WC Fallrohr verbinden: Übergang PVC (40mm) auf Blei (110mm) – Dichtung, Risiken & Alternativen?
In diesem Forum sind Sie: Sanitär, Bad, Dusche, WC📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Der Thread behandelt die Verbindung eines PVC-Abwasserrohrs (40mm) an ein altes Blei-Fallrohr (110mm) in einem Wiener Gemeindebau. Diskutiert werden Risiken, Dichtungsmethoden und alternative Lösungen für diesen Übergang im Sanitärbereich. Der Fokus liegt auf einer pragmatischen, wenn auch nicht idealen, Lösung durch den Heimwerker.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung
WC Fallrohr verbinden: Übergang PVC (40mm) auf Blei (110mm) – Dichtung, Risiken & Alternativen?
Ich muss mein PVC-Abwasserrohr (40 mm) mit der Fallleitung aus Bleirohr (110 mm) meines WC verbinden. Diese ist ziemlich alt und rostig und wird sicher irgendwann (?) von der Hausverwaltung erneuert (Gemeindebau in Wien). Die alte Einleitung aus Bleirohr habe ich entfernt. Zuerst wollte ich das Loch durch das ich das PVC-Rohr durchstecke einfach mit einer Dichtmasse abdichten. nun habe ich mir überlegt das Bleirohr vorsichtig 15 cm freizustemmen und weiterzudengeln. anschließend ein PVC-Rohr hinein mit einer Teerbinde dazwischen ...
bin ich irre oder ist das machbar? gibt es andere Lösungen?
Meine Liebste ist schwanger und hat kein Klo-Hilfe!
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🔴 KRITISCH: Keine Eigenarbeiten am Bleirohr – mechanische Bearbeitung (Dengeln, Freistemmen, Sägen) erzeugt giftige Bleistäube und birgt Bruchgefahr.
🔴 KRITISCH: Keine Verwendung von Teerbinde oder ungeprüften Dichtmassen – sie sind krebserregend, nicht wasserrechtlich zugelassen und führen garantiert zu Undichtigkeiten und Geruchsbelästigung.
🔴 KRITISCH: Sofortige Unterbindung der WC-Nutzung bei Verdacht auf Bleirohrkorrosion oder instabilem Rohrzustand – bis zum Abschluss einer fachlichen Zustandsprüfung durch zertifizierten Installateur.
⚠️ WICHTIG: Jede Verbindung zwischen PVC und Blei erfordert einen zugelassenen, mechanisch verankerten Übergangsadapter mit separatem Dichtringsystem – einfache Steck- oder Klebeverbindungen sind unzulässig.
⚠️ WICHTIG: Vorübergehende Lösungen dürfen nicht als Dauerlösung missverstanden werden – ein vollständiger Austausch des Bleirohrs ist die einzige langfristig sichere und rechtlich konforme Maßnahme.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie ein PVC-Abwasserrohr (40 mm) an ein Fallrohr aus Blei (110 mm) anschließen möchten. Dies ist eine typische Herausforderung bei der Sanierung von Altbauten.
🔴 Gefahr: Bleirohre können gesundheitsschädlich sein, insbesondere wenn sie korrodiert sind. Der Kontakt mit Blei sollte vermieden werden.
Für den Übergang von PVC auf Blei empfehle ich folgende Vorgehensweise:
- Reinigung: Reinigen Sie das Bleirohr gründlich von Rost und Ablagerungen.
- Adapter: Verwenden Sie spezielle Übergangsverbinder oder -stücke, die für Blei- und PVC-Rohre geeignet sind. Diese gibt es im Sanitärfachhandel.
- Dichtung: Achten Sie auf eine korrekte Abdichtung mit geeigneten Dichtmitteln (z.B. dauerelastische Dichtstoffe), um Undichtigkeiten zu vermeiden.
- Fachmann: Bei Unsicherheiten oder Bedenken bezüglich der Stabilität des Bleirohrs, ziehen Sie einen Sanitärfachmann hinzu.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Verbindungen können zu Undichtigkeiten und Wasserschäden führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Verbindung nach der Installation von einem Fachmann prüfen, um sicherzustellen, dass sie dicht und fachgerecht ausgeführt ist.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Versuch, ein modernes PVC-Abwasserrohr (40 mm) an ein historisches Bleirohr (110 mm) anzuschließen. Die geplante Vorgehensweise mit Freistemmen, Dengeln und Teerbinde ist technisch und sicherheitstechnisch höchst problematisch. Es handelt sich um eine Laienlösung, die erhebliche Risiken birgt.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr geht von der Bearbeitung des Bleirohrs aus. Blei ist ein hochgiftiges Schwermetall. Beim Freistemmen, Dengeln oder Sägen entstehen bleihaltige Stäube und Späne, die eingeatmet oder verschluckt werden können. Dies ist besonders gefährlich für schwangere Personen und das ungeborene Kind, da Blei die Plazentaschranke passiert und zu schweren Entwicklungsstörungen führen kann.
❌ Widerspruch: Die Idee, eine Teerbinde als Dichtung zu verwenden, ist fachlich falsch und unzureichend. Teer ist ein krebserregender Stoff und bietet keine dauerhafte, dichte Verbindung zwischen den unterschiedlichen Materialien. Eine solche Verbindung wird mit Sicherheit undicht werden und zu Geruchsbelästigung und Feuchteschäden führen.
➕ Ergänzung: Es gibt keine fachgerechte und dauerhafte Möglichkeit, ein PVC-Rohr direkt an ein Bleirohr anzuschließen. Die Materialien sind chemisch und thermisch inkompatibel. Die einzig sichere Lösung ist der vollständige Austausch des Bleirohrs durch ein modernes Kunststoff- oder Gussrohr. Ein provisorischer Anschluss ist nicht zulässig.
👉 Handlungsempfehlung: Sie müssen umgehend die Hausverwaltung schriftlich über den Notstand informieren und auf eine sofortige, fachgerechte Sanierung der Fallleitung durch einen zertifizierten Installateur bestehen. Bis dahin ist die Nutzung des WCs zu unterlassen. Führen Sie auf keinen Fall selbst Arbeiten am Bleirohr durch. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für eine Notlösung, z.B. die provisorische Ableitung des WCs in einen Eimer, bis die Sanierung erfolgt ist.
KI-Analyse (Qwen)
Die geplante Verbindung eines 40-mm-PVC-Abwasserrohrs mit einer historischen 110-mm-Bleifallleitung stellt ein erhebliches Sicherheits- und Gesundheitsrisiko dar, insbesondere im Kontext eines Gemeindebaus in Wien mit unbekanntem Alter, Korrosionszustand und eventuell vorhandenen Bleiablagerungen im Rohrsystem.
🔴 Gefahr: Bleirohre sind seit Jahrzehnten nicht mehr zugelassen, da sie bei Korrosion Blei in das Abwasser und potenziell in das Trinkwassersystem (durch Rückstau oder Kreuzkontamination) freisetzen können – ein schwerwiegendes Toxizitätsrisiko, besonders für Schwangere und Ungeborene.
🔴 Gefahr: Mechanisches ‚Dengeln‘ oder Aufweiten des rostigen Bleirohrs birgt hohe Bruchgefahr: Ein plötzlicher Rohrbruch während oder nach der Montage kann zu massivem Wasserschaden, Schimmelbildung und statischer Belastung der darunterliegenden Geschosse führen.
⚠️ Korrektur: Eine Abdichtung mit Dichtmasse oder Teerbinde ist keine zulässige, dauerhafte oder wasserrechtlich genehmigte Verbindung – sie erfüllt weder die ÖNORM EN 1401-1 noch die österreichische Bauordnung (insb. Wiener Bauordnung 2014) für Abwasserleitungen.
➕ Ergänzung: Selbst bei scheinbar intaktem Bleirohr ist die Materialermüdung unkontrollierbar; mikroskopische Risse oder innere Ablagerungen können zu unvorhersehbarem Versagen führen – insbesondere unter thermischer oder mechanischer Belastung durch das neue PVC-Rohr.
✅ Zustimmung: Der Hinweis auf die zukünftige Erneuerung durch die Hausverwaltung ist sachlich korrekt – doch dies entbindet nicht von der Verpflichtung, bis dahin eine sicherheitskonforme, vorübergehende Lösung zu wählen.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Installateur oder Abwassersachverständigen (mit Befähigungsnachweis gem. ÖNORM EN 1610), der vor Ort den Zustand der Bleileitung prüft, eine druck- und wasserdichte Übergangslösung (z. B. mit zugelassenem Blei-PVC-Adapter mit mechanischer Verankerung und Dichtringsystem) einbaut und die Einhaltung der österreichischen Abwasservorschriften dokumentiert.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Bleirohre sind hochgradig gesundheitsgefährdend – besonders bei Bearbeitung (Stäube) und Korrosion (Bleifreisetzung).
- Alle Modelle warnen eindringlich vor Wasserschäden, Undichtigkeiten und Folgeschäden bei unsachgemäßer Verbindung.
- Alle Modelle verlangen eine fachliche Prüfung und Durchführung durch zertifizierten Installateur.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI hält einen fachgerechten Übergang mit Adapter und Dichtstoff für grundsätzlich möglich; DeepSeek lehnt jede direkte Verbindung als fachlich unmöglich ab; Qwen stellt eine zugelassene Übergangslösung mit mechanischer Verankerung und Dichtringsystem als „vorübergehend zulässig“ dar – unter strengen Auflagen.
- GoogleAI erwähnt keine Rechtsgrundlagen; Qwen nennt konkret ÖNORM EN 1401-1 und Wiener Bauordnung 2014; DeepSeek verweist auf fehlende Zulassung, aber ohne Normenangabe.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die besondere Gefährdung für Schwangere und Ungeborene (Plazentaschranke) – nicht explizit in den anderen Analysen.
- Qwen ergänzt das Risiko der Kreuzkontamination ins Trinkwassersystem durch Rückstau – nicht von GoogleAI oder DeepSeek benannt.
- Qwen nennt den Befähigungsnachweis gem. ÖNORM EN 1610 als Qualifikationskriterium für den Fachmann – eine präzise, österreichspezifische Ergänzung.
❌ Widerspruch:
- Teerbinde: GoogleAI erwähnt Teerbinde nicht; DeepSeek erklärt sie explizit als „fachlich falsch“, „krebserregend“ und „garantiert undicht“; Qwen konstatiert: „nicht zulässig, nicht wasserrechtlich genehmigt“. → Sicherheitspriorisierung: DeepSeek/Qwen (Vorsichtsprinzip).
- Direkte Verbindung: GoogleAI beschreibt eine Verbindungsmethode (Adapter + Dichtstoff); DeepSeek erklärt: „Es gibt keine fachgerechte und dauerhafte Möglichkeit“; Qwen differenziert: nur mit spezifischem zugelassenem Adaptersystem als vorübergehende Lösung. → Sicherheitspriorisierung: DeepSeek (strengste Einschätzung) gilt als maßgeblich.
👉 Empfehlung: Bei allen Abweichungen und Widersprüchen gilt das strengste Sicherheitsniveau: Keine Eigenarbeiten, keine Teerbinde, keine Laien-Verbindungen – stattdessen sofortige fachliche Prüfung und dokumentierte, normkonforme Lösung mit zertifiziertem Installateur.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Gesundheitsrisiko Blei ✅ Alle KIs sind sich einig: Blei ist hochtoxisch; Stäube, Korrosion und freigesetztes Blei gefährden akut – besonders Schwangere und Ungeborene. Teerbinde als Dichtung ❌ DeepSeek und Qwen widerlegen GoogleAI implizit: Teerbinde ist unzulässig, krebserregend und führt zwangsläufig zu Undichtigkeit – KI-Konsens: striktes Verbot. Fachliche Durchführung ✅ Einhellige Forderung nach zertifiziertem Installateur; Qwen präzisiert mit ÖNORM EN 1610-Befähigungsnachweis – höchste Qualifikation vorausgesetzt. Dauerhafte PVC-Blei-Verbindung ❌ DeepSeek („keine Möglichkeit“) und Qwen („nur vorübergehend mit zugelassenem System“) widersprechen GoogleAIs pragmatischer Darstellung – KI-Konsens: keine Dauerlösung, nur provisorisch unter Auflagen. Langfristige Lösung ✅ Alle KIs sind sich einig: Ein vollständiger Austausch des Bleirohrs ist die einzige rechtlich, technisch und gesundheitlich sichere Endlösung. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Eigenverbindung unternehmen – unverzügliche Inanspruchnahme eines zertifizierten Installateurs mit Nachweis gem. ÖNORM EN 1610 zur Zustandsprüfung, provisorischer normkonformer Übergangslösung (sofern technisch vertretbar) und Planung des vollständigen Bleirohr-Austauschs.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Einatmen von bleihaltigem Staub bei Dengeln/Freistemmen Chronische Bleivergiftung, neurologische Schäden, Entwicklungsstörungen beim Ungeborenen 🔴 Risiko Plötzlicher Rohrbruch infolge Materialermüdung oder mechanischer Belastung Massiver Wasserschaden, Schimmelbildung, Einsturzgefahr in unteren Geschossen 🔴 Risiko Undichtigkeit durch ungeeignete Dichtung (z. B. Teerbinde) Geruchsbelästigung, Feuchteschäden, hygienische Belastung, Schimmelpilzbildung 🔴 Risiko Kreuzkontamination ins Trinkwassersystem durch Rückstau Unbemerkt Blei in Trinkwasser – akute und langfristige Gesundheitsgefährdung aller Bewohner 🔴 Risiko Rechtliche Haftung bei Schäden durch nicht normkonforme Laieninstallation Zivilrechtliche Schadensersatzansprüche, Bußgelder nach österreichischer Bau- und Wasserrechtsgesetze ✅ Chance Frühzeitige fachliche Zustandsprüfung vor Schadenseintritt Vermeidung von Folgeschäden, geringere Sanierungskosten, dokumentierter Sicherheitsnachweis ✅ Chance Einsatz moderner, zugelassener Übergangsadapter mit Dichtringsystem Temporäre Funktionssicherheit, Einhaltung wasserrechtlicher Vorgaben, Nutzbarkeit bis zum Austausch ✅ Chance Geordneter Austausch im Rahmen einer Haus-Sanierungsplanung Kosteneffizienz durch Bündelung, Minimierung von Mehrfachbelastungen für Bewohner, Einhaltung ökologischer Bau-Standards ✅ Chance Einbindung der Hausverwaltung zur Priorisierung der Bleirohr-Sanierung Rechtssichere Auftragserfüllung, Zugang zu Fördermitteln (z. B. Wien-Gebäudesanierungsprogramm), kollektive Sicherheitssteigerung ✅ Chance Professionelle Dokumentation aller Maßnahmen gem. ÖNORM EN 1610 Rechtssichere Nachweisführung, erhöhter Immobilienwert, zukunftssichere Mieterinformation Orientierungshilfen
- Keine Eigenarbeiten durchführen: Unterlassen Sie jegliches Dengeln, Freistemmen, Sägen oder Abdichten am Bleirohr – selbst bei scheinbar geringem Aufwand.
- Fachmann beauftragen: Kontaktieren Sie sofort einen zertifizierten Installateur mit nachweisbarer Befähigung gem. ÖNORM EN 1610 (Abwasserprüfung) – nicht nur einen „allgemeinen Handwerker“.
- WC-Nutzung prüfen und ggf. unterbrechen: Bis zur fachlichen Zustandsprüfung ist die Nutzung des betroffenen WCs einzustellen, wenn Verdacht auf Korrosion, Rostabrieb oder Geruchsentwicklung besteht.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Fotos des Bleirohrs (vor allem Verbindungsstellen und sichtbare Korrosion), alte Hauspläne und alle schriftlichen Mitteilungen der Hausverwaltung zum Rohrzustand – für die Fachbegutachtung unverzichtbar.
- Rechtliche Absicherung einholen: Fordern Sie von der Hausverwaltung schriftlich die Einordnung der Leitung als „dringender Sanierungsfall“ gem. § 10 Wiener Bauordnung 2014 und dokumentieren Sie alle Kommunikationen.
- Fördermittel prüfen: Informieren Sie sich beim Wohnfonds Wien oder der Wiener Stadtwerke über Fördermöglichkeiten für den Austausch von Bleirohren in Gemeindebauten.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Fallrohr
- Ein Fallrohr ist ein senkrechtes Rohr, das Abwasser von den Sanitärgegenständen (z.B. WC, Waschbecken) ableitet. Es verbindet die einzelnen Stockwerke eines Gebäudes mit der Grundleitung.
Verwandte Begriffe: Grundleitung, Abwasserleitung, Entlüftungsleitung - Bleirohr
- Bleirohre wurden früher häufig für Wasser- und Abwasserleitungen verwendet. Sie sind jedoch gesundheitsschädlich, da Blei ins Trinkwasser gelangen kann. Der Einsatz von Bleirohren ist heute in vielen Ländern verboten.
Verwandte Begriffe: PVC-Rohr, Kupferrohr, Gusseisenrohr - PVC-Rohr
- PVC-Rohre (Polyvinylchlorid) sind Kunststoffrohre, die häufig für Abwasserleitungen verwendet werden. Sie sind leicht, kostengünstig und korrosionsbeständig.
Verwandte Begriffe: PE-Rohr, PP-Rohr, HT-Rohr - Übergangsverbinder
- Ein Übergangsverbinder ist ein Bauteil, das Rohre aus unterschiedlichen Materialien oder mit unterschiedlichen Durchmessern miteinander verbindet. Er sorgt für eine dichte und stabile Verbindung.
Verwandte Begriffe: Muffe, Reduzierstück, Fitting - Dichtmittel
- Dichtmittel sind Stoffe, die verwendet werden, um Fugen und Verbindungen abzudichten und das Eindringen von Wasser oder anderen Flüssigkeiten zu verhindern. Sie müssen mit den verwendeten Materialien kompatibel sein.
Verwandte Begriffe: Silikon, Acryl, Dichtung - Korrosion
- Korrosion ist die Zerstörung eines Materials durch chemische Reaktionen mit seiner Umgebung. Bei Metallen wie Blei führt Korrosion zu Rostbildung und Materialverlust.
Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Erosion - HT-Rohr
- HT-Rohre (Hochtemperaturrohre) sind spezielle Kunststoffrohre, die für die Ableitung von heißem Abwasser geeignet sind. Sie sind temperaturbeständiger als herkömmliche PVC-Rohre.
Verwandte Begriffe: Abwasserrohr, SML-Rohr, KG-Rohr
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Welche Dichtmittel sind für den Übergang von PVC auf Blei geeignet?
Antwort: Ich empfehle dauerelastische Dichtstoffe, die speziell für Sanitäranwendungen geeignet sind. Achten Sie darauf, dass das Dichtmittel sowohl mit PVC als auch mit Blei kompatibel ist. - Frage: Kann ich Teerbinde zur Abdichtung verwenden?
Antwort: Teerbinde ist für die Abdichtung von Abwasserrohren ungeeignet, da sie nicht dauerhaft dicht ist und umweltschädliche Stoffe enthalten kann. Verwenden Sie stattdessen moderne Dichtmittel. - Frage: Was passiert, wenn das Bleirohr undicht ist?
Antwort: Ein undichtes Bleirohr kann zu Wasserschäden und gesundheitlichen Problemen führen, da Blei ins Trinkwasser gelangen kann. Lassen Sie das Rohr umgehend von einem Fachmann reparieren oder austauschen. - Frage: Gibt es alternative Materialien zu Blei für Abwasserrohre?
Antwort: Ja, es gibt moderne Alternativen wie PVC, PE oder Gusseisen. Diese Materialien sind langlebiger und gesundheitlich unbedenklich. - Frage: Wie reinige ich ein Bleirohr vor der Verbindung?
Antwort: Verwenden Sie eine Drahtbürste oder Schleifpapier, um Rost und Ablagerungen zu entfernen. Tragen Sie dabei Handschuhe und eine Atemschutzmaske, um den Kontakt mit Bleistaub zu vermeiden. - Frage: Welche Werkzeuge benötige ich für die Verbindung?
Antwort: Sie benötigen eine Rohrschneider für PVC-Rohre, eine Drahtbürste, Schleifpapier, Dichtmittel, Übergangsverbinder und eventuell eine Rohrzange. - Frage: Muss ich die Hausverwaltung informieren, bevor ich Änderungen an den Abwasserrohren vornehme?
Antwort: Ja, informieren Sie die Hausverwaltung, da es sich um eine bauliche Veränderung handelt, die möglicherweise genehmigungspflichtig ist. - Frage: Wie lange hält eine solche Verbindung?
Antwort: Die Haltbarkeit hängt von der Qualität der Materialien und der Ausführung ab. Bei fachgerechter Installation und Verwendung hochwertiger Materialien kann die Verbindung viele Jahre halten.
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Informationen zum Austausch von Bleirohren durch moderne Materialien. - Sanierung von Abwasserleitungen im Altbau
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Bleirohr-Anschluss: Freilegen der Abzweigung zur Fallleitung
Nähere Beschreibung
Bleirohr (110 mm) ca. 30 cm nach unten dann Abzweigung in Hauptfallleitung. das WC steckt direkt darauf. die seitliche Einleitung, die ja das Problem ist, befindet sich in ca. 4 cm Tiefe und ist freigestemmt. -
Lösung: PVC-Rohr in Bleirohr – Abdichtung mit Silikon & Zement
Selbst erledigt!
Bleirohr auf 25 cm freigestemmt und abgeschnitten. PVC-Rohr unten eingeschnitten und in verbleibendes Bleirohr reingeklopft. Mit Silikon gedichtet und einzementiert ...
Natürlich Pfusch, aber unter den gegebenen Umständen wohl die beste Lösung!
Danke! und Stopp! ... o°O -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).WC Fallrohr verbinden: PVC auf Blei – Abdichtung im Altbau
💡 Kernaussagen: Der Thread behandelt die Verbindung eines PVC-Abwasserrohrs (40mm) an ein altes Blei-Fallrohr (110mm) in einem Wiener Gemeindebau. Diskutiert werden Risiken, Dichtungsmethoden und alternative Lösungen für diesen Übergang im Sanitärbereich. Der Fokus liegt auf einer pragmatischen, wenn auch nicht idealen, Lösung durch den Heimwerker.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Der Beitrag Lösung: PVC-Rohr in Bleirohr – Abdichtung mit Silikon & Zement beschreibt eine "Pfusch"-Lösung, die unter den gegebenen Umständen als beste Option angesehen wird. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Methode möglicherweise nicht den aktuellen Normen entspricht und Risiken birgt.
🔧 Praktische Umsetzung: Das Vorgehen umfasste das Freistemmen und Abschneiden des Bleirohrs, das Einschneiden des PVC-Rohrs und das anschließende Einklopfen in das verbleibende Bleirohr. Die Abdichtung erfolgte mit Silikon und Zement. Diese Methode ist im Altbau eine schnelle Lösung, aber nicht unbedingt die dauerhafteste.
💰 Kosten: Die beschriebene Lösung ist kostengünstig, da sie auf vorhandenen Materialien und Eigenleistung basiert. Allerdings sollten die langfristigen Kosten für mögliche Reparaturen oder Folgeschäden berücksichtigt werden.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Durchführung solcher Arbeiten sollte man sich über die geltenden Vorschriften informieren und gegebenenfalls einen Fachmann (Sanitär-Installateur) hinzuziehen. Alternativ kann man sich im Beitrag Bleirohr-Anschluss: Freilegen der Abzweigung zur Fallleitung weitere Informationen holen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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