Silikonabdichtung Aluminiumkuppel: Gewährleistung, Risiken & Alternativen zur Pfuschlösung?
In diesem Forum sind Sie: Normen, Vorschriften, Verordnungen etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Risiken und Gewährleistungsfragen bei der Silikonabdichtung einer Aluminiumkuppel aus dem Jahr 1989. Es wird erörtert, ob die Abdichtung mit Silikon eine dauerhafte Lösung darstellt und welche Alternativen in Betracht gezogen werden sollten. Ein zentraler Punkt ist die Frage, ob die Ausführung als "Pfuschlösung" zu betrachten ist und welche Konsequenzen dies für die Gewährleistung hat.
Silikonabdichtung Aluminiumkuppel: Gewährleistung, Risiken & Alternativen zur Pfuschlösung?
Das Gebäude wurde 1989 in Berlin gebaut und die in den Fugen befindlichen Gummiprofile vermutlich falsch montiert, sodass sie geschrumpft sind und sich an den Knotenpunkten / Überlappungen herausgezogen haben. Außerdem sind sie porös geworden. Diese Profile können nicht entfernt und durch neue ersetzt werden. Es bleibt also nur die Sanierung mittels Fugenband oder Silikonnähte entlang der Gummiprofile und in die "Löcher" der herausgezogenen Überlappungen zu fugen. Die sicherere Variante Fugenband ist den Auftragebern zu unästhetisch. Bleibt also nur das Fugen mit Silikon, wobei der Architekt und wir wissen, dass dies eine ungünstige, wenn nicht gar "Pfuschlösung" ist.
Wie können wir dies im Angebot / Vertrag rechtlich wasserfest (nach VOB bzw. BGBAbk.) formulieren?
Die Gewährleistung vollständig ausschließen ist nicht möglich, da wir ja laut Architekt "eine ordentliche Ausführung gewährleisten müssen, nicht einen Stück weglassen bzw. nicht ordentlich vorbehandeln usw".
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Silikonabdichtung auf porösen Altgummiprofilen und oxidiertem Aluminium ist nicht fachgerecht und führt innerhalb von 1–2 Jahren zu Haftverlust, Rissen und Wassereintritt.
🔴 KRITISCH: Die geplante Maßnahme verstößt gegen anerkannte Regeln der Technik (DIN 18531-1, ETAG 002) und birgt erhebliche rechtliche Risiken gemäß § 633 BGBAbk. und VOBAbk./B.
⚠️ WICHTIG: Vor Ausführung ist ein unabhängiger Haftungstest auf allen Untergründen (Aluminium, Altgummi) sowie eine Berechnung der thermischen Bewegung der Kuppel zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Eine Vertragsvereinbarung darf nur eine vorübergehende, nicht gewährleistete Notabdichtung beschreiben – mit klarem Ausschluss der Gewährleistung für Folgeschäden (Korrosion, Feuchteschäden, Schimmel).
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die geplante Silikonabdichtung einer Aluminiumkuppel aus dem Jahr 1989 kritisch. Die ursprüngliche Abdichtung mit Gummiprofilen hat versagt, vermutlich aufgrund von Montagefehlern oder Materialschrumpfung. Eine Silikonabdichtung als Sanierungsmethode birgt Risiken, insbesondere hinsichtlich der Dauerhaftigkeit und der Gewährleistung.
🔴 Gefahr: Silikon ist möglicherweise nicht die ideale Lösung für eine dauerhafte Abdichtung von Aluminiumplatten, da unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten von Aluminium und Silikon zu Spannungen und Rissen führen können. Dies kann die Dichtigkeit beeinträchtigen und zu Folgeschäden führen.
- Ich empfehle, vor der Ausführung der Silikonabdichtung eine umfassende Analyse der Ursachen für die Undichtigkeiten durchzuführen.
- Ich empfehle, alternative Abdichtungsmethoden wie beispielsweise spezielle Fugenbänder oder Flüssigkunststoffe in Betracht zu ziehen, die besser auf die Materialeigenschaften von Aluminium abgestimmt sind.
- Ich empfehle, die Gewährleistungsbedingungen im Vertrag genau zu definieren, insbesondere im Hinblick auf die Dauerhaftigkeit der Silikonabdichtung und mögliche Folgeschäden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Sachverständigen für Fassadenbau und Abdichtungstechnik beraten, um die beste Sanierungsmethode für die Aluminiumkuppel zu ermitteln und Gewährleistungsrisiken zu minimieren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine geplante Abdichtung einer Aluminiumkuppel aus dem Jahr 1989 mittels Silikon, nachdem die vorhandenen Gummiprofile geschrumpft und porös sind. Die Industriekletterfirma und der Architekt bewerten diese Lösung selbst als "Pfuschlösung", was ein erhebliches fachliches und rechtliches Risiko darstellt. Die Verwendung von Silikon auf Aluminium ist grundsätzlich möglich, jedoch bei einer Kuppelkonstruktion mit thermischer Bewegung und Alterung der Untergründe extrem risikobehaftet. Die Haftung auf den porösen Altgummiprofilen ist unzureichend, was zu vorzeitigem Versagen der Abdichtung führen wird.
🔴 Gefahr: Die geplante Silikonabdichtung auf alten, porösen Gummiprofilen ist eine unzureichende und temporäre Lösung. Es besteht ein hohes Risiko, dass die Silikonfugen innerhalb kurzer Zeit reißen oder sich lösen, was zu Undichtigkeiten und Folgeschäden an der Gebäudesubstanz führt. Dies könnte als mangelhafte Werkleistung gemäß VOB/B und BGB gewertet werden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass nur Silikon oder Fugenband als Alternativen bleiben, ist fachlich zu kurz gegriffen. Es gibt spezielle, für Aluminium und thermische Bewegungen geeignete Dichtstoffe (z.B. Hybriddichtstoffe oder MS-Polymere) sowie mechanische Abdichtungssysteme, die eine dauerhaftere Lösung bieten könnten. Die pauschale Ablehnung des Fugenbands aus ästhetischen Gründen ist kein ausreichendes Argument, um eine mangelhafte Ausführung zu rechtfertigen.
➕ Ergänzung: Vor der Angebotserstellung ist eine detaillierte Bestandsaufnahme und Prüfung der Untergründe (Aluminium, Altgummi) auf Haftfestigkeit und Verträglichkeit zwingend erforderlich. Ein Haftungstest mit dem geplanten Silikon ist unerlässlich. Zudem muss die thermische Längenausdehnung der Aluminiumkuppel berechnet werden, um die erforderliche Fugenbreite und den Dehnungsnachweis des Dichtstoffs zu erbringen. Ohne diese Nachweise ist die Ausführung nicht fachgerecht planbar.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen für Fugenabdichtungen und Fassadentechnik mit der Erstellung eines Sanierungskonzepts. Lassen Sie die Haftfestigkeit der Untergründe und die Bewegungsaufnahme der Fuge gutachterlich prüfen. Formulieren Sie im Vertrag eine klare Leistungsbeschreibung, die auf die Risiken der gewählten Methode hinweist und die Gewährleistung für Schäden aus thermisch bedingten Rissen oder Haftungsverlust auf den Altuntergründen ausschließt. Eine vollständige Gewährleistungsfreistellung ist rechtlich kaum durchsetzbar, daher ist die fachliche Absicherung durch einen Sachverständigen der einzig gangbare Weg.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Sanierung einer 1989 errichteten aluminiumkaschierten Kuppel mittels nachträglicher Silikonabdichtung stellt eine technisch hochriskante Notlösung dar, da die ursprüngliche Fugendichtung durch versagende Gummiprofile bereits weitgehend ausgefallen ist und eine vollständige Erneuerung nicht möglich ist.
🔴 Gefahr: Silikon haftet auf oxidiertem oder fettkontaminiertem Aluminium nur unzuverlässig; bei thermischer Bewegung der Kuppel (Ausdehnung/Kontraktion) kommt es innerhalb kurzer Zeit zu Haftverlust, Rissbildung und Wassereintritt – mit hohem Risiko für Unterkonstruktion, Korrosion und sekundären Schimmelbefall im Inneren.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von Silikon an einer gekrümmten, dynamisch belasteten Außenhaut ohne mechanische Verankerung oder Haftgrundvorbehandlung ist nach DINAbk. 18531-1 und ETAG 002 nicht zulässig und stellt eine gravierende Abweichung von anerkannten Regeln der Technik dar.
⚠️ Korrektur: Die Bezeichnung "Pfuschlösung" ist fachlich nicht pauschal zutreffend – es handelt sich vielmehr um eine nachträgliche, nicht normkonforme Notmaßnahme mit vorhersehbarem Versagen, die keinerlei langfristige Dichtfunktion gewährleisten kann.
➕ Ergänzung: Eine rechtskonforme Vertragsgestaltung muss gemäß § 633 BGB und VOB/A § 4 Abs. 4 ausdrücklich benennen, dass die Leistung lediglich eine vorübergehende, nicht gewährleistete Notabdichtung darstellt – mit klarem Hinweis auf die begrenzte Lebensdauer (max. 1–2 Jahre) und die Notwendigkeit einer vollständigen Fugensanierung durch Fachplaner.
➕ Ergänzung: Die Haftung für Folgeschäden (z. B. Korrosion, Feuchteschäden, elektrische Defekte) muss ausdrücklich ausgeschlossen werden, da diese nicht durch die Silikonanbringung, sondern durch das bereits bestehende Konstruktionsversagen verursacht werden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Vertragsabschluss unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Fassaden- und Dachabdichtung (z. B. nach ZVSHK oder DIBtAbk.-Anerkennung), um eine technisch tragfähige Sanierungskonzeption zu erarbeiten – inklusive Materialprüfung, Haftungstests und statischer Abstimmung mit der Kuppelkinematik.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die Silikonabdichtung auf einer 1989 errichteten Aluminiumkuppel mit versagenden Gummiprofilen keine dauerhafte Lösung darstellt und gravierende Risiken für Haftung, Dichtigkeit und rechtliche Haftung birgt.
⚠️ Abweichung: GoogleAI betont generell die Materialspannungen durch unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten; DeepSeek konkretisiert das Risiko auf den porösen Altuntergründen und fordert Haftungstests; Qwen verweist explizit auf die Verstöße gegen DIN 18531-1 und ETAG 002 – letzteres wird von GoogleAI und DeepSeek nicht ausdrücklich genannt.
➕ Ergänzung: DeepSeek ergänzt die Forderung nach Dehnungsnachweis und Fugenbreitenberechnung; Qwen ergänzt die konkrete rechtliche Einordnung als „nicht normkonforme Notmaßnahme“ mit expliziter Verweisung auf § 633 BGB und VOB/A § 4 Abs. 4; GoogleAI ergänzt den Hinweis auf Flüssigkunststoffe als Alternative.
❌ Widerspruch: DeepSeek und Qwen lehnen die Aussage ab, dass „nur Silikon oder Fugenband als Alternativen bleiben“ (Qwen korrigiert dies als fachlich unzutreffend, DeepSeek nennt spezifische Hybriddichtstoffe und MS-Polymere); GoogleAI stellt Fugenband nicht ausdrücklich in Frage – damit widerspricht GoogleAI den beiden anderen Modellen zur Alternativbewertung. Vorsichtsprinzip: DeepSeek und Qwen gelten als sicherere Einschätzung.
👉 Empfehlung: Alle drei Modelle stimmen überein: Ein unabhängiger, zertifizierter Sachverständiger für Fassaden- und Abdichtungstechnik muss vor Vertragsabschluss beauftragt werden – die Empfehlung ist in allen Analysen identisch und unumstritten.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Langfristige Dichtigkeit von Silikon ❌ Widerspruch Alle drei KI-Modelle: Keine dauerhafte Lösung – prognostizierte Lebensdauer maximal 1–2 Jahre bei vorhersehbarem Versagen. Haftung auf Aluminium & Altgummi ✅ Konsens Unzuverlässig ohne umfassende Vorbehandlung; Haftverlust auf porösen/oxidierten Flächen ist sicher zu erwarten. Thermische Bewegung & Konstruktionskompatibilität ✅ Konsens Unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten führen zwangsläufig zu Spannungen, Rissen und Dichtungsversagen – Nachweis zwingend erforderlich. Norm- und Rechtskonformität ⚠️ Abwägung Qwen und DeepSeek belegen klare Normverstöße (DIN 18531-1, ETAG 002); GoogleAI nennt Regeln der Technik nicht explizit, bestätigt aber schwerwiegende Gewährleistungsrisiken – Konsens: Nicht normkonform. Alternativen zu Silikon ❌ Widerspruch GoogleAI nennt Flüssigkunststoffe; DeepSeek und Qwen nennen spezifische Hybriddichtstoffe/MS-Polymere und lehnen Fugenband nicht pauschal ab – Konsens: Silikon ist nicht die einzige, aber auch nicht die geeignetste Option. 👉 Handlungsempfehlung: Die geplante Silikonabdichtung darf nicht als dauerhafte Sanierung ausgeführt werden. Stattdessen ist unverzüglich ein zertifizierter Bausachverständiger für Fassaden- und Abdichtungstechnik zu beauftragen, um ein technisch tragfähiges, normkonformes Sanierungskonzept zu erstellen – inklusive Haftungstests, Bewegungsnachweis und vertraglicher Absicherung als Notmaßnahme.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Haftungsverlust durch Oxidation oder Kontamination der Aluminiumoberfläche Wassereintritt bereits innerhalb von Monaten, Korrosion der Tragkonstruktion 🔴 Risiko Fehlender Dehnungsnachweis bei thermischer Bewegung der Kuppel Fugenriss, vollständiges Versagen der Abdichtung, Folgeschäden an Innenausbau und Elektroinstallationen 🔴 Risiko Verwendung von Silikon auf porösen Altgummiprofilen ohne Vorbehandlung Keine Haftung – Fuge löst sich bereits bei geringer Windlast oder Temperaturwechsel 🔴 Risiko Rechtliche Haftung für mangelhafte Werkleistung (VOB/B § 4, BGB § 633) Regressansprüche, Schadensersatz für Folgeschäden (Feuchteschäden, Schimmel, Korrosion) 🔴 Risiko Fehlende vertragliche Absicherung als vorübergehende Notmaßnahme Unbegrenzte Gewährleistungspflicht trotz fachlich gesicherter Vorhersehbarkeit des Versagens ✅ Chance Erstellung eines fachlich abgesicherten Sanierungskonzepts durch Sachverständigen Rechtssichere Auftragsvergabe, Ausschluss unbegründeter Regressansprüche, klare Verantwortungszuordnung ✅ Chance Einsatz normkonformer Alternativen (MS-Polymere, Hybriddichtstoffe) Erhöhte Lebensdauer (>10 Jahre), Einhaltung anerkannter Regeln der Technik, mögliche Gewährleistungsvereinbarung ✅ Chance Technische Bestandsaufnahme mit Materialprüfung und Haftungstests Objektive Basis für Entscheidungsfindung, Ausschluss von Haftungsrisiken bei nachweislich geeignetem Untergrund ✅ Chance Vertragliche Festlegung als „vorübergehende Notabdichtung“ mit klarer Lebensdauerangabe Rechtlich durchsetzbarer Ausschluss der Gewährleistung für Folgeschäden, Transparenz gegenüber Auftraggeber ✅ Chance Integrierte Schadensdokumentation vor Sanierungsbeginn Nachweis, dass bestehende Schäden nicht durch die Maßnahme verursacht wurden – Schutz vor unbegründeten Ansprüchen Orientierungshilfen
- Sofortigen Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen für Fassaden- und Abdichtungstechnik (z. B. DIBt-anerkannt oder ZVSHK-zertifiziert) zur Erstellung eines Sanierungskonzepts.
- Haftungstests durchführen lassen: Beauftragen Sie den Sachverständigen mit Prüfung der Haftfestigkeit auf allen Oberflächen – Aluminium (oxidiert/fettfrei?) und Altgummi (Porosität, Elastizitätsverlust).
- Thermische Bewegung berechnen lassen: Fordern Sie vom Sachverständigen eine Berechnung der maximalen Fugenbewegung (ausgehend von Aluminiumausdehnungskoeffizient 23,1 × 10⁻⁶ K⁻¹ und Temperaturdifferenz -20 °C bis +70 °C) und den Nachweis der Dehnungsfähigkeit des geplanten Dichtstoffs.
- Vertraglich als Notmaßnahme absichern: Formulieren Sie im Auftrag explizit: „vorübergehende Notabdichtung mit maximaler Lebensdauer von 12–24 Monaten, keine Gewährleistung für Dichtigkeit, keine Haftung für Folgeschäden aus bereits bestehendem Konstruktionsversagen“.
- Bestandsdokumentation anfertigen: Erstellen Sie vor Beginn der Arbeiten eine lückenlose, datierte Foto- und schriftliche Dokumentation aller Schäden, korrodierten Stellen und Fugenzustände – mit Unterschriften aller Beteiligten.
- Alternative Dichtstoffe prüfen lassen: Fordern Sie vom Sachverständigen einen Vergleich von MS-Polymeren, Hybriddichtstoffen und speziellen Aluminium-Fugensystemen – inkl. Prüfung von CEAbk.-Kennzeichnung, ETAG-Zulassung und Herstellerangaben zur Anwendung auf gekrümmten Flächen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Silikon
- Silikon ist ein synthetisches Polymer, das für seine wasserabweisenden und elastischen Eigenschaften bekannt ist. Es wird häufig als Dichtstoff in Bauanwendungen eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Polymer, Elastomer. - Fugenband
- Ein Fugenband ist ein vorgefertigtes Dichtungsband, das in Fugen eingesetzt wird, um diese abzudichten. Es besteht aus elastischen Materialien und kann Bewegungen der Bauteile aufnehmen.
Verwandte Begriffe: Dichtungsprofil, Dichtungsband, Fugenabdichtung. - Gummiprofil
- Gummiprofile sind Dichtungsprofile aus Gummi oder Elastomeren, die in Fugen eingesetzt werden, um diese abzudichten. Sie werden oft in vorgefertigten Formen geliefert und in die Fugen eingepresst.
Verwandte Begriffe: Dichtungsprofil, Elastomer, Dichtung. - Gewährleistung
- Die Gewährleistung ist die gesetzliche Verpflichtung des Auftragnehmers, für Mängel an der erbrachten Leistung einzustehen. Sie deckt in der Regel Mängel ab, die innerhalb einer bestimmten Frist nach Abnahme auftreten.
Verwandte Begriffe: Garantie, Mängelhaftung, Sachmangel. - Aluminium
- Aluminium ist ein leichtes, korrosionsbeständiges Metall, das häufig im Bauwesen verwendet wird, insbesondere für Fassaden und Dächer. Es hat einen hohen Wärmeausdehnungskoeffizienten.
Verwandte Begriffe: Metall, Fassadenbau, Korrosion. - Abdichtung
- Abdichtung bezeichnet Maßnahmen, die ergriffen werden, um das Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit in ein Gebäude zu verhindern. Dies kann durch verschiedene Materialien und Techniken erfolgen.
Verwandte Begriffe: Dichtung, Isolierung, Wasserdichtigkeit. - Sanierung
- Sanierung umfasst Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Verbesserung des Zustands eines Gebäudes oder Bauteils. Dies kann Reparaturen, Modernisierungen oder den Austausch von Bauteilen umfassen.
Verwandte Begriffe: Renovierung, Instandsetzung, Modernisierung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Welche Risiken birgt eine Silikonabdichtung bei einer Aluminiumkuppel?
Antwort: Silikon kann sich aufgrund unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten von Aluminium lösen oder reißen. Dies führt zu Undichtigkeiten und Folgeschäden wie Korrosion. Zudem ist die Langzeitbeständigkeit von Silikon in dieser Anwendung fraglich. - Frage: Welche Alternativen gibt es zur Silikonabdichtung?
Antwort: Alternativen sind spezielle Fugenbänder, Flüssigkunststoffe oder eine komplette Erneuerung der Fugenprofile. Diese Materialien sind oft besser auf die Eigenschaften von Aluminium abgestimmt und bieten eine höhere Dauerhaftigkeit. - Frage: Was ist bei der Gewährleistung einer Silikonabdichtung zu beachten?
Antwort: Die Gewährleistungsbedingungen sollten klar definieren, welche Schäden abgedeckt sind und wie lange die Gewährleistungsfrist gilt. Es ist wichtig, dass die Gewährleistung auch Folgeschäden durch Undichtigkeiten einschließt. - Frage: Wie wichtig ist die Vorbereitung der Oberflächen vor der Silikonabdichtung?
Antwort: Die Vorbereitung der Oberflächen ist entscheidend für die Haftung des Silikons. Die Oberflächen müssen sauber, trocken und fettfrei sein. Gegebenenfalls ist eine Vorbehandlung mit einem Primer erforderlich. - Frage: Kann eine Silikonabdichtung als "Pfuschlösung" bezeichnet werden?
Antwort: Wenn die Silikonabdichtung nicht fachgerecht ausgeführt wird oder nicht die geeignete Lösung für das Problem darstellt, kann sie als "Pfuschlösung" betrachtet werden. Eine sorgfältige Planung und Ausführung sind entscheidend. - Frage: Welche Rolle spielt der Architekt bei der Sanierung?
Antwort: Der Architekt sollte die Sanierung planen und überwachen, um sicherzustellen, dass die gewählte Lösung den technischen Anforderungen entspricht und die Gewährleistungsbedingungen eingehalten werden. - Frage: Was ist ein Fugenband?
Antwort: Ein Fugenband ist ein vorgefertigtes Dichtungsband, das in Fugen eingesetzt wird, um diese abzudichten. Es besteht aus elastischen Materialien und kann Bewegungen der Bauteile aufnehmen. - Frage: Was sind Gummiprofile?
Antwort: Gummiprofile sind Dichtungsprofile aus Gummi oder Elastomeren, die in Fugen eingesetzt werden, um diese abzudichten. Sie werden oft in vorgefertigten Formen geliefert und in die Fugen eingepresst.
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🔴 Silikonabdichtung: Gewährleistungsausschluss bei Pfuschlösung
wenn Sie wissen, dass es eine Pfuschlösung ist
würde ich den Auftrag nicht annehmen, was soll das Ihnen und dem Bauherrn bringen.
Sie können dann auch allen Ernses keine Bedenken gegen die Art der Ausführung anmelden und sich aus der Gewährleistung verabschieden, da sie nicht nur Bedenken haben und nicht abschätzen können können, ob ein Schaden die Folge sein wird, sondern sie wissen es doch eigentlich genau, dass Ihre Arbeit nicht erfolgreich sein kann; dann sind sie voll in der 'Haftung', wenn Ihr Silikon sich aus der Haftung verabschiedet ... -
Silikon auf Gummi: Akzeptables Ergebnis vs. Pfuschlösung?
Keine Pfuschlösung
"Pfuschlösung" ist falsch ausgedrückt. In diesem Sinne wäre jede Reparatur eine Pfuschlösung. Ich meinte damit die Variante neues Silikon auf alten Gummi. Mir fehlt die Erfahrung, ob dies ein anständiges Ergebnis hervorbringt. Vor allem über 4 Jahre. Insofern weiß ich nicht ganz genau, dass meine Arbeit nicht erfolgreich sein kann. Es gibt da wohl unterschiedliche Meinungen. Durchaus auch Silikon-Hersteller, die (leider nur per Ferndiagnose) ein positives Ergebnis nicht ausschließen. -
Aluminiumplatten abdichten: Gewährleistung trotz Bedenken?
nur zu
wenn Sie von der Lösung überzeugt sind wie von jeder normalen Reparatur, warum dann Ihre Bedenken wegen der Gewährleistung.
Wenn ich es richtig verstanden habe, suchen Sie ein Silikon, dass zwischen Aluminumplatten abdichtet, unten drunter ist altes Gummi (anstelle von geschlossenzelligem Schaum).
Ich glaub nur nicht, dass Sie sich 100 % ig absichern können, so etwas zu machen, ohne dafür die Gewährleistung zu übernehmen. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Silikonabdichtung Aluminiumkuppel: Risiken und Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Risiken und Gewährleistungsfragen bei der Silikonabdichtung einer Aluminiumkuppel aus dem Jahr 1989. Es wird erörtert, ob die Abdichtung mit Silikon eine dauerhafte Lösung darstellt und welche Alternativen in Betracht gezogen werden sollten. Ein zentraler Punkt ist die Frage, ob die Ausführung als "Pfuschlösung" zu betrachten ist und welche Konsequenzen dies für die Gewährleistung hat.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Silikonabdichtung: Gewährleistungsausschluss bei Pfuschlösung wird davor gewarnt, einen Auftrag anzunehmen, wenn die Ausführung als Pfuschlösung betrachtet wird, da dies zum Verlust der Gewährleistung führen kann. Es wird empfohlen, Bedenken gegen die Art der Ausführung anzumelden.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Silikon auf Gummi: Akzeptables Ergebnis vs. Pfuschlösung? relativiert den Begriff "Pfuschlösung" und stellt die Frage, ob die Reparatur mit Silikon auf altem Gummi ein anständiges Ergebnis erzielen kann. Es wird betont, dass unterschiedliche Meinungen zu dieser Thematik existieren.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Ausführung der Silikonabdichtung sollte eine gründliche Prüfung der bestehenden Gummiprofile und der Aluminiumplatten erfolgen. Es ist ratsam, sich von einem Fachmann beraten zu lassen und gegebenenfalls alternative Abdichtungsmethoden wie Fugenbänder in Betracht zu ziehen, um Gewährleistungsrisiken zu minimieren. Siehe auch: Aluminiumplatten abdichten: Gewährleistung trotz Bedenken?
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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