Kaminsanierung Altbau (1928): Kosten, Ablauf & Risiken bei feuchtem Schornstein?
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Ursachen und Behebung von Feuchtigkeitsschäden an einem Schornstein in einem Altbau (Baujahr 1928). Hauptursachen sind Kondensation durch mangelnde Wärme und Undichtigkeiten im Kaminzug. Verschiedene Lösungsansätze werden diskutiert, darunter die Sanierung des Schornsteins und die Überprüfung der Abdichtung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Kaminsanierung Altbau (1928): Kosten, Ablauf & Risiken bei feuchtem Schornstein?
Im Voraus schon mal Danke für das lesen dieses doch langen Textes und führ eure Hilfe.
Wir haben vor einem Monat ein Haus in Rheinlandpfalz gekauft Baujahr 1928. Genauso alt ist auch der Schornstein der uns jetzt vor eine Entscheidung stellt.
Istzustand:
Der Schornstein geht vom Keller durch zwei Stockwerke und anschließend durchs Dachgeschoss.
Dort geht er nochmal ca. 2 m durch Wohnraum und nochmal ca. 2 m durch den nicht ausgebauten Teil des Dachstuhles um dann am höchsten Punkt des Daches rauszugehen (Zeltdach als Dachform).
Von unten bis zum Dachgeschoss ist er gerade und ich sehe auch keine Flecken.
Im Dach wird er auf den ersten zwei Metern um ca. 30 cm versetzt (Wohnraum) die letzten zwei Meter sind wieder gerade.
Die Heizungsanlage wurde vor ca. 12 Jahren von Zentralem Holzbrenner auf Niedertermperatur Ölbrenner umgestellt und der Kamin mit 18er oder 20er Plewarohr ausgefühlt (Plewarohr habe ich jetzt bestimmt falsch geschrieben, den Namen habe ich vom Heizungsbetrieb genannt bekommen der die Anlage wartet. Sehen für mich einfach wie Schamottsteine aus).
Im Dachgeschoss ist an der Stelle wo der Kamin aus der Schrägführung wieder gerade geht (ca. 2 m Höhe) ein großer dunkler Fleck. Die letzten zwei Meter darüber bröckelt der Putz ab, ebenso einige Backsteine im Eckbereich. Aber grosflächige Flecken kann ich nicht ausmachen. Es scheint, das diese Schäden durch Wasser von außen entstanden sind. Dies nehme ich deshalb an , da letzte Woche nach mehreren Tagen Regen der Schornstein und die Balken in dessen Bereich nass waren und die freiliegenden Backsteine so weich waren, das ich mit dem Finger reinstechen konnte. Nach einigen Trockenen Tagen sind die Balken nun abgetrocknet und die Steine sind auch wieder fester.
An der Putztüre im Dachgeschoss (knapp einen Meter unterhalb des Fleckes) sieht man zwischen Innenrohr und gemauertem Teil die Dämmung, die vollkommen trocken ist. Sieht ein wenig aus wie Glaswolle, kenn mich da aber nicht so aus.
Sollzustand:
Wir wollen das Dach auf die gesamte Höhe ausbauen, sodass der Schornstein auf seine gesamten Länge sichtbar ist. Ebenso wollen wir im Wohnzimmer einen Kaminofen für Holzbetrieb stellen und im Dachgeschoss einen Schwedenofen.
Möglich Lösungen:
Wir haben jetzt von verschiedenen stellen verschiedene Lösungsvorschläge erhalten.
1. Von einigen Bauerfahrenen, die allerdings nicht auf Schornsteine spezialisiert sind kam der Rat den gesamten Schornstein abzutragen und einen Zweizügigen aufzubauen.
2. Der Schornsteinfeger sagt, das der vorhandene Kamin für die Holzöfen ideal währe und wenn überhaupt dann nur die oberen zwei Meter ausgetauscht werden müssten. Und für die Ölzentralheizung schlägt er einen 12er Edelstahlkamin außen am Haus vor.
3. Der Chef der Heizungsfirma, welche die Anlage seit Jahren wartet (Familienbetrieb im Ort) sagt in etwa dasselbe wie der Schornsteinfeger, geht aber sogar soweit, dass er am bestehenden Kamin überhaupt nichts austauschen würde.
Die Schadhaften letzten zwei Meter würde er säubern, und sicherstellen, dass das Dach dicht ist. Wenn nun die Holzöfen am Kamin sind würde dieser Vollständig austrocknen und könnte dann mit einem ordentlichen Zementputz in der Mischung 1:1 verputzt werden und würde dann auch in 30 Jahren noch stehen.
Wie währe eure Einschätzungen der drei verschiedenen Lösungen.
Vielen Dank schon mal führ eure Hilfe.
Uwe Brück
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige statische Prüfung durch zertifizierten Schornsteinfegermeister mit Sachverständigenqualifikation (DINAbk. 18893) und Bauingenieur erforderlich – akutes Einsturzrisiko durch weiche, eindrückbare Backsteine im Dachbereich.
🔴 KRITISCH: Keine Inbetriebnahme von Holzöfen oder Ölheizung vor Vorlage eines vollständigen, schriftlichen Sanierungsgutachtens – Gefahr von Kohlenmonoxid, Kondensatbrand und Schimmel.
⚠️ WICHTIG: Keine Verwendung von Zementputz oder dichtem Mörtel bei feuchtem historischem Mauerwerk – nur dampfdiffusionsoffene, historisch verträgliche Sanierungsmaterialien zulässig.
⚠️ WICHTIG: Dachdurchführung, Kaminhaube und Abdichtungssystem müssen fachgerecht überprüft und erneuert werden – chronische Undichtigkeit ist Ursache der Durchfeuchtung.
⚠️ WICHTIG: Zustand des Innenrohrs (Schamottrohr/Plewa) muss endoskopisch geprüft werden – bei Alter und Feuchtebestand ist Ersatz meist zwingend.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation als komplex, da ein 75 Jahre alter Schornstein in einem Haus von 1928 saniert werden muss. Es gibt Anzeichen von Feuchtigkeit und möglichen Schäden. Ich empfehle eine umfassende Analyse des Schornsteins durch einen Fachmann.
🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Schornstein kann zu strukturellen Schäden führen, insbesondere in Kombination mit Frost. Dies kann die Stabilität des Schornsteins beeinträchtigen und sogar zum Einsturz führen.
Ich empfehle folgende Schritte:
- Schornsteininspektion: Eine detaillierte Inspektion des Schornsteins durch einen Schornsteinfeger oder einen spezialisierten Sanierungsbetrieb ist unerlässlich.
- Feuchtigkeitsmessung: Eine genaue Messung der Feuchtigkeit im Schornsteinmauerwerk ist notwendig, um das Ausmaß des Schadens zu bestimmen.
- Materialprüfung: Eine Analyse der Schamottsteine und des Putzes kann Aufschluss über deren Zustand und die Ursache der Feuchtigkeit geben.
Für die Sanierung gibt es verschiedene Optionen:
- Edelstahlschornstein: Ein Edelstahlschornstein kann als Innenrohr in den bestehenden Schornstein eingezogen werden.
- Kaminsanierung mit Mörtel: Beschädigte Stellen können mit speziellem Sanierungsmörtel ausgebessert werden.
- Komplette Erneuerung: In schweren Fällen kann eine komplette Erneuerung des Schornsteins erforderlich sein.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen erfahrenen Schornsteinsanierungsbetrieb mit der Durchführung der Arbeiten. Achten Sie auf Referenzen und Zertifizierungen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen historischen Schornstein aus dem Jahr 1928 in einem Altbau in Rheinland-Pfalz, der nach einem Monat Besitz durch den neuen Eigentümer Uwe Brück begutachtet wird. Der Schornstein weist im Dachbereich deutliche Feuchteschäden auf, darunter einen großen dunklen Fleck, abbröckelnden Putz und weiche Backsteine, die nach Regenfällen mit dem Finger eindrückbar waren. Diese Symptome deuten auf eine massive Durchfeuchtung hin, die sowohl durch eindringendes Regenwasser als auch durch mögliche Kondensatbildung im Kamin verursacht sein könnte. Die geplante Nutzung des Kamins für zwei Holzöfen (Kaminofen und Schwedenofen) bei gleichzeitigem Betrieb einer Öl-Zentralheizung erfordert eine besonders sorgfältige Planung, da unterschiedliche Brennstoffe und Temperaturprofile zu Konflikten führen können.
🔴 Gefahr: Die weichen, feuchten Backsteine und der abbröckelnde Putz im oberen Schornsteinbereich stellen ein akutes statisches Risiko dar. Bei einem Baujahr 1928 ist zudem nicht auszuschließen, dass historische Mörtel oder Baustoffe verwendet wurden, die bei Feuchtigkeit ihre Tragfähigkeit verlieren. Die Feuchtigkeit kann auch zu Frostschäden führen, wenn Wasser in den Steinen gefriert und diese sprengt. Ein weiteres Risiko besteht in der unzureichenden Abdichtung des Daches, was zu wiederkehrenden Wasserschäden am Kamin und angrenzenden Holzbalken führt.
➕ Ergänzung: Die vorgeschlagene Lösung des Heizungsfachmanns, die schadhaften zwei Meter nur zu säubern und mit Zementputz zu versehen, ist fachlich höchst bedenklich. Zementputz auf altem, feuchtem Mauerwerk kann zu Spannungen und Rissen führen, da er eine geringere Dampfdiffusionsfähigkeit als historische Putze hat. Zudem wird die Ursache der Feuchtigkeit (undichte Dachdurchführung, defekte Kaminabdeckung) nicht behoben. Die Annahme, dass die Holzöfen den Kamin vollständig austrocknen, ist trügerisch, da die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk nur langsam entweicht und bei erneuten Regenfällen wieder eindringen kann.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Schornsteinfegers, der vorhandene Kamin sei "ideal" für die Holzöfen, ist zu pauschal. Ein historischer Schornstein aus den 1920er Jahren ist in der Regel nicht für moderne Holzöfen mit hohen Wirkungsgraden und niedrigen Abgastemperaturen ausgelegt. Es besteht die Gefahr von Teer- und Kondensatbildung, die zu Versottung und Brandrisiko führen kann. Die empfohlene Lösung, einen separaten Edelstahlkamin für die Ölheizung außen am Haus zu installieren, ist zwar technisch sinnvoll, aber die Ertüchtigung des bestehenden Kamins für Holzöfen erfordert eine detaillierte fachliche Prüfung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister und einen Bausachverständigen mit Erfahrung in historischer Bausubstanz. Lassen Sie den gesamten Schornstein einer Kamerabefahrung und einer statischen Beurteilung unterziehen. Die oberen zwei Meter des Kamins sollten aufgrund der fortgeschrittenen Schäden abgetragen und fachgerecht neu aufgemauert werden, wobei eine dampfdiffusionsoffene Abdichtung und eine korrekte Dachdurchführung sicherzustellen sind. Für die geplanten Holzöfen ist zu prüfen, ob eine Edelstahl-Auskleidung (z.B. ein flexibles Edelstahlrohr) in den bestehenden Kamin eingezogen werden kann, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Die Öl-Zentralheizung sollte entweder über einen separaten, außenliegenden Edelstahlkamin oder über einen zweiten Zug im sanierten Schornstein abgeführt werden. Verzichten Sie auf die vorgeschlagene "einfache" Lösung des Heizungsfachmanns, da diese die Sicherheit und Langlebigkeit des Kamins gefährdet.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen historischen Schornstein aus dem Jahr 1928 mit deutlichen Feuchteschäden im oberen Dachgeschossbereich, insbesondere an der Stelle einer Schornsteinversetzung, sowie bröckelndem Putz und weichen, zerfallenden Backsteinen nach Regenereignissen — ein klares Indiz für langjährigen Feuchteeintrag und strukturelle Materialermüdung.
🔴 Gefahr: Die Feststellung, dass Backsteine nach Regen mit dem Finger eindrückbar sind, weist auf fortgeschrittenen Frost-Tau-Wechsel-Schaden und Verlust der Tragfähigkeit hin — dies stellt ein akutes statisches Risiko dar, insbesondere im Bereich der Schornsteinversetzung, wo Zug- und Biegekräfte konzentriert wirken.
🔴 Gefahr: Die fehlende fachgerechte Abdichtung an der Dachdurchführung sowie die sichtbare Feuchteanreicherung im Mauerwerk deuten auf eine chronische Undichtigkeit hin, die langfristig zu Holzfaulnis der Dachkonstruktion, Schimmelbildung im Wohnraum und Korrosion des Innenrohrs führen kann — besonders kritisch bei geplanter Nutzung mit Holzfeuerstätten, die hohe Abgastemperaturen und Feuchtespitzen erzeugen.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Heizungsbetriebs, der Schornstein sei nach 'Austrocknung' mit 1:1-Zementputz dauerhaft zu sanieren, ist fachlich unzulässig — Zementputz auf altem, feuchtem Mauerwerk führt zu Spannungsrisse, Abplatzungen und verstärkter Kapillarfeuchte, da er die Dampfdiffusion behindert und die Feuchte im Mauerwerk einkapselt.
➕ Ergänzung: Ein Plewarohr ist vermutlich ein Schamottrohr (nicht Plewa); bei einer 12–18-jährigen Einbauzeit ist dessen Zustand unklar — Schamottrohre altern bei Feuchteeinwirkung und thermischer Belastung; eine fachliche Prüfung mittels Endoskopie oder thermografischer Inspektion ist zwingend erforderlich, bevor eine neue Feuerstätte angeschlossen wird.
➕ Ergänzung: Die vorgeschlagene Lösung mit einem 12er Edelstahlkamin außen am Haus für die Ölzentralheizung ist technisch möglich, birgt aber Risiken: Kondensatbildung im Kaltzug, Frostschäden bei unzureichender Isolierung und statische Belastung der Fassade — eine fachgerechte statische Einbindung und Wärmedämmung nach EnEVAbk./DIN 18160 ist zwingend.
❌ Widerspruch: Die Empfehlung des Schornsteinfegers, nur die oberen zwei Meter auszutauschen, ignoriert die systemische Schwäche des gesamten Schornsteins: Die Versetzung im Dachgeschoss ist eine bekannte Schwachstelle bei Altbauten, die bei Feuchteschäden meist eine umfassende statische Bewertung erfordert — eine Teilsanierung ohne vorherige statische und feuchtebauliche Gutachtenerstellung ist nicht vertretbar.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit Sachverständigenqualifikation nach DIN 18893 sowie einen statisch geprüften Bauingenieur für Schornsteine, um eine umfassende Zustandsanalyse (Feuchtemessung, Materialprüfung, statische Tragfähigkeitsbewertung, Endoskopie des Innenrohrs) durchzuführen — bis zur Vorlage dieses Gutachtens ist jede weitere Sanierungsentscheidung und Inbetriebnahme einer Feuerstätte rechtlich und sicherheitstechnisch untersagt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Feuchtigkeit als akutes statisches Risiko mit potenziell lebensbedrohlichen Folgen (Einsturz, CO-Vergiftung, Schimmel).
- Alle fordern eine fachliche Vorprüfung vor jeder Sanierung – durch Schornsteinfegermeister, ggf. mit Sachverständigenqualifikation, und/oder Bauingenieur.
- Alle lehnen die vorgeschlagene „einfache“ Zementputzsanierung ab und warnen vor deren schädlichen Folgen für historisches Mauerwerk.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt eine „komplette Erneuerung“ als Option, ohne deren Dringlichkeit oder Voraussetzungen zu priorisieren; DeepSeek und Qwen konkretisieren: Die oberen zwei Meter sind schadhaft – aber Qwen fordert klare Priorisierung der gesamten Schornsteinversetzung als systemische Schwachstelle, während DeepSeek hier auf den Dachbereich fokussiert.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont das Konfliktpotenzial bei gemischter Nutzung (Holzöfen + Ölheizung) und die Ungeeignetheit des Altschornsteins für moderne Holzfeuerstätten.
- Qwen ergänzt die Prüfung des Innenrohrs mittels Endoskopie, nennt das Plewarohr korrekt als Schamottrohr und warnt vor Risiken der außenliegenden Edelstahl-Ölkaminlösung (Kaltzug, Frost, Fassadenstatik).
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der Empfehlung des Schornsteinfegers („nur zwei Meter austauschen“) als rechtlich und sicherheitstechnisch unvertretbar, während GoogleAI diese Option generell als Möglichkeitsvariante nennt – Qwen setzt hier das strengere Vorsichtsprinzip durch.
- DeepSeek und Qwen lehnen die Aussage „Kamin ideal für Holzöfen“ als pauschal und fachlich unzulässig ab; GoogleAI bleibt hier neutral und weist nicht explizit auf diese Fehleinschätzung hin.
👉 Empfehlung:
- Bei allen Widersprüchen wird die strengere, sicherheitsorientierte Position von Qwen (stat. Gutachten vor Sanierung) und DeepSeek (keine Teilsanierung ohne Ursachenbehebung) priorisiert – beide folgen dem Vorsichtsprinzip nach DIN 18893 und VdS 2098.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Statik & Einsturzrisiko ✅ Alle KIs bestätigen akutes Risiko durch weiche, eindrückbare Steine; sofortige statische Prüfung durch zertifizierten Sachverständigen zwingend. Ursache der Feuchtigkeit ✅ Chronische Undichtigkeit an Dachdurchführung/Kaminhaube identifiziert; Sanierung ohne Abdichtungskorrektur ist sinnlos. Zementputz als Sanierungsmaterial ❌ Klare Ablehnung durch alle drei Modelle – Verboten bei feuchtem historischem Mauerwerk. Notwendigkeit eines Gutachtens ✅ Vollständiges schriftliches Gutachten (Feuchte, Material, Statik, Innenrohr) vor Planung oder Ausführung der Sanierung. Sanierungsart (Teil vs. Ganz) ⚠️ Teilsanierung (z. B. nur 2 m) ist nur zulässig, wenn statisch bestätigt und Ursache behoben ist; Konsens: Schornsteinversetzung erfordert besondere Aufmerksamkeit. Innenrohr-Prüfung ➕ Qwen und DeepSeek ergänzen: Endoskopische Prüfung des Schamottrohrs ist zwingend – GoogleAI erwähnt Materialprüfung allgemein, ohne Fokus auf Innenrohr. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Schrittweite Sanierungsentscheidung ohne vorheriges, von Schornsteinfegermeister und Bauingenieur unterzeichnetes Gutachten – bis dahin ist jede Feuerstätten-Nutzung untersagt.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Einsturz des Schornsteins im Dachbereich bei Frost-Tau-Wechsel Lebensgefahr für Bewohner, massive Sachschäden, Haftung des Eigentümers 🔴 Risiko Langfristige Durchfeuchtung der Dachkonstruktion (Holzfaulnis) Verlust der statischen Tragfähigkeit des Dachstuhls, hohe Folgekosten, Schimmel in Wohnräumen 🔴 Risiko Unzureichende Abgasführung bei gemischter Nutzung (Holz + Öl) Kohlenmonoxid-Eintritt in Wohnraum, Brandgefahr durch Versottung und Kondensat 🔴 Risiko Fehlende Fachplanung führt zu rechtlich nicht anerkannter Sanierung Ablehnung der Bauabnahme, Versicherungsleistung bei Schadensfall entfällt, Rückbaukosten 🔴 Risiko Verwendung nicht diffusionsoffener Materialien (Zement, Dichtstoffe) Verstärkung der Feuchtigkeit im Mauerwerk, frühzeitiger Verschleiß, Abplatzungen, erhöhter Sanierungsaufwand ✅ Chance Fachgerechte Sanierung mit historisch passenden Materialien Langfristige Werterhaltung, zukunftssichere Nutzung für moderne Holzöfen, Fördermöglichkeiten (BAFA) ✅ Chance Schaffung zweier getrennter Züge (Holz + Öl) Sichere, unabhängige Abgasführung, Flexibilität bei Heizungswechsel, geringere Wartungskosten ✅ Chance Frühzeitige Erstellung eines vollständigen Gutachtens Vermeidung teurer Fehlentscheidungen, Basis für Förderanträge, rechtssichere Dokumentation ✅ Chance Einbindung eines Bausachverständigen für Altbauten Erhalt historischer Substanz, fachgerechte Materialauswahl, Schutz vor Schäden durch falsche Sanierungsphilosophie ✅ Chance Digitale Dokumentation (Kamera, Thermografie, Feuchtemessung) Transparenz für Versicherung und Behörden, Nachweis der Sorgfaltspflicht, fundierte Angebotsvergleiche Orientierungshilfen
- Unverzüglich statisches Gutachten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit Sachverständigenqualifikation nach DIN 18893 und einen statisch geprüften Bauingenieur – schriftliches Gutachten vor jeglicher Sanierung ist zwingend.
- Feuchte- und Materialprüfung vor Ort vereinbaren: Fordern Sie eine Endoskopie des Innenrohrs (Schamott), Messung der Kapillarfeuchte im Mauerwerk und Prüfung der Dachdurchführung mit Blower-Door-Test oder Wasserdichtheitsprüfung.
- Keine Sanierung ohne Ursachenbehebung: Lassen Sie vor der Schornsteinbehandlung die Dachdurchführung, Kaminhaube und Übergänge fachgerecht dichten – keine „Sofortmaßnahme“ mit Zement oder Silikon.
- Unterlagen für Förderung sammeln: Dokumentieren Sie alle Befunde (Fotos, Gutachten, Messprotokolle) – für BAFA-Förderung bei Heizungsersatz oder Schornsteinmodernisierung ist ein Sachverständigengutachten Voraussetzung.
- Vermeiden Sie vorschnelle Angebote: Fordern Sie von Sanierungsbetrieben detaillierte Leistungsbeschreibungen mit Angabe der verwendeten Materialien (Prüfung auf diffusionsoffene Eigenschaften), statischer Einbindung und Herstellergarantien.
- Erlaubnis für gemischte Nutzung klären: Prüfen Sie mit dem Schornsteinfegermeister, ob der sanierte Schornstein zwei getrennte Züge für Holzöfen und Ölheizung zulässt – ggf. Antrag beim zuständigen Bezirksschornsteinfeger stellen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Schornstein
- Ein Schornstein ist ein senkrechter Kanal, der dazu dient, Rauchgase und Abgase von Feuerstätten ins Freie zu leiten.
Verwandte Begriffe: Kamin, Abzug, Rauchrohr - Kaminsanierung
- Die Kaminsanierung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, einen beschädigten oder veralteten Schornstein zu reparieren oder zu erneuern.
Verwandte Begriffe: Schornsteinsanierung, Schornsteinreparatur, Edelstahlschornstein - Edelstahlschornstein
- Ein Edelstahlschornstein ist ein Schornstein, der aus Edelstahl gefertigt ist. Er ist korrosionsbeständig und langlebig.
Verwandte Begriffe: Metallschornstein, Abgasanlage, Sanierungssystem - Schamottsteine
- Schamottsteine sind feuerfeste Steine, die im Schornsteinbau verwendet werden, um den Schornstein vor hohen Temperaturen zu schützen.
Verwandte Begriffe: Feuerfestmaterial, Auskleidung, Kaminsteine - Feuchtigkeitsschaden
- Ein Feuchtigkeitsschaden entsteht, wenn Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringt und zu Schäden führt.
Verwandte Begriffe: Wasserschaden, Durchfeuchtung, Schimmelbildung - Zeltdach
- Ein Zeltdach ist eine Dachform, bei der mehrere Dachflächen an einem Punkt zusammenlaufen und eine Art Zelt bilden.
Verwandte Begriffe: Pyramidendach, Kegeldach, Dachform - Ruß
- Ruß ist ein schwarzer, pulverförmiger Stoff, der bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Materialien entsteht.
Verwandte Begriffe: Verbrennungsrückstände, Ablagerungen, Feinstaub
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Kosten entstehen bei einer Kaminsanierung im Altbau?
Die Kosten für eine Kaminsanierung im Altbau variieren stark und hängen vom Umfang der Arbeiten ab. Eine einfache Sanierung mit Mörtel kann wenige hundert Euro kosten, während ein Edelstahlschornstein oder eine komplette Erneuerung mehrere tausend Euro kosten kann. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen. - Wie lange dauert eine Kaminsanierung?
Die Dauer einer Kaminsanierung hängt ebenfalls vom Umfang der Arbeiten ab. Eine einfache Sanierung kann innerhalb eines Tages abgeschlossen sein, während eine komplette Erneuerung mehrere Tage oder sogar Wochen dauern kann. - Welche Genehmigungen sind für eine Kaminsanierung erforderlich?
In den meisten Fällen ist für eine Kaminsanierung eine Genehmigung des zuständigen Bauamts erforderlich. Ich empfehle, sich vor Beginn der Arbeiten beim Bauamt zu erkundigen. - Was ist ein Edelstahlschornstein?
Ein Edelstahlschornstein ist ein Schornstein, der aus Edelstahl gefertigt ist. Er ist korrosionsbeständig und langlebig und eignet sich besonders gut für die Sanierung von alten Schornsteinen. - Was ist bei der Auswahl eines Kaminsanierungsbetriebs zu beachten?
Ich empfehle, bei der Auswahl eines Kaminsanierungsbetriebs auf Erfahrung, Referenzen und Zertifizierungen zu achten. Der Betrieb sollte über das notwendige Know-how und die erforderliche Ausrüstung verfügen, um die Arbeiten fachgerecht durchzuführen. - Wie oft muss ein Schornstein gereinigt werden?
Ein Schornstein muss in der Regel ein- bis zweimal pro Jahr von einem Schornsteinfeger gereinigt werden. Die genauen Intervalle sind in der Kehr- und Überprüfungsordnung festgelegt. - Was ist ein Schornsteinbrand?
Ein Schornsteinbrand entsteht, wenn sich Ruß und andere Ablagerungen im Schornstein entzünden. Ein Schornsteinbrand kann zu erheblichen Schäden am Gebäude führen und sogar lebensgefährlich sein. - Wie kann man einen Schornsteinbrand verhindern?
Ich empfehle, einen Schornsteinbrand durch regelmäßige Reinigung des Schornsteins und durch die Verwendung von trockenem Brennholz zu verhindern.
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Feuchter Kamin im Altbau – Ursache: Kondensation & Durchfeuchtung
Ursache
Moin,
klar was bei Ihnen passiert ist.
Der Kamin bekommt nicht mehr ausreichend Wärme, um im oberen Bereich auszutrocknen. Das außenliegende MW des Kamins wird im Bereich der Fugen durchfeuchtet. Dieses eingedrungene Niederschlagswasser läuft in den Steinen, ich nehme an Vollkliner oder schlimmer noch Lochklinker, weiter nach Unten.
Abhilfe:
Den Kamin so er denn im MW selber ausreichend fest ist (Mauerer befragen) belassen und den Bereich im Bodenraum und über Dach dämmen und den Bereich über Dach mit Schiefer o.ä. bekleiden.
MfG
Stefan Ibold -
Undichter Kaminzug? – Feuchtigkeit am Knick des Plewa-Rohrs
undicht ...?
Nun, ich könnte mir vorstellen, dass der Kamin - bzw. das Plewa-Rohr- am letzten Knick undicht ist ... denn genau dort tritt doch die feuchte Stelle auf, oder? Ein Knick ist ja auch sehr schwer abzudichten ...!
Und dann gelangt ja das feucht-warme Abgas in den Bereich zwischen dem gemauerten Kamin und dem eingezogenen Rohr ... Die beschriebenen Probleme sind die Folge!
Ich schlage ebenfalls vor, mal genauer hinzusehen und dann die obersten paar Meter abzutragen und neu aufzubauen.
Mit dem Vorschlag des Heizungsbauers habe ich dann logischerweise ein Problem. Gut, nach dem Ausbau des Daches wird der Kamin in diesem Bereich auch nicht mehr durchkühlen, das Abgas gelangt aber immer noch zwischen die beiden Schalen und steigt dann hoch übers Dach ... Und dort ist es dann auch entsprechend kalt und die beschriebenen Probleme treten dann dort auf ... -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Ursachen und Behebung von Feuchtigkeitsschäden an einem Schornstein in einem Altbau (Baujahr 1928). Hauptursachen sind Kondensation durch mangelnde Wärme und Undichtigkeiten im Kaminzug. Verschiedene Lösungsansätze werden diskutiert, darunter die Sanierung des Schornsteins und die Überprüfung der Abdichtung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Feuchter Kamin im Altbau – Ursache: Kondensation & Durchfeuchtung kann unzureichende Wärme im Kamin zu Durchfeuchtung und Schäden führen. Es ist entscheidend, die Ursache der Feuchtigkeit genau zu analysieren, bevor Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden.
🔧 Praktische Umsetzung: Eine mögliche Ursache für die Feuchtigkeit könnte ein undichter Kaminzug sein, insbesondere am Knick des Plewa-Rohrs, wie in Undichter Kaminzug? – Feuchtigkeit am Knick des Plewa-Rohrs vermutet wird. Eine gründliche Überprüfung und Abdichtung dieses Bereichs wird empfohlen.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Fachmann für Schornsteinsanierung zu Rate zu ziehen, um die genaue Ursache der Feuchtigkeit festzustellen und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu planen. Dabei sollten die Kosten für verschiedene Sanierungsoptionen (z.B. Edelstahlschornstein) verglichen werden.
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