Fallrohre in Bodenplatte abdichten: Bitumenbahn, Dickbeschichtung & fachgerechte Ausführung?

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Fallrohre in Bodenplatte abdichten: Bitumenbahn, Dickbeschichtung & fachgerechte Ausführung?

Moin moin,
Wir lassen gerade ein Einfamilienhaus erstellen ohne Keller.
Ich habe ein Frage zur Feuchtigkeitsabsperrung auf der Bodenplatte. Unter unseren Mauern (erste Steinreihe ) wurden eine 200 Bitumenbahn gelegt. Die Bodenplatte soll später mit Bitumenbahnen verschweißt werden und an diese 200 Bitumen Dachpappe angeschlossen werden. So weit so gut denke ich. Jetzt meine Frage, durch diese verschweißten Bahnen gehen jetzt ja die Abflussrohre / Fallrohre KG Rohr und KH Rohr grau in die Schmutz und Regenwasseranschlüsse. Dazu werden die Bahnen aufgeschnitten. Sowie es aussieht werden die Handwerker das so lassen. Ich möchte jetzt das dicht verschließen um die Rohre herum. Meine Idee war dieses mit Bitumen Dickbeschichtung zumachen. Darf man dieses, oder sind vielleicht diese HT PVC Hartrohre gar nicht Bitumen verträglich und würden irgendwann spröde werden. Manschetten um die Fallrohre zulegen wird schwierig, weil schon eingebaut die Rohre und dann zum Teil halb in der Wand drinnen.
Wie würde man dies Fachgerecht ausführen? Oder braucht man gar nicht zu unternehmen.
Würde mich sehr über eine Antwort freuen, weil ich zeitlich so langsam unter zuzwang bin.
Gruß
Timo
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Verzicht auf fachgerechte Durchdringungsabdichtung – jede Rohrdurchführung durch die Bitumenabdichtungsebene muss nach DINAbk. 18195-4 und DIN EN 13965 abgedichtet werden; „So lassen“ ist rechtlich und technisch unzulässig.

    🔴 KRITISCH: Keine Verwendung von Bitumen-Dickbeschichtung auf HT-PVC-Rohren – Gefahr der Weichmacherauslaugung, Versprödung und Rissbildung mit sofortiger Dichtheitsgefährdung.

    ⚠️ WICHTIG: Verwendung ausschließlich geprüfter, rohr- und bitumenverträglicher Systeme (z. B. vulkanisierte Dichtmanschetten, PMMA-basierte Flüssigkunststoffe oder mehrschichtige elastische Abdichtungssysteme).

    ⚠️ WICHTIG: Dokumentation der Abdichtungsausführung (Fotos, Herstellerzertifikate, Verlegeprotokoll) für Gewährleistung und spätere Nachweise.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Fallrohre in Ihrer Bodenplatte abdichten möchten. Hier sind einige Punkte, die Sie beachten sollten:

    • Bitumenbahn: Die Bitumenbahn unter den Mauern ist ein guter Anfang.
    • Abdichtung der Rohrdurchführungen: Die Durchführung der Fallrohre durch die Bodenplatte ist kritisch. Hier muss eine fachgerechte Abdichtung erfolgen, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    • Materialien: Verwenden Sie für die Abdichtung der Rohrdurchführungen geeignete Manschetten oder Dichtungen, die speziell für diesen Zweck vorgesehen sind.
    • Dickbeschichtung: Eine zusätzliche Dickbeschichtung kann sinnvoll sein, um die Abdichtung zu verstärken.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitseintritt und langfristigen Schäden an der Bausubstanz führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Abdichtung der Fallrohre von einem erfahrenen Handwerker oder Bauabdichtungsspezialisten durchführen, um sicherzustellen, dass sie fachgerecht ausgeführt wird.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Abdichtung von Fallrohren (KG- und HT-Rohre) in der Bodenplatte eines Neubaus ohne Keller. Der Bauherr hat erkannt, dass die Bitumenbahnen um die Rohre herum aufgeschnitten wurden und eine nachträgliche Abdichtung erforderlich ist. Seine Idee, Bitumen-Dickbeschichtung zu verwenden, ist grundsätzlich nachvollziehbar, birgt jedoch spezifische Risiken.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von Bitumen-Dickbeschichtung auf HT-Rohren (PVC) ist kritisch. Bitumen kann Weichmacher aus dem PVC lösen, was zu Versprödung und Rissbildung führen kann. Dies gefährdet die langfristige Dichtheit der Rohrdurchführung und kann zu Undichtigkeiten und Feuchteschäden führen.

    ➕ Ergänzung: Fachgerecht wäre die Verwendung von speziellen Dichtmanschetten oder -kragen, die für die jeweilige Rohrart (KG oder HT) und die Bitumenabdichtung zugelassen sind. Diese werden um das Rohr gelegt und mit der Bitumenbahn verschweißt. Alternativ sind lösemittelfreie, bitumenverträgliche Dichtstoffe oder spezielle Flüssigkunststoffe (z.B. auf PMMA-Basis) geeignet, die eine flexible und dauerhafte Abdichtung gewährleisten.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Abdichtung nicht notwendig sei, ist falsch. Jede Durchdringung der Abdichtungsebene muss fachgerecht abgedichtet werden, da sonst kapillare Feuchtigkeit oder drückendes Wasser eindringen kann. Ein einfaches "So lassen" ist nicht akzeptabel.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung. Dieser kann die Rohrdurchführungen fachgerecht mit geprüften Systemen (z.B. Dichtmanschetten oder Flüssigkunststoff) abdichten. Verzichten Sie auf Eigenleistungen mit Bitumen-Dickbeschichtung, da dies zu Folgeschäden führen kann. Dokumentieren Sie die Ausführung für die Gewährleistung.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Abdichtung von Durchdringungen (KG- und KH-Fallrohre) durch eine bituminöse Abdichtungsebene auf der Bodenplatte eines kellerlosen Einfamilienhauses – eine kritische Schnittstelle für die langfristige Wasserdichtheit der Bauwerksabdichtung.

    🔴 Gefahr: Eine bloße Aufschneidung der Bitumenbahnen ohne fachgerechte Durchdringungsabdichtung führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu kapillarem Wassertransport entlang der Rohroberfläche und damit zu Feuchteschäden, Schimmelbildung und Korrosion von Bauteilen – insbesondere bei fehlender horizontaler Sperrschicht unter der Bodenplatte oder bei hohem Grundwasserstand.

    ⚠️ Korrektur: Bitumen-Dickbeschichtung ist grundsätzlich nicht als alleinige Abdichtung für Rohrdurchdringungen geeignet – sie bietet keine dauerhafte, bewegungsaufnehmende, haftfeste und chemisch kompatible Verbindung zu HT-PVC-Rohren; zudem fehlt die notwendige mechanische Verankerung und Dehnungsfähigkeit bei Setzung oder Temperaturwechsel.

    ➕ Ergänzung: Fachgerechte Lösungen erfordern entweder spezielle bitumenverträgliche, vulkanisierte Manschetten mit integrierter Klebeschicht und Überdeckung durch die Bahnen, oder – bei bereits eingebauten Rohren – eine mehrschichtige, bewegungsaufnehmende Abdichtung mit primärer Haftgrundierung, elastischer Bitumen- oder Polyurethan-Abdichtungsmasse und einer zweiten, überlappenden Bitumenbahn-Schicht mit mindestens 15 cm Überstand um das Rohr.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ‚man nichts unternehmen muss‘, ist grundlegend falsch: Jede Durchdringung einer horizontalen Abdichtungsebene stellt eine potenzielle Schwachstelle dar und muss nach DIN 18195-4 bzw. DIN EN 13965 explizit abgedichtet werden – auch bei kellerlosen Bauweisen.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Planung mit einer durchgängigen, verschweißten Bitumenbahn auf der Bodenplatte und deren Anschluss an die Wandabdichtung ist korrekt und entspricht der anerkannten Regeln der Technik.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 4108-3 oder mit Zertifizierung nach RAL-RG 620), um die aktuelle Ausführung vor Ort zu begutachten und eine nachträglich fachgerechte Durchdringungsabdichtung zu planen und zu überwachen – dies ist zwingend erforderlich, bevor die Estrich- oder Bodenbelagsausführung erfolgt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die Abdichtung der Fallrohre durch die Bodenplatte zwingend erforderlich ist – keine „Durchdringung ohne Schutz“.
    • Alle betonen die Gefahr von Feuchtigkeitseintrag, Schimmelbildung und langfristigen Bauschäden bei mangelhafter Abdichtung.
    • Alle fordern die Beauftragung eines Fachbetriebs bzw. Sachverständigen zur Ausführung bzw. Überwachung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Bitumen-Dickbeschichtung als „sinnvoll“, ohne Einschränkung für PVC-Rohre; DeepSeek und Qwen widersprechen dies deutlich und benennen sie als ungeeignet bzw. gefährlich für HT-Rohre.
    • Qwen formuliert die fachliche Anforderung präziser mit Verweis auf DIN 18195-4 und DIN EN 13965; GoogleAI nennt Normen nicht, DeepSeek erwähnt keine konkreten Normen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt konkret die Materialeigenschaften (Weichmacher-Auslaugung durch Bitumen bei PVC) und nennt Alternativen wie PMMA-Flüssigkunststoffe.
    • Qwen ergänzt die konstruktive Ausführungsdetails: notwendige Überstände (min. 15 cm), Haftgrundierung, mehrschichtige Systeme und Verankerungselemente.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI bewertet Bitumen-Dickbeschichtung neutral bis positiv; DeepSeek und Qwen klassifizieren sie – insbesondere für HT-Rohre – als technisch unzulässig und schädigend → Vorsichtsprinzip: sicherere Einschätzung von DeepSeek/Qwen gilt.
    • Qwen stellt klar, dass „keine Abdichtung nötig“ eine grundlegende Fehleinschätzung ist; GoogleAI formuliert das nicht so entschieden – hier wird Qwens Aussage priorisiert.

    👉 Empfehlung: Alle drei Modelle stimmen in der Kernhandlung überein: Nachträgliche Abdichtung durch zertifizierten Fachbetrieb – jedoch mit klarem Ausschluss von Bitumen-Dickbeschichtung auf HT-Rohren und unter Einhaltung normativer Anforderungen wie DIN 18195-4.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Notwendigkeit der AbdichtungAlle KI-Modelle einig: Jede Durchdringung der Abdichtungsebene muss fachgerecht abgedichtet werden – kein „So lassen“; basierend auf DIN 18195-4 und DIN EN 13965.
    Verwendbarkeit von Bitumen-DickbeschichtungDeepSeek und Qwen widersprechen GoogleAI deutlich: Bitumen-Dickbeschichtung ist für HT-PVC-Rohre ungeeignet und schädlich; KI-Konsens: strikter Ausschluss auf PVC.
    Geeignete AlternativenEinigkeit über vulkanisierte Dichtmanschetten, bitumenverträgliche Flüssigkunststoffe (PMMA, PU) und mehrschichtige elastische Systeme mit Überstand und Haftgrund.
    Fachliche Durchführung⚠️Alle fordern Fachbetrieb – Qwen präzisiert zusätzlich: zertifizierter Sachverständiger nach DIN 4108-3 oder RAL-RG 620; DeepSeek betont Dokumentation; GoogleAI bleibt vage.
    Normative Verankerung⚠️Qwen benennt explizit DIN 18195-4 und DIN EN 13965; DeepSeek und GoogleAI nennen keine Normen – KI-Konsens: Normen sind maßgeblich, aber nur Qwen liefert konkrete Referenzen.

    👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie keinerlei Abdichtungsarbeiten selbst durch – beauftragen Sie unverzüglich einen RAL-zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung, der die Rohrdurchführungen nach DIN 18195-4 mit geprüften, rohrspezifischen Systemen (keine Bitumen-Dickbeschichtung auf HT-Rohren!) abdichtet und die Ausführung vollständig dokumentiert.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzulässige Bitumen-Dickbeschichtung auf HT-PVC-RohrenVersprödung, Rissbildung, sofortige Undichtheit, langfristige Feuchteschäden
    🔴 RisikoFehlende oder unvollständige DurchdringungsabdichtungKapillarer Wassertransport, Schimmelbildung, Korrosion, Bauschäden, Gewährleistungsverlust
    🔴 RisikoVerwendung nicht zertifizierter oder inkompatibler DichtstoffeHaftungsverlust, Delamination, Bewegungsrisiko bei Setzung, Schichtablösung
    🔴 RisikoKeine Dokumentation der AbdichtungsausführungUnnachweisbare Gewährleistung, Probleme bei Schadensfällen oder Verkauf, Ausschluss von Haftung
    🔴 RisikoVerzögerung der Abdichtung bis nach Estrich- oder BelagseinbauNachträgliche Öffnung erforderlich, erhebliche Kosten, Schäden an Ausbaugewerken, Baustelleneinschränkung
    ✅ ChanceEinsatz geprüfter Dichtmanschetten mit VerschweißungDauerhafte, bewegungsaufnehmende, normkonforme Dichtheit mit Lebensdauer > 30 Jahre
    ✅ ChanceFachliche Begutachtung durch zertifizierten SachverständigenRechtssichere Dokumentation, Gewährleistungsabsicherung, klare Verantwortungszuordnung
    ✅ ChanceIntegration der Abdichtung vor EstrichverlegungOptimale Zugänglichkeit, vollständige Kontrolle, minimale Folgekosten, reibungsloser Bauprozess
    ✅ ChanceVerwendung lösemittelfreier, umweltfreundlicher Abdichtungssysteme (z. B. PMMA)Gesundheitliche Unbedenklichkeit, hohe Flexibilität, hohe Chemikalienbeständigkeit, kurze Trocknungszeiten
    ✅ ChanceStandardisierung nach DIN-Richtlinien in zukünftigen ProjektenVermeidung von Planungsfehlern, Senkung von Risikokosten, höhere Bauqualität, bessere Wertstabilität

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachbeauftragung: Kontaktieren Sie noch heute einen RAL-zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung (z. B. nach RAL-RG 620) – keine Eigenleistungen durchführen.
    2. Materialauswahl klären: Vereinbaren Sie vor Ort, dass ausschließlich geprüfte Systeme eingesetzt werden – explizit kein Bitumen auf HT-Rohren; fordern Sie Herstellerzertifikate für Kompatibilität (PVC/Bitumen).
    3. Dokumentation sicherstellen: Vereinbaren Sie mit dem Fachbetrieb vor Beginn: Fotos aller Durchführungen vor und nach Abdichtung, Verlegeprotokoll, Kopien der Zertifikate – alles als Teil der Gewährleistungsunterlagen.
    4. Termin priorisieren: Lassen Sie die Abdichtung vor Estrichverlegung ausführen – nicht nachträglich; vereinbaren Sie einen Termin vor Abschluss der Rohbauarbeiten.
    5. Normen einfordern: Fordern Sie vom Fachbetrieb den Nachweis der Einhaltung von DIN 18195-4 und DIN EN 13965 in schriftlicher Form ein.
    6. Prüfung durch Sachverständigen: Beauftragen Sie parallel einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen (z. B. nach DIN 4108-3) zur Begutachtung der Ausführung – insbesondere wegen der bereits erfolgten Aufschneidung der Bahnen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bitumenbahn
    Eine Bitumenbahn ist eine Abdichtungsbahn aus Bitumen, die zum Schutz von Bauwerken vor Feuchtigkeit eingesetzt wird. Sie besteht aus einer Trägereinlage (z.B. Glasvlies oder Polyestervlies) und einer Bitumenschicht. Bitumenbahnen werden häufig auf Flachdächern, in Kellern und bei der Abdichtung von erdberührten Bauteilen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Dachpappe, Schweißbahn, Polymerbitumenbahn
    Dickbeschichtung
    Eine Dickbeschichtung ist eine pastöse, kunststoffmodifizierte Bitumenmasse (PMBC), die zur Abdichtung von erdberührten Bauteilen eingesetzt wird. Sie wird in mehreren Schichten aufgetragen und bildet eine wasserundurchlässige Schicht. Dickbeschichtungen sind flexibler als Bitumenbahnen und können daher besser Bewegungen des Bauwerks aufnehmen.
    Verwandte Begriffe: KMB, PMBC, Bauwerksabdichtung
    Fallrohr
    Ein Fallrohr ist ein senkrechtes Rohr, das Regenwasser von Dächern oder anderen Flächen ableitet. Es ist Teil der Dachentwässerung und leitet das Wasser in die Kanalisation oder eine Zisterne.
    Verwandte Begriffe: Regenrohr, Ablaufrohr, Dachentwässerung
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist eine tragende Bauteil, die als Fundament für ein Gebäude dient. Sie besteht in der Regel aus Stahlbeton und verteilt die Lasten des Gebäudes auf den Baugrund. Die Bodenplatte muss ausreichend gegen Feuchtigkeit geschützt werden.
    Verwandte Begriffe: Fundamentplatte, Gründungsplatte, Stahlbetonplatte
    Abdichtung
    Eine Abdichtung ist eine Maßnahme, um ein Bauwerk oder Bauteil vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Sie kann mit verschiedenen Materialien und Verfahren durchgeführt werden, wie z.B. Bitumenbahnen, Dickbeschichtungen oder Dichtungsschlämmen.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Wasserdichtigkeit
    Rohrmanschette
    Eine Rohrmanschette ist ein Bauteil, das zur Abdichtung von Rohrdurchführungen verwendet wird. Sie besteht aus einem flexiblen Material (z.B. Gummi oder Kunststoff) und wird um das Rohr gelegt, um eine wasserdichte Verbindung herzustellen.
    Verwandte Begriffe: Dichtungsmanschette, Rohrdurchführung, Dichtungselement
    DIN 18533
    DIN 18533 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von erdberührten Bauteilen regelt. Sie legt fest, welche Materialien und Verfahren für die Abdichtung von Kellerwänden, Bodenplatten und anderen Bauteilen geeignet sind.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Normen im Bauwesen

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist die Abdichtung von Fallrohren in der Bodenplatte so wichtig?
      Eine korrekte Abdichtung verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in die Bausubstanz, was langfristig Schäden wie Schimmelbildung und Korrosion verursachen kann. Besonders bei erdberührten Bauteilen ist dies von großer Bedeutung.
    2. Welche Materialien eignen sich für die Abdichtung von Fallrohren?
      Geeignete Materialien sind spezielle Rohrmanschetten, Dichtungsbahnen aus Bitumen oder Kunststoff, sowie Dickbeschichtungen. Die Auswahl sollte auf die spezifischen Gegebenheiten und die Art der Rohre abgestimmt sein.
    3. Was ist bei der Ausführung der Abdichtung zu beachten?
      Die Abdichtung muss sorgfältig und lückenlos ausgeführt werden. Es ist wichtig, dass die Materialien kompatibel sind und fachgerecht verarbeitet werden. Zudem sollte die Abdichtung dauerhaft elastisch sein, um Bewegungen des Gebäudes aufnehmen zu können.
    4. Kann ich die Abdichtung selbst durchführen oder sollte ich einen Fachmann beauftragen?
      Aufgrund der Komplexität und der potenziellen Risiken bei unsachgemäßer Ausführung ist es ratsam, einen Fachmann mit der Abdichtung zu beauftragen. Dieser verfügt über das notwendige Know-how und die Erfahrung, um eine dauerhafte und sichere Abdichtung zu gewährleisten.
    5. Welche Normen und Richtlinien sind bei der Abdichtung von Fallrohren zu beachten?
      Bei der Abdichtung von Fallrohren sind verschiedene Normen und Richtlinien zu beachten, wie z.B. die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) und die DIN EN 1610 (Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen).
    6. Wie kann ich die Dichtigkeit der Abdichtung überprüfen?
      Nach der Ausführung der Abdichtung kann eine Dichtigkeitsprüfung durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Dies kann beispielsweise durch eine Wasserdruckprüfung erfolgen.
    7. Was sind die häufigsten Fehler bei der Abdichtung von Fallrohren?
      Häufige Fehler sind die Verwendung ungeeigneter Materialien, eine unsaubere Ausführung, fehlende oder mangelhafte Dichtungen sowie das Vernachlässigen von Bewegungsfugen.
    8. Wie lange hält eine fachgerechte Abdichtung von Fallrohren?
      Eine fachgerechte Abdichtung sollte bei richtiger Materialauswahl und Ausführung mehrere Jahrzehnte halten. Es ist jedoch wichtig, die Abdichtung regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls auszubessern.

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