Keller trockenlegen ohne Drainrohr: Notwendigkeit, Alternativen & Kosten für Altbau?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit einer Drainage beim Trockenlegen eines alten Kellers (BJ 1912) ohne Bodenplatte. Alternativen zur klassischen Drainage werden erörtert, insbesondere im Hinblick auf die Ableitung des gesammelten Wassers und die tatsächliche Ursache der Feuchtigkeit. Die korrekte Planung und die Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit spielen eine zentrale Rolle.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

Keller trockenlegen ohne Drainrohr: Notwendigkeit, Alternativen & Kosten für Altbau?

Hallo, unser alter Keller (Backstein, BJ 1912) soll trocken gelegt werden. Es gibt keine Bodenplatte, sondern die Backsteinwände wurden einfach auf dem Lehnboden gesetzt. Es drückt kein Wasser, das Grundwasser ist weit weg (15 m tief).

"Klassische" Maßnahmen:

  • Horizontalsperre am ersten Stein
  • Vertikal an der Außenwand: Schlämme, Putz, Bitumen, Noppenbahn, mit Lehmboden wieder verfüllen.

Unter in die Grube will der Handwerksbetrieb noch ein Drainrohr legen. Frage: Muss das sein?

Grund der Frage:

1. Durch den Lehmboden kommt nach meiner Einschätzung gar nicht so viel Regenwasser bis unten, dass es einer Wasserableitung bedarf.

2. Das alte Kanalnetz ist bei Super-Starkregen im Sommer derart überlastet, dass beim Nachbarn schon mal das Wasser im EGAbk. durch"s WC ins Hauskommt. Wir haben für unsere Abwasser zwar eine Rückschlagklappe im Haus, aber über Kellerbodenbodenniveau. Wenn man das Drainrohr die Kanalisation anschließt, wäre das weit vor der klappe und würde voll laufen, also Wasser zum Haus hinführen.

Sehe ich das etwas falsch?

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Bei älteren Bausubstanzen besteht die Möglichkeit, dass Asbest oder andere Schadstoffe verbaut wurden. Vor Beginn der Arbeiten sollte eine Materialprüfung durchgeführt werden.

    🔴 Gefahr: Durchfeuchtete Kellerwände können die Statik des Gebäudes beeinträchtigen. Vor Beginn der Sanierung sollte ein Statiker die Bausubstanz prüfen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Notwendigkeit eines Drainrohrs in Ihrem Fall (Backsteinkeller von 1912 ohne Bodenplatte, kein drückendes Wasser, Grundwasser tief) kritisch. Ein Drainrohr ist primär dazu da, drückendes Wasser abzuleiten. Da dies bei Ihnen nicht der Fall ist, sollten andere Maßnahmen Vorrang haben.

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

    • Horizontalsperre: Eine fachgerechte Horizontalsperre ist essenziell, um aufsteigende Feuchtigkeit zu stoppen.
    • Außenabdichtung: Eine Abdichtung der Kelleraußenwände mit geeigneten Materialien (z.B. mineralische Dichtungsschlämme) ist wichtig.
    • Noppenbahn: Eine Noppenbahn schützt die Abdichtung vor Beschädigungen und sorgt für eine Hinterlüftung.
    • Oberflächenentwässerung: Stellen Sie sicher, dass Regenwasser vom Haus weggeleitet wird, um die Belastung des Erdreichs zu reduzieren.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtungsarbeiten können zu Feuchtigkeitseinschlüssen und Schimmelbildung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem erfahrenen Fachbetrieb für Kellerabdichtung beraten, um die optimale Lösung für Ihren individuellen Fall zu finden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Trockenlegung eines Altbaukellers (Baujahr 1912) mit Backsteinwänden auf Lehmboden ohne Bodenplatte. Der Grundwasserspiegel liegt bei 15 Metern Tiefe, und es drückt kein Wasser. Die geplanten Maßnahmen umfassen eine Horizontalsperre, Vertikalabdichtung und die Verfüllung mit Lehmboden. Der Handwerker möchte zusätzlich ein Drainrohr verlegen, was der Eigentümer aufgrund des Lehmbodens und der Überlastung des Kanalnetzes bei Starkregen infrage stellt.

    ✅ Zustimmung: Die Bedenken des Eigentümers sind nachvollziehbar und fachlich begründet. Bei einem Grundwasserflurabstand von 15 Metern und fehlendem Druckwasser ist ein Drainrohr in der Regel nicht erforderlich. Der Lehmboden hat eine geringe Durchlässigkeit, sodass nur wenig Wasser bis zur Sohle gelangt. Ein Drainrohr könnte bei Starkregen tatsächlich Wasser zum Haus führen, wenn es an die Kanalisation angeschlossen wird, insbesondere bei Überlastung des Netzes.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Lehmboden grundsätzlich wenig Wasser durchlässt, ist zwar richtig, aber nicht absolut. Bei langanhaltenden oder extremen Regenfällen kann auch Lehm gesättigt werden und Wasser seitlich an die Kellerwände drücken. Die Vertikalabdichtung allein könnte dann ohne Drainage unter Druck stehen. Zudem ist die Rückschlagklappe nur für das Abwasser zuständig, nicht für Drainagewasser.

    ➕ Ergänzung: Eine Alternative zum Drainrohr wäre eine Dränplatte oder ein Kiesbett unter der Sohle, das Wasser passiv ableitet, ohne an die Kanalisation angeschlossen zu sein. Auch eine Versickerung über Rigolen im Garten ist möglich, sofern der Boden dies zulässt. Wichtig ist zudem die Prüfung der Horizontalsperre, da bei einem Baujahr 1912 häufig keine oder eine mangelhafte Sperre vorhanden ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen für Feuchteschutz, der die konkreten Bodenverhältnisse und die hydraulische Situation vor Ort beurteilt. Lassen Sie die Notwendigkeit eines Drainrohrs fachlich prüfen und bestehen Sie auf einer schriftlichen Begründung des Handwerkers. Prüfen Sie Alternativen wie eine Sickerpackung ohne Kanalanschluss. Bei der Vertikalabdichtung sollte auf eine diffusionsoffene Ausführung geachtet werden, um aufsteigende Feuchte aus dem Lehmboden zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen historischen Keller aus Backstein (Baujahr 1912) ohne Bodenplatte, direkt auf lehmigem Untergrund stehend, mit tiefem Grundwasserstand (15 m) und keiner wasserdrückenden Feuchte – dies deutet primär auf kapillare Feuchteaufnahme und mögliche Kondensationsfeuchte hin, nicht auf hydrostatischen Wasserdruck.

    🔴 Gefahr: Ein Drainrohr ohne ausreichende Gefälle, unabhängige Ableitung (z. B. in eine Senkgrube mit Tauchpumpe) und ohne Rückstausicherung stellt bei Überlastung des Kanalnetzes eine massive Rückstau- und Eintragsgefahr für den Keller dar – insbesondere da die Rückschlagklappe oberhalb des Kellerbodens installiert ist und somit das Drainrohr hydraulisch 'vor' der Sicherung liegt.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 'nicht viel Regenwasser bis unten kommt', ist irreführend: Lehmböden sind zwar wenig durchlässig, aber bei langanhaltenden Niederschlägen oder Oberflächenstau können sie erhebliche Feuchtemengen speichern und über Jahre hinweg kapillar in die Mauerwerksoberfläche transportieren – gerade bei unverputztem, porösem Backstein.

    ➕ Ergänzung: Eine Horizontalsperre am ersten Stein ist bei massivem Backsteinbau technisch äußerst anspruchsvoll und birgt Risiken wie Aufplatzungen oder Salzausblühungen, wenn nicht fachgerecht mit Injektionstechnik (z. B. silikatbasiert, drucklos) und anschließender Sanierputzsystemen kombiniert wird.

    ✅ Zustimmung: Die Skepsis gegenüber einer direkten Verbindung des Drainrohrs mit dem überlasteten Kanalnetz ist vollkommen berechtigt und entspricht der aktuellen DIN 1986-100 sowie den Empfehlungen des DIBtAbk. zur Rückstausicherung bei Kellern.

    ➕ Ergänzung: Alternativen zum Drainrohr sind u. a. eine innenseitige Trockenlegung mit kapillarbrechendem Sanierputzsystem, gegebenenfalls kombiniert mit einer dezentralen, batteriegesicherten Kondenswasserpumpe und einer kontrollierten Kellerlüftung (nicht einfaches Lüften bei hoher Außentemperatur/Feuchte!), sowie eine oberflächennahe Drainage (z. B. Rigolen) mit Versickerung im eigenen Grundstück – vorausgesetzt, der Boden ist durchlässig genug.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DINAbk. 18022 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk) zur umfassenden Feuchteanalyse (Bohrkernuntersuchung, Salzanalyse, Feuchtemessung über mehrere Wochen), um die genaue Feuchteart und -quelle zu identifizieren – bevor irgendeine Sanierungsmaßnahme vertraglich festgelegt oder ausgeführt wird.

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die nachträglich in Mauerwerk eingebracht wird, um kapillar aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern. Sie unterbindet den Feuchtigkeitstransport im Mauerwerk. Verwandte Begriffe: Kapillarität, Injektionsverfahren, Mauersägeverfahren.
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich, um Bauwerke vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren, die das Wasser sammeln und ableiten. Verwandte Begriffe: Sickerschicht, Dränbeton, Ringdrainage.
    Noppenbahn
    Eine Noppenbahn ist eine Kunststoffbahn mit Noppen, die als Schutzschicht und zur Hinterlüftung an Kelleraußenwänden eingesetzt wird. Sie schützt die Abdichtung vor Beschädigungen und ermöglicht das Verdunsten von Feuchtigkeit. Verwandte Begriffe: Perimeterdämmung, Bauwerksabdichtung, Hinterlüftung.
    Kapillarität
    Kapillarität bezeichnet die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Röhren oder Spalten entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. Im Bauwesen ist dies relevant für das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk. Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Feuchtigkeitstransport, Porenraum.
    Dichtungsschlämme
    Dichtungsschlämme sind mineralische oder kunststoffmodifizierte Abdichtungsmaterialien, die auf Mauerwerk aufgetragen werden, um es wasserdicht zu machen. Sie werden häufig zur Kellerabdichtung eingesetzt. Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Abdichtungssysteme, Bitumen.
    Lehmboden
    Lehmboden ist eine Bodenart, die aus Sand, Schluff und Ton besteht. Er ist relativ undurchlässig für Wasser und kann daher zu Feuchtigkeitsproblemen im Kellerbereich führen. Verwandte Begriffe: Bodenart, Wasserdurchlässigkeit, Bodenbeschaffenheit.
    Bitumen
    Bitumen ist ein teerähnliches, wasserabweisendes Material, das häufig zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Es kann in verschiedenen Formen eingesetzt werden, z.B. als Bitumenbahnen oder Bitumenanstriche. Verwandte Begriffe: Abdichtung, Bauwerksabdichtung, Teer.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Horizontalsperre?
      Eine Horizontalsperre ist eine nachträglich eingebaute Abdichtung in den Kellerwänden, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindern soll. Es gibt verschiedene Verfahren, wie z.B. Injektion oder Mauersägeverfahren.
    2. Was ist eine Noppenbahn und wozu dient sie?
      Eine Noppenbahn ist eine Kunststoffbahn mit Noppen, die an der Außenseite der Kellerwand angebracht wird. Sie dient dazu, die Abdichtung vor Beschädigungen durch Erdreich zu schützen und eine Hinterlüftung zu ermöglichen, damit Feuchtigkeit abtrocknen kann.
    3. Kann ich meinen Keller auch von innen abdichten?
      Eine Innenabdichtung ist in manchen Fällen eine Option, aber sie ist in der Regel weniger effektiv als eine Außenabdichtung. Sie kann Feuchtigkeitsprobleme kaschieren, aber nicht die Ursache beheben. Zudem besteht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit in den Wänden ansammelt und zu Schäden führt.
    4. Was kostet eine Kellerabdichtung?
      Die Kosten für eine Kellerabdichtung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Kellers, dem Umfang der Schäden und dem gewählten Verfahren. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort erfolgen.
    5. Brauche ich für die Kellerabdichtung eine Baugenehmigung?
      Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von den jeweiligen Landesbauordnungen ab. In der Regel ist keine Genehmigung erforderlich, wenn es sich um Instandhaltungsmaßnahmen handelt. Bei größeren Eingriffen in die Bausubstanz kann jedoch eine Genehmigung notwendig sein.
    6. Was ist der Unterschied zwischen drückendem und nicht-drückendem Wasser?
      Drückendes Wasser ist Wasser, das aufgrund von hohem Grundwasserstand oder Hangwasser mit Druck auf die Kellerwände wirkt. Nicht-drückendes Wasser ist z.B. Regenwasser, das im Erdreich versickert und die Wände nur oberflächlich befeuchtet.
    7. Wie erkenne ich, ob mein Keller feucht ist?
      Anzeichen für Feuchtigkeit im Keller können feuchte Flecken an den Wänden, Schimmelbildung, muffiger Geruch, abblätternde Farbe oder Putz sowie Ausblühungen (Salpeter) sein.
    8. Was ist eine Drainage?
      Eine Drainage ist ein System von Rohren, das um das Gebäude verlegt wird, um das Grundwasser abzuleiten und so die Kellerwände vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie ist vor allem bei hohem Grundwasserstand oder bei drückendem Wasser sinnvoll.

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      Tipps zur richtigen Belüftung, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
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    • Feuchtemessung im Keller
      Methoden zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts in Wänden und Böden.
    • Keller als Wohnraum nutzen
      Voraussetzungen und Maßnahmen für eine wohnliche Gestaltung.
    • Ursachen für feuchte Kellerwände
      Analyse der häufigsten Gründe für Feuchtigkeitsprobleme.
  2. Drainageplanung: Wohin mit dem Wasser? – Sickerbrunnen prüfen!

    Macht da wieder der Handwerker die Planung?
    Fragen Sie sich zuerst, wohin das in der Drainage gesammelte Wasser laufen soll! Üblicherweise gehört es in einen Sickerbrunnen! Haben Sie nicht? Wohin denn dann mit dem Wasser aus dem Dränrohr? Gibt es ein Bodengutachten, aus dem man mal die Schichtung des Baugrundes, den Grundwasserstand und die Versickerungsfähigkeit des Bodens ablesen könnte? Das wäre eine wichtige Planungsgrundlage für eine funktionierende Entwässerung.
  3. Kellerabdichtung: Ist eine Drainage wirklich notwendig?

    Foto von Edmund Bromm

    Es ist schwierig den Nonsens mit einer Drainanlage einzudämmen
    abgesehen von dem was Herr Tilgner schon mehrmals geschrieben hat frage ich mich  -  wegen was eine solche Gefährdung in Kauf nehmen? Wie soll denn der Keller genutzt werden? Was wenn es nur Tauwasser ist das zur Durchfeuchtung führt?
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Keller trockenlegen ohne Drainrohr: Alternativen für Altbau

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit einer Drainage beim Trockenlegen eines alten Kellers (BJ 1912) ohne Bodenplatte. Alternativen zur klassischen Drainage werden erörtert, insbesondere im Hinblick auf die Ableitung des gesammelten Wassers und die tatsächliche Ursache der Feuchtigkeit. Die korrekte Planung und die Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit spielen eine zentrale Rolle.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bevor eine Drainage installiert wird, sollte geklärt werden, wohin das gesammelte Wasser abgeleitet werden kann. Drainageplanung: Wohin mit dem Wasser? – Sickerbrunnen prüfen! betont die Notwendigkeit eines Sickerbrunnens oder einer anderen geeigneten Entwässerungslösung. Ein Bodengutachten ist ratsam, um die Versickerungsfähigkeit des Bodens zu beurteilen.

    ✅ Zusatzinfo: Es ist wichtig zu prüfen, ob die Feuchtigkeit tatsächlich von außen eindringt oder ob es sich um Tauwasser handelt. Kellerabdichtung: Ist eine Drainage wirklich notwendig? stellt die Frage, ob eine aufwändige Drainanlage überhaupt erforderlich ist, wenn die Durchfeuchtung beispielsweise durch Kondensation verursacht wird. Die geplante Nutzung des Kellers sollte bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

    📊 Fakten/Zahlen: Der Keller stammt aus dem Jahr 1912 und hat keine Bodenplatte. Das Grundwasser liegt in 15 m Tiefe. Diese Informationen sind relevant für die Beurteilung der Notwendigkeit einer Horizontalsperre und Vertikalabdichtung.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Durchführung von Maßnahmen zur Kellerabdichtung sollte eine gründliche Analyse der Ursachen für die Feuchtigkeit erfolgen. Prüfen Sie, ob eine Drainage tatsächlich notwendig ist oder ob alternative Lösungen wie eine Horizontalsperre und Vertikalabdichtung ausreichend sind. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten und holen Sie ein Bodengutachten ein.

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