1cm Silikonfuge ziehen: Breite Fuge abdichten – Anleitung, Tipps & Tricks
In diesem Forum sind Sie: Sanitär, Bad, Dusche, WC📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Eine 1cm breite Silikonfuge erfordert Vorbereitung durch das Einlegen von Fugenschnur oder -band, um die Tiefe zu begrenzen und Silikon zu sparen. Die korrekte Anwendungstechnik ist entscheidend für ein sauberes und dauerhaftes Ergebnis. Die Wahl des richtigen Silikons ist abhängig vom Anwendungsbereich (z.B. Sanitärsilikon für Feuchträume).
1cm Silikonfuge ziehen: Breite Fuge abdichten – Anleitung, Tipps & Tricks
wo wir hier schon mal beim Thema Silikon sind ...
Wie macht man eigentlich eine 1 cm breite Silikonfuge?
Der Spalt zur Wand ist 1 cm breit (teilweise bis 15 mm), und ca, 2 cm tief.
Wie bekommt man das so breit hin, ohne den ganzen Spalt aufzufüllen?
Letztens habe ich das so gemacht:
Zuerst die Spritze senkrcht halten und die Fliesenflanke einsilikonisieren, dann an die Wandfliese eine Silikonspur hindrücken, und dann die Lücke dazwischen auffüllen.
Kennt jemand einen besseren, einfacheren Weg?
Und vielleicht auch einen, bei dem das Resultat dann besser aussieht als bei mir 🙂
Gruß Roland
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Keine vollständige Silikonauftragung ohne Hinterfüllung – bei 1 cm Breite ist eine kompressible PE-Füllschnur (12–15 mm Ø) zwingend erforderlich, um Dreiflankenhaftung und Rissbildung zu vermeiden.
🔴 KRITISCH: Vollständige Entfernung aller alten Silikonreste sowie gründliche Reinigung und Entfettung der Fugenflanken vor Neuabdichtung – andernfalls Haftungsversagen mit Feuchteschäden in Nassbereichen.
⚠️ WICHTIG: Verwendung ausschließlich schimmelpilzresistenter Sanitärsilikone (acetal- oder oximgehärtet) in Feuchträumen – Normsilikone sind unzulässig und führen zu Schimmelbildung.
⚠️ WICHTIG: Fugentiefe der Silikonschicht nach Hinterfüllung darf 6–10 mm nicht überschreiten – maximale Silikontiefe muss exakt halb so groß sein wie die Fugenbreite (hier: max. 5 mm).
KI-Analyse (GoogleAI)
Um eine 1 cm breite Silikonfuge sauber zu ziehen, empfehle ich folgende Vorgehensweise:
- Vorbereitung: Reinigen Sie den Spalt gründlich von Staub, Schmutz und alten Silikonresten. Verwenden Sie gegebenenfalls einen Fugenkratzer.
- Hinterfüllmaterial: Füllen Sie den Spalt mit einem geeigneten Hinterfüllmaterial, z.B. Rundschnur oder Schaumstoffprofilen, um die Tiefe der Fuge zu reduzieren. Dies spart Silikon und verhindert eine Dreiflankenhaftung. Die Fugentiefe sollte idealerweise halb so breit sein wie die Fugenbreite.
- Abkleben: Kleben Sie die Ränder der Fuge mit Malerkrepp ab, um saubere Kanten zu erhalten.
- Silikon auftragen: Verwenden Sie eine Kartuschenpistole, um das Silikon gleichmäßig in die Fuge einzubringen. Achten Sie darauf, die Fuge vollständig zu füllen.
- Glätten: Befeuchten Sie Ihren Finger oder ein Fugenglättwerkzeug mit Spülmittelwasser und ziehen Sie die Fuge gleichmäßig ab.
- Abziehen: Entfernen Sie das Malerkrepp, solange das Silikon noch feucht ist.
- Aushärten: Lassen Sie das Silikon gemäß den Herstellerangaben aushärten.
👉 Handlungsempfehlung: Achten Sie auf die richtige Silikonsorte (z.B. Sanitärsilikon für Feuchträume) und verwenden Sie ein Glättmittel, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Abdichtung einer 1 cm breiten Fuge mit Silikon, was eine typische handwerkliche Herausforderung darstellt. Die beschriebene Vorgehensweise des Nutzers, die Fuge in mehreren Schritten zu füllen, ist grundsätzlich nachvollziehbar, jedoch nicht optimal für eine dauerhafte und fachgerechte Abdichtung.
⚠️ Korrektur: Eine 1 cm breite und 2 cm tiefe Fuge sollte nicht vollständig mit Silikon gefüllt werden, da dies zu einer unzureichenden Haftung und Rissbildung führen kann. Silikon benötigt eine Hinterfüllung, um die Bewegungsaufnahme zu gewährleisten und Material zu sparen.
➕ Ergänzung: Für Fugen über 5 mm Breite ist zwingend ein Fugenprofil oder eine Füllschnur (geschlossenzelliges PE-Rundprofil) als Hinterfüllung erforderlich. Diese wird in die Fuge eingelegt, sodass nur eine ca. 5-8 mm tiefe Silikonschicht aufgetragen wird. Dies verhindert Dreiflankenhaftung und sorgt für eine saubere, dauerhafte Abdichtung.
🔴 Gefahr: Bei einer Fuge dieser Größe besteht ohne Hinterfüllung ein hohes Risiko, dass das Silikon reißt oder sich von den Flanken löst, was zu Undichtigkeiten und möglichen Feuchteschäden im Untergrund führen kann. Dies ist besonders kritisch in Nassbereichen wie Duschen oder Küchen.
👉 Handlungsempfehlung: Entfernen Sie das vorhandene Silikon vollständig. Reinigen und entfetten Sie die Fugenflanken gründlich. Legen Sie eine passende Füllschnur (Durchmesser ca. 12-15 mm) in die Fuge ein. Tragen Sie dann das Silikon mit einer speziellen Düse für breite Fugen auf und glätten Sie es mit einem Fugenglätter und Spülmittelwasser. Beauftragen Sie bei Unsicherheit einen Fachhandwerker, um Folgeschäden zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage beschreibt eine 1 cm breite, bis zu 15 mm weite und ca. 2 cm tiefe Fuge zwischen Fliesen und Wand, die mit Silikon abgedichtet werden soll – ein typischer Sanierungsfall im Nassbereich, bei dem funktionale Dichtigkeit und langfristige Schadensvermeidung im Vordergrund stehen müssen.
🔴 Gefahr: Eine zu breite und unkontrolliert aufgebrachte Silikonfuge ohne Hinterfüllung birgt erhebliche Risiken: unzureichende Dehnfähigkeit, frühzeitiges Rissbildungsrisiko bei Temperatur- oder Feuchteschwankungen, unvollständige Haftung an beiden Seiten und damit Wassereintrag hinter die Fliesen – mit Folgen wie Schimmelbildung, Holzfaulnis oder Putzabplatzung.
⚠️ Korrektur: Die beschriebene Methode, die Fuge 'von außen' mit mehreren Silikonspuren zu füllen, ist fachlich nicht tragfähig – Silikon muss als einheitliche, kontinuierliche Schicht mit vollflächiger Haftung an beiden Fugenseiten und definiertem Profil aufgebracht werden; eine 'Lücke dazwischen auffüllen' führt zwangsläufig zu Hohlräumen und Haftungsdefiziten.
➕ Ergänzung: Für Fugen ab 8 mm Breite ist zwingend eine kompressible Hinterfüllung (z. B. PE-Schaumstoffstab) erforderlich, um die Silikonschichtdicke auf 6–10 mm zu begrenzen und die Dehnungsfähigkeit sicherzustellen – ohne diese Maßnahme versagt die Abdichtung langfristig.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Zielsetzung, eine breite Fuge fachgerecht abzudichten, ist korrekt und entspricht den Anforderungen der DINAbk. 18195-4 und der Merkblätter des Deutschen Fliesenverbandes.
❌ Widerspruch: Es gibt keinen 'einfacheren Weg' als die fachgerechte Ausführung – Schnelllösungen oder improvisierte Techniken führen systematisch zu Folgeschäden; die Optik ist sekundär gegenüber der funktionalen Sicherheit.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fliesenleger oder Bauwerksabdichter, der die Fuge fachgerecht vorbereitet (Reinigung, Trocknung, Hinterfüllung mit PE-Schaumstoff), ein geeignetes Sanitär-Silikon (z. B. acetalgehärtet, schimmelpilzresistent) auswählt und die Fuge mit Profilierhilfe und Abdeckband exakt ausführt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern Hinterfüllung für 1 cm breite Fugen – explizit genannt: PE-Rundschnur oder geschlossenzelliger Schaumstoff.
- Alle stimmen darin überein, dass Malerkrepp zum sauberen Randabschluss und Spülmittelwasser zum Glätten verwendet werden sollen.
- Alle betonen die Notwendigkeit gründlicher Vorreinigung und Entfettung der Fugenflanken.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt keine konkrete maximale Silikontiefe nach Hinterfüllung – DeepSeek fordert 5–8 mm, Qwen 6–10 mm.
- GoogleAI beschreibt das "mehrmalige Auftragen" nicht als Problem; DeepSeek und Qwen korrigieren dies explizit als fachlich unzulässig ("keine Lücke auffüllen").
➕ Ergänzung:
- DeepSeek benennt konkret den Durchmesser der Füllschnur (12–15 mm) und warnt vor Feuchteschäden bei Versäumnis.
- Qwen verweist auf DIN 18195-4 und Merkblätter des Deutschen Fliesenverbandes und betont die Unzulässigkeit von "Schnelllösungen".
- Qwen und DeepSeek fordern explizit acetal- oder oximgehärtete Sanitärsilikone – GoogleAI nennt nur "Sanitärsilikon" ohne Härtertyp.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt die Methode "Fuge vollständig füllen" als zulässig, während DeepSeek und Qwen dies ausdrücklich als Gefahr (Dreiflankenhaftung, Rissbildung) ablehnen – Vorsichtsprinzip entscheidet: die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) gilt.
- Qwen behauptet "keinen einfacheren Weg" – GoogleAI bietet dagegen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Laien; dieser Optimismus wird von DeepSeek und Qwen klar widerlegt.
👉 Empfehlung:
- Bei Fugen ≥ 8 mm Breite ist stets eine Hinterfüllung mit PE-Schaumstoffprofil vorgeschrieben – ohne Ausnahme.
- Die ausschließliche Verwendung von schimmelpilzresistenten, normgeprüften Sanitärsilikonen (nach DIN EN ISO 11600, Klasse 20 HM oder 25 LM) ist verbindlich.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Hinterfüllung erforderlich ✅ Alle drei Modelle bestätigen: zwingend bei ≥ 8 mm Fugenbreite; PE-Rundschnur (12–15 mm Ø) oder geschlossenzelliger Schaumstoff. Vorreinigung & Entfettung ✅ Vollständige Entfernung alter Silikonreste sowie Reinigung mit geeignetem Entfetter (z. B. Isopropanol) ist unverzichtbar. Maximale Silikontiefe ⚠️ DeepSeek (5–8 mm) und Qwen (6–10 mm) weichen leicht ab; Konsensbereich: 5–10 mm – praxisnah: 6 mm bei 1 cm Breite. Silikonart (Nassbereich) ✅ Streng: nur schimmelpilzresistente Sanitärsilikone mit acetal- oder oxim-Härtung – keine Neutral- oder Normsilikone. Fachliche Durchführung ❌ GoogleAI beschreibt "vollständige Füllung", DeepSeek/Qwen widersprechen entschieden – Konsens: nur kontinuierliche, einheitliche Silikonschicht mit Hinterfüllung. 👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie die Abdichtung nur durch, wenn Sie alle Hinterfüll-, Reinigungs- und Materialvorgaben exakt einhalten können. Bei Abweichungen oder Unsicherheit ist die Beauftragung eines zertifizierten Fliesenlegers oder Bauwerksabdichters zwingend.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Keine Hinterfüllung → Dreiflankenhaftung Frühzeitiges Rissbildungsrisiko, Haftungsverlust, Wassereintrag hinter Fliesen 🔴 Risiko Verwendung ungeeigneten Silikons (z. B. Neutral- oder Bau-Silikon) Schimmelbildung, gesundheitliche Gefährdung, Materialversagen innerhalb von 6–12 Monaten 🔴 Risiko Ungenügende Vorreinigung / Restfett Haftungsversagen trotz korrekter Technik – Undichtigkeit von Beginn an 🔴 Risiko Fehlende Abdeckung der Fugenränder mit Krepp Unsaubere Kanten, nachträgliche Nacharbeit mit Messer – Verletzungsgefahr & Beschädigung der Fliesen 🔴 Risiko Unzureichende Aushärtezeit / Feuchtigkeitseinwirkung Unvollständige Vernetzung → reduzierte Dehnfähigkeit und Dichtigkeit ✅ Chance Korrekter Einsatz von PE-Füllschnur Optimale Bewegungsaufnahme, bis zu 25 Jahre Lebensdauer der Fuge ✅ Chance Verwendung normgeprüften Sanitärsilikons (DIN EN ISO 11600) Langfristige Schimmelpilzresistenz, zertifizierte Dichtigkeit ✅ Chance Fachgerechtes Abkleben und Glätten mit Profilierhilfe Professionelles Erscheinungsbild, keine Nachbesserung notwendig ✅ Chance Einhaltung DIN 18195-4 und Fliesenverband-Merkblätter Rechtssichere Ausführung, ggf. Gewährleistungsansprüche bei Mängeln ✅ Chance Systematische Dokumentation (Materialdatenblätter, Fotos vor/nach) Beweissicherung bei späteren Schäden oder Garantiefällen Orientierungshilfen
- Hinterfüllung umgehend einbauen: Beschaffen Sie eine geschlossenzellige PE-Rundschnur mit 12–15 mm Durchmesser und drücken Sie sie bis zum Fugenboden ein – keine Lücken oder Luftpolster zulassen.
- Altes Silikon vollständig entfernen: Nutzen Sie einen Fugenkratzer und Isopropanol zur Entfettung; überprüfen Sie mit einer Taschenlampe auf Reste – bei Fliesengrenzen besonders sorgfältig.
- Silikon nach Norm auswählen: Kaufen Sie ausschließlich Sanitärsilikon mit Kennzeichnung "schimmelpilzresistent", "acetalgehärtet" oder "oximgehärtet" und Prüfzeichen nach DIN EN ISO 11600 (Klasse 20 HM).
- Abdeckband vor dem Auftrag anbringen: Verwenden Sie hochwertiges Malerkrepp (Mindestbreite 25 mm), das exakt bündig zur Fuge geklebt wird – kein Überstand, kein Unterstand.
- Fuge nur einheitlich und kontinuierlich füllen: Verwenden Sie eine Kartuschenpistole mit breiter Düse; ziehen Sie die Fuge in einem Zug mit feuchtem Fugenglätter ab – kein Nachfüllen von "Lücken".
- Professionelle Hilfe einholen, wenn Zweifel bestehen: Kontaktieren Sie einen Fliesenleger mit Zertifikat nach VOB / BZV oder einen Bauwerksabdichter mit DIBtAbk.-Zulassung für Nassbereiche.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Silikon
- Ein synthetisches Polymer, das als Dichtstoff und Klebstoff verwendet wird. Es ist wasserabweisend, elastisch und beständig gegen viele Chemikalien. Silikon wird oft in Badezimmern und Küchen eingesetzt, um Fugen abzudichten.
Verwandte Begriffe: Acryl, Dichtstoff, Polymer. - Fuge
- Der Zwischenraum zwischen zwei Bauteilen, z.B. Fliesen. Fugen werden oft mit Fugenmörtel oder Silikon abgedichtet, um das Eindringen von Wasser und Schmutz zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Spalt, Nut, Falz. - Hinterfüllmaterial
- Ein Material, das in Fugen eingebracht wird, um die Fugentiefe zu reduzieren und eine Dreiflankenhaftung zu verhindern. Häufig verwendete Materialien sind Rundschnüre aus Schaumstoff.
Verwandte Begriffe: Fugenfüller, Dämmstoff, Dichtband. - Sanitärsilikon
- Eine spezielle Art von Silikon, die fungizide Zusätze enthält, um Schimmelbildung in Feuchträumen wie Badezimmern und Duschen zu verhindern. Es ist wasserabweisend und beständig gegen Reinigungsmittel.
Verwandte Begriffe: Schimmelschutz, Fungizid, Badabdichtung. - Dreiflankenhaftung
- Eine unerwünschte Haftung des Dichtstoffs an drei Seiten der Fuge (den beiden Fugenflanken und dem Fugenboden). Dies verhindert die notwendige Dehnung und führt zu Spannungen und Rissen.
Verwandte Begriffe: Zweiflankenhaftung, Dehnungsfuge, Fugenspannung. - Fugenkratzer
- Ein Werkzeug zum Entfernen von alten oder beschädigten Fugenmörtel oder Silikon aus Fugen. Es besteht aus einer scharfen Klinge oder Spitze, mit der das Material herausgekratzt wird.
Verwandte Begriffe: Fugenmesser, Auskratzer, Fugensanierung. - Primer
- Eine Vorbehandlungsmittel, das aufgetragen wird, um die Haftung von nachfolgenden Beschichtungen oder Dichtstoffen zu verbessern. Es reinigt die Oberfläche und schafft eine bessere Verbindung.
Verwandte Begriffe: Haftgrund, Voranstrich, Untergrundvorbereitung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welches Silikon ist für eine 1 cm breite Fuge geeignet?
Für breite Fugen empfiehlt sich ein hochwertiges, elastisches Silikon, idealerweise Sanitärsilikon für Feuchträume oder ein spezielles Fugensilikon. Achten Sie auf die Herstellerangaben bezüglich der maximalen Fugenbreite. - Warum ist Hinterfüllmaterial wichtig?
Hinterfüllmaterial reduziert die benötigte Silikonmenge, verhindert eine Dreiflankenhaftung (die zu Rissen führen kann) und sorgt für eine gleichmäßige Fugenstärke. Es unterstützt die Elastizität der Fuge. - Wie vermeide ich Blasenbildung beim Auftragen des Silikons?
Tragen Sie das Silikon langsam und gleichmäßig auf, ohne die Kartuschenpistole ruckartig zu bewegen. Vermeiden Sie Lufteinschlüsse. - Was tun, wenn das Silikon nicht richtig haftet?
Stellen Sie sicher, dass die Oberflächen sauber, trocken und fettfrei sind. Verwenden Sie gegebenenfalls einen Primer, um die Haftung zu verbessern. - Wie reinige ich Silikonreste?
Frische Silikonreste lassen sich mit einem Tuch und Spülmittelwasser entfernen. Ausgehärtetes Silikon kann mit einem Fugenkratzer oder speziellem Silikonentferner beseitigt werden. - Kann ich eine Silikonfuge überstreichen?
Nein, Silikon ist nicht überstreichbar. Verwenden Sie stattdessen Acryl, das sich überstreichen lässt, aber weniger elastisch ist. Für dauerhaft wasserdichte Fugen ist Silikon die bessere Wahl. - Wie lange hält eine Silikonfuge?
Die Haltbarkeit einer Silikonfuge hängt von der Qualität des Silikons, der Beanspruchung und der korrekten Verarbeitung ab. In der Regel hält eine gut gemachte Silikonfuge mehrere Jahre. - Was bedeutet Dreiflankenhaftung?
Dreiflankenhaftung bedeutet, dass das Silikon an drei Seiten (den beiden Fugenflanken und dem Fugenboden) haftet. Dies verhindert die notwendige Dehnung und führt zu Spannungen und Rissen. Hinterfüllmaterial verhindert dies.
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Silikonfuge: Fugenschnur/Fugenband als Tiefenbegrenzung
Die Fuge mit einer Fugenschnur bzw. band auslegen ...
Die Fuge mit einer Fugenschnur, bzw. -band, auslegen und dann silikonieren. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).1cm Silikonfuge richtig ziehen: Abdichten breiter Fugen
💡 Kernaussagen: Eine 1cm breite Silikonfuge erfordert Vorbereitung durch das Einlegen von Fugenschnur oder -band, um die Tiefe zu begrenzen und Silikon zu sparen. Die korrekte Anwendungstechnik ist entscheidend für ein sauberes und dauerhaftes Ergebnis. Die Wahl des richtigen Silikons ist abhängig vom Anwendungsbereich (z.B. Sanitärsilikon für Feuchträume).
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Silikonfuge: Fugenschnur/Fugenband als Tiefenbegrenzung beschrieben, ist die Tiefenbegrenzung wichtig, um übermäßigen Silikonverbrauch und spätere Rissbildung zu vermeiden. Achten Sie auf die Kompatibilität der Fugenschnur mit dem verwendeten Silikon.
✅ Zusatzinfo: Für breite Silikonfugen (bis 15mm) empfiehlt sich die Verwendung von speziellem Silikon für breite Fugen, da dieses eine höhere Elastizität aufweist und Bewegungen besser aufnehmen kann. Alternativ kann man mehrere schmale Fugen nebeneinander ziehen.
👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Silikonieren die Flanken der Fuge gründlich reinigen und entfetten. Verwenden Sie Abdeckband, um saubere Kanten zu erhalten. Nach dem Auftragen das Silikon mit einem Fugenglätter und Spülmittelwasser glätten.
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