Fenster nachträglich abdichten: Silikon, Folie oder Kompriband? Kosten & Anleitung

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die nachträgliche Abdichtung von Fenstern ist ein wichtiges Thema, wobei die korrekte Ausführung entscheidend ist. Es wurde diskutiert, ob Silikon, Folie oder Kompriband die beste Wahl darstellen. Die Wichtigkeit der Dampfdichtheit innen und Schlagregendichtigkeit außen wurde hervorgehoben. Eine E-Mail-Diskussion zwischen Experten wurde erwähnt, um detailliertere Informationen auszutauschen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Fenster nachträglich abdichten: Silikon, Folie oder Kompriband? Kosten & Anleitung

Hallo,
bei mir ist der Fenstereinbau schon ein paar Wochen her. Die Fenster sind nicht nach RAL eingebaut worden (wenn ich das richtig verstehe). Außen wurden zwar Kompribänder eingesetzt,
innen aber keine Folie. Die Fenster sind von innen ausgeschäumt und der Schaum abgeschnitten. Anschließend ist dagegen geputzt worden. Mir stellt sich jetzt die Frage, ob ich die Fenster von außen nochmal mit Silikon (oder was anderem?) abdichten lasse?
Mir ist schon klar, das der Einbau von innen hätte anders gemacht werden können, aber da sind nun mal die Tatsachen bereits geschaffen. Also von außen nochmal versiegen, oder nicht.
  • Name:
  • Manfred Schneider
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine eigenmächtige Außenabdichtung mit Silikon vor Sanierung der Innenseite – dies verschlechtert Feuchteentwicklung und erhöht Schimmelrisiko massiv.

    🔴 KRITISCH: Sofortige Nachrüstung einer luftdichten inneren Dampfbremse (z. B. spezielles Dichtband oder Folie) erforderlich – der aktuell verputzte Montageschaum allein bietet keinerlei luftdichte Ebene.

    ⚠️ WICHTIG: Kompriband allein ist keine vollwertige Abdichtung; es erfüllt nur eine Dehnungs- und Dichtungsfunktion, nicht die Anforderungen an eine diffusionsoffene Außenfuge nach DINAbk. 4108-7 und RAL-RG 600-1.

    ⚠️ WICHTIG: Vor jeder Sanierung ist eine bauphysikalische Feuchtemessung (z. B. mit Hygrometer und thermografischer Vorabprüfung) sowie eine fachliche Bewertung durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Sachverständigen (ZVSHK/Bausachverständigenkammer) zwingend erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Da Ihre Fenster nicht nach RAL-Richtlinien eingebaut wurden, ist eine nachträgliche Abdichtung wichtig, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise:

    • Prüfung des Ist-Zustands: Untersuchen Sie die vorhandenen Kompribänder auf Beschädigungen oder Undichtigkeiten.
    • Abdichtung innen: Da keine Folie verwendet wurde, sollten Sie überlegen, eine Dampfbremsfolie nachträglich anzubringen, um das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Konstruktion zu verhindern.
    • Abdichtung außen: Überprüfen Sie, ob die Kompribänder ausreichend sind oder ob eine zusätzliche Abdichtung mit Silikon erforderlich ist.
    • Silikon: Verwenden Sie hochwertiges, dauerelastisches Silikon, das für den Fensterbau geeignet ist. Achten Sie auf eine saubere und fachgerechte Verarbeitung.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Fensterbauer oder eine Fachfirma für Abdichtungen hinzu, um die Situation zu beurteilen und die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Fenstereinbau, der nicht nach RAL-Richtlinie erfolgte. Die Abdichtung von innen fehlt, da keine Dampfbremse (Folie) eingebaut wurde. Stattdessen wurde der Montageschaum direkt überputzt. Dies stellt ein erhebliches bauphysikalisches Risiko dar, da die innere luftdichte Ebene fehlt.

    🔴 Gefahr: Die fehlende innere Dampfbremse führt dazu, dass warme, feuchte Raumluft ungehindert in die Dämmebene eindringen kann. Im Winter kondensiert diese Feuchtigkeit im Schaum oder an der kalten Fensterlaibung. Dies führt unweigerlich zu Durchfeuchtung, Schimmelbildung und langfristig zu Bauschäden. Eine nachträgliche Abdichtung von außen mit Silikon kann dieses Problem nicht lösen, sondern verschlimmert es sogar, da die Feuchtigkeit dann nicht mehr nach außen entweichen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine äußere Abdichtung das Problem behebt, ist grundlegend falsch. Die Priorität liegt auf der Herstellung der inneren Luftdichtheit. Eine reine Außenabdichtung ohne innere Dampfbremse ist kontraproduktiv und erhöht das Schimmelrisiko massiv.

    ➕ Ergänzung: Die fachgerechte Lösung erfordert das Freilegen des Schaums von innen, das Einbringen einer geeigneten Dampfbremse (z.B. spezielles Dichtband oder Folie) und deren luftdichten Anschluss an Fenster und Wand. Erst danach kann der Putz wieder aufgetragen werden. Die äußere Abdichtung mit Kompriband ist korrekt, sollte aber ggf. durch eine dauerhaft elastische Fuge (Silikon) ergänzt werden, um Schlagregen zu verhindern.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Fensterbauer oder Bauphysiker. Lassen Sie die innere Abdichtung fachgerecht nachrüsten, bevor Sie die Außenabdichtung angehen. Nur so können Sie Bauschäden und Schimmelbildung vermeiden. Führen Sie keine eigenmächtigen Abdichtungsarbeiten von außen durch, ohne die Innenseite zuvor saniert zu haben.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen nachträglichen Versuch, eine fehlerhafte Fensterabdichtung zu korrigieren: Außen wurde Kompriband eingesetzt, innen jedoch weder Dampfbremse noch Folie angebracht, stattdessen wurde ausschließlich PU-Schaum verwendet und verputzt – ein gravierender Verstoß gegen die Anforderungen der DIN 4108-7 und der RAL-RG 600-1.

    🔴 Gefahr: Die fehlende innenseitige Dampfbremse führt zu massiver Tauwasserbildung im Fensteranschlussbereich, insbesondere im Winter – der eingeschäumte Bereich ist bereits feuchtigkeitsdurchlässig und bietet ideale Voraussetzungen für Schimmelbildung hinter dem Putz und im Mauerwerk.

    🔴 Gefahr: Ein nachträgliches Auftragen von Silikon von außen ist technisch sinnlos und sogar kontraproduktiv: Es versperrt den notwendigen Feuchteausgleich nach außen, verstärkt die Feuchtespeicherung im Anschluss und beschleunigt die Zerstörung des Kompribandes sowie des Fensterrahmens.

    ⚠️ Korrektur: Kompriband allein reicht nicht aus – es ist nur ein Dichtungs- und Dehnungselement, kein Dampfsperre und kein Regenschutz. Die funktionale Abdichtung erfordert ein dreischichtiges System: innen Dampfbremse, mittig dichter Schaum (nur als Stütz- und nicht als Dichtungselement), außen wasserdichte, diffusionsoffene Anschlussfuge mit geeignetem Fugensystem (z. B. vernetzter Acrylat- oder Silikon-Fugendichtstoff mit UV-Beständigkeit).

    ➕ Ergänzung: Die aktuelle Konstruktion weist ein hohes Risiko für Bauschäden auf: Schimmel, Holzfaulnis am Fensterrahmen, Putzabplatzungen und langfristig auch statische Beeinträchtigungen durch Feuchteschäden im Mauerwerk.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine nachträgliche äußere Silikonabdichtung eine Lösung darstellt, ist grundsätzlich falsch – sie verstößt gegen das Prinzip der diffusionsoffenen Bauweise und verschlechtert die Situation nachhaltig.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach ZVSHK oder Bausachverständigenkammer), um eine detaillierte Feuchtemessung und eine fachgerechte Sanierungskonzeption zu erstellen – eine bloße Oberflächenkorrektur ist nicht ausreichend und gefährdet die Bausubstanz langfristig.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die fehlende innenseitige Dampfbremse als gravierenden bauphysikalischen Fehler mit hohem Schimmel- und Bauschadensrisiko.
    • Alle bestätigen, dass der aktuelle Zustand einen Verstoß gegen RAL-Richtlinien (RAL-RG 600-1) und DIN 4108-7 darstellt.
    • Alle empfehlen den unverzüglichen Einsatz eines Fachmanns (Fensterbauer, Bauphysiker oder Sachverständigen).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI vertritt die Ansicht, dass eine nachträgliche äußere Silikonabdichtung „erwägenswert“ sei – DeepSeek und Qwen widerlegen dies eindeutig als kontraproduktiv.
    • GoogleAI erwähnt die Dampfbremsfolie als „Option“, während DeepSeek und Qwen sie als zwingende Voraussetzung für jede Sanierung definieren.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt das notwendige dreischichtige Abdichtungssystem (innen Dampfbremse – mittig Schaum als Stütze – außen diffusionsoffene Fuge) und benennt explizit geeignete Fugensysteme (vernetzter Acrylat/Silikon mit UV-Beständigkeit).
    • DeepSeek betont die Notwendigkeit des Freilegens des Schaums von innen und des luftdichten Anschlusses der Dampfbremse an Fenster und Wand – Detail, das GoogleAI nicht nennt.
    • Qwen nennt konkrete Zertifizierungen (ZVSHK, Bausachverständigenkammer) für die Fachperson, was GoogleAI und DeepSeek nicht tun.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI vs. DeepSeek & Qwen: GoogleAI suggeriert, dass Silikon von außen „ergänzend“ hilfreich sein könnte – DeepSeek und Qwen bewerten dies als technisch unsinnig und gefährlich („kontraproduktiv“, „versperrt Feuchteausgleich“, „beschleunigt Zerstörung“). Vorsichtsprinzip: Widerspruch zugunsten der sichereren Einschätzung (DeepSeek/Qwen) aufgelöst.

    👉 Empfehlung: Die nachträgliche Sanierung muss zwingend mit der Wiederherstellung der inneren luftdichten Ebene beginnen – alle weiteren Maßnahmen (außen) sind davon abhängig und dürfen erst danach erfolgen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Fehlende Dampfbremse innenAlle Modelle stimmen überein: gravierender Fehler mit unmittelbarem Schimmelrisiko; Nachrüstung ist zwingend erforderlich.
    Silikonabdichtung von außenGoogleAI sieht Potenzial – DeepSeek und Qwen lehnen entschieden ab („kontraproduktiv“, „verschlimmert Zustand“). KI-Konsens folgt Sicherheitsprinzip: keine Silikon-Nachbesserung vor Sanierung der Innenseite.
    Kompriband als ausreichend⚠️GoogleAI betrachtet Kompriband als Grundlage – DeepSeek/Qwen ergänzen: es ist lediglich ein Dehnungselement, keine vollwertige Abdichtung; zusätzliche diffusionsoffene Fuge erforderlich.
    SanierungsreihenfolgeEinheitlicher Konsens: Erst innen (Dampfbremse freilegen & anbinden), dann außen (Fuge optimieren); niemals umgekehrt.
    Fachliche EinbindungAlle Modelle fordern unverzügliche Beteiligung eines zertifizierten Fachmanns – mit Qwen präzisiert: Bauphysiker, Energieberater oder Sachverständiger nach ZVSHK/Bausachverständigenkammer.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Sanierung muss als ganzheitliches, bauphysikalisch abgestimmtes System erfolgen – mit fachlicher Begleitung von Anfang an. Eine punktuelle „Aufbesserung“ ohne systemische Korrektur der luftdichten Ebene ist aussichtslos und schädlich.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnkontrollierte Feuchteanreicherung im Montageschaum und MauerwerkLangfristig Schimmelbildung hinter Putz, Holzfaulnis am Fensterrahmen, Putzabplatzungen, statische Schwächung der Bauteile
    🔴 RisikoFehlende innere Luftdichtheit bei bestehendem Außen-SilikonFeuchte „gefangen“ im Anschluss – beschleunigte Zerstörung von Kompriband, Schaum und Rahmenmaterial
    🔴 RisikoUnsachgemäße Nachrüstung durch Laien (z. B. Folie über Putz, nicht angeschlossen)Keine funktionale Luftdichtheit – scheinbare Beruhigung, aber fortbestehendes Risiko und falsches Sicherheitsgefühl
    🔴 RisikoVerzögerung der Sanierung über mehrere WinterProgressive Durchfeuchtung – irreversible Schäden am Mauerwerk, erhöhte Sanierungskosten und Aufwand
    🔴 RisikoFehlende bauphysikalische Vorabprüfung (Hygrometrie, Thermografie)Fehlende Diagnose der aktuellen Feuchteverteilung – Risiko falscher Sanierungsmaßnahme und unzureichender Wirkung
    ✅ ChanceFachgerechte Nachrüstung der inneren DampfbremseVollständige Wiederherstellung der Luftdichtheit und langfristige Schadensvermeidung – bis zu 30 Jahre Funktionsgarantie bei korrekter Ausführung
    ✅ ChanceErsatz der Außenfuge durch diffusionsoffenes, UV-beständiges FugensystemLangfristiger Regenschutz ohne Feuchtefallen-Effekt – erhöhte Lebensdauer des Fensteranschlusses
    ✅ ChanceEinbindung eines ZVSHK-zertifizierten SachverständigenSicherstellung dokumentierter, haftungsrechtlich absicherter Sanierung – Vorteil bei späteren Versicherungs- oder Haftungsfragen
    ✅ ChanceOptimierung des kompletten Fensteranschlusses nach aktuellem Stand der Technik (z. B. inkl. Schlagregenschutz)Erhöhte Energieeffizienz, geringerer Heizenergieverbrauch, höherer Wohnkomfort durch Zugluftvermeidung
    ✅ ChanceErstellung eines bauphysikalischen Gutachtens vor und nach SanierungObjektive Dokumentation des Ausgangszustands und des Sanierungserfolgs – wertvoll für Wertsteigerung und Verkauf

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige innere Sanierung priorisieren: Lassen Sie den Putz im Fensterlaibungsbereich von innen freilegen, um Zugang zum Montageschaum zu erhalten – dies ist Voraussetzung für die fachgerechte Montage einer Dampfbremse.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Bauphysiker oder einen Sachverständigen nach ZVSHK oder Bausachverständigenkammer für eine Feuchtemessung und Sanierungskonzeption.
    3. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die Herstellerangaben zu Fenster, Kompriband und Schaum – diese sind für die Auswahl der kompatiblen Dampfbremse und Fugensysteme unverzichtbar.
    4. Dampfbremse fachgerecht installieren: Verwenden Sie ein geprüftes Anschlussdichtband mit nachgewiesener Anschlussfähigkeit an Fensterrahmen und Putz; achten Sie auf vollflächigen, luftdichten Anschluss (kein „Aufkleben“ über Risse oder Unebenheiten).
    5. Außenfuge neu gestalten: Entfernen Sie bei Bedarf das bestehende Kompriband und ersetzen Sie es durch ein dreischichtiges System: Kompriband als Dehnungselement + diffusionsoffene Fugendichtmasse (z. B. vernetzter Acrylat) + ggf. UV-beständiges Silikon als abschließende Regenschutzfuge.
    6. Feuchteentwicklung dokumentieren: Fordern Sie vor und nach der Sanierung ein schriftliches Gutachten mit Messwerten (Luftfeuchte, Oberflächentemperatur, ggf. Kernbohrprobe) an – für Nachweis und Haftungssicherung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kompriband
    Ein vorkomprimiertes Dichtungsband, das sich nach dem Einbau ausdehnt und die Fuge zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk abdichtet. Es ist eine einfache und schnelle Möglichkeit, Fenster abzudichten.
    Verwandte Begriffe: Dichtband, Fugendichtband, Fensterabdichtung
    RAL-Montage
    Ein Standard für den fachgerechten Einbau von Fenstern und Türen, der sicherstellt, dass die Bauelemente dauerhaft dicht und funktionsfähig sind. Die RAL-Montage umfasst die Planung, Ausführung und Überwachung des Einbaus.
    Verwandte Begriffe: Fensterbau, Fenstermontage, Normen
    Dampfbremsfolie
    Eine Folie, die auf der Innenseite der Fenster angebracht wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Konstruktion zu verhindern. Sie schützt vor Schimmelbildung und Bauschäden.
    Verwandte Begriffe: Baufolie, Feuchtigkeitssperre, Innendämmung
    Silikon
    Eine elastische Dichtmasse, die zum Verschließen von Fugen und Spalten verwendet wird. Es ist wasserabweisend und beständig gegen Witterungseinflüsse.
    Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Acryl, Fugendichtmasse
    Fensterfalz
    Der Bereich am Fensterrahmen, in dem die Fensterscheibe eingesetzt ist. Der Fensterfalz muss dicht sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit und Zugluft zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Fensterrahmen, Glasleiste, Dichtung
    Wärmebrücke
    Ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Dämmung, Energieeffizienz, Kondensation
    Fugendichtband
    Ein Band, das in Fugen eingelegt wird, um diese abzudichten. Es gibt verschiedene Arten von Fugendichtbändern, die sich in ihren Eigenschaften und Anwendungsbereichen unterscheiden.
    Verwandte Begriffe: Dichtband, Kompriband, Fensterabdichtung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist eine korrekte Fensterabdichtung wichtig?
      Eine korrekte Fensterabdichtung verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, Zugluft und Lärm. Sie trägt zur Energieeffizienz des Hauses bei und schützt die Bausubstanz vor Schäden.
    2. Was sind RAL-Richtlinien beim Fenstereinbau?
      RAL-Richtlinien definieren Qualitätsstandards für den Fenstereinbau, einschließlich der Abdichtung. Ein RAL-gerechter Einbau gewährleistet eine dauerhafte und zuverlässige Abdichtung.
    3. Welche Materialien eignen sich für die Fensterabdichtung?
      Für die Fensterabdichtung eignen sich Kompribänder, Dichtfolien und Silikon. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen und den baulichen Gegebenheiten ab.
    4. Was ist der Unterschied zwischen Kompriband und Silikon?
      Kompribänder sind vorkomprimierte Dichtbänder, die sich nach dem Einbau ausdehnen und die Fuge abdichten. Silikon ist eine elastische Dichtmasse, die zum Verschließen von Fugen verwendet wird.
    5. Wie erkenne ich eine undichte Fensterabdichtung?
      Eine undichte Fensterabdichtung kann sich durch Zugluft, Kondenswasserbildung oder Schimmelbildung bemerkbar machen. Auch erhöhte Heizkosten können ein Hinweis sein.
    6. Kann ich Fenster selbst abdichten?
      Kleine Undichtigkeiten können Sie selbst mit Silikon oder Dichtungsband beheben. Bei größeren Problemen oder wenn Sie unsicher sind, sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen.
    7. Was kostet eine professionelle Fensterabdichtung?
      Die Kosten für eine professionelle Fensterabdichtung hängen von der Größe der Fenster, dem Umfang der Arbeiten und den verwendeten Materialien ab. Holen Sie sich am besten mehrere Angebote ein.
    8. Wie lange hält eine Fensterabdichtung?
      Die Haltbarkeit einer Fensterabdichtung hängt von den verwendeten Materialien und der Qualität der Ausführung ab. Eine fachgerechte Abdichtung kann viele Jahre halten.

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  2. Fenster abdichten: Innen abdichten – Kondensation vermeiden

    nein, aber von innen
    sollten Sie die versiegeln lassen, damit keine feuchtwarme Luft in die Fuge dringen und dort kondensieren kann.
    Außen haben Sie ja schon das Kompriband für die Schlagregendichtigkeit.
    Wichtig: Innen dichter als außen!
    Weitere Infos:
  3. Fenster nachträglich abdichten: Expertenrat gesucht!

    Hallo Werner
    Hast Du meine E-Mail gelesen? Funzt die alte Adresse denn noch?
    Da Du ja hier sowas wie der Spezialist für nachträgliche Fensterabdichtung bist, könntest Du mir evtl. eine genauere Beschreibung geben?
    Gruß Roland
  4. Antwort zu Fensterabdichtung ist versendet

    @Roland: Antwort ist unterwegs
    habe sie grad abgeschickt ...
  5. Fenster abdichten: Vorgehensweise – Expertenmeinung einholen?

    @Werner: Angekommen, gelesen, nochmal eine E-Mail geschickt ...
    Willst Du dem Fragesteller auch sagen, wie es gemacht werden soll? Soll ich das dann machen? Oder soll er auf seinen "Fachmann" vertrauen?
    Gruß Roland
  6. Fensterabdichtung: Dampfdichtheit – Innen dichter als außen!

    innen dichter als außen?
    das ist aber komisch . -)
    dicht ist doch dicht, und dichter sind dichter, ob außen oder innen 🙂
    nee -- innen dampfdicht außen schlagregendicht und dampfdiffusionsfähig vielleicht! alles andere macht keinen Sinn, oder?
  7. Abdichtung: Vergleich – Silikonfuge vs. Kompriband

    Mein kleiner
    Sohn ist z.B. überhaupt nicht dicht ... So wie die Windeln aussehen hat da der Liebe Gott glatt die Silikonfuge vergessen ... 🙂
    Irgendwo habe ich mal ein Beispiel gesehen mit innen und Außen Silikonfuge. Da muss die innere dann Dicker sein, damit sie dichter ist als die äußere.
    Also kann die eine Fuge Dichter sein, die andere nicht.
    Aber haben Fugen nicht eher was mit Komponisten zu tun als mit Dichtern?
  8. Fenster abdichten: Dampfdiffusion – Silikon als 2. Wahl

    ok hatte das Wort "dampf" vergessen
    Innen Dampfdichter als außen. Wir hatten schon mal ein ähnliches Thema mit Silikon innen und außen: Die innere Silikonfuge musste dabei dicker (dampfdiffusionsdichter) sein als die äußere.
    (natürlich ist Silikon nur die 2. Wahl-Lösung)
    Der Idealfall ist natürlich: Innen dampfdicht, außen dampfdiffusionsoffen, aber schlagregendicht. Aber welches Haus ist schon ein Idealfall ... 😉
  9. Blower-Door-Test: Mundgeblasen – Anekdote

    bin bläser!
    als gelernter blechbläser kann ich den Blower-Door-Test auch echt mundgeblasen  -  aber das hat auch nicht mit komposition zu tun:)
  10. Fensterabdichtung: E-Mail-Weiterleitung – Experteninfo

    @Roland:
    forwarde ihm doch meine E-Mail einfach ...
  11. Fensterabdichtung: E-Mail-Kontakt für Expertenrat

    Hallo Herr Schneider
    Wenn Sie mir Ihre E-Mail Adresse geben schicke ich Ihnen Werners E-Mail zu.
    Aber bitte an rsaur-broschATgmx.de weil ich z.Z. Urlaub habe und die Weiterleitung aus der Firma grad nicht funzt.
    Gruß Roland
  12. Entschuldigung & Dübel-Anfrage: Thread-Missbrauch

    @Bluecher
    sorry Herr Schneider für den Missbrauch Ihres Threads ...
    Wie sieht es mit den Dübeln aus? Klappt das noch oder soll ich mir die woanders besorgen (ungern aber wäre noch machbar).
    Gruß Roland
  13. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Fenster nachträglich abdichten: Silikon, Folie oder Kompriband?

    💡 Kernaussagen: Die nachträgliche Abdichtung von Fenstern ist ein wichtiges Thema, wobei die korrekte Ausführung entscheidend ist. Es wurde diskutiert, ob Silikon, Folie oder Kompriband die beste Wahl darstellen. Die Wichtigkeit der Dampfdichtheit innen und Schlagregendichtigkeit außen wurde hervorgehoben. Eine E-Mail-Diskussion zwischen Experten wurde erwähnt, um detailliertere Informationen auszutauschen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Fenster abdichten: Dampfdiffusion – Silikon als 2. Wahl ist Silikon nur die zweite Wahl für die Fensterabdichtung. Der Idealfall ist innen dampfdicht und außen dampfdiffusionsoffen, aber schlagregendicht.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Fenster abdichten: Innen abdichten – Kondensation vermeiden betont, dass die Innenseite der Fenster abgedichtet werden sollte, um Kondensation zu vermeiden. Außen sorgt das Kompriband für Schlagregendichtigkeit.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, um die beste Methode für die nachträgliche Fensterabdichtung zu wählen. Die E-Mail-Diskussion zwischen den Experten könnte weitere wertvolle Informationen liefern. Beachten Sie den Hinweis im Beitrag Fensterabdichtung: Dampfdichtheit – Innen dichter als außen! bezüglich der Dampfdichtheit.

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