Regenwasserversickerung: Gruben-Dimensionierung, Drainage & Kies - Tipps für optimale Versickerung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Dimensionierung und den Aufbau einer Regenwasserversickerungsanlage mit Grube, Drainage und Kies. Wichtige Aspekte sind die angeschlossenen Flächen, die Einhaltung von Vorschriften und die Notwendigkeit einer Genehmigung. Die Berechnung der Versickerungsleistung kann komplex sein und erfordert möglicherweise Fachkenntnisse.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Regenwasserversickerung: Gruben-Dimensionierung, Drainage & Kies - Tipps für optimale Versickerung?

Hallo, Stelle meine Frage nochmal, da Sie anscheinend gestern nicht ankam.
Folgendes Problem.
Habe für mein Regenwasser eine Grube 4 Meter Breit, 3 Meter tief Ausgebaggert. Darauf eine Kiesschicht, Die Regenrohre bis zur Grube geführt, dann Drainagerohre als Schnecke verlegt, Über die Drainagerohre Vlies und ca. 50 Cm Grobkies. Dann den Rest mit Sand aufgefüllt, und verdichtet.
Bei Starken Regen sprudelt es aus dem Erdreich.
Wie ist die Grube richtig zu dimensionieren, bzw. wo liegen meine Fehler.
Muss man die Grube vielleicht mauern? Längere Drainage?
Wer kann mir Tipps geben.
Danke Markus.
  • Name:
  • Reese
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Einsturzgefahr: Die 3 m tiefe Grube ohne Verbau oder Stützung ist nicht statisch gesichert – Arbeiten im Bereich der Grube sind lebensgefährlich.

    🔴 KRITISCH: Unkontrollierte Untergrundwasserbewegung: Das austretende Wasser verursacht Unterspülung von Fundamenten, Wegen und benachbarten Gebäuden – sofortige Absperreinrichtung erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Hydraulischer Kurzschluss durch Sandverfüllung: Die Verwendung von verdichtetem Sand blockiert die Versickerung und erhöht den Porenwasserdruck – gesamte Verfüllung muss fachgerecht ausgetauscht werden.

    ⚠️ WICHTIG: Rechtliche Risiken: Ohne Bodengutachten, hydraulische Bemessung nach DWA-A 138 und wasserrechtliche Genehmigung ist die Anlage rechtswidrig und haftungsrelevant.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Eigenkorrekturen: Jede weitere Modifikation ohne Fachplanung (Geotechnik/Hydrogeologie) erhöht das Risiko schwerwiegender Bauschäden und Nachbarbeschwerden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Probleme mit der Dimensionierung Ihrer Regenwasserversickerungsanlage haben. Eine Grube von 4 Metern Breite und 3 Metern Tiefe ist grundsätzlich großzügig dimensioniert. Entscheidend für eine effektive Versickerung sind jedoch die Durchlässigkeit des Bodens, die korrekte Anordnung der Drainagerohre und die verwendeten Materialien.

    Wichtige Aspekte, die ich empfehle zu prüfen:

    • Bodenbeschaffenheit: Ist der Sandboden ausreichend durchlässig? Ein Bodengutachten kann hier Klarheit schaffen.
    • Drainagerohre: Sind die Drainagerohre korrekt dimensioniert und mit ausreichend Gefälle verlegt?
    • Kies und Vlies: Wurde ein geeignetes Vlies verwendet, um ein Zusetzen der Drainagerohre durch Sand zu verhindern? Die Kiesschicht sollte ausreichend dimensioniert sein, um das Wasser aufzunehmen und an den Boden abzugeben.
    • Überlauf: Gibt es einen Überlauf, um bei Starkregenereignissen eine Überlastung der Grube zu verhindern?

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, einen Fachmann für Entwässerungstechnik hinzuzuziehen, um die Anlage vor Ort zu begutachten und gegebenenfalls anzupassen. Dieser kann die Bodenbeschaffenheit prüfen, die Dimensionierung der Drainage beurteilen und Empfehlungen für eine optimale Versickerung geben.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine selbst gebaute Regenwasserversickerungsanlage mit einer Grube von 4 m Breite und 3 m Tiefe, die mit Kies, Drainagerohren und Sand verfüllt wurde. Bei Starkregen tritt Wasser an der Oberfläche aus, was auf eine unzureichende Dimensionierung oder fehlerhafte Ausführung hindeutet.

    🔴 Gefahr: Die beschriebene Konstruktion birgt erhebliche Risiken. Eine 3 m tiefe Grube ohne statische Sicherung (z. B. Verbau) kann bei Arbeiten einsturzgefährdet sein. Zudem kann das austretende Wasser zu Unterspülungen von Fundamenten, Wegen oder angrenzenden Gebäuden führen, was langfristig Bauschäden verursacht.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine einfache Kiesgrube ohne fachliche Berechnung ausreicht, ist falsch. Die Versickerungsfähigkeit hängt entscheidend vom Bodengutachten ab (z. B. Durchlässigkeitsbeiwert kf-Wert). Eine 4x3 m Grube ist für ein durchschnittliches Einfamilienhaus oft viel zu klein dimensioniert, was das "Sprudeln" erklärt.

    ➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Versickerungsanlage erfordert eine Bemessung nach DWA-A 138 (Arbeitsblatt). Wichtige Faktoren sind: angeschlossene Dachfläche, Regenspende, Bodendurchlässigkeit und Grundwasserflurabstand. Die Verwendung von Drainagerohren als "Schnecke" ist unüblich und kann die Funktion beeinträchtigen. Ein Vlies über den Rohren ist sinnvoll, aber die Kiesschicht von 50 cm muss ausreichend dimensioniert sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Fachplaner für Wasserwirtschaft oder einen Geotechniker. Lassen Sie ein Bodengutachten erstellen und die Anlage nach aktuellen Normen (DWA-A 138) neu planen. Führen Sie keine weiteren Eigenleistungen durch, da Fehler zu erheblichen Folgeschäden führen können. Prüfen Sie zudem, ob eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich ist.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die beschriebene Regenwasserversickerungsgrube weist gravierende konstruktive und hydraulische Mängel auf, die zu einer unzureichenden Infiltration und Rückstau führen – erkennbar am sprudelnden Austritt von Wasser aus dem Erdreich bei Starkregen.

    🔴 Gefahr: Die fehlende Abdichtung der Grubenwände und -sohle sowie die unzureichende Dimensionierung führen zu unkontrollierter Wasserabgabe in den Untergrund, was Erosion, Setzungen, Grundwasserbelastung und langfristig Schäden an benachbarten Bauwerken begünstigen kann.

    🔴 Gefahr: Die Verfüllung mit Sand – insbesondere bei Verdichtung – erzeugt eine hydraulisch dichte Schicht, die den Wasserabfluss behindert und den Druck im Kieskörper erhöht, wodurch das Wasser zwangsweise an Schwachstellen (z. B. Grubenrand) austreten muss.

    ⚠️ Korrektur: Eine Versickerungsgrube darf nicht einfach ausgehoben und mit Sand verdichtet werden – sie benötigt eine durchlässige, nicht verdichtete Verfüllung (z. B. Kies 32/63 mm) bis zur Geländeoberkante, keinerlei Sand oder feinkörnige Materialien.

    ➕ Ergänzung: Die Grubendimensionierung hängt von Niederschlagsmenge, Versickerungsfähigkeit des Untergrunds (Prüfung durch Sickergrubenversuch erforderlich), Dach- und Flächenabfluss sowie Regenwassermenge ab – pauschale Maße wie 4 m × 3 m sind ohne Bodengutachten nicht zulässig.

    ➕ Ergänzung: Eine Mauerung ist grundsätzlich nicht erforderlich – vielmehr ist eine stabile, nicht kollabierende Grubenwand (z. B. mit Geotextil oder Steinschüttung) sowie eine ausreichende Kiesschicht (mind. 1,0 m Höhe, nicht nur 50 cm) mit geprüfter Kornverteilung notwendig.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine ‚Schnecke‘ aus Drainagerohren ausreichend ist, ist falsch – es fehlt ein zentraler Sammelschacht mit Überlaufmöglichkeit, eine ausreichende Rohrquerschnittsfläche und eine klare Trennung zwischen Speicher- und Infiltrationszone.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Regenwassermanagement oder einen geprüften Hydrogeologen, um Bodenuntersuchung, hydraulische Berechnung und eine baurechtlich sichere Neuplanung vornehmen zu lassen – eine Nachbesserung ohne Fachplanung birgt erhebliche Risiken für Grundstück und Umgebung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KIs (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern ein Bodengutachten zur Bestimmung der Durchlässigkeit (kf-Wert).
    • Alle drei bestätigen, dass die Dimensionierung der Grube (4 m × 3 m) ohne Berechnung nicht aussagekräftig ist und bei Starkregen unzureichend ist.
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Planung nach DWA-A 138 und einer Überlaufvorrichtung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht die Grubengröße als „grundsätzlich großzügig“ – DeepSeek und Qwen bewerten sie eindeutig als zu klein für ein Einfamilienhaus, insbesondere bei unklarer Bodendurchlässigkeit.
    • GoogleAI erwähnt „Sandboden“ neutral – Qwen und DeepSeek warnen ausdrücklich vor Sandverfüllung als kritischen Fehler (hydraulische Sperrschicht).

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Relevanz des Grundwasserflurabstandes und der Regenspende – nicht explizit bei GoogleAI oder Qwen genannt.
    • Qwen ergänzt die Forderung nach mindestens 1,0 m Kiesschicht (statt nur 50 cm) und die Notwendigkeit einer klaren Trennung zwischen Speicher- und Infiltrationszone – fehlt bei GoogleAI und ist bei DeepSeek nur implizit enthalten.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen stellt klar: „Eine Mauerung ist grundsätzlich nicht erforderlich“ – GoogleAI erwähnt keine Wandgestaltung, DeepSeek verlangt aber explizit einen Verbau zur Einsturzsicherung (3 m Tiefe). → Vorsichtsprinzip: Verbau ist KRITISCH erforderlich.
    • Qwen widerspricht ausdrücklich der „Schnecken-Verlegung“ von Drainagerohren als unzulässig – GoogleAI erwähnt diese nicht, DeepSeek deutet sie nur als „unüblich“. → Sicherere Einschätzung: „Schnecke“ ist funktionsuntüchtig und muss ersetzt werden.

    👉 Empfehlung:

    • Fachliche Planung durch zertifizierten Hydrogeologen oder geprüften Sachverständigen für Regenwassermanagement (nicht nur „Entwässerungstechniker“ wie bei GoogleAI vorgeschlagen).
    • Zwingende Neuberechnung nach DWA-A 138 inkl. Grundwasserflurabstand, kf-Wert, Regenwiederkehr (z. B. 5a), Dachabflussbeiwert und gesamter versickerter Fläche.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    BodenuntersuchungAlle drei KIs fordern ein professionelles Bodengutachten mit kf-Wert-Bestimmung (Sickergrubenversuch oder Laboranalyse).
    Grubentiefe und Standsicherheit🔴DeepSeek und Qwen warnen vor Einsturzgefahr bei 3 m Tiefe ohne Verbau – GoogleAI erwähnt dies nicht → Vorsichtsprinzip: Verbau ist zwingend erforderlich.
    VerfüllungsmaterialEinheitliche Ablehnung von Sand: ausschließlich kornreiner, nicht verdichteter Kies (mind. 32/63 mm), mind. 1,0 m Höhe (Qwen), mindestens 50 cm (DeepSeek/GoogleAI).
    DrainagerohranordnungQwen widerspricht „Schneckenverlegung“ entschieden, DeepSeek nennt sie „unüblich“, GoogleAI erwähnt sie nicht → Funktionsfähigkeit nicht gegeben; zentraler Sammelschacht mit Überlauf ist erforderlich.
    Rechtliche Einordnung⚠️DeepSeek und Qwen fordern wasserrechtliche Erlaubnis und baurechtliche Sicherstellung – GoogleAI erwähnt Rechtliches nicht → Abwägung: Genehmigungspflicht ist je nach Bundesland und Grundwasserlage gegeben.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine weiteren Bauarbeiten vorliegen – unverzügliche Beauftragung eines zertifizierten Hydrogeologen zur Gefahrenbewertung, Bodenuntersuchung und Neuplanung nach DWA-A 138 unter Einhaltung aller statischen und hydraulischen Anforderungen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoEinsturz der 3 m tiefen Grube ohne VerbauLebensgefahr für Personen, Schäden an Geräten und Nachbargrundstücken
    🔴 RisikoUnterspülung von Fundamenten durch austretendes WasserLangfristige Setzungen, Rissbildung an Gebäuden, hohe Sanierungskosten
    🔴 RisikoGrundwasserverschmutzung durch unkontrollierte Infiltration von Schmutzwasser oder ÖlRechtliche Haftung, Sanierungsauflagen durch Wasserbehörde, Gefährdung der Trinkwasserversorgung
    🔴 RisikoUnzulässige Verfüllung mit Sand führt zu hydraulischem ÜberdruckSprudelnder Austritt, Erosion im Erdreich, Instabilität der Grubenwand
    🔴 RisikoFehlende wasserrechtliche Genehmigung bei Versickerung in GrundwasserOrdnungswidrigkeitsverfahren, Bußgeld, Rückbauauflage, Haftung bei Schäden
    ✅ ChanceFachgerechte Neuplanung nach DWA-A 138 mit regelkonformer VerfüllungDauerhafte, zukunftssichere Regenwasserversickerung, Entlastung der Kanalisation, mögliche Förderung
    ✅ ChanceEinsatz von hochwertigem Geotextil und Kies 32/63 mm mit PrüfzeugnisLange Funktionsdauer (>30 Jahre), nahezu wartungsfrei, hohe Infiltrationsleistung
    ✅ ChanceIntegration einer Überlaufleitung in die Kanalisation oder RegenwassernutzungReduzierung von Überlastungen bei Extremereignissen, Mehrfachnutzung des Regenwassers
    ✅ ChanceProfessionelle Bodenuntersuchung als Grundlage für weitere GrundstücksentwicklungSicherheit bei geplanten Erweiterungen (Garage, Terrasse), Ausschluss von Planungsfehlern
    ✅ ChanceErstellung eines regelkonformen Nachweises für Versicherung und BehördenRechtssicherheit bei Schadensfällen, Entlastung im Streitfall mit Nachbarn oder Behörden

    Orientierungshilfen

    1. Unverzüglichen Einsturzschutz herstellen: Verfüllen Sie den oberen Meter der Grube mit Sichtbeton oder installieren Sie einen statisch geprüften Verbau – bis zur Fachbegutachtung darf niemand in die Grube einsteigen.
    2. Fachplaner beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Hydrogeologen oder einen Sachverständigen für Regenwassermanagement (DWA-zertifiziert), um Bodenuntersuchung, DWA-A 138-Berechnung und Neuplanung in Auftrag zu geben.
    3. Sand vollständig entfernen: Lassen Sie den gesamten Sand aus der Grube ausbaggern und durch kornreinen Kies 32/63 mm (mit Prüfzeugnis nach DINAbk. EN 13242) ersetzen – mindestens 1,0 m Höhe bis Geländeoberkante.
    4. Überlaufsystem nachrüsten: Installieren Sie vorläufig einen oberirdischen Überlauf mit Gully und Anschluss an die Regenwasserkanalisation – bis zur Fertigstellung der fachgerechten Anlage.
    5. Wasserrechtliche Prüfung einleiten: Fordern Sie vom zuständigen Wasserwirtschaftsamt einen schriftlichen Bescheid zur Genehmigungspflicht – legen Sie bereits das geplante Konzept und Bodendaten vor.
    6. Drainage-Neuverlegung veranlassen: Entfernen Sie die „Schneckenverlegung“ und verlegen stattdessen ein zentrales Sammelrohr mit mindestens DNAbk. 150, mit Überlaufschacht und klar getrennter Speicher- und Infiltrationszone.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Regenwasserversickerung
    Die Regenwasserversickerung ist ein Verfahren, bei dem Regenwasser auf dem Grundstück versickert wird, anstatt in die Kanalisation abgeleitet zu werden. Dies entlastet die Kanalisation und trägt zur Grundwasserneubildung bei.
    Verwandte Begriffe: Drainage, Versickerungsgrube, Rigole.
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System von Rohren und Gräben, das dazu dient, überschüssiges Wasser abzuleiten. Im Zusammenhang mit der Regenwasserversickerung werden Drainagerohre verwendet, um das Wasser im Boden zu verteilen und die Versickerung zu fördern.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Dränung, Sickerschacht.
    Versickerungsgrube
    Eine Versickerungsgrube ist eine Grube, die mit Kies oder anderen wasserdurchlässigen Materialien gefüllt ist und dazu dient, Regenwasser aufzunehmen und im Boden zu versickern.
    Verwandte Begriffe: Rigole, Sickermulde, Versickerungsanlage.
    Rigole
    Eine Rigole ist ein unterirdischer Speicherraum, der mit Kies oder anderen wasserdurchlässigen Materialien gefüllt ist und dazu dient, Regenwasser aufzunehmen und zeitverzögert in den Boden abzugeben.
    Verwandte Begriffe: Versickerungsgrube, Sickermulde, Versickerungsanlage.
    Vlies
    Ein Vlies ist ein textiles Flächengebilde, das in der Regenwasserversickerung verwendet wird, um Drainagerohre vor dem Zusetzen durch Sand und andere Partikel zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Geotextil, Filtervlies, Schutzvlies.
    Bodenbeschaffenheit
    Die Bodenbeschaffenheit beschreibt die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Bodens, die für die Versickerung von Regenwasser von Bedeutung sind. Dazu gehören die Durchlässigkeit, der Wassergehalt und die Zusammensetzung des Bodens.
    Verwandte Begriffe: Bodengutachten, Bodenart, Wasserdurchlässigkeit.
    Starkregen
    Starkregen ist ein Regenereignis mit einer besonders hohen Niederschlagsmenge in kurzer Zeit. Starkregenereignisse können zu Überlastungen der Kanalisation und zu Überschwemmungen führen.
    Verwandte Begriffe: Niederschlag, Regenmenge, Überflutung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Wie groß muss eine Regenwasserversickerungsanlage sein?
      Die Größe einer Regenwasserversickerungsanlage hängt von der Dachfläche, der durchschnittlichen Niederschlagsmenge und der Durchlässigkeit des Bodens ab. Eine genaue Berechnung ist notwendig, um eine Überlastung bei Starkregen zu vermeiden.
    2. Welche Materialien eignen sich für eine Regenwasserversickerung?
      Für eine Regenwasserversickerung eignen sich Kies, Sand und spezielle Versickerungsmodule. Wichtig ist, dass die Materialien wasserdurchlässig sind und das Wasser gut ableiten können. Ein Vlies schützt die Drainagerohre vor dem Zusetzen.
    3. Wie verlege ich Drainagerohre richtig?
      Drainagerohre sollten mit einem leichten Gefälle verlegt werden, damit das Wasser abfließen kann. Die Rohre sollten in einer Kiesschicht liegen und mit einem Vlies umwickelt sein, um ein Zusetzen zu verhindern.
    4. Was ist bei der Versickerung von Regenwasser zu beachten?
      Bei der Versickerung von Regenwasser ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht verschmutzt ist. Eine Vorreinigung kann notwendig sein, um Schadstoffe zu entfernen. Außerdem sollte die Versickerung nicht in der Nähe von Trinkwassergewinnungsgebieten erfolgen.
    5. Kann ich Regenwasser auch für die Gartenbewässerung nutzen?
      Ja, Regenwasser eignet sich hervorragend für die Gartenbewässerung. Es ist weich und enthält keine Kalkablagerungen. Eine Regentonne oder ein unterirdischer Tank können zur Speicherung des Regenwassers genutzt werden.
    6. Was tun, wenn die Versickerung nicht funktioniert?
      Wenn die Versickerung nicht funktioniert, kann dies an einer mangelnden Durchlässigkeit des Bodens, verstopften Drainagerohren oder einer falschen Dimensionierung der Anlage liegen. Ein Fachmann kann die Ursache ermitteln und entsprechende Maßnahmen empfehlen.
    7. Welche Genehmigungen benötige ich für eine Regenwasserversickerung?
      Je nach Gemeinde und Größe der Anlage können Genehmigungen erforderlich sein. Informieren Sie sich vor Baubeginn bei Ihrer Gemeinde über die geltenden Bestimmungen.
    8. Wie oft muss ich eine Regenwasserversickerungsanlage warten?
      Eine Regenwasserversickerungsanlage sollte regelmäßig gewartet werden, um Verstopfungen und Verschmutzungen zu vermeiden. Die Drainagerohre sollten gespült und das Vlies gegebenenfalls ausgetauscht werden.

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    • Gesetzliche Bestimmungen zur Regenwasserversickerung
      Ein Überblick über die geltenden Gesetze und Verordnungen zur Regenwasserversickerung in Deutschland.
  2. Regenwasser-Drainage: Welche Flächen sind angeschlossen?

    Foto von Uwe Cerny, Dipl.-Ing.(FH)

    Was ist alles angeschlossen?
    Welche Fläche ist denn an die Drainage angeschlossen? Wird oberflächlich angeschlossen? Bitte den Aufbau nochmals genau erläutern. Gibt es nach der Rigole einen Überlauf, wo das Wasser wegfließen kann?
  3. Regenwasserversickerung: Aufbau der Grube & Drainage beschrieben

    Aufbau
    Vorn am Haus kommen 2 Regenrohre, diese habe ich zusammengeführt und mit ein 200er Rohr unter der Erde (ca. 60 cm) nach hinten zu der Grube geführt (ca. 10 Meter). Hinten kommt ein Regenrohr runter das ich als 120er Rohr ebenfalls zur Grube geführt habe (ca. 5 Meter). Dann habe ich auf die Rohre ein Abzweig geflanscht und gehe von diesem mit je einem Drainagerohr (je 2 m) in die Kiesgrube. Es liegen also 4 Drainagerohre im Kiesbett. Grube wie oben Beschrieben.
    Die Rohre kommen also ungefähr bei 80 Cm Tiefe an.
    Was ist eine Rigole, maldummfrag.
    _Rohr 120 er___*========= = Drainage
    Grube
    _Rohr 200 er____========= = Drainage
    Ich hoffe es geht so.
    • Name:
    • Reese
  4. Regenwasserversickerung: Infos zu Rigole & Genehmigungspflicht

    Foto von Andrea Leidenbach

    Laienantwort
    es handelt sich hier doch wohl um eine Versickerung des anfallenden Regenwassers auf eigenen Grundstück, wie immer mehr üblich.
    Heirzu sollte doch im den Bauunterlagen ein Entwässerungsgesuch zu finden sein, das den Aufbau und die Dimensionierung des Versickerungsgrabens (Rigole) beinhaltet.
    Die Einleitung von Niederschlagswasser bedarf einer Wsserbehördlichen Erlaubnis.
    Da es Sinn ist, dass das Wasser ins Erdreich versickert, sollte der die Rigole umgebende Untergrund gut versickerungfähig sein (kein Beton) dazu werden im allgemeinen Versickerungsproben durchgeführt, bei uns im Rahmen der Erschließung.
    Üblich ist es die Rigolen nicht zu verdichten, sondern mit Boden aufzufüllen und begrünen.
  5. Regenwasser versickern in Brandenburg: Drainage-Graben erlaubt?

    bitte um Antwort
    Hallo, nochmal eine paar Details.
    Haus befindet sich in Brandenburg. Hier darf man kein Regenwasser ins Kanalnetz einleiten, desweiteren ist mir nicht bekannt, dass ich für das Versickern des Regenwassers eine Genehmigung brauche.
    Ich will jetzt 5 Meter hinterm Haus anfangen einen Graben von ca. 10 Meter buddeln darin Kokosdrainage Rohr verlegen mit Kies Auffüllen (GesamtTiefe ca. 80 cm). Und als Abschluss nochmal ein Erdloch Durchmesser ca. 2 Meter, Tiefe 3 Meter darin die enden von der Drainage einleiten und mit Kies auffüllen. Kann man es so machen?
    Danke für alle Beiträge
    • Name:
    • markus
  6. Regenwasserversickerung: Berechnung nach ATV-DVWK-A 138

    Das ist nicht einfach, aber
    es gibt Regelwerke. Ich habe mir das in einem anderen Forumsbeitrag genannte Regelwerk Nr. 128 der Abwassertechnischen Vereinigung e.V. in der Bibliothek der Technischen Universität Berlin  -  Abteilungsbibliothek Technischer Umweltschutz angesehen. Kostet für seine 15 Seiten sonst 75 DM! Da ist alles drin beschrieben, auch wie man das berechnet. Ist aber nicht einfach und nur mit viel Zeit oder durch einen Profi (befreundeter Architekt?) nachzurechnen. Man muss insbesondere auch wissen, wie groß die Regenwasserspende in dem betreffenden Gebiet ist. Ich kenne das Problem ebenfalls aus Brandenburg ...
    • Name:
    • R.
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Regenwasserversickerung: Optimale Gruben-Dimensionierung & Drainage

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Dimensionierung und den Aufbau einer Regenwasserversickerungsanlage mit Grube, Drainage und Kies. Wichtige Aspekte sind die angeschlossenen Flächen, die Einhaltung von Vorschriften und die Notwendigkeit einer Genehmigung. Die Berechnung der Versickerungsleistung kann komplex sein und erfordert möglicherweise Fachkenntnisse.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bevor mit dem Bau begonnen wird, sollte geprüft werden, ob eine Genehmigung für die Regenwasserversickerung erforderlich ist, wie im Beitrag Regenwasserversickerung: Infos zu Rigole & Genehmigungspflicht erwähnt wird. Die Einleitung von Niederschlagswasser kann einer wasserbehördlichen Erlaubnis bedürfen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Regenwasserversickerung: Berechnung nach ATV-DVWK-A 138 verweist auf das Regelwerk ATV-DVWK-A 138, welches detaillierte Informationen zur Berechnung der Versickerungsleistung enthält. Die korrekte Berechnung ist entscheidend für eine effektive Regenwasserversickerung und zur Vermeidung von Problemen bei Starkregen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Für den Aufbau der Grube und Drainage ist es wichtig, die angeschlossenen Flächen zu berücksichtigen, wie im Beitrag Regenwasser-Drainage: Welche Flächen sind angeschlossen? gefragt wird. Eine genaue Beschreibung des Aufbaus, wie im Beitrag Regenwasserversickerung: Aufbau der Grube & Drainage beschrieben, hilft bei der Beurteilung der Funktionalität.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die örtlichen Vorschriften zur Regenwasserversickerung zu prüfen und gegebenenfalls eine Genehmigung einzuholen. Die Berechnung der Versickerungsleistung sollte idealerweise von einem Fachmann durchgeführt werden, um eine optimale Dimensionierung der Anlage zu gewährleisten. Alternativ kann das genannte Regelwerk zu Rate gezogen werden.

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Suche nach: Regenwasser richtig versickern: Dimensionierung & Drainage
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