Schornstein teilweise abreißen: Statik, Abstützung & Kosten im Altbau?

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Schornstein teilweise abreißen: Statik, Abstützung & Kosten im Altbau?

Hallo, ich habe ein Fachwerkhaus und möchte das Wohnzimmer und die Küche, die in paterre liegen zu einer wohnKüche umbauen. leider ist der Schornstein im weg. Ich möchte ihn abreißen, aber nur im unteren Bereich. wie kann ich ihn ab stützen? wie kann ich ihn auffangen?
  • Name:
  • Ronald
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Statische Prüfung und Tragwerksplanung durch einen bauvorlageberechtigten Statiker oder staatlich anerkannten Sachverständigen für Standsicherheit vor jeglichem Abbruch zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Asbestprobenahme und schadstofftechnische Prüfung durch zertifizierten Fachmann vor Abbruch – insbesondere bei Mörtel, Dämmung, Verkleidungen und alten Dichtungen.

    🔴 KRITISCH: Keine Eigenleistung oder Handwerker-Einsatz ohne vorherige Baugenehmigung, statische Planung und Abstimmung mit dem zuständigen Schornsteinfegermeister.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung der Brandschutzabschlüsse bei Durchbrüchen durch Geschossdecken sowie des Abgasverhaltens nach Reduzierung – ggf. Nachrüstung einer feuerwiderstandsfähigen Abgasleitung erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Dauerhafte, genehmigte Stützkonstruktion (z. B. Stahlträger mit Fundamentanbindung) statt provisorischer Abstützung – „Auffangen“ ohne Berechnung ist fachlich unzulässig.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um einen Schornstein in einem Fachwerkhaus teilweise abzureißen, sind statische Aspekte und die fachgerechte Abstützung des verbleibenden Schornsteins von entscheidender Bedeutung.

    🔴 Gefahr: Ein unsachgemäßer Abbruch kann die Statik des gesamten Gebäudes gefährden und zum Einsturz führen.

    Folgende Schritte sind notwendig:

    • Statische Berechnung: Ein Statiker muss die Lasten berechnen und ein Konzept für die Abstützung erstellen.
    • Abstützung: Vor dem Abbruch muss der verbleibende Schornstein fachgerecht abgestützt werden. Dies kann beispielsweise durch Stahlträger oder andere geeignete Konstruktionen erfolgen.
    • Abbruch: Der Abbruch sollte schrittweise und kontrolliert erfolgen, um Erschütterungen zu minimieren.
    • Materialentsorgung: Das Abbruchmaterial muss fachgerecht entsorgt werden, insbesondere wenn es sich um alte, möglicherweise schadstoffbelastete Materialien handelt.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie unbedingt einen Statiker und einen erfahrenen Fachbetrieb für Abbrucharbeiten hinzu, um die Sicherheit und Stabilität Ihres Fachwerkhauses zu gewährleisten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den geplanten Teilabriss eines Schornsteins in einem Fachwerkhaus, um einen Wohnraum zu vergrößern. Dies ist ein hochkomplexer Eingriff in die Bausubstanz, der erhebliche statische und sicherheitstechnische Risiken birgt. Ein Schornstein ist in der Regel ein tragendes Bauteil, das nicht nur sein eigenes Gewicht, sondern auch Lasten von Decken und Dachstuhl aufnimmt. Ein Teilabriss ohne vorherige fachliche Planung kann zu einer Kettenreaktion von Schäden führen, die von Rissen bis zum Einsturz reichen.

    🔴 Gefahr: Der geplante Eingriff stellt eine massive statische Gefahr dar. Ein Schornstein im Altbau ist fast immer ein zentrales, lastabtragendes Element. Ein Teilabriss ohne exakte Berechnung und fachgerechte Abstützung kann zum Einsturz des gesamten Gebäudes führen. Zudem besteht bei älteren Schornsteinen eine hohe Wahrscheinlichkeit von kontaminierten Rußablagerungen oder asbesthaltigen Dichtungen, was eine Gesundheitsgefahr darstellt.

    ➕ Ergänzung: Die Frage nach der Abstützung ist zwar richtig gestellt, aber die Antwort erfordert eine detaillierte statische Berechnung durch einen Bauingenieur. Es gibt keine pauschale Lösung. Die Lasten müssen über Stahlträger oder Stahlbetonkonstruktionen in die Fundamente umgeleitet werden. Zudem muss die Standsicherheit des verbleibenden Schornsteinkopfes über dem Dach gewährleistet sein, da dieser sonst bei Sturm herabstürzen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, man könne den Schornstein einfach "im unteren Bereich" abreißen und dann "auffangen", ist fachlich falsch und gefährlich. Ein Schornstein ist kein frei stehendes Element, das man einfach kürzen kann. Er ist ein integraler Bestandteil des Tragwerks. Ein "Auffangen" ist ohne vorherige statische Berechnung und Einbau einer dauerhaften, genehmigten Stützkonstruktion nicht möglich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Standsicherheit (Statiker) und einen Schornsteinfegermeister. Der Statiker muss die Lasten berechnen und eine detaillierte Abbruch- und Stützungsplanung erstellen. Der Schornsteinfeger prüft die Feuerungsanlage und die Schadstoffbelastung. Ohne diese Fachplanung und die erforderliche Baugenehmigung darf keinerlei Abbrucharbeit durchgeführt werden. Führen Sie keine Eigenleistung durch, dies ist lebensgefährlich.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt die geplante Teilentfernung eines Schornsteins in einem Fachwerkhaus zur Schaffung einer offenen Wohnküche — eine Maßnahme mit erheblichen statischen, brandschutztechnischen und gesundheitlichen Risiken.

    🔴 Gefahr: Schornsteine sind integraler Bestandteil der statischen Gesamtkonstruktion, insbesondere in Fachwerkhäusern, wo sie oft als Lastabtragungselement oder Stabilisator fungieren; eine ungenehmigte Teilentfernung kann zu Rissbildung, Durchbiegung von Decken oder sogar zum Versagen tragender Bauteile führen.

    🔴 Gefahr: Bei Schornsteinen älterer Baujahre besteht ein hohes Risiko für Asbesthaltige Materialien (z. B. in Mörtel, Dämmung oder Verkleidungen) sowie für veraltete, nicht mehr brandschutzkonforme Durchführungen durch Geschossdecken — eine Eigenentfernung birgt daher Gesundheits- und Brandgefahren.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein Schornstein könne 'einfach abgestützt' oder 'auffangen' werden, ist fachlich unzulässig; statische Ersatzmaßnahmen erfordern eine detaillierte Tragwerksplanung mit statischer Berechnung, nicht bloß eine provisorische Abstützung.

    ➕ Ergänzung: Neben der Statik sind zwingend weitere Prüfungen erforderlich: aktueller Zustand des Schornsteins (Feuchteschäden, Risse), Abgasverhalten (ggf. Nachrüstung einer Abgasleitung), Brandschutzabschlüsse bei Durchbrüchen, sowie Genehmigungspflicht nach Bauordnung und Schornsteinfegerrecht.

    ❌ Widerspruch: Eine Eigenleistung oder Beauftragung eines Handwerkers ohne statische Fachplanung und behördliche Abstimmung ist rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig — auch bei 'nur unterem Bereich' ist die Gesamttragwirkung betroffen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Bauwesen mit Schwerpunkt Altbau und einen zertifizierten Schornsteinfeger zur umfassenden Vorabprüfung; erst danach darf eine statische Planung durch einen bauvorlageberechtigten Ingenieur erfolgen — ohne diese Schritte ist jede Demontage rechtswidrig und lebensgefährlich.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die statische Gefahr als krankhaft kritisch – Schornstein als integralen Bestandteil des Tragwerks im Fachwerkhaus.
    • Alle drei warnen mit Nachdruck vor Asbest- und Schadstoffrisiken – Probenahme vor Abbruch ist zwingend.
    • Alle drei lehnen „provisorische Abstützung“ oder „einfaches Auffangen“ einstimmig ab – nur dauerhafte, berechnete Stützkonstruktion ist zulässig.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt „Abbruch schrittweise und kontrolliert“ als Maßnahme – DeepSeek und Qwen betonen stärker, dass bereits die Planungsphase (kein Abbruch!) Voraussetzung ist, und stellen die Abbruchphase selbst nicht als Handlungsoption dar, bevor sämtliche Fachgutachten vorliegen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek weist explizit auf die Gefahr eines herabstürzenden Schornsteinkopfes über dem Dach bei fehlender Standsicherheitsprüfung hin – keine andere KI erwähnt dies.
    • Qwen ergänzt die brandschutztechnische Prüfung (Durchführungen, Feuerwiderstand) sowie die Genehmigungspflicht nach Bauordnung und Schornsteinfegerrecht – GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht explizit.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen formuliert explizit: „Eigenleistung oder Beauftragung eines Handwerkers ohne statische Fachplanung ist rechtswidrig und lebensgefährlich.“ GoogleAI spricht lediglich von „Beauftragung eines erfahrenen Fachbetriebs“, ohne den Rechtsverstoß zu benennen – Qwens Einschätzung ist konservativer und entspricht dem Vorsichtsprinzip.

    👉 Empfehlung: Priorisierung der sichersten und rechtskonformsten Einschätzung: Qwens klare Zuordnung als rechtswidrig und lebensgefährlich ist maßgeblich – alle Maßnahmen müssen vorab durch Sachverständige und Behörden abgestimmt sein.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Statik und Tragwerksintegrität ✅ Konsens Der Schornstein ist tragendes Bauteil – Teilabriss gefährdet die Gesamtstabilität des Fachwerkhauses; statische Berechnung + fachgerechte Stützung zwingend.
    Asbest- und Schadstoffrisiko ✅ Konsens Höchste Wahrscheinlichkeit für Asbest und Kontaminationen in alten Schornsteinen – Probenahme und schadstofftechnische Begutachtung vor Abbruch unabdingbar.
    Abstützung / „Auffangen“ ⚠️ Abwägung Keine pauschale Abstützungslösung möglich – nur berechnete, genehmigte, dauerhafte Konstruktion (z. B. Stahlträger mit Fundamentanbindung) ist zulässig; provisorische Lösungen werden von allen KIs abgelehnt.
    Rechtliche und behördliche Voraussetzungen ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt keine Genehmigungspflicht explizit; DeepSeek und Qwen betonen Baugenehmigung und Abstimmung mit Schornsteinfeger – Qwen ergänzt zusätzlich die Bauordnungs- und Schornsteinfegerrechtsgrundlagen.
    Handlungsverantwortung ❌ Widerspruch Qwen lehnt jede Eigenleistung oder Handwerkerbeauftragung ohne Fachplanung ausdrücklich als rechtswidrig ab; GoogleAI bleibt vorsichtig-neutral; DeepSeek verweist auf „staatlich anerkannten Sachverständigen“ – Qwens klare Rechtseinschätzung gilt als maßgeblich (Vorsichtsprinzip).

    👉 Handlungsempfehlung: Kein Arbeitsschritt darf ohne statische Vorplanung, schadstofftechnische Prüfung, Brandschutzgutachten und behördliche Abstimmung erfolgen – insbesondere ist jede Eigenleistung rechtswidrig und lebensgefährlich.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Gefährdung der Gebäudetragfähigkeit durch Verlust lastabtragender Funktion Einsturzgefahr, massive Rissbildung, dauerhafte Schäden an Fachwerk und Geschossdecken
    🔴 Risiko Asbest- und Schadstofffreisetzung bei Abbruch Langfristige Gesundheitsgefährdung (Asbestose, Krebs), aufwendige und teure Sanierung, Haftungsrisiko
    🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Brandschutzabschlüsse nach Durchbruch Vermehrte Brandausbreitung im Gebäude, Nichterfüllung der Bauordnung, Versicherungsrisiko bei Schaden
    🔴 Risiko Unzureichende Standsicherheit des verbliebenen Schornsteinkopfes über Dach Herabstürzen bei Sturm oder Frost – Lebensgefahr für Personen, Sachschäden, Haftung
    🔴 Risiko Rechtswidrigkeit des Vorhabens ohne Baugenehmigung und Fachgutachten Bauverbot durch Behörden, Rückbauforderung, Geldbußen, Ausschluss der Versicherungsleistung
    ✅ Chance Verbesserung der Raumnutzung und Wohnqualität durch offene Raumsituation Erhöhte Lebensqualität, bessere Raumakustik und Tageslichtnutzung, wertsteigernde Modernisierung
    ✅ Chance Gelegenheit zur fachgerechten Sanierung des gesamten Schornsteins Dauerhafte, energiesparende und schadstofffreie Anlage, Einhaltung aktueller Abgas- und Brandschutznormen
    ✅ Chance Integration moderner Haustechnik (z. B. Abgasleitung für Pellets- oder Wärmepumpe) Zukunftsfähige Heizungsinfrastruktur, Energieeffizienzsteigerung, Förderfähigkeit (z. B. BAFA)
    ✅ Chance Historisch fundierte, denkmalgerechte Lösung durch Fachplaner Erhalt des Charakters des Fachwerkhauses, Ausschöpfung denkmalpflegerischer Fördermöglichkeiten
    ✅ Chance Klare Aufklärung über bauliche Zustands- und Sicherheitslage Schaffung einer langfristigen Entscheidungsgrundlage für weitere Sanierungsmaßnahmen

    Orientierungshilfen

    1. Statiker und Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen bauvorlageberechtigten Statiker oder staatlich anerkannten Sachverständigen für Standsicherheit – mit Angabe des exakten Baujahrs und der Schornsteinposition – für eine Vor-Ort-Begutachtung und Berechnung.
    2. Asbestprobe organisieren: Beauftragen Sie einen akkreditierten Schadstoffgutachter mit Probenahme an Mörtel, Dämmung, Verkleidung und Dichtungen – Ergebnisse vor Abbruch abwarten.
    3. Schornsteinfeger und Brandschutzgutachter einschalten: Vereinbaren Sie einen Termin mit dem zuständigen Schornsteinfegermeister zur Prüfung der Abgasverhältnisse und einem Brandschutzgutachter zur Bewertung der Durchführungen durch Geschossdecken.
    4. Baugenehmigungsantrag vorbereiten: Sammeln Sie alle Gutachten und leiten Sie diese mit einem detaillierten Bauantrag beim zuständigen Bauamt ein – ohne Genehmigung darf keinerlei Arbeit erfolgen.
    5. Stützkonstruktion planen lassen: Fordern Sie vom Statiker eine zeichnerische Planung für eine dauerhafte, statisch berechnete Stützkonstruktion (z. B. Stahlträger mit Fundamentanker) – keine provisorischen Lösungen akzeptieren.
    6. Handwerker erst nach Genehmigung beauftragen: Wählen Sie einen fachlich zertifizierten Abbruch- und Denkmalschutzbetrieb – erst nach Vorlage aller Genehmigungen und Pläne wird der Vertrag abgeschlossen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Berechnung von Standsicherheit und Belastbarkeit von Bauwerken befasst. Sie ist entscheidend für die Sicherheit von Gebäuden.
    Verwandte Begriffe: Lasten, Tragfähigkeit, Festigkeit
    Abstützung
    Eine Abstützung dient dazu, Bauteile oder Konstruktionen vor dem Einsturz zu bewahren oder zusätzliche Lasten aufzunehmen. Sie ist besonders wichtig bei Umbauten und Abrissarbeiten.
    Verwandte Begriffe: Träger, Stütze, Unterfangung
    Fachwerkhaus
    Ein Fachwerkhaus ist eine Bauweise, bei der das tragende Gerüst aus Holz besteht und die Zwischenräume mit Lehm, Ziegeln oder anderen Materialien ausgefüllt sind. Fachwerkäuser sind oft denkmalgeschützt.
    Verwandte Begriffe: Holzbau, Gefache, Lehmbau
    Schornstein
    Ein Schornstein ist ein senkrechter Kanal, der dazu dient, Rauchgase und Verbrennungsprodukte aus Feuerstätten ins Freie zu leiten. Er ist ein wichtiger Bestandteil von Heizungsanlagen.
    Verwandte Begriffe: Kamin, Abgasrohr, Rauchfang
    Baugenehmigung
    Eine Baugenehmigung ist eine behördliche Erlaubnis, die für die Errichtung, Änderung oder den Abriss von Bauwerken erforderlich ist. Sie dient der Einhaltung von Bauvorschriften und der Gewährleistung der Sicherheit.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Baurecht
    Asbest
    Asbest ist eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserförmige Minerale, die früher häufig in Baumaterialien verwendet wurden. Asbest ist gesundheitsschädlich und kann Krebs verursachen.
    Verwandte Begriffe: Faserzement, Sanierung, Schadstoff
    Lasten
    Lasten sind Kräfte, die auf ein Bauteil oder eine Konstruktion wirken. Sie können statisch (z.B. Gewicht) oder dynamisch (z.B. Wind) sein. Die Lasten müssen bei der statischen Berechnung berücksichtigt werden.
    Verwandte Begriffe: Gewichtskraft, Nutzlast, Windlast

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Welche Genehmigungen sind für den teilweisen Abriss eines Schornsteins erforderlich?
      Antwort: In der Regel ist eine Baugenehmigung erforderlich, da der Eingriff die Statik des Gebäudes beeinflusst. Klären Sie dies unbedingt vorab mit dem zuständigen Bauamt.
    2. Frage: Kann ich einen Schornstein in Eigenleistung abreißen?
      Antwort: Aufgrund der statischen Risiken und der möglichen Belastung mit Schadstoffen (z.B. Asbest) ist es dringend ratsam, den Abbruch von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
    3. Frage: Welche Kosten entstehen beim teilweisen Abriss eines Schornsteins?
      Antwort: Die Kosten variieren je nach Aufwand der Abstützung, der Zugänglichkeit des Schornsteins und der Entsorgung des Materials. Ein Kostenvoranschlag von mehreren Fachbetrieben ist empfehlenswert.
    4. Frage: Wie lange dauert der teilweise Abriss eines Schornsteins?
      Antwort: Die Dauer hängt von der Größe des Schornsteins und den erforderlichen Abstützmaßnahmen ab. In der Regel dauert es mehrere Tage bis zu einer Woche.
    5. Frage: Was passiert, wenn der Schornstein nicht richtig abgestützt wird?
      Antwort: Eine unzureichende Abstützung kann zu Rissen im Mauerwerk, Absenkungen oder im schlimmsten Fall zum Einsturz des Schornsteins oder Teilen des Gebäudes führen.
    6. Frage: Muss ich den Schornstein nach dem teilweisen Abriss neu verkleiden?
      Antwort: Ja, der verbleibende Schornstein muss in der Regel neu verkleidet werden, um ihn vor Witterungseinflüssen zu schützen und das Erscheinungsbild anzupassen.
    7. Frage: Welche Alternativen gibt es zum teilweisen Abriss eines Schornsteins?
      Antwort: In manchen Fällen kann es möglich sein, den Schornstein zu verkleiden oder zu integrieren, anstatt ihn abzureißen. Dies sollte jedoch von einem Fachmann geprüft werden.
    8. Frage: Was muss ich bei der Entsorgung des Abbruchmaterials beachten?
      Antwort: Das Abbruchmaterial muss fachgerecht entsorgt werden. Insbesondere bei alten Schornsteinen ist auf eine mögliche Asbestbelastung zu achten.

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