Innenwanddämmung für Hohlblockziegel: Welche Dämmstoffe (Mineralwolle, Holzfaser) sind geeignet?

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Innenwanddämmung für Hohlblockziegel: Welche Dämmstoffe (Mineralwolle, Holzfaser) sind geeignet?

Hallo Forum,
unsere Hauswand (Haus Baujahr. 1987) besteht aus 30 cm starken Hohlblockziegeln, 5 cm dicke Mineralwolle von außen und darüber dann außerhalb eine 2 cm starke Holzverschalung.
Meine Frage ist nun, muss ich zusätzlich nun noch von innen einen Wärmedämmung (Mineralwolle, Styropor, Holzfaserplatte o.ä.) aufbringen, um eine für heutige Verhältnisse ordentliche Wand-Isolierung zu erzielen?
  • Name:
  • B. Hipp
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Innendämmung ist eine bauphysikalische Feuchtesimulation (z. B. WUFI) und Tauwasserberechnung nach Glaser durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Styropor (EPS), XPS und andere dampfdichte Dämmstoffe sind bei dieser Konstruktion ausdrücklich ungeeignet und bergen ein sehr hohes Risiko für interstitielle Kondensation und Schimmel.

    ⚠️ WICHTIG: Nur kapillaraktive, diffusionsoffene Dämmstoffe wie Calciumsilikatplatten oder hochdichte Holzfaserplatten dürfen verwendet werden – stets kombiniert mit einem diffusionsoffenen Innenputz und ggf. einer variablen Dampfbremse (sd-Wert regulierbar).

    ⚠️ WICHTIG: Die gesamte Anschlussplanung (Fenster, Decken, Ecken, Geschosstrennwände) muss fachlich detailliert geplant sein – typische Schwachstellen für Wärmebrücken und Feuchteeinträge.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation wie folgt: Bei einer bestehenden Außenwandkonstruktion mit Hohlblockziegeln, Mineralwolle und Holzverschalung ist die zusätzliche Innendämmung kritisch zu prüfen. Eine Innendämmung kann das Risiko von Feuchtigkeitsproblemen erhöhen, da der Taupunkt innerhalb der Wand verschoben werden kann.

    Geeignete Dämmstoffe für die Innendämmung sind:

    • Mineralwolle: Guter Dämmwert, aber feuchtigkeitsempfindlich.
    • Holzfaserplatte: Feuchtigkeitsregulierend, ökologisch, aber geringerer Dämmwert.
    • Calciumsilikatplatten: Diffusionsoffen, gut bei Feuchtigkeitsproblemen, aber teurer.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Innendämmung kann zu Schimmelbildung führen, insbesondere wenn die Dampfdiffusion nicht berücksichtigt wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine detaillierte bauphysikalische Berechnung durchführen, um die Taupunktlage zu bestimmen und die geeigneten Materialien auszuwählen. Ziehen Sie einen Energieberater oder Architekten hinzu.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Außenwandkonstruktion aus 30 cm Hohlblockziegeln mit einer 5 cm dicken Mineralwolledämmung und einer hinterlüfteten Holzverschalung. Dies ist ein typischer Aufbau der 1980er Jahre, der heute nicht mehr den aktuellen Energiestandards entspricht. Eine zusätzliche Innendämmung ist grundsätzlich möglich, birgt jedoch erhebliche bauphysikalische Risiken, die vor einer Entscheidung zwingend zu prüfen sind.

    🔴 Gefahr: Das größte Risiko bei einer Innendämmung ist die Verschiebung des Taupunkts nach innen. Feuchte aus dem Raum kann in der Dämmebene oder an der kalten Hohlblockwand kondensieren, was zu Schimmelbildung und Bauschäden führen kann. Dies gilt besonders bei diffusionsdichten Materialien wie Styropor (EPS).

    ➕ Ergänzung: Vor einer Innendämmung muss zwingend der vorhandene Außenwandaufbau auf seine Dampfdiffusionsfähigkeit geprüft werden. Die 5 cm Mineralwolle und die Holzverschalung mit Hinterlüftung sind grundsätzlich diffusionsoffen, was günstig ist. Dennoch ist eine detaillierte bauphysikalische Berechnung (Glaser-Verfahren) durch einen Fachplaner erforderlich, um das Tauwasserrisiko auszuschließen.

    ✅ Zustimmung: Die Überlegung, die Dämmung zu verbessern, ist aus energetischer Sicht sinnvoll. Eine Innendämmung kann den Wärmeschutz erhöhen, sollte aber nur als letzte Option gewählt werden, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist (z.B. Denkmalschutz).

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Energieberater oder Bauphysiker mit einer Vor-Ort-Begutachtung und einer Tauwasserberechnung. Lassen Sie prüfen, ob eine Erhöhung der Außendämmung (z.B. Aufdopplung der Mineralwolle) möglich ist, da dies die sicherere und effizientere Lösung darstellt. Falls eine Innendämmung unvermeidbar ist, verwenden Sie ausschließlich kapillaraktive Dämmstoffe wie Holzfaser- oder Calciumsilikatplatten mit einem diffusionsoffenen Putzsystem und planen Sie eine Dampfbremse mit variablem sd-Wert ein. Verzichten Sie auf Styropor (EPS) oder andere dampfdichte Materialien.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die beschriebene Konstruktion besteht aus einer 30 cm starken Hohlblockziegelwand mit einer 5 cm dicken Mineralwolledämmung auf der Außenseite und einer 2 cm Holzverschalung – dies entspricht einer Außendämmung, keine Innendämmung. Eine zusätzliche Innendämmung ist grundsätzlich möglich, birgt aber erhebliche bauphysikalische Risiken, insbesondere bei massiven Hohlblockwänden aus den 1980er-Jahren.

    🔴 Gefahr: Die Kombination aus Außendämmung und nachträglicher Innendämmung verschiebt die Taupunktzone in den Bereich der tragenden Wand, was zu Kondensatbildung, Feuchteschäden und Schimmelbildung führen kann – besonders bei unzureichender Luftdichtheit oder fehlender Dampfbremse.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine zusätzliche Innendämmung die Gesamt-Isolierung 'ordentlich' verbessert, ist irreführend: Sie verschlechtert vielmehr die hygrische Sicherheit der Konstruktion und kann die energetische Bilanz langfristig durch Schäden zunichtemachen.

    ➕ Ergänzung: Hohlblockziegelwände aus dem Baujahr 1987 weisen oft geringe Rohdichten und unzureichende Luftdichtheit auf; eine Innendämmung erfordert daher zwingend eine fachgerechte Planung mit Feuchteschutzsimulation (z. B. WUFI), statisch-thermischer Berechnung und detaillierter Anschlussplanung an Fenster, Decken und Ecken.

    ❌ Widerspruch: Mineralwolle oder Styropor als Innendämmung sind bei dieser Konstellation nicht geeignet – sie erhöhen das Risiko der interstitiellen Kondensation. Holzfaserplatten sind zwar dampfdiffusionsfähig, reichen aber allein nicht aus, um die bauphysikalische Problematik zu lösen.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Innendämmung kann zu dauerhaften Feuchteschäden, Bausubstanzverlust und gesundheitlichen Risiken durch Schimmelpilze führen – insbesondere bei unzureichender Lüftung oder fehlender Raumlufttechnik.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DINAbk. 18599) und einen bauphysikalisch qualifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden, um eine detaillierte Wärme- und Feuchtesimulation durchzuführen – bevor auch nur ein Dämmstoff angebracht wird.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine Innendämmung bei dieser Konstruktion (30 cm Hohlblockziegel + 5 cm Außendämmung + Holzverschalung) grundsätzlich möglich, aber bauphysikalisch kritisch ist.
    • Alle betonen das hohe Risiko der Taupunktverschiebung und die Folgen: Kondensatbildung, Feuchteschäden, Schimmel.
    • Alle verweisen auf die Zwingnotwendigkeit einer fachlichen Vorab-Prüfung – mindestens Glaser-Berechnung, bei Qwen explizit auch WUFI.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI listet Mineralwolle als „geeignet“ auf, betont aber ihre Feuchtigkeitsempfindlichkeit. DeepSeek und Qwen lehnen Mineralwolle für die Innenseite ausdrücklich ab, da sie nicht kapillaraktiv ist und bei dieser Konstruktion das Tauwasserrisiko erhöht.
    • Qwen korrigiert die Ausgangsannahme: Die beschriebene Konstruktion ist bereits eine Außendämmung, keine Innendämmung – GoogleAI und DeepSeek gehen stillschweigend von einer „zusätzlichen Innendämmung“ aus, ohne diese Differenzierung klar hervorzuheben.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Empfehlung zur Außendämmung als sicherere Alternative (Aufdopplung), falls denkmalrechtlich oder baulich möglich.
    • Qwen ergänzt die kritische Einschätzung zu Luftdichtheit und Rohdichte der 1987er Hohlblockziegel sowie die Notwendigkeit einer statisch-thermischen Gesamtberechnung.

    ❌ Widerspruch:

    • Mineralwolle als Innendämmstoff: GoogleAI nennt sie als Option, DeepSeek und Qwen widersprechen klar und einhellig – Qwen spricht von „nicht geeignet“ und „erhöht das Risiko“, DeepSeek rät explizit vom Einsatz ab. Vorsichtsprinzip → Widerspruch zugunsten der sichereren Einschätzung (❌ abgelehnt).
    • Schutzwirkung von Holzfaser: GoogleAI nennt Holzfaser „feuchtigkeitsregulierend“, DeepSeek akzeptiert sie unter Einschränkungen (mit Dampfbremse), Qwen relativiert: „reicht allein nicht aus“. Hier wird die vorsichtige Position von Qwen priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Bei allen Abweichungen und Widersprüchen wird die konservativere, sicherheitsorientierte Einschätzung (vor allem aus DeepSeek und Qwen) als verbindlich angesehen: Keine dampfdichten Materialien, keine Mineralwolle innen, keine Entscheidung ohne WUFI/Glaser, Außendämmung stets prüfen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Bauphysikalische Risikoprüfung vor InnendämmungAlle Modelle stimmen darin überein, dass eine fachlich fundierte Vorab-Berechnung (Glaser/WUFI) zwingend erforderlich ist, keinerlei Ausnahme.
    Geeignete Dämmstoffe für Innenseite⚠️Calciumsilikatplatten werden von allen als sicher eingestuft. Holzfaser wird als bedingt geeignet angesehen – aber nur mit variabler Dampfbremse, diffusionsoffenem Putz und fachgerechter Anschlussplanung. Mineralwolle und Styropor sind ausdrücklich abgelehnt (DeepSeek & Qwen widersprechen GoogleAI).
    Außendämmung als AlternativeDeepSeek und Qwen betonen, dass eine Aufdopplung der bestehenden Außendämmung (statt Innendämmung) die sicherere und energetisch effizientere Lösung ist – GoogleAI erwähnt dies nicht.
    Gefahr der interstitiellen KondensationAlle drei Modelle identifizieren die Taupunktverschiebung in die tragende Wand als zentrales Risiko mit konkreten Folgen: Feuchteschäden, Schimmel, Bausubstanzverlust.
    Erforderliche FachkompetenzEinheitlich gefordert: zertifizierter Energieberater (DIN 18599), Bauphysiker oder Sachverständiger für Feuchteschäden – kein Selbstversuch oder reine Handwerker-Beratung.

    👉 Handlungsempfehlung: Eine Innendämmung bei dieser Konstruktion darf ausschließlich nach vorheriger WUFI-Simulation und fachlicher Gesamtplanung durch einen zertifizierten Bauphysiker erfolgen – unter striktem Verzicht auf Mineralwolle und Styropor; stattdessen ausschließlich Calciumsilikat oder hochdichte Holzfaser mit variabler Dampfbremse. Vorab ist eine Prüfung der Außendämmungsoption zwingend.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoInterstitielle Kondensation in der HohlblockwandLangfristiger Bausubstanzverlust, Schimmelbildung, Gesundheitsgefahren, Sanierungskosten ab 15.000 €
    🔴 RisikoUnzureichende Luftdichtheit der 1987er HohlblockwandUnterdruckbildung hinter Dämmung, verstärkter Feuchteeintrag, Versagen des Feuchteschutzes
    🔴 RisikoUngeprüfte Anschlussdetails (Fenster, Decken, Ecken)Wärmebrücken → lokale Kondensation → Schimmelpilzbefall an sichtbaren Stellen
    🔴 RisikoEinsatz dampfdichter Dämmstoffe (z. B. Styropor)Massives Tauwasserrisiko; Schäden innerhalb von 1–2 Heizperioden; Verlust der Haftung und Baustoffintegrität
    🔴 RisikoFehlende fachliche Planung durch BauphysikerHaftungs- und Gewährleistungsrisiko, Versicherungsausschluss bei Schäden, rechtliche Unsicherheit bei Mieterklagen
    ✅ ChanceVerwendung von CalciumsilikatplattenHöchste hygrische Sicherheit, kapillare Wasseraufnahme, kein Schimmelwachstum, hohe Brandschutzklasse
    ✅ ChanceFachgerechte Außendämmungs-AufdopplungKeine Taupunktverschiebung ins Mauerwerk, geringeres Risiko, höhere Energieeinsparung, kein Eingriff in Wohnraum
    ✅ ChanceIntegration einer variablen DampfbremseAdaptiver Feuchteschutz: sd-Wert passt sich der Raumluftfeuchte an – schützt bei Winter und Sommer optimal
    ✅ ChanceProfessionelle WUFI-FeuchtesimulationVorhersage realistischer Feuchteverläufe über 10+ Jahre; fundierte Entscheidungsgrundlage vor Baubeginn
    ✅ ChanceErhöhung der Luftwechselrate durch LüftungskonzeptKompensation geringer Luftdichtheit der Wand; Minimierung der Raumluftfeuchte als Schimmelpilzrisikofaktor

    Orientierungshilfen

    1. Feuchtesimulation verpflichtend beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauphysiker mit WUFI-Kompetenz – kein Glaser-Verfahren allein reicht aus, da es feuchtetriebliche Effekte nicht abbildet.
    2. Außendämmung prüfen lassen: Beauftragen Sie einen Energieberater mit einer Machbarkeitsstudie zur Aufdopplung der bestehenden 5 cm Mineralwolle – prüfen Sie bauliche, denkmalrechtliche und statische Voraussetzungen.
    3. Konstruktionszeichnung anfertigen lassen: Lassen Sie vom Planer eine detailgenaue Konstruktionszeichnung aller Anschlüsse (Fensterlaibung, Deckenanschluss, Eckausbildung) mit Materialaufbau und Dampfdiffusionswiderständen erstellen.
    4. Dämmstoffe nur nach Expertenfreigabe wählen: Bestellen Sie ausschließlich zertifizierte Calciumsilikatplatten (z. B. Wienerberger CalSil oder SanoTherm) oder hochdichte Holzfaserplatten (z. B. Gutex Thermoflex 180); Mineralwolle und Styropor strikt vermeiden.
    5. Variable Dampfbremse verbauen: Verwenden Sie ausschließlich eine diffusionsoffene Dampfbremse mit variablem sd-Wert (z. B. pro clima Intello Plus) – niemals eine festwertige Folie.
    6. Lüftungskonzept integrieren: Planen Sie bereits im Vorfeld eine kontrollierte Wohnungslüftung (z. B. decentraler Abluftventilator mit Wärmerückgewinnung) – nicht auf „manuelle Stoßlüftung“ verlassen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Hohlblockziegel
    Hohlblockziegel sind Mauersteine mit Hohlräumen, die zur Reduzierung des Gewichts und zur Verbesserung der Wärmedämmung dienen. Sie werden häufig im Wohnungsbau verwendet.
    Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Porenbeton, Kalksandstein
    Mineralwolle
    Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der aus Glas- oder Steinwolle hergestellt wird. Sie hat gute Dämmeigenschaften und ist relativ kostengünstig.
    Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmwolle
    Holzfaserplatte
    Holzfaserplatten sind Dämmstoffe aus Holzfasern, die durch Verpressen und Verkleben hergestellt werden. Sie sind ökologisch und feuchtigkeitsregulierend.
    Verwandte Begriffe: Zellulose, Hanf, Jute
    Calciumsilikatplatte
    Calciumsilikatplatten sind mineralische Bauplatten, die diffusionsoffen sind und Feuchtigkeit gut aufnehmen können. Sie werden oft zur Schimmelsanierung eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Klimaplatte, Innendämmplatte, Sanierplatte
    Dampfbremse
    Eine Dampfbremse ist eine Folie oder Beschichtung, die die Diffusion von Wasserdampf durch Bauteile reduziert. Sie wird auf der warmen Seite der Dämmung angebracht.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Diffusionssperre, Feuchtigkeitssperre
    Taupunkt
    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation beginnt. Die Lage des Taupunkts innerhalb einer Wandkonstruktion ist entscheidend für die Vermeidung von Feuchtigkeitsproblemen.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, Sättigungsdampfdruck
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu Kondensation und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Kältebrücke, Wärmeableitung, Isolationsfehler

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmstoffe sind für die Innendämmung von Hohlblockziegelwänden geeignet?
      Geeignete Dämmstoffe sind Mineralwolle, Holzfaserplatten und Calciumsilikatplatten. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Bedingungen des Gebäudes und den gewünschten Eigenschaften ab. Calciumsilikatplatten sind besonders gut geeignet, wenn Feuchtigkeit ein Problem darstellt, da sie diffusionsoffen sind.
    2. Was ist bei der Anbringung von Innendämmung zu beachten?
      Es ist wichtig, eine Dampfbremse oder Dampfsperre auf der Innenseite der Dämmung anzubringen, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt. Die Dampfbremse sollte sorgfältig abgedichtet werden, um Kondensation zu vermeiden. Eine fachgerechte Ausführung ist entscheidend, um Schimmelbildung zu verhindern.
    3. Kann ich jede Art von Mineralwolle für die Innendämmung verwenden?
      Es gibt verschiedene Arten von Mineralwolle, wie Glaswolle und Steinwolle. Beide sind für die Innendämmung geeignet, aber es ist wichtig, auf die spezifischen Eigenschaften wie Wärmeleitfähigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit zu achten. Achten Sie auf eine gute Qualität und eine fachgerechte Verarbeitung.
    4. Sind Holzfaserplatten eine gute Alternative zu Mineralwolle?
      Holzfaserplatten sind eine ökologische Alternative zu Mineralwolle und haben den Vorteil, dass sie feuchtigkeitsregulierend wirken. Sie können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, was das Raumklima verbessert. Allerdings haben sie in der Regel einen etwas geringeren Dämmwert als Mineralwolle.
    5. Was sind Calciumsilikatplatten und wann sind sie sinnvoll?
      Calciumsilikatplatten sind mineralische Platten, die diffusionsoffen sind und Feuchtigkeit gut aufnehmen können. Sie sind besonders geeignet für Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit oder bei bestehenden Feuchtigkeitsproblemen. Sie sind zwar teurer als andere Dämmstoffe, bieten aber eine gute Lösung zur Vermeidung von Schimmelbildung.
    6. Wie finde ich heraus, welcher Dämmstoff für meine Wand am besten geeignet ist?
      Eine bauphysikalische Berechnung kann helfen, den optimalen Dämmstoff zu bestimmen. Dabei werden Faktoren wie die bestehende Wandkonstruktion, die klimatischen Bedingungen und die Nutzung des Raumes berücksichtigt. Ein Energieberater oder Architekt kann diese Berechnung durchführen und Empfehlungen geben.
    7. Was ist der Unterschied zwischen einer Dampfbremse und einer Dampfsperre?
      Eine Dampfbremse reduziert die Diffusion von Wasserdampf, während eine Dampfsperre sie vollständig verhindert. Bei der Innendämmung ist es wichtig, die richtige Art von Sperre zu wählen, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. In den meisten Fällen ist eine Dampfbremse ausreichend, aber bei besonders feuchten Räumen kann eine Dampfsperre erforderlich sein.
    8. Muss ich die Innendämmung von einem Fachmann anbringen lassen?
      Es ist empfehlenswert, die Innendämmung von einem Fachmann anbringen zu lassen, da eine fachgerechte Ausführung entscheidend ist, um Feuchtigkeitsprobleme und Schimmelbildung zu vermeiden. Ein Fachmann kann die richtigen Materialien auswählen und die Dämmung korrekt anbringen.

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