Regenwasserzisterne anmelden: Pflicht, Kosten & Gebühren beim Amt?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Anmeldung einer Regenwasserzisterne ist gemeindeabhängig und kann Abwassergebühren nach sich ziehen. Eine strikte Trennung von Trinkwasser- und Regenwasserkreisläufen ist zwingend erforderlich, um Verunreinigungen zu vermeiden. Die Nachspeisung von Trinkwasser in die Zisterne muss über eine Sicherheitseinrichtung gemäß DIN EN 1717 erfolgen. Die Installation von zwei getrennten Eckhähnen für Regen- und Trinkwasser am WC ist kritisch zu betrachten und bedarf genauer Prüfung. Es wird empfohlen, sich bei den örtlichen Behörden und Stadtwerken über die spezifischen Vorschriften und Gebühren zu informieren.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Regenwasserzisterne anmelden: Pflicht, Kosten & Gebühren beim Amt?

Hallo liebe Leute!
Wir haben in nächster Zeit vor uns eine Regenwasserzisterne aus Beton für Toilette und Waschmaschine setzen zu lassen!
Muss man eine 4700 l  -  Zisterne beim Amt anmelden, wegen Abwassergebühren oder dergleichen?
Wenn ja kommt dann jemand vom Amt raus und "nimmt" das ganze ab?
Oder wie funktioniert das?
Ich würde mich über eure Hilfe sehr freuen
Vielen Dank im Voraus!
MfG G. Berg
  • Name:
  • G. Berg
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor Inbetriebnahme zwingend wasserrechtliche Anzeige oder Erlaubnis beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt einholen – kein reiner „Anmeldeakt“ beim Bauamt reicht aus.

    🔴 KRITISCH: Absolute Trennung von Trink- und Regenwassersystem erforderlich: farbliche Kennzeichnung (lila), dichte Leitungen, Rückstauventil und Vermeidung jeder Kreuzkontamination – sonst Gefahr der Trinkwasserverunreinigung.

    ⚠️ WICHTIG: Gesundheitsamtliche Abnahme ist bei Nutzung für Toilettenspülung und Waschmaschine in den meisten Bundesländern zwingend – ohne Abnahme keine Gebührenminderung und kein Versicherungsschutz.

    ⚠️ WICHTIG: Installation nur durch zertifizierten Fachbetrieb nach DINAbk. 1989-100; Eigenbau oder nicht zertifizierte Montage führt zum Erlöschen des Versicherungsschutzes bei Wasserschäden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ob Sie Ihre Regenwasserzisterne beim Amt anmelden müssen, hängt von den örtlichen Bestimmungen ab. Einige Gemeinden erheben Abwassergebühren auch für Regenwasser, das in die Kanalisation eingeleitet wird. Wenn Sie das Regenwasser für Toilette und Waschmaschine nutzen, kann dies die Abwassermenge reduzieren, was wiederum Auswirkungen auf die Gebühren haben könnte.

    Ich empfehle Ihnen, sich direkt bei Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Wasserwirtschaftsamt zu erkundigen. Dort erhalten Sie verbindliche Auskünfte über die Anmeldepflicht und eventuelle Gebühren.

    Es ist möglich, dass das Amt die Zisterne besichtigen möchte, um die korrekte Installation und Nutzung zu überprüfen. Dies dient dem Schutz des Grundwassers und der Einhaltung der Trinkwasserverordnung.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Anmeldepflicht und Gebühren vor der Installation der Zisterne mit dem zuständigen Amt ab, um spätere Probleme zu vermeiden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer plant die Installation einer 4.700-Liter-Betonzisterne zur Nutzung von Regenwasser für Toilettenspülung und Waschmaschine und fragt nach der Anmeldepflicht beim Amt sowie möglichen Abnahmen und Gebühren. Dies ist ein typischer Fall der Regenwassernutzung im privaten Bereich, der je nach Bundesland und Kommune unterschiedlich geregelt ist.

    ✅ Zustimmung: Die Frage nach der Anmeldepflicht ist absolut berechtigt. In den meisten deutschen Gemeinden ist die Installation einer Regenwassernutzungsanlage tatsächlich anzeige- oder genehmigungspflichtig, insbesondere wenn eine Verbindung zum öffentlichen Trinkwassernetz besteht oder die Anlage an die Kanalisation angeschlossen ist.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die sogenannte 👉 Trennung der Systeme. Die Regenwasserleitung muss absolut dicht und farblich gekennzeichnet sein (z.B. lila oder blau), um Verwechslungen mit der Trinkwasserleitung auszuschließen. Zudem ist ein Rückstauventil erforderlich, um bei Starkregen ein Eindringen von Abwasser in die Zisterne zu verhindern.

    ➕ Ergänzung: Bezüglich der Abwassergebühren: Wenn Regenwasser für Toilette und Waschmaschine genutzt wird, reduziert sich die Menge des Schmutzwassers, das in die Kanalisation gelangt. Viele Gemeinden gewähren dann eine Ermäßigung der Schmutzwassergebühren, sofern die Anlage ordnungsgemäß angemeldet und abgenommen wurde. Die Niederschlagswassergebühr bleibt jedoch meist unverändert, da die versiegelte Fläche des Grundstücks weiterhin besteht.

    🔴 Gefahr: Eine nicht angemeldete Zisterne kann zu erheblichen Problemen führen. Bei einer Kontrolle drohen Bußgelder, die Nachzahlung von Gebühren und im schlimmsten Fall die Stilllegung der Anlage. Zudem erlischt bei nicht fachgerechter Installation der Versicherungsschutz bei Wasserschäden.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie vor Baubeginn zwingend Ihre zuständige Gemeinde- oder Stadtverwaltung (Bauamt oder Tiefbauamt). Fragen Sie nach den spezifischen Anmeldeformularen, den technischen Anforderungen (z.B. DIN 1989) und ob eine Abnahme durch das Amt oder einen zugelassenen Fachbetrieb erforderlich ist. Beauftragen Sie für die Installation einen zertifizierten Fachbetrieb für Regenwassernutzung, der die Einhaltung aller Vorschriften garantiert und die Abnahme begleitet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft die rechtliche und technische Einordnung einer privaten Regenwasserzisterne mit 4700 Liter Fassungsvermögen, die für die Toilettenspülung und Waschmaschine genutzt werden soll. Solche Anlagen unterliegen nicht nur der Wasserhaushalts- und Abwassergesetzgebung, sondern auch baurechtlichen, gesundheitsrechtlichen und wasserrechtlichen Vorschriften – je nach Bundesland und Kommune.

    🔴 Gefahr: Eine nicht ordnungsgemäß geplante oder genehmigte Zisterne birgt Risiken: Rückstau in die Hausinstallation bei Hochwasser, Kontamination des Trinkwassernetzes durch falsche Trennung (Kreuzkontamination), unzulässige Einleitung von Regenwasser in das öffentliche Abwassersystem oder Verstöße gegen die Trinkwasserverordnung bei Mischbetrieb.

    ⚠️ Korrektur: Es ist falsch anzunehmen, dass lediglich eine Anmeldung beim Amt ausreicht – vielmehr ist in den meisten Bundesländern eine wasserrechtliche Erlaubnis oder Anzeige beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt erforderlich, zudem oft eine baurechtliche Genehmigung (z. B. bei Erdarbeiten oder Fundamentierung) und eine gesundheitsrechtliche Abnahme durch das Gesundheitsamt bei Nutzung für WC/Waschmaschine.

    ➕ Ergänzung: Die Abwassergebühren werden in der Regel nur dann reduziert, wenn nachweislich weniger Schmutzwasser in das öffentliche Kanalnetz eingeleitet wird – dies setzt eine gesonderte, vom Abwasserverband anerkannte Mengenerfassung (z. B. durch separate Zähler) voraus. Eine bloße Anmeldung führt nicht automatisch zur Gebührenminderung.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Absicht, Regenwasser für nicht-trinkwassernahen Gebrauch zu nutzen, ist ökologisch sinnvoll und wird durch Förderprogramme vieler Bundesländer und Kommunen unterstützt – vorausgesetzt, alle technischen und rechtlichen Vorgaben werden eingehalten.

    🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Installation (z. B. fehlende Rückstausicherung, unzureichende Filterung, mangelhafte Abdichtung) besteht die Gefahr von Schimmelbildung im Keller, Grundwasserverunreinigung oder hygienischen Risiken durch Bakterien wie Legionellen – insbesondere bei stagnierendem Wasser in der Zisterne oder Leitungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planungsbeginn einen zertifizierten Regenwassernutzungs-Fachplaner oder einen öffentlich bestellten Sachverständigen für Wasserwirtschaft, der die lokalen Anforderungen prüft, die Genehmigungsverfahren koordiniert und die technische Ausführung nach DIN 1989-100 sicherstellt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Anmelde-/Genehmigungspflicht ist örtlich unterschiedlich, aber in der Regel gesetzlich vorgeschrieben – insbesondere bei Anschluss an Trinkwasser- oder Kanalnetz.
    • Alle betonen, dass die Kontaktierung der zuständigen Behörden vor Baubeginn unverzichtbar ist – Gemeinde, Wasserwirtschaftsamt, Gesundheitsamt und ggf. Abwasserverband.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI spricht nur allgemein von „Amt“ und „Gemeinde/Wasserwirtschaftsamt“, ohne konkrete Behördenunterscheidung. DeepSeek nennt Bauamt/Tiefbauamt, Qwen differenziert klar zwischen Wasserwirtschaftsamt (wasserrechtlich), Bauamt (baurechtlich) und Gesundheitsamt (hygienisch).
    • GoogleAI erwähnt keine gesundheitsrechtliche Abnahme – DeepSeek und Qwen heben diese bei WC/Waschmaschine-Nutzung ausdrücklich als zwingend hervor.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt konkrete technische Anforderungen: Farbkennzeichnung (lila), Rückstauventil, Verweis auf DIN 1989.
    • Qwen ergänzt die Notwendigkeit einer separaten Mengenerfassung für Gebührenminderung und nennt das Risiko von Legionellen/Schimmel bei Stagnation.
    • Qwen und DeepSeek weisen beide auf den Verlust des Versicherungsschutzes bei Nicht-Fachinstallation hin – GoogleAI erwähnt dies nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass die Anmeldung „vor der Installation“ ausreicht – Qwen korrigiert: Es bedarf nicht nur einer Anmeldung, sondern meist einer wasserrechtlichen Erlaubnis oder Anzeige sowie baurechtlicher Genehmigung und gesundheitsamtlicher Abnahme. Die sicherere, umfassendere Einschätzung von Qwen gilt vorrangig (Vorsichtsprinzip).

    👉 Empfehlung:

    • Alle drei Modelle stimmen in der zentralen Empfehlung überein: Fachplanung vor Installation. Qwen geht am konsequentesten vor und empfiehlt bereits vor Planungsbeginn einen zertifizierten Fachplaner oder öffentlich bestellten Sachverständigen – dies ist die sicherste Vorgehensweise und wird von allen Modellen indirekt gestützt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    AnmeldepflichtJa – in der Regel wasserrechtlich (Anzeige/Erlaubnis beim Wasserwirtschaftsamt), oft ergänzt durch baurechtliche Genehmigung und gesundheitsamtliche Abnahme. Keine bloße „Anmeldung beim Amt“.
    Technische VorgabenMuss nach DIN 1989-100 erfolgen: lila Kennzeichnung, Rückstauventil, vollständige Trennung von Trinkwassersystem, Filterung und hygienische Betriebsführung.
    Gebührenminderung⚠️Reduzierung der Schmutzwassergebühr ist möglich, setzt aber gesonderte Mengenerfassung (z. B. separater Zähler) und nachweisliche Inbetriebnahme voraus – keine automatische Minderung durch Anmeldung.
    Risiken bei NichtbeachtungBußgelder, Nachzahlung von Gebühren, Stilllegung der Anlage, Verlust des Versicherungsschutzes, Trinkwassergefährdung (Kreuzkontamination), Legionellen- oder Schimmelrisiko.
    Fachliche DurchführungErfordert zertifizierten Fachbetrieb oder öffentlich bestellten Sachverständigen – Eigeninstallation oder nicht zertifizierte Montage ist rechtlich und versicherungstechnisch riskant.

    👉 Handlungsempfehlung: Starten Sie nicht mit der Planung, sondern mit der Behördenabstimmung: Identifizieren Sie die zuständigen Stellen (Wasserwirtschaftsamt, Gesundheitsamt, Bauamt, Abwasserverband), beantragen Sie alle erforderlichen Unterlagen und beauftragen Sie vor Baubeginn einen zertifizierten Fachplaner zur Koordination aller Genehmigungen und sicherer Umsetzung nach DIN 1989-100.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoRechtliche Sanktionen durch fehlende wasserrechtliche Erlaubnis oder AnzeigeBußgelder bis 50.000 €, Zwangsstilllegung, Nachzahlung rückwirkender Gebühren
    🔴 RisikoKreuzkontamination durch unzureichende Trennung von Trink- und RegenwassersystemGesundheitsgefahr für Bewohner, Haftung bei Schäden, Strafrechtliche Verfolgung bei fahrlässiger Körperverletzung
    🔴 RisikoLegionellenbildung oder Schimmel durch Stagnation in Zisterne oder LeitungenGesundheitsgefährdung, Sanierungskosten bis 50.000 €, Versicherungsleistung wird verweigert
    🔴 RisikoFehlende gesundheitsamtliche Abnahme bei WC/Waschmaschine-NutzungKeine Gebührenminderung, kein Versicherungsschutz, Betriebsuntersagung durch Gesundheitsamt
    🔴 RisikoUnzureichende Rückstausicherung bei StarkregenRückstau von Abwasser in Zisterne, Kontamination des Regenwassers, Grundwasserverunreinigung
    ✅ ChanceReduzierte Schmutzwassergebühren bei nachgewiesener EinsparungLangfristige Einsparung bis zu 30 % der jährlichen Abwassergebühren – bei 4.700-Liter-Zisterne realistisch 50–120 €/Jahr
    ✅ ChanceStaatliche Förderung durch Bundesländer oder KommunenZuschüsse bis zu 30 % der Netto-Investitionskosten, z. B. durch KfW-Programm 431 oder lokale Fördergelder
    ✅ ChanceErhöhte Unabhängigkeit von steigenden TrinkwasserkostenMittelfristig bis zu 40 % Reduktion des Trinkwasserverbrauchs im Haushalt – bei 2-Personen-Haushalt ca. 15.000 Liter/Jahr
    ✅ ChanceBeitrag zur lokalen Hochwasservorsorge und Entlastung der KanalisationReduzierung des Oberflächenabflusses um bis zu 50 % bei Starkregen – ökologisch wertvoll, ggf. Bonus bei Niederschlagswassergebühr
    ✅ ChanceSteigerung des Immobilienwerts durch nachhaltige InfrastrukturVermarktungsvorteil bei Verkauf – besonders in wasserarmen Regionen oder bei ökologisch orientierten Käufern

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Beauftragen Sie noch vor der Planung einen öffentlich bestellten Sachverständigen für Wasserwirtschaft oder einen zertifizierten Regenwassernutzungs-Fachplaner – er identifiziert alle zuständigen Behörden und koordiniert die Genehmigungsverfahren.
    2. Behörden abklären: Kontaktieren Sie nacheinander: Wasserwirtschaftsamt (wasserrechtliche Anzeige/Erlaubnis), Gesundheitsamt (hygienische Abnahme für WC/Waschmaschine), Bauamt (baurechtliche Genehmigung bei Erdarbeiten) und Abwasserverband (Voraussetzungen für Schmutzwassergebühren-Minderung).
    3. Technische Vorgaben sichern: Verlangen Sie vom Fachbetrieb Nachweis der Einhaltung von DIN 1989-100: lila Kennzeichnung aller Leitungen, Rückstauventil, druckfeste Trennung vom Trinkwassernetz, Schwebstofffilter mit Reinigungsmöglichkeit.
    4. Messung und Dokumentation vorbereiten: Vereinbaren Sie mit dem Abwasserverband die Installation eines separaten Zählers für die Schmutzwassermenge – nur mit diesem Nachweis erfolgt die Gebührenminderung.
    5. Fördermittel prüfen: Recherchieren Sie aktuelle Förderprogramme (KfW 431, Landesförderung, kommunale Zuschüsse) und lassen Sie den Fachplaner die Antragstellung begleiten – die Antragstellung muss oft vor Baubeginn erfolgen.
    6. Wartungskonzept festlegen: Vereinbaren Sie mit dem Fachbetrieb einen Wartungsvertrag mit halbjährlicher Sichtprüfung, jährlicher Reinigung der Zisterne und zweijährlicher Legionellenuntersuchung der Leitungen – dokumentieren Sie alle Termine.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Regenwasserzisterne
    Ein Behälter zur Sammlung und Speicherung von Regenwasser, das von Dachflächen abgeleitet wird. Das gesammelte Wasser kann für die Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschine genutzt werden.
    Verwandte Begriffe: Regenwassernutzung, Wasserspeicher, Regenwasseranlage
    Abwassergebühren
    Gebühren, die für die Einleitung von Abwasser in das öffentliche Kanalnetz erhoben werden. Die Höhe der Gebühren richtet sich nach der verbrauchten Wassermenge.
    Verwandte Begriffe: Kanalgebühren, Wasserkosten, Abwasserentsorgung
    Wasserwirtschaftsamt
    Eine Behörde, die für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen zuständig ist. Das Wasserwirtschaftsamt überwacht die Einhaltung der wasserrechtlichen Bestimmungen und erteilt Genehmigungen für die Nutzung von Gewässern.
    Verwandte Begriffe: Umweltamt, Behörde, Wasserbehörde
    Trinkwasserverordnung
    Eine Verordnung, die die Qualität von Trinkwasser regelt. Die Trinkwasserverordnung legt Grenzwerte für Schadstoffe und Mikroorganismen fest, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Trinkwasserqualität, Wasserhygiene, Gesundheitsamt
    Kanalisation
    Ein System von Rohren und Kanälen, das Abwasser und Regenwasser ableitet. Die Kanalisation führt das Abwasser zu Kläranlagen, wo es gereinigt wird, bevor es in Flüsse oder Seen eingeleitet wird.
    Verwandte Begriffe: Abwassernetz, Abwasserkanal, Kläranlage
    Lageplan
    Eine maßstabsgetreue Darstellung eines Grundstücks, die die Lage von Gebäuden, Straßen und anderen wichtigen Merkmalen zeigt. Der Lageplan wird für Bauanträge und andere behördliche Genehmigungen benötigt.
    Verwandte Begriffe: Bauplan, Grundstückskarte, Katasterplan
    Fördergelder
    Finanzielle Zuschüsse, die von staatlichen Stellen oder anderen Organisationen für bestimmte Projekte oder Maßnahmen gewährt werden. Fördergelder sollen Anreize schaffen, um umweltfreundliche Technologien zu nutzen oder soziale Ziele zu erreichen.
    Verwandte Begriffe: Subventionen, Zuschüsse, Finanzierungshilfen

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Muss ich meine Regenwasserzisterne anmelden?
      Die Anmeldepflicht für Regenwasserzisternen variiert je nach Gemeinde. Einige Kommunen verlangen eine Anmeldung, um die Nutzung des Regenwassers zu erfassen und gegebenenfalls Abwassergebühren anzupassen. Informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Amt.
    2. Welche Unterlagen benötige ich für die Anmeldung einer Zisterne?
      In der Regel benötigen Sie einen Lageplan des Grundstücks, eine Beschreibung der Zisterne (Größe, Material, Nutzung) sowie Angaben zum Anschluss an das öffentliche Abwassernetz. Das Amt kann weitere Dokumente anfordern.
    3. Entstehen durch die Nutzung einer Zisterne zusätzliche Kosten?
      Es können Kosten für die Anmeldung, eventuelle Kontrollen durch das Amt sowie für die Installation und Wartung der Zisterne entstehen. Ob Abwassergebühren anfallen, hängt von den örtlichen Bestimmungen ab.
    4. Darf ich Regenwasser für die Toilettenspülung und Waschmaschine nutzen?
      Ja, die Nutzung von Regenwasser für die Toilettenspülung und Waschmaschine ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt, sofern die Zisterne fachgerecht installiert ist und das Wasser nicht mit dem Trinkwassernetz in Verbindung kommt.
    5. Wie oft muss eine Regenwasserzisterne gereinigt werden?
      Eine Regenwasserzisterne sollte idealerweise alle 5 bis 10 Jahre gereinigt werden, um Ablagerungen und Verunreinigungen zu entfernen. Die Reinigung kann selbst durchgeführt oder von einem Fachbetrieb übernommen werden.
    6. Was passiert, wenn ich meine Zisterne nicht anmelde?
      Wenn Sie eine anmeldepflichtige Zisterne nicht anmelden, kann dies zu Bußgeldern führen. Zudem riskieren Sie, dass das Amt die Nutzung der Zisterne untersagt.
    7. Kann ich für die Installation einer Regenwasserzisterne Fördergelder beantragen?
      In einigen Regionen gibt es Förderprogramme für die Installation von Regenwasserzisternen. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Umweltamt über mögliche Fördermöglichkeiten.
    8. Wie groß sollte eine Regenwasserzisterne für ein Einfamilienhaus sein?
      Die Größe der Zisterne hängt vom Wasserbedarf und der Dachfläche ab. Als Faustregel gilt: Pro 25 Quadratmeter Dachfläche sollte ein Kubikmeter Speichervolumen vorhanden sein. Eine Zisterne mit 4700 Litern ist für ein durchschnittliches Einfamilienhaus geeignet.

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    • Wartung und Reinigung von Zisternen
      Tipps zur regelmäßigen Wartung und Reinigung von Regenwasserzisternen.
  2. Regenwasserzisterne: Anmeldung & Abwassergebühren – Gemeindeabhängig

    Foto von Stephan Langbein

    Kommt auf die Gemeinde an
    wir hätten es müssen und kräftig Abwassergebühren bezahlen sollen, andere Gemeinden verlangen nichts. Je nachdem, wie es bei ihnen aussieht wäre auch eine Grauwassernutzung interessant. Aber einfach beim Bürgermeisteramt nachfragen.
  3. Regenwassernutzung: Separate Eckhähne für Toilette zulässig?

    Danke! und Toilettenspülung
    Danke Herr Langbein!
    Ich habe noch eine Frage,
    Ist es eigentlich zulässig, wenn man für die Toilette 2 Eckhähne einbaut und 2 Leitungen hat? (1 Leitung für Trinkwasser und eine für Regenwasser!)
    Man müsste dann, wenn die Zisterne leer wäre einfach nur das Verbindungsröhrchen von einem zum anderen Eckhahn schrauben!
    Also würde keine direkte Verbindung zwischen Zisternenwasser und Trinkwasser vorhanden!
    Kann mir auch jemand sagen wo ich Zisternen bekomme, die nicht aus einem zylindrischen Stück sind, sondern aus 2 oder 3 Ringen plus Konus sind?
    Vielen Dank schon im Voraus!
    MfG G. Berg
    • Name:
    • G. Berg
  4. Betonringe für Zisterne: Dichtheitsprobleme vermeiden!

    2-3 Ringe
    Wenn Sie die BetonRinge meinen die es bei jedem Baustoffhändler gibt dann kann ich Ihnen nur abraten. Die bekommen sie NIE dicht!
    • Name:
    • Herr AndWün
  5. Regenwasser für WC: Zulässigkeit getrennter Leitungen prüfen!

    Toilettenspülung
    Hallo!
    Ich habe noch eine Frage,
    Ist es eigentlich zulässig, wenn man für die Toilette 2 Eckhähne einbaut und 2 Leitungen hat? (1 Leitung für Trinkwasser und eine für Regenwasser!)
    Man müsste dann, wenn die Zisterne leer wäre einfach nur das Verbindungsröhrchen von einem zum anderen Eckhahn schrauben!
    Also würde keine direkte Verbindung zwischen Zisternenwasser und Trinkwasser vorhanden!
    Danke schon im Voraus?
    MfG G. Berg
  6. Regenwassernutzung: Keine Genehmigung für Eckventil-Verbindung!

    Wasserversorger bzw. Gemeinde fragen
    Ich denke jedoch nicht, dass so eine Konstruktion Aussichten auf Genehmigung hätte.
    Du könntest ja bei dieser Situation genauso einfach die beiden Eckventile verbinden und so die Zisterne Nachfüllen bzw. eine Verbindung zwischen Trink- und Brauchwasser herstellen. Und so etwas muss auch theoretisch strikt ausgeschlossen werden.
  7. 🔴 Achtung: Keine Rückverbindung von Grauwasser zu Trinkwasser!

    Foto von Jochen Ebel, Dipl.-Physiker

    So einfach geht es nicht!
    Wenn durch die Leitungen zur Toilettenspülung einmal Regen- oder Grauwasser (Regenwasser, Grauwasser) geflossen ist, dürfen Sie diese Leitung nie! wieder an das Trinkwassernetz anschließen  -  es sei denn, dass eine aufwendige Desinfektion der Leitungen durchgeführt wurde.

    Abhilfe: über eine freien Auslauf von mindesten 20 mm wird Trinkwasser in die Zisterne nachgespeist, damit in der Zisterne immer genügend Wasser ist.

  8. Zusatzinfo: Ratgeber zur Regenwassernutzung & Vorschriften

    Ausführliche Informationen ...
    zur Regenwassernutzung und zu den Vorschriften finden Sie in meinem Ratgeber.
  9. Regenwassernutzung: Meldepflicht bei Stadtwerken & Gesundheitsamt!

    RWN-Anlagen müssen gemeldet werden
    bei Ihren Stadtwerken und beim örtlichen Gesundheitsamt, bei dem übrigens auch alle bestehenden Anlagen angezeigt werden müssen.
    Mit Sicherheit besteht Ihre Gemeinde auf einer Meldung, da dort Kanalgebühren in Anlehnung an die Trinkwasserzufuhr anfallen. Wie die Kanalgebühren im Zusammenhang mit einer RWN-Anlage und der daran angeschlossenen versiegelten Fläche ermittelt werden wird ganz unterschiedlich gehandhabt.
    MfG Brendler-Regenwassernutzung
  10. Regenwasser-WC: Getrennte Eckhähne – Zulässigkeit der Installation?

    nochmal nachfragen
    Hallo Leute!
    Erstmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!
    Aber ich glaube wir und da irgendwie falsch verstanden, oder?
    Eigentlich war meine Frage ob es zulässig ist wenn man z.B. im Badezimmer für die Toilette 2 Eckhähne hat! einen für Regenwasser und einen für Trinkwasser!
    Für beide Eckhähne besteht aber eine eigene Wasserleitung!
    Einmal ein Rohr aus dem Keller für Trinkwasser und einmal ein anderes Rohr für Zisternenwasser!
    Theoretisch wird dann ja nur der Spülkasten einmal mit Regenwasser oder Trinkwasser gefüllt!
    Jede Leitung (Regenwasser und Trinkwasser) hat ihr eigenes Rohr!
    Bis dann
    G. Berg
    • Name:
    • G. Berg
  11. 🔴 Risiko: Strikte Trennung von Trinkwasser und Regenwasser nötig!

    da gibt es wohl nicht viel falsch zu verstehen
    die Frage war eindeutig und ebenso die Antworten.
    Nochmals zur Verdeutlichung: Trink- und Regenwasser (Trinkwasser, Regenwasser) müssen strikt getrennt sein, und das ist bei deiner angedachten Version eben NICHT gegeben. Es muss jede nur theoretisch mögliche Vermischung ausgeschlossen werden, etwa auch bei Entstehen eines kurzfristigen Unterdrucks in der TW-Leitung.
    Warum? Wasserversorger haben panische Angst vor Verkeimung bzw. Verunreinigung ihrer Leitungen und damit verbundenen Imageverlust und Regressforderungen.
  12. Regenwasser-WC: Umbau für getrennte Ausläufe – Zulässig?

    Foto von

    Frage auch eindeutig!
    "Man müsste dann, wenn die Zisterne leer wäre einfach nur das Verbindungsröhrchen von einem zum anderen Eckhahn schrauben! "

    Wenn Sie den Spülkasten umbauen und 2 getrennte Ausläufe hätten (jeweils mindestens 20 mm über Wasserhöchststand), die ja dann jeder extra einen Schwimmer brauchen, das dürfte zulässig sein  -  aber dann fällt die Garantie für den Spülkasten weg. Auch 2 getrennte Spülkästen, die Sie mit einem T-Stück zum gemeinsamen Einlauf in das WC-Becken machen, dürfte zulässig sein.

    Aber ein "Verbindungsröhrchen" mal für Trinkwasser und mal für Regen- bzw. Grauwasser (Regenwasser, Grauwasser) zu benutzen ist! unzulässig!

  13. DIN 1989-1: Sicherheitseinrichtung für Trinkwassernachspeisung!

    DIN 1989-1 Regenwassernutzungsanlagen; Trockener Text, klare Aussage
    Zitat DINAbk. 1989-1: " ... muss die Trinkwassernachspeisung über eine Sicherheitseinrichtung Typ AA (ungehinderter freier Auslauf) oder AB (freier Auslauf mit nicht kreisförmigem Überlauf) nach DIN EN 1717 erfolgen. "
    Der Regenwasserzulauf würde dem entsprechen, nicht aber der Trinkwasserzulauf. Das Trinkwasserfüllventil entspricht in der Regel nur dem Typ AC (Freier Auslauf mit belüftetem Tauchrohr) und stellt somit eine unzulässige Verbindung zwischen dem Regenwasser im Spülkasten und der Trinkwasserleitung her.
    Brendler-Regenwassernutzung
  14. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Regenwasserzisterne anmelden: Pflichten, Kosten & korrekte Installation

    💡 Kernaussagen: Die Anmeldung einer Regenwasserzisterne ist gemeindeabhängig und kann Abwassergebühren nach sich ziehen. Eine strikte Trennung von Trinkwasser- und Regenwasserkreisläufen ist zwingend erforderlich, um Verunreinigungen zu vermeiden. Die Nachspeisung von Trinkwasser in die Zisterne muss über eine Sicherheitseinrichtung gemäß DINAbk. EN 1717 erfolgen. Die Installation von zwei getrennten Eckhähnen für Regen- und Trinkwasser am WC ist kritisch zu betrachten und bedarf genauer Prüfung. Es wird empfohlen, sich bei den örtlichen Behörden und Stadtwerken über die spezifischen Vorschriften und Gebühren zu informieren.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut 🔴 Achtung: Keine Rückverbindung von Grauwasser zu Trinkwasser! dürfen Leitungen, die einmal Regen- oder Grauwasser geführt haben, ohne aufwendige Desinfektion nicht wieder an das Trinkwassernetz angeschlossen werden. Dies dient dem Schutz der Trinkwasserqualität.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Zusatzinfo: Ratgeber zur Regenwassernutzung & Vorschriften verweist auf einen Ratgeber mit ausführlichen Informationen zur Regenwassernutzung und den geltenden Vorschriften. Dies kann eine wertvolle Ressource für die Planung und Umsetzung einer Regenwassernutzungsanlage sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Anmeldepflicht und die damit verbundenen Gebühren bei Ihrer Gemeinde und den Stadtwerken ab. Beachten Sie die Hinweise zur korrekten Installation und Trennung der Wasserkreisläufe, wie im Beitrag 🔴 Risiko: Strikte Trennung von Trinkwasser und Regenwasser nötig! beschrieben. Informieren Sie sich über die technischen Anforderungen gemäß DIN 1989-1, insbesondere bezüglich der Sicherheitseinrichtung für die Trinkwassernachspeisung, siehe DIN 1989-1: Sicherheitseinrichtung für Trinkwassernachspeisung!.

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