Wasserundurchlässiger Beton mit Glycerin: Erfahrungen, Risiken & Alternativen für Altbau?

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Wasserundurchlässiger Beton mit Glycerin: Erfahrungen, Risiken & Alternativen für Altbau?

Wer hat bereits Erfahrung, bzw. ausprobiert, oder hat auch vor ca. 6 Monaten den Fernsehbericht gesehen, in dem beschrieben wurde, dass durch hinzufügen von Glycerin zum Beton, dieser wasserundurchlässig wird?
Grund der Frage :
Renoviere/ Saniere z.Z. 200 Jahre altes Bauernhaus auf Gran Canaria und kämpfe mit diversen Problemen, die auch bisweilen unorthodoxe Lösungen erforden. In diesem konkreten Fall haben die Mauern (80 cm stark) aus Natursteinen und Lehm, kein Fundament und an manchen Stellen drückt Wasser von Außen durch die Mauern.
  • Name:
  • Hans Laube, Gran Canaria
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Glycerinzugabe zu Beton ist wissenschaftlich nicht validiert, schwächt die Tragfähigkeit massiv und verstärkt statt verhindert Feuchteeintrag – unter allen Umständen unterlassen.

    🔴 KRITISCH: Innenseitige Abdichtung mit Zement, Beton oder abdichtenden Systemen an historischem Naturstein-Lehm-Mauerwerk führt zur Einkapselung von Feuchtigkeit, Salzausblühung, Frostschäden und dauerhaftem Substanzverlust.

    ⚠️ WICHTIG: Das Fehlen eines Fundaments bei 80 cm starken Mauern auf vulkanischem Boden erfordert dringend eine statische Bewertung – Setzungsrisiko und Rissbildung begünstigen Wasserintrusion.

    ⚠️ WICHTIG: Alle Sanierungsmaßnahmen müssen diffusionsoffen und kapillaraktiv sein – nur mineralische, bauphysikalisch verträgliche Materialien (Kalk-, Lehmputze, kristalline Injektionen) dürfen eingesetzt werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Idee, Beton durch die Zugabe von Glycerin wasserundurchlässig zu machen, ist ungewöhnlich und sollte mit Vorsicht betrachtet werden. Ich empfehle, sich nicht allein auf Informationen aus Fernsehberichten zu verlassen, sondern fundierte Recherchen durchzuführen.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von unkonventionellen Zusätzen wie Glycerin kann die statischen Eigenschaften des Betons negativ beeinflussen und langfristige Schäden verursachen.

    Bei der Sanierung eines 200 Jahre alten Bauernhauses auf Gran Canaria, insbesondere bei Problemen mit Feuchtigkeit in Natursteinmauern und Lehmfundamenten, ist eine sorgfältige Analyse der Ursachen und eine fachgerechte Abdichtung von außen entscheidend.

    Ich empfehle, auf bewährte Methoden und Materialien zur Abdichtung von Beton zurückzugreifen, wie z.B.:

    • Mineralische Dichtungsschlämmen: Geeignet für die Abdichtung von Beton und Mauerwerk.
    • Injektionsharze: Zur nachträglichen Abdichtung von Rissen und Fugen.
    • Drainagesysteme: Zur Ableitung von Wasser im Außenbereich.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem erfahrenen Bauingenieur oder einem Fachbetrieb für Altbausanierung beraten, um die geeigneten Maßnahmen für Ihr Projekt zu bestimmen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt ein 200 Jahre altes Bauernhaus auf Gran Canaria mit 80 cm starken Naturstein-Lehm-Mauern ohne Fundament, bei dem drückendes Wasser von außen durch die Mauern dringt. Der Nutzer erwägt die Zugabe von Glycerin zu Beton, um diesen wasserundurchlässig zu machen, basierend auf einem Fernsehbericht. Diese Idee ist fachlich höchst problematisch und birgt erhebliche Risiken für die Bausubstanz.

    🔴 Gefahr: Die Zugabe von Glycerin zu Beton ist kein standardisiertes oder geprüftes Verfahren zur Abdichtung. Glycerin ist ein hygroskopischer Stoff, der Wasser anzieht und speichert. Statt einer Abdichtung könnte dies zu einer verstärkten Durchfeuchtung der ohnehin feuchten Mauern führen. Zudem ist die chemische Verträglichkeit mit dem vorhandenen Lehm und Naturstein völlig unklar, was zu Zerstörungen des Mauerwerks führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Glycerin Beton wasserundurchlässig macht, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Beton wird durch eine dichte Zementsteinmatrix und ggf. durch Zusatzmittel (z.B. Dichtungsmittel auf Basis von Silikaten) wasserundurchlässig. Glycerin hat keine solche abdichtende Wirkung und kann die Hydratation des Zements stören, was die Festigkeit des Betons massiv reduziert.

    ➕ Ergänzung: Bei historischen Naturstein-Lehm-Mauern mit drückendem Wasser ist eine Abdichtung von innen mit Zement oder Beton grundsätzlich kontraproduktiv. Die Mauern müssen atmen können. Eine innere Abdichtung würde die Feuchtigkeit im Mauerwerk einschließen, was zu Frostschäden, Salzausblühungen und einem Verlust der Tragfähigkeit des Lehms führt. Stattdessen ist eine fachgerechte Außenabdichtung (z.B. mit einer Drainage und einer mineralischen Dichtungsschlämme) oder eine Kapillarsperre erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie auf keinen Fall selbstständig Experimente mit Glycerin oder anderen ungeprüften Zusätzen durch. Beauftragen Sie umgehend einen auf historische Bausubstanz spezialisierten Bauingenieur oder einen Restaurator im Bauwesen. Dieser muss die genaue Ursache des Wasserdrucks (z.B. fehlende Drainage, Hangwasser) klären und ein auf das 200 Jahre alte Mauerwerk abgestimmtes Sanierungskonzept erstellen. Eine fachgerechte Lösung könnte eine Kombination aus einer äußeren Drainage, einer Horizontalsperre und einer diffusionsoffenen Innendämmung sein.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine Sanierungssituation an einem 200 Jahre alten Bauernhaus auf Gran Canaria mit massiven Natursteinmauern (80 cm), fehlendem Fundament und erheblichen Wasserdruckproblemen von außen – ein klassischer Fall von kapillarem Aufstieg und lateralem Wasserdruck in nicht abgedichteten, wasserdurchlässigen Mauerwerken.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von Glycerin als Zusatz zum Beton ist weder bauphysikalisch noch bauchemisch nachweisbar wirksam zur Herstellung wasserundurchlässigen Betons; Glycerin ist hygroskopisch, zieht Feuchtigkeit an, behindert die Hydratation von Zement und schwächt die Festigkeit – es stellt eine gravierende Gefahr für die Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit dar.

    ⚠️ Korrektur: Der erwähnte Fernsehbericht beruht vermutlich auf einer Fehlinterpretation oder Sensationsberichterstattung; Glycerin wird in der Bauindustrie nicht als Dichtungsmittel eingesetzt – wasserundurchlässiger Beton (z. B. nach DINAbk. EN 206) erfordert präzise Zusammensetzung, niedrige Wasser-Zement-Werte, geprüfte Zusatzmittel (z. B. kristalline Admixtures) und fachgerechte Verdichtung – nicht Glycerin.

    ➕ Ergänzung: Bei historischem Lehm- und Natursteinmauerwerk ist eine innenseitige Abdichtung kontraproduktiv, da sie Feuchtigkeit im Mauerwerk einkapselt und zu Salzausblühungen, Ausflockung und langfristigem Steinzerfall führt; stattdessen sind außenseitige Maßnahmen wie Drainage, Geländegestaltung, Perimeterdämmung und ggf. horizontale Sperrschichten im Mauerwerk (nach fachlicher Prüfung) erforderlich.

    🔴 Gefahr: Das Fehlen eines Fundaments bei 80 cm starken Mauern erhöht das Risiko von Setzungen und Rissbildung – besonders bei wechselnden Bodenfeuchteverhältnissen auf vulkanischem Untergrund wie Gran Canaria; dies begünstigt zusätzlich den Wasserzufluss.

    ➕ Ergänzung: Für Altbauten mit Lehm- und Natursteinmauerwerk sind diffusionsoffene, kapillaraktive Sanierungssysteme (z. B. Kalkputze, Lehmputze, mineralische Injektionen) die einzigen bauphysikalisch vertretbaren Lösungen – synthetische oder abdichtende Systeme führen meist zu Schäden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauphysiker oder Sachverständigen für Feuchteschäden mit Schwerpunkt Altbau und mediterrane Bauweise, um eine detaillierte Feuchteanalyse, Bodenuntersuchung und statische Bewertung vorzunehmen – vor jeglicher Materialanwendung oder Injektion.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die Glycerinzugabe als krankhaft gefährlich für Tragfähigkeit, Bauchemie und Feuchteverhalten – einhellige Ablehnung.
    • Alle drei betonen die Kontraindikation innenseitiger Abdichtung bei Naturstein-Lehm-Mauerwerk und verweisen auf Einkapselungsrisiko, Salzschäden und Atmungsverbot.
    • Alle drei fordern dringend fachliche Begleitung durch Spezialisten (Bauingenieur, Bauphysiker, Restaurator) – kein Eigenversuch.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt konkrete Alternativen (mineralische Dichtungsschlämme, Injektionsharze, Drainage), aber ohne ausdrückliche Differenzierung zwischen diffusionsoffen und abdichtend – hier besteht geringes Risiko einer Fehlinterpretation.
    • DeepSeek und Qwen präzisieren explizit: Nur diffusionsoffene, kapillaraktive Systeme (Kalk, Lehm, kristalline Admixtures) sind vertretbar – Injektionsharze werden nicht als allgemein geeignet benannt.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die besondere Gefährdung durch fehlendes Fundament auf vulkanischem Untergrund – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht explizit nennen.
    • DeepSeek und Qwen betonen die chemische Inkompatibilität von Glycerin mit Lehm und Naturstein, was GoogleAI nicht ausführt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI listet „Injektionsharze“ pauschal als Alternative – DeepSeek und Qwen warnen davor, da viele Harze abdichtend und diffusionssperrend wirken und bei Lehm-Naturstein kontraproduktiv sind. Vorsichtsprinzip: Harze nur wenn kristallin, mineralisch und bauphysikalisch geprüft.

    👉 Empfehlung:

    • Nur mineralische, diffusionsoffene Sanierungssysteme einsetzen – niemals synthetische Polymere oder abdichtende Massen innenseitig.
    • Statik- und Bauphysik-Prüfung vor jeglicher Maßnahme – mit Fokus auf Fundamentlosigkeit, vulkanischem Boden und Wasserdruckursache.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Glycerin als Betonzusatz❌ WiderspruchAlle drei KI-Modelle lehnen es einhellig ab: hygroskopisch, festigkeitsmindernd, chemisch inkompatibel – keinerlei bauphysikalische oder bauchemische Legitimation.
    Innenseitige Abdichtung✅ KonsensBei Naturstein-Lehm-Mauerwerk absolut kontraindiziert – führt zu Feuchteeinkapselung, Salzschäden, Frostzerstörung und Substanzverlust.
    Sanierungsmaterialien⚠️ AbwägungKonsens: ausschließlich diffusionsoffen und kapillaraktiv (Kalk, Lehm, geprüfte kristalline Systeme). Abweichung: GoogleAI nennt Injektionsharze pauschal, DeepSeek/Qwen warnen vor synthetischen Harzen – Konsens: nur mineralische kristalline Injektionen.
    Fachliche Begleitung✅ KonsensGemeinsame, eindeutige Forderung nach sofortiger Beauftragung eines Fachmanns (Bauingenieur, Bauphysiker, Restaurator im Altbau) – keinerlei Eigenversuche.
    Fundamentlosigkeit & Boden➕ ErgänzungQwen betont das besondere Risiko durch fehlendes Fundament auf vulkanischem Untergrund – DeepSeek und GoogleAI nennen es nicht, aber alle drei verweisen auf „außenseitige Ursachenklärung“ – Konsens: statische Bewertung ist obligatorisch.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Glycerin-Experimente, keine innenseitige Abdichtung, keine synthetischen Harze – stattdessen: sofortige Beauftragung eines zertifizierten Bauphysikers mit Altbau- und mediterraner Erfahrung zur umfassenden Feuchte-, Boden- und Stabilitätsanalyse sowie Erstellung eines an die Materialität angepassten Sanierungskonzepts.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoGlycerin-bedingte Betonschwächung und FestigkeitsverlustKatastrophale statische Instabilität bei 80 cm Mauern – Rissbildung, Setzungen, Einsturzrisiko.
    🔴 RisikoEinkapselung von Feuchtigkeit bei innenseitiger AbdichtungSalzausblühungen, Ausflockung von Naturstein, Zerfall des Lehmverbandes, dauerhafte Substanzschäden.
    🔴 RisikoFehlende Fundamentierung auf vulkanischem UntergrundUnvorhersehbare Setzungen bei Niederschlagswechseln – Rissbildung, Öffnung von Fugen, erhöhter Wasserdruck.
    🔴 RisikoVerwendung nicht geprüfter, synthetischer AbdichtungsmaterialienDiffusionssperre, Kondensatbildung, Schimmel, Verlust der Mauerwerk-Atmung – typisch für Altbauverschlechterung.
    🔴 RisikoFehlende Ursachenanalyse (z. B. fehlende Drainage, Hangwasser)Therapie ohne Diagnose – Maßnahmen verfehlen Ziel, verschärfen Feuchtesituation langfristig.
    ✅ ChanceEinsatz diffusionsoffener Sanierungssysteme (Kalk, Lehm, kristalline Injektionen)Erhalt der historischen Bausubstanz, natürliche Feuchteregulierung, langfristige Stabilität und Wertsteigerung.
    ✅ ChanceFachgerechte Außenentwässerung (Perimeterdrainage, Geländegestaltung)Dauerhafte Reduktion des lateralen Wasserdrucks – Ursachenbehebung statt Symptombehandlung.
    ✅ ChanceHorizontalsperre im Mauerwerk (nach Prüfung)Unterbrechung des kapillaren Aufstiegs bei minimaler Eingriffstiefe – wirksamer Schutz ohne Innendämmung.
    ✅ ChanceKooperation mit lokalen Fachhandwerkern auf Gran CanariaKenntnis vulkanischer Bodenverhältnisse, traditioneller Bauweisen und lokaler Klimabedingungen – praxisgerechte, nachhaltige Lösungen.
    ✅ ChanceDokumentation & Zertifizierung der SanierungSteigerung des Immobilienwerts, Nachweis fachgerechter Denkmalpflege, bessere Versicherbarkeit.

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Unterlassung aller Glycerin-Experimente: Keine Zubereitung, kein Einbringen, kein Test – auch nicht in kleinsten Mengen oder an Probestellen.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 72 Stunden einen zertifizierten Bauphysiker mit Schwerpunkt Altbau und Erfahrung in mediterranen bzw. vulkanischen Regionen – idealerweise mit Referenzen auf Gran Canaria.
    3. Ursachenanalyse durchführen: Lassen Sie eine umfassende Feuchtemessung (z. B. mit Tramex-Messgerät), eine Bodenuntersuchung und eine statische Bestandsaufnahme inkl. Fundamentbewertung erstellen – vor jeglichem Eingriff.
    4. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Baupläne, alte Fotos, Schadensdokumentationen und eventuelle geologische Gutachten – für die fachliche Einschätzung unverzichtbar.
    5. Außenseitige Entwässerung priorisieren: Planen Sie gemeinsam mit dem Fachmann eine Perimeterdrainage, Geländekorrektur und ggf. eine wasserdurchlässige Schotterschicht unter dem Fundamentbereich – erste Maßnahme vor Innenarbeiten.
    6. Materialien nur nach Genehmigung einsetzen: Verwenden Sie ausschließlich geprüfte, mineralische, diffusionsoffene Produkte (z. B. Kalkputz, Lehmestrich, kristalline Injektion) – niemals Zement, Bitumen oder Kunstharze.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    WU-Beton
    Wasserundurchlässiger Beton, hergestellt nach DIN EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-3, verhindert Wasserdurchtritt durch spezielle Zusammensetzung und Verarbeitung.
    Verwandte Begriffe: Beton, Dichtungsmittel, Wasserdichtigkeit.
    Mineralische Dichtungsschlämme
    Beschichtung auf mineralischer Basis zur Abdichtung von Bauteilen, wasserdicht und atmungsaktiv.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Mauerwerk, Feuchtigkeitsschutz.
    Drainage
    System zur Ableitung von Wasser, um Feuchtigkeitsschäden am Gebäude zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Sickerschicht, Fundament.
    Atmungsaktivität
    Fähigkeit eines Baustoffs, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, wichtig für ein gesundes Raumklima.
    Verwandte Begriffe: Diffusionsoffenheit, Feuchtigkeitsregulierung, Kondensation.
    Injektionsharz
    Flüssiges Material, das in Risse und Fugen injiziert wird, um diese abzudichten.
    Verwandte Begriffe: Rissverpressung, Fugenabdichtung, Sanierung.
    Porenbildner
    Zusatzmittel für Beton, das die Bildung von feinen Poren im Beton fördert, um die Frostbeständigkeit zu erhöhen.
    Verwandte Begriffe: Luftporenbeton, Frostschutz, Betonzusatzmittel.
    Dichtungsmittel
    Zusatzmittel für Beton, das die Wasserdurchlässigkeit des Betons reduziert.
    Verwandte Begriffe: WU-Beton, Wasserundurchlässigkeit, Betonzusatzmittel.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind die Risiken bei der Verwendung von Glycerin in Beton?
      Die Auswirkungen von Glycerin auf die Langzeitstabilität und die mechanischen Eigenschaften von Beton sind nicht ausreichend erforscht. Es besteht die Gefahr, dass der Beton spröde wird oder seine Festigkeit verliert. Ich rate dringend davon ab, ungetestete Zusätze zu verwenden, insbesondere bei tragenden Bauteilen.
    2. Welche Alternativen gibt es zu Glycerin, um Beton wasserundurchlässig zu machen?
      Es gibt verschiedene bewährte Methoden, um Beton wasserundurchlässig zu machen, wie z.B. die Verwendung von speziellen Betonzusatzmitteln (z.B. Porenbildner, Dichtungsmittel), die Herstellung von wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) nach DIN EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-3 oder die nachträgliche Abdichtung mit mineralischen Dichtungsschlämmen.
    3. Wie finde ich einen geeigneten Fachbetrieb für die Sanierung meines Bauernhauses?
      Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen des Fachbetriebs. Fragen Sie nach, ob der Betrieb Erfahrung mit der Sanierung von Altbauten und Natursteinmauern hat. Ein seriöser Fachbetrieb wird Ihnen eine detaillierte Analyse der Bausubstanz und ein individuelles Sanierungskonzept erstellen.
    4. Was ist WU-Beton?
      WU-Beton steht für "wasserundurchlässiger Beton". Es handelt sich um eine Betonsorte, die so hergestellt wird, dass sie kein Wasser durchlässt. Dies wird durch eine spezielle Zusammensetzung und Verarbeitung des Betons erreicht. WU-Beton wird häufig für Kellerwände, Fundamente und andere Bauteile verwendet, die mit Erdreich in Berührung kommen.
    5. Wie wichtig ist die Drainage bei der Sanierung eines Altbaus?
      Eine funktionierende Drainage ist entscheidend, um Feuchtigkeit vom Gebäude fernzuhalten. Sie leitet das Wasser ab, bevor es in die Bausubstanz eindringen kann. Bei der Sanierung eines Altbaus sollte die vorhandene Drainage überprüft und gegebenenfalls erneuert oder ergänzt werden.
    6. Welche Rolle spielt die Atmungsaktivität der Mauern bei der Sanierung?
      Die Atmungsaktivität der Mauern ist wichtig für ein gesundes Raumklima. Sie ermöglicht den Feuchtigkeitsaustausch zwischen Innen- und Außenbereich. Bei der Sanierung sollten Materialien verwendet werden, die die Atmungsaktivität der Mauern nicht beeinträchtigen.
    7. Was sind mineralische Dichtungsschlämmen?
      Mineralische Dichtungsschlämmen sind Beschichtungen, die auf mineralischer Basis hergestellt werden und zur Abdichtung von Bauteilen verwendet werden. Sie sind wasserdicht, atmungsaktiv und widerstandsfähig gegen chemische Einflüsse. Mineralische Dichtungsschlämmen werden häufig zur Abdichtung von Kellern, Fundamenten und Balkonen eingesetzt.
    8. Wie erkenne ich Schimmelbildung im Altbau?
      Schimmelbildung äußert sich oft durch dunkle Flecken an Wänden oder Decken, begleitet von einem muffigen Geruch. Achten Sie besonders auf feuchte Stellen und schlecht belüftete Bereiche. Bei Verdacht auf Schimmelbefall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, um die Ursache zu ermitteln und die Schimmelbildung fachgerecht zu beseitigen.

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