Dyn. vs. stat. Plattendruckversuch nach Bodenverfestigung (Kalk/Zement): Vergleichswerte & Anwendung
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Dyn. vs. stat. Plattendruckversuch nach Bodenverfestigung (Kalk/Zement): Vergleichswerte & Anwendung

Eilig, weil ein Nebenangebot berücksichtigt werden muss:
Für einen Weg (Busverkehr) soll das vorhandene, dünne und lückige Asphaltmaterial mit Anteilen des "Unterbaus" (Schottertragschicht gab es nie) aufgefräst, aufgearbeitet und mit Kalk/Zement behandelt werden. Unklar ist, ob es sich dabei um eine Bodenverbesserung oder eine Bodenverfestigung handelt, eher letzteres ("mit Kalk gebundene Tragschicht" lautet der Text, den ich leider nicht kenne, dem Hörensagen nach). Darüber soll dann ohne weiteren Aufbau direkt eine Asphalttragdeckschicht eingebracht werden. Das anstehende Material ist noch unbekannt, allerdings handelt es sich mindestens teilweise um Talaue, ich rechne daher mit bindigen und nassen Anteilen ebenso wie mit grobem Hangschutt.
Die Verwendung des anstehenden Materials ist Vorgabe. Dem Tiefbauer soll nun ein zu erreichender Ev2 Wert vorgeschrieben werden, was meiner Meinung nach problematisch ist, da dem Tiefbauer das Material nicht freigestellt wird, nur die Aufwandmenge und Art an Hydraulefaktoren. Darüber hinaus sollen die Kontrollprüfungen möglichst mit dem dyn. PD durchgeführt werden  -  m.E. nur nach Anlage einer representativen Eichfläche möglich.
Welcher Ev2-Wert (bzw. Evd) kann auf einer kalkgebundenen aus gemischtkörnigen bzw. bindigen Material erstellten Tragschicht erreicht werden? Bitte Erfahrungswerte!
Interessanter wäre m.E. das Verhältnis Ev1/Ev2 oder gleich die Proctordichte, aber das wollen die Herren nicht hören ... Straßenkoffer aus qualitätsgeprüftem Material kommt aus Kostengründen nicht in Frage.
Vielen Dank!
U. Nohlen
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Für die Beurteilung der Bodenverfestigung mit Kalk/Zement im Straßenbau sind sowohl dynamische (Dyn.) als auch statische (stat.) Plattendruckversuche gängige Methoden. Beide Verfahren liefern unterschiedliche, aber ergänzende Informationen über die Tragfähigkeit und Verformbarkeit des Bodens.

    Dynamischer Plattendruckversuch (Evd): Dieser Versuch ist schnell und einfach durchzuführen und eignet sich gut für Kontrollprüfungen auf der Baustelle. Er misst den dynamischen Verformungsmodul (Evd), der ein Maß für die Steifigkeit des Bodens unter kurzzeitiger Belastung ist. Der Evd-Wert ist stark von der Wassersättigung des Bodens abhängig.

    Statischer Plattendruckversuch: Dieser Versuch ist aufwendiger und zeitintensiver, liefert aber genauere Ergebnisse über das Setzungsverhalten des Bodens unter statischer Last. Er misst den statischen Verformungsmodul (Evs) und die Bettungszahl (ks), die für die Bemessung von Straßenbefestigungen relevant sind.

    Vergleich der Werte: Ein direkter Vergleich der Evd- und Evs-Werte ist nicht ohne weiteres möglich, da sie unterschiedliche Aspekte des Bodenverhaltens erfassen. Es gibt jedoch empirische Beziehungen zwischen den beiden Werten, die von Bodenart und Verfestigungsgrad abhängen. Die Proctordichte gibt Aufschluss über die erreichte Verdichtung des Bodens im Verhältnis zur maximal möglichen Verdichtung.

    👉 Handlungsempfehlung: Für eine umfassende Beurteilung der Bodenverfestigung empfehle ich, sowohl dynamische als auch statische Plattendruckversuche durchzuführen und die Ergebnisse in Kombination mit anderen Bodenkennwerten (z.B. Proctordichte, Wassergehalt) zu interpretieren. Bei Unsicherheiten sollte ein Geotechniker hinzugezogen werden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Plattendruckversuch
    Ein Verfahren zur Bestimmung der Tragfähigkeit und Verformbarkeit von Böden. Dabei wird eine Last über eine Platte auf den Boden aufgebracht und die resultierende Setzung gemessen.
    Verwandte Begriffe: Evd-Wert, Evs-Wert, Bettungszahl.
    Evd-Wert
    Der dynamische Verformungsmodul, ein Maß für die Steifigkeit des Bodens unter dynamischer Belastung. Er wird mit dem dynamischen Plattendruckversuch ermittelt.
    Verwandte Begriffe: Plattendruckversuch, dynamisch, Verformungsmodul.
    Evs-Wert
    Der statische Verformungsmodul, ein Maß für die Steifigkeit des Bodens unter statischer Belastung. Er wird mit dem statischen Plattendruckversuch ermittelt.
    Verwandte Begriffe: Plattendruckversuch, statisch, Verformungsmodul.
    Proctordichte
    Ein Maß für die Verdichtung eines Bodens im Verhältnis zu seiner maximal möglichen Verdichtung. Sie wird im Proctorversuch ermittelt.
    Verwandte Begriffe: Verdichtung, Bodenverdichtung, Proctorversuch.
    Bodenverfestigung
    Ein Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Böden, z.B. durch Zugabe von Kalk oder Zement. Ziel ist es, die Tragfähigkeit, Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.
    Verwandte Begriffe: Kalk, Zement, Bodenverbesserung.
    Tragschicht
    Eine Schicht im Straßenbau, die zwischen dem Untergrund und der Deckschicht liegt. Sie dient dazu, die Lasten aus dem Verkehr aufzunehmen und gleichmäßig auf den Untergrund zu verteilen.
    Verwandte Begriffe: Straßenbau, Untergrund, Deckschicht.
    Bettungszahl
    Ein Kennwert, der den Zusammenhang zwischen der Belastung eines Bodens und seiner Verformung beschreibt. Sie wird im statischen Plattendruckversuch ermittelt und für die Bemessung von Fundamenten verwendet.
    Verwandte Begriffe: Plattendruckversuch, statisch, Setzung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen dynamischem und statischem Plattendruckversuch?
      Der dynamische Plattendruckversuch misst die Steifigkeit des Bodens unter kurzzeitiger, dynamischer Belastung, während der statische Plattendruckversuch das Setzungsverhalten unter statischer Last erfasst. Der dynamische Versuch ist schneller und einfacher, der statische liefert genauere Ergebnisse für die Bemessung.
    2. Welchen Evd-Wert sollte man nach Bodenverfestigung erreichen?
      Der erforderliche Evd-Wert hängt von der Art des Bodens, der Art der Verfestigung (Kalk/Zement) und der geplanten Nutzung der Fläche ab. Es gibt Tabellen und Richtlinien, die Mindestwerte für verschiedene Anwendungsfälle vorgeben. Ein Geotechniker kann die spezifischen Anforderungen festlegen.
    3. Wie beeinflusst die Wassersättigung den Evd-Wert?
      Eine hohe Wassersättigung kann den Evd-Wert erheblich reduzieren, da das Wasser den Zusammenhalt des Bodens verringert. Daher ist es wichtig, den Wassergehalt des Bodens bei der Durchführung und Interpretation von dynamischen Plattendruckversuchen zu berücksichtigen.
    4. Was ist die Proctordichte und warum ist sie wichtig?
      Die Proctordichte ist ein Maß für die Verdichtung eines Bodens im Verhältnis zu seiner maximal möglichen Verdichtung. Sie ist wichtig, um sicherzustellen, dass der Boden ausreichend verdichtet ist, um die geplanten Lasten tragen zu können und Setzungen zu minimieren.
    5. Wie werden Kalk und Zement zur Bodenverfestigung eingesetzt?
      Kalk und Zement werden dem Boden beigemischt, um seine Tragfähigkeit, Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegen Frost-Tau-Wechsel zu verbessern. Kalk reagiert mit tonigen Böden und verbessert deren Plastizität, während Zement eine hydraulische Bindung eingeht und die Festigkeit erhöht.
    6. Was ist eine Tragschicht?
      Eine Tragschicht ist eine Schicht im Straßenbau, die zwischen dem Untergrund und der Deckschicht liegt. Sie dient dazu, die Lasten aus dem Verkehr aufzunehmen und gleichmäßig auf den Untergrund zu verteilen. Sie besteht in der Regel aus Schotter oder Kies.
    7. Was bedeutet der Begriff "Hydraulefaktoren" im Zusammenhang mit Bodenverfestigung?
      Der Begriff "Hydraulefaktoren" ist in diesem Kontext vermutlich ein Tippfehler und sollte "hydraulische Faktoren" heißen. Diese beziehen sich auf den Einfluss von Wasser auf die Festigkeit und Stabilität des Bodens, insbesondere bei der Verwendung von Zement als Bindemittel.
    8. Welche Kontrollprüfungen sind nach der Bodenverfestigung erforderlich?
      Nach der Bodenverfestigung sind Kontrollprüfungen erforderlich, um die Qualität der Verfestigung zu überprüfen. Dazu gehören Plattendruckversuche (dynamisch und statisch), Proctordichtebestimmungen und gegebenenfalls weitere Laboruntersuchungen.

    🔗 Verwandte Themen

    • Bodenverbesserung mit Kalk
      Einsatz von Kalk zur Stabilisierung und Verbesserung von tonhaltigen Böden.
    • Bodenverfestigung mit Zement
      Einsatz von Zement zur Erhöhung der Tragfähigkeit und Frostbeständigkeit von Böden.
    • Dynamischer Lastplattendruckversuch
      Details zum Ablauf und zur Auswertung des dynamischen Plattendruckversuchs.
    • Statischer Lastplattendruckversuch
      Details zum Ablauf und zur Auswertung des statischen Plattendruckversuchs.
    • Proctorversuch zur Bestimmung der optimalen Verdichtung
      Erläuterung des Proctorversuchs und seiner Bedeutung für die Bodenverdichtung.
  2. ZTVE 14.3: Bodenverfestigung – Verformungsmodul-Prüfung entfällt

    ZTVE 14.3 Nachtrag
    Leider konnte ich vor abschicken aus der Vorschau nicht zurück (warum nicht?) um zu ergänzen: nach ZTVE 14.3 entfällt die Prüfung des Verformungsmoduls, wenn "der Untergrund bzw. Unterbau mit Bindemitteln verfestigt wird, ... "
    Die Auftraggeber haben aber Sorge, dass das Nebenangebot (die Verfestigung statt des alleinigen Fräsens und verdichtens) keinen messbaren Zusatznutzen erfüllt ("ein Eimer Kalk auf 7000 m² Fläche ist ja auch kalken").
  3. Plattendruckversuch: Verhältniswert Ev2/Ev1 unter 2,3 entscheidend

    VERHÄLTNISS
    der verhältnisswert sollte (unabhängig vom Material) unter 2,3 liegen.
    er darf nur über 2,5 (max) liegen, wenn der ev2 -Wert über einem werkstoffspezifischen Wert liegt. den werkstoffspezifischen Wert finden sie in diversen tiefbautabellen. da müssten sie schauen, welches Material nun letztlich zum Einsatz kommt.
  4. Plattendruck: Hangschutt – Verhältniswert 2,3 oft nicht erreichbar

    Bei grobsteinigen Böden mit bindiger Matrix Hangschutt ist ...
    Bei grobsteinigen Böden mit bindiger Matrix (Hangschutt) ist 2,3 auf keinen Fall erreichbar (während bei zu feuchten bindigen Böden 1,8 nichts bedeutet)! Bei Fräsgut gemischt mit natürlichen Anteilen dürfte 2,3 als Anforderung sicher gerechtfertigt sein. Aber wie gesagt, das Verhältnis wird beim gewünschten dyn. PD ja gar nicht ermittelt. Und ich bin unsicher, ob PD-Versuche (und erst recht dynamische) bei Bodenverfestigungen wirklich Sinn machen (Bodenverbesserungen habe ich gelegentlich geprüft, mir schien eine sehr deutliche Erhöhung des Ev2-Wertes zu resultieren).
    Der "werkstoffspezifische Wert" kann erst an der Eichfläche ermittelt werden. Die Vorgaben müssen aber bereits jetzt festgelegt werden (warum auch immer, ist halt Verwaltung).
  5. Ev2-Werte: Kalk/Zement bei Ton – bis zu 120 MN/m² erreichbar!

    die spinnen, die Ausschreiber
    wissen nicht, was ansteht und wollen Ev2-Werte vorschreiben. Bei tonigem Material kann man da mit Kalk/Zement durchaus 100  -  120 MN/m² erreichen. Wenn organisches Material ansteht wird's wohl schon schwieriger. Außerdem muss man ja wohl bei Lage in der Aue damit rechnen, dass gerade jetzt im Frühjahr auch mal länger das Wasser im vergüteten Boden steht.
    Verdichtung EV1/Ev2 gehört natürlich mit dazu.
    Fazit: wenn's irgend geht  -  Finger weg.
  6. Schnellschuss: Plattendruckversuche bei Sparaufbau – Einwände!

    jaaaaaaa, leider
    ich weiß sehr wohl, dass die "spinnen"  -  aber Finger weg geht nicht, ist ein typischer Schnellschuss der Stadtverwaltung. Ich bin bei einem Eigenbetrieb (Versorger) eben dieser Stadt beschäftigt und werde in solchen Fällen dann ganz kurzfristig telefonisch gefragt, bekomme aber die Originalunterlagen nie oder nicht rechtzeitig zu Gesicht und keine Zeit zur Recherche. Mein (stereotyper) Vorschlag, nur die Proctordichte zu vereinbaren, findet nie Gehör, denn eine ZTVE liegt dem Tiefbauamt nicht vor (!) und die Prüfverfahren sind zugegebenermaßen etwas aufwendiger (geprüft werden müsste im Fall eines solchen "Sparaufbaus" ja nur im Verdachtsfall, wenn die Baufirma offensichtlich schlampt). Schon meine ebenfalls schon stereotyp vorgebrachten Einwände gegen Dynam. Plattendruckversuche (bei unbekanntem und uneinheitlichem Material- bei Schottertragschichten sind die ja gut geeignet) werden jedesmal abgewürgt, denn ein Lastwagen ist auf der Baustelle fast nicht zu beschaffen, und gar ein beladener? Ich habe jetzt vermutlich durchgesetzt, das dyn. PD nur nach Eichung eingesetzt wird. Dann hoffe ich, dass 100  -  120 Mn/m² (bzw. äquivalent) erreicht werden, denn dann erübrigt sich eine weitere Diskussion, die ganz sicher wieder aufflammt, wenn es weniger werden sollte. Die ganze Vorgehensweise hat nur einen einzigen Vorteil: telefonisch kann man auch nicht unterschreiben!
  7. Bodenverdichtung ohne Walze? Steuergelder-Verschwendung!

    Arbeiten die mit der Schippe?
    Bagger oder Walze geht ja wohl auch als Widerlager. Wie bitte wollen die denn den Boden verdichten ohne Walze?
    Solche Deppen und deren Versäumnisse werden von Steuergeldern bezahlt  -  unglaublich!
    Gilt natürlich nicht für Sie  -  UNo.
  8. Bodenverbesserung statt Verfestigung: Tiefbauer wehrt sich!

    erledigt -----!
    Dem Hörensagen nach hat sich der anbietende Tiefbauer schlicht und ergreifend erfolgreich gegen solche unsinnigen Anforderungen gewehrt  -  mit der nicht ganz unschlüssigen Begründung, er würde den vorhandenen Boden ja immerhin verbessern  -  warum er (gegenüber den Anbietern ohne Kalkung) dann Werte erfüllen müsse, die ohne Kalkung (die war ja nicht ausgeschrieben, nur Verwendung des Fräsgutes sowie des anstehenden Bodens) nicht gefordert worden wären. Den angegebenen Bindemittelmengen nach zu urteilen ist es irgendein Zwischending zwischen "Verbesserung" und "Verfestigung", genannt wird es "Stabilisierung", er legt sich also diesbezüglich nicht fest (was ohne Materialkenntnis ja auch wieder durchaus sinnfrei wäre). So, nun bin ich mal gespannt, was für ein Boden da so zum Vorschein kommt. Und ich hoffe natürlich, das der Unternehmer ganz unabhängig von irgendwelchen Prüfungen einfach ordentliche Arbeit macht.
    Gruß!
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Dyn. vs. stat. Plattendruckversuch: Bodenverfestigung mit Kalk/Zement

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um den Vergleich von dynamischen und statischen Plattendruckversuchen nach Bodenverfestigung mit Kalk/Zement. Dabei werden die Anwendbarkeit der ZTVE 14.3, die Interpretation von Ev2/Ev1-Verhältnissen und die Herausforderungen bei grobsteinigen Böden thematisiert. Ein weiterer Punkt ist die Sinnhaftigkeit von Plattendruckversuchen bei Schnellschüssen der Stadtverwaltung und Sparaufbauten. Abschließend wird der erfolgreiche Widerstand eines Tiefbauers gegen unsinnige Anforderungen beleuchtet.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß ZTVE 14.3: Bodenverfestigung – Verformungsmodul-Prüfung entfällt entfällt die Prüfung des Verformungsmoduls bei Bodenverfestigung mit Bindemitteln, was jedoch Auftraggeber-Sorgen hinsichtlich des Zusatznutzens auslösen kann.

    📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Plattendruckversuch: Verhältniswert Ev2/Ev1 unter 2,3 entscheidend betont, dass der Verhältniswert Ev2/Ev1 idealerweise unter 2,3 liegen sollte, wobei Ausnahmen bei Erreichen eines werkstoffspezifischen Ev2-Wertes möglich sind. Tiefbautabellen geben hier Aufschluss über die Materialspezifika.

    🔴 Kritisch/Risiko: Bei grobsteinigen Böden mit bindiger Matrix (Hangschutt) ist ein Verhältniswert von 2,3 kaum erreichbar, wie in Plattendruck: Hangschutt – Verhältniswert 2,3 oft nicht erreichbar erläutert wird. Zu feuchte, bindige Böden können hingegen zu irreführend niedrigen Werten führen.

    ✅ Empfehlung: Im Beitrag Ev2-Werte: Kalk/Zement bei Ton – bis zu 120 MN/m² erreichbar! wird darauf hingewiesen, dass mit Kalk/Zement bei tonigem Material durchaus Ev2-Werte von 100 - 120 MN/m² erreicht werden können, während organisches Material die Erreichbarkeit erschwert.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei Schnellschüssen der Stadtverwaltung und Sparaufbauten sollten die Einwände gegen Plattendruckversuche berücksichtigt werden, wie im Beitrag Schnellschuss: Plattendruckversuche bei Sparaufbau – Einwände! angemerkt wird. Die erfolgreiche Abwehr unsinniger Anforderungen durch einen Tiefbauer (siehe Bodenverbesserung statt Verfestigung: Tiefbauer wehrt sich!) zeigt, dass eine fundierte Argumentation auf Basis von Materialkenntnis und Bodenverbesserung zum Ziel führen kann.

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