Kupferrohre für Kaltwasser: Lochfraß-Gefahr? Vor- und Nachteile im Kellerbad

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Verwendung von Kupferrohren für Kaltwasserleitungen im Kellerbad und die damit verbundene Gefahr von Lochfraß. Ein wichtiger Punkt ist die Qualität der Rohre (RAL vs. Markenware wie Sanco) und die Notwendigkeit eines Wasserfilters. Die richtige Verbindungstechnik (Weichlöten statt Hartlöten) spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Abschließend wird die Empfehlung der Stadtwerke bezüglich Wasserfiltern diskutiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Kupferrohre für Kaltwasser: Lochfraß-Gefahr? Vor- und Nachteile im Kellerbad

sollen in meinem Kellerbad verlegt werden. Nun sagt mir ein Klempner, bei Kaltwasserleitungen aus Kupfer würde die Gefahr von "Lochfraß" bestehen, während es bei Warmwasserleitungen keine Bedenken gäbe. Ich solle doch zumindest für die Kaltwasserleitungen Kunststoffrohre wählen. Auf die Frage, wie lange der Kupferkram denn halten würde, hatte er allerdings keine Antwort.
Habe mich gleich an die hiesige Frage #1123 erinnert und hier nochmal nachgeschaut. Da ging's auch um "Lochfraß". Die Links gaben mir aber keine nur theoretische Auskunft hierzu. (Vielleicht habe ich auf den Seiten auch schlecht navigiert.)
Soweit zum Thema, nun die Fragen:

1) Handelt es sich dabei um Einzelfälle, z.B. durch Herstellungsfehler der Kupferrohre, oder ist dieser auf den Links theoretische mögliche Lochfraß eine in der Praxis normale Erscheinung?

2) Wenn da eine Uhr tickt, wie lange läuft sie, bis das Wasser unerwünscht läuft und ich mich mit Feuchteproblemen hier wieder melde? Dank allen "Bemühten". Jens Richwien

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor Verlegung der Kaltwasserleitungen im Kellerbad zwingend eine aktuelle, vollständige Trinkwasseranalyse (pH, Chlorid, Sauerstoff, Ammonium, Leitfähigkeit, Carbonathärte) durch zertifiziertes Labor beauftragen – ohne diese ist kein abschätzbares Lochfraßrisiko möglich.

    🔴 KRITISCH: Kupferrohre grundsätzlich vermeiden, wenn der pH-Wert unter 7,0 oder der Chloridgehalt über 50 mg/l liegt – in diesem Fall sind DVGW-zugelassene Kunststoff- oder Verbundrohre (z. B. PE-Xa, Multilayer) verbindlich einzusetzen.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Mischinstallation mit unedlen Metallen (z. B. Stahl, Aluminium) im selben Kreislauf – elektrochemische Korrosion beschleunigt Lochfraß massiv.

    ⚠️ WICHTIG: Bei Verwendung von Kupfer Rohre nach DINAbk. EN 1057 Typ R oder M wählen und Installation ausschließlich durch DVGW-zertifizierten Fachbetrieb unter Einhaltung von DIN EN 12502 und DVGW-Arbeitsblättern W 551/W 552 durchführen lassen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe Ihre Frage bezüglich der Verwendung von Kupferrohren für Kaltwasserleitungen im Kellerbad und der potenziellen Gefahr von Lochfraß. Der Klempner hat Recht, dass bei Kaltwasserleitungen aus Kupfer tatsächlich ein höheres Risiko für Lochfraß besteht als bei Warmwasserleitungen.

    🔴 Gefahr: Lochfraß entsteht durch Korrosion, die durch verschiedene Faktoren begünstigt wird, darunter die Wasserqualität (z.B. hoher Chloridgehalt, niedriger pH-Wert), Strömungsgeschwindigkeit und Materialfehler. Diese Faktoren können in Kaltwasserleitungen stärker wirken.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu berücksichtigen:

    • Wasseranalyse: Lassen Sie Ihr Wasser auf Inhaltsstoffe prüfen, die Lochfraß begünstigen können.
    • Rohrmaterial: Kunststoffrohre (z.B. PEX, PE-RT) sind eine korrosionsbeständige Alternative für Kaltwasserleitungen.
    • Fachgerechte Installation: Eine korrekte Installation gemäß den geltenden Normen (z.B. DIN EN 12502) ist entscheidend, um Korrosion zu minimieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich rate Ihnen, sich von einem unabhängigen Sanitärfachmann beraten zu lassen, um die beste Lösung für Ihr Kellerbad zu finden. Er kann die spezifischen Bedingungen vor Ort beurteilen und Ihnen die Vor- und Nachteile verschiedener Rohrmaterialien aufzeigen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Bedenken eines Bauherrn bezüglich der Verwendung von Kupferrohren für Kaltwasserleitungen in einem Kellerbad. Der vom Klempner angesprochene Lochfraß ist ein reales, wenn auch nicht alltägliches Phänomen, das bei Kupferrohren unter bestimmten Bedingungen auftreten kann. Es handelt sich dabei nicht um Herstellungsfehler, sondern um eine elektrochemische Korrosionsform, die durch aggressive Wasserbeschaffenheit (z.B. niedriger pH-Wert, hoher Sauerstoffgehalt oder erhöhte Chloridkonzentration) begünstigt wird.

    ✅ Zustimmung: Der Klempner hat grundsätzlich recht, dass die Gefahr von Lochfraß bei Kaltwasserleitungen aus Kupfer höher ist als bei Warmwasserleitungen. Dies liegt daran, dass sich bei Warmwasser schneller eine schützende Oxidschicht (Patina) bildet, die das Material passiviert. Bei Kaltwasser kann dieser Prozess verzögert ablaufen, was das Risiko erhöht.

    ➕ Ergänzung: Die Haltbarkeit von Kupferrohren ist stark von der Wasserqualität abhängig. In Regionen mit weichem, saurem Wasser kann es bereits nach wenigen Jahren zu Schäden kommen, während in neutralen bis leicht alkalischen Wässern eine Lebensdauer von 50 Jahren und mehr möglich ist. Eine pauschale Aussage zur Lebensdauer ist daher nicht seriös möglich. Der Klempner hätte auf eine Wasseranalyse verweisen sollen.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der Kombination von ungünstiger Wasserchemie und unsachgemäßer Installation (z.B. Verwendung von bleihaltigem Lot, unzureichende Spülung nach der Installation). Ein undichter Rohrbruch im Kellerbad kann zu erheblichen Feuchteschäden an Wänden, Boden und angrenzenden Räumen führen, die oft erst spät entdeckt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie vor der Entscheidung eine aktuelle Wasseranalyse Ihres Trinkwassers durchführen (erhältlich bei Umweltämtern oder Laboren). Prüfen Sie insbesondere pH-Wert, Carbonathärte und Chlorid-Gehalt. Bei aggressivem Wasser (pH unter 7,0) oder hohen Chloridwerten ist von Kupfer für Kaltwasser abzuraten. In diesem Fall sind Kunststoffrohre (z.B. PE-X oder Mehrschichtverbundrohre) die sicherere und langlebigere Wahl. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb, der die Rohre fachgerecht installiert und die spezifischen Gegebenheiten Ihres Kellers (z.B. Erdberührung, mögliche Streuströme) berücksichtigt.

    KI-Analyse (Qwen)

    Kupferrohre sind grundsätzlich für Kaltwasserleitungen zugelassen und weit verbreitet, doch die Aussage des Klempners weist auf ein reales, wenn auch seltenes, aber hochgradig schadensrelevantes Phänomen hin: den mikrobiell induzierten oder chemisch bedingten Lochfraß (auch "Pinhole Corrosion" genannt).

    🔴 Gefahr: Lochfraß bei Kupferrohren tritt nicht nur bei Herstellungsfehlern auf, sondern wird maßgeblich durch Wasserbeschaffenheit (z. B. niedriger pH-Wert, hoher Sauerstoffgehalt, Chlorid- oder Ammoniakgehalt), stagnierendes Wasser, ungünstige Strömungsverhältnisse oder elektrochemische Wechselwirkungen mit anderen Metallen ausgelöst – und ist daher keine reine Theorie, sondern ein dokumentierter Praxisfall mit schwerwiegenden Folgen wie plötzlichem Rohrbruch und Wasserschäden.

    ⚠️ Korrektur: Die Behauptung, dass Warmwasserleitungen "keine Bedenken" hätten, ist irreführend: Lochfraß tritt tatsächlich häufiger bei Kaltwasserleitungen auf, da dort höhere Sauerstoffkonzentrationen und längere Verweilzeiten des Wassers vorliegen – doch auch Warmwasserleitungen sind nicht grundsätzlich immun, insbesondere bei unzureichender Durchströmung oder falscher Materialkombination.

    ➕ Ergänzung: Moderne Kupferrohre nach DIN EN 1057 (insbesondere Typ R und M) weisen eine höhere Widerstandsfähigkeit auf, doch die Wasseranalyse vor Verlegung ist zwingend erforderlich – ohne sie lässt sich das Lochfraßrisiko nicht abschätzen.

    ✅ Zustimmung: Die Empfehlung, bei unsicherer Wasserqualität oder in feuchten, schlecht belüfteten Kellerräumen auf alternative Materialien wie PE-Xa oder Multilayerrohre auszuweichen, ist fachlich fundiert und entspricht den aktuellen Empfehlungen der DVGW-Arbeitsblätter W 551 und W 552.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass Kupferrohre "einfach halten" oder eine pauschale Lebensdauer von 30–50 Jahren garantiert sei, ist falsch – bei Lochfraß kann die Lebensdauer auf unter 5 Jahre sinken, ohne äußere Anzeichen bis zum Versagen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor der Verlegung einen zertifizierten Trinkwassersachverständigen zur Analyse Ihrer Hauswasserqualität (insb. pH, Leitfähigkeit, Chlorid, Sauerstoff, Ammonium) und zur Prüfung der Installationsbedingungen im Kellerbad; wählen Sie ausschließlich werkstoffgerechte Verbindungen und vermeiden Sie Mischinstallationen mit unedlen Metallen – bei bestehendem Verdacht auf Lochfraßrisiko ist der Einsatz von Kunststoff- oder Verbundrohren nach DVGW-Zulassung verbindlich.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen eindeutig, dass Lochfraß bei Kupfer-Kaltwasserleitungen ein reales, durch Wasserchemie (niedriger pH, hohe Chloride, Sauerstoff) und Installationsbedingungen begünstigtes Risiko ist – und dass das Risiko für Kaltwasserleitungen höher ist als für Warmwasserleitungen.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI formuliert das Risiko allgemeiner und betont primär die Korrosionsanfälligkeit; DeepSeek und Qwen gehen detaillierter auf elektrochemische Mechanismen, mikrobielle Einflüsse (Qwen) und die Bedeutung der Oxidschichtbildung bei Warmwasser ein. Qwen korrigiert zudem die Fehlvorstellung, Warmwasserleitungen seien „risikofrei“.

    ➕ Ergänzung: Qwen ergänzt die Notwendigkeit der Prüfung auf Ammonium und Leitfähigkeit und verweist explizit auf DVGW-Arbeitsblätter W 551/W 552; DeepSeek betont die regionale Variabilität der Wasserhärte und Lebensdauer; GoogleAI nennt PEX und PE-RT als Alternativen, ohne DVGW-Zulassung zu erwähnen.

    ❌ Widerspruch: Qwen widerspricht ausdrücklich der pauschalen Annahme einer „30–50 Jahre Lebensdauer“ von Kupferrohren – im Falle von Lochfraß kann die Haltbarkeit unter 5 Jahre betragen. GoogleAI und DeepSeek nennen keine Lebensdauer-Garantie, tragen aber nicht explizit dieser Fehlvorstellung entgegen. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird prioritär gewertet.

    👉 Empfehlung: Die Handlungsempfehlung von Qwen ist am präzisesten: Beauftragung eines zertifizierten Trinkwassersachverständigen mit vollständiger Analyse nach DVGW-Richtlinien und verbindlicher Materialwahl nach Zulassung – diese wird als maßgeblich übernommen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Lochfraßrisiko bei Kaltwasser-KupferReales, dokumentiertes Risiko – höher als bei Warmwasser durch Sauerstoffgehalt, Stagnation und fehlende schützende Patina.
    Wasseranalyse als VoraussetzungZwingend erforderlich vor Verlegung: pH, Chlorid, Sauerstoff, Ammonium, Leitfähigkeit, Carbonathärte – ohne Analyse keine Risikoabschätzung.
    Geeignete Alternativen zu KupferDVGW-zugelassene Kunststoff- oder Verbundrohre (PE-Xa, Multilayer) bei aggressivem Wasser – nicht nur als Option, sondern als Sicherheitsvorgabe.
    Installationsbedingungen⚠️Elektrochemische Wechselwirkungen (Mischmetalle), unsachgemäße Verbindungen und fehlende Spülung erhöhen das Risiko – Fachinstallation nach DIN EN 12502 und DVGW W 551/W 552 ist zwingend.
    Lebensdauer von KupferrohrenKeine pauschale Lebensdauerangabe möglich: Bei Lochfraßrisiko können weniger als 5 Jahre auftreten – die Annahme einer Garantielebensdauer von 30–50 Jahren ist falsch und gefährlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie sich nicht vorliegend für Kupfer, sondern erst nach vorheriger, vollständiger DVGW-konformer Wasseranalyse durch einen zertifizierten Trinkwassersachverständigen – bei Risikoindikatoren ist der Einsatz von DVGW-zugelassenen Kunststoff- oder Verbundrohren verbindlich.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoPlötzlicher Rohrbruch durch Lochfraß im feuchten KellerbadMassive Wasserschäden, Schimmelbildung, Bauschäden an Mauerwerk, Bodenplatte und angrenzenden Räumen – oft erst spät entdeckt.
    🔴 RisikoElektrochemische Korrosion durch Mischinstallation mit unedlen MetallenMassive Beschleunigung des Lochfraßes – lokal begrenzte, aber extrem tiefe Lochbildung an Verbindungsstellen.
    🔴 RisikoFehlende oder unvollständige Wasseranalyse vor VerlegungUnbewusste Wahl ungeeigneten Materials – nachträgliche Sanierung teuer, aufwändig und mit Bauunterbrechung verbunden.
    🔴 RisikoVerwendung von Kupferrohren bei pH < 7,0 oder Chlorid > 50 mg/lErheblich verkürzte Lebensdauer (unter 5 Jahre), hohe Ausfallwahrscheinlichkeit, Versagen ohne Vorwarnung.
    🔴 RisikoUnzureichende oder fehlende Spülung nach InstallationRückstände aus Lotung und Reinigung begünstigen lokal aggressive Korrosionsbedingungen – besonders kritisch im Keller mit geringer Luftzirkulation.
    ✅ ChanceEinsatz DVGW-zugelassener PE-Xa- oder MultilayerrohreLangfristige Korrosionsfreiheit, hohe Flexibilität, einfache Verlegung im engen Kellerbad, deutlich geringeres Schadenspotenzial.
    ✅ ChanceFachgerechte Wasseranalyse mit anschließender gezielter MaterialwahlPräventive Risikovermeidung, dokumentierte Entscheidungsgrundlage, Haftungssicherheit bei späteren Schäden.
    ✅ ChanceEinbindung eines DVGW-zertifizierten SanitärfachbetriebsGewährleistung normkonformer Ausführung, Einhaltung aller DVGW-Richtlinien, Rechtssicherheit bei Behördenanfragen oder Versicherungsfällen.
    ✅ ChanceVermeidung von Mischmetallverbindungen und werkstoffgerechte VerbindungenEliminierung elektrochemischer Korrosion, langfristige Systemstabilität, deutlich reduzierte Wartungskosten.
    ✅ ChanceOptimierte Strömungsverhältnisse und regelmäßige Durchströmung im KellerbadVermeidung von Wasserstagnation, Reduktion lokaler Sauerstoffanreicherung – beugt Lochfraß wirksam vor.

    Orientierungshilfen

    1. Trinkwasseranalyse beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend ein DVGW-zertifiziertes Labor oder einen Trinkwassersachverständigen und lassen Sie Ihr Hauswasser vollständig analysieren (pH, Chlorid, Ammonium, Sauerstoff, Leitfähigkeit, Carbonathärte).
    2. Materialentscheidung vertagen: Verzichten Sie bis zum Vorliegen des Laborberichts auf jede Verlegung – bei pH < 7,0 oder Chlorid > 50 mg/l ist Kupfer für Kaltwasser ausgeschlossen.
    3. Installateur prüfen: Beauftragen Sie nur einen DVGW-zertifizierten Sanitärfachbetrieb mit Nachweis – fragen Sie ausdrücklich nach Erfahrung mit Kellerbad-Installationen und DVGW-Arbeitsblättern W 551/W 552.
    4. Alternativmaterial bestellen: Sollten Risikoparameter vorliegen, bestellen Sie ausschließlich DVGW-zugelassene PE-Xa- oder Multilayerrohre mit gültiger Zulassungsnummer – keine „Generika“ ohne Prüfzeugnis.
    5. Mischmetalle unterbinden: Stellen Sie sicher, dass keine Verbindung zu Stahl-, Aluminium- oder verzinkten Leitungen im selben Kreislauf erfolgt – bei bestehenden Anschlüssen sind Trennstellen mit Isolierstücken erforderlich.
    6. Spülprotokoll verlangen: Fordern Sie vor Inbetriebnahme ein schriftliches Spülprotokoll mit Nachweis der mindestens 2-stündigen Vollspülung nach DIN EN 806-4.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Lochfraß
    Lochfraß ist eine Form der Korrosion, die zu punktuellen Schäden und Löchern in metallischen Werkstoffen, insbesondere Kupfer, führt. Er entsteht durch elektrochemische Reaktionen an der Oberfläche des Metalls, die durch bestimmte Umgebungsbedingungen begünstigt werden. Verwandte Begriffe: Korrosion, elektrochemische Korrosion, Kontaktkorrosion.
    PEX-Rohr
    PEX-Rohr (vernetztes Polyethylen) ist ein Kunststoffrohr, das häufig für Sanitär- und Heizungsinstallationen verwendet wird. Es ist flexibel, korrosionsbeständig und temperaturbeständig. Verwandte Begriffe: PE-RT-Rohr, Kunststoffrohr, Mehrschichtverbundrohr.
    Korrosion
    Korrosion ist die Zerstörung eines Materials durch chemische oder elektrochemische Reaktionen mit seiner Umgebung. Sie kann verschiedene Formen annehmen, wie z.B. Lochfraß, Flächenkorrosion oder Spannungsrisskorrosion. Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, elektrochemische Reaktion.
    DIN EN 806
    DIN EN 806 ist eine europäische Normenreihe, die Anforderungen an die Trinkwasser-Installationstechnik innerhalb von Gebäuden festlegt. Sie umfasst Aspekte wie Planung, Ausführung, Betrieb und Wartung von Trinkwasseranlagen. Verwandte Begriffe: DIN 1988, Trinkwasserverordnung, DVGW-Regelwerk.
    DIN 1988
    DIN 1988 ist eine deutsche Normenreihe, die technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI) innerhalb von Gebäuden enthält. Sie behandelt unter anderem die Planung, Ausführung, den Betrieb und die Instandhaltung von Trinkwasseranlagen. Verwandte Begriffe: DIN EN 806, Trinkwasserverordnung, DVGW-Regelwerk.
    Elektrochemische Korrosion
    Elektrochemische Korrosion ist ein Korrosionsprozess, bei dem ein Metall durch den Fluss von elektrischem Strom in einer Elektrolytlösung angegriffen wird. Dieser Prozess tritt häufig auf, wenn zwei unterschiedliche Metalle in Kontakt miteinander stehen und sich in einer leitfähigen Umgebung befinden. Verwandte Begriffe: Galvanische Korrosion, Kontaktkorrosion, Lochfraß.
    Wasseranalyse
    Eine Wasseranalyse ist die Untersuchung einer Wasserprobe auf verschiedene chemische, physikalische und biologische Parameter. Sie dient dazu, die Wasserqualität zu beurteilen und festzustellen, ob das Wasser für bestimmte Zwecke geeignet ist oder ob es behandelt werden muss. Verwandte Begriffe: Trinkwasseranalyse, Laboruntersuchung, Wasserqualität.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Lochfraß bei Kupferrohren?
      Lochfraß ist eine Form der Korrosion, die zu kleinen Löchern in Kupferrohren führt. Diese Löcher können unbemerkt entstehen und im Laufe der Zeit zu Wasserschäden führen.
    2. Warum tritt Lochfraß häufiger bei Kaltwasserleitungen auf?
      Kaltwasserleitungen sind oft stärker von Faktoren betroffen, die Lochfraß begünstigen, wie z.B. höhere Sauerstoffkonzentrationen und bestimmte Inhaltsstoffe im Wasser.
    3. Welche Alternativen gibt es zu Kupferrohren für Kaltwasserleitungen?
      Kunststoffrohre (z.B. PEX, PE-RT) sind eine gängige und korrosionsbeständige Alternative zu Kupferrohren für Kaltwasserleitungen.
    4. Wie kann ich Lochfraß in Kupferrohren verhindern?
      Eine Wasseranalyse, die Verwendung geeigneter Rohrmaterialien und eine fachgerechte Installation können das Risiko von Lochfraß reduzieren.
    5. Sind alle Kupferrohre gleich anfällig für Lochfraß?
      Nein, die Anfälligkeit für Lochfraß kann je nach Kupferqualität und Herstellungsverfahren variieren.
    6. Was kostet eine Wasseranalyse?
      Die Kosten für eine Wasseranalyse variieren je nach Umfang der Untersuchung und Anbieter. Sie sollten sich bei verschiedenen Laboren Angebote einholen.
    7. Muss ich meine bestehenden Kupferrohre austauschen, wenn Lochfraß festgestellt wird?
      Das hängt vom Ausmaß des Lochfraßes ab. Ein Fachmann kann beurteilen, ob eine Reparatur möglich ist oder ein Austausch erforderlich ist.
    8. Welche Normen sind bei der Installation von Wasserleitungen zu beachten?
      Bei der Installation von Wasserleitungen sind verschiedene Normen zu beachten, z.B. DIN EN 806 und DIN 1988.

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  2. Kupferrohre: Lochfraß durch Schmutzeinspülung – Erfahrungen

    CU  -  Rohr
    sehr geehrter Herr Richwin ich lege seit 20 Jahre alle Wasserleitungen in Kupfer. Kein RAL Rohr, sondern Markenware z.B. Sanco. Habe in der Zeit 2 mal Lochfraß gebabt. Der Schaden ist durch Schmutzeispülung in die Wasserleitung entstanden. Hausanlage ohne Wasserfilter hinter der Uhr. Beide Waren Warmwasserleitungen. Gruß Holger
  3. Kaltwasser-Kupferrohre: Lochfraßrisiko ohne Wasserfilter?

    Nicht Warmwasserleitungen, ...
    sondern Kaltwasserleitungen sollen das Problem sein. Einen Wasserfilter habe ich auch nicht.
    Was ist RAL-Rohr? Vielen Dank erstmal. Jens Richwien
  4. RAL-Rohr vs. Sanco: Qualitätsunterschiede bei Kupferrohren

    RAL
    Hallo Jens. RAL Rohr ist kein Markenrohr und wird beim Großhändler billiger als zum Beispiel Sanco-Rohr vertrieben. Einen Wasserfilter Rückspülbar ist seit einigen Jahren Vorschrift. Würde ich auf jeden Fall Nachrüsten lassen. Gruß Holger
  5. Wasserfilter: Notwendigkeit für Trinkwasser – Kupferrohre?

    Wozu ist ein Wasserfilter ...
    da? Das ist doch eine Trinkwasserleitung und dieses Wasser unterliegt strengeren Vorschriften als Mineralwasser. Was absorbiert so ein Filter?
    Ob RAL- oder Sanco-Rohr, ich kaufe den Kupferkram im Baumarkt ein und da steht nichts drauf. Was ist das denn für ein Kram?
    Aber erstmal Danke für Ihre Antworten.
  6. Kupferrohr-Verbindungen: Hartlöten – Lochfraßrisiko!

    Verbindungsart ist wichtig!
    wenn Kupferleitung hartgelötet werden, wird die Struktur des Kupfers verändert und bei bestimmten Wässern, hängt von der Gegend ab, besteht die Gefahr des Lochfraßes. Früher war das Hartlöten, meine ich zumindest, nur in bestimmten Gegenden verboten, heute ist es grundsätzlich verboten. Daher müssen Wasserleitungen in CU entweder weich gelötet oder mit Quetschfittingen oder anderem verbunden werden. Wird das gemacht, besteht überhaupt keine Sorge, dass CU-Leitungen undicht werden. Ob der Markenname eine zusätzliche Sicherheit bietet, ich weiß nicht.
  7. Trinkwasserqualität: Wasserfilter – Brauche ich das wirklich?

    Zum Wasserfilter,
    das hatte ich übrigens vergessen, und das würde mich auch interessieren. Wasser ist ein Lebensmittel und unterliegt daher auch den lebensmittelrechtlichen Vorschriften, ebenso wie derjenige, der es herstellt oder vertreibt. Und genauso, wie mir nur sallmonellenfreies Hühnchenfleisch verkauft werden darf, darf mir nur einwandfreies Wasser verkauft werden. Denn sonst müsste an das Rohrstück vor dem Filter ein Schild mit "Nicht Trinken, Kein Trinkwasser". kann ich mir aber nicht vorstellen. Für eine Begründung wäre ich dankbar.
  8. Kupferrohre als Alternative: Erfahrungen und Alternativen

    Das war gut. Herr Ohlms,
    vielleicht sollten Sie auch die Leute unter #1123 informieren. Die Ärmsten wurden mit ein paar Links (die ich besucht habe) alleingelassen. Vielleicht ein Verweis auf diese Frage.
    Wenn ich mir Gold nicht leisten kann, bleibe ich wohl bei Kupfer. 🙂
    Alles Gute.
  9. Wasserfilter: Stadtwerke-Empfehlung – Notwendigkeit prüfen!

    Wasserfilter: Versorger fragen
    Wenn Sie nicht wissen, ob Sie einen Wasserfilter brauchen, fragen Sie einfach Ihren Versorger, z.B. die Stadtwerke. Natürlich ist das Leitungswasser sauber. Als Argument für die Filter hört man neben pauschalen Verunsicherungen, dass Rostpartikel aus der Hausanschlussleitung oder aus einer alten Versorgungsleitung herausgespült werden. Die meisten Versorger sind eher gegen irgendwelche Filter, da die Verkeimungsgefahr sehr groß ist. Filterpatronen lasen sich so gut wie nicht keimarm wechseln und sind pro halbe Jahr auch ziemlich teuer. Ein Installateur hätte gegen einen Wartungsvertrag wahrscheinlich weniger einzuwenden. MfG H. Vincenz
  10. DIN 1988: Wasserfilter Pflicht für metallische Rohrsysteme!

    Foto von Ralf Sparwel

    Leute Leute ...
    Hallo So nach DINAbk. 1988 ist ein Wasserfilter bei allen Metallischen Leitungssystemen vorgeschrieben. Er sorgt dafür das keine kleinen Partikel wie Sand, Rost usw. ins Hausnetz eingespült werden. (Lochfraß Gefahr) Sehr wohl sind diese Filter regelmäßig zu reinigen! (min. alle 6 Monate) Ob das Kupferrohr der RAL oder Sanco Qualität ist, macht kaum einen Unterschied. RAL ist auch als Gütezeichen zu sehen (Rohr erfolgt gewissen Mindestanforderungen) Das hartlöten ist bereits seit 1996 bei Trinkwasserleitungen generell verboten! Lochfraß Bildung ist nach meiner Erfahrung ☹ stark abhängig vom Wasser! Es kam bei unser immer vor, nach einem Wasserwechsel der Stadtwerke vor ca. 14 Jahren aber extrem! Seitdem werden Neuanlagen nur noch aus Alternativen Rohrsystem verlegt. Die Standzeiten bis zum Schaden lagen zwischen 6 Monaten und 20 Jahren. MfG Ralf Sparwel
  11. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kupferrohre im Kellerbad: Lochfraß vermeiden – Tipps & Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Verwendung von Kupferrohren für Kaltwasserleitungen im Kellerbad und die damit verbundene Gefahr von Lochfraß. Ein wichtiger Punkt ist die Qualität der Rohre (RAL vs. Markenware wie Sanco) und die Notwendigkeit eines Wasserfilters. Die richtige Verbindungstechnik (Weichlöten statt Hartlöten) spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Abschließend wird die Empfehlung der Stadtwerke bezüglich Wasserfiltern diskutiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Kupferrohr-Verbindungen: Hartlöten – Lochfraßrisiko! kann Hartlöten die Struktur des Kupfers verändern und Lochfraß begünstigen. Daher sollte man auf Weichlöten oder Quetschverbindungen setzen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag DIN 1988: Wasserfilter Pflicht für metallische Rohrsysteme! weist darauf hin, dass ein Wasserfilter gemäß DINAbk. 1988 bei allen metallischen Leitungssystemen vorgeschrieben ist, um das Einschwemmen von Partikeln zu verhindern und somit das Lochfraßrisiko zu minimieren. Die regelmäßige Reinigung des Filters ist dabei essentiell.

    🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag RAL-Rohr vs. Sanco: Qualitätsunterschiede bei Kupferrohren empfiehlt, einen rückspülbaren Wasserfilter nachrüsten zu lassen, da dies seit einigen Jahren Vorschrift ist. Dies schützt die Kupferrohre vor Beschädigungen durch Schmutzpartikel.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Wasserqualität bei Ihrem Versorger (Stadtwerke) und lassen Sie sich bezüglich der Notwendigkeit eines Wasserfilters beraten, wie im Beitrag Wasserfilter: Stadtwerke-Empfehlung – Notwendigkeit prüfen! empfohlen. Achten Sie beim Kauf von Kupferrohren auf Markenware und vermeiden Sie Hartlöten.

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