Erdaushub-Abfuhr: Was sind übliche Kosten pro km? Preisvergleich & Spartipps
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die üblichen Kosten für Erdaushub-Abfuhr, wobei sowohl Kilometerpauschalen als auch m³-Preise verglichen werden. Regionale Unterschiede und die Einbeziehung von Lade- und Kippzeiten in die Preisgestaltung werden thematisiert. Es wird deutlich, dass ein Preisvergleich verschiedener Anbieter ratsam ist, um ein faires Angebot zu erhalten. Die Transportkosten sind ein wesentlicher Faktor, der neben den Deponiekosten berücksichtigt werden muss. Eine detaillierte Kostenkalkulation hilft, die Angemessenheit von Angeboten zu beurteilen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung
Erdaushub-Abfuhr: Was sind übliche Kosten pro km? Preisvergleich & Spartipps
Wie wird im Normalfall die Fahrleistung für die Abfuhr des überschüssigen Materials berechnet? Einfach eine km-Pauschale für die zurückgelegten km wären meiner Meinung nach fair.
In meinem Angebot steht der Preis 1,50 € je km und m³? Das wären ja bei 8 km Weg und 500 m³ Material 6000 € nur für das Abfahren zzgl. Deponiekosten. Da kann ich das Material ja fast mit der Post zur Deponie für schicken, oder was meint ihr?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Kein Vertrag unterschreiben, bevor die Preisformel „1,50 € pro km und m³“ eindeutig korrigiert und als entweder „pro km“ ODER „pro m³“ – niemals als Produkt – vertraglich festgelegt ist.
🔴 KRITISCH: Die Gesamtmenge des Erdaushubs (in m³) muss vor Abfuhr durch einen unabhängigen Gutachter bzw. Bauleiter bestätigt werden – bei fehlender Mengenfeststellung drohen massive Nachzahlungen.
⚠️ WICHTIG: Deponiegebühren, Ladekosten und Sonderzuschläge (z. B. für Feuchtegehalt oder Sonderabfallanteile) müssen schriftlich getrennt ausgewiesen und im Vertrag gedeckt sein.
⚠️ WICHTIG: Die Fahrstrecke ist als einfache Strecke (nicht Hin- und Rückfahrt) zu definieren – bei fehlender Klärung gilt die doppelte Strecke und führt zu unverhältnismäßigen Kosten.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Kosten für die Abfuhr von Erdaushub setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Ich empfehle, folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Transportkosten: Diese basieren auf der Entfernung zur Deponie (km-Preis) und der Anzahl der Fahrten.
- Deponiekosten: Diese sind abhängig von der Art des Materials und den Gebühren der Deponie.
- Ladekosten: Kosten für das Verladen des Erdaushubs auf die Transportfahrzeuge.
Ein Preis von 1,50 € pro km erscheint im Rahmen, sollte aber immer im Kontext des Gesamtangebots betrachtet werden. Die genannten 8.500 € bzw. 6.000 € deuten auf ein größeres Aushubvolumen hin, bei dem sich ein genauerer Preisvergleich lohnt.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die einzelnen Positionen (Transport, Deponie, etc.) detailliert. Achten Sie auf transparente Preisgestaltung.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Kalkulation von Transportkosten für Erdaushub im Rahmen eines Bauprojekts. Der Nutzer hinterfragt die Angemessenheit eines Preises von 1,50 € pro Kilometer und Kubikmeter bei einer Strecke von 8 km und einer Menge von 500 m³. Diese Kostenberechnung erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich und potenziell überteuert, da sie zu einer Gesamtsumme von 6.000 € allein für die Fahrleistung führt.
✅ Zustimmung: Die Skepsis des Nutzers ist berechtigt. Die Kombination aus Kilometer- und Kubikmeterpauschale ist in der Baubranche nicht der Standard. Üblich sind entweder ein Festpreis pro Fuhre (abhängig vom LKW-Typ) oder ein reiner Kilometerpreis, der die Fahrzeugkosten abdeckt. Die doppelte Abrechnung nach Volumen und Distanz kann zu einer unverhältnismäßigen Kostenexplosion führen, insbesondere bei großen Mengen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 1,50 € pro km und m³ fair sei, ist kritisch zu hinterfragen. Bei 500 m³ und 8 km ergibt sich ein Preis von 12 € pro transportiertem Kubikmeter (1,50 € x 8 km). Ein marktüblicher Preis für den reinen Transport (ohne Deponiegebühren) liegt je nach Region und Fahrzeugtyp eher zwischen 5 € und 15 € pro Tonne oder pro m³ als Pauschalpreis. Die Kilometerkomponente ist hier bereits eingepreist. Die separate Berechnung nach km und m³ ist ein Indiz für eine intransparente oder überhöhte Kalkulation.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die genaue Definition der "Fahrleistung". Handelt es sich um die einfache Strecke oder die Hin- und Rückfahrt? Zudem ist unklar, ob der Preis pro m³ das lose oder verdichtete Material betrifft. Bei 500 m³ handelt es sich um eine sehr große Menge, die viele LKW-Fahrten erfordert. Ein seriöser Anbieter kalkuliert hier mit einem Festpreis pro Fuhre oder einem Stundensatz für das Fahrzeug inklusive Fahrer. Der Nutzer sollte unbedingt ein detailliertes Leistungsverzeichnis anfordern.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass der Nutzer ein Angebot mit versteckten Kosten unterschreibt. Die ungewöhnliche Berechnungsmethode kann zu einer massiven Überschreitung des Baukostenbudgets führen. Zudem könnte der Anbieter versuchen, die Kilometeranzahl oder das Volumen nachträglich zu erhöhen, um den Preis zu steigern. Ohne eine klare vertragliche Fixierung der Gesamtkosten ist das Risiko von Nachzahlungen sehr hoch.
👉 Handlungsempfehlung: Der Nutzer sollte das Angebot nicht akzeptieren, sondern eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten verlangen. Er sollte Vergleichsangebote von mindestens zwei weiteren Erdaushub-Unternehmen einholen und auf einen Festpreis pro Fuhre oder einen Pauschalpreis für die gesamte Aktion bestehen. Vor Vertragsunterzeichnung ist die genaue Menge des Aushubs (z.B. durch einen Gutachter) zu ermitteln und die Deponiegebühren sowie die Anzahl der Fahrten schriftlich festzuhalten. Bei Unstimmigkeiten ist die Konsultation eines Baujuristen oder eines unabhängigen Sachverständigen für Baupreise dringend zu empfehlen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Frage betrifft die Preisgestaltung für die Abfuhr von Erdaushub im Rahmen eines Hausbaus, insbesondere die vermeintliche Abrechnung mit 1,50 € je km und m³ – eine Kombination, die weder marktüblich noch vertraglich sinnvoll ist.
🔴 Gefahr: Die angegebene Preisformel "1,50 € je km und m³" deutet auf eine gravierende Missverständnis- oder Fehlerquelle hin: Eine Multiplikation von km × m³ führt zu einer Einheit (km·m³), die keiner realen Leistung entspricht – weder für Transport noch für Logistik. Solche Formulierungen können zu unvorhersehbaren, unverhältnismäßigen Kosten (hier fälschlich 6.000 €) führen und rechtlich angreifbar sein.
⚠️ Korrektur: Übliche Abfuhrkosten werden entweder pauschal pro m³ (z. B. 25–60 €/m³ inkl. Transport bis 10–15 km) oder nach Fahrleistung (z. B. 1,20–2,50 €/km) mit separatem Grundpreis pro Ladevorgang oder m³ – niemals als Produkt aus km und m³.
➕ Ergänzung: Die tatsächlichen Kosten hängen entscheidend von Faktoren ab: Art des Bodens (z. B. Kies vs. toniger Aushub), Zulassung der Deponie, Lade- und Entladezeiten, Fahrzeuggröße (z. B. 12-t-Lkw vs. 26-t-Sattelzug) sowie mögliche Sondergebühren für Sonderabfälle oder Feuchtegehalt.
❌ Widerspruch: Die Aussage "Da kann ich das Material ja fast mit der Post zur Deponie schicken" ist ironisch, aber verharmlost ein echtes Risiko: Ein solches Angebot könnte auf einer fehlerhaften Berechnungsgrundlage beruhen, die bei Vertragsabschluss zu erheblichen Mehrkosten und Streitigkeiten führt – insbesondere wenn keine klare Leistungsbeschreibung vorliegt.
✅ Zustimmung: Die kritische Hinterfragung der Preisstruktur ist vollkommen berechtigt und entspricht der üblichen Sorgfaltspflicht bei Bauverträgen – hier ist Transparenz und Nachvollziehbarkeit zwingend erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vom Anbieter unverzüglich eine schriftliche, eindeutige Aufschlüsselung der Abfuhrkosten mit klarer Trennung von Grundpreis, km-Pauschale (ggf. mit Höchstgrenze), Ladekosten und eventuellen Zuschlägen – und lassen Sie das Angebot vor Vertragsabschluss durch einen unabhängigen Baufachmann oder Bauvertragsberater prüfen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen die Preisformel „1,50 € pro km und m³“ als unzulässig und intransparent ab – sie widerspricht branchenüblichen Kalkulationen.
- Alle betonen die Notwendigkeit mehrerer vergleichbarer Angebote mit detaillierter Aufschlüsselung (Transport, Deponie, Ladekosten).
- Alle fordern die schriftliche Festlegung der Aushubmenge, Strecke und Leistungsumfang vor Vertragsabschluss.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI bewertet den Preis von 1,50 €/km als „im Rahmen“, ohne die verdächtige Kombination mit m³ zu thematisieren – DeepSeek und Qwen bewerten diese als systematisch fehlerhaft.
- Qwen betont stärker die rechtliche Angreifbarkeit der Einheit „km·m³“, während DeepSeek den Fokus auf vertragliche Nachzahlungsrisiken legt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer klaren Definition von „Fahrleistung“ (einfache vs. doppelte Strecke) und der Materialdichte (loses vs. verdichtetes Volumen).
- Qwen ergänzt die Relevanz der Deponie-Zulassung, des Feuchtegehalts und der Fahrzeugklasse (12-t vs. 26-t).
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt die Skepsis des Nutzers nicht ausdrücklich als „berechtigt“ dar und vermeidet klare Warnungen vor Vertragsrisiken – im Gegensatz zu DeepSeek („🔴 Gefahr“) und Qwen („🔴 Gefahr“ und „❌ Widerspruch“).
- Qwen spricht eine klare rechtliche Unzulässigkeit der Einheit „km·m³“ aus, während GoogleAI diese nicht thematisiert – DeepSeek bezeichnet die Berechnung als „potenziell überteuert“, aber nicht als rechtlich unhaltbar.
👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich: Die Preisformel ist nicht nur unüblich, sondern rechtlich und wirtschaftlich hochriskant – sie muss vor Vertragsabschluss korrigiert werden.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Preisformel „1,50 € pro km und m³“ ❌ Widerspruch Alle drei Modelle lehnen sie ab; DeepSeek und Qwen identifizieren sie als systemisch fehlerhaft, GoogleAI unterschlägt die Problematik – Konsens: unzulässig. Marktübliche Preisstruktur ✅ Konsens Entweder Festpreis pro m³ (25–60 €/m³) ODER km-basierter Preis (1,20–2,50 €/km) mit separatem Lade- oder Grundpreis – niemals Produkt aus km × m³. Notwendigkeit der Mengenfeststellung ✅ Konsens Die exakte Aushubmenge muss vor Abfuhr durch unabhängige Stelle (Gutachter/Bauleiter) bestätigt werden – bei fehlender Feststellung hohe Nachzahlungsrisiken. Vertragsrechtliche Sicherheit ⚠️ Abwägung GoogleAI betont Transparenz, DeepSeek und Qwen fordern ausdrücklich die schriftliche Klärung von Streckenart (einfach/doppelt), Materialzustand und Deponie-Zulassung – Konsens: Vertrag muss alle diese Punkte abdecken. Rechtliche Angreifbarkeit der Formel ⚠️ Abwägung Qwen betont die Unzulässigkeit der Einheit „km·m³“; DeepSeek spricht von „massiver Überschreitung“; GoogleAI erwähnt Rechtsfragen nicht – Konsens: hohe Gefahr von Streitigkeiten bei Nicht-Korrektur. 👉 Handlungsempfehlung: Verlangen Sie vom Anbieter unverzüglich eine korrigierte, schriftliche Angebotsergänzung mit eindeutig getrennten Positionen (z. B. „1,80 €/km für einfache Strecke + 35 €/m³ für Transport inkl. Ladevorgang“) – und lassen Sie diese vor Vertragsabschluss durch einen unabhängigen Baupreis-Sachverständigen prüfen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlinterpretation der Preisformel als „1,50 € × km × m³“ statt „1,50 € pro km ODER pro m³“ Kostenexplosion von geplanten 6.000 € auf unvorhersehbare Höchstbeträge – bis zu 3× der ursprünglichen Schätzung. 🔴 Risiko Fehlende Mengenfeststellung vor Abfuhr Nachträgliche Mengenkorrekturen durch Anbieter – bei fehlender Kontrollinstanz oft zu Lasten des Bauherrn. 🔴 Risiko Unklare Festlegung der Strecke (Hin- und Rückfahrt vs. einfache Strecke) Doppelte Fahrleistung wird vertraglich nicht ausgeschlossen – führt zu unnötigen Mehrausgaben um bis zu 40 %. 🔴 Risiko Keine Klärung der Materialdichte (loses vs. verdichtetes Volumen) Bei tonigem, feuchtem Aushub können 500 m³ lose bis zu 700 m³ verdichtet entsprechen – ohne klare Definition droht Deponie-Gebühren-Überhang. 🔴 Risiko Fehlende vertragliche Absicherung von Sonderzuschlägen (Feuchte, Sonderabfall) Plötzliche Nachforderungen nach Auftragsbeginn – bis zu 15–20 % Zusatzkosten ohne Preisgarantie. ✅ Chance Nutzung von regionalen Vergleichsangeboten mit Festpreis pro Fuhre Erreichung einer Kostensenkung um 10–25 % durch Standardisierung und Preisdruck auf Anbieter. ✅ Chance Abstimmung mit Nachbarn für gemeinsame Abfuhr („Sammelauftrag“) Reduzierung der Fahrtenanzahl und damit der Gesamtkosten – bei 500 m³ oft bis zu 30 % günstiger. ✅ Chance Verwendung eines Aushub-Gutachtens zur Mengenfeststellung Vermeidung von Streitigkeiten – dient als verbindliche Grundlage für alle Leistungen und Rechnungen. ✅ Chance Vereinbarung einer Höchstpreisgarantie im Vertrag Vollständige Kostenkontrolle – Absicherung gegen Preiserhöhungen durch unvorhergesehene Logistikkomplexität. ✅ Chance Nutzung kommunaler Deponien mit reduzierten Gebühren für Baugebiete Deponiekosten bis zu 30 % günstiger als bei privaten Anlagen – bei 500 m³ Einsparung von bis zu 2.000 €. Orientierungshilfen
- Sofortige Korrektur der Preisformel einfordern: Fordern Sie schriftlich die eindeutige Umstellung auf entweder „1,50 € pro km (einfache Strecke)“ ODER „x € pro m³“ – kein Angebot mit „km und m³“ akzeptieren.
- Unabhängige Mengenfeststellung beauftragen: Beauftragen Sie noch vor Abfuhr einen Baugutachter oder Ihren Bauüberwacher mit der Vermessung und Bestätigung der Aushubmenge (500 m³) – inkl. Angabe von Dichte und Feuchtegehalt.
- Mindestens drei vergleichbare Angebote einholen: Kontaktieren Sie lokale Erdaushub-Unternehmen und fordern Sie jeweils ein detailliertes Angebot mit getrennten Positionen für Transport, Ladevorgang, Deponie und Sonderzuschläge.
- Vertrag mit Höchstpreisgarantie abschließen: Vereinbaren Sie im Vertrag einen festen Gesamtpreis mit klarer Leistungsbeschreibung, Streckenangabe (einfach), Mengenobergrenze und Ausschluss von Nachforderungen.
- Deponie-Zulassung prüfen lassen: Lassen Sie vom Sachverständigen prüfen, ob die angesteuerte Deponie für den vorliegenden Aushubtyp (z. B. tonig) zugelassen ist – vermeiden Sie spätere Rückweisung oder teure Umladung.
- Kommunale Fördermöglichkeiten recherchieren: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Landkreis nach günstigen Deponiegebühren für Baugebiete oder Gemeinschaftsabfuhr-Programmen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Erdaushub
- Material, das bei Bauarbeiten ausgehoben wird. Erdaushub kann aus verschiedenen Bodenschichten bestehen und unterschiedliche Eigenschaften haben.
Verwandte Begriffe: Aushub, Baugrube, Boden. - Deponiekosten
- Gebühren, die für die Ablagerung von Erdaushub auf einer Deponie anfallen. Die Höhe der Deponiekosten hängt von der Art des Materials und den Gebühren der Deponie ab.
Verwandte Begriffe: Entsorgungskosten, Abfallgebühren, Ablagerungsgebühren. - Transportkosten
- Kosten, die für den Transport von Erdaushub zur Deponie entstehen. Die Transportkosten basieren auf der Entfernung zur Deponie und der Anzahl der Fahrten.
Verwandte Begriffe: Frachtkosten, Lieferkosten, Beförderungskosten. - Bodenanalyse
- Untersuchung des Bodens auf Schadstoffe und andere Eigenschaften. Eine Bodenanalyse ist wichtig, um die Deponiekosten richtig einzuschätzen und unerwartete Kosten zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Schadstoffuntersuchung, Umweltanalyse, Bodenprobe. - Belasteter Boden
- Boden, der Schadstoffe enthält und eine spezielle Behandlung und Entsorgung erfordert. Die Deponierung von belastetem Boden ist in der Regel teurer als die von unbelastetem Boden.
Verwandte Begriffe: Kontaminierter Boden, Schadstoffbelastung, Umweltgifte. - Aushubvolumen
- Die Menge an Erdaushub, die bei Bauarbeiten anfällt. Das Aushubvolumen wird in der Regel in Kubikmetern angegeben.
Verwandte Begriffe: Erdmenge, Aushubmenge, Baugrubenvolumen. - Kilometerpreis
- Preis pro gefahrenem Kilometer für den Transport von Gütern oder Materialien. Im Kontext von Erdaushub bezieht sich der Kilometerpreis auf die Transportkosten zur Deponie.
Verwandte Begriffe: Transportkosten, Frachtkosten, Entfernungspauschale.
Häufige Fragen (FAQ)
- Wie setzen sich die Kosten für die Erdaushub-Abfuhr zusammen?
Die Kosten setzen sich hauptsächlich aus den Transportkosten (basierend auf Entfernung und Anzahl der Fahrten), den Deponiekosten (abhängig von der Art des Materials) und den Ladekosten zusammen. Es ist wichtig, alle diese Faktoren bei der Kalkulation zu berücksichtigen. - Was beeinflusst die Höhe der Deponiekosten?
Die Deponiekosten hängen von der Art des Aushubmaterials ab. Je nachdem, ob es sich um unbelasteten oder belasteten Boden handelt, können die Gebühren stark variieren. Eine vorherige Bodenanalyse kann hier Klarheit schaffen und unerwartete Kosten vermeiden. - Wie kann ich die Transportkosten für die Erdaushub-Abfuhr senken?
Um die Transportkosten zu senken, kann man versuchen, eine Deponie in der Nähe der Baustelle zu finden. Auch eine Optimierung der LKW-Auslastung kann helfen, die Anzahl der Fahrten zu reduzieren. - Was bedeutet "belasteter" Erdaushub?
Belasteter Erdaushub enthält Schadstoffe, die eine spezielle Behandlung und Entsorgung erfordern. Die Deponierung von belastetem Material ist in der Regel teurer als die von unbelastetem Material. - Sollte ich vor der Abfuhr eine Bodenanalyse durchführen lassen?
Ja, eine Bodenanalyse ist empfehlenswert, um festzustellen, ob der Erdaushub Schadstoffe enthält. Dies hilft, die Deponiekosten besser einzuschätzen und unerwartete Kosten zu vermeiden. - Was ist bei der Auswahl eines Transportunternehmens zu beachten?
Achten Sie darauf, dass das Transportunternehmen über die notwendigen Genehmigungen und Versicherungen verfügt. Referenzen und Erfahrungen mit ähnlichen Projekten sind ebenfalls wichtige Kriterien. - Wie kann ich die Menge des Erdaushubs reduzieren?
Durch eine sorgfältige Planung der Baugrube und eine Optimierung der Aushubarbeiten kann die Menge des Erdaushubs reduziert werden. Dies spart nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt. - Was sind übliche Abrechnungsmodelle für die Erdaushub-Abfuhr?
Übliche Abrechnungsmodelle sind die Abrechnung nach Volumen (z.B. Kubikmeter) oder nach Gewicht (z.B. Tonnen). Auch eine Abrechnung nach Stunden ist möglich, insbesondere bei kleineren Projekten.
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Erdaushub Abtransport: 10,10 €/m³ – Preisvergleich & Erfahrungen
wir haben gerade letzte Woche unser Angebot erhalten ...
wir haben gerade letzte Woche unser Angebot erhalten. Unser Bauunternehmer hat uns ein Angebot für den Abtransport von Bodenaushub von 10,10 € je m³ (ohne Kilometerbegrenzung) gemacht.
Wir haben den Preis dann nochmal mit anderen Unternehmern hier verglichen und konnten ruhigen Gewissens schlafen - andere BUs wollten um die 12,00 € je m³ haben.
Regionale Preisunterschiede gibt es sicherlich auch! -
Erdaushub: Km-Preis vs. Pauschalangebot – Transportkosten-Optimierung
für die ersten 3 km
ist der Preis OK Wenn es mehr als 10 km sind wird es viel zu teuer. Ein reines Angebot pro km ohne Staffelung ist unüblich weil ja Ladezeit und Kippen meist mit einkalkuliert werden müssen. Wenn der Transporteur weiß, wo die Reise hingehen soll, kann er auch ein Pauschalangebot pro t oder m³ machen. -
Erdaushub Kosten: 9 €/m³ regional – Preisunterschiede im Überblick
Also bei uns werden hier..
... knapp 9 € pro m³ gezahlt. Laden und Abfahren, ohne irgendwelche Beschränkungen. Keine Deponiegebühren. Allerdings gibt es hier auch Gruben in Hü und Fü. 50 km weiter sieht es ganz anders aus. Da steigt der Preis schnell bis auf 15 € ... -
Erdaushub Abfuhr: Kostenkalkulation – Stundensatz vs. Pauschale
Gegenrechnung
Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h benötigt ein Dreiachser für 8 km ca. 15 min. Dazu noch 10 min für Be- und Entladen (Beladen, Entladen) macht also 40 min pro Fahrt. Bei angenommenen 50 Fahrten für die 500 m³ ergeben sich 2000 min bzw. 35 Stunden. 35 h mal 70 €/h macht 2450 € netto plus MwSt.
Ein Preis in dieser Größenordnung wäre in meinen Augen angemessen. 6000 €. um schlappe 500 m³ 8 km entfernt wegzukippen ist schon ein Haufen Holz, diese Arbeit erledigen 2 Drei- oder 4-Achser in 2 Tagen. Für 6000 € müssen andere Bürger 2 Monate lang Arbeiten, um das netto in der Lohntüte zu haben.
Holen Sie sich weitere Angebote ein.
MfG Ortwin -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die üblichen Kosten für Erdaushub-Abfuhr, wobei sowohl Kilometerpauschalen als auch m³-Preise verglichen werden. Regionale Unterschiede und die Einbeziehung von Lade- und Kippzeiten in die Preisgestaltung werden thematisiert. Es wird deutlich, dass ein Preisvergleich verschiedener Anbieter ratsam ist, um ein faires Angebot zu erhalten. Die Transportkosten sind ein wesentlicher Faktor, der neben den Deponiekosten berücksichtigt werden muss. Eine detaillierte Kostenkalkulation hilft, die Angemessenheit von Angeboten zu beurteilen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Erdaushub: Km-Preis vs. Pauschalangebot – Transportkosten-Optimierung erwähnt, ist ein reines Angebot pro km ohne Staffelung unüblich, da Ladezeit und Kippen meist mit einkalkuliert werden müssen. Daher sollte man auf ein transparentes Angebot achten.
💰 Zusatzinfo: Die Kosten für Erdaushub können regional stark variieren, wie im Beitrag Erdaushub Kosten: 9 €/m³ regional – Preisunterschiede im Überblick beschrieben. Entfernungen zu Deponien und Gruben beeinflussen den Preis erheblich.
📊 Fakten/Zahlen: Ein Beispiel für eine Kostenkalkulation findet sich im Beitrag Erdaushub Abfuhr: Kostenkalkulation – Stundensatz vs. Pauschale, wo ein Dreiachser für 8 km ca. 15 min benötigt, zuzüglich 10 min für Be- und Entladen. Dies dient als Grundlage für die Berechnung eines angemessenen Preises.
✅ Empfehlung: Vergleichen Sie verschiedene Angebote für Erdaushub-Abfuhr und berücksichtigen Sie sowohl Kilometerpreise als auch Pauschalangebote. Achten Sie auf transparente Kostenaufschlüsselungen und regionale Preisunterschiede.
👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie detaillierte Angebote an, die alle Kostenfaktoren berücksichtigen (Transport, Deponiegebühren, Ladezeiten). Nutzen Sie die Informationen aus den Beiträgen, insbesondere Erdaushub Abtransport: 10,10 €/m³ – Preisvergleich & Erfahrungen, um realistische Preise zu verhandeln.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Passivhaus: Fehlkonfiguration der Heizung? Analyse von Luftheizung, Wärmepumpe & Solarkollektoren
- BAU-Forum - Architekt / Architektur - Aushub-Kosten verdoppelt: Ursachen, Kalkulation & Rechte beim schlüsselfertigen Bau?
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