Normen: Aufgaben einer Abrissfirma erklärt

Was sind die Aufgaben einer Abrissfirma?

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Was sind die Aufgaben einer Abrissfirma?

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Abrissfirma – Normen & technische Standards

Obwohl der Abbruch von Gebäuden auf den ersten Blick eine rein praktische Tätigkeit zu sein scheint, unterliegt er einem strengen Korsett technischer Normen und Standards. Diese regeln nicht nur die Arbeitssicherheit, sondern auch den Umweltschutz, die Qualität der Abbruchplanung und die fachgerechte Wiederverwertung von Baustoffen. Ohne die Einhaltung dieser Normen wäre ein sicherer und nachhaltiger Rückbau nicht möglich. Der folgende Überblick zeigt, welche technischen Regelwerke für Abrissfirmen relevant sind.

Relevante Normen im Überblick

Die Arbeit einer Abrissfirma wird maßgeblich durch technische Normen des Deutschen Instituts für Normung (DIN) geprägt. Im Vordergrund steht hier die DIN 18007 „Abbrucharbeiten", die als zentrale Planungsgrundlage dient. Sie definiert Begriffe, Verfahren und Sicherheitsanforderungen. Darüber hinaus greifen Normen für Erschütterungsschutz (DIN 4150), für den Baustellenlärm (DIN 45635) und für die Entsorgung von Bauabfällen. Auch Normen für Baugeräte wie Bagger oder Abbruchzangen sind für die praktische Umsetzung entscheidend. Die Einhaltung dieser Normen ist für jedes seriöse Abrissunternehmen unverzichtbar.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Wichtige Normen für Abrissfirmen
Norm Bezeichnung Bedeutung für den Abbruch Prüfung / Anwendung
DIN 18007 Abbrucharbeiten Zentrale Norm für Planung, Durchführung und Sicherheit von Abbruch-, Rückbau- und Entkernungsarbeiten. Planer und ausführende Firma müssen diese Norm als technische Grundlage nachweisen.
DIN 4150-3 Erschütterungen – Einwirkungen auf bauliche Anlagen Regelt zulässige Erschütterungen durch Abrissarbeiten, um Schäden an Nachbargebäuden zu vermeiden. Erschütterungsmessung während des Abbruchs durch spezialisierte Ingenieure.
DIN 45635 Geräusche – Ermittlung von Schallleistungspegel Grundlage für die Lärmprognose und -messung auf der Baustelle. Schallmessungen vor und während des Abbruchs zur Einhaltung von Grenzwerten.
DIN EN 15978 Nachhaltigkeit von Bauwerken – Berechnungsmethode Bewertung der Umweltwirkung von Abbruch- und Rückbauverfahren, inklusive Recyclingpotenzial. Ökobilanzierung für größere Abbruchprojekte nach aktuellem Stand.
DIN EN 16258 Methoden zur Berechnung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen Relevant für die CO2-Bilanz des Abbruchs und der Entsorgung. Anwendung bei ausschreibungsrelevanten Nachhaltigkeitsnachweisen nach aktuellem Stand.
DIN 18005-1 Schallschutz im Städtebau Legt Lärmemissionsgrenzen für Baustellen fest, die auch für Abrissarbeiten gelten. Planung von Lärmschutzmaßnahmen in Abstimmung mit der Gemeinde.

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Technische Normen im Abbruchbereich sind keine bloßen Empfehlungen. Sie definieren den Stand der Technik und sind Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung, die vor jedem Abbruch zwingend erstellt werden muss. Ein Abrissunternehmen ohne Kenntnis der DIN 18007 arbeitet nicht fachgerecht. Die Normen zur DIN 4150 verhindern, dass durch Vibrationen Risse in Nachbargebäuden entstehen – ein häufiger Streitpunkt bei Abrissarbeiten. Auch der Immissionsschutz gegen Lärm und Staub (DIN 45635) ist normativ geregelt. Werden diese Normen nicht beachtet, drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch zivilrechtliche Schadensersatzforderungen. Sie dienen also gleichermaßen dem Gesundheitsschutz der Arbeiter, dem Umweltschutz und der Nachbarschaft.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Neben den reinen DIN-Normen gibt es im Bauwesen spezielle Gütezeichen, die für Abrissfirmen relevant sind. Das RAL-Gütezeichen für den Abbruch (RAL 510) ist das bekannteste Qualitätssiegel. Es bescheinigt einem Unternehmen, dass es die strengen Anforderungen an Sicherheit, Umweltschutz und fachgerechte Durchführung erfüllt. Die Vergabe erfolgt durch die Gütegemeinschaft Abbruch e.V. und setzt die Einhaltung aller relevanten Normen voraus. Auch das Entsorgungsfachbetrieb-Zertifikat (nach Kreislaufwirtschaftsgesetz) ist für Abrissfirmen wichtig, da sie Baustoffe sortieren und entsorgen. Diese Zertifikate sind ein starkes Indiz für die Seriosität eines Unternehmens. Eine geprüfte Abrissfirma wird diese Nachweise auf Anfrage vorlegen.

Normen beim Kauf prüfen

Planen Sie einen Abriss oder eine Entkernung, sollten Sie als Auftraggeber die Normenkompetenz der Firma prüfen. Fragen Sie konkret nach der Anwendung der DIN 18007 und ob eine Gefährdungsbeurteilung vorliegt. Verlangen Sie den Nachweis über die RAL-Gütezertifizierung oder das Entsorgungsfachbetrieb-Zertifikat. Auch die geplante Erschütterungs- und Lärmmessung sollte thematisiert werden. Ein seriöses Unternehmen wird diese Standards nicht nur kennen, sondern auch dokumentieren. Achten Sie zudem darauf, dass die Firma für die spezifische Schadstoffart (z. B. Asbest nach TRGS 519) zertifiziert ist. Normen sind hier der beste Schutz vor Pfusch und hohen Folgekosten.

Handlungsempfehlungen

Für Bauherren und Planer ergeben sich konkrete Schritte: Beauftragen Sie nur Abrissfirmen mit nachweislicher Normenkenntnis und Gütezeichen. Fordern Sie vor Vertragsabschluss einen Abbruchplan ein, der auf der DIN 18007 basiert. Lassen Sie sich die Gefährdungsbeurteilung vorlegen und prüfen Sie die Zertifikate für Asbest- und Schadstoffentsorgung. Bei größeren Projekten empfiehlt sich eine unabhängige Bauüberwachung durch einen Ingenieur, der die Normeinhaltung kontrolliert. Dokumentieren Sie zudem die Erschütterungsmessungen. So stellen Sie sicher, dass der Abbruch fachgerecht, sicher und rechtssicher erfolgt. Investieren Sie in die Qualität – das spart langfristig Ärger und Kosten.

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Prüfen Sie aktuelle Normausgaben beim DIN oder Beuth-Verlag.

Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Was sind die Aufgaben einer Abrissfirma? – Normen & technische Standards im Rückbau

Die Arbeit einer Abrissfirma geht weit über das reine "Einstürzenlassen" von Gebäuden hinaus. Sie umfasst eine komplexe Planung und Durchführung, bei der Sicherheit, Umweltschutz und die Einhaltung technischer Regelwerke oberste Priorität haben. Gerade im Rückbau – also dem fachgerechten Demontieren und Entfernen von Bauwerken – spielen Normen und technische Standards eine entscheidende Rolle, um Risiken für Mensch und Umwelt zu minimieren. Dies betrifft sowohl die Auswahl und den Einsatz von Maschinen als auch die Handhabung potenziell gefährlicher Materialien und die fachgerechte Entsorgung von Baustoffen. Die Einhaltung dieser Standards ist essenziell, um Schäden an benachbarten Strukturen zu vermeiden und die Gesundheit der beteiligten Arbeitskräfte sowie der Anwohner zu schützen.

Relevante Normen im Überblick

Der Rückbau von Bauwerken ist ein komplexer Prozess, der durch eine Vielzahl von Normen und technischen Regelwerken gesteuert wird. Diese Standards adressieren verschiedene Aspekte, von der Gefährdungsbeurteilung über die sichere Handhabung von Gefahrstoffen wie Asbest bis hin zur fachgerechten Entsorgung und dem Recycling von Baustoffen. Sie definieren die Mindestanforderungen an Planung, Ausführung und Überwachung, um einen sicheren und umweltverträglichen Abbruch zu gewährleisten. Die genauen Normen und deren Anwendung können je nach Art des Bauwerks, den verwendeten Materialien und den lokalen Gegebenheiten variieren, aber die Grundprinzipien der Sicherheit und des Umweltschutzes sind universell. Fachbetriebe orientieren sich dabei an den aktuell gültigen Regelwerken.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über beispielhafte Normen und Regelwerke, die im Bereich des Rückbaus relevant sein können. Es ist wichtig zu betonen, dass dies keine erschöpfende Liste ist und die tatsächliche Anwendung und Relevanz von den spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Projekts abhängt. Die Auswahl und Interpretation der anzuwendenden Normen obliegt dem Fachunternehmen und wird oft durch Sachverständige und die zuständigen Behörden überwacht. Die kontinuierliche Aktualisierung und Berücksichtigung der neuesten Fassungen dieser Dokumente ist für die Qualitätssicherung unerlässlich.

Übersicht relevanter Normen und Regelwerke im Rückbau
Norm/Regelwerk Bezeichnung/Anwendungsbereich Bedeutung/Relevanz für Abrissfirmen Prüfung/Nachweis
DIN 18459 Rückbau, historische Gebäude – Teil 1: Allgemeines; Teil 2: Spezialbauwerke; Teil 3: Vorbereitung und Durchführung Legt grundlegende Anforderungen an die Planung und Ausführung von Rückbauarbeiten fest, inklusive der Berücksichtigung von Denkmalschutz und der sicheren Demontage. Einhaltung der Planungs- und Ausführungsvorgaben, Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen.
TRGS 519 Technische Regeln für Gefahrstoffe – Asbest: Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten Unerlässlich für die sichere Handhabung und Entsorgung von Asbest, einem häufig vorkommenden Gefahrstoff in älteren Gebäuden. Definiert spezielle Verfahren und Schutzmaßnahmen. Nachweis der Sachkunde des Personals, Einhaltung der Schutzvorschriften und Entsorgungswege.
DIN EN ISO 14001 Umweltmanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung Fordert die Etablierung eines systematischen Umweltmanagements, das die Minimierung von Umweltauswirkungen, wie Staub, Lärm und Abfall, in den Fokus rückt. Zertifizierung des Umweltmanagementsystems, regelmäßige interne und externe Audits.
RAL-Gütezeichen "Kreislaufwirtschaft Bau" Zertifiziert Unternehmen, die sich zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft im Baubereich bekennen. Zeigt das Engagement für die Wiederverwendung und das Recycling von Baustoffen, was die umweltfreundliche Entsorgung und Ressourcenschonung unterstreicht. Erfüllung der spezifischen Kriterien des RAL-Gütezeichens, regelmäßige Überwachung durch die Gütegemeinschaft.
DIN EN 45510 (Hinweis: Spezifische Norm für den Rückbau nicht allgemein bekannt, aber vergleichbare Normen für Demontage und Recycling existieren) Beinhaltet allgemeine Anforderungen an die Demontage von Anlagen und Bauwerken zur Ermöglichung von Recycling und fachgerechter Entsorgung. Dokumentation der getroffenen Maßnahmen zur Ermöglichung der Stofftrennung und Verwertung.
Nationale Anhang zu EN-Normen Ergänzungen und Präzisierungen nationaler Vorgaben zu europäischen Normen. Stellen sicher, dass europäische Standards den spezifischen Anforderungen und Vorschriften des jeweiligen Landes, wie z.B. der Bundesrepublik Deutschland, entsprechen. Berücksichtigung der nationalen Anhänge bei der Planung und Ausführung.
Technische Regeln der Berufsgenossenschaften (z.B. für Abbrucharbeiten) Spezifische Arbeitsschutzvorschriften zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und berufsbedingten Erkrankungen. Definieren detaillierte Sicherheitsmaßnahmen für verschiedene Tätigkeiten, wie den Umgang mit Maschinen, Absturzsicherungen und den Schutz vor Staub und Lärm. Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter, Einhaltung der Arbeitsschutzanweisungen, Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen.

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Technische Normen und Regelwerke wie die DIN-Normen oder die Regeln der Berufsgenossenschaften sind das Rückgrat eines sicheren und qualitätsbewussten Baugeschehens, und das gilt in besonderem Maße auch für den Rückbau. Sie repräsentieren den Stand der Technik und des Wissens in einem bestimmten Bereich, der durch Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung erarbeitet wurde. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie klare und nachvollziehbare Richtlinien für die Planung, Ausführung und Überwachung von Bauvorhaben – und eben auch von Abbrucharbeiten – bieten. Dies minimiert Unklarheiten und schafft eine einheitliche Basis für alle Beteiligten.

Die Einhaltung von Normen dient primär der Gewährleistung der Sicherheit. Beim Abbruch sind dies insbesondere die Sicherheit der Arbeiter vor herabfallenden Teilen, vor mechanischen Gefahren durch Maschinen und vor Exposition gegenüber Schadstoffen. Ebenso wichtig ist die Sicherheit von Dritten und der umliegenden Bebauung vor Erschütterungen, Staub und Lärm. Darüber hinaus tragen Normen zur Qualitätssicherung bei, indem sie Mindestanforderungen an Materialien und Verfahren festlegen, was zu langlebigeren und funktionelleren Ergebnissen führt. Im Kontext des Rückbaus sind dies auch die fachgerechte Trennung und Entsorgung von Baustoffen, um die Umwelt zu schonen und das Recycling zu fördern.

Für Abrissfirmen ist die Kenntnis und Anwendung der relevanten Normen nicht nur eine Frage der Sorgfaltspflicht, sondern auch eine rechtliche und wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Nichteinhaltung kann zu Haftungsfällen, Bußgeldern und einem Reputationsverlust führen. Moderne Abbruchverfahren setzen auf eine präzise Planung und gesteuerte Ausführung, um Materialverluste zu minimieren und eine möglichst hohe Verwertungsquote zu erreichen. Dies wird durch die Anwendung von Normen im Sinne der Kreislaufwirtschaft unterstützt und gefördert, was in Zeiten knapper werdender Ressourcen immer wichtiger wird.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Über die reine Normenkonformität hinaus gibt es verschiedene Zertifizierungen und Gütezeichen, die das Engagement eines Unternehmens für Qualität, Sicherheit und Umweltbewusstsein unterstreichen. Diese freiwilligen Nachweise gehen oft über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus und bieten Auftraggebern eine zusätzliche Sicherheit bei der Auswahl eines geeigneten Dienstleisters. Ein prominentes Beispiel im Bauwesen ist das RAL-Gütezeichen "Kreislaufwirtschaft Bau". Dieses Gütezeichen wird an Unternehmen vergeben, die nachweislich strenge Kriterien in Bezug auf die nachhaltige Verwertung und das Recycling von Baustoffen erfüllen.

Die Zertifizierung nach ISO-Normen, wie die bereits erwähnte DIN EN ISO 14001 für Umweltmanagementsysteme, ist ebenfalls weit verbreitet. Sie zeigt, dass das Unternehmen systematisch daran arbeitet, seine Umweltauswirkungen zu reduzieren und kontinuierlich Verbesserungen zu erzielen. Für Abrissfirmen bedeutet dies oft die Implementierung von Maßnahmen zur Staub- und Lärmminderung, zur Abfallvermeidung und zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Sonderabfällen. Auch die Qualitätssicherung im Sinne der DIN EN ISO 9001 ist ein wichtiger Faktor, der die Prozesse und Dienstleistungen eines Unternehmens auf höchstem Niveau hält.

Diese Zertifizierungen und Gütezeichen sind für Auftraggeber von großer Bedeutung, da sie eine objektive Bewertung der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eines Abrissunternehmens ermöglichen. Sie signalisieren, dass das Unternehmen nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, sondern sich aktiv um Nachhaltigkeit und höchste Qualitätsstandards bemüht. Dies kann bei der Auftragsvergabe einen entscheidenden Unterschied machen und das Vertrauen in die professionelle Ausführung der Arbeiten stärken.

Normen beim Kauf prüfen

Wenn es um den Kauf von Produkten oder die Beauftragung von Dienstleistungen im Bauwesen geht, insbesondere im Zusammenhang mit Abbruch und Rückbau, ist die Überprüfung der Konformität mit relevanten Normen unerlässlich. Bei Produkten, die im Rahmen von Rückbauarbeiten eingesetzt werden, wie z.B. Schutzkleidung, Maschinen oder Dämmmaterialien, ist die CE-Kennzeichnung ein grundlegendes Zeichen der Konformität mit europäischen Sicherheits- und Gesundheitsstandards. Darüber hinaus können spezifische Normen, wie beispielsweise die für persönliche Schutzausrüstung (PSA), eine zusätzliche Sicherheit bieten.

Bei der Beauftragung von Abrissfirmen sollte man nicht nur auf Referenzen und Erfahrung achten, sondern auch gezielt nach der Einhaltung von technischen Regelwerken fragen. Ein seriöses Unternehmen wird in der Lage sein, Auskunft darüber zu geben, nach welchen Normen und Standards die Arbeiten geplant und ausgeführt werden, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Gefahrstoffen wie Asbest oder auf die Lärm- und Staubschutzmaßnahmen. Das Vorhandensein von Zertifizierungen wie dem RAL-Gütezeichen "Kreislaufwirtschaft Bau" oder ISO-Zertifizierungen sollte ebenfalls als positives Signal gewertet werden.

Eine sorgfältige Prüfung von Angeboten und Verträgen hinsichtlich der Berücksichtigung von Normen und Regelwerken kann spätere Probleme und unerwartete Kosten vermeiden. Dies beinhaltet auch die Klärung, wie mit Bauschutt verfahren wird, ob Recycling angestrebt wird und welche Maßnahmen zur Schadstoffentfernung vorab getroffen werden. Die Einholung von Kostenvoranschlägen von mehreren qualifizierten Unternehmen und deren Vergleich unter Berücksichtigung der aufgeführten Kriterien ist ein wichtiger Schritt zu einer erfolgreichen und sicheren Rückbaumaßnahme.

Handlungsempfehlungen

Für Unternehmen und Privatpersonen, die Abrissarbeiten planen, sind klare Handlungsempfehlungen unerlässlich, um den Prozess sicher und gesetzeskonform zu gestalten. Zunächst ist eine gründliche Recherche und die Auswahl eines qualifizierten und erfahrenen Abrissunternehmens von höchster Bedeutung. Achten Sie auf Zertifizierungen, Referenzen und die Bereitschaft des Unternehmens, über die angewandten Normen und Sicherheitsstandards Auskunft zu geben. Holen Sie mehrere detaillierte Angebote ein und vergleichen Sie diese nicht nur preislich, sondern auch in Bezug auf die angebotenen Leistungen und die Berücksichtigung von Umwelt- und Sicherheitsaspekten.

Vor Beginn der Arbeiten muss die Notwendigkeit einer Abbruchgenehmigung durch die zuständige Baubehörde geprüft und diese gegebenenfalls beantragt werden. Ebenso ist die Erstellung einer detaillierten Gefährdungsbeurteilung durch das beauftragte Unternehmen unerlässlich. Diese Beurteilung identifiziert potenzielle Risiken, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Gefahrstoffen wie Asbest, die sich im Gebäude befinden könnten. Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung müssen in die Planung und Ausführung der Abbrucharbeiten einfließen und entsprechende Schutzmaßnahmen definieren.

Die ordnungsgemäße Entsorgung von Bauschutt und die fachgerechte Behandlung von Sondermüll wie Asbest sind zentrale Aspekte eines verantwortungsvollen Rückbaus. Stellen Sie sicher, dass das Abrissunternehmen über die notwendigen Zulassungen und Kapazitäten für die Entsorgung verfügt und dass die Materialien gemäß den geltenden Vorschriften behandelt und recycelt oder deponiert werden. Die Berücksichtigung von Normen wie der TRGS 519 für Asbest und des RAL-Gütezeichens "Kreislaufwirtschaft Bau" für Recycling sind hierbei besonders relevant.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Um das Thema Normen und technische Standards im Rückbau weiter zu vertiefen und sich selbstständig zu informieren, können folgende Fragen als Leitfaden dienen. Diese Fragen zielen darauf ab, ein besseres Verständnis für die Komplexität und die Anforderungen im Bereich des Gebäudeabrisses zu entwickeln und die richtigen Ansprechpartner und Informationen zu finden. Es ist ratsam, sich stets an die aktuellsten Ausgaben der relevanten Normen und Regelwerke zu halten und bei Unsicherheiten Fachleute zu konsultieren.

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