen". Er ist repräsentativ für die Situation des Bauherrn und kann entlastend sein. Wenn der Generalunternehmer 1 nach dem Motto "alles klar" nach der Eingabeplanung baut, kann er bei Fehlern mit im Boot sein. Viele Firmen bauen deshalb nicht nach Hundertsteln.
    Die vermutlich nicht richtige Sockelausbildung kann der Generalunternehmer nachholen. Der eigentliche Sockel fehlt ganz einfach noch. Das Ergebnis wird eine technisch richtige und der EnEVAbk. entsprechende Konstruktion sein. Trotzdem sind wir bei der Situation, dass Gelände und Haus nicht so zueinander liegen wie es sich der Bauherr gewünscht hat.
    Ob die entstehende Lösung eher eine Abweichung vom Vertrag ist (Schuld beim Generalunternehmer 1) oder eher die autorisierte Umsetzung einer unpräzisen Planung (Risiko des Bauherrn) oder eine Mischung aus beidem, kann man aus der Ferne ohne Kenntnis aller Unterlagen nicht sagen. Bei einem eventuellen Streit würden sicher beide Federn lassen müssen.

  15. Bauplanung: Architekt vs. Generalunternehmer – Verantwortlichkeiten?

    Sachlage nicht ganz so ...
    Bauplanung hat eine Architektin gemacht die keine ist und vom GUAbk.
    dafür beauftragt ist. Also (ich weiß jetzt sträuben sich wieder die Nackenhaare) ich habe ein Stück Haus bestellt. Darin enthalten ist die Bauplanung nebst Planungszeichnung 1:100 von der "Architektin". Und u.a. auch der Putz.
    Außenanlagen werde ich von einem mir bekannten ortsansässigen Bauunternehmer machen lassen. Oder selbst, mal sehen.
    In der Planungszeichnung schließt die Putzkante etwa mit OK Kellerdecke ab, soweit man das bei 1:100 ermitteln kann. Es kommt mir ja auch nicht auf 1 cm an. Jetzt endet der Putz aber 25 cm tiefer.
    Eigentlich schwebte mir ja vor unter dem Putz ein paar cm Luft stehen zu lassen und einen Streifen groben Kies darunter zu bringen. So wird es dann wohl auch werden aber ich habe dann 1, eher 2 Stufen an den Türen und Terrassentüren. Und die wollte ich nicht, weil a) nicht so schön, b) Kostenfaktor beim pflastern.
  16. Planungsfehler: Wer haftet für falsche Geländehöhe?

    Foto von

    dann ist es etwas anders
    Der Generalunternehmer kann sich nicht auf Planungsfehler berufen, da er selbst geplant hat. Es wäre auch ohne weiteres eine Lösung möglich gewesen, mit der man das Gelände 15 cm unter Fertigfußboden EGAbk. hätte anschließen können (siehe Link, Detailgruppe 1).
    Die zu klärende Frage ist für mich: Ist das so vereinbart? Geht aus dem Eingabeplan neben der Sockelhöhe auch die Geländehöhe hervor?
    Ordentliche Eingabepläne enthalten die Geländehöhe. Einige Bauvorlageverordnungen der Länder schreiben die Angabe sogar explizit vor, z.B. Bayern: "Darstellung des Geländeschnitts des vorhandenen und des künftigen Geländes" oder noch präziser Saarland: "Anschnitt der vorhandenen und der geplanten Geländeoberfläche mit den Höhenangaben, bezogen auf die Höhenlage des Erdgeschossfußbodens".
    Ist die Geländehöhe angegeben, aber jetzt technisch nicht möglich, ist der Generalunternehmer vom Vertrag abgewichen (der Eingabeplan muss natürlich Vertragsbestandteil sein). Ist die Geländehöhe nicht eindeutig geregelt, kann man über die Schuld streiten. Der verantwortungsbewusste Generalunternehmer hätte sie zumindest erfragen müssen.
    Das vorhandene WDVSAbk. zu beschichten und anzufüllen ist keine Lösung. Ich würde den Sockel wenigstens im Terrassenbereich umarbeiten lassen, damit hier ein fast niveaugleicher Anschluss erreicht werden kann. Generell sollten die Außenanlagen geplant und der Sockelbereich darauf abgestimmt werden. Es gibt bestimmt auch Lichtschächte und den Hauseingang. Ganz ideal wäre die Detailplanung vor Ausführung der Putzarbeiten gewesen.
  17. danke allen erstmal soweit ...

    für die Antworten!
  18. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

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    Dämmputz & Bodenplatte: Wärmebrücken vermeiden!

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit von Dämmputz über die Bodenplatte, die Vermeidung von Wärmebrücken und die Folgen eines zu tief gezogenen Außenputzes. Es wird die Bedeutung einer sorgfältigen Planung der Sockelausbildung und die Klärung der Verantwortlichkeiten zwischen Architekt und Generalunternehmer betont. Die korrekte Ausführung der Perimeterdämmung ist entscheidend, um Kältebrücken zu verhindern.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut WDVS-Einbau: Dämmputz-Problematik bei Styroporplatten? kann der Einbau von Styroporplatten ohne korrekte Sockelausbildung zu Problemen führen.

    ✅ Zusatzinfo: Eine fehlende oder mangelhafte Ausführungsplanung birgt Risiken und kann zu Mängeln führen, wie in Ausführungsplanung: Risiko bei fehlender Detailplanung erläutert wird.

    🔴 Wichtiger Hinweis: Bei Abweichungen von der vertraglichen Vereinbarung sollte dies geprüft werden, wie im Beitrag Außenputz zu tief: Vertragliche Abweichung prüfen! angeraten wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Klärung der Verantwortlichkeiten und die Überprüfung der Planung auf Fehler sind essenziell. Es wird empfohlen, die Planung und Ausführung der Sockelausbildung sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls einen Fachmann hinzuzuziehen. Siehe auch Planungsfehler: Wer haftet für falsche Geländehöhe?.

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