Schallschutz: Regalprüfung im Lager für mehr Sicherheit & Effizienz

Regalprüfung im Lager: Warum Sicherheit oberste Priorität hat

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Bild: Clem Onojeghuo / Unsplash

Regalprüfung im Lager: Warum Sicherheit oberste Priorität hat

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Erstellt mit DeepSeek, 11.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Regalprüfung im Lager – Schallschutz & Akustik

Auf den ersten Blick scheint die Regalprüfung im Lager nichts mit Schallschutz zu tun zu haben. Fachleute für Arbeitssicherheit und Akustik wissen jedoch, dass stabile, regelmäßig geprüfte Regalsysteme unvermeidbare Körperschall- und Luftschallquellen in der Logistik darstellen. Ein instabiles Regal, das bei Stoßeinwirkungen knarzt oder klappert, erzeugt nicht nur Belästigung, sondern kann auf ernste Schäden hindeuten. Die Schallschutzexpertise hilft dabei, Vibrationen und Geräusche als Frühindikator für mechanische Probleme zu nutzen und leise, nachhaltige Lagernutzung zu gewährleisten.

Grundlagen Schallschutz

Der bauliche Schallschutz unterscheidet klar zwischen Luftschall und Trittschall. Beide Schallarten treten auch in modernen Lagerhallen auf. Luftschall entsteht zum Beispiel durch laute Kommissioniergeräte, Staplerfahrzeuge oder fallende Kartons. Trittschall hingegen überträgt sich als Körperschall über Regalstützen und Böden. Eine regelmäßige Regalprüfung ist nicht nur für die Sicherheit essenziell, sondern auch für die Akustik: Beschädigte Profilbleche oder gelöste Verbände erzeugen störende Nebengeräusche. Normen wie die DIN 4109 legen Anforderungen an die Schalldämmung von Bauteilen fest. Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) schreibt vor, dass ortsfeste Regalsysteme regelmäßig auf ihre Standsicherheit geprüft werden müssen. Aus akustischer Perspektive sind stabile Verbindungen die Voraussetzung für einen vibrationsarmen Betrieb. Typischer Richtwert: Eine ordnungsgemäße Regalkonstruktion sollte bei normaler Nutzung keine Pegel über 60 dB(A) verursachen.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Schalldämmwerte relevanter Bauteile im Lager
Produkt / Maßnahme Rw-Wert (dB) Schallschutzklasse Anwendung
Regalstützen mit Gummipuffern: Reduziert Körperschallübertragung 20-25 SSK 2 Empfohlen bei Nutzlasten über einer Tonne
Fachbodenregal mit Filzeinlagen: Dämpft Schwingungen der Böden 15-20 SSK 1 Geeignet für leichte Warenabfertigung
Palettenregal mit Stoßschutzecken: Absorbiert Aufprallgeräusche 30-35 SSK 3 Hochfrequentierte Gänge in großen Lagern
Kragarmregal mit Kunststoffgleitern: Minimiert Schleifgeräusche 18-22 SSK 2 Langgutlagerung mit vielen Fahrbewegungen
Bodenbelag (Gummiplatten): Reduziert Trittschall von Staplern 25-30 SSK 2 Bereiche mit hohem Fahrzeugverkehr

Schallschutzklassen und Normen

Die Einteilung in Schallschutzklassen (SSK 1 bis 4) erfolgt nach DIN 4109. SSK 1 beschreibt einen verbesserten Schutz gegen Gehgeräusche, SSK 4 den Höchststandard. In der Praxis des Lagermanagements können Regalsysteme nicht direkt einer SSK zugewiesen werden, aber die Bauweise der Halle bestimmt die Anforderungen. So erwartet die DIN EN 15635 für Regalprüfungen eine Klassifizierung von Schäden nach Gefahrenstufen (Rot, Gelb, Grün). Diese Logik lässt sich auf die Akustik übertragen: Ein Schaden mit Stoßeinwirkung mindert die Schalldämmung um bis zu 10 dB. Herstellerangaben im Datenblatt prüfen, ob die verwendeten Profile und Verbinder die SSK einhalten. Die DGUV Information 208-046 empfiehlt, bei Schäden immer auch die akustische Integrität zu bewerten.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

Die Praxis zeigt: Eine Regalprüfung nach DIN EN 15635 verhindert Einsturzgefahr und erhält gleichzeitig die akustische Qualität. Fachgutachter messen mit Schallpegelmessern die Geräuschemissionen beim Einfahren von Paletten. Typischer Richtwert: Werte über 80 dB(A) deuten auf übermäßige Vibrationen hin, die auf Schäden an Profilen hindeuten. Digitale Dokumentation via App erlaubt eine Verknüpfung von Fotos der Mängel mit den gemessenen Schallwerten. Auf diese Weise lassen sich Trendanalysen durchführen: Steigen die Geräuschpegel kontinuierlich an, sind Wartungsarbeiten notwendig. Die DIN 4109 gibt für Arbeitsräume maximal 70 dB(A) vor. In vielen Lagern werden diese Werte ohne Schallschutzmaßnahmen überschritten.

Typische Fehler beim Schallschutz

Ein häufiger Fehler ist die Vernachlässigung der Körperschallbrücken. Wenn Regalstützen direkt auf dem Betonboden ohne elastische Zwischenlagen montiert sind, überträgt sich Trittschall ungehindert in die Halle. Ein weiterer Fehler: Beschädigte Stoßschutzecken werden bei der Regalprüfung zwar rot markiert, aber nicht zeitnah ersetzt. Ein lockerer Verband klappert bei jeder Bewegung und senkt die gefühlte Sicherheit. Viele Betriebe unterschätzen den Einfluss von Überlastung. Wenn Regale ständig an ihrer maximalen Tragfähigkeit betrieben werden, verformen sich Profile. Solche Verformungen verändern die Steifigkeit der Konstruktion und damit ihr Schwingungsverhalten. Die Folge: ungleichmäßige Geräuschentwicklung und erhöhte Lärmbelastung für die Mitarbeiter.

Handlungsempfehlungen

Die Kombination von Sichtkontrolle und fachkundiger Prüfung ist der Schlüssel. Bilden Sie Ihr Personal in der Erkennung akustischer Auffälligkeiten weiter. Ein ungewöhnliches Knarzen während der Kommissionierung deutet auf ein Problem hin. Nutzen Sie digitale Lösungen mit Fotodokumentation, um Schäden nach dem Farbcode-System zu kategorisieren. Bauen Sie elastische Zwischenlagen unter allen Regalstützen ein, um Trittschall zu reduzieren. Lassen Sie Schallpegelmessungen jährlich durchführen. Die Kosten für eine professionelle Regalprüfung amortisieren sich durch niedrigere Versicherungsprämien und weniger Stillstandszeiten. Typischer Richtwert: Eine Dämmung der Regalprofile kann die Geräuschemissionen um 5-12 dB senken.

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Erstellt mit Gemini, 11.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Regalprüfung im Lager: Schallschutzaspekte durch indirekte Lärmentstehung und Erschütterungen

Obwohl die primäre Thematik der Regalprüfung im Lager auf Sicherheit und strukturelle Integrität abzielt, gibt es dennoch Berührungspunkte zum Thema Schallschutz und Akustik, insbesondere im Hinblick auf potenzielle Lärmemissionen und Erschütterungen, die durch unsachgemäßen Umgang oder strukturelle Mängel entstehen können. Die Integrität von Regalsystemen ist fundamental für die Vermeidung von Kollisionen, die zu erheblichen Geräuschpegeln führen können. Ein eingestürztes Regal oder herabfallende Lasten erzeugen Impulslärm, der weit über die zulässigen Grenzwerte hinausgehen kann und sowohl Mitarbeiter direkt gefährdet als auch zu erheblichen Störungen im Arbeitsumfeld führt. Die Einhaltung von Standards bei der Regalprüfung trägt somit indirekt zum Lärmschutz bei, indem sie die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse minimiert.

Grundlagen Schallschutz

Schallschutz, ein integraler Bestandteil der Akustik, befasst sich mit der Reduzierung oder Eliminierung unerwünschter Schallereignisse. Im baulichen Kontext unterscheidet man zwischen Schallabsorption und Schalldämmung. Schallabsorption bezeichnet die Fähigkeit eines Materials, Schallenergie zu verschlucken und somit Nachhallzeiten zu verkürzen, was für die Raumakustik entscheidend ist. Schalldämmung hingegen bezieht sich auf die Minderung der Schallübertragung von einem Raum in einen anderen, was primär durch Masse, Dichtheit und Entkopplung von Bauteilen erreicht wird. Die Wirksamkeit von Schalldämmmaßnahmen wird üblicherweise durch den bewerteten Schalldämm-Maß (Rw-Wert) in Dezibel (dB) quantifiziert, wobei höhere Werte eine bessere Dämmung bedeuten.

Die Lärmausbreitung ist ein komplexer physikalischer Prozess, der von der Schallquelle, dem Übertragungsweg und dem Empfänger abhängt. Schallwellen können sich sowohl durch die Luft (Luftschall) als auch durch feste Körper (Körperschall) fortbewegen. Bei der Regalprüfung im Lager sind vor allem die potenziellen Auslöser für Körperschall relevant, wie z.B. Anfahren von Gabelstaplern gegen Regalteile oder das Herunterfallen von Ladegut. Dieser Körperschall kann sich dann über die Regalstruktur und den Boden weiter ausbreiten und an anderen Stellen als Lärm wieder abgestrahlt werden. Präventive Maßnahmen wie die regelmäßige Überprüfung der Stabilität und Unversehrtheit von Regalsystemen verhindern nicht nur Unfälle, sondern auch die Entstehung solcher störenden Schallszenarien.

Die Akustik im Arbeitsumfeld spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle für die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Hohe Lärmpegel können zu Stress, Konzentrationsschwierigkeiten und sogar zu Hörschäden führen. Auch wenn die Regalprüfung primär der mechanischen Sicherheit dient, trägt die Vermeidung von Schäden an Regalen und Lagereinrichtungen indirekt zu einem ruhigeren und damit sichereren Arbeitsumfeld bei. Eine gut gewartete Lagerumgebung, in der keine instabilen Regale vorhanden sind, minimiert das Risiko von lauten Geräuschereignissen, die durch herabfallendes Material oder kollidierende Objekte verursacht werden könnten.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über verschiedene bauliche Maßnahmen und deren typische Schalldämmleistungen, um die Bandbreite möglicher Schallschutzwerte zu verdeutlichen. Diese Werte sind Richtwerte und können je nach Ausführung, Material und Einbau variieren. Die genauen Werte sind immer den Herstellerangaben oder Prüfzeugnissen zu entnehmen. Für die Regalprüfung sind hier insbesondere die indirekten Auswirkungen auf Lärmquellen relevant, wie beispielsweise die Dämpfung von Vibrationen durch geeignete Unterlagen oder die Reduzierung von Schallübertragung durch entkoppelte Bodenbeläge.

Typische Schalldämmwerte von Bauteilen und Maßnahmen
Maßnahme / Bauteil Bewerteter Schalldämm-Maß (Rw) [dB] Schallschutzklasse (SSK) Anwendung / Relevanz für Lager
Einfache Trockenbauwand: Gipskarton auf Holzständerwerk Typischer Richtwert: 35 - 42 dB SSK 1 - 2 Raumteilungen, Bürobereiche im Lager
Massive Ziegelwand: Unverputzt Typischer Richtwert: 45 - 50 dB SSK 2 - 3 Aussteifende Wände, Trennwände
Schwerbetonwand: 20 cm dick Typischer Richtwert: 55 - 60 dB SSK 3 - 4 Industriebauten, spezielle Schutzbereiche
Doppelwand mit Mineralwolle-Dämmung: z.B. mehrschalige Stahlbetonwand Typischer Richtwert: 50 - 55 dB SSK 3 Schallschutz zwischen Lagerbereichen mit unterschiedlichen Lärmpegeln
Schallschutzfenster: Zweischeiben-Isolierverglasung Typischer Richtwert: 30 - 35 dB SSK 1 - 2 Fenster in Büros oder Sozialräumen im Lagerbereich
Entkoppelte Bodenplatte: auf Dämmung Rw-Wert schwer zu beziffern, primär Verbesserung der Trittschalldämmung und Reduzierung von Körperschallübertragung Verbessert SSK Reduzierung von Vibrationen und Körperschallübertragung auf das Regalsystem, besonders bei dynamischen Lasten
Gummipuffer unter Maschinen Reduziert Körperschallübertragung signifikant Verbessert SSK Dämpfung von Vibrationen durch Gabelstaplerverkehr oder interne Lagertechnik

Schallschutzklassen und Normen

Die Schallschutzklassen (SSK) nach DIN 4109 gliedern die Anforderungen an den Schallschutz in Gebäuden in vier Stufen, die sich an den Nutzungstyp und die Umgebungsbedingungen anlehnen. SSK 1 stellt die Mindestanforderung dar, während SSK 4 höchste Anforderungen für besonders sensible Bereiche wie Krankenhäuser oder Tonstudios vorsieht. Für typische Lagerbereiche und die dazugehörigen Büro- oder Sozialräume sind meist SSK 1 oder 2 relevant, wobei die konkreten Anforderungen von der Art der Nutzung und den örtlichen Gegebenheiten abhängen. Die Einhaltung dieser Normen ist essenziell, um ein gesundheitsverträgliches Arbeitsumfeld zu gewährleisten und rechtlichen Vorgaben zu genügen.

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die DIN EN 15635 legen die grundlegenden Anforderungen an die Regalprüfung fest und betonen die Notwendigkeit, die Sicherheit von Lagerregalen zu gewährleisten. Während diese Normen primär mechanische und statische Aspekte adressieren, hat die Einhaltung der darin geforderten Maßnahmen eine indirekte positive Auswirkung auf den Schallschutz. Beschädigte Regale, die nicht den Normen entsprechen, bergen ein erhöhtes Risiko für Kollisionen, das Herunterfallen von Ladegut und somit für plötzliche, laute Lärmereignisse. Die regelmäßige Inspektion und Instandsetzung sind daher auch unter dem Aspekt der Lärmprävention von hoher Bedeutung.

Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) gibt in ihren Vorschriften und Regeln detaillierte Hinweise zur Arbeitssicherheit, die auch indirekt den Schallschutz im Lager betreffen. Beispielsweise regeln sie den sicheren Betrieb von Flurförderzeugen, deren Fahrweise einen erheblichen Einfluss auf die Lärmbelastung hat. Ebenso umfassen ihre Empfehlungen die sichere Lagerung von Gütern, was das Risiko von herunterfallenden Gegenständen und damit lauten Geräuschen minimiert. Eine gut organisierte Regalinspektion nach DGUV-Grundsätzen trägt zur Reduzierung von Gefahrenquellen bei, die zu Lärmereignissen führen könnten.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

Die Praxisrelevanz der Regalprüfung für den Schallschutz liegt primär in der Vermeidung von Lärmspitzen, die durch strukturelle Defekte oder unsachgemäße Handhabung entstehen. Ein eingestürztes Palettenregal ist nicht nur eine massive Sicherheitsgefahr, sondern verursacht auch einen extrem lauten Knall, der die Ohren der Mitarbeiter schädigen und ein weitreichendes Schreckpotenzial besitzt. Solche Ereignisse sind durch regelmäßige Inspektionen und die Beachtung der vorgeschriebenen Prüfintervalle gut vermeidbar. Die Messbarkeit des Schallschutzes im Zusammenhang mit Regalprüfungen ist schwierig im direkten Sinne, da es keine dB-Werte für die "Schallschutzwirkung" einer Regalprüfung gibt. Stattdessen wird die Wirksamkeit indirekt durch die Reduzierung der Häufigkeit und Intensität von Lärmereignissen bewertet.

Die Überlastung von Regalen ist eine häufige Ursache für strukturelle Schäden und kann im schlimmsten Fall zu einem Einsturz führen. Die dabei entstehenden Geräusche sind immens und können deutlich die gesetzlichen Lärmgrenzwerte am Arbeitsplatz überschreiten. Durch die systematische Überprüfung der Tragfähigkeit, der Einhaltung von Lastbegrenzungen und der ordnungsgemäßen Lastverteilung im Rahmen der Regalprüfung wird dieses Risiko minimiert. Die visuelle Inspektion auf Verformungen, Risse oder andere Schäden an den Regalständern und Traversen ist ein wichtiger Indikator für die statische Integrität und damit indirekt für die Vermeidung von lautstarken Lärmereignissen.

Die Schadenskategorisierung bei Regalprüfungen, oft mittels eines Farbcode-Systems (z.B. grün, gelb, rot), dient der Priorisierung von Instandsetzungsmaßnahmen. Ein "roter" Schaden signalisiert unmittelbare Gefahr und erfordert sofortiges Handeln, um einen Einsturz zu verhindern. Dieser direkte Zusammenhang zwischen "rotem" Schaden und der Wahrscheinlichkeit eines lauten Lärmereignisses macht die Relevanz der Schadensklassifizierung für den Schallschutz deutlich. Die Behebung von Schäden, die eine Gefahr für die Stabilität darstellen, verhindert nicht nur Unfälle, sondern auch die potenziell extremen Lärmemissionen, die mit einem solchen Ereignis einhergehen.

Typische Fehler beim Schallschutz

Ein häufiger Fehler im Kontext des Schallschutzes, der auch bei der Regalprüfung relevant werden kann, ist die Annahme, dass eine einmalige Prüfung ausreicht. Regalsysteme unterliegen ständiger Beanspruchung durch die Ein- und Auslagerung von Waren, Stöße durch Gabelstapler und Materialermüdung. Ohne regelmäßige Überprüfungen können sich kleine Schäden unbemerkt entwickeln und zu größeren Problemen führen, die wiederum die Wahrscheinlichkeit von Lärmereignissen erhöhen. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Inspektionsintervalle gemäß DGUV und DIN EN 15635 ist daher entscheidend, um präventiv zu agieren.

Ein weiterer Fehler ist die Vernachlässigung der Korrosionsschäden. Insbesondere in feuchten Umgebungen oder bei bestimmten gelagerten Gütern kann Korrosion die Tragfähigkeit von Regalbauteilen erheblich schwächen. Rostige Ständer oder Traversen sind nicht nur ein optisches Problem, sondern können zu einer gefährlichen Reduzierung der Belastbarkeit führen. Sollte ein korrodiertes Teil unter Last versagen, kann dies zu einem lauten Einsturzgeräusch führen. Die regelmäßige Prüfung auf Korrosion und die rechtzeitige Instandsetzung oder der Austausch betroffener Teile sind daher auch aus schallschutztechnischer Sicht ratsam.

Die falsche Montage oder nachträgliche Veränderungen an Regalsystemen können ebenfalls zu einer Verschlechterung des Schallschutzniveaus führen. Werden beispielsweise zusätzliche Anbauten vorgenommen, ohne die statischen Auswirkungen zu prüfen, oder werden Teile des Regals falsch montiert, kann dies zu Spannungen und Instabilitäten führen. Diese Instabilitäten können die Anfälligkeit für Vibrationen erhöhen und bei einer Beschädigung zu lauteren Geräuschen beitragen. Eine fachgerechte Montage und die Einhaltung der Herstelleranweisungen sind daher grundlegend, um die Integrität des Systems und somit auch die Vermeidung von Lärmereignissen zu gewährleisten.

Handlungsempfehlungen

Die Durchführung regelmäßiger und sachkundiger Regalprüfungen ist die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Lärmereignissen, die durch strukturelle Mängel entstehen. Dies beinhaltet sowohl Sichtkontrollen durch geschultes Personal als auch detaillierte Fachkontrollen durch qualifizierte Prüfer. Die Dokumentation dieser Prüfungen, idealerweise digital mit Fotos und genauen Angaben zu den festgestellten Schäden und den ergriffenen Maßnahmen, schafft Transparenz und ermöglicht die Nachverfolgung von Entwicklungen. Dies hilft, wiederkehrende Probleme zu identifizieren und präventive Strategien zu entwickeln, die auch dem Schallschutz zugutekommen.

Investieren Sie in die Schulung Ihres Personals im Umgang mit Lagereinrichtungen und der Identifikation erster Anzeichen von Beschädigungen. Mitarbeiter, die für die tägliche Warenbewegung verantwortlich sind, können oft frühzeitig auf Auffälligkeiten wie Dellen, Kratzer oder Verformungen an Regalen hinweisen. Diese frühzeitige Meldung ermöglicht eine schnellere Reaktion und Behebung kleinerer Schäden, bevor diese zu signifikanten Problemen, einschließlich potenzieller Lärmquellen, anwachsen. Eine geschulte Belegschaft ist somit ein wichtiger Bestandteil eines umfassenden Sicherheits- und Schallschutzmanagements.

Stellen Sie sicher, dass alle Regalsysteme klar gekennzeichnet sind und die maximal zulässigen Lasten für die einzelnen Ebenen und das gesamte System offensichtlich angegeben sind. Die Einhaltung dieser Lastbegrenzungen ist entscheidend, um Überlastungen und damit verbundene strukturelle Schäden zu vermeiden, die zu plötzlichen und lauten Geräuschen führen können. Regelmäßige Kontrollen, ob die Lasten korrekt und gleichmäßig verteilt werden, tragen maßgeblich zur langfristigen Stabilität der Regale und damit zur Vermeidung von Lärmereignissen bei.

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