Bitumenabdichtung & Hochlochziegel: Welche Schichtfolge für Kellerabdichtung optimal ist?
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die optimale Schichtfolge bei der Kellerabdichtung mit Bitumenabdichtung und Hochlochziegeln. Es wird die Frage diskutiert, ob Hochlochziegel vor oder nach der Perimeterdämmung angebracht werden sollen. Einigkeit besteht darin, dass vor der Ausführung eine Lastfallanalyse erfolgen sollte. Die Meinungen über die langfristige Beständigkeit von Hochlochziegeln im Erdreich gehen auseinander.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung
Bitumenabdichtung & Hochlochziegel: Welche Schichtfolge für Kellerabdichtung optimal ist?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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🔴 KRITISCH: Hochlochziegel dürfen niemals als Ersatz für eine funktionale Dränage (z. B. Noppenbahn mit Rillen oder Kiesdränage) verwendet werden – sie erzeugen stattdessen ein feuchtes Totraum-System mit hohem Schimmelpotenzial und Frostschadensrisiko.
🔴 KRITISCH: Die Schichtfolge "Styrodur → Bitumenabdichtung → Hochlochziegel" ist technisch unzulässig und verstößt gegen DINAbk. 18533 sowie DIN 18195-4; sie birgt ein hohes Risiko für dauerhafte Feuchteeinlagerung, Bitumenabhebung und Bauteilschäden.
⚠️ WICHTIG: Nur XPS-Platten mit ausdrücklicher WU-Zulassung (DIN 18195-6) und Nut-Feder-Verbindung sind für den direkten Erdkontakt geeignet – EPS (Styropor) ist aufgrund geringer Druckfestigkeit und Wasseraufnahme ungeeignet.
⚠️ WICHTIG: Bei bestehenden Bitumenabdichtungen vor Sanierung unbedingt Asbest-Test durchführen – bei positivem Befund ist eine fachgerechte Entsorgung mit Atemschutz und Baustelleneinhausung zwingend vorgeschrieben.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie unsicher sind, welche Schichtfolge bei der Kellerabdichtung mit Bitumenabdichtung und Hochlochziegeln die richtige ist. Es gibt verschiedene Methoden, und die Wahl hängt von den spezifischen Gegebenheiten Ihres Bauvorhabens ab.
Mögliche Schichtfolge (von innen nach außen):
- Kellerwand (Beton oder Mauerwerk)
- Bitumenabdichtung: Diese dient als wasserdichte Schicht.
- Perimeterdämmung (z.B. Styrodur): Schützt die Abdichtung und dämmt den Keller.
- Dränageelement/Noppenbahn: Leitet Wasser ab und schützt die Dämmung.
- Hochlochziegel: Dienen als Mauerschale und Schutz der Perimeterdämmung.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Ausführung der Kellerabdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
Die Empfehlung Ihres Maurers, Styropor mit Rillen und eine Noppenbahn zu verwenden, ist eine alternative Methode. Styropor (EPS) ist jedoch weniger druckfest als Styrodur (XPS) und daher für die Perimeterdämmung weniger geeignet. Styrodur ist wasserabweisender und formstabiler.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Bauingenieur oder einem Fachbetrieb für Kellerabdichtungen beraten, um die optimale Lösung für Ihr Projekt zu finden. Berücksichtigen Sie dabei die Bodenverhältnisse, die zu erwartende Wasserbelastung und die geltenden Normen (z.B. DIN 18533).
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Konfliktsituation zwischen handwerklicher Praxis und bauphysikalisch optimierter Kellerabdichtung. Der Bauherr möchte eine aufwändige Abdichtung mit Hochlochziegeln (HLZ) vor einer Perimeterdämmung aus Styrodur und einer Bitumenabdichtung realisieren, während der Maurer eine einfachere Lösung mit Styropor und Noppenbahn bevorzugt.
🔴 Gefahr: Die geplante Schichtfolge Bitumenabdichtung + Styrodur + HLZ birgt ein erhebliches Risiko für Feuchteschäden. Zwischen der dampfdichten Bitumenschicht und der HLZ-Vorsatzschale kann sich Kondenswasser oder eindringendes Wasser stauen, da das System keine definierte Drainageebene besitzt. Dies kann zu Frostschäden an den HLZ und zur Durchfeuchtung der Dämmung führen.
➕ Ergänzung: Die Bedenken des Maurers bezüglich der fehlenden Rillen in Styrodurplatten sind fachlich nachvollziehbar. Ohne eine Dränageebene (z.B. Noppenbahn) kann anfallendes Sickerwasser nicht kontrolliert abgeführt werden. Die Annahme des Bauherrn, dass die HLZ dieses Problem lösen, ist falsch: HLZ sind kapillar saugend und frostgefährdet, sie ersetzen keine funktionale Dränageschicht.
✅ Zustimmung: Der Maurer hat mit seiner Empfehlung einer Noppenbahn als Dränageelement fachlich Recht. Eine fachgerechte Kellerabdichtung benötigt zwingend eine funktionierende Dränageebene, die Wasser ableitet und den Erddruck aufnimmt. Die Kombination aus Perimeterdämmung und Noppenbahn ist ein bewährtes System.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder Bauingenieur mit der Erstellung eines detaillierten Abdichtungskonzepts nach DIN 18533. Verzichten Sie auf die HLZ-Vorsatzschale als primäres Abdichtungselement. Setzen Sie stattdessen auf ein geprüftes System: Bitumenabdichtung (Deitermann), darauf eine Perimeterdämmung aus extrudiertem Polystyrol (XPS) mit Nut-Feder-Verbindung, und davor eine Noppenbahn als Dränage- und Schutzschicht. Lassen Sie die Ausführung durch einen Fachbetrieb dokumentieren.
KI-Analyse (Qwen)
Die Frage betrifft die fachgerechte Schichtfolge einer Kellerabdichtung mit Fokus auf Perimeterdämmung, Bitumenabdichtung (Deitermann-Schicht) und Hochlochziegeln als Dränage – ein komplexes System, bei dem Wechselwirkungen zwischen Feuchteschutz, Wärmedämmung und Entwässerung entscheidend sind.
🔴 Gefahr: Die vorgeschlagene Reihenfolge "Styrodur → Bitumenabdichtung → Hochlochziegel" ist technisch nicht zulässig und birgt erhebliche Risiken: Styrodur ist wasserdicht und verhindert jeglichen Feuchteausgleich; bei Undichtigkeiten oder kapillarem Aufstieg bleibt Feuchtigkeit dauerhaft eingeschlossen, was zu Bitumenabhebung, Schimmelbildung und langfristigem Bauteilschaden führen kann.
⚠️ Korrektur: Hochlochziegel sind keine Ersatz-Dränage für eine fachgerechte Noppenbahn oder Kiesdränage – sie dienen lediglich als mechanischer Schutz und haben keine relevante Entwässerungsfunktion. Ihre Verwendung vor der Abdichtung verstößt gegen die DIN 18195-4 und die allgemein anerkannten Regeln der Technik.
➕ Ergänzung: Die einzige zulässige Reihenfolge bei Perimeterdämmung ist: Erdreich → Noppenbahn (mit Rillen oder Entwässerungskanal) → Dämmung (z. B. extrudierte Polystyrolplatten mit spezieller Kellerzulassung) → Bitumenabdichtung (Deitermann-Schicht) → mechanischer Schutz (z. B. Schutzplatte). Die Dämmung muss diffusionsoffen oder kapillaraktiv sein oder durch eine funktionstüchtige Dränage entlastet werden.
🔴 Gefahr: Styrodurplatten ohne spezielle Kellerzulassung (z. B. WU-Zulassung nach DIN 18195-6) sind für den direkten Erdkontakt nicht geeignet – sie können durch Bodenfeuchte, Druck oder Mikroorganismen geschädigt werden und verlieren ihre Dämmwirkung sowie ihre mechanische Stabilität.
✅ Zustimmung: Der Maurer hat fachlich recht mit seiner Skepsis gegenüber Styrodur ohne Rillen und Hochlochziegeln als Dränage – seine Empfehlung einer rillenförmigen Noppenbahn ist grundsätzlich nach DIN 4095 und den Zulassungsbestimmungen korrekt und sicherer als die vorgeschlagene Variante.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass Hochlochziegel das Abfließen von Nässe zwischen Styrodur und Bitumen "gar nicht stellt", ist grundlegend falsch: Hochlochziegel sind massiv, nicht durchlässig genug für kapillare oder gravitative Entwässerung und schaffen im Gegenteil ein feuchtes Totraum-System, das Feuchtigkeit festhält.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz oder einen geprüften Energieberater mit Kellerabdichtungszulassung, um eine bauphysikalisch geprüfte und genehmigungsfähige Abdichtungskonstruktion zu erstellen – insbesondere vor Baubeginn, da Korrekturen nach Einbau irreversibel teuer werden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen die Verwendung von Hochlochziegeln als primäre Dränage- oder Abdichtungskomponente einheitlich ab.
- Alle bestätigen die zwingende Notwendigkeit einer fachgerechten Dränageebene (z. B. Noppenbahn mit Rillen) und verweisen auf DIN 18533 bzw. DIN 18195.
- Alle warnen vor einer fehlerhaften Schichtfolge mit Styrodur vor Bitumenabdichtung – insbesondere vor Hochlochziegeln.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt Styrodur als grundsätzlich geeignet für Perimeterdämmung, ohne aber explizit auf die erforderliche WU-Zulassung einzugehen; DeepSeek und Qwen betonen diese Zulassung als zwingend.
- GoogleAI beschreibt die Schichtfolge "Wand → Bitumen → Styrodur → Noppenbahn → HLZ" als mögliche Variante (ohne kritische Einordnung); DeepSeek und Qwen bewerten diese Folge als technisch nicht zulässig und gefährlich.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt explizit den Hinweis auf die DIN 4095 für Noppenbahnen und den Ausschluss von Hochlochziegeln nach DIN 18195-4 – eine Präzisierung, die GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
- DeepSeek ergänzt die bauphysikalische Erklärung zum Kondenswasserrisiko zwischen dampfdichter Bitumenschicht und HLZ-Vorsatzschale – ein Aspekt, den GoogleAI nicht adressiert.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, Hochlochziegel könnten "gar nicht stellt" (Entwässerungsfunktion) – und erklärt, dass sie stattdessen ein feuchtes Totraumsystem schaffen. GoogleAI erwähnt diese Funktion nicht, DeepSeek bewertet sie als "falsch", aber weniger stringent als Qwen.
- Qwen stellt klar, dass Styrodur *ohne* spezielle Kellerzulassung für Erdkontakt ungeeignet ist – ein Widerspruch zur impliziten Zulässigkeit in Googles Darstellung.
👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) wird von Qwen und DeepSeek geteilt: Hochlochziegel sind kein Dränageersatz, Styrodur erfordert WU-Zulassung, und jede fachgerechte Kellerabdichtung muss eine nachweislich funktionierende Dränageebene enthalten – unabhängig von der Dämmung und der Mauerschale.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Schichtfolge mit Hochlochziegeln ❌ Widerspruch Alle drei KIs lehnen Hochlochziegel als funktionale Dränage ab; Qwen und DeepSeek betonen, dass sie ein feuchtes Totraumsystem bilden – GoogleAI behandelt sie neutral als "Mauerschale", ohne bauphysikalische Kritik. Zulässigkeit von Styrodur ⚠️ Abwägung GoogleAI empfiehlt Styrodur allgemein; DeepSeek und Qwen fordern ausdrücklich die WU-Zulassung nach DIN 18195-6 – Konsens: Nur zugelassenes XPS ist sicher einsetzbar. Notwendigkeit einer Dränageebene ✅ Konsens Einhellige Forderung nach einer geprüften Dränage (z. B. rillenförmige Noppenbahn nach DIN 4095) – ohne Ausnahme; Styropor wird als ungeeignet bewertet. Reihenfolge Bitumen / Dämmung ✅ Konsens Eindeutige Festlegung: Bitumenabdichtung (auf der Wand) → Dämmung → Dränage → mechanischer Schutz. Keine Variante mit Dämmung *vor* Bitumen ist zulässig. Expertenbeauftragung ✅ Konsens Alle drei KIs verlangen unabhängige Beratung durch zertifizierten Bauwerksabdichter, Sachverständigen oder Bauingenieur – vor Baubeginn. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie vollständig auf Hochlochziegel als Dränagekomponente. Wählen Sie ausschließlich eine nach DIN 4095 geprüfte Noppenbahn mit Rillen oder Entwässerungskanal, kombiniert mit WU-zugelassenem XPS (nicht EPS). Die Bitumenabdichtung muss stets direkt auf der Kellerwand angebracht sein – vor jeglicher Dämmung. Eine Planung durch einen zertifizierten Fachplaner ist zwingend erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Feuchteschäden durch fehlende Dränage zwischen Bitumen und Hochlochziegeln Dauerhafte Durchfeuchtung, Bitumenabhebung, Schimmelbildung, gesundheitliche Belastung, Sanierungskosten ab 20.000 € 🔴 Risiko Verwendung nicht zugelassenen Styrodurs im Erdkontakt Verlust der Dämmwirkung, Druckverformung, biologischer Befall, nachträgliche Austauschnotwendigkeit mit aufwändiger Baugrube 🔴 Risiko Frostschäden an Hochlochziegeln durch eingeschlossene Feuchte Sprengung der Mauerschale, Reparatur nur über komplette Neuaufmauerung, Gefahr für Statik und Abdichtungsintegrität 🔴 Risiko Asbestbelastung bei Sanierung alter Bitumenabdichtungen Gesundheitsgefährdung (Lunge, Mesotheliom), strafrechtliche Haftung bei unsachgemäßer Entsorgung, Mehraufwand bis zu 15.000 € 🔴 Risiko Fehlende Planung nach DIN 18533 und fehlende Fachdokumentation Keine Gewährleistung durch Hersteller, Ablehnung durch Sachverständige bei Kauf/Verkauf, Mängelansprüche unmöglich ✅ Chance Verwendung einer geprüften Noppenbahn mit Rillen Langfristig wirksame Dränage, geringe Installationshöhe, Kompatibilität mit allen zulässigen Dämmstoffen, hohe Verarbeitungssicherheit ✅ Chance WU-zugelassenes XPS mit Nut-Feder-Verbindung Druckfestigkeit bis 300 kPa, geringe Wasseraufnahme <0,7 Vol.-%, formstabil über 50 Jahre, zertifizierte Dämmleistung ✅ Chance Fachplanung durch zertifizierten Baustoffprüfer Gewährleistung der Abdichtung nach VOBAbk./B, Einhaltung aller Normen, Dokumentation für Versicherung und Behörden ✅ Chance Ausführung durch geprüften Kellerabdichtungsfachbetrieb Herstellergarantien bis 30 Jahre, fachgerechte Einbindung aller Anschlüsse (z. B. Sohlplatte, Fenster), Nachweis durch Gutachten ✅ Chance Auswahl einer Bitumenabdichtung mit Deitermann-Zulassung Langzeitbeständigkeit gegen Mikroorganismen und Grundwasser, Verträglichkeit mit Dämmstoffen, hohe Alterungsbeständigkeit Orientierungshilfen
- Asbesttest durchführen: Beauftragen Sie vor Beginn sämtlicher Arbeiten einen akkreditierten Sachverständigen mit der Probenahme und Analyse aller vorhandenen Bitumenabdichtungen – bei positivem Befund ist eine fachgerechte Entsorgung nach TRGS 519 Pflicht.
- Fachplanung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bauwerksabdichter mit Zulassung nach DIN 18533 oder einen geprüften Sachverständigen für Feuchteschutz – dieser erstellt ein bauphysikalisch geprüftes Konstruktionskonzept mit Material- und Schichtausweis.
- Materialeinsatz prüfen: Verwenden Sie ausschließlich XPS-Platten mit ausdrücklicher WU-Zulassung (nach DIN 18195-6) sowie eine nach DIN 4095 geprüfte Noppenbahn mit Rillen oder Entwässerungskanal – niemals Styropor oder Hochlochziegel als Dränage.
- Schichtfolge dokumentieren: Legen Sie die definitive Reihenfolge schriftlich fest: Kellerwand → Bitumenabdichtung (z. B. Deitermann) → WU-zugelassenes XPS → Noppenbahn → mechanischer Schutz (z. B. Schutzplatte) – Hochlochziegel nur als rein ästhetische, nichtabdichtende Vorsatzschale *hinter* der Dränage.
- Fachbetrieb vertraglich binden: Beauftragen Sie ausschließlich einen geprüften Kellerabdichtungsfachbetrieb mit Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Abdichtungstechnik (DGAT) – verlangen Sie vor Ort die Einhaltung der DIN 18533 und eine schriftliche Herstellergarantie.
- Alle Unterlagen sammeln: Archivieren Sie sämtliche Zulassungsunterlagen (WU, DIN 4095, Deitermann), Gutachten, Verträge und Ausführungsprotokolle – sie sind zwingende Voraussetzung für Gewährleistung und Baubehördenverfahren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bitumenabdichtung
- Eine wasserdichte Schicht aus Bitumen, die zum Schutz von Bauteilen vor Feuchtigkeit eingesetzt wird. Sie wird häufig bei der Kellerabdichtung verwendet.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Bauwerksabdichtung, Kellerabdichtung - Hochlochziegel
- Ein Mauerziegel mit vielen Löchern, der zur Erstellung von Mauerwerk verwendet wird. Er bietet eine gute Wärmedämmung und ist relativ leicht.
Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Ziegel, Mauerwerk - Perimeterdämmung
- Eine Dämmung, die außerhalb der Kellerwand angebracht wird, um diese vor Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht häufig aus Styrodur (XPS).
Verwandte Begriffe: Dämmung, Wärmedämmung, Kellerdämmung - Styrodur (XPS)
- Ein extrudierter Polystyrol-Hartschaumstoff, der sich durch seine hohe Druckfestigkeit und Wasserbeständigkeit auszeichnet. Er wird häufig für die Perimeterdämmung verwendet.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Hartschaumstoff, Polystyrol - Noppenbahn
- Eine Kunststoffbahn mit Noppen, die zum Schutz von Abdichtungen und Dämmungen im Erdreich eingesetzt wird. Sie dient dazu, das Wasser abzuleiten und Beschädigungen zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Dränagebahn, Schutzbahn, Abdichtungsschutz - DIN 18533
- Eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von erdberührten Bauteilen festlegt. Sie regelt die Auswahl der Materialien und die Ausführung der Abdichtung.
Verwandte Begriffe: Norm, Bauvorschrift, Abdichtungsnorm - Wärmebrücke
- Ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller abfließt als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Wärmeabfluss, Kondensation, Schimmel
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der Unterschied zwischen Styropor und Styrodur?
Styropor (EPS) ist ein kostengünstiger Dämmstoff mit guter Wärmedämmung, aber geringerer Druckfestigkeit und höherer Wasseraufnahme. Styrodur (XPS) ist druckfester, wasserabweisender und formstabiler, daher besser für die Perimeterdämmung geeignet. - Warum ist eine Bitumenabdichtung notwendig?
Eine Bitumenabdichtung schützt die Kellerwand vor eindringendem Wasser aus dem Erdreich. Sie bildet eine wasserdichte Schicht, die verhindert, dass Feuchtigkeit in das Mauerwerk gelangt und Schäden verursacht. - Was ist eine Perimeterdämmung?
Die Perimeterdämmung ist eine Dämmung, die außerhalb der Kellerwand angebracht wird und diese vor Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit schützt. Sie trägt dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und das Raumklima im Keller zu verbessern. - Welche Normen sind bei der Kellerabdichtung zu beachten?
Die wichtigsten Normen sind die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) und die DIN 4108 (Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden). Diese Normen legen die Anforderungen an die Materialien und die Ausführung der Abdichtung fest. - Was ist eine Noppenbahn und wozu dient sie?
Eine Noppenbahn ist eine Kunststoffbahn mit Noppen, die zwischen der Perimeterdämmung und dem Erdreich angebracht wird. Sie dient dazu, das Wasser abzuleiten und die Dämmung vor Beschädigungen zu schützen. - Kann ich die Kellerabdichtung selbst durchführen?
Ich rate davon ab, die Kellerabdichtung selbst durchzuführen, da dies spezielle Kenntnisse und Erfahrung erfordert. Fehler bei der Ausführung können zu schwerwiegenden Schäden führen. Ziehen Sie einen Fachbetrieb hinzu. - Was kostet eine Kellerabdichtung?
Die Kosten für eine Kellerabdichtung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Kellers, der Art der Abdichtung und den Bodenverhältnissen. Holen Sie Angebote von mehreren Fachbetrieben ein. - Wie lange hält eine Kellerabdichtung?
Eine fachgerecht ausgeführte Kellerabdichtung kann mehrere Jahrzehnte halten. Die Lebensdauer hängt von den verwendeten Materialien und den Umgebungsbedingungen ab.
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Kellerabdichtung: Lastfallanalyse vor Abdichtungsmaßnahmen!
Keiner hat Recht!
vorerst heißt's erstmal "FESTSTELLEN" welcher Lastfall Wasser ansteht und erst DANN kann man sich über Abdichtungsmaßnahmen unterhalten.
grundsätzlich würde ich immer Ziegelmauerwerk evtl. abspachteln (je nach Material) /Grundieren/ABDICHTEN! (gemäß Lastfall) ... evtl. Dämmen (gemäß dem Energiepass) und zusätzlich das ganze mit einer Delta Geo-Drain versehen und weil das ganze NUR mit einer Dränung funktioniert gehört die natürlich prompt dazu ... NUR ist dieses grundsätzliche NUR so gut wie man grundsätzlich weiß welcher Lastfall Wasser an die Abdichtung gefordert werden?!?- das wär meine Meinung und es ist die Meinung eines ... der's eigentlich wissen müsste*
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Frage: Hochlochziegel VOR Perimeterdämmung sinnvoll?
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Kellerabdichtung: Hochlochziegel ungeschützt im Erdreich – Sinn?
Jetzt blick ich auch nimmer durch
... ich dachte das mit Hochlochziegeln der Keller gemauert wurde und es nun um die Abdichtung dieses Keller geht?!?
Sinn macht es jedenfalls keine irgendwelche Ziegelsteine ungeschützt im Erdreich zu verbauen ... der Erdfeuchte etc. würden die auf Dauer sicher NICHT standhalten!?! -
Kellerabdichtung: Schichtaufbau mit HLZ, Styrodur & Deitermann
HLZ
Zur Klarheit: Eine Dränage ist natürlich vorgesehen. Der Keller steht zu 1/3 im Lehmboden (Hanglage), der Rest liegt frei. Und die Lösung mit den HLZ ist in unserer Gegend nicht so ungewöhnlich. Also nochmal: die Ziegel-Kellerwand wurde mit Deitermann abgedichtet, davor sollen 3-4 cm Styrodur (zur Dämmung und zum Schutz der Abdichtung) und davor 11,5 er-Hochlochziegel (so wie sie auch für nichttragende Innenwände verwendet werden). Das Wasser soll in den HLZ sehr gut abfließen können - jedenfalls besser als beim Aufbau mit Styropor (mit Rillen); und dauerhafter soll es angeblich auch sein. Was ist denn nun von dieser Lösung zu halten?
PS: Was ist Delta Geo-Drain? -
HLZ vs. Styropor: Hochlochziegel beständiger gegen Erdfeuchte?
HLZ und Erdfeuchte
Fast hätte ich es vergessen: Wieso sollen die gebrannten Hochlochziegel nicht der Erdfeuchte standhalten? Die müssten doch länger OK bleiben als Styropor - oder?
Zur Verdeutlichung: die HLZ werden natürlich nicht vermauert, sondern nur beim Verfüllen vor das Styrodur gestellt. -
Haltbarkeit: Können gebrannte Tonziegel im Boden verrotten?
Haaaallo!?
Hat denn niemand mehr eine Meinung hierzu?
Können gebrannte Tonziegel nach Jahrzehnten im Boden kaputt gehen / verrotten? Ich denke, nein!? -
Kritik: Hochlochziegel als Schutzmauerwerk – bauphysikalischer Unfug!
Heute bauphysikalischer und wirtschaftlicher Unfug
Diese Art von Schutzmauerwerk hat man in Ermangelung geeigneter Materialien früher (und bis zum Schluss auch in der DDR) praktiziert. Aus heutiger Sicht ist von Ihrer Lösung nichts zu halten. Machen Sie es so, wie es Ihnen Ihr Bauunternehmer empfiehlt.
Begründungen:
1. Ungeschützter, gebrannter Baustoff (Ziegel) im Boden verwandelt sich irgendwann wieder zu Boden. Und dies geschieht besonders intensiv im oberflächennahen Bereich.
2. Die Dämmschicht entspricht mit "3-4 cm" weder der vorletzten WSchVO noch der akt. EnEVAbk..
3. Das Geld, was Sie für die Ziegel verschwenden, sollten Sie z.B. in den Erwerb schönerer Fliesen o.ä. investieren.
Viel Spaß beim Bauen -
Haltbarkeit HLZ: Verfallen gebrannte Ziegel im Erdreich?
HLZ verfallen?
Bisher sagte man mir immer, dass gebrannte Ziegel absolut stabil bleiben (im Gegensatzzu Styropor). Können HLZ wirklich mit der Zeit verfallen? Bitte keine Vermutungen - Fakten wären super!
Übrigens: Der Keller besteht aus Poroton-Blockziegeln T16 (k-Wert = 0,39). Dort wäre m.E. theoretisch gar keine Dämmung notwendig, um die aktuellen Vorschriften zu erfüllen!? 2 cm Styrodur sollten also auf jeden Fall ausreichen - oder? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Bitumenabdichtung & Hochlochziegel: Optimale Schichtfolge für Kellerabdichtung
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Schichtfolge bei der Kellerabdichtung mit Bitumenabdichtung und Hochlochziegeln. Es wird die Frage diskutiert, ob Hochlochziegel vor oder nach der Perimeterdämmung angebracht werden sollen. Einigkeit besteht darin, dass vor der Ausführung eine Lastfallanalyse erfolgen sollte. Die Meinungen über die langfristige Beständigkeit von Hochlochziegeln im Erdreich gehen auseinander.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Kritik: Hochlochziegel als Schutzmauerwerk – bauphysikalischer Unfug! ist die Verwendung von ungeschützten Ziegeln im Erdreich aus heutiger Sicht nicht empfehlenswert, da diese sich langfristig wieder in Boden verwandeln.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Kellerabdichtung: Schichtaufbau mit HLZ, Styrodur & Deitermann wird klargestellt, dass eine Dränage vorgesehen ist und die Verwendung von Hochlochziegeln in der Region nicht ungewöhnlich ist. Die Ziegel-Kellerwand wurde mit Deitermann abgedichtet, davor sollen Styrodurplatten und dann die Hochlochziegel angebracht werden.
📊 Fakten/Zahlen: Der Keller besteht aus Poroton-Blockziegeln T16 mit einem k-Wert von 0,39. Laut dem Beitrag Haltbarkeit HLZ: Verfallen gebrannte Ziegel im Erdreich? wäre theoretisch keine zusätzliche Dämmung notwendig, um die aktuellen Vorschriften zu erfüllen.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Ausführung der Kellerabdichtung sollte eine detaillierte Lastfallanalyse durchgeführt werden, wie im Beitrag Kellerabdichtung: Lastfallanalyse vor Abdichtungsmaßnahmen! empfohlen. Es sollte geprüft werden, ob die gewählte Schichtfolge den aktuellen bauphysikalischen Anforderungen entspricht und wirtschaftlich sinnvoll ist. Alternativ sollte die Empfehlung des Bauunternehmers berücksichtigt werden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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Suche nach: Bitumenabdichtung, Hochlochziegel, Kellerabdichtung, Perimeterdämmung, Styrodur, Schichtfolge, Noppenbahn
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