wir bauen zurzeit eine Doppelhaushälfte. Die andere Hälfte steht schon länger. Nun hat unser Architekt nach Angebotseinholung eine Dachstuhlfirma beauftragt. Diese Firma war dann zum abmessen vor Ort. Ich habe mit dem Herrn vor Ort dann auch noch mal besprochen, dass unser Dach genau so werden soll wie beim Nachbarn. Er sagte es mir zu.
Der Dachstuhl ist nun aufgesetzt . Dann kamen die Dachdecker und haben die Plane auf dem Dach befestigt.
Leider ist uns dann erst aufgefallen dass die Dachgaube falsch sitzt und viel zu klein ist.
Aus der Bauzeichnung sind die Maße ganz klar zu ersehen. Unser Architekt (er hat schon sehr oft mit dieser Firma zusammen gearbeitet) hat dann mit der Firma telefoniert und hat dann zur Antwort bekommen , man hätte das Sollmaß eingehalten.
Für uns die Sache eigentlich ganz klar. Gaube runter, neu drauf und Übernahme sämtlicher dadurch entstandenen Kosten bzw. noch anfallende Kosten.
Wie gehen wir da jetzt am besten vor? Hat jemand so etwas schon mal erlebt?
Was mich jetzt aber noch mehr beschäftigt ist, unser Architekt ist noch einer vom alten Schlag. Bei ihm geht noch alles per Handschlag. Wir haben keinen Vertrag mit der Dachstuhlfirma abgeschlossen.
Haben wir jetzt überhaupt eine rechtliche Handhabe? Wir bauen in NRW im Rhein-Kreis-Neuss.
Es wäre nett wenn mir jemand weiter helfen könnte.
Mit freundlichen Grüßen
