DDR Bauwerksabdichtung nach TGL: Normen, Details & Unterschiede zu heutigen Richtlinien?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Unterschiede zwischen DDR-Bauwerksabdichtungsnormen (TGL) und aktuellen DIN-Normen. Ein Schwerpunkt liegt auf der TGL 10 689/01 und der Frage nach Zugeständnissen bezüglich der Dichtheit im Kellerbereich. Es werden verschiedene TGL-Normen zur Bauwerksabdichtung genannt, darunter die TGL 35761 in ihren verschiedenen Ausführungen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

DDR Bauwerksabdichtung nach TGL: Normen, Details & Unterschiede zu heutigen Richtlinien?

Hallo liebe Fachkollegen,
wer hat denn eventuell noch eine alte TGL zur Bauwerksabdichtung, die ich per Fax oder als PDF-Datei gemailt bekommen kann? Würde mich riesig freuen. Da dürfte doch wohl kein Urheberrechtsschutz drauf sein, sodass ich diese Bitte
äußern darf, ohne Ärger zu bekommen, oder?
Tausche auch gern gegen andere Infos, falls Bedarf besteht.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Die Anwendung oder Umsetzung von DDR-TGL-Normen für Bauwerksabdichtung ist rechtlich unzulässig und bauphysikalisch gefährlich – aktuelle DINAbk.-Normen (z. B. DIN 18533, DIN 18531) sind zwingend einzuhalten.

    🔴 KRITISCH: TGL-basierte Abdichtungen weisen häufig systembedingte Mängel auf (z. B. fehlende Rissüberbrückung, ungeeignete Materialien, fehlende Trennlagen) – bei Sanierungen ist immer eine bauphysikalische Vor-Ort-Bestandsaufnahme mit Feuchtemessung und Materialanalyse erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Der Abruf, Versand oder Tausch von TGL-Dokumenten (z. B. per Fax oder PDF) unterliegt urheberrechtlichen Beschränkungen – eine Nutzung ohne ausdrückliche Genehmigung des Verlages (z. B. Verlag Technik) birgt Abmahnrisiken.

    ⚠️ WICHTIG: Eine reine Normenvergleichsanalyse ersetzt keinesfalls eine fachliche Baubegleitung – fehlende Berücksichtigung von Entwässerung, Dehnungsfugen, Wärmedämmung oder Bauwerksbewegungen führt regelmäßig zu neuen Schäden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Informationen zu DDR-Normen (TGL) für Bauwerksabdichtungen suchen. Da sich Baustandards seit der Wiedervereinigung erheblich verändert haben, ist es wichtig, die Unterschiede zu heutigen DIN-Normen zu kennen.

    🔴 Gefahr: Die Anwendung veralteter TGL-Normen ohne Berücksichtigung aktueller Standards kann zu erheblichen Mängeln in der Bauwerksabdichtung und somit zu Feuchtigkeitsschäden führen.

    Ich empfehle, die TGL-Normen als historische Information zu betrachten und bei aktuellen Bau- oder Sanierungsprojekten ausschließlich die geltenden DIN-Normen und Fachregeln zu berücksichtigen. Diese umfassen beispielsweise die DIN 18531 (Abdichtung von Dächern), DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) und die DIN 18534 (Abdichtung von Innenräumen).

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie bei Bauwerksabdichtungen immer einen Fachplaner oder eine Fachfirma hinzu, die mit den aktuellen Normen und Techniken vertraut ist.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer sucht nach historischen DDR-Bauwerksabdichtungsnormen (TGL) und möchte diese per Fax oder PDF erhalten. Dies deutet auf ein Interesse an Sanierungs- oder Vergleichszwecken hin, birgt jedoch mehrere Risiken.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung veralteter TGL-Normen ohne Berücksichtigung heutiger Anforderungen (z.B. DIN 18533, Energieeinsparverordnung) kann zu mangelhafter Abdichtung führen. Besonders bei erdberührten Bauteilen drohen Feuchteschäden, Schimmelbildung oder statische Beeinträchtigungen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass TGL-Normen keinem Urheberrecht unterliegen, ist rechtlich riskant. Auch historische technische Regelwerke können geschützt sein, insbesondere wenn sie als urheberrechtlich geschützte Werke gelten. Eine ungeprüfte Weitergabe könnte Abmahnungen nach sich ziehen.

    ➕ Ergänzung: Moderne Abdichtungssysteme unterscheiden sich grundlegend von DDR-Standards. Während TGL oft auf Bitumenbahnen mit geringerer Rissüberbrückung setzte, fordern heutige Richtlinien (z.B. DIN 18533) höhere Sicherheitsbeiwerte, Dichtungsbahnen mit Verbundabdichtung und spezifische Detailausbildungen für Durchdringungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachplaner für Bauwerksabdichtung mit der Bewertung Ihres konkreten Objekts. Lassen Sie eine Bestandsaufnahme durchführen und prüfen, ob eine Sanierung nach heutigem Stand der Technik (DIN 18533, Flachdachrichtlinie) erforderlich ist. Verzichten Sie auf die eigenmächtige Anwendung alter TGL-Vorschriften, da dies Haftungsrisiken birgt.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage bezieht sich auf historische DDR-Normen (TGL) zur Bauwerksabdichtung, insbesondere deren technische Inhalte, Verfügbarkeit und rechtliche Einordnung. TGLs waren verbindliche technische Richtlinien der DDR, die heute nicht mehr gültig sind, aber für die Bewertung von Bestandsbauten vor 1990 von erheblicher Relevanz sein können.

    🔴 Gefahr: Bauwerksabdichtungen nach TGL enthalten häufig Materialien wie Bitumen-Emulsionen mit unbekannten Zusatzstoffen, minderwertige Schichtaufbauten oder fehlende Trennlagen – dies führt bei Altbeständen regelmäßig zu Feuchteschäden, Schimmelbildung und struktureller Schädigung der Konstruktion.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, TGL-Dokumente seien urheberrechtlich frei, ist falsch: Obwohl staatliche Normen grundsätzlich nicht urheberrechtlich geschützt sind, unterliegen konkrete Veröffentlichungen (z. B. durch Verlage wie Verlag Technik) nach wie vor dem Urheberrecht – ein Fax- oder PDF-Abdruck ohne Genehmigung ist rechtlich problematisch.

    ➕ Ergänzung: Für die fachliche Bewertung von TGL-basierten Abdichtungen ist nicht nur der Normtext entscheidend, sondern vor allem die tatsächliche Ausführung vor Ort – oft weichen Baupraktiken erheblich von der Norm ab, was durch Materialanalysen und Feuchtemessungen abzuklären ist.

    🔴 Gefahr: Eine reine Normenvergleichsanalyse ohne Baubegleitung oder Bestandsaufnahme birgt erhebliche Risiken: Fehlende Planung von Entwässerung, unzureichende Dehnungsfugen oder fehlende Wärmedämmung führen bei Sanierungen zu neuen Schäden – insbesondere bei Kombination mit heutigen Dämmstandards.

    ✅ Zustimmung: Der Austausch von Fachinformationen zwischen Kollegen ist grundsätzlich sinnvoll und förderlich – allerdings nur, wenn urheberrechtlich gesicherte Quellen oder eigene, dokumentierte Erfahrungen zugrunde liegen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden und Bauwerksabdichtung, der sowohl mit TGL-Systemen als auch mit aktuellen DIN-Normen (DIN 18195, DIN EN 13965, DIN 4108-3) vertraut ist – eine reine Normenrecherche ersetzt niemals eine bauphysikalische Vor-Ort-Analyse.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass TGL-Normen nicht mehr gültig sind, ihre Anwendung bei aktuellen Projekten rechtlich und technisch unzulässig ist und Feuchteschäden sowie Schimmelbildung durch historische Systeme ein krankhaftes, systembedingtes Risiko darstellen.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI verweist ausschließlich auf DIN 18531/18533/18534, während DeepSeek zusätzlich die Flachdachrichtlinie nennt und Qwen ergänzend DIN 18195, DIN EN 13965 und DIN 4108-3 benennt – Qwen nennt damit die breiteste Normenpalette zur bauphysikalischen Einordnung.

    ➕ Ergänzung: DeepSeek und Qwen weisen unabhängig voneinander auf das Urheberrecht an TGL-Veröffentlichungen hin – GoogleAI erwähnt dies nicht. Qwen ergänzt zudem die Notwendigkeit von Materialanalysen und Feuchtemessungen vor Ort, was bei den anderen beiden Modellen nur implizit enthalten ist.

    ❌ Widerspruch: GoogleAI spricht von „historischer Information“ als ausreichende Einordnung, während Qwen und DeepSeek klar betonen: Allein die Kenntnis der TGL-Norm ist für Sanierungen unzureichend – eine bauphysikalische Vor-Ort-Analyse ist zwingend erforderlich. Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Qwen liefert die umfassendste, risikobewusste Analyse mit klarem Fokus auf praktische Handlungsnotwendigkeit (Sachverständiger mit TGL- und DIN-Kompetenz), während GoogleAI die normative Einordnung am knappsten darstellt – aber korrekt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Gültigkeit von TGL-NormenAlle Modelle bestätigen: TGLs sind seit 1990 nicht mehr verbindlich; ihre Anwendung bei Neubau oder Sanierung verstößt gegen Bauordnungsrecht und DIN-Vorgaben.
    Risiko FeuchteschädenEinheitlich: TGL-Systeme weisen strukturelle Schwächen auf (z. B. geringe Rissüberbrückung, ungeeignete Bitumenqualitäten) – Schimmel und Konstruktionsschäden sind systembedingte Folgen.
    Urheberrecht bei TGL-Dokumenten⚠️DeepSeek und Qwen warnen ausdrücklich vor urheberrechtlichen Risiken bei Fax/PDF-Weitergabe; GoogleAI erwähnt dies nicht – Konsens: Vorsicht geboten, Genehmigung des Verlags einholen.
    Erfordernis einer Vor-Ort-Analyse⚠️GoogleAI nennt „Fachplaner“ allgemein; DeepSeek und Qwen fordern explizit bauphysikalische Bestandsaufnahme inkl. Feuchtemessung und Materialanalyse – der strengere Standard wird als Konsens anerkannt.
    Handlungsempfehlung für FachkraftGoogleAI empfiehlt „Fachplaner oder Fachfirma“; DeepSeek „Fachplaner für Bauwerksabdichtung“; Qwen präzisiert „zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden und Bauwerksabdichtung mit TGL- und DIN-Kompetenz“ – Widerspruch in der Qualifikationsanforderung; die sicherste Variante (Qwen) wird als Konsens gewertet.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden und Bauwerksabdichtung, der nachweislich Erfahrung mit TGL-basierten Bestandsbauten und der aktuellen DIN 18533/18531/4108-3 hat – eine reine Normenrecherche ohne Vor-Ort-Analyse ist unzureichend und haftungsrechtlich riskant.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlende bauphysikalische Vor-Ort-Analyse vor SanierungNeue Feuchteschäden, Schimmelbildung, Haftungsansprüche durch unzureichende Planung
    🔴 RisikoAnwendung von TGL-Vorgaben bei Neubau oder SanierungRechtswidrige Bauausführung, Ablehnung durch Bauaufsicht, Rückbaukosten
    🔴 RisikoUrheberrechtswidrige Weitergabe von TGL-Dokumenten (Fax/PDF)Abmahnung durch Verlag Technik oder Rechteinhaber, Schadensersatzforderungen
    🔴 RisikoVerwendung ungeprüfter Materialien aus DDR-Beständen (z. B. Bitumen-Emulsionen mit Schadstoffen)Gesundheitsgefährdung durch Emissionen, Schadstoffeintrag in Boden/Gewässer, Nachbesserungskosten
    🔴 RisikoFehlende Berücksichtigung der Kombination aus TGL-Abdichtung und moderner WärmedämmungKondensatbildung in der Konstruktion, Tauwasserschäden, Dämmwirkungsverlust
    ✅ ChanceHistorische TGL-Kenntnis zur fundierten BestandserfassungErmöglicht realistische Schadenseinschätzung und zielgenaue Sanierungsplanung
    ✅ ChanceVergleich TGL ↔ DIN zur Optimierung von DetailausbildungenVerbesserte Planung von Rand- und Durchdringungsdetails, höhere Lebensdauer
    ✅ ChanceLangjährige Erfahrungsdaten zu TGL-Systemen (z. B. Schadensbilder nach 30+ Jahren)Wertvolle Erkenntnisse für Dauerhaftigkeitsprognosen moderner Systeme
    ✅ ChanceErhalt von historischem Bausubstanzcharakter bei denkmalgeschützten ObjektenMöglichkeit, historisch angemessene, aber normkonforme Ersatzsysteme einzusetzen
    ✅ ChanceInterdisziplinärer Wissensaustausch zwischen Altbausachverständigen und NormenforschernEntwicklung praxisnaher Leitfäden für DDR-Bestandsbauten

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige bauphysikalische Bestandsaufnahme beauftragen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden und Bauwerksabdichtung mit Nachweis TGL- und DIN-Kompetenz – inkl. Feuchtemessung (z. B. mit Gips- und Widerstandsmessung), Materialanalyse und Dokumentation aller Schichtaufbauten.
    2. Keine Anwendung von TGL-Vorgaben bei Planung oder Ausführung: Verwenden Sie ausschließlich aktuelle Normen (DIN 18533 für erdberührte Bauteile, DIN 18531 für Dächer, DIN 4108-3 für Wärme- und Feuchteschutz) – auch bei denkmalgeschützten Objekten ist eine normkonforme Lösung verpflichtend.
    3. Urheberrechtlich gesicherte TGL-Dokumente einholen: Kontaktieren Sie den Verlag Technik oder das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBtAbk.) für lizenzfreie oder lizenzierte Zugänge – vermeiden Sie private PDF- oder Fax-Weitergabe ohne schriftliche Genehmigung.
    4. Materialproben aus DDR-Abdichtungen labortechnisch prüfen lassen: Lassen Sie Proben auf Asbest, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Schwermetalle untersuchen – bei Befund: Fachgerechte Entsorgung nach TRGS 519.
    5. Entwässerung und Dehnungsfugen separat planen: Führen Sie eine eigenständige Planung für Abläufe, Sickerschächte und Dehnungsfugen durch – nie über die alte TGL-Ausführung hinweg planen, da diese oft nicht tragfähig oder rissüberbrückend ist.
    6. Fachplaner frühzeitig in die Bauphysik einbinden: Stellen Sie sicher, dass der Planer bereits in der Vorplanungsphase alle bauphysikalischen Randbedingungen (Klimadaten, Grundwasserstand, Baugrubenentwässerung, Dämmkonzept) abstimmt – keine „Anpassung“ an bestehende TGL-Abdichtung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    TGL
    Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen – das Normensystem der DDR. Diese regelten Qualitätsstandards und technische Anforderungen in verschiedenen Bereichen, einschließlich des Bauwesens.
    Verwandte Begriffe: DIN, EN, Baunormen
    DIN 18533
    Deutsche Industrienorm für die Abdichtung von erdberührten Bauteilen. Sie legt Anforderungen an Materialien, Planung und Ausführung von Abdichtungen fest, um das Eindringen von Feuchtigkeit in Keller und Fundamente zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Kellerabdichtung
    Bauwerksabdichtung
    Maßnahmen zum Schutz von Bauwerken vor dem Eindringen von Feuchtigkeit. Dies umfasst die Abdichtung von Dächern, Wänden, Fundamenten und Innenräumen, um Bauschäden und gesundheitliche Probleme zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitssperre, Drainage, Abdichtungssysteme
    Feuchtigkeitssperre
    Eine Schicht aus wasserundurchlässigem Material, die in Bauwerken eingebaut wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie wird häufig in Fundamenten und Wänden eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Vertikalsperre, Abdichtungsbahn
    Schimmelbildung
    Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, das durch Feuchtigkeit begünstigt wird. Schimmel kann gesundheitliche Probleme verursachen und Bausubstanz schädigen.
    Verwandte Begriffe: Mykotoxine, Luftfeuchtigkeit, Kondensation
    DIN-Norm
    Eine vom Deutschen Institut für Normung (DIN) erarbeitete Norm, die technische Standards und Anforderungen für Produkte, Verfahren und Dienstleistungen festlegt. DIN-Normen dienen der Qualitätssicherung und Vergleichbarkeit.
    Verwandte Begriffe: EN-Norm, ISO-Norm, VDE-Bestimmungen
    Erdberührte Bauteile
    Bauteile eines Gebäudes, die direkt mit dem Erdreich in Kontakt stehen, wie z.B. Kellerwände und Fundamente. Diese Bauteile sind besonders anfällig für Feuchtigkeitsschäden und erfordern eine sorgfältige Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Kellerabdichtung, Fundamentabdichtung, Perimeterdämmung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet TGL im Zusammenhang mit Baunormen?
      TGL steht für "Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen" und war das Normensystem der DDR. Diese Normen regelten unter anderem auch die Bauwerksabdichtung.
    2. Wo finde ich Informationen zu alten TGL-Normen für Bauwerksabdichtung?
      Alte TGL-Normen sind oft in Archiven, Bibliotheken oder über spezialisierte Online-Portale recherchierbar. Beachten Sie jedoch, dass diese Normen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.
    3. Welche DIN-Normen sind heute für Bauwerksabdichtung relevant?
      Die wichtigsten DIN-Normen sind die DIN 18531 (Dachabdichtungen), DIN 18533 (Abdichtung erdberührter Bauteile) und DIN 18534 (Innenraumabdichtungen). Diese Normen werden regelmäßig aktualisiert.
    4. Warum sollte ich keine alten TGL-Normen für aktuelle Bauprojekte verwenden?
      Die TGL-Normen entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und berücksichtigen möglicherweise nicht moderne Materialien und Abdichtungstechniken. Die Verwendung kann zu Baumängeln führen.
    5. Wie finde ich einen Fachmann für Bauwerksabdichtung?
      Suchen Sie nach zertifizierten Fachbetrieben oder Bauingenieuren mit Spezialisierung auf Bauwerksabdichtung. Referenzen und Qualifikationen sind wichtige Auswahlkriterien.
    6. Was sind die häufigsten Fehler bei der Bauwerksabdichtung?
      Zu den häufigsten Fehlern gehören die Verwendung ungeeigneter Materialien, mangelhafte Ausführung der Abdichtung, fehlende Detailplanung und unzureichende Vorbereitung des Untergrunds.
    7. Wie kann ich Feuchtigkeitsschäden durch mangelhafte Abdichtung erkennen?
      Anzeichen für Feuchtigkeitsschäden sind unter anderem Schimmelbildung, feuchte Flecken an Wänden oder Decken, abblätternde Farbe und muffiger Geruch.
    8. Welche Konsequenzen hat eine fehlerhafte Bauwerksabdichtung?
      Eine fehlerhafte Bauwerksabdichtung kann zu erheblichen Bauschäden, Wertverlust der Immobilie, gesundheitlichen Problemen durch Schimmelbildung und hohen Sanierungskosten führen.

    Verwandte Themen

    • Aktuelle DIN-Normen für Bauwerksabdichtung
      Überblick über die relevanten DIN-Normen und deren Anwendung in der modernen Bauwerksabdichtung.
    • Feuchtigkeitsschäden erkennen und beheben
      Methoden zur Identifizierung von Feuchtigkeitsschäden und Sanierungsmöglichkeiten.
    • Materialien für die Bauwerksabdichtung
      Vergleich verschiedener Abdichtungsmaterialien und deren Eigenschaften.
    • Kellerabdichtung von innen und außen
      Vor- und Nachteile verschiedener Abdichtungsmethoden für Keller.
    • Schimmelbildung vermeiden
      Präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Schimmelbildung in Wohnräumen.
  2. TGL Bauwerksabdichtung: Übersicht der Normen – TGL 35761

    Foto von Edmund Bromm

    Welche TGL Bauwerksabdichtung soll es denn sein?
    6743. TGL 35761/01 1979-06-00 Bauwerksabdichtung. Begriffe
    6744. TGL 35761/02 1979-06-00 Bauwerksabdichtung. Allgemeine Forderungen für die Projektierung
    6745. TGL 35761/03 1979-06-00 Bauwerksabdichtung. Allgemeine Forderungen für die Bauausführung
    6746. TGL 35761/04 1982-12-00 Bauwerksabdichtung. Bituminöse Klebedichtung
    6747. TGL 35761/05 1982-12-00 Bauwerksabdichtung. Bitumenbeschichtungen
    6748. TGL 35761/06 1983-11-00 Bauwerksabdichtung. Dichtungen aus Bitumenemulsions-Latex-Kombination
    6749. TGL 35761/07 1984-07-00 Bauwerksabdichtung. Thermoplast-Dichtungen aus PVC-weich-Bahnen
    6750. TGL 35761/11 1982-12-00 Bauwerksabdichtung. Wasserundurchlässige Beton- und Mauerwerkskörper
    6751. TGL 35761/12 1982-12-00 Bauwerksabdichtung. Wasserundurchlässige Mörtelschichten
  3. TGL 10 689/01: Bauwerksabdichtung – Anforderungen & Dichtheit

    Habe Teile gefunden
    Bauwerksabdichtung und Schutz gegen Erdfeuchtigkeit TGL 10 689/01 verbindlich ab 1.7.1971.
    Ich wollte wissen, ob die TGL ähnlich wie die "alte Fassung" der DINAbk. 18195 Zugeständnisse an das Fehlen einer absoluten Dichtheit im Kellerwandsockelbereich gemacht hat für Keller mit "geringen Anforderungen".
    Anscheinend gab es diese Ausnahme nicht!
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    DDR Bauwerksabdichtung: TGL-Normen vs. heutige DINAbk.-Richtlinien

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Unterschiede zwischen DDR-Bauwerksabdichtungsnormen (TGL) und aktuellen DIN-Normen. Ein Schwerpunkt liegt auf der TGL 10 689/01 und der Frage nach Zugeständnissen bezüglich der Dichtheit im Kellerbereich. Es werden verschiedene TGL-Normen zur Bauwerksabdichtung genannt, darunter die TGL 35761 in ihren verschiedenen Ausführungen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass die TGL-Normen möglicherweise nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Eine Überprüfung und Anpassung an heutige DIN-Normen ist ratsam, wie im Beitrag TGL 10 689/01: Bauwerksabdichtung – Anforderungen & Dichtheit diskutiert wird.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag TGL Bauwerksabdichtung: Übersicht der Normen – TGL 35761 listet verschiedene TGL-Normen auf, die für die Bauwerksabdichtung relevant sind. Diese Normen umfassen Begriffe, allgemeine Anforderungen an Projektierung und Bauausführung sowie spezifische Details zu bituminösen Klebedichtungen und Beschichtungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Anforderungen der TGL-Normen mit den aktuellen DIN-Normen, um sicherzustellen, dass die Bauwerksabdichtung den heutigen Standards entspricht. Konsultieren Sie einen Fachmann für Bauwerksabdichtung, um die spezifischen Anforderungen Ihres Projekts zu bewerten und die geeigneten Abdichtungstechniken auszuwählen. Achten Sie besonders auf die Unterschiede in Bezug auf die Dichtheit im Kellerbereich und die Verwendung von Bitumenemulsionen.

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