ich bin dabei ein uraltes Bad zu sanieren, das in einem Haus aus den 1930 er
Jahren in den 80 ern eingebaut wurde.
Es war eine Stahl-Email Badewanne drinnen die ich herausgestemmt habe (siehe Bilder).
Die Bodenfliesen waren um die Badewanne herum gelegt. Nach der Struktur
zu schließen müsste die freigelegte Fläche Estrich sein und nicht der Rohboden - ich habe aber keine Ahnung was sich darunter befindet.
Zwischen Bodenfliesen und Wand ist ein ca. 1 cm breiter und 1 cm tiefer Spalt.
Die linke Wand ist eine 1930er Trockenbauwand aus massiven Holzplanken auf der Leisten angebracht sind, wo der Verputz hielt.
Es soll eine Duschtasse entlang der kurzen Raumwand eingebaut werden (110x90). Die Wand ist 130 cm lang. Die Duscharmatur soll nahe der alten
Badewannenarmatur angebracht werden.
Auf die bestehende Holzwand will ich imprägnierte 12.5 mm Gipsplatten montieren. Die Vorwandinstallation und hintere Wand will ich mit 20 mm Jacko Bauplatten verkleiden.
Das Hauptproblem ist der Bodenaufbau und Wandanschluss.
Ursprünglich wollte ich alles mit Fließspachtel auf eine Ebene bringen und
darauf die Duschtasse setzen.
Aber mittlerweile bin ich nicht sicher ob es nicht besser ist die Bodenfliesen
abzuschlagen (falls das überhaupt geht) und die Tasse auf den Estrich zu setzen.
Welche Vorgangsweise wird für Bodenaufbau und Wandanschluss empfohlen?
1) Bodenfließen lassen und Boden ausgleichen?
Wenn ja womit (Fließspachtel, Zementestrich)?
2) Bodenfliesen weg und Boden ausgleichen?
3) Randdämmstreifen an die bestehenden Wände oder
zuerst die Gipsplatten und Vorwandinstallation machen?
4) die Gipsplatten bis zum Boden runter oder 1 cm über dem Boden?
5) Dichtmasse und Dichtstreifen auf die bestehenden Wände und Boden oder
nur auf die Trockenbauwände oder beides?
Herzlichen Dank für jede Hilfe und ein schönes Jahr 2012!
Robert

