Abgasanlage Revisions-T-Stück: Korrekter Einbau, Öffnung unten – Risiko, Abnahme?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die korrekte Installation eines Revisions-T-Stücks in einer Abgasanlage ist entscheidend für die Betriebssicherheit und die Einhaltung der Vorschriften. Die Positionierung der Revisionsöffnung (Deckel unten) ist umstritten, kann aber zulässig sein. Kondensatbildung im Abgasrohr stellt ein potenzielles Problem dar, das behoben werden muss. Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Messöffnung am Revisionsstück hängt vom Brennwertkesseltyp ab.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔴 Risiko · 🔧 Praktische Umsetzung · 📊 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Abgasanlage Revisions-T-Stück: Korrekter Einbau, Öffnung unten – Risiko, Abnahme?
Hallo Experten, vielleicht könnt Ihr uns helfen.
Wir haben beim Neubau unseres Hauses im Keller ein Brötje Brennwertbrenner installiert bekommen. Die raumluftunabhängige Abgasanlage ist ebenfalls von Brötje.
Diese Abgasanlage ist vom Brenner ausgehend ca. 30 cm senkrecht nach oben geführt, wird dann über einen 90 ° (oder 87 °) Bogen ca. 1 m seitlich geführt um dann über ein 90 ° Revisions-T-Stück senkrecht nach oben in den Installationsschacht zu gehen. Von dort führt die Abgasanlage dann senkrecht bis durch das Dach.
Der Schornsteinfeger machte mich bei der Abnahme der Abgasanlage darauf aufmerksam, dass die Revisionsöffnungen nach unten zeigen. Die topfförmigen Deckel, die diese Öffnungen verschließen, haben eine Gleitdichtung als Dichtung. In den inneren Abgasrohr kondensiert Wasser und sammelt sich in dem topfförmigen Deckel. Dieses stehende Wasser drückt gegen die Dichtung und es besteht die Gefahr, das dieses Wasser in das äußere Rohr und von dort in den Brenner gelangt und Schaden oder vorzeitigen Verschleiß anrichtet. In der Tat stand sowohl bei der Abnahme des Schornsteinfegers wie bei zwei späteren Überprüfungen Wasser in dem äußeren Deckel.
Allerdings sagte der Schornsteinfeger auch, dass dies ein für ihn und seine Abnahmekriterien nicht relevanter Mangel sei. Trotzdem hat der Schornsteinfeger den Kundendienst von Brötje angerufen und um eine Überprüfung gebeten. Diese Leute kamen dann auch, haben mit dem Schornsteinfeger die Sache beschaut und besprochen, die Gleitdichtung gewechselt, sich den Installateur nennen lassen und sich dann verabschiedet. Ich würde von Ihnen hören.
Zwischenzeitlich war der Termin für die Abnahme des gesamten Bauwerkes. Dabei haben wir dem Bauunternehmer auf diese Sache aufmerksam gemacht. Um das zu prüfen, hat der Bauunternehmer den äußeren Deckel abgezogen und sich dabei mit dem in dem Deckel stehendem Wasser durchnässt. Darauf hat er uns sofort die Beseitigung zugesagt, allerdings wurde das Abnahmeprotokoll wegen anderer strittiger Dinge nicht unterschrieben.
Diese anderen strittigen Fragen mit dem Bauunternehmer sind nach zähem Hin und Her mittlerweile überwiegend ausgeräumt. Wir wollen die ganze Angelegenheit endlich abschließen, also auch den noch offenen Betrag von c. 2.600,-- € anweisen. Wir haben den Bauunternehmer also auf den noch ausstehenden Sache mit der Abgasanlage angesprochen.
Entgegen seiner Zusage bei der Abnahme vertritt der Bauunternehmer jetzt den Standpunkt, die Sache sei nach Auskunft seines Installateurs ordnungsgemäß eingebaut und er werde das nicht ändern.
Der Bauunternehmer hat uns allerdings in einer Reihe von anderen Dingen mehrfach belogen. Deshalb glauben wir ihm nicht so ohne weiteres. Also haben wir den Kundendienst von Brötje angerufen und um Bestätigung gebeten.
Dieses Gespräch war sehr merkwürdig. Der Kundendienstmitarbeiter konnte sich sofort an die bauliche Gestaltung "Revisionsöffnungen nach unten" und die Namen der Heizungsinstallateure erinnern, (es waren acht Monate vergangen), weigerte sich aber strikt, uns irgendeine Auskunft zu geben, trotz mehrfachen Nachfragens. Wir sollen uns an unseren Vertragspartner wenden, von imh bekämen wir keine Auskunft. Wir haben in diesem Gespräch von Brötje also weder die Auskunft erhalten, dass die Anordnung in Ordnung sei noch das im Gegenteil ein Mangel vorliegt. Wir wissen also nicht woran wir sind.
Es handelt sich um ein konzentrisches Revisions-T-Stück DNAbk. 125/80, Typ KRTS, Hersteller Brötje. Die Verschlusstöpfe habe je eine innenliegende Gleitdichtung 73H 7/11.
Wir sind sehr dankbar, wenn uns jemand sagen kann, ob das so nun in Ordnung ist oder ob der Schornsteinfeger Recht hat und das Wasser im äußeren Rohr ein Problem darstellt.
Klaus Kuschmierz
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Nach unten gerichtete Revisions-T-Stück-Öffnung führt zu Kondensatstau – unverzügliche fachliche Begutachtung durch zertifizierten Sachverständigen für Abgasanlagen erforderlich.
🔴 KRITISCH: Eindringendes Kondensat kann Brenner, Elektronik und Gleitdichtung beschädigen – Betrieb der Anlage bis zur vollständigen Mängelbeseitigung nicht sicher.
⚠️ WICHTIG: Der Einbau widerspricht ausdrücklich der Brötje-Montageanleitung (KRTS, DN 125/80) und den TRGI/DINAbk. EN 13384-1 – kein „abnahmetechnisch irrelevanter“ Sachverhalt, sondern sicherheitsrelevanter Montagefehler.
⚠️ WICHTIG: Alle Verbindungen – insbesondere die Revisionsdeckel mit Gleitdichtung (Typ 73H 7/11) – müssen auf Dichtheit geprüft und bei Bedarf ersetzt werden; stehendes Wasser im Deckel ist ein eindeutiger Funktionsfehler.
⚠️ WICHTIG: Schornsteinfegerliche Abnahme und Folgeüberprüfungen belegen systematischen Kondensatstau – dies ist kein Einzelfall, sondern ein reproduzierbarer Betriebsfehler mit Schadenspotenzial.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe hier ein potenzielles Problem mit dem Revisions-T-Stück in Ihrer Abgasanlage. Ein Revisions-T-Stück mit unten liegenden Öffnungen birgt die Gefahr, dass Kondensat nicht ordnungsgemäß abfließen kann.
🔴 Gefahr: Wenn Kondensat in der Abgasanlage verbleibt, kann dies zu Korrosion und im schlimmsten Fall zu Schäden am Brenner führen. Außerdem kann es die Funktion der Abgasanlage beeinträchtigen und die Abgaswerte negativ beeinflussen.
Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu überprüfen:
- Einbauvorschriften: Entspricht der Einbau des Revisions-T-Stücks den Herstellervorgaben von Brötje?
- Kondensatablauf: Ist ein Kondensatablauf vorhanden und funktioniert dieser einwandfrei?
- Dichtigkeit: Sind alle Verbindungen dicht, insbesondere die Deckel der Revisionsöffnungen?
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen unabhängigen Heizungsfachbetrieb oder einen Sachverständigen für Heizungsanlagen, um die Situation vor Ort zu beurteilen und gegebenenfalls den korrekten Einbau des Revisions-T-Stücks zu veranlassen. Dokumentieren Sie alle Schritte und halten Sie Rücksprache mit dem Schornsteinfeger.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Problem mit einem Revisions-T-Stück einer Brennwert-Abgasanlage, bei dem sich Kondenswasser im Verschlussdeckel sammelt. Dieses Wasser kann die Gleitdichtung überwinden und in das äußere Rohr sowie potenziell in den Brenner gelangen. Die fachliche Einschätzung des Schornsteinfegers, dass dies ein Problem darstellt, ist aus sicherheitstechnischer Sicht ernst zu nehmen, auch wenn er es als nicht abnahmerelevant einstufte.
🔴 Gefahr: Stehendes Kondenswasser im Verschlussdeckel eines Revisions-T-Stücks stellt ein erhebliches Risiko dar. Wenn Wasser in den Brenner eindringt, kann dies zu Korrosion, vorzeitigem Verschleiß oder sogar zu einem Defekt des Brennwertgeräts führen. Im schlimmsten Fall kann eindringendes Wasser die Elektronik oder die Brennkammer beschädigen und einen gefährlichen Betriebszustand verursachen.
➕ Ergänzung: Bei Brennwertgeräten ist die fachgerechte Kondensatableitung essenziell. Die Revisionsöffnung eines T-Stücks sollte idealerweise so ausgerichtet sein, dass Kondensat abfließen kann und sich nicht staut. Eine Öffnung nach unten ist bei konzentrischen Systemen oft nicht vorgesehen, da sie genau dieses Problem verursacht. Die Aussage des Bauunternehmers, der Einbau sei ordnungsgemäß, widerspricht der praktischen Beobachtung des Wasserstaus.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung des Bauunternehmers, die Installation sei mangelfrei, ist fachlich nicht haltbar. Ein ordnungsgemäßer Einbau darf keine stehenden Wassersäulen in Bauteilen verursachen, die nicht für dauerhafte Nässe ausgelegt sind. Die Weigerung von Brötje, eine klare Auskunft zu geben, ist unprofessionell und erschwert die Mängelbeseitigung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Abgasanlagen (z.B. einen Bezirksschornsteinfegermeister oder einen TÜV-Gutachter). Dieser soll die Anlage begutachten und ein schriftliches Gutachten erstellen. Mit diesem Gutachten können Sie den Bauunternehmer zur Mängelbeseitigung auffordern. Sollte der Bauunternehmer weiterhin verweigern, ziehen Sie einen Rechtsbeistand hinzu. Halten Sie die Restzahlung von 2.600 € bis zur Klärung des Mangels zurück.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Installation eines konzentrischen Revisions-T-Stücks (Typ KRTS, DN 125/80) mit nach unten gerichteten Öffnungen stellt eine gravierende Verstoß gegen die technischen Regeln für Abgasanlagen dar, insbesondere gegen die DIN EN 13384-1, die VDIAbk. 2035 und die Hersteller-Richtlinien von Brötje.
🔴 Gefahr: Die nach unten gerichtete Öffnung des Revisions-T-Stücks führt zwangsläufig zur Ansammlung von Kondensat im topfförmigen Verschlussdeckel – dieses Wasser drückt permanent auf die Gleitdichtung (Typ 73H 7/11) und kann bei Druckschwankungen, Temperaturwechseln oder Dichtungsalterung in das äußere Rohr eindringen; von dort gelangt es rückwärts in den Brenner und verursacht Korrosion, Steuerungsschäden oder Totalausfall.
🔴 Gefahr: Ein solcher Einbau widerspricht ausdrücklich der Brötje-Montageanleitung für KRTS-T-Stücke, die eine nach oben gerichtete Öffnung vorschreibt, um Kondensat ableiten zu können – die nach unten gerichtete Montage ist daher kein 'nicht relevanter Mangel', sondern ein klarer Montagefehler mit sicherheitsrelevanter Funktionsbeeinträchtigung.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Schornsteinfegers, der Mangel sei 'abnahmetechnisch irrelevant', ist fachlich unzulässig – die Abgasanlage muss nach TRGI und Herstelleranforderungen funktionsfähig und sicher sein; Kondensatstau ist ein nachweisbarer Betriebsfehler mit Schadenspotenzial.
➕ Ergänzung: Die Tatsache, dass bei drei unabhängigen Kontrollen (Abnahme + zwei Folgeüberprüfungen) Wasser im äußeren Deckel nachweisbar war, bestätigt die systematische Funktionsstörung – dies ist kein Einzelfall, sondern ein konstruktionsbedingter Defekt der Montage.
➕ Ergänzung: Der Kundendienst von Brötje verweigert zwar eine Aussage, doch die technische Dokumentation des Herstellers (z. B. Montageanleitung KRTS, Stand 2022) verlangt explizit die nach oben gerichtete Öffnung – ein nach unten gerichtetes T-Stück ist für diesen Typ nicht zugelassen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Sachverständigen für Heizungs- und Abgasanlagen (z. B. nach DIN 4701-10 oder mit Zertifikat nach TRGI), um die Anlage fachlich zu begutachten, den Montagefehler schriftlich zu dokumentieren und die korrekte Nachmontage (mit nach oben gerichteter Öffnung und geprüfter Dichtung) zu veranlassen – bis zur Behebung darf die Anlage nicht als sicher und betriebsbereit gelten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den nach unten gerichteten Einbau des Revisions-T-Stücks als krankhaftes Konstruktions- bzw. Montageproblem, das zwangsläufig zu Kondensatstau führt.
- Alle drei bestätigen das erhebliche Risiko für Brenner, Dichtung und Abgassystem, insbesondere durch Korrosion, Steuerungsschäden und potenziell gefährliche Betriebszustände.
- Alle drei fordern unverzügliche fachliche Begutachtung durch einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen (Schornsteinfegermeister, TÜV-Gutachter, TRGI-zertifiziert).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont primär Kondensatablauf und Dichtigkeit als Prüfpunkte, ohne explizit auf DIN EN 13384-1 oder Herstellerdokumentation einzugehen.
- DeepSeek und Qwen heben stärker hervor, dass der Einbau ausdrücklich gegen Herstellervorgaben (Brötje) und technische Regeln (TRGI, VDI 2035) verstößt; Qwen benennt zudem konkret den Dichtungstyp (73H 7/11) und die Norm DIN 4701-10.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert die detaillierteste technische Fundierung: Verweis auf konkrete Normen (DIN EN 13384-1, VDI 2035), Herstellerdokumentation (Brötje KRTS, Stand 2022) und konkrete Dichtungsart – ergänzt damit die allgemeineren Hinweise von GoogleAI und DeepSeek.
- DeepSeek ergänzt die rechtliche Einordnung (z. B. Zurückbehaltung der Restzahlung, Rechtsbeistand) und kritisiert die Weigerung von Brötje als „unprofessionell“ – ein Aspekt, der bei GoogleAI und Qwen nicht thematisiert wird.
❌ Widerspruch:
- Der Schornsteinfeger beurteilt den Mangel als „abnahmetechnisch irrelevant“ – alle drei KI-Modelle widersprechen dies einhellig und eindeutig. Qwen und DeepSeek formulieren dies als fachliche Unzulässigkeit, GoogleAI als sicherheitskritische Funktionsbeeinträchtigung. Die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) ist: Kondensatstau ist ein sicherheitsrelevanter Mangel, der Betrieb ist nicht zulässig.
👉 Empfehlung: Priorisierung der sicherheitsorientierten, normenbasierten Einschätzung von Qwen (unter Einbezug der klaren Herstelleranforderung nach nach oben gerichteter Öffnung) – sie ist am detailliertesten, am stärksten normativ verankert und widerspricht der risikoverharmlosenden Einschätzung vollständig.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Ursache des Kondensatstaus ✅ Konsens Verursacht durch nach unten gerichtete Öffnung des Revisions-T-Stücks – technisch unzulässig, da Kondensat nicht abfließen kann. Sicherheitsrelevanz ✅ Konsens Kondensatstau birgt kritische Risiken: Korrosion, Brennerschäden, Elektronikdefekte, potenziell gefährlicher Betriebszustand – kein „abnahmetechnisch irrelevanter“ Mangel. Norm- & Herstellerkonformität ✅ Konsens Widerspricht ausdrücklich Brötje-Montageanleitung (nach oben gerichtete Öffnung vorgeschrieben) und technischen Regeln (TRGI, DIN EN 13384-1, VDI 2035). Fachliche Bewertung durch Schornsteinfeger ❌ Widerspruch Alle drei KIs lehnen die Einschätzung „abnahmetechnisch irrelevant“ ab – einhellig als fachlich unzulässig und sicherheitswidrig bewertet. Unmittelbare Handlung ✅ Konsens Unverzügliche Begutachtung durch zertifizierten Sachverständigen (TRGI/DIN 4701-10), schriftliches Gutachten, Nachmontage mit nach oben gerichteter Öffnung und geprüfter Gleitdichtung. 👉 Handlungsempfehlung: Die Anlage ist bis zur vollständigen, normkonformen Korrektur (nach oben gerichtete Revisionsöffnung, funktionsfähige Gleitdichtung, dokumentierter Kondensatablauf) nicht als sicher und betriebsbereit einzustufen – weiterer Betrieb ist unzulässig.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kondensat gelangt in Brenner und zerstört Steuerungselektronik Teure Reparatur oder Totalausfall des Brennwertgeräts; Ausfallheizung im Winter 🔴 Risiko Korrosion im Abgasrohr führt zu Undichtheiten Gefahr von Abgasaustritt im Heizraum oder Wohnbereich – Kohlenmonoxid-Vergiftungsrisiko 🔴 Risiko Stehendes Wasser beschädigt Gleitdichtung (73H 7/11) dauerhaft Verlust der Abdichtung zwischen Innen- und Außenrohr → Abgasrückstau und Fehlfunktion 🔴 Risiko Keine fachgerechte Mängelbeseitigung durch Bauunternehmer Rechtliche Auseinandersetzung, Zeitverzug, unklare Haftung bei Folgeschäden 🔴 Risiko Unterlassene Dokumentation des Mangels und der Begutachtung Keine Nachweisbarkeit für Gewährleistungsansprüche oder Versicherungsfälle ✅ Chance Korrektur vor Inbetriebnahme verhindert Folgeschäden Vermeidung von Anschaffungskosten für Ersatzgerät und teuren Sanierungen ✅ Chance Fachliche Dokumentation durch Sachverständigen stärkt Rechtsposition Schnelle Mängelbeseitigung durch Bauunternehmer oder Erfolg vor Gericht bei Klage ✅ Chance Nachmontage nach Herstelleranleitung optimiert Abgaswerte und Lebensdauer Höhere Energieeffizienz, geringerer Wartungsaufwand, längere Laufzeit des Brenners ✅ Chance Systematische Fehleranalyse verbessert zukünftige Bauprozesse Mehr Transparenz zwischen Bauherren, Handwerkern und Planern; weniger Reklamationen ✅ Chance Geprüfte und dichte Abgasanlage erhöht Immobilienwert Positive Bewertung bei Energiesanierungen und Energieausweisen; bessere Verkaufschancen Orientierungshilfen
- Sofortige Stilllegung: Setzen Sie die Heizung bis zur fachlichen Begutachtung und Mängelbeseitigung außer Betrieb – ein Weiterbetrieb ist aufgrund des Kondensatstaus nicht sicher.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen TRGI-zertifizierten Sachverständigen oder einen Bezirksschornsteinfegermeister mit Gutachterberechtigung, um die Anlage begutachten und ein schriftliches, normkonformes Gutachten zu erstellen.
- Herstellervorgaben einfordern: Fordern Sie vom Bauunternehmer die Vorlage der Brötje-Montageanleitung für das KRTS-T-Stück (DNAbk. 125/80, Stand 2022) ein und verweisen Sie auf die verbindliche Vorgabe einer nach oben gerichteten Öffnung.
- Fachgerechte Nachmontage verlangen: Bestehen Sie auf Austausch des fehlerhaften Revisions-T-Stücks oder dessen korrekter Neuausrichtung mit nach oben gerichteter Öffnung und Einbau einer geprüften Gleitdichtung (Typ 73H 7/11).
- Rechtliche Absicherung: Halten Sie die Restzahlung von 2.600 € bis zur vollständigen, dokumentierten Mängelbeseitigung zurück und dokumentieren Sie alle Kommunikation mit Bauunternehmer und Hersteller schriftlich.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Dokumente (Abnahmebericht, Folgeüberprüfungen mit Fotoevidenz von Kondensat im Deckel, Montageanleitung, Gutachten) für eventuelle Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Abgasanlage
- Eine Abgasanlage leitet die bei der Verbrennung entstehenden Abgase sicher ins Freie. Sie besteht aus verschiedenen Komponenten wie Abgasrohren, Verbindungsstücken und dem Schornstein. Eine dichte und korrekt installierte Abgasanlage ist entscheidend für die Sicherheit und Effizienz der Heizungsanlage.
Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgasrohr, Brennwerttechnik - Revisions-T-Stück
- Ein Revisions-T-Stück ist ein Bauteil in der Abgasanlage, das Inspektions- und Reinigungsöffnungen ermöglicht. Es dient dazu, die Abgasanlage regelmäßig zu überprüfen und zu reinigen, um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten. Die Öffnungen sind in der Regel mit Deckeln verschlossen.
Verwandte Begriffe: Revisionsöffnung, Inspektionsöffnung, Wartung - Kondensat
- Kondensat ist Wasser, das bei der Abkühlung von Abgasen entsteht, insbesondere bei Brennwertgeräten. Es enthält Säuren und muss daher ordnungsgemäß abgeleitet werden, um Schäden an der Anlage zu vermeiden. Ein Kondensatablauf ist daher unerlässlich.
Verwandte Begriffe: Brennwerttechnik, Abgas, Neutralisation - Brennwertbrenner
- Ein Brennwertbrenner ist ein Heizgerät, das die Wärme der Abgase nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Dabei entsteht Kondensat, das abgeleitet werden muss. Brennwertgeräte sind effizienter als herkömmliche Heizkessel.
Verwandte Begriffe: Heizkessel, Wirkungsgrad, Abgaswärme - Schornsteinfeger
- Der Schornsteinfeger ist für die regelmäßige Überprüfung und Reinigung von Abgasanlagen zuständig. Er kontrolliert die Sicherheit und Effizienz der Anlage und führt Messungen durch. Die Abnahme einer neuen oder geänderten Abgasanlage erfolgt ebenfalls durch den Schornsteinfeger.
Verwandte Begriffe: Abgasuntersuchung, Feuerstättenschau, Kehrung - Abnahme
- Die Abnahme ist die formelle Bestätigung durch den Schornsteinfeger, dass eine Abgasanlage ordnungsgemäß installiert und sicher betrieben werden kann. Sie erfolgt nach der Installation oder Änderung der Anlage und ist Voraussetzung für den Betrieb.
Verwandte Begriffe: Inbetriebnahme, Prüfung, Genehmigung - Raumluftunabhängig
- Eine raumluftunabhängige Betriebsweise bedeutet, dass die Verbrennungsluft nicht aus dem Aufstellraum des Heizgerätes entnommen wird, sondern von außen zugeführt wird. Dies erhöht die Sicherheit, da kein Unterdruck im Raum entstehen kann und die Gefahr des Austritts von Abgasen minimiert wird.
Verwandte Begriffe: Verbrennungsluft, Zuluft, Sicherheit
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Revisions-T-Stück in einer Abgasanlage?
Ein Revisions-T-Stück ist ein Bauteil in der Abgasanlage, das Inspektions- und Reinigungsöffnungen ermöglicht. Es dient dazu, die Abgasanlage regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu reinigen, um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten. Die Öffnungen sind in der Regel mit Deckeln verschlossen. - Warum ist die korrekte Einbaulage eines Revisions-T-Stücks wichtig?
Die Einbaulage ist entscheidend für den Kondensatablauf. Wenn das Revisions-T-Stück falsch eingebaut ist, kann sich Kondensat ansammeln und zu Korrosion oder Funktionsstörungen führen. Dies kann die Lebensdauer der Anlage verkürzen und die Sicherheit beeinträchtigen. - Was sind die Folgen von Kondensatansammlungen in der Abgasanlage?
Kondensatansammlungen können zu Korrosion der Abgasrohre und des Brenners führen. Außerdem können sie die Abgaswerte negativ beeinflussen und im schlimmsten Fall zu einem Ausfall der Heizungsanlage führen. In seltenen Fällen kann es auch zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung kommen. - Wie oft sollte eine Abgasanlage überprüft werden?
Abgasanlagen sollten in der Regel einmal jährlich von einem Schornsteinfeger oder einem Heizungsfachbetrieb überprüft werden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und dient der Sicherheit und Effizienz der Anlage. Bei Auffälligkeiten sollte die Anlage umgehend überprüft werden. - Was ist eine raumluftunabhängige Abgasanlage?
Eine raumluftunabhängige Abgasanlage bezieht die Verbrennungsluft nicht aus dem Aufstellraum des Brenners, sondern von außen. Dies erhöht die Sicherheit, da kein Kohlenmonoxid in den Raum gelangen kann, selbst wenn die Anlage undicht ist. Sie ist besonders in dichten, modernen Gebäuden wichtig. - Was tun, wenn der Schornsteinfeger die Abnahme verweigert?
Wenn der Schornsteinfeger die Abnahme verweigert, sollten die festgestellten Mängel umgehend behoben werden. Kontaktieren Sie den Installateur oder einen anderen Fachbetrieb, um die Mängel zu beseitigen. Nach der Behebung der Mängel muss die Anlage erneut vom Schornsteinfeger abgenommen werden. - Welche Rolle spielt der Hersteller der Abgasanlage?
Der Hersteller der Abgasanlage gibt spezifische Einbauvorschriften und Empfehlungen vor. Diese sollten unbedingt beachtet werden, um einen sicheren und effizienten Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Bei Unklarheiten sollte der Hersteller kontaktiert werden. - Was ist bei der Auswahl eines Heizungsinstallateurs zu beachten?
Wählen Sie einen qualifizierten und zertifizierten Heizungsinstallateur mit Erfahrung im Bereich Abgasanlagen. Achten Sie auf Referenzen und Bewertungen. Ein guter Installateur berät Sie umfassend und führt die Arbeiten fachgerecht aus.
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Sicherstellen, dass das Kondensat ungehindert abfließen kann, um Korrosion zu vermeiden. - Abgasrohr-Dichtigkeit
Undichtigkeiten können gefährliche Abgase freisetzen. Regelmäßige Kontrolle ist wichtig. - Wartung Brennwertgerät
Jährliche Wartung sichert Effizienz und vermeidet teure Schäden. - Schornsteinzug messen
Ein korrekter Schornsteinzug ist wichtig für den Abtransport der Abgase. - Kohlenmonoxid-Melder installieren
Zusätzliche Sicherheit durch frühzeitige Warnung vor gefährlichen Gaskonzentrationen.
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Abgasanlage: Revisionsöffnung unten – Hersteller-Vorgaben beachten!
Es ist schon traurig genug,
dass Sie so viel schreiben mussten. Doch merken wir mal wieder, wie Sie im Regen stehen gelassen werden, wenn Sie Ihres Handwerwerkers nicht direkt habhaft werden können. Lesen Sie doch mal zum Vergleich nur unterZur Ihrer Sache: Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Revisionsöffnung nach unten im "T-Bogen" eingebaut!? Dass dieses dem Feger egal ist, wundert mich schon sehr, denn die Abgasanlage ist so nicht fachgerecht eingebaut und dürfte von ihm gar nicht abgenommen werden. Wie und wo will er denn seine Messungen durchführen?
In den Schacht kommt bei allen Herstellern (auch Broetje macht da keine Ausnahme) ein fester Rohrbogen mit Stützfuß zur Aufnahme des Gewichts der Abgasanlage im Schacht. Das Revisions-T-Stück kommt IMMER über den Kesselanschluss, oder wie bei Ihnen, über ein Verlängerungsrohr. Von dort wird dann der Feger die Abgasanlage inspizieren und auch messen. Und da das waagerechte Rohrstück bis zum Schacht kürzer als ein Meter ist, braucht auch auf diese Strecke kein zweites Revisionsstück hinein.
Ich frage mich nur: Wie kommt man denn an das jetzt falsch eingebaute T-Stück heran? Ist das denn nicht im Schacht und jener ist zugemauert? Oder hat da jemand irrwitzigerweise noch eine Klappe eingebaut?
Wenn Ihnen Kondensatwasser durch das Doppelrohr in den Kessel läuft, bekommen Sie bald Besuch vom Servicemann/-Frau ...
Also: Nix zahlen, Abnahme verweigern und auch dem "Heizungsbauer" einen gepfefferten Brief schreiben. Tut mir leid. Viel Erfolg!
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
Abgasanlage: Kondensat im Revisionsrohr – Fotos zur Analyse!
Fotos zur besseren Beschreibung
vielen Dank für die schnelle Antwort Herr Lüneborg.
Für den Schornsteinfeger ist noch eine zweite Revisionsöffnung vorhanden, die Messungen kann er also machen. Das Problem besteht in den gelegentlichem Wasser in dem äußeren Rohr.
Ich bin bis Montag in München, anschließend werde ich Fotos machen und wenn Sie einverstanden sind, schicke ich Ihnen diese per email. Vielleicht können Sie sich diese einmal anschauen.
Meine Beschreibung, wie das gebaut ist, ist sicherlich noch erklärungsbedürftig. Ich möchte es vermeiden, unbegründet Ärger zu machen.
Vielen Dank nochmals und ein schönes Wochenende.
Klaus Kuschmierz -
Revisions-T-Stück: Einbau zulässig, aber Kondensat beachten!
Revision T-Stück
Es steht (meines Wissens) nirgends geschrieben wie herum das T-Stück einzubauen ist. Lediglich das bei jeder Umlenkung ein Revision T-Stück vorhanden sein soll.
Die gewählte Montageart (mit Deckel nach unten) ist natürlich keine gute Lösung, aber zulässig.
Für die Inspektion des Schornsteinfegers fast ideal (außer das Ihm etwas Kondensat entgegen läuft). Er braucht noch nicht einmal einen Spiegel um das senkrechte Rohr zu kontrollieren.
Zu dem Beitrag von Herr Lüneborg:
Wo der BSM seine Messung dürchführen soll - am Messtutzen natürlich. Dieser befindet sich direkt über dem Abgasaustritt am Gerät.
Die 2600 € werden also an Ihren Heizungsbauer mit Verzugszinsen zu zahlen sein. -
Brennwertkessel: Kondensat-Bohrung im Revisionsdeckel? BSM fragen!
Nachtrag
Um sicher zu gehen das kein Kondensat in das Gerät über die Luftführung in das Gerät gelangt würde ich ein 3 mm Bohrung in den Deckel der Luftführung bohren (bitte erst abklären mit BSM).
Ich denke die geringe Luftmenge die hier angesaugt wird ist nicht ausschlaggebend für einen raumluftunabhängigen Betrieb. -
Abgasmessung: Revisionsstück mit Messöffnung weiterhin nötig!
Oh je, Herr Soehn,
nicht so schnell!
1. Es gibt noch genügend Brennwertkessel auf dem Markt, die keine Abgasmessöffnung direkt am Abgasstutzen des Kessels haben. Diese benötigen sehr wohl (noch) ein Revisionsstück mit zusätzlicher Messöffnung.
2. Wo soll denn das Kondensat hinlaufen, welches aus Ihrem 3-mm Loch läuft? Muss ich jetzt noch für eine falsch aufgebaute, neue (!) Anlage hinnehmen, irgendein Provisorium oder einen Pfusch gebastelt zu bekommen? Tausendfach werden Gasbrennwertkessel fachgerecht und mängelfrei montiert und erfreuen sich danach geringster Wartung. Warum denn nicht auch in diesem Fall?
Dieser "Heizungsbauer" bekäme von mir im Höchstfall einen Abschlag für den Kessel und sonstiges geliefertes Material. Und dann soll er erst mal fertig machen! Es ist ja bekannt: Wenn Sie bestimmten Handwerwerkern alles Geld gezahlt haben, warten Sie und warten Sie und ...
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
1. BImSchV: Messöffnung für Abgasanlage – Pflichten des Betreibers
Messung ohne Messstuzen?
Hier ein Ausschnitt aus der 1. BImSchV
Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes
(Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen-1. BImSchV)
§ 12 Messöffnung
Der Betreiber einer Feuerungsanlage, für die nach den §§ 14 und 15 Messungen durch den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister vorgeschrieben sind, hat eine Messöffnung herzustellen oder herstellen zu lassen, die den Anforderungen nach Anlage II entspricht. Hat eine Feuerungsanlage mehrere Verbindungsstücke, ist in jedem Verbindungsstück eine Messöffnung einzurichten. In anderen als den in Satz 1 genannten Fällen hat der Betreiber auf Verlangen der zuständigen Behörde die Herstellung einer Messöffnung zu gestatten.
Also nichts messen über Revisions T-Stück. -
Abgasanlage: Umstrittener Einbau – Laien-Fazit & Dank an Experten
Ich möchte mich zuerst einmal bei den beiden ...
Ich möchte mich zuerst einmal bei den beiden Fachleuten dafür bedanken, dass Sie auf meine Frage eingegangen sind. Interessant für mich als Laien ist allerdings auch, dass darüber ein regelrechter Streit entbrannt ist. Gleichzeitig gibt es mir natürlich auch zu denken, das auch unter Ihnen die Sache umstritten ist. Im Zweifelsfall werde ich sicher vorsichtshalber nicht streiten.
Herr Söhn ist sicher zuzustimmen, dass ein Betrag von 2.600,- €, der nur wegen dieser Sache zurückgehalten wird, unverhältnismäßig hoch ist. Allerdings handelt sich es insgesamt um ein Bauvorhaben mit ca. 200.000 €, bei dessen Abschluss eben wegen einer Reihe von Mängel dieser Betrag zurückgehalten wurde. Da die anderen Sachen jetzt überwiegend erledigt sind, stehe ich eben vor der Frage, den Restbetrag vollständig auszuzahlen oder noch einen Teil einzubehalten. Die Frage von Verzugszinsen stellt sich in diesem Zusammenhang nicht.
Mit den Erläuterungen zur Sache bin ich allerdings nicht ganz einverstanden. Sie argumentieren, dass nirgends geschrieben steht, wie herum ein T-Stück einzubauen und deshalb die gewählte Montageart mit dem Deckel nach unten generell erst einmal zulässig ist.
Es bleibt aber der Umstand, dass das Kondenswasser in den Zuluftkanal gelangt. Dies deshalb, da die Gleitdichtung des inneren Topfes nicht ausreichend gegen drückendes Wasser schützen. Hinzukommt der Umstand, dass dieser Topf bei jeder Revision geöffnet und geschlossen wird. Dabei werden die Dichtungen mechanisch belastet und verschlissen. Der Zustand wird sich also verschlimmern.
Wasser hat in dem Zuluftkanal nichts zu suchen. Dieses Wasser sammelt sich und wird letztlich mit der Zuluft in den Brennerraum gelangen und dort für Korrosiion und erhöhten Verschleiß verantwortlich sein. Dies steht aber im Widerspruch zu den Sorgfaltspflichten, die jeder Handwerker bei seiner Arbeit beachten sollte.
Wenn also die Montageart selbst zulässig ist, hat der Hersteller dafür Sorge zu tragen, dass die Dichtungen dauerhaft dicht sind oder das Wasser ablaufen kann, damit es nicht in den Brenner gelangt.
Mit den diesbezüglichen Vorschlägen kann ich mitgehen. Man kann anstelle eines einfachen Loches in dem Deckel auch einen Stutzen montieren, dort einen Schlauch anbringen und das Wasser gezielt ableiten. Wegen des Warmwasserspeichers ist eine solche Überlaufvorrichtung sowieso in unmittelbarer Nähe.
Möglicherweise ist die Lösung allerdings noch einfacher. Mir scheint es so, als braucht man das T-Stück nur um 90 ° gedreht zu montieren, also mit den Deckeln zur Seite und das Problem ist gelösst. Ich weiß allerdings nicht, ob das so einfach geht. Leider kann ich mit dem Heizungsbauer darüber nicht sprechen, der ist stur und sagt immer nur das alles in Ordnung sei.
Ich habe zur Veranschaulichung Fotos gemacht. Da ich nicht weiß, wie man diese hier im Forum veröffentlicht, werde ich diese Ihnen per E-Mail zusenden.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Kuschmierz -
Abgasanlage: Fotos zur Beurteilung – Betriebssicherheit wichtig!
mir bitte auch die Fotos ...
mir bitte auch die Fotos senden. An [email protected] Danke
Wäre schön, dann kann man sich besser ein Bild machen. Die Anlage muss duerhaft zuverlässig betriebssicher sein! -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Abgasanlage Revisions-T-Stück: Einbau, Risiken & Abnahme
💡 Kernaussagen: Die korrekte Installation eines Revisions-T-Stücks in einer Abgasanlage ist entscheidend für die Betriebssicherheit und die Einhaltung der Vorschriften. Die Positionierung der Revisionsöffnung (Deckel unten) ist umstritten, kann aber zulässig sein. Kondensatbildung im Abgasrohr stellt ein potenzielles Problem dar, das behoben werden muss. Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Messöffnung am Revisionsstück hängt vom Brennwertkesseltyp ab.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß dem Beitrag Revisions-T-Stück: Einbau zulässig, aber Kondensat beachten! ist die Montage mit dem Deckel nach unten zwar zulässig, aber keine optimale Lösung, da Kondensat austreten kann.
🔴 Risiko: Ungeklärte Kondensatbildung kann zu Schäden am Brennwertbrenner führen. Es ist wichtig, die Ursache zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, wie im Beitrag Abgasanlage: Kondensat im Revisionsrohr – Fotos zur Analyse! angedeutet.
🔧 Praktische Umsetzung: In Bezug auf Brennwertkessel: Kondensat-Bohrung im Revisionsdeckel? BSM fragen! sollte vor dem Bohren eines Lochs zur Kondensatableitung unbedingt Rücksprache mit dem Schornsteinfeger (BSM) gehalten werden, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.
📊 Zusatzinfo: Der Beitrag 1. BImSchV: Messöffnung für Abgasanlage – Pflichten des Betreibers verweist auf die Pflicht des Betreibers, eine Messöffnung für die Abgasanlage bereitzustellen, was die Bedeutung des Revisions-T-Stücks mit Messöffnung unterstreicht.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Installation von einem Fachmann überprüfen und beheben Sie eventuelle Mängel. Klären Sie die Notwendigkeit einer zusätzlichen Messöffnung mit Ihrem Schornsteinfeger ab. Beachten Sie die Hinweise zur Kondensatbildung und ergreifen Sie geeignete Maßnahmen zur Ableitung oder Vermeidung. Weitere Informationen zur Abgasanlage und den entsprechenden Vorschriften finden Sie in den verlinkten Beiträgen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Abgasanlage, Revisions, T-Stück, Einbau". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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