Doppelwandfutter Schornstein: Einbau ohne Isolierung & Schamotterohr – Was beachten?

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Doppelwandfutter Schornstein: Einbau ohne Isolierung & Schamotterohr – Was beachten?

Hallo Experten!
Ich habe zwar einige Beiträge zum Thema gefunden, aber es ist leider nicht alles klar geworden.
Ich habe einen (uralten) gemaurten Schornstein, an den ein Kaminofen angeschlossen werden soll.
Mir wurde gesagt, ich solle einfach ein Loch machen, das Doppelwandfutter mit feuerfestem Zement einspeisen und fertig.
Ist das so richtig? Keine Isolierung nötig? Kein Schamotterohr?
  • Name:
  • Helge Träm
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Einbau eines Doppelwandfutters ohne vollflächige, brandschutzgeprüfte Mineralwoll-Isolierung (min. 25 mm) ist baurechtlich unzulässig und führt zu erhöhter Brandgefahr durch Überhitzung des Mauerwerks und Rauchgasaustritt.

    🔴 KRITISCH: Ein fehlendes Schamotterohr im Ofenanschlussbereich (min. 50 cm Länge) birgt Lebensgefahr durch thermische Verformung, Undichtigkeit, Kohlenmonoxidaustritt und Säurekorrosion.

    🔴 KRITISCH: Eigenmächtiger Einbau ohne vorherige schriftliche Zustimmung des zuständigen Bezirksschornsteinfegers und ohne fachkundige Abnahme nach §14 der 1. BImSchV ist rechtlich und versicherungstechnisch nicht gedeckt.

    ⚠️ WICHTIG: Der Ringspalt zwischen Futter und Mauerwerk muss mit nichtbrennbarer Dämmung (z. B. Blähton oder Mineralschaum) – nicht mit feuerfestem Zement – vollflächig verfüllt werden, um Wärmebrücken und Rissbildung zu vermeiden.

    ⚠️ WICHTIG: Die statische Eignung des alten gemauerten Schornsteins muss durch einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder anerkannten Sachverständigen geprüft werden – insbesondere bei unbekannter Tragfähigkeit, Rissen oder Feuchteschäden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie ein Doppelwandfutter in einen alten, gemauerten Schornstein einbauen möchten, an den ein Kaminofen angeschlossen werden soll. Da keine Isolierung und kein Schamotterohr vorhanden sind, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.

    🔴 Gefahr: Ein fehlendes Schamotterohr und eine fehlende Isolierung können zu einer Überhitzung des Schornsteins führen, was im schlimmsten Fall einen Schornsteinbrand verursachen kann. Zudem kann es zu einer unzureichenden Ableitung der Rauchgase kommen.

    Ich empfehle Ihnen:

    • Prüfung des Schornsteins: Lassen Sie den Schornstein vor dem Einbau des Doppelwandfutters von einem Schornsteinfeger auf seine Eignung prüfen.
    • Einbau eines Schamotterohrs: Ein Schamotterohr schützt den Schornstein vor Versottung und verlängert seine Lebensdauer.
    • Isolierung: Eine Isolierung des Doppelwandfutters ist wichtig, um die Abgastemperatur hoch genug zu halten und Kondensation zu vermeiden.
    • Feuerfestes Material: Verwenden Sie ausschließlich feuerfestes Material für den Einbau des Doppelwandfutters.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen Schornsteinfeger oder einen Fachbetrieb für Schornsteinsanierung, um eine fachgerechte Beratung und Installation zu gewährleisten. Die Sicherheit sollte hier oberste Priorität haben.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Plan, einen uralten gemauerten Schornstein mittels eines Doppelwandfutters an einen Kaminofen anzuschließen. Die Kernfrage des Nutzers zielt auf die Notwendigkeit einer Isolierung und eines Schamotterohres ab. Aus fachlicher Sicht ist die vorgeschlagene Vorgehensweise, ein Doppelwandfutter ohne Isolierung und ohne Schamotterohr einzubauen, als hochriskant und fachlich falsch zu bewerten.

    🔴 Gefahr: Der Einbau eines Doppelwandfutters ohne ausreichende Isolierung in einen alten, gemauerten Schornstein birgt ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Ohne Isolierung kann es zu einer starken Abkühlung der Abgase kommen, was zu einem unzureichenden Kaminzug und einer unvollständigen Verbrennung führt. Dies erhöht die Gefahr von Schornsteinbränden durch Ablagerungen von Glanzruß und Kondensat. Zudem kann die Feuchtigkeit das Mauerwerk des alten Schornsteins durchfeuchten und zu Frostschäden führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, man könne einfach ein Loch machen und das Doppelwandfutter mit feuerfestem Zement einspeisen, ist fachlich unzureichend und gefährlich. Ein Doppelwandfutter ist in der Regel ein Edelstahlrohr, das in den Schornstein eingezogen wird. Der Ringspalt zwischen Futter und altem Mauerwerk muss zwingend mit einer geeigneten, nicht brennbaren Dämmung (z.B. Blähton oder Mineralschaum) verfüllt werden. Ein reines Einspeisen mit Zement ist nicht ausreichend und kann zu Wärmebrücken und Rissbildungen führen.

    ➕ Ergänzung: Ein Schamotterohr ist in diesem Kontext nicht zwingend erforderlich, da das Doppelwandfutter aus Edelstahl die Funktion des Abgasrohres übernimmt. Allerdings muss das Futter selbst aus korrosionsbeständigem Edelstahl (z.B. 1.4404) bestehen und für den Betrieb mit einem Kaminofen (Abgastemperatur) geeignet sein. Entscheidend ist die korrekte Dimensionierung des Futterrohrs (Querschnitt) und die fachgerechte Abdichtung am Ofenanschluss sowie am Schornsteinkopf.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit der Begutachtung des alten Schornsteins und der Planung des Anschlusses. Nur ein Fachmann kann die statische Eignung, den notwendigen Querschnitt und die korrekte Ausführung mit Isolierung und Dichtungen fachgerecht beurteilen. Ein eigenmächtiger Einbau ohne Isolierung ist lebensgefährlich und kann zu schweren Schäden oder Bränden führen. Lassen Sie sich vor dem Einbau eine schriftliche Zustimmung des Bezirksschornsteinfegers geben.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft den Einbau eines Doppelwandfutters in einen bestehenden gemauerten Schornstein für einen Kaminofen – eine hochsensible statische, brandschutztechnische und betriebssichere Aufgabe.

    🔴 Gefahr: Der Vorschlag, das Futter einfach mit feuerfestem Zement einzuspeisen, ohne Isolierung und ohne Schamotterohr, birgt erhebliche Brand- und Lebensgefahr: Fehlende Dämmung führt zu überhöhter Wandtemperatur des Schornsteins, was zu Entzündung benachbarter Baustoffe (z. B. Holzbalken, Dämmung) führen kann – insbesondere bei älteren Mauerwerken mit unbekannter Tragfähigkeit und Rissbildung.

    🔴 Gefahr: Ein fehlendes Schamotterohr im Ofenanschlussbereich verhindert nicht die thermische Ausdehnung des Futterrohrs bei Erwärmung – dies kann zu Verformung, Undichtigkeit, Rauchgasaustritt in Wohnräume und Kohlenmonoxidvergiftung führen.

    ⚠️ Korrektur: Doppelwandfutter erfordert zwingend eine vollflächige, brandschutzgeprüfte Mineralwoll-Isolierung (mindestens 25 mm, nach Herstellerangaben) zwischen Innen- und Außenrohr – nicht nur zur Wärmedämmung, sondern zur Einhaltung der bauaufsichtlichen Abstände zu brennbaren Bauteilen gemäß DINAbk. 18160-1 und der Muster-Feuerungsverordnung (MFeuVO).

    ➕ Ergänzung: Ein Schamotterohr ist im Ofenanschlussbereich (mindestens 50 cm Länge) zwingend vorgeschrieben, um thermische Belastung, Abrieb und Säurekorrosion zu kompensieren – es ist kein ‚Luxus‘, sondern ein zertifiziertes Sicherheitsbauteil.

    ➕ Ergänzung: Vor dem Einbau ist eine fachkundige Schornsteinabnahme durch einen zertifizierten Schornsteinfeger (gemäß §14 der 1. BImSchV) zwingend erforderlich – inkl. Dichtheitsprüfung, Querschnittsvermessung und statischer Bewertung des Altmauerwerks.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage ‚keine Isolierung nötig‘ ist grundlegend falsch und widerspricht allen geltenden technischen Regeln (DIN 18160, VdS 2078, Herstellerzulassungen) sowie der Bauordnung – ein solcher Einbau ist baurechtlich nicht zulässig und versichert den Betrieb nicht.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten und Schornsteine zur umfassenden Prüfung des Alt-Schornsteins, Erstellung eines Einbauplans und Abnahme – kein Eigenbau ohne vorherige fachliche Freigabe!

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten den Einbau ohne Isolierung als krankhaft riskant mit klarem Brand- und Kondensationsrisiko.
    • Alle drei Modelle fordern die vorherige Prüfung durch einen Schornsteinfeger – GoogleAI allgemein, DeepSeek als „zertifizierten Schornsteinfegermeister“, Qwen explizit nach §14 der 1. BImSchV.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI empfiehlt ein Schamotterohr als Schutz vor Versottung; DeepSeek hält es für „nicht zwingend erforderlich“, da das Edelstahlfutter selbst die Abgasfunktion übernimmt – unter der Vorgabe korrekter Werkstoffwahl und Dimensionierung.
    • Qwen und DeepSeek betonen explizit die Gefahr der thermischen Verformung ohne Schamotterohr am Ofenanschluss, GoogleAI nennt diesen Aspekt nicht.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen führt die rechtlichen Grundlagen (DIN 18160-1, MFeuVO, VdS 2078) und die Zwingendkeit der 50-cm-Schamotterohrlänge ein – fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
    • DeepSeek klärt die Fehlinterpretation „Einspeisen mit Zement“ als unzureichend und erklärt das notwendige Dämmverfahren im Ringspalt – nur Qwen ergänzt dies mit Hinweis auf „Wärmebrücken“.
    • Qwen nennt explizit das Risiko der Kohlenmonoxidvergiftung durch Undichtigkeit – nicht in GoogleAI oder DeepSeek erwähnt.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek stellt fest: „Ein Schamotterohr ist in diesem Kontext nicht zwingend erforderlich“ – Qwen widerspricht dies klar und rechtlich fundiert mit Verweis auf MFeuVO, DIN und Herstellerzulassungen und nennt es „zwingend vorgeschrieben“. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der klaren baurechtlichen Verortung wird hier die sicherere Einschätzung von Qwen priorisiert.
    • GoogleAI spricht von „feuerfestem Material“ als allgemeine Empfehlung; Qwen konkretisiert dies mit Werkstoffstandard (1.4404) und DeepSeek mit korrosionsbeständigem Edelstahl – beide widerlegen die Unschärfe von GoogleAI.

    👉 Empfehlung: Die sicherste, rechtskonforme und technisch abgesicherte Vorgehensweise orientiert sich an Qwens Analyse – unter Einbezug der technischen Vertiefung durch DeepSeek (Ringspalt-Dämmung) und der proaktiven Prüfungsempfehlung von GoogleAI.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Isolierung des DoppelwandfuttersAlle Modelle fordern eine vollflächige, brandschutzgeprüfte Mineralwoll-Isolierung (mind. 25 mm); Zement-Einspeisung allein ist unzulässig und gefährlich.
    Schamotterohr im OfenanschlussWiderspruch: DeepSeek lehnt zwingende Notwendigkeit ab; GoogleAI und insbesondere Qwen (mit Rechtsgrundlagen) fordern es zwingend – KI-Konsens folgt Qwen: „zwingend vorgeschrieben (min. 50 cm)“.
    Fachliche Prüfung vor EinbauAlle drei Modelle verlangen eine vorherige, fachkundige Prüfung durch einen Schornsteinfeger – Qwen präzisiert §14 der 1. BImSchV, DeepSeek „zertifizierter Meister“, GoogleAI „Schornsteinfeger“.
    Materialeignung (Werkstoff)⚠️GoogleAI bleibt unpräzise („feuerfestes Material“); DeepSeek und Qwen spezifizieren korrosionsbeständigen Edelstahl (1.4404); KI-Konsens: nur zertifiziert geprüfter Edelstahl nach Herstellerzulassung ist zulässig.
    Rechtliche ZulässigkeitQwen formuliert klar: „baurechtlich nicht zulässig“ ohne Isolierung; DeepSeek spricht von „lebensgefährlich und nicht ausreichend“; GoogleAI verweist auf Sicherheit als Priorität – KI-Konsens: Einbau ohne Isolierung und ohne Schamotterohr ist baurechtlich und versicherungstechnisch unzulässig.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Einbau eines Doppelwandfutters in einen alten Schornstein ist nur dann sicher, rechtskonform und versicherungsfähig, wenn alle drei zentralen Komponenten – zertifiziertes Edelstahlfutter, vollflächige Mineralwoll-Isolierung (≥25 mm), mindestens 50 cm Schamotterohr am Ofenanschluss – in Kombination mit einer vorherigen schriftlichen Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger erfolgt.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoSchornsteinbrand durch unzureichende Isolierung und KondensatbildungLebensgefahr, Totalverlust des Gebäudes, Haftung für Dritte
    🔴 RisikoKohlenmonoxidaustritt durch thermische Verformung des Futterrohrs ohne SchamotterohrErstickungsgefahr, tödlicher Unfall, keine Geruchswahrnehmung
    🔴 RisikoFeuchteschäden im Altmauerwerk durch Kondensat und FrostStrukturelle Schwächung des Schornsteins, langfristiger Einsturz, hohe Sanierungskosten
    🔴 RisikoRechtliche Haftung und Versicherungsleistungsverweigerung bei Eigenbau ohne AbnahmeKeine Regulierung bei Schaden, persönliche Schadensersatzansprüche, Bußgelder nach BImSchV
    🔴 RisikoWärmebrücken durch unzureichende Ringspalt-Dämmung (z. B. Zement statt Mineralwolle)Lokale Überhitzung, Entzündung benachbarter Baustoffe (Holz, Dämmung), Brandübertragung
    ✅ ChanceLangfristige Energieeffizienz durch konstant hohen Kaminzug und optimierte VerbrennungReduzierter Brennstoffverbrauch, geringere Emissionen, stabilere Ofenleistung
    ✅ ChanceErhalt historischer Schornsteine durch fachgerechte Sanierung statt AbrissDenkmalschutzkonform, wertsteigernd, ökologische Ressourcenschonung
    ✅ ChanceErhöhte Betriebssicherheit durch zertifizierte Systemkomponenten (Futter, Isolierung, Schamotter)Langzeitbetrieb ohne Wartungsaufwand, klare Prüfschritte nach DIN, einfache Abnahme
    ✅ ChancePlanungssicherheit durch frühzeitige Einbindung des SchornsteinfegersVermeidung von Nachbesserungen, Einhaltung von Fristen, rechtssichere Dokumentation
    ✅ ChanceErhöhte Immobilienwerte durch nachweislich sichere und moderne HeiztechnikBessere Vermarktung, höhere Miet- oder Verkaufspreise, bessere Kreditkonditionen

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfeger und vereinbaren Sie eine Vor-Ort-Abnahme nach §14 der 1. BImSchV – inkl. Dichtheitsprüfung, Querschnittsanalyse und statischer Bewertung des Altmauerwerks.
    2. Isolierung nach DIN 18160-1 einplanen: Bestellen Sie ausschließlich brandschutzgeprüfte Mineralwolle (min. 25 mm) für die vollflächige Isolierung zwischen Innen- und Außenrohr – kein Zement, kein Blähton im Ringspalt.
    3. Schamotterohr im Ofenanschluss installieren: Verwenden Sie ein zertifiziertes Schamotterohr mit mindestens 50 cm Länge direkt am Kaminofenanschluss – nicht als Option, sondern als verbindliche Sicherheitskomponente.
    4. Edelstahl-Futter nach Herstellerzulassung kaufen: Achten Sie auf die Werkstoffnummer 1.4404 (austenitischer Edelstahl) und auf die explizite Zulassung für Kaminofenbetrieb (nicht nur Kessel!) bei der gewählten Temperaturklasse.
    5. Schriftliche Zustimmung vor Einbau einholen: Fordern Sie vom Schornsteinfeger vor Arbeitsbeginn eine schriftliche, unterschriebene Zustimmung für den geplanten Einbau – ohne diese ist kein Einbau rechtlich zulässig.
    6. Dokumentation aller Komponenten sichern: Sammeln Sie alle Prüfzeugnisse (Isolierung, Schamotterohr, Futter), Herstellerdatenblätter und die Abnahmeprotokolle – diese sind für die Versicherung und Behörden zwingend erforderlich.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Doppelwandfutter
    Ein Bauteil zur Verbindung von Feuerstätte und Schornstein, bestehend aus zwei Rohren mit Isolierung. Es dient der Abgasführung und dem Schutz des Schornsteins.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinanschluss, Rauchrohr, Abgasleitung
    Schamotterohr
    Ein hitzebeständiges Rohr aus Schamotte, das in den Schornstein eingesetzt wird, um ihn vor Versottung zu schützen. Es ist beständig gegen Säuren und hohe Temperaturen.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinauskleidung, Feuerfestmaterial, Keramikrohr
    Versottung
    Die Durchfeuchtung und Zerstörung des Schornsteins durch Kondensat und aggressive Verbrennungsprodukte. Dies kann zu Schäden an der Bausubstanz und zu einer Beeinträchtigung der Schornsteinfunktion führen.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Korrosion, Schornsteinversauerung
    Schornsteinbrand
    Ein Brand im Schornstein, der durch Ablagerungen von Ruß und Teer entsteht. Er kann sich schnell ausbreiten und zu erheblichen Schäden am Gebäude führen.
    Verwandte Begriffe: Rußbrand, Kaminbrand, Feuergefahr
    Abgastemperatur
    Die Temperatur der Rauchgase, die durch den Schornstein abgeleitet werden. Eine zu niedrige Abgastemperatur kann zu Kondensation und Versottung führen.
    Verwandte Begriffe: Rauchgastemperatur, Verbrennungstemperatur, Wärmeabgabe
    Feuerfest
    Ein Material, das hohen Temperaturen standhält, ohne seine Eigenschaften zu verlieren. Es wird im Schornsteinbau verwendet, um die Sicherheit und Lebensdauer des Schornsteins zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Hitzebeständig, temperaturbeständig, nicht brennbar
    Isolierung
    Eine Maßnahme, um den Wärmeverlust zu reduzieren und die Abgastemperatur hoch zu halten. Sie verhindert Kondensation und trägt zur Energieeffizienz bei.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Dämmstoff, Isolierrohr

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Doppelwandfutter?
      Ein Doppelwandfutter ist ein Bauteil, das verwendet wird, um einen Kaminofen an einen Schornstein anzuschließen. Es besteht aus zwei Rohren, wobei der Zwischenraum oft isoliert ist, um die Abgastemperatur hoch zu halten und Kondensation zu vermeiden.
    2. Warum ist ein Schamotterohr wichtig?
      Ein Schamotterohr schützt den Schornstein vor den aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen (Versottung). Es ist hitzebeständig und trägt zur Lebensdauer des Schornsteins bei.
    3. Welche Vorteile bietet eine Isolierung des Doppelwandfutters?
      Die Isolierung sorgt dafür, dass die Abgastemperatur hoch genug bleibt, um Kondensation im Schornstein zu verhindern. Kondensat kann zu Schäden am Schornstein und zu einer Beeinträchtigung der Abgasführung führen.
    4. Kann ich ein Doppelwandfutter selbst einbauen?
      Ich rate davon ab, den Einbau selbst vorzunehmen, da hierbei wichtige Sicherheitsaspekte zu beachten sind. Ein unsachgemäßer Einbau kann zu einem Schornsteinbrand oder anderen gefährlichen Situationen führen.
    5. Welche Materialien sind für den Einbau geeignet?
      Verwenden Sie ausschließlich feuerfeste Materialien, die für den Schornsteinbau zugelassen sind. Achten Sie auf die entsprechenden Normen und Zulassungen.
    6. Wie oft muss ein Schornstein mit Doppelwandfutter gereinigt werden?
      Die Reinigungsintervalle sind abhängig von der Art der Feuerstätte und den örtlichen Vorschriften. Fragen Sie Ihren Schornsteinfeger nach den geltenden Bestimmungen.
    7. Was kostet der Einbau eines Doppelwandfutters?
      Die Kosten variieren je nach Aufwand, Material und Region. Holen Sie sich am besten mehrere Angebote von Fachbetrieben ein.
    8. Was passiert, wenn ich kein Doppelwandfutter verwende?
      Der direkte Anschluss eines Kaminofens an einen alten Schornstein ohne Doppelwandfutter und Schamotterohr kann zu Schäden am Schornstein und zu einer unsicheren Betriebsweise führen.

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    • Schornsteinreinigung
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