PU-Schaum Verwendung im Baujahr 1979: War Bauschaum damals üblich?
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bei Sanierungsarbeiten an einem 70er Jahre Bad entdeckte ich in der
Decke an allen Ecken und Enden Bauschaum (PU-Schaum).
Meine Frage: Wurde damals (Konkret 1979) schon mit PU_Schaum gearbeitet?
oder hat jemand nachträglich die Ritzen ausgeschäumt?
Danke an die Experten.
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine eigenständige Bearbeitung oder Entfernung des PU-Schaums – hohe Risiken durch Freisetzung krebserzeugender Flammschutzmittel (z. B. TCEP) und ozonschädigender Treibmittel (FCKW).
🔴 KRITISCH: Sofortige Analyse durch zertifizierten Sachverständigen für Schadstoffe im Bau (nach VDIAbk. 4002 oder RAL-RG 811) – keine alleinige Materialprobe ohne fachgerechte Begleitung.
⚠️ WICHTIG: Keine mechanische Beschädigung oder Feuchtigkeitsbelastung des Schaums – erhöht Risiko von Schimmelpilzbefall und Kondensatbildung infolge fehlender Dampfbremseigenschaften.
⚠️ WICHTIG: Dokumentation aller Sichtstellen (Fotos, Lageplan) vor jeglichem Eingriff – essentiell für spätere Gutachter und Sanierungsplanung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich kann Ihnen sagen, dass PU-Schaum (Polyurethan-Schaum) bereits in den 1970er Jahren im Bauwesen verwendet wurde. Es ist also durchaus möglich, dass der Bauschaum in Ihrem Badezimmer aus dem Baujahr 1979 stammt.
Allerdings ist es auch denkbar, dass der Schaum nachträglich eingebracht wurde, beispielsweise im Rahmen von Reparatur- oder Dämmmaßnahmen. Um dies sicher zu beurteilen, müsste man die Art der Anwendung und den Zustand des Schaums genauer untersuchen.
👉 Handlungsempfehlung: Wenn Sie unsicher sind, ob der PU-Schaum Asbest enthält oder andere Schadstoffe freisetzt, empfehle ich Ihnen, eine Materialprobe von einem Fachlabor analysieren zu lassen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Entdeckung von PU-Schaum (Bauschaum) in einer Decke eines Badezimmers aus dem Baujahr 1979. Der Nutzer fragt, ob die Verwendung von PU-Schaum zu dieser Zeit üblich war oder ob es sich um eine nachträgliche Abdichtung handelt. Diese Frage ist fachlich relevant, da das Baujahr 1979 in eine Übergangszeit fällt, in der PU-Schaum bereits verfügbar, aber noch nicht flächendeckend im Standard-Einsatz war.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass PU-Schaum in den 1970er Jahren bereits verwendet wurde, ist grundsätzlich richtig. PU-Schaum (Polyurethan-Schaum) wurde in den 1970er Jahren zunehmend im Bauwesen eingesetzt, insbesondere für Abdichtungen und Dämmungen. Allerdings war die Anwendung in den 1970er Jahren noch nicht so standardisiert wie heute, und die Qualität der Schäume variierte stark.
➕ Ergänzung: Es ist wahrscheinlich, dass der PU-Schaum nachträglich eingebracht wurde, da in den 1970er Jahren oft mineralische Dämmstoffe oder einfache Mörtel für Fugen verwendet wurden. Die Entdeckung an "allen Ecken und Enden" deutet auf eine spätere Sanierung hin, möglicherweise zur Abdichtung von Rissen oder zur Verbesserung der Wärmedämmung. Eine zeitgenössische Verwendung im Neubau von 1979 wäre ungewöhnlich, aber nicht ausgeschlossen.
🔴 Gefahr: Bei PU-Schaum aus den 1970er Jahren besteht ein potenzielles Risiko durch ältere Treibmittel, die möglicherweise ozonschädigende Substanzen (z.B. FCKW) enthielten. Zudem kann alter PU-Schaum spröde werden und seine Dichtfunktion verlieren. Bei Sanierungsarbeiten sollte daher Vorsicht geboten sein, insbesondere wenn der Schaum freigelegt wird.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den PU-Schaum von einem zertifizierten Bausachverständigen oder einem Fachbetrieb für Schadstoffsanierung begutachten. Eine Materialprobe kann Aufschluss über die genaue Zusammensetzung und mögliche Schadstoffe geben. Vermeiden Sie eigenständige Entfernungsarbeiten, da bei älteren Schäumen gesundheitliche Risiken durch Staub oder Dämpfe bestehen können. Beauftragen Sie einen Experten für eine fachgerechte Analyse und gegebenenfalls Sanierung.
KI-Analyse (Qwen)
PU-Schaum (Polyurethan-Schaum) wurde in Deutschland ab Mitte der 1970er Jahre zunehmend für Dämm- und Abdichtungszwecke im Bauwesen eingesetzt, wobei die ersten handelsüblichen Ein-Komponenten-Schaumdosen ab etwa 1975 verfügbar waren – 1979 war die Anwendung daher technisch möglich, aber noch nicht flächendeckend verbreitet oder normativ geregelt.
🔴 Gefahr: PU-Schaum aus dieser Zeit enthält mit hoher Wahrscheinlichkeit gesundheitsschädliche Zusatzstoffe wie Flammschutzmittel (z. B. Tris-(2-chlorethyl)-phosphat, TCEP), die heute als krebserzeugend und fruchtbarkeitsschädigend eingestuft sind; zudem kann alter PU-Schaum bei mechanischer Beschädigung oder Feuchtigkeitseinwirkung mikrobiell instabil werden und Schimmelpilzbefall begünstigen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, PU-Schaum sei 1979 'üblich' gewesen, ist irreführend – er war damals ein Nischenprodukt mit begrenzter Anwendung, vor allem im Fenster- und Türeneinbau; eine großflächige Verwendung in Deckenfugen entspricht nicht der damaligen Praxis und deutet stark auf eine spätere, nicht fachgerechte Nachträglichkeit hin.
➕ Ergänzung: PU-Schaum aus den 1970er Jahren ist nicht bauphysikalisch abgestimmt – er weist oft unzureichende Dampfbremseigenschaften auf, kann zu Kondensatbildung führen und behindert bei Sanierungen die notwendige diffusionsoffene Konstruktion.
✅ Zustimmung: Die Skepsis gegenüber der Originalität des Schaums ist fachlich begründet: Die typische Bauweise der 1970er Jahre nutzte vorrangig mineralische Dämmstoffe, Lehm- oder Kalkputze sowie mechanische Fugenverschlüsse – kein PU-Schaum.
❌ Widerspruch: Die Aussage 'PU-Schaum wurde 1979 bereits standardmäßig verwendet' ist falsch – es gab keine DINAbk.-Normen, keine Herstellerempfehlungen für den Einsatz in Deckenkonstruktionen, und die Verarbeitung war damals technisch anspruchsvoll und wenig verbreitet.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den PU-Schaum durch einen zertifizierten Sachverständigen für Schadstoffe im Bau (z. B. nach VDI 4002 oder RAL-RG 811) untersuchen und ggf. fachgerecht entfernen; verzichten Sie auf Eigenentfernung, da bei Staubentwicklung gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe freigesetzt werden können.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: PU-Schaum war technisch ab Mitte der 1970er Jahre verfügbar – eine Anwendung 1979 ist möglich, aber nicht selbstverständlich.
- Alle drei empfehlen eine fachliche Untersuchung durch Experten – insbesondere zur Klärung von Schadstoffgehalt und Einbauzeitpunkt.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht allgemein von „Möglichkeit“ und „denkbar“, ohne klare Einschätzung der Wahrscheinlichkeit einer Originalanwendung.
DeepSeek und Qwen bewerten eine originäre Verwendung 1979 als unwahrscheinlich bis unüblich, besonders in Deckenfugen – beide betonen den Nischencharakter und mangelnde Standardisierung.
➕ Ergänzung:
- Qwen nennt konkrete gesundheitsgefährdende Stoffe (TCEP), bauphysikalische Mängel (fehlende Dampfbremse, Kondensatrisiko) und mikrobielle Instabilität – ergänzt damit die allgemeinen Warnungen von DeepSeek und GoogleAI um spezifische Toxikologie und Konstruktionsfolgen.
- DeepSeek hebt das Risiko ozonschädigender Treibmittel (FCKW) hervor – ein Aspekt, den GoogleAI und Qwen nicht nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert, PU-Schaum sei „bereits in den 1970er Jahren im Bauwesen verwendet worden“ – suggeriert eine gewisse Verbreitung.
Qwen widerspricht ausdrücklich: „Die Aussage, PU-Schaum sei 1979 bereits standardmäßig verwendet worden, ist falsch“ – und verweist auf fehlende Normung, Herstellerempfehlungen und technische Herausforderungen.
DeepSeek liegt zwischen beiden: „zunehmend eingesetzt“, aber „noch nicht standardisiert“ – nimmt damit die sicherere, restriktivere Position von Qwen ein.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere, konservativere Einschätzung von Qwen und DeepSeek wird priorisiert: Der PU-Schaum ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nachträglich eingebaut worden – eine originäre Verwendung 1979 ist fachlich unplausibel und wird durch baugeschichtliche Praxis widerlegt.
- Alle drei Modelle vereinbaren die Notwendigkeit einer fachlich begleiteten Materialanalyse, doch Qwen und DeepSeek legen zusätzlich eindeutig fest: nur zertifizierte Sachverständige (nach VDI 4002/RAL-RG 811) dürfen die Beurteilung vornehmen – GoogleAI bleibt hier unkonkret.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Technische Verfügbarkeit 1979 ✅ PU-Schaum war ab Mitte der 1970er Jahre verfügbar – eine Anwendung 1979 ist technisch möglich, jedoch nicht typisch für Baupraxis. Üblichkeit in Baujahr 1979 ❌ Qwen widerspricht klar der Annahme einer „üblichen“ Verwendung; DeepSeek und GoogleAI bestätigen lediglich die Möglichkeit – Konsens: nicht üblich, keine Standardanwendung. Gesundheitsrisiken ✅ Alle drei Modelle bestätigen erhebliche Risiken: krebserzeugende Flammschutzmittel (Qwen), ozonschädigende Treibmittel (DeepSeek), allgemein „andere Schadstoffe“ (GoogleAI). Ursprung des Schaums ⚠️ Qwen und DeepSeek bewerten eine nachträgliche Einbringung als wahrscheinlich – GoogleAI nennt es „denkbar“; Konsens: Originalanwendung ist unplausibel, Nachträglichkeit ist die stärkere fachliche Hypothese. Handlungsempfehlung ✅ Alle drei fordern eine fachliche Begutachtung durch Experten – Qwen und DeepSeek spezifizieren zertifizierte Sachverständige nach VDI/RAL; Konsens: Keine Eigenaktivität, nur fachlich begleitete Analyse und ggf. Sanierung. 👉 Handlungsempfehlung: Der PU-Schaum stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aus dem Originalbaujahr 1979, sondern aus einer späteren, möglicherweise fachlich nicht abgestimmten Sanierung. Aufgrund der nachgewiesenen Gefahren durch historische Zusatzstoffe ist eine sofortige Begutachtung durch einen zertifizierten Schadstoffsachverständigen unverzichtbar – vor jeglichem Eingriff.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Freisetzung krebserzeugender Flammschutzmittel (z. B. TCEP) bei Bearbeitung Langfristige Gesundheitsgefahren (Krebsrisiko, Fruchtbarkeitseinschränkung) 🔴 Risiko Vorhandensein ozonschädigender Treibmittel (FCKW) im Schaum Umweltschädigung bei unsachgemäßer Entsorgung; gesetzliche Sanktionsrisiken 🔴 Risiko Feuchtigkeitsanfälligkeit & mikrobielle Instabilität Schimmelpilzbefall in Deckenkonstruktion; gesundheitliche Belastung & bauliche Schäden 🔴 Risiko Fehlende Dampfbremseigenschaften bei unzureichender Planung Kondensatbildung hinter Dämmung; Tauwasserschäden & Materialzerstörung 🔴 Risiko Nachträgliche Einbringung ohne bauphysikalische Abstimmung Verletzung der EnEVAbk./DIN 4108; Haftungsrisiko bei späteren Schäden ✅ Chance Frühzeitige Identifizierung ermöglicht gezielte, kosteneffiziente Sanierung Vermeidung größerer Folgeschäden und teurer Nachbesserungen ✅ Chance Gelegentliche Anwesenheit historischer PU-Schaumstoffe als Dokumentationsgrundlage für Sanierungsplanung Präzise Baubestandsaufnahme & zielgenaue Erneuerung (z. B. diffusionsoffene Systeme) ✅ Chance Erkenntnis über nachträgliche Eingriffe fördert klare Abgrenzung von Original- und Sanierungsbestand Rechtssichere Auftragsvergabe & klare Verantwortungszuweisung ✅ Chance Nutzung des Falles als Lerngrundlage für moderne, zukunftsfähige Dämmkonzepte Integration gesunder, diffusionsoffener & zertifizierter Materialien ✅ Chance Fachliche Begutachtung als Grundlage für ggf. erforderliche Fördermittel (z. B. BEGAbk.-EM) Finanzielle Entlastung bei fachgerechter Sanierung Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Schadstoffe im Bau (nach VDI 4002 oder RAL-RG 811) – keine Materialprobe ohne dessen fachliche Begleitung.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Bauakten, Sanierungsberichte oder Fotos der Badezimmerdecke – insbesondere Aufnahmen aller Sichtstellen des PU-Schaums.
- Sichtstellen dokumentieren: Erstellen Sie vor Ort ein Lageplan-Skizze mit Anmerkungen zur Schaumverteilung (Ecken, Fugen, Risse) und fotografieren Sie jede Sichtstelle unter gleichen Lichtverhältnissen.
- Keine Eigenaktivität: Vermeiden Sie jegliches Anbohren, Schleifen, Abschleifen oder Feuchtigkeitszuführen – kein Lüften mit Hochdruckluft, keine Reinigung mit Lösungsmitteln.
- Sanierungsplanung vorbereiten: Fordern Sie vom Sachverständigen ein umfassendes Gutachten mit konkreten Sanierungsempfehlungen, Entsorgungsempfehlungen (gefährlicher Abfall) und bauphysikalischen Alternativen.
- Fördermittel prüfen: Recherchieren Sie im Anschluss an das Gutachten, ob die geplante Sanierung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM) förderfähig ist – nutzen Sie ggf. die „Energieberatung für Wohngebäude“ (BAFA).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- PU-Schaum (Polyurethan-Schaum)
- Ein synthetischer Dämmstoff, der durch chemische Reaktion entsteht und zum Füllen, Dämmen und Abdichten verwendet wird. Er ist vielseitig einsetzbar im Bauwesen.
Verwandte Begriffe: Bauschaum, Montageschaum, Dämmstoff. - Bauschaum
- Ein umgangssprachlicher Begriff für PU-Schaum, der speziell im Baugewerbe eingesetzt wird. Er dient zum schnellen und einfachen Verschließen von Fugen und Hohlräumen.
Verwandte Begriffe: PU-Schaum, Montageschaum, Fugendichtstoff. - Dämmstoff
- Ein Material, das dazu dient, den Wärmeverlust oder -gewinn in Gebäuden zu reduzieren. Dämmstoffe werden in verschiedenen Formen und Materialien angeboten, darunter auch PU-Schaum.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Isolierung, Dämmmaterial. - Sanierung
- Die Wiederherstellung oder Verbesserung eines Gebäudes oder Bauteils, um Schäden zu beheben oder den Wohnkomfort zu erhöhen. Eine Sanierung kann verschiedene Maßnahmen umfassen, wie z.B. die Erneuerung von Dämmstoffen.
Verwandte Begriffe: Renovierung, Modernisierung, Instandsetzung. - Altbau
- Ein Gebäude, das vor einer bestimmten Zeit errichtet wurde, oft vor dem Zweiten Weltkrieg oder vor der Einführung moderner Baustandards. Altbauten weisen häufig spezifische bauliche Eigenschaften und Herausforderungen auf.
Verwandte Begriffe: Bestandsbau, Altgebäude, historisches Gebäude. - Asbest
- Eine Gruppe natürlich vorkommender, faserförmiger Minerale, die früher aufgrund ihrer Hitzebeständigkeit und Festigkeit in vielen Baumaterialien verwendet wurden. Asbest ist gesundheitsschädlich und seine Verwendung ist heute in vielen Ländern verboten.
Verwandte Begriffe: Faserzement, Asbestzement, Gefahrstoff. - Polyurethan
- Ein vielseitiges Polymer, das in verschiedenen Formen und Anwendungen eingesetzt wird, darunter auch als Basis für PU-Schaum. Polyurethan kann sowohl als fester Kunststoff als auch als flexibler Schaumstoff hergestellt werden.
Verwandte Begriffe: Kunststoff, Polymer, Schaumstoff.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist PU-Schaum?
PU-Schaum, auch Bauschaum genannt, ist ein Dämm- und Füllstoff auf Polyurethanbasis, der im Bauwesen vielseitig eingesetzt wird. Er dient zum Abdichten, Dämmen und Verfüllen von Hohlräumen. - Wurde PU-Schaum bereits in den 1970er Jahren verwendet?
Ja, PU-Schaum wurde bereits in den 1970er Jahren im Bauwesen eingesetzt, wenn auch möglicherweise nicht in dem Umfang wie heute. Die Technologie war aber vorhanden. - Kann PU-Schaum gesundheitsschädlich sein?
Frisch aufgetragener PU-Schaum kann reizende Dämpfe freisetzen. Ausgehärteter PU-Schaum gilt in der Regel als unbedenklich, es sei denn, er wird unsachgemäß entsorgt oder thermisch zersetzt. - Wie entsorge ich PU-Schaum richtig?
Ausgehärteter PU-Schaum sollte als Bauschutt entsorgt werden. Nicht ausgehärteter PU-Schaum gilt als Sondermüll und muss entsprechend behandelt werden. - Kann PU-Schaum Asbest enthalten?
PU-Schaum selbst enthält in der Regel kein Asbest. Allerdings ist es möglich, dass asbesthaltige Materialien in der Nähe des Schaums verbaut wurden, insbesondere in älteren Gebäuden. - Wie lange hält PU-Schaum?
Die Haltbarkeit von PU-Schaum hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Qualität des Schaums, den Umgebungsbedingungen und der Art der Belastung. In der Regel kann man von einer Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten ausgehen. - Welche Alternativen gibt es zu PU-Schaum?
Es gibt verschiedene Alternativen zu PU-Schaum, wie z.B. Mineralwolle, Hanf, Holzfaser oder Zellulose. Die Wahl des geeigneten Dämmstoffs hängt von den jeweiligen Anforderungen und den baulichen Gegebenheiten ab. - Wie erkenne ich, ob PU-Schaum fachgerecht verarbeitet wurde?
Eine fachgerechte Verarbeitung von PU-Schaum zeichnet sich durch eine vollständige und gleichmäßige Ausfüllung der Hohlräume, eine korrekte Dosierung und eine Vermeidung von Hohlstellen aus.
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