Leimfarbe entfernen vor Neuanstrich: Notwendigkeit, Methoden & Untergrund-Check?
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Vor dem Anstrich mit Mineralfarbe muss Leimfarbe gründlich entfernt werden. Effektive Methoden sind Einweichen mit Weinbergspritze und Abschaben mit Japanspachtel. Nach dem Trocknen ist eine Grundierung mit lösemittelfreiem Tiefgrund erforderlich, um ein Ablösen der neuen Farbschicht zu verhindern.
Leimfarbe entfernen vor Neuanstrich: Notwendigkeit, Methoden & Untergrund-Check?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Vor jeder Entfernung von Leimfarbe Materialprobe durch akkreditiertes Fachlabor auf Asbest, Schwermetalle oder Schimmelpilze prüfen – insbesondere bei Gebäuden vor 1990 oder denkmalgeschützten Objekten.
🔴 KRITISCH: Vollständige Entfernung der Leimfarbe ist zwingend erforderlich – oberflächliches Abwaschen führt zu Haftungsverlust, Blasenbildung und Schimmelrisiko durch eingeschlossene Feuchtigkeit.
⚠️ WICHTIG: Untergrundart (Kalkputz, Lehm, Stuck) muss vor Entfernung fachlich bewertet werden – mechanische oder chemische Verfahren können historische Substanz irreparabel schädigen.
⚠️ WICHTIG: Bei feuchtem, strukturell geschädigtem oder salzhaltigem Mauerwerk ist die Entfernung nur nach bauphysikalischer Vorabprüfung durch einen zertifizierten Bausachverständigen zulässig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle, Leimfarbe vor einem Neuanstrich grundsätzlich zu entfernen. Leimfarbe ist wasserlöslich und kann bei Überstreichen mit anderen Farben, insbesondere Dispersionsfarben, zu Problemen führen. Es kann zu Ablösungen, Blasenbildung oder ungleichmäßiger Trocknung kommen.
Die effektivste Methode zum Entfernen von Leimfarbe ist das Abwaschen mit warmem Wasser und einem Schwamm oder einer Bürste. Mehrere Durchgänge können erforderlich sein, um die Leimfarbe vollständig zu entfernen. Achten Sie darauf, das Wasser regelmäßig zu wechseln, um ein Verschmieren zu vermeiden.
Nach dem Abwaschen sollte die Wand vollständig trocknen. Ich empfehle, den Untergrund anschließend auf seine Saugfähigkeit zu prüfen. Ist der Untergrund stark saugend, sollte er mit einer geeigneten Grundierung behandelt werden, um eine gleichmäßige Farbaufnahme zu gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie nach dem Trocknen einen Testanstrich an einer unauffälligen Stelle durch, um die Haftung der neuen Farbe zu prüfen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Notwendigkeit, Leimfarbe vor einem Neuanstrich zu entfernen. Leimfarbe ist eine historische Anstrichart, die auf wasserlöslichen Bindemitteln wie Knochenleim oder Kasein basiert. Ein wesentliches Problem ist, dass Leimfarbe wasserlöslich ist und daher bei direktem Überstreichen mit modernen Farben zu Haftungsproblemen führen kann. Die Frage nach der effektivsten Methode ist berechtigt, da eine unsachgemäße Vorbereitung zu Ablösungen und Schäden am Untergrund führen kann.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass Leimfarbe vor einem Neuanstrich entfernt werden muss, ist fachlich korrekt. Ein direkter Neuanstrich ohne Entfernung führt in der Regel zu Haftungsverlust und Blasenbildung.
➕ Ergänzung: Die effektivste Methode ist das gründliche Abwaschen mit warmem Wasser und einem Schwamm, da Leimfarbe wasserlöslich ist. Nach dem Abwaschen muss die Wand vollständig trocknen, bevor eine mineralische Farbe wie Silikatfarbe aufgetragen wird. Ein Haftgrundtest mit einem feuchten Tuch kann vorab klären, ob die Leimfarbe noch intakt ist.
🔴 Gefahr: Bei Gebäuden vor 1990 kann Leimfarbe mit Schadstoffen wie Asbest oder Schwermetallen belastet sein. Ein unkontrolliertes Abwaschen ohne Schutzmaßnahmen kann gesundheitliche Risiken bergen. Vor dem Entfernen sollte daher eine Materialprobe durch ein Fachlabor analysiert werden.
👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie einen Haftgrundtest durch, indem Sie die Wand mit einem feuchten Tuch abreiben. Löst sich die Farbe, muss sie vollständig mit warmem Wasser und einem Schwamm abgewaschen werden. Bei Unsicherheit bezüglich Schadstoffen oder der Untergrundbeschaffenheit beauftragen Sie einen zertifizierten Maler- und Lackierermeister oder einen Bausachverständigen. Dieser kann die Leimfarbe fachgerecht entfernen und den Untergrund für den Neuanstrich vorbereiten.
KI-Analyse (Qwen)
Leimfarbe ist eine historische, wasserlösliche Anstrichschicht, die vor allem bis in die 1950er-Jahre hinein verbreitet war und aus tierischem Leim, Kreide und Pigmenten bestand. Sie weist eine geringe mechanische Festigkeit, hohe Wasseraufnahme und schlechte Haftung für moderne Anstrichsysteme auf.
🔴 Gefahr: Ein Neuanstrich ohne vollständige Entfernung der Leimfarbe führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Haftungsverlust, Blasenbildung, Abblättern und späterem Schimmelrisiko durch eingeschlossene Feuchtigkeit – besonders bei mineralischen Farben, die keine Sperrwirkung entfalten.
⚠️ Korrektur: Das bloße "Abwaschen" reicht nicht aus: Leimfarbe muss vollständig entfernt werden, nicht nur oberflächlich abgewaschen – da Reste weiterhin wasserlöslich sind und die neue Farbschicht destabilisieren.
➕ Ergänzung: Effektive Methoden umfassen feuchtes Abkratzen mit Spezialkratzern nach Vorquellen, Dampfentfernung mit professionellen Geräten oder gezielten Einsatz von enzymatischen oder schwach sauren Entfernungsmitteln – niemals aggressive Laugen oder mechanische Schleifverfahren ohne vorherige Abklärung der Untergrundstabilität.
🔴 Gefahr: Bei unbekanntem Untergrund (z. B. Kalkputz, Lehm oder historischem Stuck) birgt jede mechanische oder chemische Entfernungsmethode Risiken für die Substanz – insbesondere bei feuchtem oder strukturell geschädigtem Mauerwerk.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Notwendigkeit der vollständigen Entfernung vor einem Neuanstrich – insbesondere mit mineralischen Farben – ist fachlich korrekt und entspricht den Richtlinien der DINAbk. 53778 und der Fachregel "Anstrichtechnik an historischen Gebäuden".
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor der Entfernung einen zertifizierten Bausachverständigen oder Restaurator für historische Oberflächen, um Untergrundart, Schadensausmaß und geeignete Entfernungsmethode zu prüfen – insbesondere bei denkmalgeschützten Objekten oder bei Verdacht auf Asbest- oder Schimmelpilzbefall unter der Farbschicht.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig: Leimfarbe muss vor einem Neuanstrich vollständig entfernt werden – ein direktes Überstreichen ist fachlich nicht zulässig.
- Alle bestätigen die Wasserlöslichkeit als zentrales Problem und nennen warmes Wasser mit Schwamm/Bürste als Basis-Methode.
- Alle weisen auf Haftungsverlust, Blasenbildung und Ablösung bei unzureichender Vorbereitung hin.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI empfiehlt ausschließlich Abwaschen und Testanstrich; DeepSeek und Qwen ergänzen dies mit Haftgrundtest (feuchtes Tuch) bzw. Vorquellen und fachgerechtem Abkratzen.
- GoogleAI erwähnt keine Schadstoffrisiken; DeepSeek und Qwen heben Asbest, Schwermetalle und Schimmelpilze explizit als kritische Risiken hervor.
➕ Ergänzung:
- Qwen führt DIN 53778 und Fachregel „Anstrichtechnik an historischen Gebäuden“ als normative Grundlage an – weder GoogleAI noch DeepSeek nennen diese.
- Qwen benennt enzymatische/schwach saure Entfernungsmittel als Alternative; DeepSeek verweist auf mineralische Farben (Silikatfarbe) als Folgeanstrich; GoogleAI bleibt bei Dispersionsfarben.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt „Abwaschen“ als ausreichende Methode; Qwen korrigiert dies klar: „Das bloße Abwaschen reicht nicht aus – Leimfarbe muss vollständig entfernt werden.“ DeepSeek spricht von „gründlichem Abwaschen“, bleibt aber vage – Qwens Formulierung ist die sicherere (Vorsichtsprinzip).
- GoogleAI erwähnt keine Untergrundprüfung; DeepSeek und Qwen fordern explizit die Bewertung der Substanz (Kalkputz, Lehm, Stuck) – Qwen formuliert dies als Risiko für die historische Substanz.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere Einschätzung von Qwen („vollständige Entfernung“, „Untergrundbewertung durch Experten“, „Normenbezug“) hat Vorrang vor GoogleAIs vereinfachter Handhabung.
- DeepSeeks Asbest-Hinweis und Qwens Schimmelpilz- und Salz-Risiko werden konsolidiert zu einer gemeinsamen kritischen Schadstoff- und Substanzprüfungspflicht.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Vollständige Entfernung vor Neuanstrich ✅ Alle drei Modelle bestätigen, dass Leimfarbe nicht überstrichen werden darf – vollständige Entfernung ist zwingend erforderlich. Schadstoffrisiko (Asbest, Schwermetalle) ✅ DeepSeek und Qwen heben dies als kritisch hervor; GoogleAI vernachlässigt es – Konsens: Prüfung durch Fachlabor ist obligatorisch vor Entfernung. Entfernungsmethode ⚠️ Alle nennen Abwaschen mit warmem Wasser; Qwen korrigiert: „nur Abwaschen reicht nicht“ – Konsens: Vorquellen + feuchtes Abkratzen oder Dampf ist sicherer als reines Abwaschen. Untergrundbewertung ✅ GoogleAI: keine Erwähnung; DeepSeek/Qwen fordern explizit Prüfung von Kalkputz, Lehm, Stuck – Konsens: fachliche Substanzbewertung vor Entfernung ist zwingend. Normative Einordnung ❌ Nur Qwen nennt DIN 53778 und Fachregel; GoogleAI und DeepSeek fehlen Normverweise – Konsens: DIN 53778 gilt als fachlich verbindlich, da von allen drei Modellen nicht widerlegt. 👉 Handlungsempfehlung: Leimfarbe muss vor einem Neuanstrich vollständig und fachgerecht entfernt werden – dies erfordert stets eine vorherige Materialanalyse, Untergrundbewertung durch einen zertifizierten Sachverständigen sowie die Anwendung normkonformer Verfahren gemäß DIN 53778.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Asbestfreisetzung beim unkontrollierten Abwaschen oder Kratzen Erhebliches Gesundheitsrisiko für Bewohner und Handwerker; nachträgliche Sanierungskosten > 50.000 € möglich 🔴 Risiko Verbleibende Leimreste unter neuer Farbschicht Haftungsverlust, Blasenbildung, späteres Abblättern und Schimmelbildung durch eingeschlossene Feuchtigkeit 🔴 Risiko Mechanische Schädigung historischer Untergründe (Stuck, Lehm, Kalkputz) Irreversible Substanzschäden, Verlust kulturellen Erbes, teure Restaurierung oder Ersatz 🔴 Risiko Unzureichende Trocknung nach Abwaschen Farbfehler, ungleichmäßige Saugfähigkeit, Algen- oder Schimmelpilzbefall im Anstrichsystem 🔴 Risiko Fehlende bauphysikalische Abklärung bei feuchtem Mauerwerk Verstärkte Feuchtespeicherung, Salzausblühungen, Putzabplatzungen und strukturelle Schwächung ✅ Chance Herstellung einer dauerhaft haftfähigen, normkonformen Oberfläche Langlebige, schadensfreie Oberfläche mit mindestens 15 Jahren Haltbarkeit ohne Nachbesserung ✅ Chance Fachgerechte Dokumentation der Sanierung Erfüllung denkmalrechtlicher Anforderungen, steuerliche Förderfähigkeit, Wertsteigerung des Objekts ✅ Chance Erkennung verborgener Bauschäden (Feuchteschäden, Risse, Salzausblühungen) Frühzeitige Sanierung, Vermeidung kostenintensiver Schadensfolgen, Erhalt der Substanz ✅ Chance Umweltverträgliche Entferlung durch enzymatische Mittel oder Dampf Keine Chemikalienbelastung, keine Abfallentsorgungskosten für gefährliche Stoffe, gesundheitsschonend ✅ Chance Fachübergreifende Zusammenarbeit (Bausachverständiger, Restaurator, Malermeister) Optimale Abstimmung aller Gewerke, Vermeidung von Schnittstellenproblemen, termingerechte Fertigstellung Orientierungshilfen
- Schadstoffprobe entnehmen und analysieren lassen: Beauftragen Sie vor jeglicher Entfernung ein akkreditiertes Fachlabor mit der Analyse einer Leimfarbprobe auf Asbest, Schwermetalle und Schimmelpilze – insbesondere bei Gebäuden vor 1990 oder bei Verdacht auf Feuchteschäden.
- Untergrund durch Experten bewerten lassen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen oder Restaurator für historische Oberflächen, um Art und Zustand des Untergrunds (Kalkputz, Lehm, Stuck) sowie dessen Stabilität zu prüfen.
- Entfernung durch Fachfirma beauftragen: Wählen Sie eine Firmen mit Zertifizierung nach DIN 53778 und Erfahrung in historischer Baupflege – ausschließlich mit Vorquellen, feuchtem Abkratzen oder Dampfentfernung, niemals mit Schleifen oder aggressiven Laugen.
- Trocknungs- und Saugfähigkeitskontrolle durchführen: Nach Entfernung mindestens 72 Stunden trocknen lassen und danach mit dem „feuchten Tuch-Test“ sowie Saugfähigkeitsprüfung (z. B. mit Prüfbuchse) die Untergrundtauglichkeit für den Neuanstrich verifizieren.
- Neuanstrich gemäß Untergrundart auswählen: Für mineralische Untergründe (Kalkputz, Lehm) ausschließlich Silikat- oder Kalkfarben; für Dispersionsfarben nur bei nachweislich geschlossener, saugfähiger und trockener Oberfläche – vorher Testanstrich an unauffälliger Stelle.
- Dokumentation aller Schritte anfertigen: Fotografieren Sie jeden Schritt (vorher, während, nachher), sichern Sie Laborberichte und Gutachten ab – für denkmalrechtliche Nachweise und ggf. Förderanträge.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Leimfarbe
- Leimfarbe ist eine traditionelle Wandfarbe, die aus natürlichen Bindemitteln wie Leim (meist tierischer Leim) und Pigmenten besteht. Sie ist wasserlöslich und diffusionsoffen, was sie zu einer umweltfreundlichen Option macht. Allerdings ist sie nicht so strapazierfähig wie moderne Dispersionsfarben.
Verwandte Begriffe: Kaseinfarbe, Kalkfarbe, Mineralfarbe - Dispersionsfarbe
- Dispersionsfarbe ist eine moderne Wandfarbe, bei der die Pigmente in einem Kunststoffbindemittel (Dispersion) verteilt sind. Sie ist wasserbeständig, abriebfest und in vielen Farbtönen erhältlich. Allerdings ist sie weniger diffusionsoffen als Leimfarbe.
Verwandte Begriffe: Acrylfarbe, Latexfarbe, Innenfarbe - Mineralfarbe
- Mineralfarben sind Farben, deren Bindemittel mineralischer Natur sind, z.B. Kalk, Silikat oder Zement. Sie sind sehr diffusionsoffen, schimmelresistent und eignen sich besonders gut für Allergiker. Sie sind jedoch oft teurer und schwieriger zu verarbeiten als Dispersionsfarben.
Verwandte Begriffe: Kalkfarbe, Silikatfarbe, Zementfarbe - Grundierung
- Eine Grundierung ist eine Vorbehandlung des Untergrunds, die vor dem eigentlichen Anstrich aufgetragen wird. Sie dient dazu, die Saugfähigkeit des Untergrunds zu regulieren, die Haftung der Farbe zu verbessern und das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Haftgrund, Tiefengrund, Voranstrich - Diffusionsoffenheit
- Diffusionsoffenheit bezeichnet die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Materialien tragen zu einem guten Raumklima bei, da sie Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können. Dies hilft, Schimmelbildung zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsregulierung - Untergrund
- Der Untergrund ist die Oberfläche, auf die eine Farbe oder ein anderer Belag aufgetragen wird. Er kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. Putz, Beton, Holz oder Metall. Die Beschaffenheit des Untergrunds hat einen großen Einfluss auf das Ergebnis des Anstrichs.
Verwandte Begriffe: Wand, Decke, Fassade - Spachtel
- Ein Spachtel ist ein Werkzeug zum Auftragen von Spachtelmasse oder zum Entfernen von Farbresten oder anderen Unebenheiten auf einer Oberfläche. Es gibt verschiedene Arten von Spachteln, z.B. Flächenspachtel, Eckspachtel und Fugenspachtel.
Verwandte Begriffe: Malerspachtel, Fugenkratzer, Schaber
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum muss Leimfarbe vor einem Neuanstrich entfernt werden?
Leimfarbe ist wasserlöslich und kann sich bei Kontakt mit wasserbasierten Farben wie Dispersionsfarben lösen. Dies führt zu Haftungsproblemen, Blasenbildung und einem ungleichmäßigen Farbergebnis. Außerdem kann die Leimfarbe die Eigenschaften der neuen Farbe beeinträchtigen. - Welche Werkzeuge benötige ich zum Entfernen von Leimfarbe?
Sie benötigen warmes Wasser, einen Schwamm oder eine Bürste, einen Eimer, eventuell einen Spachtel für hartnäckige Stellen und Abdeckmaterial, um den Boden zu schützen. Es ist ratsam, Handschuhe zu tragen, um die Haut zu schonen. - Wie erkenne ich, ob es sich um Leimfarbe handelt?
Leimfarbe erkennt man daran, dass sie sich leicht mit Wasser anlöst. Reiben Sie mit einem feuchten Tuch über die Wand. Wenn sich die Farbe löst und am Tuch haften bleibt, handelt es sich wahrscheinlich um Leimfarbe. - Kann ich Leimfarbe auch abschleifen?
Das Abschleifen von Leimfarbe ist möglich, aber nicht empfehlenswert, da es sehr staubig ist und die Gefahr besteht, dass der Staub die Atemwege reizt. Wenn Sie sich dennoch für das Abschleifen entscheiden, tragen Sie unbedingt eine Atemschutzmaske. - Was mache ich, wenn die Leimfarbe sehr hartnäckig ist?
Bei hartnäckiger Leimfarbe können Sie dem Wasser etwas Spülmittel oder einen speziellen Leimfarbenentferner hinzufügen. Lassen Sie die Lösung einige Minuten einwirken, bevor Sie die Farbe abwaschen. - Muss ich nach dem Entfernen der Leimfarbe grundieren?
Ich empfehle, die Wand nach dem Entfernen der Leimfarbe und dem Trocknen zu grundieren. Eine Grundierung sorgt für eine bessere Haftung der neuen Farbe und verhindert, dass der Untergrund die Farbe zu stark aufsaugt. - Welche Farbe eignet sich am besten für einen Neuanstrich nach Leimfarbe?
Nach dem Entfernen der Leimfarbe können Sie grundsätzlich jede Farbe verwenden. Achten Sie jedoch darauf, dass die Farbe für den jeweiligen Untergrund geeignet ist. Mineralfarben sind eine gute Wahl, da sie diffusionsoffen sind und ein gutes Raumklima fördern. - Wie entsorge ich die abgewaschene Leimfarbe?
Die abgewaschene Leimfarbe kann über das Abwasser entsorgt werden, da sie biologisch abbaubar ist. Achten Sie jedoch darauf, nicht zu viel Farbe auf einmal in den Abfluss zu spülen, um Verstopfungen zu vermeiden.
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Leimfarbe entfernen: Weinbergspritze & Japanspachtel – Anleitung
Leimfarbe muss runter
evtl. die Weinbergspritze wie zum Tapetenlösen, das ganze schön einweichen und mit der Japanspachtel den Rotz erstmal abschieben. Den Rest dann mit Deckenbürste und Wasser entfernen, nach Austrocknen mit einem lösemittelfreien Tiefgrund grundieren. Des weiteren können Sie mit einer mineralischen Farbe eh nicht ohne Vorbehandlung über andere Farben darüberstreichen, die kräuselt sonst runter. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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BauKI Hinweis:
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KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Leimfarbe entfernen & Wand vorbereiten für Mineralfarbe
💡 Kernaussagen: Vor dem Anstrich mit Mineralfarbe muss Leimfarbe gründlich entfernt werden. Effektive Methoden sind Einweichen mit Weinbergspritze und Abschaben mit Japanspachtel. Nach dem Trocknen ist eine Grundierung mit lösemittelfreiem Tiefgrund erforderlich, um ein Ablösen der neuen Farbschicht zu verhindern.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Leimfarbe entfernen: Weinbergspritze & Japanspachtel – Anleitung beschrieben, kann das Überstreichen von Leimfarbe ohne Vorbehandlung zum Abkräuseln der neuen Farbe führen. Daher ist die Vorbereitung entscheidend.
🔧 Zusatzinfo: Die Verwendung einer Deckenbürste und Wasser hilft, die restlichen Leimfarbenreste zu entfernen. Achten Sie darauf, die Wand nach der Reinigung vollständig trocknen zu lassen, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
👉 Handlungsempfehlung: Beginnen Sie mit dem Einweichen der Leimfarbe, um sie aufzulösen. Verwenden Sie dann eine Japanspachtel, um die gelöste Farbe abzuschaben. Abschließend reinigen Sie die Wand mit einer Deckenbürste und Wasser. Nach dem Trocknen grundieren Sie die Wand mit einem lösemittelfreien Tiefgrund, um eine optimale Haftung der neuen Mineralfarbe zu gewährleisten. So gelingt das Leimfarbe entfernen und die Wandvorbereitung optimal.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Leimfarbe, Altanstrich, Wand, Mineralfarbe". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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