Mindestdurchgangsbreite im Treppenhaus: Vorschriften, Maße & Konsequenzen in BW?
In diesem Forum sind Sie: Wer hat Erfahrung mit📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Mindestdurchgangsbreite im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Baden-Württemberg. Es wird geklärt, dass die Landesbauordnung (LBO) und die DIN 18065 relevante Vorschriften enthalten. Das Abstellen von Gegenständen im Treppenhaus, das Gemeinschaftseigentum betrifft, wird als potenzielles Problem identifiziert, unabhängig von der Einhaltung der Mindestbreite.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Mindestdurchgangsbreite im Treppenhaus: Vorschriften, Maße & Konsequenzen in BW?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Regale im Treppenhaus sind grundsätzlich unzulässig – sie verhindern die gesetzlich vorgeschriebene lichte Durchgangsbreite von mindestens 1,00 m (bei bis zu zwei Geschossen) bzw. 1,20 m (bei drei und mehr Geschossen) und gefährden Flucht und Rettung erheblich.
🔴 KRITISCH: Die lichte Durchgangsbreite muss auf der gesamten Länge des Treppenhauses und in voller Höhe bis 2,00 m frei von allen festen Einbauten – also auch Regalen, Heizkörpern oder Rohrleitungen – gewährleistet sein.
⚠️ WICHTIG: Die aktuelle Durchgangsbreite muss an mehreren Stellen gemessen werden, da lokale Verengungen (z. B. durch Treppenwangen, Geländerauskragungen oder Regalvorstehungen) die nutzbare Breite unterschreiten können – bereits ein Überstand von wenigen Zentimetern macht die Nutzung rechtswidrig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Mindestdurchgangsbreite im Treppenhaus ist durch die Landesbauordnung (LBOAbk.) geregelt. Ich empfehle, einen Blick in die LBO von Baden-Württemberg zu werfen. Dort finden Sie konkrete Angaben zur erforderlichen Breite von Rettungswegen und Durchgängen in Treppenhäusern, die sich nach der Nutzung und der Anzahl der Bewohner richten.
🔴 Gefahr: Regale im Treppenhaus können im Brandfall Fluchtwege versperren und die Sicherheit der Bewohner gefährden. Dies kann auch zu Problemen mit der Gebäudeversicherung führen.
Ich rate dazu, die Regale zu entfernen oder so umzustellen, dass die vorgeschriebene Mindestdurchgangsbreite jederzeit gewährleistet ist. Ich empfehle, sich beim zuständigen Bauamt oder einem Sachverständigen zu erkundigen, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen erfüllt sind.
👉 Handlungsempfehlung: Messen Sie die aktuelle Durchgangsbreite und vergleichen Sie diese mit den Vorgaben der LBO Baden-Württemberg. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall das Bauamt.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die zulässige Mindestdurchgangsbreite in einem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Baden-Württemberg, wo Regale den Fluchtweg verengen. Die Anfrage zielt auf die rechtlichen Vorschriften und mögliche Konsequenzen ab. Grundsätzlich gelten hier die Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO) sowie die Technischen Baubestimmungen, insbesondere die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB).
✅ Zustimmung: Die Frage nach einer Mindestbreite ist berechtigt. Die LBO BW schreibt in § 35 Abs. 1 vor, dass notwendige Treppen und notwendige Flure eine nutzbare Breite von mindestens 1,00 m haben müssen. Dies gilt für den ersten und zweiten Rettungsweg.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Regale im Treppenhaus grundsätzlich zulässig sind, ist falsch. Nach § 35 Abs. 5 LBO BW sind notwendige Treppenräume und notwendige Flure von Gegenständen freizuhalten, die die Nutzung behindern oder die Sicherheit gefährden. Regale stellen eine solche Behinderung dar, da sie die nutzbare Breite reduzieren und im Brandfall Stolperfallen oder Hindernisse darstellen.
➕ Ergänzung: Die nutzbare Breite von 1,00 m muss in voller Höhe (bis 2,00 m) und auf der gesamten Länge des Flures gewährleistet sein. Ein Regal, das auch nur teilweise in diesen Bereich ragt, reduziert die effektive Durchgangsbreite und ist daher unzulässig. Zudem müssen Fluchtwege stets brandlastfrei sein; Regale mit brennbaren Materialien erhöhen die Brandgefahr.
🔴 Gefahr: Die Regale stellen eine erhebliche Gefahr für die Sicherheit dar, da sie im Brandfall die Evakuierung behindern und die Rettungswege der Feuerwehr blockieren können. Bei einer Belegung des Treppenhauses mit Rauch kann die reduzierte Breite zu Panik und Stürzen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Entfernen Sie die Regale umgehend aus dem Treppenhaus und dem Hausflur. Informieren Sie die Mitbewohner über die Rechtslage und die Sicherheitsrisiken. Sollte keine Einigung erzielt werden, wenden Sie sich an die zuständige Bauaufsichtsbehörde oder die Feuerwehr, die eine Begehung durchführen und die Beseitigung der Hindernisse anordnen kann. Dokumentieren Sie die Situation mit Fotos und notieren Sie die genauen Maße der verbleibenden Durchgangsbreite.
KI-Analyse (Qwen)
Im Treppenhaus eines 3-Familienhauses in Baden-Württemberg gelten die landesspezifischen Bauordnungsanforderungen gemäß der Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO BW) sowie die technischen Regeln der DINAbk. 18065:2022-09 "Treppen – Begriffe, Maße, Sicherheitsanforderungen, Berechnung" und der DIN 18040-1:2018-09 "Barrierefreies Bauen".
🔴 Gefahr: Regale im Treppenhaus können die Mindestdurchgangsbreite unterschreiten und damit eine erhebliche Flucht- und Rettungswegegefährdung darstellen – insbesondere bei Brand, Rauchentwicklung oder Evakuierung von Personen mit eingeschränkter Mobilität.
⚠️ Korrektur: Es gibt keine pauschale "Mindestbreite für Durchgänge" im Hausflur, sondern differenzierte Anforderungen: Für Treppen als Fluchtwege gilt in Wohngebäuden mit bis zu zwei Geschossen über dem Erdgeschoss eine Mindestbreite von 1,00 m, bei drei und mehr Geschossen 1,20 m (§ 35 Abs. 2 LBO BW i.V.m. Anhang 3 Nr. 3.1.1). Für Flure als Fluchtwege gilt 1,00 m (bei bis zu zwei Geschossen) bzw. 1,20 m (bei drei und mehr Geschossen).
➕ Ergänzung: Zusätzlich muss die lichte Breite stets frei von festen Einbauten wie Regalen, Heizkörpern oder Rohrleitungen sein; auch vorübergehende Hindernisse (z. B. Gepäck, Fahrräder) sind verboten. Die DIN 18065 verlangt zudem eine lichte Höhe von mindestens 2,00 m über dem gesamten Fluchtweg.
✅ Zustimmung: Die Anfrage nach einer verbindlichen Rechtsgrundlage ist berechtigt: Die maßgeblichen Vorschriften sind tatsächlich die LBO BW, die Bauordnungsverwaltungsvorschriften (LBOVwV) sowie die DIN-Normen, die im Bauantrag und bei behördlichen Prüfungen verbindlich herangezogen werden.
❌ Widerspruch: Die Behauptung, Regale seien zulässig, solange sie "nicht stören", ist rechtlich unzutreffend – die Fluchtwegbreite ist eine objektive, messbare Sicherheitsanforderung, keine subjektive Beurteilung durch Mitbewohner.
👉 Handlungsempfehlung: Messen Sie die lichte Durchgangsbreite im betroffenen Treppenhausabschnitt an mehreren Stellen – unter Berücksichtigung aller festen Einbauten – und vergleichen Sie das Ergebnis mit den in der LBO BW und DIN 18065 festgelegten Mindestmaßen; beauftragen Sie im Zweifel unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bautechnik oder einen Brandschutzfachplaner zur offiziellen Beurteilung und Dokumentation.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass Regale im Treppenhaus rechtswidrig sind und die Fluchtwegsicherheit gefährden.
- Alle nennen die Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO BW) als maßgebliche Rechtsgrundlage.
- Alle verweisen auf § 35 LBO BW – insbesondere Abs. 1 (1,00 m für Treppen/Flure) und Abs. 5 (Freihaltung von notwendigen Fluchtwegen).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt nur die pauschale Mindestbreite von 1,00 m, ohne Differenzierung nach Geschossanzahl.
- DeepSeek konkretisiert § 35 Abs. 1 (1,00 m), erwähnt aber nicht die höhere Anforderung von 1,20 m für Gebäude mit drei+ Geschossen.
- Qwen differenziert präzise: 1,00 m bei bis zu zwei Geschossen, 1,20 m bei drei und mehr – und verweist zusätzlich auf Anhang 3 Nr. 3.1.1 LBO BW.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die brandlastfreie Fluchtweggestaltung und die Stolpergefahr durch Regale – ein Aspekt, den GoogleAI nicht erwähnt.
- Qwen ergänzt die DIN 18065:2022-09 und DIN 18040-1:2018-09 sowie die lichte Höhe von 2,00 m – eine technische Spezifikation, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.
- Qwen und DeepSeek heben die Rechtsfolgen hervor (z. B. Bauaufsichtsbehörde, Feuerwehrbegehung, Versicherungsrisiko), GoogleAI beschränkt sich auf die Empfehlung „Bauamt kontaktieren“.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, Regale seien möglicherweise zulässig, „sofern die Mindestdurchgangsbreite gewährleistet ist“ – was sowohl DeepSeek (§ 35 Abs. 5 LBO BW: „freizuhalten“) als auch Qwen („keine pauschale Zulässigkeit, sondern objektive Messbarkeit“) ausdrücklich widerlegen.
- GoogleAI formuliert keine klare Beseitigungsempfehlung; DeepSeek und Qwen verlangen die „umgehende Entfernung“ bzw. „unverzügliche Beauftragung eines Sachverständigen“ – der strengere, sicherheitsorientierte Konsens wird hier priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Der sicherste Maßstab ist die Qwen- und DeepSeek-Einschätzung: Regale sind grundsätzlich unzulässig – keine Toleranz für „partielle“ oder „nicht störende“ Einbauten.
- Die geschossabhängige Breitenregelung (1,00 m / 1,20 m) aus Qwen ist verbindlich und muss bei der Messung zugrunde gelegt werden.
- Die lichte Höhe von 2,00 m (DIN 18065) gilt ergänzend und ist bei der Prüfung einzubeziehen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtsgrundlage ✅ Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO BW), insbesondere § 35 (Fluchtwege), sowie DIN 18065:2022-09 und DIN 18040-1:2018-09 als technische Umsetzungshilfe. Mindestbreite Treppenhaus ⚠️ 1,00 m für Wohngebäude mit bis zu zwei Geschossen über dem Erdgeschoss; 1,20 m bei drei und mehr Geschossen – gemessen als lichte Breite in voller Fluchtweglänge und Höhe bis 2,00 m. Regale im Treppenhaus ❌ Grundsätzlich unzulässig: § 35 Abs. 5 LBO BW verlangt die Freihaltung notwendiger Treppenräume – Regale stellen eine objektive Behinderung dar, unabhängig von subjektiver Wahrnehmung oder „Platzbedarf“. Sicherheitsrisiken ✅ Verengte Fluchtwege erhöhen Sturz- und Panikgefahr bei Rauchentwicklung, behindern die Feuerwehr, erhöhen Brandlast und gefährden Versicherungsschutz. Handlungspflicht ✅ Unverzügliche Entfernung der Regale; bei Zweifel an der Breite: Messung an mehreren Stellen + Beauftragung eines zertifizierten Sachverständigen für Bautechnik oder Brandschutzfachplaner. 👉 Handlungsempfehlung: Die Regale sind umgehend zu entfernen. Die lichte Durchgangsbreite ist an mindestens drei repräsentativen Stellen – einschließlich kritischer Verengungen durch Geländer, Treppenwangen oder Rohre – zu messen und mit den geschossabhängigen Mindestmaßen der LBO BW zu vergleichen. Eine offizielle Prüfung durch einen Sachverständigen ist bei kleinsten Unsicherheiten zwingend erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Verstoß gegen § 35 Abs. 5 LBO BW durch Regale im Treppenhaus Rechtliche Sanktionen, Bußgelder, Zwangsräumung durch Bauaufsicht, Haftungsrisiko bei Schäden 🔴 Risiko Unterschreitung der lichten Durchgangsbreite unter 1,00 m bzw. 1,20 m Behinderung der Evakuierung bei Brand, erhöhte Verletzungsgefahr, Versagen der Rettungskette 🔴 Risiko Regale als zusätzliche Brandlast (Holz, Kunststoffe) Verstärkter Feuerübergang, erhöhte Rauchentwicklung, kürzere Rettungszeitfenster 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Breitenmessung und Prüfung Unmöglichkeit, rechtliche Einordnung nachzuweisen; Versicherungsleistung bei Schadensfall kann verweigert werden 🔴 Risiko Stolpergefahr durch Regalvorstehungen oder unebene Bodenübergänge Erhöhtes Unfallrisiko, insbesondere bei Dunkelheit, Rauch oder für ältere bzw. mobilitätseingeschränkte Mieter ✅ Chance Frühzeitige, eigenständige Überprüfung und Korrektur Vermeidung von behördlichen Sanktionen, steigende Akzeptanz bei Mietern, geringere Versicherungsprämien ✅ Chance Integration barrierefreier Fluchtweggestaltung (DIN 18040-1) Erhöhte Wohnqualität, bessere Vermietbarkeit, zukunftssichere Anpassung an demografischen Wandel ✅ Chance Nutzung der Prüfung als Anlass für umfassende Brandschutzüberprüfung Erkennung weiterer Sicherheitslücken (z. B. Rauchwarnmelder, Fluchtwegbeleuchtung, Türschließvorrichtungen) ✅ Chance Professionelle Dokumentation durch Sachverständigen Rechtssichere Nachweisführung, mögliche Fördermittelbeantragung (z. B. für barrierefreie Umbauten), Wertsteigerung des Gebäudes ✅ Chance Klare Vereinbarung mit Mitbewohnern/Mieterinnen über Flur- und Treppenhausnutzung Vermeidung zukünftiger Konflikte, nachvollziehbare Hausordnung, verbessertes Wohnumfeld Orientierungshilfen
- Regale sofort entfernen: Beseitigen Sie sämtliche Regale im Treppenhaus und Hausflur – auch solche, die „nur kurz“ oder „nur an einer Stelle“ hineinragen – ohne weitere Abwägung.
- Fluchtwegbreite messen: Nehmen Sie die lichte Durchgangsbreite an mindestens drei Stellen (z. B. oberer/unterer Treppenabsatz, Mitte des Zwischenpodests) mit einem Maßband vor – immer von Wand zu Wand, unbehindert durch Geländer, Rohre oder Aussparungen.
- Rechtliche Einordnung prüfen: Bestimmen Sie die Geschossanzahl des Gebäudes (z. B. Erdgeschoss + zwei Obergeschosse = drei Geschosse → 1,20 m erforderlich) und vergleichen Sie die Messwerte mit § 35 LBO BW und Anhang 3 Nr. 3.1.1.
- Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Bautechnik (z. B. über die Plattform der Architektenkammer BW oder den VDB – Verband der Baubetreuer) für eine offizielle Beurteilung und schriftliche Dokumentation.
- Mietverhältnisse klären: Informieren Sie alle Mieter schriftlich über die Rechtslage, die getroffenen Maßnahmen und die gemeinsame Verantwortung für sichere Fluchtwege – unter Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
- Fluchtwegdokumentation anlegen: Sammeln Sie alle Unterlagen – Messprotokolle, Fotos vor/nach Regalentfernung, Sachverständigengutachten, Korrespondenz mit dem Bauamt – in einer digitalen Akte (z. B. PDF-Ordner mit Zeitstempel).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Landesbauordnung (LBO)
- Die LBO ist ein Landesgesetz, das die baurechtlichen Anforderungen an Gebäude und bauliche Anlagen regelt. Sie enthält Bestimmungen über Brandschutz, Standsicherheit, Rettungswege und andere sicherheitsrelevante Aspekte.
Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauordnung, Bauvorschriften - Mindestdurchgangsbreite
- Die Mindestdurchgangsbreite ist das Maß, das ein Durchgang (z.B. im Treppenhaus) mindestens aufweisen muss, um eine sichere Begehung und im Notfall eine schnelle Evakuierung zu gewährleisten. Sie wird in der LBO festgelegt.
Verwandte Begriffe: Rettungsweg, Fluchtweg, Verkehrssicherheit - Rettungsweg
- Ein Rettungsweg ist ein baulich gesicherter Weg, der im Notfall (z.B. Brand) eine schnelle und sichere Flucht aus einem Gebäude ermöglicht. Er muss frei von Hindernissen sein und den Anforderungen der LBO entsprechen.
Verwandte Begriffe: Fluchtweg, Notausgang, Evakuierung - Bauamt
- Das Bauamt ist eine Behörde, die für die Überwachung der Einhaltung der baurechtlichen Vorschriften zuständig ist. Es erteilt Baugenehmigungen, führt Kontrollen durch und kann bei Verstößen Maßnahmen anordnen.
Verwandte Begriffe: Baubehörde, Bauaufsicht, Baugenehmigung - Eigentümergemeinschaft
- Eine Eigentümergemeinschaft entsteht, wenn mehrere Personen gemeinsam Eigentum an einem Gebäude oder Grundstück haben. Sie ist für die Verwaltung und Instandhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums verantwortlich.
Verwandte Begriffe: Wohnungseigentümergemeinschaft (WEGAbk.), Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum - Verkehrssicherheit
- Die Verkehrssicherheit umfasst alle Maßnahmen und Vorkehrungen, die dazu dienen, Unfälle und Gefahren im öffentlichen und privaten Raum zu vermeiden. Dazu gehört auch die Einhaltung der Mindestdurchgangsbreiten in Gebäuden.
Verwandte Begriffe: Unfallverhütung, Gefahrenabwehr, Sicherheitstechnik - Fluchtweg
- Ein Fluchtweg ist ein Weg, der im Notfall aus einem Gebäude ins Freie führt. Er muss klar erkennbar und frei von Hindernissen sein. Die Anforderungen an Fluchtwege sind in der Landesbauordnung (LBO) geregelt.
Verwandte Begriffe: Rettungsweg, Notausgang, Evakuierung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Konsequenzen hat es, wenn die Mindestdurchgangsbreite nicht eingehalten wird?
Dies kann zu Beanstandungen durch das Bauamt führen, bis hin zur Anordnung, die Hindernisse zu beseitigen. Im Schadensfall (z.B. Brand) kann es versicherungsrechtliche Konsequenzen geben, wenn die Rettungswege nicht frei waren. - Wo finde ich die genauen Vorschriften zur Mindestdurchgangsbreite in Baden-Württemberg?
Die Vorschriften finden sich in der Landesbauordnung (LBO) von Baden-Württemberg. Ich empfehle, die aktuelle Fassung der LBO online einzusehen oder beim Bauamt anzufordern. - Gibt es Ausnahmen von der Mindestdurchgangsbreite?
Ausnahmen sind in der Regel nur in besonderen Fällen und nach Genehmigung durch das Bauamt möglich. Ich empfehle, sich diesbezüglich individuell beraten zu lassen. - Wer ist für die Einhaltung der Mindestdurchgangsbreite verantwortlich?
Die Verantwortung liegt in erster Linie beim Eigentümer des Gebäudes. Ich empfehle, dass die Eigentümergemeinschaft gemeinsam für die Einhaltung der Vorschriften sorgt. - Was ist, wenn die Regale nur vorübergehend im Treppenhaus stehen?
Auch vorübergehend abgestellte Gegenstände dürfen die Mindestdurchgangsbreite nicht unterschreiten. Ich empfehle, dies zu beachten, um Gefahren zu vermeiden. - Spielt die Anzahl der Wohneinheiten eine Rolle bei der Mindestdurchgangsbreite?
Ja, die Anzahl der Wohneinheiten und die damit verbundene potentielle Personenzahl im Gebäude können die Anforderungen an die Mindestdurchgangsbreite beeinflussen. Ich empfehle, dies bei der Prüfung der Vorschriften zu berücksichtigen. - Was tun, wenn sich die Mitbewohner weigern, die Regale zu entfernen?
Ich empfehle, zunächst das Gespräch zu suchen und auf die rechtlichen und sicherheitstechnischen Aspekte hinzuweisen. Wenn dies nicht hilft, kann die Eigentümergemeinschaft einen Beschluss fassen oder rechtliche Schritte einleiten. - Gibt es eine Bagatellgrenze, bis zu der Regale im Treppenhaus toleriert werden?
Nein, es gibt keine feste Bagatellgrenze. Jede Beeinträchtigung der Mindestdurchgangsbreite kann problematisch sein. Ich empfehle, im Zweifelsfall das Bauamt zu kontaktieren.
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Treppenhaus-Breite: Landesbauordnung BW als Grundlage
trepp
Hoi, in der jeweiligen Landesbauordnung, od.
Hinweis in Neufert/Bauentwurfslehre. -
Treppenhaus zugestellt: Gemeinschaftseigentum vs. Baurecht
Bauvorschriften zählen hier nicht
Das Treppenhaus selbst wird schon richtig gebaut sein. Mindestbreite nach verbindlicher DINAbk. 18065:1 Meter. Der Fall, dass es teilweise zugestellt wird, ist in keiner Bauordnung und DIN-Norm geregelt. An die Fragestellerin: Sie nutzen Gemeinschaftseigentum ohne Genehmigung. Da können Ihre Mitbewohner ansetzen, egal ob eng oder nicht. Wahrscheinlich gibt es außerhalb von Bauvorschriften Regelungen für Rettungswege und zum Brandschutz. Die dürften verletzt sein. -
Brandschutz im Treppenhaus: Regelungen der LBO beachten
Rettungswege und zum Brandschutz
Hoi, Rettungswege und Brandschutz
sind in der jeweiligen LBOAbk. geregelt, nicht? -
Treppenhaus-Regale: Baurechtliche Aspekte der Einengung
unzureichend in Bauvorschriften geregelt
Soweit es die Erstellung angeht, regelt die Landesbauordnung. Darum schrieb ich, gebaut wird das Treppenhaus schon richtig sein. Regale, die die baulich notwendigen Breiten einengen, sind aber keine Bauwerke oder Teile von Bauwerken. Aus § 3 (1) LBOAbk. "Bauliche Anlagen sowie Grundstücke, andere Anlagen und Einrichtungen im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 sind so anzuordnen und zu errichten, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit oder die natürlichen Lebensgrundlagen, nicht bedroht werden und dass sie ihrem Zweck entsprechend ohne Missstände benutzbar sind" könnte man eine Verpflichtung der Eigentümergemeinschaft ableiten, die einmal gebaute "öffentliche Sicherheit" aufrecht zu erhalten, ebenso aus § 15 (1) "Bauliche Anlagen sind so anzuordnen und zu errichten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch im Interesse der Abwendung von Gefahren für Leben und Gesundheit von Menschen und Tieren vorgebeugt wird und bei einem Brand wirksame Löscharbeiten und die Rettung von Menschen und Tieren möglich sind". Auch § 16 (1) "Bauliche Anlagen sowie die dem Verkehr dienenden, nichtüberbauten Flächen von bebauten Grundstücken müssen verkehrssicher sein" geht in diese Richtung. Ganz allgemein droht auch Haftung, wenn ein Mitbewohner durch die Regale stürzt oder ein Krankentransport durch Rettungsdienste unmöglich wird. Außerdem lohnt ein Blick in die Regelungen der Hausordnung. Und die private Nutzung von Gemeinschaftseigentum müsste durch Beschluss genehmigt werden. -
Rettungsweg Treppenhaus: Brennbare Materialien als Problem
maßgeblich Rettungsweg
i.d.R. werden brennbare Materialien im Trppenhaus von der Feuerwehr (meist nicht unberechtigt) bemängelt!
Allerdings habe ich schon erlebt, dass die Abstreichervor den Wohnungstüren als Brandlast bemängelt wurden und die Mieter zur Entfernung aufgefordert wurden (im 6-Geschosser)! -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Mindestdurchgangsbreite im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Baden-Württemberg. Es wird geklärt, dass die Landesbauordnung (LBO) und die DINAbk. 18065 relevante Vorschriften enthalten. Das Abstellen von Gegenständen im Treppenhaus, das Gemeinschaftseigentum betrifft, wird als potenzielles Problem identifiziert, unabhängig von der Einhaltung der Mindestbreite.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Treppenhaus zugestellt: Gemeinschaftseigentum vs. Baurecht ist das ungenehmigte Abstellen von Gegenständen im Gemeinschaftseigentum unabhängig von der Einhaltung der Mindestbreite problematisch. Die Mitbewohner können hier ansetzen.
✅ Zusatzinfo: Die Landesbauordnung (LBO) regelt Rettungswege und Brandschutz im Treppenhaus, wie im Beitrag Brandschutz im Treppenhaus: Regelungen der LBO beachten erwähnt wird. Dies ist besonders relevant, wenn brennbare Materialien im Treppenhaus gelagert werden.
🔴 Risiko: Der Beitrag Rettungsweg Treppenhaus: Brennbare Materialien als Problem weist darauf hin, dass brennbare Materialien im Treppenhaus oft von der Feuerwehr bemängelt werden. Sogar Fußmatten vor Wohnungstüren können als Brandlast gelten.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Landesbauordnung (LBO) von Baden-Württemberg bezüglich der Mindestdurchgangsbreite und Brandschutzbestimmungen. Klären Sie die Nutzung des Gemeinschaftseigentums mit Ihren Mitbewohnern, um Konflikte zu vermeiden. Beachten Sie den Beitrag Treppenhaus-Regale: Baurechtliche Aspekte der Einengung bezüglich der baurechtlichen Aspekte.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Mindestdurchgangsbreite, Treppenhaus, Hausflur, Vorschrift". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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