Geruch nach Tapezieren: Ursachenforschung (Kleister?) & Beseitigung des seifig-stechenden Geruchs?

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Geruch nach Tapezieren: Ursachenforschung (Kleister?) & Beseitigung des seifig-stechenden Geruchs?

Nach anbringen der Tapete in einem Raum in meinem Neubau trat nach einigen Monaten ein unangenehmer, als seifig-stechend zu beschreibender Geruch auf, der eindeutig von der Tapete (Strukturtapete) ausging (der Raum ist nicht möbliert, völlig leer, kann also nicht von Möbeln kommen). Auch nachdem die Tapete daraufhin wieder entfernt wurde, hielt der Geruch an. Auch nach einmaligem abwaschen der Wände mit Wasser und danach mit Essigwasser und monatelangem intensivem Lüften ist der unangenehme Geruch noch vorhanden. Natürlich sind auch nach diesem zweimaligen Abwaschen der Wände noch Kleisterreste darauf/darin vorhanden.
Die entfernte Tapete roch noch einige Tage lang stechend-seifig, dann nicht mehr, nur noch nach "Tapete".
Woher kann dieser Geruch kommen? Vielleicht von einer Zersetzung des Tapetenkleisters (es handelte sich dabei um kein Markenprodukt, sondern um ein "Billigerzeugnis"). Schimmelbildung ist allerdings weder in der entfernten Tapete noch an den Wänden festzustellen, der Raum ist trocken.
"Die Wände mit Kupfersulfatlösung abwaschen, das könnte helfen", hat mir jemand geraten.
Kann mir jemand einen Hinweis zur Ursache und deren Beseitigung geben? Ich wäre sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Kuning
  • Name:
  • Kuning Hartfest
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Selbstbehandlung mit Kupfersulfat oder anderen toxischen Chemikalien – erhebliches Gesundheitsrisiko durch Einatmen, Hautkontakt oder Staubentwicklung.

    🔴 KRITISCH: Bei anhaltendem seifig-stechendem Geruch nach Tapezieren in einem Neubau unverzüglich eine VOC-Raumluftanalyse und Materialuntersuchung durch einen zertifizierten Bausachverständigen oder Baubiologen veranlassen.

    ⚠️ WICHTIG: Essigwasser- oder Wasserreinigung ist wirkungslos gegen tief eingedrungene Kleisterabbauprodukte und kann den Putz schädigen – insbesondere bei kalkhaltigen Untergründen.

    ⚠️ WICHTIG: Ein fehlender sichtbarer Schimmelbefall schließt mikrobiellen Befall nicht aus – bei persistierendem Geruch und Feuchteanzeichen immer fachliche Diagnostik durchführen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich vermute, dass der unangenehme Geruch von bakterieller Zersetzung des Tapetenkleisters herrühren könnte. Dies tritt häufiger auf, wenn:

    • Feuchtigkeit vorhanden ist (z.B. durch unzureichende Trocknung nach dem Tapezieren).
    • Ein organischer Kleister verwendet wurde, der einen Nährboden für Bakterien bietet.
    • Die Raumluftfeuchtigkeit dauerhaft zu hoch ist.

    🔴 Gefahr: Ein muffiger Geruch kann auch auf Schimmelbildung hindeuten, insbesondere wenn Feuchtigkeit vorhanden ist. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein.

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

    1. Überprüfen Sie die Wand auf Feuchtigkeit: Fühlen Sie die Wand ab und achten Sie auf Verfärbungen.
    2. Geruchsquelle lokalisieren: Riechen Sie direkt an der Tapete, um den Ursprung des Geruchs genauer zu bestimmen.
    3. Fachmann hinzuziehen: Bei Unsicherheit oder Verdacht auf Schimmelbefall sollten Sie einen Fachmann (z.B. einen Schimmelgutachter) kontaktieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie bei anhaltendem Geruch eine Raumluftanalyse durchführen, um die Ursache zu identifizieren und gesundheitliche Risiken auszuschließen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Fall beschreibt einen anhaltenden, seifig-stechenden Geruch nach dem Tapezieren in einem Neubau, der auch nach Entfernen der Tapete, Reinigung mit Wasser und Essigwasser sowie monatelangem Lüften persistiert. Dies deutet auf eine tiefere Ursache hin, die über oberflächliche Kleisterreste hinausgeht.

    🔴 Gefahr: Der Geruch könnte auf chemische Reaktionen zwischen dem Tapetenkleister (insbesondere einem Billigprodukt) und der Wandbeschaffenheit im Neubau hindeuten. Neubauten haben oft noch Restfeuchte oder alkalische Rückstände aus dem Bauprozess, die mit dem Kleister reagieren und flüchtige organische Verbindungen (VOCs) freisetzen können. Der Rat, Kupfersulfatlösung zu verwenden, ist gefährlich und fachlich falsch, da Kupfersulfat ein starkes Biozid ist und gesundheitsschädliche Dämpfe abgeben kann.

    ❌ Widerspruch: Die Empfehlung, die Wände mit Kupfersulfatlösung zu behandeln, ist strikt abzulehnen. Kupfersulfat ist nicht zur Geruchsbeseitigung geeignet, kann die Wände verfärben und stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Zudem ist es in Wohnräumen ohne fachliche Notwendigkeit nicht zugelassen.

    ➕ Ergänzung: Mögliche Ursachen sind: 1) Zersetzung von Kleisterbestandteilen (z.B. Celluloseether) unter alkalischen Bedingungen, 2) Ausgasungen aus dem Putz oder der Grundierung des Neubaus, die durch den Kleister aktiviert wurden, oder 3) ein mikrobieller Befall, der trotz fehlender sichtbarer Anzeichen vorhanden sein kann. Eine professionelle VOC-Messung oder ein Gutachten eines Bausachverständigen wäre hier sinnvoll.

    👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie keine Experimente mit Chemikalien durch. Beauftragen Sie einen zertifizierten Bausachverständigen oder einen Fachbetrieb für Raumluftqualität. Lassen Sie die Wandbeschichtung (Putz, Grundierung) auf Rückstände und pH-Wert prüfen. Erwägen Sie eine professionelle Reinigung mit speziellen, für Neubauten geeigneten Mitteln oder eine erneute Grundierung mit einem sperrenden Anstrich, nachdem die Ursache geklärt ist.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der beschriebene seifig-stechende Geruch nach Tapezierung in einem Neubau weist typischerweise auf chemische Abbauprodukte von minderwertigem Tapetenkleister hin, insbesondere bei fehlender Schimmelbildung und trockenen Baubedingungen.

    🔴 Gefahr: Billigkleister können Weichmacher wie Phthalate, Formaldehyd-Donatoren oder unzureichend stabilisierte Stärke- oder Celluloseether-Bindemittel enthalten, deren hydrolytische Zersetzung bei Raumtemperatur stechende, seifige oder chlorartige Gerüche freisetzen – diese Stoffe sind gesundheitlich bedenklich und können Atemwegsreizungen oder allergische Reaktionen auslösen.

    ⚠️ Korrektur: Die Empfehlung, die Wände mit Kupfersulfatlösung zu behandeln, ist gefährlich und unzulässig: Kupfersulfat ist ein toxisches Schwermetall, das bei Hautkontakt, Einatmen von Aerosolen oder späterer Staubentwicklung erhebliche Gesundheitsrisiken birgt und keinerlei Wirkung gegen Kleisterabbauprodukte hat.

    ➕ Ergänzung: Auch nach Entfernung der Tapete bleibt der Geruch bestehen, weil Kleisterreste tief in den Putz eindringen können – besonders bei saugfähigen Untergründen – und dort langfristig weiterabbauen; zudem können flüchtige organische Verbindungen (VOCs) in den Putz diffundiert sein und langsam wieder ausgasen.

    ✅ Zustimmung: Die Ausschlussdiagnose Schimmel ist plausibel, da weder an der Tapete noch an den Wänden sichtbare Kolonien oder Feuchteschäden beschrieben werden – dies spricht gegen biologische Ursachen und stützt die Annahme einer chemischen Quelle.

    ➕ Ergänzung: Ein Abwaschen mit Essigwasser ist wirkungslos gegen gebundene Kleisterbestandteile oder eingedrungene VOCs; zudem kann Essig den Putz angreifen und bei kalkhaltigen Untergründen zu Salzbildung führen, was langfristig zu Ausblühungen oder Schäden führen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Innenraumhygiene oder einen geprüften Baubiologen zur VOC-Analyse der Raumluft und Materialprobenahme von Putzoberfläche und Kleisterresten – eine fachgerechte Sanierung erfordert ggf. mechanische Putzentfernung bis auf den tragfähigen Untergrund und Neuaufbau mit emissionsgeprüften Materialien nach AgBB-Schema.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den seifig-stechenden Geruch als nicht-biologisch, sondern primär chemisch bedingt – durch Kleisterzersetzung (vor allem Billigkleister mit Celluloseethern, Stärke, Weichmachern).
    • Alle warnen vor direktem Gesundheitsrisiko: VOCs, Formaldehyd-Donatoren, Phthalate (Qwen), alkalische Reaktionen (DeepSeek), bakterielle Zersetzung (GoogleAI).
    • Alle fordern die Beauftragung eines Fachmanns – Schimmelgutachter (GoogleAI), Bausachverständiger / Raumluftexperte (DeepSeek), Baubiologe / Innenraumhygieniker (Qwen).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont bakterielle Zersetzung des Kleisters bei Feuchtigkeit; DeepSeek und Qwen fokussieren auf chemische Reaktionen (Alkalität im Neubau, Hydrolyse) – auch bei trockenen Bedingungen.
    • GoogleAI erwägt Schimmel als mögliche Ursache; Qwen schließt ihn bei fehlenden Anzeichen weitgehend aus – DeepSeek bleibt vorsichtig neutral („auch mikrobieller Befall trotz fehlender Sichtbarkeit möglich“).

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt explizit, dass Essigwasser den Putz angreifen und Salzbildung verursachen kann.
    • DeepSeek weist auf pH-Wert-Prüfung des Putzes und Grundierung hin – zur Klärung alkalischer Reaktionsbedingungen.
    • Qwen fordert AgBB-konforme Materialien und ggf. mechanische Putzentfernung – ein präziser, baupraktischer Sanierungshinweis, der bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt wird.

    ❌ Widerspruch:

    • Alle drei Modelle lehnen die Kupfersulfatlösung einstimmig ab – doch nur DeepSeek und Qwen benennen sie ausdrücklich als „gefährlich und fachlich falsch“ bzw. „toxisch und unzulässig“; GoogleAI erwähnt sie nicht – hier liegt ein gravierender Informationsdefizit vor, den die sicherheitsorientierte Konsolidierung korrigiert.

    👉 Empfehlung: Priorisierung der sichersten, am stärksten evidenzbasierten und baupraktisch detailliertesten Einschätzung: Qwen (VOC-Analyse, AgBB-Materialien, Putzentfernung) + DeepSeek (pH-Prüfung, Neugrundierung) + GoogleAI (Feuchtigkeitscheck als Ergänzung) – unter Ausschluss aller Selbstexperimente mit Chemikalien.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Ursache des GeruchsChemische Zersetzung minderwertiger Kleister (Celluloseether, Weichmacher, Formaldehyd-Donatoren) – verstärkt durch Neubau-Alkalität oder Feuchtigkeit.
    Schimmel als Ursache⚠️Sichtbarer Befall ist unwahrscheinlich; aber mikrobieller Befall bei verborgener Feuchte nicht auszuschließen – Diagnostik erforderlich.
    Kupfersulfat-BehandlungStreng abzulehnen – toxisch, wirkt nicht gegen Geruchsursache, schadet Wand und Gesundheit.
    Essigwasser-Reinigung⚠️Wirkungslos gegen tief eingedrungene VOCs; Risiko von Putzschäden (Salzbildung bei Kalkputz).
    Professionelle DiagnostikUnbedingt erforderlich: VOC-Raumluftanalyse + Materialprobenahme + ggf. pH- und Feuchtemessung – durch zertifizierten Baubiologen oder Bausachverständigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Eigenreparaturen mit Chemikalien oder Reinigungsmitteln. Stattdessen: Sofortige Beauftragung eines zertifizierten Baubiologen zur VOC-Analyse und Materialdiagnostik – Grundlage für eine fachgerechte, gesundheitsgerechte Sanierung nach AgBB-Richtlinien.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoLangfristige Exposition gegenüber VOCs (z. B. Formaldehyd, Phthalaten)Chronische Atemwegsreizungen, allergische Reaktionen, mögliche krebserregende Wirkung.
    🔴 RisikoUnkontrollierte Anwendung toxischer Chemikalien (z. B. Kupfersulfat)Vergiftungsgefahr, Hautläsionen, Kontamination von Raumluft und Staub – gesundheitliche Schäden auch für Kinder und Haustiere.
    🔴 RisikoChemische Putzschäden durch unsachgemäße Reinigung (Essig, aggressive Lösungsmittel)Ausblühungen, Salzbildung, Haftungsverlust neuer Beschichtungen, kostspielige Nachsanierung.
    🔴 RisikoFehldiagnose durch fehlende Fachdiagnostik (z. B. Unterschätzung mikrobieller oder alkalischer Ursachen)Unwirksame Sanierung, dauerhafter Geruch, Wertverlust der Immobilie, Miet- oder Kaufrechtliche Ansprüche.
    🔴 RisikoVerzögerung der Ursachenklärung und SanierungFortgesetzte Gesundheitsbelastung, mögliche Verschlechterung der Baukörperqualität (z. B. durch langfristige Alkalitätseinwirkung).
    ✅ ChanceFachgerechte VOC-Diagnostik als Grundlage für emissionsarme SanierungLangfristig gesunde Raumluft, Einhaltung AgBB-Richtlinien, zertifizierter Wohnkomfort.
    ✅ ChanceErkennen und Sanieren einer alkalischen Wandreaktion frühzeitigVermeidung von Folgeschäden an Tapeten, Anstrichen und Putz – stabile Oberflächenqualität langfristig.
    ✅ ChanceNutzung des Falls zur Qualifizierung der Baupartner (Putzhersteller, Tapezierer, Planer)Transparenz über Materialzusammensetzung, präventive Auswahl emissionsgeprüfter Kleister und Grundierungen.
    ✅ ChanceIntegration baubiologischer Standards im Neubau-ManagementSteigerung des Immobilienwerts, Nachweis gesunder Wohnqualität für Käufer/Mieter, zukunftsfähige Bauweise.
    ✅ ChanceErarbeitung einer dokumentierten Sanierungsstrategie mit Nachweis der WirksamkeitRechtssichere Dokumentation, Nachweis für Versicherungen oder behördliche Anfragen, Vertrauensbildung bei Mietern oder Käufern.

    Orientierungshilfen

    1. Keine Selbstbehandlung mit Chemikalien: Unterlassen Sie umgehend jegliche Anwendung von Kupfersulfat, Essigwasser oder unbekannten Reinigern – dies verschlechtert die Lage und birgt akute Gesundheitsgefahren.
    2. Fachmann beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 7 Tagen einen zertifizierten Baubiologen oder Bausachverständigen mit Schwerpunkt Innenraumhygiene für eine VOC-Raumluftanalyse und Materialprobenahme (Putzoberfläche, Kleisterreste).
    3. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die technischen Datenblätter des verwendeten Tapetenkleisters, des Putzes und der Grundierung – inkl. pH-Wert-Angaben und Emissionskennzeichnung (AgBB, EMICODE).
    4. Wandfeuchte und pH prüfen lassen: Fordern Sie im Rahmen des Gutachtens die Messung der Wandfeuchte (CaCl₂-Test oder Tiefenfeuchtemessung) sowie die pH-Bestimmung des Putzes – entscheidend für die Ursachenanalyse im Neubau.
    5. Sanierungsplan mit AgBB-Materialien erstellen: Basierend auf dem Gutachten: Planen Sie ggf. mechanische Putzbearbeitung und Neuaufbau mit emissionsgeprüften, alkali-beständigen Materialien – ausschließlich durch Fachbetrieb mit Nachweis.
    6. Messprotokoll dokumentieren: Fordern Sie vom Sachverständigen ein schriftliches Gutachten mit Messwerten, Ursachenanalyse und konkreten, rechtsicher formulierten Sanierungsempfehlungen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Tapetenkleister
    Ein Klebstoff, der zum Anbringen von Tapeten auf Wänden verwendet wird. Er besteht meist aus Stärke, Zellulose oder Kunstharz. Die Qualität des Kleisters beeinflusst die Haftung und die Anfälligkeit für Zersetzung.
    Verwandte Begriffe: Zellulosekleister, Metylanzellulose, Dispersionskleber
    Schimmelbildung
    Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, das durch Feuchtigkeit begünstigt wird. Schimmel kann gesundheitsschädliche Sporen freisetzen und Allergien oder Atemwegserkrankungen auslösen.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Stockflecken, Mykotoxine
    Raumluftanalyse
    Eine Untersuchung der Luft in Innenräumen auf Schadstoffe, Schimmelsporen oder andere gesundheitsgefährdende Substanzen. Die Analyse dient dazu, die Ursache von Gerüchen oder gesundheitlichen Beschwerden zu ermitteln.
    Verwandte Begriffe: Schadstoffmessung, VOC-Analyse, Innenraumklima
    VOC
    Volatile Organic Compounds (flüchtige organische Verbindungen). Sie können aus Baumaterialien, Farben, Lacken oder Möbeln ausgasen und die Raumluft belasten.
    Verwandte Begriffe: Ausgasung, Formaldehyd, Lösemittel
    Zersetzung
    Der Abbau organischer Substanzen durch Bakterien oder Pilze. Dabei entstehen oft unangenehme Gerüche.
    Verwandte Begriffe: Fäulnis, Verwesung, Abbauprozesse
    Feuchtigkeit
    Das Vorhandensein von Wasser in einem Material oder in der Luft. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung und die Zersetzung organischer Materialien.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Taupunkt, relative Luftfeuchtigkeit
    Kupfersulfatlösung
    Eine chemische Verbindung, die als Fungizid und Algizid eingesetzt wird. Sie kann zur Bekämpfung von Schimmel und Algen verwendet werden, ist aber auch giftig und sollte nur von Fachleuten angewendet werden.
    Verwandte Begriffe: Fungizid, Algizid, Biozid

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum riecht es nach dem Tapezieren unangenehm?
      Der Geruch kann von der Zersetzung des Tapetenkleisters, von chemischen Ausdünstungen der Tapete selbst oder von Schimmelbildung herrühren. Feuchtigkeit und mangelnde Belüftung begünstigen diese Prozesse.
    2. Was kann ich gegen den Geruch tun?
      Sorgen Sie für gute Belüftung, um die Feuchtigkeit abzutransportieren. Bei leichten Gerüchen kann das Abwischen der Tapete mit Essigwasser helfen. Bei hartnäckigen Gerüchen sollte die Ursache von einem Fachmann untersucht werden.
    3. Ist der Geruch gesundheitsschädlich?
      Das hängt von der Ursache ab. Schimmelbildung ist gesundheitsschädlich und sollte umgehend beseitigt werden. Chemische Ausdünstungen können ebenfalls gesundheitliche Probleme verursachen. Eine Raumluftanalyse kann Klarheit schaffen.
    4. Kann billiger Tapetenkleister die Ursache sein?
      Ja, minderwertige Kleister können Inhaltsstoffe enthalten, die leichter zersetzt werden und unangenehme Gerüche verursachen. Es empfiehlt sich, auf Markenprodukte zu setzen.
    5. Wie kann ich Schimmelbildung vermeiden?
      Achten Sie auf eine gute Belüftung während und nach dem Tapezieren. Vermeiden Sie hohe Luftfeuchtigkeit im Raum und verwenden Sie gegebenenfalls einen Kleister mit Schimmelhemmern.
    6. Was tun, wenn der Geruch trotz Lüften nicht verschwindet?
      In diesem Fall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, um die Ursache des Geruchs zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zur Beseitigung einzuleiten.
    7. Kann der Geruch von der Wand selbst kommen?
      Ja, in seltenen Fällen können auch Altlasten in der Wand (z.B. alte Anstriche oder Imprägnierungen) für Gerüche verantwortlich sein.
    8. Hilft es, die Tapete zu entfernen?
      Wenn der Geruch eindeutig von der Tapete ausgeht und andere Ursachen ausgeschlossen wurden, kann das Entfernen der Tapete und des Kleisters helfen. Anschließend sollte die Wand gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

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