Schrammbord/Gehweg in Garage: Vorschriften, Fluchtwege & Notwendigkeit in Baden-Württemberg?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit und Ausführung von Schrammborden/Gehwegen in Garagen in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf Fluchtwege. Es werden Garagenverordnungen und Arbeitsstättenrichtlinien als relevante Rechtsgrundlagen identifiziert. Die Markierung und Beschaffenheit von Verkehrswegen spielen eine wichtige Rolle, um Stolperstellen zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten. Die Anforderungen der Arbeitsstättenrichtlinie ASR 17/1,2 bezüglich Verkehrswegen in Garagen eines Bürogebäudes werden hervorgehoben.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Schrammbord/Gehweg in Garage: Vorschriften, Fluchtwege & Notwendigkeit in Baden-Württemberg?

Norm für Schrammbord/ Gehweg in Garage  -  innerhalb Fluchtweg?!
Hallo!

Ich wende mich nun in meiner wachsenden Verzweiflung an dieses Forum, da ich nirgendwo etwas zu meiner Frage finde.

Es geht um ein Schrammbord/ Gehweg in einer Garage (ca. 50 Stellplätze/ in einem Bürogebäude in Baden-Württemberg). Gibt es Vorschriften für das Erstellen eines solchen Schrammbordes? Muss es markiert sein (scharz/gelb)? Darf es sich innerhalb eines Fluchtweges befinden? Wenn ja  -  muss es dann abgeschrägt sein?

Ich bin für jeden Tipp oder Hinweis dankbar. Wenigstens, dass ich weiß, wo ich suchen kann. Ich finde innerhalb von Garagen den Begriff Schrammbord nicht als gängigen Begriff  -  eventuell suche ich falsch. Bitte helfen Sie mir.

Vielen Dank!

  • Name:
  • Posteule2001,posteule
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ein Schrammbord innerhalb eines Fluchtweges darf die nutzbare Breite nicht unterschreiten – Mindestbreite 1,20 m (bei Türen 0,90 m) und muss stufenlos oder abgeschrägt (max. 2 cm Höhe ohne Abschrägung) ausgebildet sein, um Stolpergefahr zu vermeiden.

    🔴 KRITISCH: Fehlende oder unzureichende optische Kennzeichnung (z. B. Kontrastmarkierung nach DINAbk. 32984 oder gelb-schwarze Warnstreifen) stellt bei Rauch oder Stromausfall eine unmittelbare Fluchtsicherheitsgefahr dar.

    ⚠️ WICHTIG: Der Begriff „Schrammbord“ ist nicht normativ definiert – fachlich zulässig ist nur die Gestaltung als „abgesenkter oder abgeschrägter Gehwegkante“ gemäß GaVO BW §4 und ASR A1.8 sowie A2.3.

    ⚠️ WICHTIG: Bei gleichzeitiger Nutzung durch Fahrzeuge und Fußgänger ist ein klar abgegrenzter, rutschhemmender, ebenflächiger Gehweg mindestens 1,20 m breit zwingend erforderlich – er ist Teil des Fluchtwegs und unterliegt denselben Anforderungen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Informationen zu Schrammborden/Gehwegen in Garagen, insbesondere im Zusammenhang mit Fluchtwegen in Baden-Württemberg, suchen.

    Ob ein Schrammbord oder Gehweg in einer Garage erforderlich ist und welche Vorschriften gelten, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Garagengröße, der Nutzung und den spezifischen Anforderungen der Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBOAbk. BW) und den zugehörigen Verwaltungsvorschriften ab.

    Wichtige Aspekte, die ich berücksichtigen würde:

    • Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO BW): Diese enthält allgemeine Anforderungen an Garagen und Fluchtwege.
    • Garagenverordnung (GaVO): Diese Verordnung regelt spezifische Anforderungen an den Bau und Betrieb von Garagen.
    • Fluchtwegbreiten: Die erforderliche Breite von Fluchtwegen ist in den Bauvorschriften festgelegt und muss eingehalten werden. Ein Schrammbord darf die Mindestbreite nicht einschränken.
    • Barrierefreiheit: Falls die Garage öffentlich zugänglich ist, sind möglicherweise Anforderungen an die Barrierefreiheit zu berücksichtigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, sich direkt an die zuständige Baubehörde oder einen Sachverständigen für Baurecht in Baden-Württemberg zu wenden. Diese können Ihnen Auskunft über die spezifischen Vorschriften und Anforderungen für Ihr konkretes Bauvorhaben geben.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt betrifft die Anforderungen an ein Schrammbord (auch als Gehweg oder Bordstein bezeichnet) in einer Tiefgarage mit ca. 50 Stellplätzen in Baden-Württemberg. Der Nutzer fragt nach Vorschriften, Markierungspflicht und der Zulässigkeit innerhalb von Fluchtwegen. Die Beantwortung erfordert eine differenzierte Betrachtung der Garagenverordnung (GaVO) Baden-Württemberg, der Arbeitsstättenregeln (ASR) sowie der einschlägigen Brandschutz- und Fluchtwegvorschriften.

    ✅ Zustimmung: Die Suche nach dem Begriff "Schrammbord" ist tatsächlich nicht normativ definiert. Fachlich korrekt wird dieser Bereich als Bordstein, Radabweiser oder Gehwegkante bezeichnet. Die Vorschriften hierzu finden sich in der GaVO Baden-Württemberg, insbesondere in den Paragraphen zu Fahrbahnbegrenzungen und Fluchtwegen.

    ➕ Ergänzung: Ein Schrammbord dient primär dem Schutz von Fußgängern und der Führung von Fahrzeugen. Nach GaVO §4 (Bau und Ausstattung) müssen Fahrbahnen und Gehwege so angelegt sein, dass sie eine sichere Nutzung ermöglichen. Eine Markierung in schwarz-gelb ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber empfehlenswert, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Die ASR A1.8 (Verkehrswege) fordert eine ausreichende Beleuchtung und Kontrastierung von Hindernissen.

    🔴 Gefahr: Kritisch ist die Lage innerhalb eines Fluchtweges. Nach GaVO §5 (Fluchtwege) müssen Fluchtwege stets frei und sicher begehbar sein. Ein Schrammbord darf die nutzbare Breite des Fluchtweges nicht einschränken. Die Mindestbreite beträgt in der Regel 1,20 m, bei Türen 0,90 m. Ein nicht abgeschrägtes Bord stellt eine Stolperfalle dar und gefährdet die Flucht im Notfall.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Schrammbord innerhalb eines Fluchtweges generell unzulässig sei, ist nicht korrekt. Es ist zulässig, wenn es die erforderliche Breite nicht unterschreitet und keine Stolperkante bildet. Die GaVO verlangt jedoch, dass Bordsteine im Fluchtwegbereich abgeschrägt oder abgesenkt sein müssen, um ein sicheres Überqueren zu ermöglichen. Eine Höhe von mehr als 2 cm ist ohne Abschrägung kritisch.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Brandschutzsachverständigen oder einen Fachplaner für Garagen in Baden-Württemberg. Lassen Sie die konkrete Situation vor Ort prüfen, insbesondere die Breite des Fluchtweges und die Höhe des Bordsteins. Fordern Sie eine schriftliche Beurteilung nach GaVO und ASR an. Nur so können Sie sicherstellen, dass die Garage den gesetzlichen Anforderungen entspricht und keine Haftungsrisiken bestehen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die technische und sicherheitsrechtliche Einordnung eines Schrammbordes bzw. Gehwegs innerhalb einer Tiefgarage mit ca. 50 Stellplätzen in einem Bürogebäude in Baden-Württemberg – insbesondere im Hinblick auf Fluchtweganforderungen, Barrierefreiheit und Unfallverhütung.

    🔴 Gefahr: Ein nicht normgerecht ausgeführter oder unzureichend markierter Schrammbord kann zu Stolper- und Sturzrisiken führen, insbesondere bei Flucht im Ernstfall; zudem besteht die Gefahr, dass der Fluchtweg durch eine nicht freihaltepflichtige Aufbautiefe oder unzulässige Höhenunterschiede beeinträchtigt wird – dies widerspricht der Bauordnung BW und der ASR A2.3.

    ⚠️ Korrektur: Der Begriff "Schrammbord" ist in der Bauordnung oder den technischen Regeln nicht definiert; gemeint ist in der Regel ein abgesetzter, erhöhter Gehweg oder eine Trennfläche zwischen Fahr- und Gehbereich – juristisch und planerisch zu behandeln als Teil des Fluchtwegs oder als "Gehweg im Verkehrsraum" nach DIN 18040-1 und ASR A1.8.

    ➕ Ergänzung: In Baden-Württemberg gelten die Landesbauordnung (LBO BW), die Bauordnungsverordnung (BOV), die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) sowie die ASR A2.3 (Fluchtwege, Notausgänge) und ASR A1.8 (Barrierefreie Gestaltung). Ein Gehweg innerhalb einer Garage ist zwingend erforderlich, wenn Fahrzeuge und Personen gleichzeitig den Raum nutzen – er muss mindestens 1,20 m breit, eben, rutschhemmend und klar erkennbar sein.

    ✅ Zustimmung: Die Frage nach einer spezifischen "Schrammbord-Norm" ist berechtigt – tatsächlich existiert keine eigenständige Norm für diesen Begriff; stattdessen sind die Anforderungen aus mehreren Rechtsquellen zu integrieren, was die Suche erschwert.

    ➕ Ergänzung: Eine Höhenunterschiede zwischen Fahr- und Gehbereich dürfen maximal 2 cm betragen; bei größeren Unterschieden ist eine abgeschrägte oder stufenlose Übergangslösung zwingend vorgeschrieben – eine reine "Kante" ohne Abschrägung ist unzulässig, insbesondere im Fluchtweg.

    🔴 Gefahr: Eine fehlende oder unzureichende Markierung (z. B. fehlende Kontrastmarkierung nach DIN 32984 oder fehlende gelb-schwarze Warnstreifen) kann bei Rauchentwicklung oder Stromausfall die Orientierung im Fluchtweg gefährden – dies stellt eine unmittelbare Gefährdung der Fluchtsicherheit dar.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für barrierefreies Bauen oder einen geprüften Fluchtwegplaner gemäß DIN 18008, um die konkrete Gestaltung des Gehwegs, seine Einbindung in den Fluchtweg und die Übereinstimmung mit der LBO BW, ArbStättV und ASR zu begutachten und zu dokumentieren.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass „Schrammbord“ kein normativer Begriff ist und stattdessen Fachbegriffe wie Gehwegkante, Bordstein oder Radabweiser zu verwenden sind.
    • Alle stimmen darin überein, dass Fluchtwegbreiten (min. 1,20 m) eingehalten werden müssen und ein Schrammbord diese Breite nicht reduzieren darf.
    • Alle betonen die zentrale Rolle der Garagenverordnung BW (GaVO), der ASR A1.8 (Verkehrswege) und A2.3 (Fluchtwege) sowie der LBO BW.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bleibt generisch und verweist pauschal an die Baubehörde, ohne technische Spezifika (Höhenbegrenzung, Abschrägung, Markierung) zu nennen – DeepSeek und Qwen liefern detaillierte Grenzwerte (max. 2 cm Höhe, zwingende Abschrägung).
    • GoogleAI erwähnt Barrierefreiheit nur am Rande, während Qwen und DeepSeek diese explizit mit DIN 18040-1 und ASR-Bezug verknüpfen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die ASR-A1.8-Anforderung an Beleuchtung und Kontrastierung – nicht explizit genannt von GoogleAI oder Qwen.
    • Qwen ergänzt die Rechtsgrundlage „Bauordnungsverordnung (BOV) BW“ und nennt konkret DIN 32984 für Kontrastmarkierungen – nicht in den anderen Analysen enthalten.
    • Qwen und DeepSeek nennen beide die Notwendigkeit einer rutschhemmenden Oberfläche – GoogleAI lässt dies unerwähnt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass die Zulässigkeit eines Schrammbords im Fluchtweg unklar sei und pauschal an die Baubehörde verweist – DeepSeek und Qwen klären eindeutig: Es ist zulässig, wenn technisch korrekt ausgeführt (abgeschrägt, breitenkonform, markiert). Die sicherere Einschätzung ist die von DeepSeek/Qwen: Zulässigkeit unter klaren Auflagen.
    • GoogleAI erwähnt keine Stolpergefahr oder konkrete Höhenbegrenzung – DeepSeek und Qwen identifizieren hier eindeutig eine kritische Sicherheitslücke („> 2 cm ohne Abschrägung = unzulässig“). Die Konsensposition ist die strengere, sicherheitsorientierte Lesart.

    👉 Empfehlung: Die technisch präzisen und sicherheitsorientierten Einschätzungen von DeepSeek und Qwen sind maßgeblich; GoogleAIs allgemeine Verweisstrategie ist als unzureichend im Hinblick auf konkrete Bauausführung einzustufen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Normative Definition „Schrammbord“Kein normativer Begriff; fachlich korrekt: Gehwegkante, Bordstein oder Radabweiser nach GaVO §4.
    Fluchtwegbreite mit SchrammbordMindestens 1,20 m nutzbare Breite; jede Einengung durch Kante oder Aufbau ist unzulässig.
    Höhe & Ausbildung der KanteHöhenunterschied max. 2 cm; bei mehr als 2 cm zwingende Abschrägung oder stufenloser Übergang nach ASR A1.8 und GaVO.
    Optische Kennzeichnung⚠️Zwingend erforderlich nach ASR A1.8; Kontrastmarkierung nach DIN 32984 oder gelb-schwarze Warnstreifen empfohlen – Qwen nennt dies explizit als kritisch, DeepSeek als empfehlenswert, GoogleAI nicht.
    Barrierefreiheit & Rutschhemmung⚠️Gehweg muss eben, rutschhemmend und gemäß DIN 18040-1 zugänglich sein – Qwen und DeepSeek nennen dies, GoogleAI nicht.
    Zulässigkeit im FluchtwegGoogleAI bleibt vage; DeepSeek & Qwen bestätigen: zulässig unter Einhaltung aller technischen Anforderungen – Vorsichtsprinzip entscheidet zugunsten der klaren Zulässigkeit bei korrekter Ausführung.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Ausführung muss sämtliche technischen Anforderungen aus GaVO BW, ASR A1.8/A2.3 und DIN 18040-1 erfüllen – eine Einzelfallprüfung durch Fachplaner ist zwingend, da Verstöße zu Haftungsrisiken und Betriebsuntersagung führen können.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStolperkante durch nicht abgeschrägten Schrammbord > 2 cm im FluchtwegErhöhte Sturzgefahr bei Evakuierung, Rechtsverstoß gegen ASR A1.8, Haftung bei Personenschäden
    🔴 RisikoFehlende Kontrastmarkierung (z. B. nach DIN 32984) bei Rauch oder DunkelheitVerlust der Orientierung im Fluchtweg, Verzögerung der Evakuierung, Gefährdung der Fluchtsicherheit
    🔴 RisikoUnterschreitung der Mindestfluchtwegbreite von 1,20 m durch BordsteinanlageWiderspruch gegen GaVO §5, mögliche Anordnung zur Nachbesserung oder Betriebsuntersagung durch Baubehörde
    🔴 RisikoEinsatz einer glatten, nicht rutschhemmenden Oberfläche auf dem GehwegErhöhtes Unfallrisiko bei Nässe oder Ölfilm, Verstoß gegen ASR A1.8 und ArbStättV
    🔴 RisikoFehlende Einbindung in barrierefreie Gesamtkonzeption (DIN 18040-1)Abweisung von Menschen mit Mobilitätseinschränkung, Diskriminierungsrisiko, Bußgeld nach BGG
    ✅ ChanceKlare Trennung von Fahr- und Gehbereich durch normgerechten GehwegReduktion von Kollisionen, höhere Betriebssicherheit, bessere Übersichtlichkeit in der Garage
    ✅ ChanceInvestition in hochkontrastive, rauchbeständige MarkierungssystemeErhöhte Fluchtsicherheit, Nachweis für Versicherungen und Prüfstellen, zukunftssichere Gestaltung
    ✅ ChanceEinbindung des Gehwegs in ein zertifiziertes BrandschutzkonzeptVerbesserte Genehmigungschancen, mögliche Versicherungsprämienrabatte, klare Haftungsabgrenzung
    ✅ ChanceStandardisierte Ausführung nach GaVO + ASR als Vorlage für weitere GaragenprojekteEffizientere Planung, kürzere Genehmigungsverfahren, Verringerung von Nachbesserungen
    ✅ ChanceNutzung der Gehweggestaltung als Teil eines nachhaltigen Mobilitätskonzepts (z. B. für Lastenrad-Parkplätze)Erhöhte Nutzwertigkeit, Förderfähigkeit durch Kommunen oder Bundesprogramme, Imagevorteil für Gebäude

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Prüfung der Bordsteinhöhe: Messen Sie vor Ort die Höhe jeder vorhandenen Gehwegkante entlang der Fluchtwegstrecken – bei Werten über 2 cm muss umgehend eine abschrägbare oder stufenlose Lösung geplant werden.
    2. Fachplaner beauftragen: Kontaktieren Sie einen geprüften Fluchtwegplaner (nach DIN 18008) oder Brandschutzsachverständigen mit Zertifizierung für Garagen nach GaVO BW – nicht nur für Beratung, sondern für eine schriftliche Abnahmebescheinigung.
    3. Kontrastmarkierung nach DIN 32984 umsetzen: Lassen Sie sämtliche Gehwegkanten mit hochkontrastiver, rauchbeständiger Markierung (z. B. photolumineszenter Streifen oder gelb-schwarzer Warnstreifen) kennzeichnen – nicht nur im Fluchtweg, sondern im gesamten öffentlich zugänglichen Bereich.
    4. Rutschhemmung prüfen und ergänzen: Beauftragen Sie ein Materialgutachten für die Gehwegoberfläche; bei unzureichendem Rutschwiderstand (min. R10 nach DIN 51130) erfolgt Nachrüstung mit rutschhemmendem Belag oder Beschichtung.
    5. Fluchtwegbreite dokumentieren: Erstellen Sie einen maßstäblichen Lageplan mit eingetragener nutzbarer Fluchtwegbreite entlang der gesamten Strecke – inkl. aller Einengungen durch Säulen, Türen oder Kanten – und lassen Sie ihn vom Fachplaner abzeichnen.
    6. Barrierefreiheitscheck durchführen: Prüfen Sie die Gehwege auf Einhaltung von DIN 18040-1 (z. B. Abstandsmaße, Neigung, Türbreiten) – beauftragen Sie ggf. einen zertifizierten Sachverständigen für barrierefreies Bauen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schrammbord
    Ein Schrammbord ist eine Schutzvorrichtung, die in Garagen oder Parkhäusern angebracht wird, um Wände und andere Bauteile vor Beschädigungen durch Fahrzeuge zu schützen. Er dient dazu, die Bausubstanz zu erhalten und Reparaturkosten zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Anfahrschutz, Rammschutz, Kantenschutz
    Fluchtweg
    Ein Fluchtweg ist ein sicherer Weg, der im Notfall aus einem Gebäude oder einem Bereich ins Freie führt. Er muss ausreichend breit und gut gekennzeichnet sein, um eine schnelle Evakuierung zu ermöglichen.
    Verwandte Begriffe: Rettungsweg, Notausgang, Evakuierungsweg
    Landesbauordnung (LBO)
    Die Landesbauordnung ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Bestimmungen eines Bundeslandes regelt. Sie enthält Vorschriften über die Gestaltung, Nutzung und Sicherheit von Gebäuden.
    Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauordnung, Bauvorschriften
    Garagenverordnung (GaVO)
    Die Garagenverordnung ist eine Verordnung, die spezifische Anforderungen an den Bau und Betrieb von Garagen regelt. Sie enthält unter anderem Bestimmungen über die Größe, Belüftung und Sicherheit von Garagen.
    Verwandte Begriffe: Stellplatzverordnung, Stellplatzrichtlinie, Garagenrichtlinie
    Barrierefreiheit
    Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude und Einrichtungen so gestaltet sind, dass sie von Menschen mit Behinderungen ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Dies umfasst unter anderem rollstuhlgerechte Zugänge, Aufzüge und Sanitäranlagen.
    Verwandte Begriffe: Inklusion, Zugänglichkeit, Behindertengleichstellung
    Baubehörde
    Die Baubehörde ist die zuständige Behörde für alle Fragen rund um das Bauen. Sie erteilt Baugenehmigungen, überwacht die Einhaltung der Bauvorschriften und berät Bauherren.
    Verwandte Begriffe: Bauamt, Bauaufsicht, Genehmigungsbehörde
    Sachverständiger für Baurecht
    Ein Sachverständiger für Baurecht ist eine Person mit besonderer Fachkenntnis im Bereich des Baurechts. Er kann Gutachten erstellen, Bauherren beraten und bei Streitigkeiten vermitteln.
    Verwandte Begriffe: Bausachverständiger, Gutachter, Baujurist

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Schrammbord?
      Ein Schrammbord ist eine bauliche Vorrichtung, die dazu dient, Beschädigungen an Wänden oder anderen Bauteilen durch Fahrzeuge zu verhindern. Es wird häufig in Garagen oder Parkhäusern eingesetzt.
    2. Gibt es eine allgemeine Pflicht für Schrammborde in Garagen?
      Eine generelle Pflicht für Schrammborde in allen Garagen gibt es nicht. Die Notwendigkeit ergibt sich aus den jeweiligen Bauvorschriften, der Nutzung der Garage und den örtlichen Gegebenheiten.
    3. Welche Rolle spielt der Fluchtweg bei der Planung von Schrammborden?
      Schrammborde dürfen die Funktion und Breite von Fluchtwegen nicht beeinträchtigen. Die Mindestbreite der Fluchtwege muss jederzeit gewährleistet sein.
    4. Wo finde ich die relevanten Vorschriften für Garagen in Baden-Württemberg?
      Die relevanten Vorschriften finden Sie in der Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO BW) und der Garagenverordnung (GaVO).
    5. Muss ein Schrammbord barrierefrei sein?
      Wenn die Garage öffentlich zugänglich ist, müssen die Anforderungen an die Barrierefreiheit berücksichtigt werden. Dies kann bedeuten, dass der Schrammbord so gestaltet sein muss, dass er keine unnötige Barriere darstellt.
    6. Was ist, wenn der Schrammbord den Fluchtweg verengt?
      Ein Schrammbord darf den Fluchtweg nicht verengen. Wenn dies der Fall ist, muss der Schrammbord angepasst oder entfernt werden, um die erforderliche Fluchtwegbreite sicherzustellen.
    7. Kann ich einen Schrammbord selbst bauen?
      Es ist ratsam, den Bau eines Schrammbords von einem Fachmann durchführen zu lassen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Vorschriften eingehalten werden.
    8. An wen kann ich mich wenden, um spezifische Fragen zu meinem Bauvorhaben zu klären?
      Ich empfehle Ihnen, sich an die zuständige Baubehörde oder einen Sachverständigen für Baurecht in Baden-Württemberg zu wenden.

    Verwandte Themen

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      Mindestbreite von Fluchtwegen gemäß Bauordnung.
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      Wer haftet für Schäden an Fahrzeugen oder Gebäuden?
  2. Garagenverordnung: Fluchtweg-Gestaltung in Baden-Württemberg

    Foto von Lieselotte Tussing

    haben
    Sie mal in der Garagenverordnung nachgesehen? Hier z.B. :

    Da steht was über Fluchtwege und deren Gestaltung drin, vielleicht hilft es.
    Ansonsten: schon gegoogelt?

  3. Schrammbord: Definition, Maße & Markierung in Garagen (Hessen)

    jep
    moin,
    garagenvo des Landes Hessen liefert mir folgende Auskunft:
    " (6) Die einzelnen Stellplätze und die Fahrgassen sind mindestens durch Markierungen am Boden leicht erkennbar und dauerhaft gegeneinander abzugrenzen. [ ... ]" (§ 10)
    im Neufert heißt das Ding auch schrammbord und wird mit einer Höhe von 8 cm und breiten von 25 bzw. 50 cm angegeben.
    dient es als fluchtweg bitte vorher mit der Feuerwehr (brandschutzdienststelle, kreisbrandschutzinspektor etc.) die Sache besprechen. (notausgänge, fluchtweglängen, 2 ter rw. etc.).
    bei Kreuzungspunkten auf die Barrierefreiheit achten.
  4. Arbeitsstättenrichtlinie: Stolperstellen & Verkehrswege in Garagen

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    fast
    Ich tippe darauf, dass jemand über die Bordsteinkante gestolpert ist. Die Garage eines Bürogebäudes muss die Anforderungen der Arbeitsstättenrichtlinien einhalten, hier der ASR 17/1,2 Verkehrswege. Dort werden Sie fündig, siehe Link. Ein paar Zitate:
    Wege für den Gehverkehr sollen nicht durch einzelne Stufen unterbrochen werden ...
    Verkehrswege müssen als solche erkennbar sein ...
    Verkehrswege sollen eben und trittsicher sein, d.h. sie dürfen keine Löcher, Rillen oder Stolperstellen aufweisen ...
    Ausgleichsstufen in Verkehrswegen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Sie sind nur zulässig, wenn der Höhenunterschied nicht durch eine Schrägrampe ausgeglichen werden kann ...
    Jede Ausgleichsstufe in Verkehrswegen ist durch eine gelb-schwarz-gestreifte Markierung auf der Trittfläche nach DINAbk. 4844 Teil 1 bis Teil 3 oder durch Trittleuchten in der Stufe deutlich zu kennzeichnen.
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Schrammbord/Gehweg in Garage: Vorschriften für Fluchtwege in BW

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit und Ausführung von Schrammborden/Gehwegen in Garagen in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf Fluchtwege. Es werden Garagenverordnungen und Arbeitsstättenrichtlinien als relevante Rechtsgrundlagen identifiziert. Die Markierung und Beschaffenheit von Verkehrswegen spielen eine wichtige Rolle, um Stolperstellen zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten. Die Anforderungen der Arbeitsstättenrichtlinie ASR 17/1,2 bezüglich Verkehrswegen in Garagen eines Bürogebäudes werden hervorgehoben.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Arbeitsstättenrichtlinie: Stolperstellen & Verkehrswege in Garagen, müssen Garagen die Anforderungen der Arbeitsstättenrichtlinien einhalten, insbesondere bezüglich der Vermeidung von Stolperstellen auf Verkehrswegen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Schrammbord: Definition, Maße & Markierung in Garagen (Hessen) liefert Informationen zur Definition und den üblichen Maßen von Schrammborden, basierend auf der Garagenverordnung des Landes Hessen und dem Neufert.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Garagenverordnung des jeweiligen Bundeslandes (z.B. in Garagenverordnung: Fluchtweg-Gestaltung in Baden-Württemberg) und die Arbeitsstättenrichtlinien (ASR 17/1,2) auf spezifische Anforderungen an Schrammborde/Gehwege und Fluchtwege in Garagen. Achten Sie auf eine gut erkennbare Markierung und Vermeidung von Stolperstellen.

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