Kosten Mitteilung Baugenehmigungsfreies Vorhaben nach § 56 HBO: Ingenieur-Honorar?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die angemessene Honorierung eines Bauingenieurs für die Mitteilung eines baugenehmigungsfreien Vorhabens nach § 56 HBO. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob es sich um eine reine Gefälligkeitsunterschrift handelt oder ob eine tatsächliche Leistung gemäß HOAI erbracht wurde. Die korrekte Abrechnung und die damit verbundenen Kosten sind zentrale Punkte.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung

Kosten Mitteilung Baugenehmigungsfreies Vorhaben nach § 56 HBO: Ingenieur-Honorar?

Hallo,
kann mir jemand mitteilen wie hoch die Kosten für die folgende erbrachte Leistung (ca.) ist?
Ein Bauingenieur. hat folgende Leistung erbracht:
Er hat die Mitteilung zum Baugenehmigungsfreiem Vorhaben nach § 56 HBO unterschrieben und durch seine Unterschrift bestätigt, dass er die öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen als Entwurfsverfasser aus § 49HBO für das Vorhaben übernommen hat und dass in den beigefügten Bauvorlagen alle öffentlich-rechtliche Anforderungen eingehalten wurden.
Die Bauvorlage (Pläne und Abstandsflächenberechnungen, Flächennachweise, Kubatur etc.) wurde von meinem Schwiegervater erstellt.
Wie hoch könnte bzw. würde eine Rechnung von dem Bauingenieur. ausfallen? Bzw. nach welchen Sätzen / Gebühren würde diese berechnet werden?
Danke und Grüße
Olli
  • Name:
  • Oliver
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Der Bauingenieur muss die Pläne des Schwiegervaters eigenständig, nachvollziehbar und vollständig prüfen – eine reine Unterschrift ohne fachlich vertretbare Prüfung von Statik, Brandschutz, Abstandsflächen, GEG und Baugrenzen ist rechtswidrig und haftungsrelevant.

    🔴 KRITISCH: Durch die Unterzeichnung übernimmt der Ingenieur die volle Verantwortung als Entwurfsverfasser gem. § 49 HBO – ohne eigene, dokumentierte Prüfung und ggf. Korrektur der Unterlagen liegt eine schwerwiegende Berufspflichtverletzung vor.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Beauftragung muss ein schriftliches, HOAIAbk.-konformes Honorarangebot vorliegen, das Leistungsumfang (insb. Prüftiefe, Korrekturleistungen), Abrechnungsgrundlage (Stundensatz oder Pauschale) und Haftungsvereinbarungen klar benennt.

    ⚠️ WICHTIG: Der Bauingenieur muss eine aktuelle Berufshaftpflichtversicherung mit ausdrücklicher Deckung für Entwurfsverfasser-Leistungen nach § 49 HBO vorweisen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Kosten für die Mitteilung eines baugenehmigungsfreien Vorhabens nach § 56 HBO durch einen Bauingenieur sind nicht pauschal festlegbar. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Umfang des Vorhabens, dem Detaillierungsgrad der Bauvorlagen und dem individuellen Honorar des Ingenieurs.

    Grundlage für die Berechnung des Honorars ist in der Regel die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Da es sich um eine Mitteilung und nicht um eine vollständige Baugenehmigung handelt, können die anrechenbaren Kosten und somit das Honorar geringer ausfallen.

    Ich empfehle, vorab ein Angebot von dem Bauingenieur einzuholen, in dem die erbrachten Leistungen und die entsprechenden Kosten detailliert aufgeführt sind. So haben Sie eine klare Grundlage für die Abrechnung.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie Angebote verschiedener Bauingenieure, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Beauftragung eines Bauingenieurs zur Unterschrift und Bestätigung der öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen für ein baugenehmigungsfreies Vorhaben nach § 56 HBO. Die Bauvorlagen wurden vom Schwiegervater erstellt, der Ingenieur prüft und bestätigt lediglich die Einhaltung der Vorschriften. Dies ist eine typische Konstellation, bei der der Ingenieur als Entwurfsverfasser fungiert, aber nicht die vollständige Planungsleistung erbringt.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass die Kosten nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) berechnet werden, ist grundsätzlich richtig. Allerdings ist die genaue Honorarhöhe stark vom anrechenbaren Honorarvolumen (z.B. Baukosten) und der gewählten Honorarzone abhängig.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Kosten pauschal oder nach einem festen Gebührensatz berechnet werden, ist irreführend. Die HOAI sieht für die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) sowie für die Besondere Leistung der Prüfung und Bestätigung von Bauvorlagen unterschiedliche Ansätze vor. Ohne konkrete Baukosten und Honorarzone ist eine seriöse Kostenschätzung nicht möglich.

    ➕ Ergänzung: Wichtig ist, dass der Ingenieur für die reine Prüfung und Unterschrift der Bauvorlagen ein reduziertes Honorar verlangen kann, da er nicht die vollständige Planung erstellt hat. Üblich sind hier Pauschalhonorare oder Abrechnungen nach Zeitaufwand (Stundensatz). Zudem sollte der Bauherr prüfen, ob der Ingenieur eine Haftpflichtversicherung für diese Tätigkeit besitzt.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass der Ingenieur durch seine Unterschrift die volle Verantwortung für die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften übernimmt. Sollten die vom Schwiegervater erstellten Pläne Mängel aufweisen (z.B. falsche Abstandsflächen), haftet der Ingenieur. Dies kann zu erheblichen finanziellen Forderungen führen, wenn später ein Nachbar klagt oder die Bauaufsicht einschreitet.

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vor Beauftragung ein schriftliches Honorarangebot vom Ingenieur an, das entweder auf einem Stundensatz (ca. 100-150 Euro/Stunde) oder einer Pauschale basiert. Lassen Sie sich die genauen Leistungen (Prüfung der Pläne, Abstandsflächenberechnung, etc.) vertraglich zusichern. Klären Sie unbedingt die Haftungsfrage und ob der Ingenieur die Pläne des Schwiegervaters als Grundlage akzeptiert. Bei Unklarheiten konsultieren Sie einen Rechtsanwalt für Bau- und Architektenrecht.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Mitteilung zu einem baugenehmigungsfreien Vorhaben nach § 56 der Hessischen Bauordnung (HBO) ist eine rechtlich verbindliche Erklärung, die eine fachlich fundierte Prüfung der Bauvorlagen durch einen befugten Bauingenieur erfordert – nicht bloß eine formale Unterschrift.

    🔴 Gefahr: Eine bloße Unterschrift ohne eigenständige, nachvollziehbare Prüfung der statischen Sicherheit, brandschutztechnischen Anforderungen, Abstandsflächen, Baugrenzen, Energieeinsparverordnung (GEG) und sonstiger öffentlich-rechtlicher Vorgaben stellt eine schwerwiegende Verletzung der Berufspflicht dar und kann im Schadensfall zu zivilrechtlicher Haftung sowie disziplinarrechtlichen Konsequenzen führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Leistung ist nicht pauschal als "Mitteilung" zu bewerten – es handelt sich um die Übernahme der Verantwortung als Entwurfsverfasser gem. § 49 HBO, was eine vollständige, eigenverantwortliche Prüfung aller baurechtlich relevanten Aspekte einschließlich Statik, Brandschutz und Barrierefreiheit umfasst.

    ➕ Ergänzung: Die Honorarhöhe richtet sich nicht nach einer Pauschale, sondern nach der HOAI 2021 (§§ 3–7), konkret nach Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) und ggf. Teilphasen der Leistungsphase 2 (Entwurfsplanung), da eine eigenständige Prüfung und ggf. Korrektur der vom Schwiegervater erstellten Unterlagen erforderlich ist.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Annahme, dass ein Bauingenieur hierfür ein Honorar berechnen darf, ist korrekt – die Leistung ist entgeltlich und fachlich anspruchsvoll, da sie Haftungsrisiken für den Ingenieur beinhaltet.

    ❌ Widerspruch: Es ist unzulässig, die Leistung als rein formale "Bestätigung" zu deuten – die gesetzliche Verantwortung nach § 49 HBO entsteht erst durch die eigenständige, fachlich vertretbare Prüfung und nicht durch die bloße Unterzeichnung fremder Unterlagen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Bauwesen oder einen HOAI-konform tätigen Bauingenieur, der die Vorlagen eigenständig prüft, ggf. anpasst und dokumentiert – eine pauschale "Unterschriftsleistung" ohne Prüfung ist rechtlich unzulässig und gefährdet alle Beteiligten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig, dass die Leistung entgeltlich ist und sich grundsätzlich an der HOAI orientiert.
    • Alle betonen, dass eine pauschale Kostenangabe nicht möglich ist – Abhängigkeit von Baukosten, Leistungsumfang und Honorarzone.
    • Alle fordern ein vorheriges, detailliertes Honorarangebot ein.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI spricht neutral von „Mitteilung“ und „Bestätigung“, ohne die gesetzliche Verantwortung zu betonen; DeepSeek und Qwen heben stattdessen explizit die Übernahme der Entwurfsverfasser-Rolle nach § 49 HBO hervor.
    • GoogleAI erwähnt keine Haftungsrisiken für den Ingenieur; DeepSeek und Qwen identifizieren dies als zentrale Gefahr – Qwen formuliert dies als „rechtswidrig“ und „berufspflichtwidrig“.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Empfehlung zu Stundensätzen (100–150 €/h) und die Notwendigkeit einer Haftpflichtversicherung.
    • Qwen ergänzt die gesetzlichen Prüfungsgegenstände explizit (Statik, Brandschutz, GEG, Barrierefreiheit) und verweist auf die HOAI 2021 mit konkreten Leistungsphasen (LPAbk. 1 & LP 2).

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt die Leistung als „Mitteilung“ dar, die „geringere Kosten“ verursachen kann – Qwen widerspricht klar mit dem Hinweis, dass es sich nicht um eine formale Mitteilung, sondern um die volle Entwurfsverfasser-Verantwortung handelt; DeepSeek bestätigt diesen Standpunkt mit der Haftungsgefahr.
    • GoogleAI empfiehlt „Angebote vergleichen“, ohne Haftungs- und Qualitätsrisiken zu benennen; Qwen und DeepSeek priorisieren stattdessen die fachliche Eignung, Prüftiefe und Versicherungsschutz – die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere, rechtlich robuste Einschätzung stammt von Qwen und DeepSeek: Verantwortung nach § 49 HBO ist nicht delegierbar – bloße Unterschrift ist unzulässig.
    • Die HOAI 2021 ist verbindlich; Leistung muss nach LP 1 (ggf. LP 2) honoriert werden – keine „formale Mitteilungsleistung“.
    • Haftungs- und Versicherungsprüfung ist zwingende Voraussetzung – nicht optional.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Rechtliche Einordnung der LeistungKeine bloße Mitteilung – vollständige Übernahme der Entwurfsverfasser-Verantwortung gem. § 49 HBO durch eigenständige, dokumentierte Prüfung.
    HonorargrundlageHonorar nach HOAI 2021, konkret Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) und ggf. Teilleistungen aus LP 2 (Entwurfsplanung); kein Pauschalbetrag möglich.
    Honorarform⚠️Stundensatz (100–150 €/h) oder HOAI-konforme Pauschale – aber nur bei klar definiertem, dokumentiertem Leistungsumfang; reine Unterschrifts-Pauschale ist unzulässig.
    Haftung & VersicherungDer Ingenieur haftet persönlich; eine Berufshaftpflichtversicherung mit ausdrücklichem Deckungsumfang für Entwurfsverfasser-Leistungen ist zwingend erforderlich.
    PrüfungsinhaltGoogleAI benennt keine konkreten Prüfgegenstände; DeepSeek und Qwen sind sich einig: Statik, Brandschutz, Abstandsflächen, Baugrenzen, GEG und Barrierefreiheit müssen geprüft werden – Qwen formuliert dies als gesetzliche Verpflichtung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie ausschließlich einen HOAI-konform tätigen, öffentlich bestellten und vereidigten Bauingenieur mit nachweisbarer Haftpflichtversicherung für Entwurfsverfasser-Leistungen, der alle baurechtlich relevanten Aspekte eigenständig prüft, dokumentiert und ggf. korrigiert – keine reine Unterschriftsleistung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlende statische Prüfung durch den IngenieurHöchstes Haftungsrisiko bei Sachschäden oder Personenschäden; mögliche zivilrechtliche Klagen und disziplinarrechtliche Sanktionen
    🔴 RisikoUnterschrift ohne Prüfung von Abstandsflächen/BaugrenzenGegenstand von Nachbarbeschwerden, Baustopp durch Bauaufsicht oder Rückbauanordnung
    🔴 RisikoKeine GEG- oder BrandschutzprüfungAblehnung der Mitteilung durch Bauaufsicht, Nachbesserungszwang, Nutzungseinschränkung oder Verbot der Nutzung
    🔴 RisikoFehlende Berufshaftpflichtversicherung des IngenieursKein Versicherungsschutz bei Haftungsfall – gesamte Schadensersatzforderung aus privater Tasche zu tragen
    🔴 RisikoUnklarer Leistungsumfang im HonorarvertragSpätere Streitigkeiten über zusätzliche Prüf- oder Korrekturleistungen; unvorhergesehene Mehrkosten
    ✅ ChanceHOAI-konforme, transparente VergütungSicherstellung einer qualitativ hochwertigen, nachvollziehbaren Planungsleistung bei klarer Kostenplanung
    ✅ ChanceEigenständige Prüfung & ggf. Anpassung der Pläne durch den IngenieurErhöhte Planungssicherheit, Vermeidung von späteren Genehmigungsproblemen oder Nachbesserungen
    ✅ ChanceNutzung erfahrener Ingenieure mit Sachverständigen-QualifikationFrühzeitige Identifikation baurechtlicher Risiken, optimierte Bauabläufe und rechtssichere Dokumentation
    ✅ ChanceKlare Vertragsvereinbarung zu Prüftiefe und HaftungRechtssichere Absicherung für Bauherr und Ingenieur – klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten
    ✅ ChanceIntegration von Energieeffizienz- und Barrierefreiheits-Checks in die PrüfungZukunftssichere Bauweise, höhere Wertstabilität und bessere Vermarktungsmöglichkeit

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie ausschließlich öffentlich bestellte und vereidigte Bauingenieure mit nachweisbarer Berufshaftpflichtversicherung, die ausdrücklich Leistungen als Entwurfsverfasser nach § 49 HBO abdeckt.
    2. Unterlagen sammeln: Stellen Sie dem Ingenieur alle relevanten Unterlagen bereit: Grundbuchauszug, Lageplan, Bauvorlagen des Schwiegervaters, Bodengutachten (falls vorhanden) sowie aktuelle GEG- und Brandschutzvorgaben.
    3. Vertrag prüfen: Vereinbaren Sie schriftlich, dass der Ingenieur die Prüfung eigenständig durchführt, dokumentiert und ggf. korrigiert – keine reine Unterschriftsleistung; verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung der Prüfungstiefe.
    4. Honorar klären: Fordern Sie ein HOAI-konformes Angebot ein mit Angabe der Leistungsphasen (LP 1 & ggf. LP 2), Stundensatz oder Pauschale mit genauem Leistungsumfang – keine Absprache ohne schriftliche Vereinbarung.
    5. Versicherung prüfen: Verlangen Sie vor Auftragserteilung den aktuellen Versicherungsnachweis mit ausdrücklichem Deckungsumfang für Entwurfsverfasser-Leistungen gem. § 49 HBO.
    6. Dokumentation sichern: Bewahren Sie alle Korrespondenz, Prüfprotokolle, Korrekturhinweise und die endgültige bestätigte Mitteilung mindestens 10 Jahre auf – inkl. Nachweis der Prüfungen zu Statik, Brandschutz und Abstandsflächen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Baugenehmigungsfreies Vorhaben
    Ein Bauvorhaben, das aufgrund seiner Art oder Größe keiner formellen Baugenehmigung bedarf, sondern lediglich der Baubehörde mitgeteilt werden muss.
    Verwandte Begriffe: Genehmigungsfreies Bauen, Anzeigeverfahren, Vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren.
    § 56 HBO
    Paragraph 56 der Hessischen Bauordnung (HBO), der die Bestimmungen für baugenehmigungsfreie Vorhaben regelt.
    Verwandte Begriffe: Landesbauordnung, Bauordnung, Baurecht.
    Entwurfsverfasser
    Eine Person, die aufgrund ihrer Ausbildung und Qualifikation berechtigt ist, Bauvorlagen zu erstellen und zu unterzeichnen.
    Verwandte Begriffe: Architekt, Bauingenieur, Planer.
    Bauvorlagen
    Sämtliche Unterlagen, die für die Beurteilung eines Bauvorhabens durch die Baubehörde erforderlich sind, wie z.B. Baupläne, Lagepläne, Baubeschreibungen und Berechnungen.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung.
    HOAI
    Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Sie regelt die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen.
    Verwandte Begriffe: Honorar, Architektenhonorar, Ingenieurhonorar.
    Abstandsflächen
    Flächen auf einem Baugrundstück, die von Bebauung freizuhalten sind, um eine ausreichende Belichtung, Belüftung und den Brandschutz der Gebäude zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Grenzabstand, Gebäudeabstand, Nachbarrecht.
    Kubatur
    Der Rauminhalt eines Gebäudes, der durch Multiplikation von Länge, Breite und Höhe ermittelt wird.
    Verwandte Begriffe: Bruttorauminhalt, Gebäudevolumen, Baumasse.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Leistungen umfasst die Mitteilung eines baugenehmigungsfreien Vorhabens nach § 56 HBO?
      Die Mitteilung umfasst die Erstellung und Einreichung der erforderlichen Bauvorlagen, wie Pläne, Berechnungen und Nachweise, sowie die Bestätigung durch einen qualifizierten Entwurfsverfasser, dass das Vorhaben den öffentlich-rechtlichen Vorschriften entspricht.
    2. Wie wird das Honorar eines Bauingenieurs berechnet?
      Das Honorar wird in der Regel auf Grundlage der HOAI berechnet. Dabei spielen die anrechenbaren Kosten des Bauvorhabens, die Leistungsphasen und der Schwierigkeitsgrad eine Rolle.
    3. Was ist der Unterschied zwischen einer Baugenehmigung und einer Mitteilung eines baugenehmigungsfreien Vorhabens?
      Eine Baugenehmigung ist ein formelles Genehmigungsverfahren, während die Mitteilung eines baugenehmigungsfreien Vorhabens ein vereinfachtes Verfahren ist, bei dem das Vorhaben lediglich der Baubehörde mitgeteilt wird.
    4. Welche Vorteile hat ein baugenehmigungsfreies Vorhaben?
      Ein baugenehmigungsfreies Vorhaben spart Zeit und Kosten, da das Genehmigungsverfahren entfällt. Allerdings müssen auch bei einem baugenehmigungsfreien Vorhaben alle öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten werden.
    5. Was passiert, wenn ein baugenehmigungsfreies Vorhaben nicht den Vorschriften entspricht?
      Wenn ein baugenehmigungsfreies Vorhaben nicht den Vorschriften entspricht, kann die Baubehörde die Beseitigung der Mängel oder sogar den Rückbau des Vorhabens anordnen.
    6. Kann ich ein baugenehmigungsfreies Vorhaben auch ohne Bauingenieur durchführen?
      Ob ein Bauingenieur erforderlich ist, hängt von den jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen und der Art des Vorhabens ab. In vielen Fällen ist jedoch die Bestätigung durch einen qualifizierten Entwurfsverfasser erforderlich.
    7. Welche Unterlagen sind für die Mitteilung eines baugenehmigungsfreien Vorhabens erforderlich?
      Die erforderlichen Unterlagen können je nach Bundesland variieren, umfassen aber in der Regel Baupläne, Lagepläne, Baubeschreibungen, Nachweise über die Einhaltung der Abstandsflächen und gegebenenfalls weitere Fachgutachten.
    8. Wo finde ich Informationen zu den Bestimmungen für baugenehmigungsfreie Vorhaben?
      Informationen zu den Bestimmungen für baugenehmigungsfreie Vorhaben finden Sie in der jeweiligen Landesbauordnung (LBOAbk.) und den dazugehörigen Verwaltungsvorschriften.

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    • Honorarberechnung nach HOAI
      Erläuterungen zur Berechnung des Honorars für Architekten- und Ingenieurleistungen.
    • Bauantragsunterlagen
      Informationen zu den erforderlichen Unterlagen für einen Bauantrag.
  2. Honorar: Gefälligkeitsunterschrift vs. HOAI-Leistung

    Gefälligkeitsunterschrift?
    tztztz
    ansonsten gemäß unten stehenden Link
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026

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    Kosten Baugenehmigungsfreies Vorhaben: Ingenieur-Honorar nach § 56 HBO

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die angemessene Honorierung eines Bauingenieurs für die Mitteilung eines baugenehmigungsfreien Vorhabens nach § 56 HBO. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob es sich um eine reine Gefälligkeitsunterschrift handelt oder ob eine tatsächliche Leistung gemäß HOAIAbk. erbracht wurde. Die korrekte Abrechnung und die damit verbundenen Kosten sind zentrale Punkte.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Honorar: Gefälligkeitsunterschrift vs. HOAI-Leistung wird auf die HOAI verwiesen, um die Honoraransprüche zu prüfen. Es ist wichtig, die erbrachten Leistungen genau zu dokumentieren, um eine faire Abrechnung zu gewährleisten.

    💰 Kosten: Die Kosten für die Mitteilung eines baugenehmigungsfreien Vorhabens nach § 56 HBO hängen stark vom Umfang der erbrachten Leistungen ab. Eine pauschale Aussage ist schwierig, da das Honorar von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, wie z.B. dem Schwierigkeitsgrad des Vorhabens und dem tatsächlichen Aufwand des Bauingenieurs.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie im Vorfeld mit dem Bauingenieur die genauen Leistungen und die damit verbundenen Kosten ab. Lassen Sie sich ein detailliertes Angebot erstellen, um Missverständnisse zu vermeiden. Prüfen Sie, ob die Leistungen tatsächlich gemäß HOAI abgerechnet werden müssen oder ob eine individuelle Vereinbarung möglich ist.

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