Trotzdem kam es zu Schäden ... und wie das so ist, jeder verschanzt sich. Gut - wir wussten Bescheid und können mit den (geringen) Folgen leben. Aber dieser Hintergrund ist vielleicht hilfreich für meine Frage (und bewahrt mich vor gut gemeinten Ratschlägen: Gutachter fragen!)
Wir haben zur langfristigen Erweiterung das Nachbargrundstück erworben und überlegen die vom Bau- bzw. Verkehrsfläche betroffenen Teilflächen schon jetzt austauschen zu lassen, damit eine Setzung (trotz Verdichtung) ggf. durch den Lauf der Zeit erfolgen kann.
Folgende Arbeiten haben wir dabei angedacht: (Grundstücksgröße 850 m²)
- Umverteilung des vorhanden Oberbodens (30 cm) auf die "Grünflächen" (ca. 375 m²)
- Auskoffern der abgeräumten "Nutzfläche" (475 m²) um weitere 30 cm (ca. 150 m³) und abtransport (NRW, Tagebaugebiet b. Köln)
- Auffüllen der Nutzfläche mit 60-70 cm RCL o.ä. samt Verdichtung als zukünftige Gründung für Plattengründung/Verkehrsfläche.
Welche Richtpreise sollen wir für eine Planung ansetzen?
Macht die Differenzierung (Umverteilen, Einebnen, Auskoffern und Auffüllen) Sinn oder ist es erfahrungsgemäß günstiger, den "Nutzbereich" einfach auszutauschen und beim Grünbereich " zu zaubern" (Ach ja, ggf ist eine Modellierung (Anschüttung) des Grünbereichs völlig denkbar)
Sagt mir jetzt bitte nicht: Das fragt man den örtlichen Tiefbauer. Die, die ich gefunden habe, haben eine nicht wirklich weiterhelfende Mentalität ... und scheinbar so viel zu tun, dass sie mit uns nicht wirklich etwas anfangen können (wollen).
Danke für Ihre/Eure Anregungen, Planungshilfen und Tipps etc.