Putzrisse auf Vollwärmeschutz ohne Gewebe: Ursachen, Sanierung & Kosten?
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Ursachen von Putzrissen auf einem Vollwärmeschutz (VWS) ohne Gewebearmierung, mögliche Sanierungsmaßnahmen und die Rolle des Tauwassernachweises. Es wird die Haftung des Auftragnehmers bei fehlender Gewebearmierung diskutiert, sowie die Bedeutung der WDVS-Zulassung und die Einhaltung der Herstellervorgaben. Unterschiedliche Meinungen zum Thema Tauwassernachweis und Algenrisiko werden ausgetauscht.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Putzrisse auf Vollwärmeschutz ohne Gewebe: Ursachen, Sanierung & Kosten?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige Unterbrechung jeglicher Eigenreparatur – Rissöffnungen dürfen nicht abgedichtet oder überstrichen werden, da dies die Beweislage für haftungsrechtliche Ansprüche zerstört.
🔴 KRITISCH: Vor Sanierung Prüfung auf asbesthaltige Materialien (Klebemörtel, Putze) durch ein akkreditiertes Labor – besonders bei Baujahr 2000 ist dies nicht auszuschließen und erfordert spezielle Entsorgung nach TRGS 519.
⚠️ WICHTIG: Keine partielle „Kosmetiksanierung“ (z. B. Füllen mit Dispersionsspachtel) – dies verschlechtert die Bauphysik und beschleunigt Schäden; fachgerechte Sanierung erfordert vollständige Entfernung bis auf die Dämmung oder wissenschaftlich anerkannte Sanierungsverfahren mit vollflächiger Armierung.
⚠️ WICHTIG: Vor Sanierung bauphysikalische Bewertung der gesamten Fassade (Diffusionswiderstand, Tauwasserausweis, Anschlussdetails) – Risse signalisieren mögliche Systemfehler, nicht nur lokalen Oberflächenmangel.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe, dass bei dem Vollwärmeschutzsystem (VWSAbk.) eines Hauses, das um das Jahr 2000 fertiggestellt wurde, Putzrisse aufgetreten sind, weil die Gewebearmierung fehlt. Das ist ein typischer Bauschaden.
Ursachen: Das Fehlen der Gewebearmierung führt dazu, dass die Putzschicht den Spannungen, die durch Temperaturunterschiede und Bewegungen des Gebäudes entstehen, nicht standhalten kann. Dadurch entstehen Risse.
🔴 Gefahr: Durch die Risse kann Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen, was zu Schimmelbildung und einer Beeinträchtigung der Dämmwirkung führen kann. Dies kann langfristig die Bausubstanz schädigen.
Sanierung: Eine fachgerechte Sanierung umfasst in der Regel das Entfernen des alten Putzes, das Anbringen einer Gewebearmierung und das Aufbringen eines neuen Putzsystems. Es gibt auch Sanierungsmethoden, bei denen der alte Putz verbleibt und eine zusätzliche Armierungsschicht aufgebracht wird.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, einen Gutachter für Bauschäden hinzuzuziehen, um das Ausmaß des Schadens zu beurteilen und ein Sanierungskonzept zu erstellen. Holen Sie Angebote von Fachbetrieben ein und achten Sie auf deren Qualifikation und Erfahrung mit VWS-Systemen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen typischen Bauschaden an einem Vollwärmeschutzsystem (WDVSAbk.) aus dem Jahr 2000, bei dem auf eine Gewebearmierung verzichtet wurde. Dies stellt einen schwerwiegenden handwerklichen Mangel dar, der zu Rissbildungen und potenziellen Feuchteschäden führt. Die fehlende Armierung ist ein Verstoß gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik, da das Gewebe die Zugkräfte aus Temperaturschwankungen und Setzungen aufnehmen soll.
🔴 Gefahr: Die Risse im Putz ohne Armierung sind nicht nur ein optisches Problem. Sie können zu einem massiven Wassereintritt in die Dämmung führen, was die Dämmwirkung mindert und langfristig Bauschäden wie Durchfeuchtung der Bausubstanz oder Schimmelbildung verursacht. Bei einem Haus aus dem Jahr 2000 ist zudem die Verwendung asbesthaltiger Klebemörtel oder Putze nicht ausgeschlossen, was bei einer Sanierung besondere Vorsicht erfordert.
➕ Ergänzung: Für die rechtliche Beurteilung ist entscheidend, dass der Mangel (fehlende Armierung) bereits bei Fertigstellung 2000 vorlag. Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt in der Regel 5 Jahre, könnte aber bei arglistigem Verschweigen oder bei einem sogenannten "Mangel am Bauwerk" anders liegen. Es ist zu prüfen, ob die Risse bereits vor Ablauf der Verjährung aufgetreten sind oder ob eine Verlängerung der Frist durch Verhandlungen vorliegt.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Schaden durch einen unabhängigen Bausachverständigen begutachten, der ein detailliertes Gutachten mit Schadensursache, Umfang und Sanierungskosten erstellt. Für die rechtliche Durchsetzung sollten Sie einen Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht konsultieren, der die Verjährungsfragen prüft. Die Sanierung wird in der Regel den vollständigen Austausch des Putzsystems erfordern, was mit erheblichen Kosten verbunden ist. Beauftragen Sie keine Eigenreparatur, da dies die Beweislage erschweren könnte.
KI-Analyse (Qwen)
Putzrisse auf einem Vollwärmeschutzsystem (WDVS) ohne Gewebebewehrung stellen einen typischen, aber gravierenden Bauschaden dar, der bereits bei geringen mechanischen oder thermischen Belastungen auftritt. Die fehlende Armierung im Putzoberflächenbereich führt zu einer deutlich reduzierten Zugfestigkeit und Rissüberbrückungsfähigkeit, wodurch Spannungen aus Temperaturwechseln, Bauteilverformungen oder Substratunebenheiten ungedämpft in den Putz eingetragen werden.
🔴 Gefahr: Diese Risse sind nicht nur optisch störend, sondern können langfristig zu Feuchteeintrag, Frostschäden, Schimmelbildung im Untergrund und einer beschleunigten Degradation des Dämmstoffs führen – insbesondere bei fehlender diffusionsoffener Ausführung oder unzureichender Anschlussdetailierung.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein WDVS ohne Gewebebewehrung grundsätzlich zulässig oder ausreichend sei, ist falsch: Die DINAbk. 18516-1 und die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen (abZAbk.) verlangen zwingend eine vollflächige Armierung mit alkali-beständigem Glasfasergewebe im Putzoberflächenbereich – insbesondere bei mineralischen Putzen und bei Anwendung auf weichen Dämmstoffen wie EPS oder Mineralwolle.
➕ Ergänzung: Die Ursache ist nicht allein die fehlende Gewebebewehrung, sondern vielmehr das Zusammenspiel aus fehlender Armierung, möglicherweise unzureichender Putzschichtdicke, ungeeignetem Putzsystem für das Substrat, fehlender Dehnfugenplanung sowie möglichen statischen oder bauphysikalischen Ungleichgewichten im Gebäude.
✅ Zustimmung: Die zeitliche Einordnung ist sachgerecht: Ein Gebäude aus dem Jahr 2000 fällt in eine Phase, in der die Anforderungen an WDVS bereits klar normiert waren – eine fehlende Gewebebewehrung stellt daher einen Verstoß gegen die anerkannten Regeln der Technik dar und ist im Rahmen einer Schadensbewertung als Planungs- oder Ausführungsfehler zu werten.
🔴 Gefahr: Bei fortbestehenden Rissen besteht ein erhöhtes Risiko für die langfristige Dämmeigenschaft und die Bausubstanz – insbesondere wenn die Risse quer zur Fuge verlaufen oder sich an Anschlussstellen (z. B. Fensterlaibungen, Sockel) konzentrieren, wo Feuchtesperrung und Dichtigkeit besonders kritisch sind.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Schall- und Wärmeschutz (z. B. nach DIN 4108-10) oder einen öffentlich bestellten und vereidigten Bauingenieur mit der fachlichen Dokumentation, Ursachenanalyse und Sanierungsempfehlung – insbesondere zur Klärung der Haftung und der rechtlichen Verantwortlichkeit.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Systeme (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) einigen sich darauf, dass fehlende Gewebearmierung beim VWS aus dem Jahr 2000 einen schwerwiegenden, normwidrigen Mangel darstellt.
- Alle bestätigen die Gefahr von Feuchteeintrag, Schimmelbildung, Dämmwirkungsverlust und langfristiger Bausubstanzschädigung.
- Alle empfehlen den Bezug eines unabhängigen, fachlich qualifizierten Bausachverständigen zur Dokumentation und Gutachtenerstellung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt Sanierungsoptionen mit „Altputzverbleib“ als prinzipiell möglich, während DeepSeek und Qwen ausdrücklich auf den „vollständigen Austausch“ bzw. „fachgerechte Sanierung bis auf die Dämmung“ drängen – letztere Einschätzung gilt als sicherer (Vorsichtsprinzip).
- Qwen betont die Relevanz weiterer Faktoren (Putzschichtdicke, Dehnfugenplanung, Substrat, Anschlussdetails) stärker als GoogleAI, der primär die fehlende Armierung isoliert benennt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt rechtlich relevante Aspekte (Verjährung, arglistiges Verschweigen, Haftungsfragen) – fehlt bei GoogleAI und Qwen.
- Qwen nennt konkret DIN 18516-1 und abZ als verbindliche Grundlagen und betont die Pflicht zur „vollflächigen Armierung mit alkali-beständigem Glasfasergewebe“ – dies fehlt bei den anderen beiden.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert „es gibt auch Sanierungsmethoden, bei denen der alte Putz verbleibt“ – Qwen widerspricht implizit durch die klare Normverweisung und die Forderung nach vollflächiger Armierung im Oberflächenbereich, die bei Altputzverbleib nicht sicher gewährleistet ist; DeepSeek unterstützt Qwens strengere Lesart („vollständiger Austausch“). Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Die sicherste Vorgehensweise folgt Qwens Normbezug (DIN 18516-1) und DeepSeeks Haftungshinweisen: Sanierung nur durch zertifizierten Fachbetrieb mit vollständiger Entfernung des beschädigten Putzsystems und nachweislich normkonformer Neuausführung inkl. vollflächiger Armierung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Fehlende Gewebearmierung als Mangel ✅ Alle KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten den Verzicht auf Armierung bei VWS aus 2000 einstimmig als schwerwiegenden, normwidrigen und nicht tragbaren Mangel gemäß anerkannten Regeln der Technik. Gesundheitsrisiko durch Schimmel ✅ Alle drei KI-Modelle benennen Schimmelbildung als unmittelbare, gesundheitsrelevante Folge von Rissen – insbesondere bei Langzeitfeuchteeintrag in das Dämmsystem. Rechtliche Haftung & Verjährung ⚠️ DeepSeek betont dies ausdrücklich; GoogleAI und Qwen erwähnen rechtliche Aspekte nicht. Der KI-Konsens ist daher abwägend: Haftung ist grundsätzlich gegeben, Verjährungsfragen erfordern aber fachanwaltliche Prüfung. Sanierungsart (Altputzverbleib vs. kompletter Austausch) ❌ GoogleAI sieht partielle Sanierung (Altputzverbleib) als möglich an – DeepSeek und Qwen lehnen dies ab und verlangen nachweislich vollständige Neuausführung. Widerspruch mit Priorisierung der sichereren (Qwen/DeepSeek) Einschätzung. Asbestrisiko im Altbestand ⚠️ Nur DeepSeek benennt explizit das Asbestrisiko bei Baujahr 2000 – GoogleAI und Qwen erwähnen es nicht. KI-Konsens: mögliche Gefahr, daher unbedingte Vorabprüfung erforderlich. 👉 Handlungsempfehlung: Um Risiken abzusichern und Haftungsansprüche zu wahren, ist eine fachlich begleitete, normkonforme Sanierung durch zertifizierte Fachleute mit vorheriger asbesttechnischer Prüfung und unabhängiger Sachverständigenbegutachtung zwingend erforderlich – keine Eigenreparatur, keine Teilsanierung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unentdeckte Asbestbelastung während Sanierung Erhebliches Gesundheitsrisiko für Bewohner und Handwerker; hohe Nachsanierungskosten; strafrechtliche Konsequenzen bei Verstoß gegen TRGS 519. 🔴 Risiko Weiterer Feuchteeintrag durch bestehende Risse Fortgeschrittene Durchfeuchtung der Dämmung und des Mauerwerks; Frostschäden im Winter; beschleunigter Verfall der Bausubstanz. 🔴 Risiko Verjährung von Gewährleistungsansprüchen Verlust möglicher Kostenerstattung durch Bauunternehmer oder Planer; vollständige Eigentragung der Sanierungskosten (mehrere 10.000 €). 🔴 Risiko Unfachmännische Reparatur (z. B. Spachtelung) Verschlechterung der Diffusionsoffenheit; Kondensatbildung hinter der Reparaturstelle; Verschleierung des Schadensausmaßes für Sachverständige. 🔴 Risiko Fehlende bauphysikalische Gesamtbetrachtung Sanierung löst nicht die zugrundeliegende Ursache (z. B. falsche Anschlussdetails, unzureichende Dehnfugen); Rissbildung tritt erneut auf. ✅ Chance Rechtliche Durchsetzung von Haftungsansprüchen Möglichkeit der Kostentragung durch Verursacher (Bauunternehmer, Planer) bei Nachweis des ursprünglichen Planungs- oder Ausführungsfehlers. ✅ Chance Modernisierung des WDVS mit aktuellem Standard Einsparung bei Heizkosten durch verbesserte Dämmung; Steigerung des Energieausweises und Immobilienwerts; Einhaltung neuer EnEVAbk. bzw. GEG-Anforderungen. ✅ Chance Professionelle Dokumentation als Beweissicherung Erstellung eines gerichtsfesten Gutachtens mit Fotos, Messdaten und Schadenschronologie – entscheidend für Streitigkeiten und Versicherungsfälle. ✅ Chance Einbindung zertifizierter Fachbetriebe mit Herstellergarantie Erweiterung der Gewährleistung auf bis zu 10 Jahre; Nachweis der fachgerechten Ausführung durch abZ-konforme Systeme; Sicherstellung der Dichtigkeit. ✅ Chance Optimale Vorbereitung für künftige Fördermittel (z. B. BEGAbk.) Sanierung im Rahmen einer energetischen Modernisierung ermöglicht Förderungen bis zu 30 %, wenn alle Voraussetzungen (u. a. Fachunternehmer, Nachweis) erfüllt sind. Orientierungshilfen
- Sofortige Beweissicherung: Machen Sie detaillierte, datierte Fotos aller Risse (Einzel-, Gesamt- und Detailaufnahmen), dokumentieren Sie Rissverläufe mit Maßband und notieren Sie Datum des ersten Auftretens – speichern Sie die Daten digital und als Papierausdruck.
- Asbest-Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie ein akkreditiertes Sachverständigenbüro für Asbestuntersuchungen (z. B. nach TRGS 519), um Proben von Putz, Klebemörtel und Fugenmaterial entnehmen und im Labor analysieren zu lassen – bevor irgendetwas bearbeitet wird.
- Sachverständigen beauftragen: Beauftragen Sie einen öffentlich bestellten und vereidigten Bauingenieur (ÖBVAbk.) oder einen zertifizierten Sachverständigen für Wärmeschutz (DIN 4108-10), um ein gerichtsfestes Gutachten mit Ursachenanalyse, Sanierungskonzept und Kostenschätzung zu erstellen.
- Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht konsultieren: Reichen Sie das Sachverständigengutachten beim Fachanwalt ein, um Verjährungsfragen, Haftungsmöglichkeiten sowie ein eventuelles Schlichtungsverfahren (z. B. bei der Bauindustrie-Kammer) zu prüfen.
- Sanierungsangebote nur von zertifizierten Fachbetrieben einholen: Stellen Sie sicher, dass alle Angebote auf abZ-genehmigten WDVS-Systemen beruhen und die vollflächige Armierung mit alkali-beständigem Glasfasergewebe gemäß DIN 18516-1 ausdrücklich enthalten ist.
- Fördermittel prüfen und beantragen: Informieren Sie sich bei Ihrem Energieberater oder der KfW über die aktuellen BEG-Fördermöglichkeiten – Antragstellung muss vor Beginn der Arbeiten erfolgen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Vollwärmeschutz (VWS)
- Ein System zur Wärmedämmung von Gebäuden, bei dem Dämmplatten auf die Fassade aufgebracht und mit einer Putzschicht versehen werden.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Fassadendämmung, WDVS. - Gewebearmierung
- Eine Schicht aus Glasfasergewebe, die in den Putz des Vollwärmeschutzsystems eingebettet wird, um die Zugfestigkeit zu erhöhen und Rissbildungen zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Armierungsgewebe, Glasfasergewebe, Putzarmierung. - Putzrisse
- Risse in der Putzschicht eines Gebäudes, die durch Spannungen, Bewegungen oder Materialfehler entstehen können.
Verwandte Begriffe: Fassadenrisse, Mauerrisse, Spannungsrisse. - Bauschaden
- Ein Mangel oder Schaden an einem Gebäude, der die Nutzung beeinträchtigt oder die Bausubstanz gefährdet.
Verwandte Begriffe: Baumangel, Bausubstanz, Schadensanalyse. - Wärmedämmung
- Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts eines Gebäudes, um Energie zu sparen und den Wohnkomfort zu erhöhen.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Wärmedämmverbundsystem, Energieeffizienz. - Schimmelbildung
- Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, das durch Feuchtigkeit und organische Materialien begünstigt wird und gesundheitsschädlich sein kann.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Pilzbefall, Raumklima. - Fassadensanierung
- Maßnahmen zur Instandsetzung und Erneuerung der Fassade eines Gebäudes, um Schäden zu beheben, die Optik zu verbessern und die Bausubstanz zu schützen.
Verwandte Begriffe: Fassadenrenovierung, Fassadeninstandsetzung, Fassadenbeschichtung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Gewebearmierung im Vollwärmeschutz?
Die Gewebearmierung ist eine Schicht aus Glasfasergewebe, die in den Putz des Vollwärmeschutzsystems eingebettet wird. Sie dient dazu, die Zugfestigkeit des Putzes zu erhöhen und Rissbildungen zu verhindern. - Warum ist die Gewebearmierung so wichtig?
Die Gewebearmierung nimmt die Spannungen auf, die durch Temperaturunterschiede und Bewegungen des Gebäudes entstehen. Ohne diese Armierung würde der Putz reißen, da er diesen Spannungen nicht standhalten kann. - Welche Folgen hat das Fehlen der Gewebearmierung?
Das Fehlen der Gewebearmierung führt zu Rissen im Putz. Durch diese Risse kann Feuchtigkeit eindringen, was zu Schimmelbildung, Schäden an der Dämmung und langfristig zu Schäden an der Bausubstanz führen kann. - Wie kann man Putzrisse sanieren, wenn die Gewebearmierung fehlt?
Die Sanierung umfasst in der Regel das Entfernen des alten Putzes, das Anbringen einer Gewebearmierung und das Aufbringen eines neuen Putzsystems. In manchen Fällen kann auch eine zusätzliche Armierungsschicht auf den alten Putz aufgebracht werden. - Welche Kosten entstehen bei der Sanierung von Putzrissen?
Die Kosten für die Sanierung von Putzrissen hängen vom Ausmaß des Schadens, der Größe der Fassade und der gewählten Sanierungsmethode ab. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen. - Kann ich die Sanierung selbst durchführen?
Ich rate davon ab, die Sanierung selbst durchzuführen, da dies Fachkenntnisse und Erfahrung erfordert. Fehler bei der Sanierung können zu weiteren Schäden führen. - Wie erkenne ich, ob mein Vollwärmeschutz eine Gewebearmierung hat?
Das ist schwer zu erkennen, ohne den Putz zu entfernen. Ein Fachmann kann durch eine Inaugenscheinnahme und eventuell eine kleine Probeentnahme feststellen, ob eine Gewebearmierung vorhanden ist. - Was ist bei der Auswahl eines Fachbetriebs für die Sanierung zu beachten?
Achten Sie auf die Qualifikation und Erfahrung des Fachbetriebs mit VWS-Systemen. Lassen Sie sich Referenzen zeigen und holen Sie mehrere Angebote ein.
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VWS-Schaden: AN haftet bei fehlender Gewebearmierung!
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WDVS: Tauwassernachweis Pflicht – Betrug bei Missachtung?
Aber erst ...
Aber erst Tauwassernachweis machen.Vielleicht liegt sogar Betrug vor. WDVSAbk. unterliegen seit 1992 (?) der Zulassungspflicht (habe allerdings immer noch nicht begriffen, warum?). Und zur Zulassung gehört, dass das ausführende Unternehmen bescheinigt, dass entsprechend der Zulassung gebaut wurde (kleine Ergänzung: in der Zulassung steht, dass ein Tauwassernachweis zu machen ist). Schon wenn die Bescheinigung fehlt, ist nicht nach Zulassung gebaut, und wenn in der Bescheinigung steht, dass nach Zulassung gebaut ist, liegt Betrug vor.
Wenn der Tauwassernachweis (zumindest Glaserverfahren, wenn nicht WUFI) Wasser in der Dämmung ergibt - am besten alles runter und neu.
Mit freundlichen Grüßen
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WDVS-Zulassung: Anwendungsfehler vs. Bauordnungspflichten
ma halblang!
sicher ist das ein beinharter Anwendungsfehler! aber..
Zulassungspflicht besteht nach Bauordnung für alle nicht genormten und bauaufsichtlich zugelassenen bauprodukte und bautechniken. das sollten sie mal nachlesen Herr ebel!
nun hat jeder Hersteller für sein Produkt seine Zulassung mit Brief und Siegel. wie kommen sie eigentlich drauf, dass der ausführende irgendwelche Bescheinigungen auszustellen hat? in den von mir verarbeiteten WDVSen steht in keiner mir bekannten Zulassung, dass ein Tauwassernachweis zu machen ist!? sie sprechen von Zulassung als Generalität. die gibt es nicht! ihr letzter Schluss zum betrug ist Verbrauchertäuschung!
fast jedes WDVSAbk. hat "Wasser" an der Grenzschicht Wärmedämmung Armierung! muss das dann auch runter? der tauWassernachweis gelingt nach 4108 doch immer (ebenso pauschal!)! welche Panik! -
WDVS-Systemzulassung: Tauwassernachweis – DIBt-Anforderungen
Zulassung lesen
Ich gehe voll mit, dass jeder Hersteller seine Zulassung hat - aber eben jeder Hersteller. Wenn ich die Einzelkomponenten kaufe, hat jede Komponente einzeln eine Zulassung und bis 1992 (?) war das auch in Ordnung. Dann aber hat das DIBtAbk. eine Geldquelle entdeckt (?) und seitdem sind die Systeme Zulassungspflichtig. Und auf meine Anfrage beim DIBt, warum denn kein Tauwassernachweis in der Zulassung ist (sie den aber fordern), wurde mir geantwortet, dass ja auch der Untergrund mit spielt (ist prinzipiell richtig). Denn in der Zulassung steht, dass der Tauwasserschutz nach DIN 4108-3 zu machen ist und in der DIN 4108-3 steht, das bei Zulassung der Tauwasserschutz der Tauwassernachweis der Zulassung zu nehmen ist. Also genau genommen Unsinn - weil beides zusammen ein sogenannter "Zirkelschluss" ist. Und bei den mir bekannten zugelassenen WDVSAbk. ist immer die Bescheinigung desjenigen gefordert, der das WDVS aufbringt. Aber zumindest muss die Bauleitererklärung kommen, dass nach den Unterlagen, den Regeln der Technik usw. gebaut wurde. Wenn also ein selbst zusammengestelltes WDVS gebaut wurde, ist die Bauleitererklärung falsch (das wäre dann zumindest grobe Fahrlässigkeit). Nur wenn ein zugelassenes WDVS eingebaut wurde, bei dem in der Zulassung keine Bescheinigung erforderlich wäre (was ich nicht glaube), wäre das Vergessen der Armierung grobe Fahrlässigkeit - denn eine wesentliche Schicht vergessen?Der Tauwassernachweis ist besonders erforderlich, weil jetzt der Oberputz viel dicker wird, als in jeder Zulassung steht (schon alleine dadurch verliert das neue WDVS seine Zulassung - wenn es je eine hatte). Ein Hersteller eines WDVS war ganz erstaunt, dass sein Anstrich mit Haftvermittler zur besseren Haftung der Putze zu einer erheblichen Verschlechterung der Tauwassersituation führen kann (kann nicht muss!), weil der Haftvermittler in den Untergrund eindringt und die Poren verschließen kann. Damit liegt nicht ein dünner Film, sondern eine dicke Schicht mit schlechterem my vor. Der Hersteller sagte die Prüfung zu - aber ich habe noch keine Antwort.
Die Frage kam von einer Studentin und die sollte exakte Antworten bekommen, dass in der Baupraxis Manches mit "Augenzudrücken" geht, steht auf einem anderem Blatt - aber abgesoffene WDVS gibt es auch viele.
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WDVS-Theologie: Zulassung, Tauwassernachweis & Realitätscheck
mein Gott Herr ebel!
sie als bautheologe mit schwarzer robe? ich hatte eine andere Vorstellung.
äußerst nebulös und auch ablenkend erklären sie sich zum Thema Zulassung und Tauwassernachweis. welche Zulassung liegt ihnen vor, und was steht wörtlich drin? das nennt man wissenschaftliche Quellenforschung!
zeigen sie mir doch bitte mal ein abgesoffenes WDVSAbk., bitte! die theologen sprechen permanent davon, nur zeigen konnte dieses stigma noch kein gläubiger! Veikko Ulrich ist in ihrer nähe und schaut sich das gerne mal an! er sucht auch seit Jahren wie er mir mitteilte nach "abgesoffenem WDVS", nur keiner der stammtischbrüder konnte ihm was zeigen. dieses unsachliche Geschwätz um WDVS sollte mal auf eine wissenaschaftliche, und auf Tatsachen begründete ebene gehoben werden. zumal wie sie richtigerweise kommentieren hier eine studentin was lernen möchte! -
WDVS-Klärung: DIBt-Auskunft zu Zulassung & Wandaufbau
wie richtig Antworten?
Wenn jemand was klären will, nenne ich denjenigen erst mal nicht. Wenn es abgeschlossen ist - dann ja. Einer hat mal die Diskussion abgebrochen und behauptete dann, das wäre meine Rache für den Abbruch. Nein - solange geredet wird, wird ein Veröffentlichung bei mir ausgesetzt (Deswegen vielleicht etwas nebulös).Wenn es ganz exakt sein soll:
DIBtAbk. anrufen (030/78730-261) und folgende Fragen stellen (und die Ergebnisse hier ins Netz stellen):- wann ist ein WDVSAbk. ein WDVS im Sinne des DIBt?
- ist für alle WDVS eine Zulassung erforderlich und wenn seit wann?
- ist nach Zulassung für jeden konkreten Wandaufbau ein Tauwassernachweis erforderlich?
- ist nach Zulassung für jedes konkret ausgeführte Objekt eine "Bestätigung der ausführenden Firma" zu erstellen? (In den mir vorliegenden Zulassungen Anlage 5).
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WDVS-Zulassung: Kein expliziter Tauwassernachweis nötig?
fragen und keine Antworten!
wie das hier wieder ausgeht? ich ahne schon!
warum sollte ich die Leute beim dibtAbk. belästigen?
1 WDVSAbk. ist inzwischen klar definiert,
2 Zulassung muss baurechtlich sein (alter Hut! steht in jeder Zulassung in unter allgemeines ganz vorne - Seite 2!) ,
3 in keiner meiner Zulassungen (STO) wird ein Tauwassernachweis explizit verlangt. wie kommen sie nur darauf? Antworten durch fragen zu beantworten ist der falsche Weg, Herr ebel! der Tauwassernachweis enspringt vielmehr planerischer Sorgfaltspflichten!
4 Bestätigung ja! da steht aber nichts von Tauwassernachweis etc
wo bleibt die Adresse des ersten "abgesoffenen WDVS" - aus systemimmanenten Gründen versteht sich! Anwenderfehler und Hochwasser zählt nicht! sind sie doch bitte so gut nicht nur davon zu reden. sie sind doch als Physiker den naturwissenschaften und nicht den geisteswissenschaften verpflichtet! Herr ebel! -
Tauwassernachweis: DIN 4108-3 in WDVS-Zulassungen
Zulassung
Auf den Anruf beim DIBtAbk. habe ich doch nur verwiesen, da Sie Zweifel äußerten.In den mir vorliegenden Zulassungen steht. "3.2. Wärmeschutz und klimabedingter Feuchteschutz ... Für den Nachweis des klimabedingten Feuchteschutzes gilt DINAbk. 4108-3. Die sd-Werte für die genannten ... sind Anlage ... dieser allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung zu entnehmen. ". Wie Sie das nun interpretieren, ob als explizite Aufforderung oder allgemeine Sorgfaltspflicht ist doch zweitrangig - der Tauwassernachweis muss geführt werden. Und das der Tauwassernachweis in der Bestätigung stehen muss, habe ich nicht behauptet - aber die Bestätigung selbst ist gefordert. Und wenn die Bestätigung fehlt ... Genauso wie eigentlich der Bauherr alle Unterlagen erhalten sollte, müsste er auch den Tauwassernachweis bekommen.
Eine abgesoffene Dämmung habe ich noch nicht in der Hand gehabt. Aber wenn die Herren Beisse und Bromm sagen, dass sie schon abgesoffene PS-Platten in der Hand hatten, glaube ich Ihnen das, weil es bei bestimmten Bedingungen so sein muss. Und wenn ein Kunstharzputz doppelt dick drauf ist und noch zusätzlich Haftvermittler zwischen Ober- und Unterputz (Oberputz, Unterputz) und an weiteren Stellen gestrichen wird, ist es nur eine Frage von Jahren, wann das Ganze sowieso abgerissen werden muss.
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WDVS-Praxis: Tauwassernachweis – Sorgfaltspflicht vs. Routine
glaube?
den Text der Zulassung kenne ich. ihre Rückschlüsse sind aber aus der Luft gegriffen. denn es steht lediglich wie der Nachweis zu führen ist, und nicht dass prinzipiell ein Nachweis zu führen ist. der Unterschied: wenn ich 20 mal den gleichen Aufbau realisiere, und einmal rechne ist der sorgfaltspflicht Rechnung getragen. sie tun so, als müsste jede Baustelle mit einem Nachweis ausgeführt werden. und das ist falsch!
was Herr beisse über WDVSAbk. und Putz erzählt können sie getrost vergessen. da war er mehrfach daneben! von Herrn Bromm würde ich mir mal ein abgesoffenes ansehen. nur sprechen sie von Leuten die welche kennen ... das ist nicht sonderlich seriös, Herr ebel!
Sanierung von WDVS schaut nicht so aus, dass immer wieder dicke dampfsperrende Epoxidbeschichtungen außen drauf gepackt werden! das ist nicht sehr detailsicher, was sie da behaupten! -
WDVS-Sanierung: Neuer Tauwassernachweis bei Putzänderung!
Streit um des Kaisers Bart
Wenn der gleiche Aufbau vorliegt, muss ich natürlich nicht das Gleiche noch mal rechnen - es reicht, wenn der Bauherr eine Kopie des schon vorhandenen Tauwassernachweises bekommt. Aber hier handelt es sich um etwas anderes - der Putz und weiteres soll erheblich dicker werden (Vorschlag von Maler Kempf). Also ist ein neuer Tauwassernachweis zu führen. -
WDVS-Mangel: Komplette Sanierung bei Putz-Problemen nötig?
Rest vergessen
Den Putz alleine runterkriegen und neu Putzen dürfte nicht drin sein. Aber noch mehr Putz drauf liefert 1. die schon erwähnte Tauwasserproblematik und 2. den Verlust der Zulassung, weil die Dicken des Aufbaus und die Reihenfolge nicht mehr stimmen bzw. nachzuvollziehen sind.Also bleibt nur für eine korrekte Mangelbeseitigung: Alles runter und neues WDVSAbk. darauf. Und dann kann evtl. auf einen für diesen Wandaufbau schon vorhandenen Tauwassernachweis zurückgegriffen werden.
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WDVS-Sanierung: Putzablösung ohne Komplettabriss möglich!
Quatsch!
wieso alles runter! dafür gibt es Möglichkeiten den Putz und die Armierungsschicht abzunehmen! es steht nirgend
apropos kaisers Bart! wo steht denn dass ein Nachweis zu führen ist? ich lese lediglich, dass für den Nachweis die DINAbk. 4108 heranzuziehen ist. weiter nichts! sie kommen mir wie ein mercedesfahrer vor! die meinen auch immer weil man links überholt müsse man immer links fahren -
WDVS-Sanierung: Putzablösung – Hinweis auf weitere Mängel?
Also was soll das? "Die Sorgfaltspflicht gebietet den Tauwasserschutz zu führen" (Ihre Worte) und jetzt soll alles Quatsch sein?
Wenn der Putz ohne Beschädigung der PS-Schicht runter zu holen ist - warum nicht? Ich wiederhole nur meine Befürchtung : "Den Putz alleine runterkriegen und neu Putzen dürfte nicht drin sein. " Wenn der alte Putz so leicht vom PS runter geht, dürften weitere Mängel vorliegen. Im Allgemeinen geht eher das PS samt Putz ab, als der Putz vom PS.
Und die alten Angaben, um wieder ein zugelassenes WDVSAbk. zu erstellen, sind sicher auch nicht mehr vorhanden. -
WDVS-Aufbau: Zusätzliche Armierungsschicht unkritisch?
da zuckt sich überhaupt nix
Interessehalber habe ich mal eben das Glaserdiagramm drüberlaufenlassen: Wenn ich mit Capatekt 190 4 mm stark überspachtel und dann wieder den üblichen 3er Capatect Mineralleichtputz aufbringe, zuckt sich gar nix. Selbst wenn ich ein drittes Mal armiere und überputze, passiert nichts. Im Gegenteil - die Kurve vom Wasserdampfteildruck und Wasserdampfsättigungsdruck gehen sogar wieder auseinander. (Gegeben hatte ich einen durchschnittlichen Aufbau mit 1 cm Gipsputz innen, 36er Ziegelmauerwerk mit 1.2 und 6er PS Hartschaumplatten 040.) Also wenn hier irgendeine Gefahr droht, dann eher von der Standfestigkeit des Systems, weil beim fünften Überspachteln außen die Schicht zu schwer wird, aber nicht vom Feuchtedurchgang. -
WDVS-Gewicht: Zulassungsverlust durch zusätzliche Putzschicht?
Zulassung
Ich habe ja nur gesagt: Tauwasserschutz machen. Ihre Annahmen Herr Kempf können stimmen - müssen aber nicht (Kunstharzputz z.B. , Haftvermittler eingesetzt usw.). Aber mit dem Gewicht stimmt es - deswegen geht ja die Zulassung verloren, weil das Wechselspiel Gewicht/Festigkeit nicht mehr durch die Zulassung gedeckt ist. -
WDVS-Zulassung: Gewicht vs. Aufbau – Panik unbegründet?
schon wieder Quatsch!
Herr eeebel! zum einen ist kh-Putz ist nicht gleich kh-Putz. die sd-Werte sind nicht besorgniserregend. Ich weiß wirklich nicht warum sie so eine Panik verbreiten! kennen sie denn die sd-Werte von haftvermittler und kh-Putzen?
die Zulassung geht auch nicht wegen des gewichtes verloren! die Zulassung sieht einen gewissen Aufbau vor und Schluss Ende aus die Maus! was dichten sie da zusammen! -
WDVS-Sanierung: Hersteller für Sanierungsvorschlag einbeziehen!
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WDVS-Algenrisiko: Dickere Putzschicht als Schutz?
alten Putz drauflassen
Je dicker, desto geringer das Algenrisiko ...
(Habe gerade mal in der neuen 'Bauphysik' geblättert..) -
WDVS-Sanierung: Mörtelschicht ablösen, Haftzug prüfen, dübeln!
so ist es martin!
Hersteller zitieren! wir haben im Frühjahr ein uraltes WDVSAbk. saniert. das geht ganz gut mit dem ablösen der mörtelschichten - bissi fräsen und streifen schneiden. dann den haftzug der ps-Platten checken, und am besten sicherheitshalber gleich dübeln. dann Armierung und Oberputz wie gehabt! so geht das ... -
WDVS-Algenrisiko: Putzdicke irrelevant? – Expertenmeinung!
hä?
was soll die puzdicke (3 mm) mit dem Algenrisiko zu tun haben? da gibt es so knapp zehn risikofaktoren. 3 mm Putz sind da beim WDVSAbk. nicht dabei, jdb! wo hastndas her? -
WDVS-Algenrisiko: Wärmespeicherfähigkeit des Putzes relevant?
mit allen anlegen
@Hr. Blücher wollen Sie sich mit allen anlegen, ohne das Sie jemand angreift? Der Putz hat eine gewisse Wärmespeicherfähigkeit und durch die Speicherfähigkeit eine gewisse Dämpfung der Temperaturextreme - sowohl nach warm als auch nach kalt. Die kalten Temperaturextreme führen zur Wasserkondensation und Algen. -
Putzrisse VWS: Dank für die rege Diskussion!
wow - das hat ja eine Diskussionsrunde angezettelt ...
Hallo zusammen, erstmal sage ich allen vielen Dank ... ich werde mir heute Abend alles genau durchlesen - und meine Recherchen weiterführen. Schönen Tag noch!
Grüße
Stephanie -
WDVS-Algenforschung: Umgebungsbedingungen entscheidend!
nicht schlecht Herr ebel!
nur wird dieser Effekt unter den Spezialisten der Algenforschung gar nicht erwähnt! wesentliches Kriterium für Algenwuchs sind die Umgebungsbedingen, die da heißen Feuchtigkeit, co2, anorg. stickstoff- und Phosphorverbindungen. dann gibt es biomasse durch photosysthese.
dr künzel nennt diese fördernden Bedingungen:- Gebäude unbeheizt, oder hoch gedämmt
- saugfähiger (mineralischer) Putz
- rauer, stark strukturierter Putz
- wetterSeite, oder beschattete Seite
- freistehendes Gebäude ohne Dachüberstand
- weiße Fassadenfarbe (da freut sich der strahlenphysikus:-)
- geringe Luftverunreinigung, ländlicher Bereich
sollte das bisschen Masse von 3 mm Putz zu einer Dämpfung des temperaturverlaufs z.B. frühmorgens führen, sodass Tauwasser an der Fassade entstehen würde, hätten sie natürlich recht. nur müsste dieses Tauwasser in den Putz gelangen, und dort lange verbleiben => andere Kriterien müssen zutreffen! HTH
-
WDVS-Algenrisiko: Feuchtigkeit als Hauptfaktor bestätigt!
Hat er doch (Dr. Künzel) - indirekt
Gleich der erste und wichtigste Punkt: Feuchtigkeit!
Das war auch die Quintessenz von Herrn Ebels Aussage ...
(Höhere Wärmespeicherung führt zu weniger Kondensation)
Gruß, JDB -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Putzrisse auf Vollwärmeschutz: Ursachen & Sanierung
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Ursachen von Putzrissen auf einem Vollwärmeschutz (VWS) ohne Gewebearmierung, mögliche Sanierungsmaßnahmen und die Rolle des Tauwassernachweises. Es wird die Haftung des Auftragnehmers bei fehlender Gewebearmierung diskutiert, sowie die Bedeutung der WDVSAbk.-Zulassung und die Einhaltung der Herstellervorgaben. Unterschiedliche Meinungen zum Thema Tauwassernachweis und Algenrisiko werden ausgetauscht.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag VWS-Schaden: AN haftet bei fehlender Gewebearmierung! trägt der Auftragnehmer die volle Schuld bei fehlender Gewebearmierung und daraus resultierenden Schäden am Vollwärmeschutz. Eine komplette Fassadensanierung mit Armierung und neuem Oberputz wird empfohlen.
✅ Empfehlung: Bei einer Sanierung sollte laut WDVS-Sanierung: Hersteller für Sanierungsvorschlag einbeziehen! der Hersteller des WDVS-Systems unbedingt in die Planung einbezogen werden, um einen fachgerechten Sanierungsvorschlag zu erhalten und Gewährleistungsansprüche zu sichern.
🔴 Risiko: Der Beitrag WDVS-Mangel: Komplette Sanierung bei Putz-Problemen nötig? weist darauf hin, dass eine unsachgemäße Sanierung mit zusätzlichen Putzschichten zu Tauwasserproblemen und zum Verlust der WDVS-Zulassung führen kann. Daher ist eine fachgerechte Mangelbeseitigung unerlässlich.
👉 Handlungsempfehlung: Um die Ursache der Putzrisse zu klären und die geeigneten Sanierungsmaßnahmen zu bestimmen, sollte ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Die Beiträge WDVS-Klärung: DIBt-Auskunft zu Zulassung & Wandaufbau und Tauwassernachweis: DIN 4108-3 in WDVS-Zulassungen bieten wertvolle Informationen zur WDVS-Zulassung und zum Tauwassernachweis.
Die Diskussion zeigt, dass die Sanierung von Putzrissen auf einem Vollwärmeschutz ohne Gewebearmierung eine komplexe Angelegenheit ist, die eine sorgfältige Analyse der Ursachen, eine fachgerechte Planung und die Einhaltung der Herstellervorgaben erfordert. Die Einbeziehung von Experten und die Berücksichtigung der relevanten Normen und Richtlinien sind entscheidend für eine erfolgreiche Sanierung und die Vermeidung weiterer Schäden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Putzrisse, Vollwärmeschutz, Gewebearmierung, Bauschaden". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Holzweichfaserplatten unter Putz: Ursachen sichtbarer Stöße, Risiken & Sanierung?
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- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Vollwärmeschutz nur Westseite: Sinnvoll bei Putzrissen? Kosten, Risiken, Alternativen?
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Putzrisse im Altbau sanieren: Ursachen, Risiken & Kosten der Reparatur?
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - EPS Fassadendämmung Schrumpfung: Ursachen, Sanierung & Risiken bei Plattenstößen?
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- … Nähe Wien) auf 30 cm Hochlochziegel eine Fassade mit 14 cm Vollwärmeschutz (EPS) und darauf eine zementfreie Spachtelmasse und Lotusan-Putz anbringen lassen. …
- … typisches Problem bei älteren EPS-Fassadendämmverbundsystemen (WDVSAbk.), bei dem sich Plattenstöße durch Putzrisse abzeichnen. Die vom Lieferanten vorgeschlagene Vorgehensweise ist fachlich nicht ausreichend und …
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- … WDVSAbk., Risse, Fassade, Sanierung, Erfurt, übertapezieren, Vollwärmeschutz, Dämmung, Laibung, Polystyrol …
- … [br]habe im Sept. '05 Vollwärmeschutz von Brillux (8 cm) anbringen lassen. Nach dem Winter und speziell …
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