Tauwasserausfall berechnen: Formel für Wandoberflächentemperatur, Luftfeuchtigkeit & Raumtemperatur?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Dieser Thread diskutiert die Berechnung von Tauwasserausfall auf Wandoberflächen unter Berücksichtigung von Raumlufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wandoberflächentemperatur. Es werden verschiedene Formeln, Tabellen und sogar ein Programm-Code-Beispiel vorgestellt, um den Taupunkt zu bestimmen. Die DIN 4108 wird als relevante Norm genannt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung

Tauwasserausfall berechnen: Formel für Wandoberflächentemperatur, Luftfeuchtigkeit & Raumtemperatur?

Ich suche eine einfache Formel für die Berechnung von Tauwasserbildung / Ausfall auf Wandoberflächen mit den Parametern Raumlufttemperatur / Luftfeuchte / Wandoberflächentemperatur. Peter Knüppel [email protected]
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Entscheidung auf Basis einer „einfachen Formel“ treffen – Tauwasserausfall erfordert normkonforme Berechnung nach DINAbk. EN ISO 13788 oder hygrothermische Simulation (z. B. WUFI).

    🔴 KRITISCH: Sofortige Überprüfung bei nachweisbarem Tauwasserausfall – Gefahr von Schimmelbildung, Bauteilschäden und gesundheitlichen Risiken.

    ⚠️ WICHTIG: Dauerhafte Raumluftfeuchte >60 % oder Oberflächentemperatur < Taupunkttemperatur sind Warnsignale – Messung mittels Kalibrier-Hygrometer und Oberflächenthermometer erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Ort bestätigte Wärmebrücken oder fehlende Dämmung erfordern fachliche Begutachtung durch zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich helfe Ihnen gerne, die Grundlagen zur Berechnung von Tauwasserausfall zu verstehen. Eine einfache Formel zur direkten Berechnung gibt es nicht, da der Tauwasserausfall von mehreren Faktoren abhängt. Stattdessen wird der Taupunkt berechnet und mit der Oberflächentemperatur verglichen.

    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation (Tauwasserausfall) beginnt. Er hängt von der Raumlufttemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit ab. Eine höhere Luftfeuchtigkeit führt zu einem höheren Taupunkt.

    🔴 Gefahr: Tauwasserausfall an Wandoberflächen kann zu Schimmelbildung führen, insbesondere in schlecht belüfteten Bereichen oder bei Wärmebrücken.

    Um das Risiko von Tauwasserausfall zu minimieren, empfehle ich:

    • Regelmäßiges Lüften, um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren.
    • Vermeidung von Wärmebrücken durch geeignete Dämmmaßnahmen.
    • Überwachung der Raumluftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei Unsicherheiten bezüglich der bauphysikalischen Situation sollten Sie einen Fachmann (z.B. einen Energieberater oder Bauphysiker) hinzuziehen, der eine detaillierte Analyse durchführen kann.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer sucht nach einer einfachen Formel zur Berechnung von Tauwasserausfall auf Wandoberflächen, basierend auf Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wandoberflächentemperatur. Dies ist ein klassisches bauphysikalisches Problem, das mit dem Mollier-h,x-Diagramm oder der Taupunkttemperatur-Formel gelöst werden kann. Die Anfrage ist fachlich korrekt, aber die praktische Umsetzung erfordert präzise Messdaten und ein Verständnis für die Grenzen solcher Berechnungen.

    ✅ Zustimmung: Die grundlegende Herangehensweise ist richtig: Die Taupunkttemperatur (Tdp) kann mit der Magnus-Formel aus Lufttemperatur und relativer Luftfeuchte berechnet werden. Liegt die Wandoberflächentemperatur unter Tdp, kommt es zu Tauwasserausfall.

    ➕ Ergänzung: Die einfache Formel allein reicht nicht aus. Entscheidend sind auch die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Wand, die Raumluftströmung und mögliche Wärmebrücken. Zudem muss die relative Luftfeuchte im Raum dauerhaft unter 60-70% gehalten werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.

    ⚠️ Korrektur: Eine "einfache Formel" kann trügerisch sein. Die Magnus-Formel liefert nur unter idealen Bedingungen (homogene Temperaturverteilung, keine Luftbewegung) genaue Werte. In der Praxis sind Abweichungen von 1-2 Kelvin möglich, was bei kritischen Bedingungen zu Fehlentscheidungen führen kann.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der Annahme, dass eine einmalige Berechnung ausreicht. Tauwasserausfall ist ein dynamischer Prozess, der von wechselnden Nutzungsbedingungen (Kochen, Duschen, Lüften) abhängt. Eine statische Berechnung kann zu falscher Entwarnung führen und Schimmelbildung begünstigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie die Magnus-Formel als ersten Anhaltspunkt, aber lassen Sie die tatsächliche Situation durch einen Bauphysiker oder Energieberater vor Ort bewerten. Dieser kann mit einem Datenlogger über mehrere Tage Temperatur und Feuchte aufzeichnen und eine fundierte Risikoanalyse erstellen. Installieren Sie zudem ein Hygrometer im Raum und lüften Sie regelmäßig stoßweise, um die Luftfeuchte zu senken.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage zielt auf die physikalische Berechnung von Tauwasserausfall an Bauteiloberflächen ab – ein zentrales Thema der Feuchteschutztechnik und Energieeffizienz im Hochbau.

    Die Tauwasserbildung tritt auf, wenn die Oberflächentemperatur eines Bauteils unter die Taupunkttemperatur der angrenzenden Raumluft fällt; diese Taupunkttemperatur hängt von Lufttemperatur und relativer Luftfeuchte ab – nicht von einer einfachen linearen Formel, sondern von nichtlinearen Dampfdruckgleichungen (z. B. Magnus-Formel).

    🔴 Gefahr: Eine vereinfachte "einfache Formel" ohne Berücksichtigung der Bauteilwärmedämmung, Wärmeübergangswiderstände, Randbedingungen (z. B. Wärmebrücken) oder realer Feuchtedynamik kann zu schwerwiegenden Fehleinschätzungen führen – insbesondere bei energetisch sanierten Gebäuden mit hoher Innendämmung oder bei historischen Bausubstanzen.

    🔴 Gefahr: Fehlende Berücksichtigung von Oberflächenkondensation birgt Risiken für Schimmelpilzbildung, Bauteilschäden und gesundheitliche Beeinträchtigungen – insbesondere bei langfristig erhöhter Luftfeuchte oder unzureichender Lüftung.

    ⚠️ Korrektur: Es existiert keine allgemeingültige, universell anwendbare "einfache Formel" für die Tauwasserbildung – vielmehr sind normkonforme Berechnungsverfahren (DIN EN ISO 13788, DIN 4108-3) oder hygrothermische Simulationssoftware (z. B. WUFI) erforderlich, um Oberflächentemperaturen und Feuchteverhalten realistisch abzubilden.

    ➕ Ergänzung: Die Wandoberflächentemperatur selbst ist kein freier Parameter, sondern das Ergebnis einer Wärmeübergangsrechnung (U-Wert, Innen- und Außentemperatur, Wärmeübergangswiderstände) – sie muss daher vorab bestimmt werden, bevor der Taupunktvergleich sinnvoll durchgeführt werden kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Bau- und Feuchtesachverständigen, der nach DIN EN ISO 13788 und VDIAbk. 3803 die Oberflächentemperatur und Taupunktunterschreitung normkonform berechnet und ggf. Wärmebrücken- oder Kondensationsrisiken detailliert bewertet.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Es gibt keine allgemeingültige „einfache Formel“ für Tauwasserausfall – stattdessen erfolgt die Bewertung über den Vergleich von Taupunkttemperatur und Wandoberflächentemperatur.
    • Alle warnen vor gesundheitlichen und baulichen Folgen (Schimmel, Bauschäden) bei anhaltendem Tauwasserausfall.
    • Alle empfehlen regelmäßiges, stoßweises Lüften, Feuchtemonitoring mit Hygrometer und fachliche Beratung bei Unsicherheit.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert Risiken in allgemeinerer Form („schlecht belüftete Bereiche“), während DeepSeek und Qwen explizit auf dynamische Nutzungsbedingungen (Kochen, Duschen) und messtechnische Unsicherheiten (±1–2 K bei Magnus-Formel) hinweisen.
    • GoogleAI nennt „Energieberater oder Bauphysiker“, DeepSeek konkretisiert „Datenlogger-Messung über mehrere Tage“, Qwen verweist auf normkonforme Berechnung (DIN EN ISO 13788, VDI 3803) und Simulationstools (WUFI).

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt: Die Magnus-Formel ist ein erster Anhaltspunkt, aber praktisch limitiert – Abweichungen durch Luftströmung, nicht-homogene Temperaturverteilung und Messfehler sind signifikant.
    • Qwen ergänzt: Oberflächentemperatur ist kein Input, sondern ein berechneter Wert – abhängig von U-Wert, Innen-/Außentemperatur und Wärmeübergangswiderständen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt „Vermeidung von Wärmebrücken durch geeignete Dämmmaßnahmen“ als allgemeine Empfehlung dar; Qwen warnt dagegen ausdrücklich vor unkritischer Innendämmung („besonders bei energetisch sanierten Gebäuden mit hoher Innendämmung“), da sie Kondensationsrisiken an der Dämmschicht-Rohbau-Grenze steigern kann. → Qwens Einschätzung ist konservativer und wird nach Vorsichtsprinzip priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die sicherste Vorgehensweise (Qwen und DeepSeek) ist ausschlaggebend: Normkonforme Berechnung oder langfristige Messung vor Entscheidung über Sanierungsmaßnahmen – niemals rein formelbasiert.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Berechnbarkeit via „einfache Formel“❌ WiderspruchAlle Modelle lehnen eine universell anwendbare, einfache Formel ab; Qwen und DeepSeek betonen ausdrücklich die Notwendigkeit normkonformer Verfahren oder Messungen.
    Taupunktvergleich als Grundlage✅ KonsensAlle Modelle stimmen überein: Tauwasserausfall tritt ein, wenn Wandoberflächentemperatur < Taupunkttemperatur der Raumluft ist.
    Gesundheits- und Bauschäden✅ KonsensAlle identifizieren Schimmelbildung, Bauteilschäden und gesundheitliche Risiken als direkte Folge von anhaltendem Tauwasserausfall.
    Erforderliche Fachkompetenz⚠️ AbwägungGoogleAI nennt „Energieberater oder Bauphysiker“, DeepSeek konkretisiert „Datenlogger-Messung“, Qwen verlangt „zertifizierten Sachverständigen nach DIN EN ISO 13788 und VDI 3803“. Konsolidiert: Zertifizierter Bauphysiker oder Energieberater mit Nachweis normkonformer Berechnungskompetenz.
    Lüftungs- und Feuchtemanagement✅ KonsensAlle fordern stoßweises Lüften und kontinuierliche Luftfeuchteüberwachung (Hygrometer) bei Raumluftfeuchte >60 %.

    👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie keine vereinfachten Berechnungen als Entscheidungsgrundlage – beauftragen Sie statt dessen einen zertifizierten Bauphysiker zur normkonformen Oberflächentemperatur- und Taupunktanalyse nach DIN EN ISO 13788, inkl. Wärmebrücken-Bewertung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKondensation in Bauteilzwischenschichten (nicht sichtbar)Langfristiger Feuchteeintrag → Holzfaulnis, Putzabplatzung, Dämmwirkungsverlust
    🔴 RisikoFehlinterpretation durch „einfache Formel“ ohne Berücksichtigung von WärmebrückenUnterlassene Sanierung → Schimmelbildung in Ecken, Fensterlaibungen oder Deckenanschlüssen
    🔴 RisikoUnzureichende Langzeitmessung (einmalige Stichprobe)Fehlende Erfassung von Feuchtespitzen nach Duschen/Kochen → falsche Entwarnung
    🔴 RisikoInnendämmung ohne hygrische BewertungVerlagerung der Kondensationszone hinter Dämmung → unkontrollierte Feuchtelagerung im Mauerwerk
    🔴 RisikoVerzögerter Fachbezug bei sichtbarem TauwasserFortbestehende Schimmelentwicklung → gesundheitliche Beeinträchtigung und Sanierungskostensteigerung um 30–50 %
    ✅ ChanceRegelmäßige Feuchtemessung mit Kalibrier-HygrometerFrühzeitige Erkennung von Feuchtespitzen → gezieltes Lüften und Vermeidung von Kondensationsphasen
    ✅ ChanceNormkonforme Berechnung nach DIN EN ISO 13788Belastbare Grundlage für Sanierungsplanung → Ausschluss von Fehlinvestitionen und Schadensrisiken
    ✅ ChanceIntegrierte WärmebrückenanalyseGezielte Sanierung von Schwachstellen → Energieeinsparung + Tauwasservermeidung in einem Schritt
    ✅ ChanceHygrothermische Simulation (z. B. WUFI)Vorhersage des Feuchteverhaltens über Jahreszeiten → zukunftssichere Material- und Konstruktionswahl
    ✅ ChanceQualifizierte Beratung durch zertifizierten Energieberater (nach EWärmeG)Antragsberechtigung für Fördermittel (z. B. BAFA), gesicherte Planungsqualität und Dokumentation für Versicherung

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Messung einleiten: Kaufen Sie ein kalibriertes Hygrometer und ein Oberflächenthermometer – messen Sie über mindestens 7 Tage Raumtemperatur, relative Luftfeuchte und Wandoberflächentemperatur in betroffenen Bereichen.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater mit Nachweis zur Anwendung von DIN EN ISO 13788 – nicht nur „Energieberater“ allgemein, sondern mit ausdrücklicher Spezialisierung auf Feuchteschutz.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Bauplanunterlagen, Dämmkonstruktionsbeschreibungen, frühere Energieausweise und ggf. vorliegende Schimmelnachweise – diese sind für die normkonforme Berechnung zwingend erforderlich.
    4. Wärmebrücken überprüfen lassen: Fordern Sie bei der Fachbegutachtung zwingend eine Wärmebrückenanalyse nach DIN 4108-2 an – besonders an Fensteranschlüssen, Balkonplatten und Geschossdecken.
    5. Fördermittel prüfen: Klären Sie mit dem BAFA oder Ihrer KfW über die Förderfähigkeit einer bauphysikalischen Sanierungsplanung – viele Bauphysiker sind akkreditierte Energie-Effizienz-Experten (EEE).
    6. Sanierungsmaßnahmen nicht eigenständig planen: Verzichten Sie auf Eigeninitiativen wie Innendämmung oder Folienanbringung – diese können das Tauwasserrisiko massiv erhöhen, wenn nicht hygrisch gesichert sind.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Tauwasserausfall
    Die Kondensation von Wasserdampf aus der Luft an einer Oberfläche, deren Temperatur unter dem Taupunkt liegt.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Taupunkt, Luftfeuchtigkeit.
    Taupunkt
    Die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation beginnt.
    Verwandte Begriffe: Tauwasserausfall, Luftfeuchtigkeit, relative Luftfeuchtigkeit.
    Relative Luftfeuchtigkeit
    Das Verhältnis des tatsächlichen Wasserdampfgehalts der Luft zum maximal möglichen Wasserdampfgehalt bei einer bestimmten Temperatur, angegeben in Prozent.
    Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, absolute Luftfeuchtigkeit.
    Wärmebrücke
    Ein Bereich in der Gebäudehülle mit höherer Wärmeleitfähigkeit als die umliegenden Bauteile, was zu erhöhtem Wärmeverlust führt.
    Verwandte Begriffe: Dämmung, Energieeffizienz, Tauwasserausfall.
    Kondensation
    Der Übergang von Wasserdampf in flüssiges Wasser.
    Verwandte Begriffe: Tauwasserausfall, Taupunkt, Luftfeuchtigkeit.
    Hygrometer
    Ein Messgerät zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit.
    Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, relative Luftfeuchtigkeit, Taupunkt.
    Schimmelbildung
    Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, oft aufgrund von Feuchtigkeit.
    Verwandte Begriffe: Tauwasserausfall, Feuchtigkeit, Bauschäden.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Taupunkt?
      Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation beginnt. Er hängt von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit ab. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto höher der Taupunkt.
    2. Wie kann ich den Taupunkt berechnen?
      Es gibt verschiedene Online-Rechner und Tabellen, mit denen Sie den Taupunkt anhand von Temperatur und Luftfeuchtigkeit bestimmen können. Eine genaue Berechnung erfordert jedoch spezielle Software und Kenntnisse der Bauphysik.
    3. Was sind Wärmebrücken?
      Wärmebrücken sind Bereiche in der Gebäudehülle, die eine höhere Wärmeleitfähigkeit aufweisen als die umliegenden Bauteile. Dadurch kommt es zu einem erhöhten Wärmeverlust und niedrigeren Oberflächentemperaturen, was das Risiko von Tauwasserausfall erhöht.
    4. Wie kann ich Wärmebrücken vermeiden?
      Wärmebrücken können durch eine sorgfältige Planung und Ausführung der Dämmung vermieden werden. Besonders wichtig ist die Vermeidung von geometrischen Wärmebrücken (z.B. an Ecken und Kanten) und konstruktiven Wärmebrücken (z.B. durch Stahlträger, die durch die Dämmung geführt werden).
    5. Welche Luftfeuchtigkeit ist ideal für Wohnräume?
      Die ideale relative Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen liegt zwischen 40% und 60%. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung, während eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit zu trockener Haut und gereizten Atemwegen führen kann.
    6. Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit in meinen Räumen senken?
      Die Luftfeuchtigkeit kann durch regelmäßiges Lüften, den Einsatz von Luftentfeuchtern oder durch das Vermeiden von übermäßigem Wäschetrocknen in der Wohnung gesenkt werden.
    7. Was tun bei Schimmelbildung?
      Bei Schimmelbildung sollte die Ursache (z.B. Tauwasserausfall) beseitigt und der Schimmel fachgerecht entfernt werden. Bei größeren Schimmelbefall ist es ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen.
    8. Welche Rolle spielt die Oberflächentemperatur der Wand?
      Die Oberflächentemperatur der Wand ist entscheidend für die Bildung von Tauwasser. Wenn die Oberflächentemperatur unter dem Taupunkt liegt, kondensiert die Feuchtigkeit aus der Luft an der Wand.

    Verwandte Themen

    • Schimmelbildung in Wohnräumen
      Ursachen, Folgen und Maßnahmen zur Schimmelbekämpfung.
    • Richtiges Lüften zur Vermeidung von Feuchtigkeit
      Tipps und Tricks für ein gesundes Raumklima.
    • Dämmung von Außenwänden
      Materialien, Techniken und Vorteile der Fassadendämmung.
    • Heizkosten sparen durch energieeffizientes Bauen
      Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs.
    • Feuchtemessung in Gebäuden
      Methoden und Geräte zur Bestimmung des Feuchtegehalts.
  2. Tauwasserausfall: Excel-Formel & Temperatur-Tabellen

    Foto von Stefan Ibold

    gibt es, ca. ...
    Hallo Herr Knüppel,
    die Formel gibt es, die habe ich mal von einem DOS Programm auf Excel umgeschrieben. Bei DOS war die Formellänge etwa 3 DINAbk.-A 4 Seiten lang. Es gibt Tabellen, in denen man ablesen kann, ab welcher Temperatur die Luft die Feuchtigkeit nicht mehr halten kann. Das wäre die Alternative, nur  -  es muss die Oberflächentemperatur des Bauteils gemessen werden.
    Wenn Sie mir schreiben, wo das Problem ist, kann ich Ihnen vielleicht weiterhelfen.
    MfG
    Stefan Ibold
  3. Tabelle DIN 4108: Taupunktwerte für Berechnung

    Tabelle DINAbk. 4108
    Da steht das drin. Nämlich Taupunkttemperaturen bei gegebener Temperatur und rel. Luftfeuchte. Die Formel müsste ich mal nachsehen.
    • Name:
    • Martin Beisse
  4. Formel: Taupunktberechnung – Programm-Code Beispiel

    Hier isse
    Aber obs was nutzt? ich schick mal das Programm per E-Mail
    6290 REM Berechnung des Taupunktes 6300 TEILDRUCK = TPSI * TRELFI / 100 6310 N = 1 / 8.020001 6320 TAUPUNKTTEMP = 100 * ((TEILDRUCK / 288.68) ^ N  -  1.098) 6330 REM 6340 REM 6350 REM Berechnung der Grenztemperaturen fr Tauperiode 6360 REM TAUPERIODE 6370 X = (tti  -  tta) / REZK 6380 Teta (0) = tti  -  X * AI 6390 TPS (0) = 288.8 * (1.098 + (Teta (0) / 100) ) ^ 8.020001 6400 FOR i = 1 TO Anz% 6410 DELT (i) = X * DL (i) 6420 NEXT i 6430 REM 6440 TAUPUNKTLAGE$ = [ Zitat Anfang ] ... 6450 FOR i = 1 TO Anz% 6460 Teta (i) = Teta (i  -  1)  -  DELT (i) 6470 TET = Teta (i): REM Berechnung der Dampfdrücke 6480 IF TET >= 0 THEN LET TPS (i) = 288.8 * (1.098 + (TET / 100) ) ^ 8.020001 6490 IF TET ... [ Zitat Ende ] THEN 6520 6510 IF Teta (i) < TAUPUNKTTEMP THEN TAUPUNKTLAGE$ = mat$ (i)
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. Link: Taupunkt-Tabelle zur Berechnung im Web

    eine Tabelle im Web
    ist zum Beispiel hier: (s.u.)
  6. Formel: Taupunkttemperatur nach Prof. Jenisch

    einfache Formel
    Nach Prof. Dr. -Ing. Richard Jenisch (Veröffentlichung: Tauwasserschäden) kann man die Taupunkttemperatur auch noch nach dieser Formel berechnen. Leider war es mir nicht möglich griechische Buchstaben zu verwenden, sodass die Formel ein wenig chaotisch aussieht. Taupunkttemperatur (theta (s) ) = relative Luftfeuchte (phi) hoch 0,125* (109,8 + Lufttemperatur (theta (l) ) )  -  109,8 (gilt nur für Lufttemperatur > 0 Grad Celsius und Taupunkttemperatur > 0 Grad Celsius)
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Tauwasserausfall berechnen: Formeln & Tabellen

    💡 Kernaussagen: Dieser Thread diskutiert die Berechnung von Tauwasserausfall auf Wandoberflächen unter Berücksichtigung von Raumlufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wandoberflächentemperatur. Es werden verschiedene Formeln, Tabellen und sogar ein Programm-Code-Beispiel vorgestellt, um den Taupunkt zu bestimmen. Die DINAbk. 4108 wird als relevante Norm genannt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die korrekte Messung der Oberflächentemperatur des Bauteils ist entscheidend für die Genauigkeit der Berechnung, wie im Beitrag Tauwasserausfall: Excel-Formel & Temperatur-Tabellen betont wird.

    📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Tabelle DIN 4108: Taupunktwerte für Berechnung verweist auf die DIN 4108, die Tabellen mit Taupunkttemperaturen bei gegebener Temperatur und relativer Luftfeuchte enthält. Diese Tabellen können eine Alternative zur direkten Berechnung darstellen.

    🔧 Zusatzinfo: Ein Programm-Code-Beispiel zur Taupunktberechnung wird im Beitrag Formel: Taupunktberechnung – Programm-Code Beispiel vorgestellt, was eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Materie ermöglicht.

    ✅ Empfehlung: Für eine schnelle Übersicht und Berechnung kann die im Beitrag Link: Taupunkt-Tabelle zur Berechnung im Web verlinkte Tabelle hilfreich sein. Diese bietet eine einfache Möglichkeit, den Taupunkt zu bestimmen, ohne komplexe Formeln anwenden zu müssen.

    👉 Handlungsempfehlung: Wählen Sie die Methode zur Berechnung des Tauwasserausfalls, die am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Berücksichtigen Sie dabei die Genauigkeit der benötigten Daten und den gewünschten Detaillierungsgrad. Die Formel nach Prof. Jenisch (Formel: Taupunkttemperatur nach Prof. Jenisch) stellt eine weitere Option dar.

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