Heizenergieeffizienz im Altbau: Gesamtwirkungsgrad, Kesselverluste & Optimierung der Fußbodenheizung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Optimierung der Heizenergieeffizienz in einem Altbau mit Fußbodenheizung und einem Erdgaskessel von 1984. Dabei werden Kesselverluste, Boilerverluste und der Gesamtwirkungsgrad betrachtet. Die Analyse der Wärmemengenverteilung und die Berechnung des Warmwasserbedarfs spielen eine wichtige Rolle. Die VDI 2067 wird als relevante Richtlinie für die Berechnung von Kosten und Verbräuchen von Wärmeversorgungsanlagen genannt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Heizenergieeffizienz im Altbau: Gesamtwirkungsgrad, Kesselverluste & Optimierung der Fußbodenheizung?

Folgender Sachverhalt als Denksportaufgabe bzw. Frage:
2-Familienhaus, ges. 170 m², nur Fußbodenheizung, Erdgaskessel Baujahr. 1984,28 kW, WW-Erzeugung Erdgas-Boiler (50 m³/J, 50 °C-Wasser).
2 getr. Heizkreise oben/unten, beide separate Pumpen und einzelne Wärmemengen-Zähler mit Vorlauftemperatur-Messung / Rücklauftemperatur-Messung.
Bilanziere seit Jahren die Verbräuche, Beispieljahr 2001: Erdgasverbrauch ges. 2.956 m³ (ein guter Wert) ,
Heizwert 11,915 kWh/m³, macht nach Adam Riese:
Gesamtenergie-Einsatz von 35.220 kWh/Jahr.
Kesselverlust: gem. 12 %, Boilerverlust 20 %? .  -  Nun kommt es: Verbrauch Wärmemenge 13.790 kWh (eichfähige Zähler)! Danach ist der Gesamtwirkungsgrad 13,79/35,22 = 39,2 %!?
Ist das o. k? Wo sind die Hauptverluste?
Wie steht es mit einem neuen Kessel?
Wie ist dort der Gesamtwirkungsgrad?
Wer kann beraten?
  • Name:
  • Heinz Tottmann
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Prüfung des 1984er Erdgaskessels durch einen SHK-Fachbetrieb auf Sicherheitsrisiken wie Abgasvergiftung, Kaminversottung und technische Unbrauchbarkeit.

    🔴 KRITISCH: Validierung der Wärmemengenmessung – der berechnete Gesamtwirkungsgrad von 39,2 % deutet auf schwerwiegende Messfehler, unkalibrierte Zähler oder fehlende Berücksichtigung der Warmwassererwärmung hin.

    ⚠️ WICHTIG: Hydraulischer Abgleich der Fußbodenheizung und Dämmung aller ungedämmter Heizungsrohre im Keller sind zwingende Voraussetzungen vor jeder technischen Optimierung.

    ⚠️ WICHTIG: Klärung der Bilanzierungsbasis – der Erdgasverbrauch umfasst Heizung und Warmwasser, der Wärmemengenzähler jedoch nur die Raumheizung; eine korrekte Teilbilanz ist Voraussetzung für jede Wirkungsgradbewertung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um den Gesamtwirkungsgrad Ihrer Heizungsanlage zu beurteilen, ist eine detaillierte Analyse der Verbräuche und Verluste notwendig. Ich empfehle folgende Schritte:

    • Ermittlung des Heizwärmebedarfs: Berechnen Sie den tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses anhand der Wärmemengenzählerdaten.
    • Bestimmung des Kesselwirkungsgrades: Der Wirkungsgrad eines 1984er Erdgaskessels liegt typischerweise bei 70-80%. Kesselverluste entstehen durch Abgasverluste und Bereitschaftsverluste.
    • Berechnung der Boilerverluste: Der Erdgas-Boiler hat ebenfalls Verluste, die durch die Warmwasserbereitung entstehen. Diese Verluste müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
    • Vergleich von Verbrauch und Wärmebedarf: Vergleichen Sie den gesamten Erdgasverbrauch mit dem ermittelten Wärmebedarf, um den Gesamtwirkungsgrad zu bestimmen.

    Ein niedriger Gesamtwirkungsgrad deutet auf Optimierungspotenzial hin. Mögliche Maßnahmen sind:

    • Kesseltausch: Ein moderner Brennwertkessel kann den Wirkungsgrad deutlich erhöhen.
    • Dämmung: Eine verbesserte Dämmung reduziert den Wärmebedarf.
    • Hydraulischer Abgleich: Ein hydraulischer Abgleich der Fußbodenheizung sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine umfassende Energieberatung durchführen, um die Schwachstellen Ihrer Heizungsanlage zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein 2-Familienhaus mit 170 m² Wohnfläche, das mit einer Fußbodenheizung und einem Erdgaskessel aus dem Jahr 1984 (28 kW) beheizt wird. Die Warmwasserbereitung erfolgt über einen separaten Erdgas-Boiler. Die gemessene Wärmemenge von 13.790 kWh bei einem Gesamtenergieeinsatz von 35.220 kWh ergibt einen rechnerischen Gesamtwirkungsgrad von nur 39,2 %, was auf erhebliche Verluste hindeutet.

    ✅ Zustimmung: Die Berechnung des Gesamtwirkungsgrads ist rechnerisch korrekt. Ein Wert von 39,2 % ist für eine Heizungsanlage aus dem Jahr 1984 tatsächlich alarmierend niedrig und weist auf massive Ineffizienzen hin.

    ➕ Ergänzung: Die Hauptverluste liegen nicht nur im Kessel (12 %) und Boiler (20 %), sondern auch in den ungedämmten Rohrleitungen im Keller, der fehlenden hydraulischen Abgleich der Fußbodenheizung und den hohen Abgasverlusten des alten Kessels. Zudem sind die getrennten Heizkreise mit separaten Pumpen oft ineffizient, da sie ohne Drehzahlregelung dauerhaft mit voller Leistung laufen.

    🔴 Gefahr: Ein Kessel aus dem Jahr 1984 hat in der Regel keine moderne Brennwerttechnik und arbeitet mit hohen Abgastemperaturen. Die angegebenen 12 % Kesselverlust sind vermutlich zu niedrig angesetzt; realistische Verluste liegen bei 20-30 %. Zudem besteht bei alten Kesseln ein erhöhtes Risiko für Abgasvergiftungen oder Kaminversottung.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie umgehend eine professionelle Energieberatung mit einer detaillierten Heizlastberechnung durchführen. Ein neuer Brennwertkessel mit modulierender Leistung (ca. 15-20 kW) kann den Gesamtwirkungsgrad auf über 95 % steigern. Zwingend erforderlich sind ein hydraulischer Abgleich der Fußbodenheizung, der Austausch der alten Pumpen durch Hocheffizienzpumpen und die Dämmung aller freiliegenden Rohrleitungen. Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater für eine umfassende Sanierungsplanung.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der dargestellte Gesamtwirkungsgrad von 39,2 % für ein Erdgas-Heizsystem mit Fußbodenheizung ist technisch nicht plausibel und deutet auf schwerwiegende Fehler in der Bilanzierung oder Messung hin – ein solcher Wert liegt weit unter dem physikalisch Möglichen für ein funktionsfähiges System aus den 1980er-Jahren.

    🔴 Gefahr: Die Annahme von 12 % Kesselverlust und 20 % Boilerverlust ist nicht zulässig, da diese Verluste nicht additiv auf den Gesamtenergieeinsatz angewendet werden dürfen – vielmehr handelt es sich um Teilbilanzen mit unterschiedlichen Bezugsgrößen (z. B. Kesselwirkungsgrad bezieht sich auf den Brennwert, Boilerwirkungsgrad auf die Warmwassererwärmung).

    ⚠️ Korrektur: Der gemessene Wärmemengenverbrauch von 13.790 kWh bezieht sich nur auf die Raumheizung, nicht auf die Warmwassererzeugung – der Erdgasverbrauch von 2.956 m³ umfasst jedoch beide Anteile (Heizung + WW), sodass eine direkte Division zu einem systematisch falschen Gesamtwirkungsgrad führt.

    ➕ Ergänzung: Typische Gesamtwirkungsgrade für solche Systeme liegen bei 60–75 % (alt, nicht kondensierend), bei modernen Brennwertkesseln mit optimierter Fußbodenheizung bis zu 90–95 % – vorausgesetzt, Vorlauftemperaturen sind niedrig (≤ 35 °C) und hydraulischer Abgleich sowie Pumpeinstellung korrekt.

    ✅ Zustimmung: Die getrennte Erfassung der Heizkreise mit Vor- und Rücklauftemperatur sowie eichfähigen Wärmemengenzählern ist methodisch korrekt und bildet eine gute Grundlage für eine tiefergehende Analyse.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage "39,2 % ist o. k." ist grundlegend falsch – ein solcher Wert würde auf massive Leckagen, fehlende Isolierung, falsche Messstellen oder nicht kalibrierte Zähler hindeuten, nicht auf eine normale Betriebssituation.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater nach DINAbk. 18599 oder einen SHK-Fachbetrieb mit Energieaudit, um die Messdaten zu validieren, die hydraulische Einstellung der Fußbodenheizung zu prüfen, die Vorlauftemperaturen zu optimieren und eine wirtschaftliche Modernisierung (z. B. Brennwertkessel mit Pufferspeicher und Regelungsoptimierung) zu bewerten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ein Gesamtwirkungsgrad von 39,2 % nicht akzeptabel ist und auf gravierende Ineffizienzen oder Messfehler hindeutet. Alle fordern eine professionelle Energieberatung durch zertifizierten Fachmann.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI schätzt den Kesselwirkungsgrad auf 70–80 % (Verluste 20–30 %), DeepSeek korrigiert dies nach oben auf 20–30 % Verluste (also 70–80 % Wirkungsgrad) – Qwen hingegen stellt die Additivität der Verluste grundsätzlich in Frage und betont, dass Verluste nicht linear auf den Gesamtverbrauch angewendet werden dürfen.

    ➕ Ergänzung: DeepSeek identifiziert spezifische technische Schwachstellen (ungedämmte Kellerrohre, Pumpen ohne Drehzahlregelung), Qwen ergänzt die methodische Fehlinterpretation der Messdaten (Warmwasseranteil fehlt in der Wärmemenge) und betont die Notwendigkeit einer DIN 18599-konformen Bilanzierung.

    ❌ Widerspruch: Qwen widerspricht fundamentaler als die anderen beiden Modellen: Es lehnt die Plausibilität des 39,2 %-Werts als physikalisch unmöglich ab und erklärt ihn als Folge falscher Bilanzierung – während GoogleAI und DeepSeek den Wert als alarmierend, aber rechnerisch plausibel ansehen (wenn auch mit unterschiedlicher Ursachenanalyse).

    👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung nach Qwen wird priorisiert: Ein Gesamtwirkungsgrad von 39,2 % ist systematisch nicht haltbar und erfordert zunächst eine Validierung der Messdatenbasis – ohne diese kann keine verlässliche Effizienzanalyse erfolgen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Plausibilität des 39,2 %-Wirkungsgrads❌ WiderspruchQwen: physikalisch unmöglich (Messfehler oder falsche Bilanzierung); GoogleAI & DeepSeek: technisch möglich, aber alarmierend niedrig → sicherere Einschätzung: Priorisierung der Validierung vor weiterer Bewertung.
    Kesselrisiken (1984)✅ KonsensHohe Sicherheitsrisiken (Abgas, Versottung), veraltete Technik, ineffizient (Wirkungsgrad ~70–80 %), hohe Abgasverluste (>20 %) – Austausch dringend empfohlen.
    Boiler- und Systemverluste⚠️ AbwägungBoiler verursacht signifikante Verluste; DeepSeek nennt 20 %, Qwen kritisiert die Additivität – Konsens: Separate Warmwassererwärmung senkt Gesamtwirkungsgrad erheblich; Integration oder Pufferspeicherlösung ist sinnvoll.
    Erforderliche Sofortmaßnahmen✅ KonsensHydraulischer Abgleich der Fußbodenheizung, Dämmung freiliegender Rohre, Prüfung und Kalibrierung aller Wärmemengenzähler, professionelle Energieauditierung nach DIN 18599.
    Modernisierungslösung✅ KonsensBrennwertkessel (modulierend, 15–20 kW), Hocheffizienzpumpen, Pufferspeicher und Regelungsoptimierung zur Senkung der Vorlauftemperatur auf ≤35 °C.

    👉 Handlungsempfehlung: Beginnen Sie nicht mit der Heizungsoptimierung, sondern mit der Validierung der Messdaten und der Sicherheitsprüfung des Kessels – denn ohne korrekte Grundlage und ohne sicheres System sind alle Effizienzmaßnahmen fehlgeleitet oder gefährlich.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoAbgasvergiftung durch undichte oder verstopfte Abgasanlage am 1984er KesselLebensbedrohlich; sofortige Gefahr für Bewohner ohne Warnhinweis
    🔴 RisikoUngültige Wirkungsgradberechnung infolge unkalibrierter Wärmemengenzähler oder falscher Zuordnung von WarmwasseranteilFehlgeleitete Investitionen, falsche Priorisierung von Sanierungsmaßnahmen
    🔴 RisikoHydraulischer Ungleichgewicht in der Fußbodenheizung (kein Abgleich)Hoher Energieverbrauch, kalte Räume, ungleichmäßige Raumtemperaturen, Pumpenverschleiß
    🔴 RisikoUngedämmte Heizungsrohre im unbeheizten KellerWärmeverluste bis zu 30 % des Heizenergiebedarfs, unnötige Brennstoffkosten
    🔴 RisikoKesselversagen oder Brandschadensrisiko durch veraltete SicherheitseinrichtungenMehrere Tausend Euro Schaden, Versicherungsausschluss bei fehlender Wartung
    ✅ ChanceEinsatz eines modulierenden Brennwertkessels mit PufferspeicherSteigerung des gesamten Heizungswirkungsgrads auf >95 % und Reduktion des Erdgasverbrauchs um 30–40 %
    ✅ ChanceHydraulischer Abgleich + optimierte Regelung (Vorlauftemp. ≤35 °C)Verbesserung der Heizkomfortzone, bis zu 15 % Energieeinsparung bei gleichbleibendem Komfort
    ✅ ChanceIntegration von Warmwasserbereitung in den Heizkessel (Kombispeicher)Eliminierung der separaten Boilerverluste, Vereinfachung der Anlage, Reduktion von Standby-Verlusten
    ✅ ChanceDämmung aller freiliegender Heizungsleitungen im KellerUnmittelbare Einsparung von bis zu 2.000 kWh/a bei geringem Kostenaufwand (< 300 €)
    ✅ ChanceAuswertung der Wärmemengendaten durch zertifizierten Energieberater nach DIN 18599Grundlage für staatliche Förderung (z. B. BEGAbk.), präzise Sanierungsplanung, rechtssichere Dokumentation

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Sicherheitsprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch diese Woche einen SHK-Fachbetrieb mit Sachkundenachweis zur Druck- und Dichtheitsprüfung des Kessels sowie zur Prüfung der Abgasanlage auf Versottung und Undichtigkeit.
    2. Messdaten validieren: Sammeln Sie die Zählerstände aller Wärmemengenzähler (Heizung + Warmwasser) sowie des Erdgaszählers über mindestens 3 Monate und beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater mit einer DIN 18599-konformen Bilanzierung.
    3. Hydraulischen Abgleich durchführen: Beauftragen Sie einen SHK-Betrieb mit hydraulischem Abgleich aller Fußbodenheizkreise – inkl. Einstellung aller Thermostatventile und Drosselstellen gemäß Heizlastberechnung.
    4. Kellerrohre dämmen: Kaufen Sie hochwertige Rohrisolierung (z. B. Armaflex mit 20 mm Dicke) und isolieren Sie alle Heizungsrohre im Keller selbst – oder beauftragen Sie einen Installateur für max. 250 €.
    5. Boiler durch Kombispeicher ersetzen: Prüfen Sie im Rahmen der Energieberatung den Austausch des separaten Erdgas-Boilers gegen einen Pufferspeicher mit integrierter Warmwasserbereitung im neuen Brennwertkessel.
    6. Förderantrag vorbereiten: Sammeln Sie aktuelle Rechnungen für Heizkosten, Energieausweis, Kesseldokumentation und erste Angebotssummen – für die Beantragung der BEG-Förderung sind diese bereits vor Sanierungsbeginn erforderlich.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Gesamtwirkungsgrad
    Der Gesamtwirkungsgrad einer Heizungsanlage beschreibt das Verhältnis der tatsächlich genutzten Wärmeenergie zum gesamten Energieeinsatz. Er berücksichtigt alle Verluste im System, von der Wärmeerzeugung bis zur Wärmeabgabe. Ein hoher Gesamtwirkungsgrad bedeutet eine effiziente Nutzung der eingesetzten Energie.
    Verwandte Begriffe: Kesselwirkungsgrad, Nutzungsgrad, Energieeffizienz.
    Kesselverlust
    Kesselverluste sind Wärmeverluste, die bei der Wärmeerzeugung im Heizkessel entstehen. Sie umfassen Abgasverluste, Strahlungsverluste und Bereitschaftsverluste. Moderne Kessel sind besser isoliert und haben geringere Abgasverluste als ältere Modelle.
    Verwandte Begriffe: Abgasverlust, Strahlungsverlust, Bereitschaftsverlust.
    Boilerverlust
    Boilerverluste sind Wärmeverluste, die bei der Warmwasserbereitung und -speicherung im Boiler entstehen. Sie entstehen durch Wärmeverluste über die Boilerwand und durch die Zirkulation des Warmwassers. Eine gute Dämmung des Boilers kann die Verluste reduzieren.
    Verwandte Begriffe: Wärmeverlust, Warmwasserspeicher, Zirkulationsverlust.
    Heizwert
    Der Heizwert ist die Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung eines Brennstoffs freigesetzt wird, ohne die Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs zu berücksichtigen. Er wird in Kilojoule pro Kilogramm (kJ/kg) oder Kilowattstunde pro Kubikmeter (kWh/m³) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Brennwert, Energiegehalt, Verbrennungswärme.
    Brennwert
    Der Brennwert ist die Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung eines Brennstoffs freigesetzt wird, einschließlich der Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs. Er ist höher als der Heizwert und wird bei modernen Brennwertkesseln zur Berechnung des Wirkungsgrades verwendet.
    Verwandte Begriffe: Heizwert, Kondensationswärme, Energieausnutzung.
    Hydraulischer Abgleich
    Der hydraulische Abgleich ist eine Maßnahme zur Optimierung der Wärmeverteilung in einem Heizsystem. Er stellt sicher, dass alle Heizkörper oder Heizkreise mit der benötigten Wärmemenge versorgt werden, um eine gleichmäßige Raumtemperatur zu erreichen und Energie zu sparen.
    Verwandte Begriffe: Heizkreisverteiler, Thermostatventil, Voreinstellung.
    Fußbodenheizung
    Eine Fußbodenheizung ist ein Flächenheizsystem, bei dem Heizrohre unter dem Fußboden verlegt sind. Sie gibt Wärme gleichmäßig an den Raum ab und ermöglicht niedrigere Vorlauftemperaturen als herkömmliche Heizkörper. Dies kann den Wirkungsgrad der Heizungsanlage erhöhen.
    Verwandte Begriffe: Flächenheizung, Niedertemperaturheizung, Heizkreis.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Wie berechnet man den Gesamtwirkungsgrad einer Heizungsanlage?
      Der Gesamtwirkungsgrad ist das Verhältnis der abgegebenen Nutzwärme zum gesamten Energieeinsatz. Er berücksichtigt alle Verluste, wie Kesselverluste, Boilerverluste und Leitungsverluste. Die Formel lautet: Gesamtwirkungsgrad = (Nutzwärme / Energieeinsatz) * 100%.
    2. Welche Faktoren beeinflussen den Wirkungsgrad eines Erdgaskessels?
      Der Wirkungsgrad eines Erdgaskessels wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter das Alter des Kessels, die Wartung, die Einstellung der Verbrennung und die Abgastemperatur. Moderne Brennwertkessel erreichen höhere Wirkungsgrade als ältere Konstanttemperaturkessel.
    3. Was ist ein hydraulischer Abgleich und warum ist er wichtig?
      Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper oder Heizkreise (wie bei einer Fußbodenheizung) mit der benötigten Wärmemenge versorgt werden. Dadurch wird eine gleichmäßige Wärmeverteilung erreicht und Energieverschwendung vermieden.
    4. Wie kann man die Boilerverluste reduzieren?
      Boilerverluste können durch eine gute Dämmung des Boilers, eine bedarfsgerechte Einstellung der Warmwassertemperatur und die Vermeidung von unnötig langen Warmwasserleitungen reduziert werden. Auch der Austausch gegen einen effizienteren Boiler kann sinnvoll sein.
    5. Welche Vorteile bietet ein Brennwertkessel gegenüber einem alten Konstanttemperaturkessel?
      Brennwertkessel nutzen die im Abgas enthaltene Wärme, die bei Konstanttemperaturkesseln ungenutzt entweicht. Dadurch erreichen sie einen höheren Wirkungsgrad und sparen Energie. Zudem reduzieren sie die Schadstoffemissionen.
    6. Wie oft sollte eine Heizungsanlage gewartet werden?
      Eine Heizungsanlage sollte jährlich von einem Fachmann gewartet werden. Die Wartung umfasst die Reinigung des Kessels, die Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen und die Optimierung der Verbrennung.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Heizwert und Brennwert?
      Der Heizwert ist die Wärmemenge, die bei der Verbrennung eines Brennstoffs freigesetzt wird, ohne die Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs zu berücksichtigen. Der Brennwert berücksichtigt zusätzlich die Kondensationswärme und ist daher höher als der Heizwert.
    8. Wie wirkt sich eine Fußbodenheizung auf den Gesamtwirkungsgrad aus?
      Eine Fußbodenheizung ermöglicht niedrigere Vorlauftemperaturen, was den Wirkungsgrad des Kessels erhöhen kann. Zudem sorgt sie für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum, was den Komfort erhöht und Energie spart.

    Verwandte Themen

    • Heizungsoptimierung im Altbau
      Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bestehender Heizungsanlagen in älteren Gebäuden.
    • Dämmung von Altbauten
      Verbesserung der Wärmedämmung von Wänden, Dächern und Fenstern zur Reduzierung des Wärmeverlusts.
    • Austausch alter Heizkessel
      Ersetzen ineffizienter Heizkessel durch moderne Brennwertgeräte oder alternative Heizsysteme.
    • Hydraulischer Abgleich von Heizsystemen
      Optimierung der Wärmeverteilung in Heizungsanlagen zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Beheizung.
    • Förderprogramme für Heizungsmodernisierung
      Staatliche Zuschüsse und Förderungen für die Sanierung und Modernisierung von Heizungsanlagen.
  2. Wärmemengenzähler: Einzelwerte für Heizkreis & Warmwasser

    Richtig verstanden?
    Sowohl im Heizkreis wie auch im Ladekreis der WW_Bereitung haben Sie eichfähige Wärmemengenzähler, die in Summe obigen Wert ergeben. Nennen Sie doch mal zusätzlich die Einzelwerte beider Zähler.
    • Name:
    • Energiesparer
  3. Heizkreise: Wärmemengenverteilung oben/unten im Altbau

    Richtig verstanden? Antwort
    Hallo Herr Energiesparer,
    die WW-Aufbereitung ist nicht über Wärmemengenmesser erfasst, sondern nur die 2 Heizkreise. Verteilung ca. 6300 kW unten u. ca.
    7.400 kW oben (wohnfl. unten 100, oben 70 m²)
    • Name:
    • Heinz Tottmann
  4. Kesselverlust: Definition, Berechnung & Gesamt-Jahrenutzungsgrad

    Frage zu Kesselverlust
    Hallo, was meinen sie mit Kesselverlust? Sollen das die Abgasverluste aus der Abgasmessung sein? Wichtig wäre, den Gesamt-Jahrenutzungsgrad der Anlage zu wissen.
    Dort fließen meines Wissens noch Verteilverluste, Betriebsbereitschaftsverluste u. ä ein.
    Die VDIAbk. 2067 befasst sich mit der Berechnung von Kosten (Verbräuchen) von Wärmeversorgungsanlagen.
    Grüße
    • Name:
    • Thomas
  5. Warmwasserbedarf berechnen: Gasverbrauch außerhalb Heizperiode

    Sie können ja selber ausrechen
    wieviel Wärme Sie für's Warmwasser crauchten? 1,16 kW/m³K Nehmen Sie eine Erwärmung um 40 K an also 1,16*40*50. Aber auch die Warmwasserverleitung hat Verluste. Deshalb würde ich Ihnen raten, mal den Gasverbrauch im Sommer, d.h. außerhalb der Heizperiode zu ermitteln. Dann kann man etwas genauer abschätzen. 12 % Abgasverlust ist ja auch nicht gerade toll. Wie warm wird denn Ihr Heizungskeller? Man kann auch bei alten Anlagen durch Dämmung des Kessels und bessere Einstellung viel sparen! Hierzu gab es schon diverse Beiträge, z.B. von Manfred Hack. (Suchfuunktion!)
    • Name:
    • Energiesparer
  6. Korrektur: Einheit für Wärmeberechnung – kWh/m³*K

    Korrektur
    1,16 kWh/m³*K muss es natürlich heißen.
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Heizenergieeffizienz im Altbau: Optimierung von Kessel & Fußbodenheizung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Optimierung der Heizenergieeffizienz in einem Altbau mit Fußbodenheizung und einem Erdgaskessel von 1984. Dabei werden Kesselverluste, Boilerverluste und der Gesamtwirkungsgrad betrachtet. Die Analyse der Wärmemengenverteilung und die Berechnung des Warmwasserbedarfs spielen eine wichtige Rolle. Die VDIAbk. 2067 wird als relevante Richtlinie für die Berechnung von Kosten und Verbräuchen von Wärmeversorgungsanlagen genannt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Kesselverlust: Definition, Berechnung & Gesamt-Jahrenutzungsgrad wird darauf hingewiesen, dass neben den Abgasverlusten auch Verteilverluste und Betriebsbereitschaftsverluste in die Berechnung des Gesamt-Jahrenutzungsgrades einfließen müssen.

    📊 Zusatzinfo: Die Wärmemengenverteilung zwischen den Heizkreisen oben und unten im Altbau beträgt ca. 6300 kW bzw. 7400 kW, wie im Beitrag Heizkreise: Wärmemengenverteilung oben/unten im Altbau angegeben. Dies ermöglicht eine detailliertere Analyse der Energieeffizienz.

    🔧 Zusatzinfo: Zur Berechnung des Warmwasserbedarfs wird im Beitrag Warmwasserbedarf berechnen: Gasverbrauch außerhalb Heizperiode die Formel 1,16 kW/m³K * Temperaturerhöhung * Wassermenge vorgeschlagen. Es wird empfohlen, den Gasverbrauch außerhalb der Heizperiode zu ermitteln, um den Warmwasserverbrauch genauer abschätzen zu können.

    👉 Handlungsempfehlung: Um die Heizenergieeffizienz zu verbessern, sollte der Gasverbrauch im Sommer ermittelt werden, um den Warmwasserbedarf genauer zu bestimmen. Zudem ist es ratsam, die Einzelwerte der Wärmemengenzähler für Heizkreis und Warmwasserbereitung zu analysieren, wie im Beitrag Wärmemengenzähler: Einzelwerte für Heizkreis & Warmwasser angeregt wird. Eine Überprüfung der Anlagendämmung und Kesseleinstellung kann ebenfalls zur Optimierung beitragen.

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Suche nach: Heizenergieeffizienz: Wirkungsgrad im Altbau optimieren
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