folgender Sachverhalt:
Wir besitzen ein Reihenmittelhaus, gebaut 1900, modernisiert vor wenigen Jahren (völlige Kernsanierung auf Neubaustandard).
Dieses Haus ist mit vier weiteren Objekten verbunden. An der Stirnseite des Reihenhausblockes besteht EIN Kellerzugang, durch den wir bisher Zugang zu unserem Keller hatten.
Nachdem das Haus an der Stirnseite mit dem Gesamt-Kellerzugang ebenfalls privatisiert/verkauft wurde, hat uns der neue Eigentümer den Zugang verwehrt. Keiner der anderen Eigentümer hat Zugang zu den Kellerräumen.
Ich möchte hier nicht auf diesen Sachverhalt eingehen und dazu auch keine Fragen beantworten.
Fakt ist, dass wir nun überlegen, einen eigenen Kellerzugang in unserem Garten zu installieren.
Wie sieht es bei uns aus? Steht man im Garten oder vor dem Reihenhaus, muss man acht Stufen steigen, bis man Partere ist. Heißt: der Keller "steht über der Bodenhöhe" rund 1,20 m und geht nochmal ca. 1,50 m tief ins Erdreich. Der Boden vor oder hinter dem Haus müsste ausgehoben und eine Treppe angebracht werden (meine Vorstellung: betonieren). Zudem muss ein Durchbruch stattfinden, an dem man eine Tür befestigt. Der Boden im Keller ist ein "offener" Boden, also keine Fliesen, sondern ein typischer Lehmboden, der bei solchen älteren Objekten in Kriechkellern verwendet und verbaut wurde.
Meine Fragen sind:
- Bauantrag notwendig?
- Statiker notwendig?
- Welche Arbeiten sind in Eigenregie machbar? Aushub? Treppe betonieren?
- Wenn ich diese benannten Arbeiten selbst erledigen würde, mit welchen Kosten muss ich ungefähr kalkulieren?
- Wie muss die Wand abgedichtet werden?
- Was passiert mit dem Regenwasser? Sollte man eine "Haube" zum zuklappen anbringen?
Ich suche mich blöd und finde keinen Anhaltspunkt. Für eine Rückmeldung bin ich dankbar. Wer erledigt denn solche Arbeiten? Ein Tiefbauer?
Danke Euch