Frostschürze/Bodenplatte Übergang zum Mauerwerk: Abdichtung, Drainage & Ausführung?
BAU-Forum: Neubau

Frostschürze/Bodenplatte Übergang zum Mauerwerk: Abdichtung, Drainage & Ausführung?

Hallo!
Das Haus hat eine Bodenplatte mit Frostschürze (Streifenfundament) (also keinen Keller). Meine Frage ist jetzt wie der Übergang Bodenplatte Mauerwerk aussehen sollte bzw. wie hier die Abdichtung /Drainage aussehen muss. Im Augenblick sieht es so aus:
Streifenfundament  -  Bodenplatte mit Perimeterdämmung aus Styrodur. Im Bereich des Styrodurs beginnt der Sockelputz, der im unteren Bereich mit Dickschicht- / Dichtungsanstrich gestrichen ist. Wir haben jetzt vor ab Unterkante Bodenplatte einen Kiesstreifen herzustellen. Eine zusätzliche Drainage (also mit Rohr ist nur auf einer Seite (zum Hang hin ausgeführt  -  auch diese reicht nur bis Unterkante Bodenplatte.
Meine Fragen sind insbesondere:
  • Reicht eine Drainage/Dichtungsanstrich ab Unterkante Bodenplatte oder sollte diese tiefer anfangen?
  • Sollte die Drainage mit Rohr um das ganze Haus sein oder reicht auch der Kiesstreifen aus?
  • Gehört der Kiesstreifen zur Leistung des Bauunternehmers (im Vertrag steht der nicht drin  -  nur Drainage wenn erforderlich)?

Vielen Dank für Ihre Mühe
MfG

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung der Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.

    🔴 Gefahr: Eine fehlende oder mangelhafte Drainage kann zu Wasseransammlungen und Schäden an der Bausubstanz führen.

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    Ich beurteile die korrekte Ausführung des Übergangs zwischen Frostschürze/Bodenplatte und Mauerwerk als entscheidend für die Langlebigkeit des Gebäudes. Eine sorgfältige Abdichtung und Drainage sind unerlässlich, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

    🔴 Gefahr: Fehlerhafte Abdichtung kann zu Feuchtigkeitseintritt ins Mauerwerk führen, was Schimmelbildung und Bauschäden zur Folge haben kann.

    • Abdichtung: Im Bereich des Übergangs sollte ein Dickschicht Dichtungsanstrich aufgebracht werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    • Drainage: Ein Kiesstreifen unterhalb der Bodenplatte und ein Drainage-Rohr an der Hangseite sind wichtig, um Wasser abzuleiten.
    • Styrodur: Die Verwendung von Styrodur als Perimeterdämmung ist üblich, um die Bodenplatte vor Frost zu schützen.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie, ob die beschriebene Leistung im Bauvertrag enthalten ist und lassen Sie die Ausführung von einem Fachmann überprüfen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Frostschürze
    Ein Streifenfundament, das um die Bodenplatte eines Gebäudes verläuft, um das Eindringen von Frost zu verhindern. Sie schützt vor Frosthebung und wird in Regionen mit Frostgefahr eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Streifenfundament, Bodenplatte, Fundamenttiefe
    Bodenplatte
    Eine flächige Betonplatte, die als Fundament für ein Gebäude dient. Sie verteilt die Lasten des Gebäudes auf den Untergrund und bildet die Basis für den Aufbau des Hauses.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Plattengründung
    Drainage
    Ein System zur Ableitung von Wasser, um Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden zu verhindern. Sie besteht in der Regel aus einem Kiesstreifen und einem Drainage-Rohr, die das Wasser sammeln und ableiten.
    Verwandte Begriffe: Kiesstreifen, Drainage-Rohr, Sickerleitung
    Dickschicht Dichtungsanstrich
    Eine spezielle Beschichtung, die aufgetragen wird, um Bauteile vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie bildet eine wasserundurchlässige Schicht und verhindert das Eindringen von Wasser.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Bitumenanstrich, Abdichtungssysteme
    Perimeterdämmung
    Die Dämmung von Bauteilen, die mit dem Erdreich in Berührung kommen. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu reduzieren und die Bausubstanz vor Frost zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Außendämmung, Wärmedämmung, Sockeldämmung
    Sockelputz
    Ein spezieller Putz, der im Sockelbereich von Gebäuden eingesetzt wird. Er ist besonders widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und mechanische Beanspruchung.
    Verwandte Begriffe: Fassadenputz, Außenputz, Feuchteschutz
    Bauvertrag
    Ein Vertrag zwischen Bauherr und Bauunternehmer, der die Leistungen, Preise und Bedingungen für den Bau eines Gebäudes regelt. Er sollte detaillierte Angaben zur Ausführung der Arbeiten enthalten.
    Verwandte Begriffe: Werkvertrag, Baubeschreibung, Leistungsverzeichnis

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Frostschürze?
      Eine Frostschürze ist ein Streifenfundament, das um die Bodenplatte eines Hauses herum verläuft. Sie dient dazu, das Eindringen von Frost unter die Bodenplatte zu verhindern und somit Schäden durch Frosthebung zu vermeiden. Die Tiefe der Frostschürze richtet sich nach der regionalen Frosttiefe.
    2. Warum ist die Abdichtung des Übergangs zwischen Bodenplatte und Mauerwerk so wichtig?
      Die Abdichtung ist wichtig, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringt. Eindringende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung, Bauschäden und einem schlechten Raumklima führen. Eine sorgfältige Abdichtung schützt die Bausubstanz und trägt zur Langlebigkeit des Gebäudes bei.
    3. Welche Funktion hat die Drainage?
      Die Drainage dient dazu, Wasser vom Gebäude wegzuleiten. Sie besteht in der Regel aus einem Kiesstreifen und einem Drainage-Rohr, die das Wasser sammeln und ableiten. Eine funktionierende Drainage verhindert, dass sich Wasser am Fundament ansammelt und in die Bausubstanz eindringt.
    4. Was ist ein Dickschicht Dichtungsanstrich?
      Ein Dickschicht Dichtungsanstrich ist eine spezielle Beschichtung, die aufgetragen wird, um Bauteile vor Feuchtigkeit zu schützen. Er bildet eine wasserundurchlässige Schicht und verhindert das Eindringen von Wasser. Dickschicht Dichtungsanstriche werden häufig im Bereich von Fundamenten und Kellerwänden eingesetzt.
    5. Was ist Perimeterdämmung?
      Perimeterdämmung ist die Dämmung von Bauteilen, die mit dem Erdreich in Berührung kommen. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu reduzieren und die Bausubstanz vor Frost zu schützen. Häufig verwendete Materialien für die Perimeterdämmung sind Styrodur oder andere wasserabweisende Dämmstoffe.
    6. Was sollte im Bauvertrag bezüglich der Abdichtung und Drainage geregelt sein?
      Im Bauvertrag sollte detailliert beschrieben sein, welche Maßnahmen zur Abdichtung und Drainage vorgesehen sind. Dazu gehören Angaben zu den verwendeten Materialien, der Ausführung der Abdichtung und der Dimensionierung der Drainage. Es ist wichtig, dass die Leistungen klar definiert sind, um Missverständnisse und Streitigkeiten zu vermeiden.
    7. Was tun, wenn Feuchtigkeitsprobleme auftreten?
      Bei Feuchtigkeitsproblemen sollte umgehend ein Fachmann hinzugezogen werden. Ein Bausachverständiger oder ein Fachbetrieb für Bauabdichtung kann die Ursache der Feuchtigkeit feststellen und geeignete Maßnahmen zur Sanierung empfehlen. Es ist wichtig, das Problem frühzeitig zu erkennen und zu beheben, um größere Schäden zu vermeiden.
    8. Welche Normen sind bei der Abdichtung von Bodenplatten zu beachten?
      Bei der Abdichtung von Bodenplatten sind verschiedene Normen und Richtlinien zu beachten, wie z.B. die DINAbk. 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen). Diese Normen regeln die Anforderungen an die Abdichtung und geben Hinweise zur Ausführung. Es ist wichtig, dass die Abdichtung gemäß den geltenden Normen und Richtlinien ausgeführt wird, um eine dauerhafte Funktion zu gewährleisten.

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  2. Bodenplattendämmung: Stärke, Material & Fußbodenaufbau

    hört sich ja überwaltigend an
    ... Forstschürze also ungedämmt? ... "nur" die Bodenplatte? wie stark ist die Bodenplatte bzw. wie hoch wurde gedämmt 20 cm? ... wieviel Fußbodenaufbau kommt auf die Bodenplatte? ... so jetzt macha hier einen Schnitt denn ich mag gar ned schreiben was ich bei der Ausführung denke (!)
    Weitere Frage:
    a.) wie stark ich die Bodenplattendämmung?
    b.) welches Mauerwerk?
    c.) aus welchen Material ist die Dränung?
    d.) wohin führt die Dränung ... Stichwort: "Entsorgung des Drainwasser"
    e.) wie wurde die Dränung hergestellt ... Filtervlies, + Rollkiesschicht?
    MfG
  3. Frostschürze & Bodenplatte: Seitliche Wärmedämmung optimieren

    Foto von Martin Outl

    unser Fall für Thalhammers Fragen .. sinnvolle außenseitliche Dämmung
    Josef Thalhammer fragt:
    ... Forstschürze also ungedämmt?
    ... "nur" die Bodenplatte? wie stark ist die Bodenplatte bzw. wie hoch wurde gedämmt 20 cm?
    ... wieviel Fußbodenaufbau kommt auf die Bodenplatte?

    Wir haben bei unserem Neubau einen ähnlichen Fall und deshalb interessiert mich auch brennend die vernüpftige seitliche Dämmung im Bereich "Frostschürze (90 cm) ", "Bodenplatte", und anschließendem Sockelputz.
    Unser Bauträger bietet bisher folgendes:
    ... Frostschürze (bis 90 cm) ohne außenseitliche Dämmung!
    ... Bodenplatte (ca. 18 cm) ohne außenseitliche Dämmung!
    ... Bodenplatte unterhalb mit 50 mm Wärmedämmung!
    ... Bodenplatte oberhalb (innen) mit 50 mm Wärmedämmung!
    (darüber kommt bei uns Zementestrich mit Fußbodenheizung)
    Die Außenwand wird mit 30 cm breitem T9 (oder SX11) aufgesetzt.

    Also meine Zwischenfrage:
    Wie sieht eine sinnvolle "SEITLICHE" Wärmedämmung im Bereich Frostschürze, Bodenplatte (und Sockelputz) aus (Dicke, Material, Platzierung) und wie die Übergänge?

    ansonsten ... weiter mit den anderen "draingenden" Fragen.

  4. Fundamenterder: Fachgerechte Ausführung nach DIN 18014

    Foto von Jochen Ebel, Dipl.-Physiker

    meine Standardergänzung
    Wird der Fundamenterder fachgerecht?

    DIN 18014: Der Fundamenterder ist ein Leiter, der in Beton eingebettet ist, der mit der Erde großflächig in Berührung steht.

    Und meine Ergänzung: ... und nicht von der Erde durch Folien, Dämmschichten usw. isoliert ist. Denn dann steht derbeton nicht mit der Erde großflächig in Berührung.

  5. Lösung: Mauerwerk bündig mit Dämmung – Sockeldetails

    Sorry meine Zeit ist derzeit awengerl knapp bemessen,
    "aber" bei sowas kann ich gar ned wegschaun (!)
    ist zwar nicht perfekt dennoch ein Lösungsansatz:

    Mauerwerk bündig mit Dämmung stellen (auf den Bild ist's wegen Granitplatten zurückgesetzt) ... den Putz über die
    Dämmung ziehen am Putzende 45 Grad zum Bauwerk hin abschrägen (damit Feuchtigkeit keine Angriffsmöglichkeit hat) ... danach den Sockelbereich abdichten und eine Noppenbahn davorstellen ... Kiesbett um's Haus und die Noppenbahn oben abschneiden ... 1000 mal gemacht tausend hat's gepasst (!)
    nachzulesen unter:

    Hochdämmendes Außenmauerwerk und an der Sohle wird auf Teufel komm raus gemurkst ... eigentlich könnte man sich bei solchen Ausführungen das Geld für das hochwerktige auch noch sparen (!)

  6. Referenz: Bauabdichtung – Übergang Bodenplatte/Mauerwerk

    Foto von Robert Worsch

    ZDEG 😉
    Zwei Doofe, ein Gedanke 😉
    Hallo Sepp, ich habe sofort an unseren gemeinsamen Bau gedacht und einen kleinen Bericht erstellt nachdem ja die Frage in letzter Zeit häufiger gestellt wurde.
    Zu finden auf meiner Homepage unter Aktuelles, Nr. 4.
    Ich hoffe der Direktlink funktioniert.
  7. Diskussion: Was ist Murks, was ist nach den Regeln der Technik OK?

    Hallo Danke für die Ausführungen Sicherlich ist die ...
    Hallo!
    Danke für die Ausführungen. Sicherlich ist die Thalhammer-Lösung vorbildlich und auch nachvollziehbar nahezu ideal. Aber was den privaten Bauherren auch interessiert (der leider nicht an Thalhammer-Qualität geraten ist) ist, was ist Murks und was ist nach den Regeln der Technik OK. Das will heißen, was ist nachweislich und beweisbar (DINAbk., Regeln) falsch. Lohnt es sich hierbei einen Sachverständigen eizuschalten oder ist die Ausführung zwar nicht ideal aber auch (leider) nicht zu beanstanden.
    Eventuell noch einen Tipp für einen Bausachverständigen im Raum Köln.
    Danke
  8. Fundamenterder: Positionierung in Frostschürze oder Bodenplatte?

    Foto von

    VIELEN DANK an die sonntäglichen Expertenantworten!
    @ Jochen Ebel:
    Ach ja, danke für Ihre Standardergänzung: "DIN 18014: Der Fundamenterder ist ein Leiter, der in Beton eingebettet ist, der mit der Erde großflächig in Berührung steht ... "
    Bei Thalhammer sehe ich den Fundamenterder in Höhe der Bodenplatte. Bisher dachte ich, dass ein Fundamenterder durchaus auch im Beton der Frostschürze bzw. Randfundamenten sitzen kann. Und diese Betonbereiche wären nach unten (ca. 30 cm) und innenseitlich unter der Bodenplatte (ca. 20-60 cm) direkt mit Erdreich (bei uns felsiges Gestein) verbunden auch wenn unterhalb der Bodenplatte gedämmt wird. Also pro lfdn Meter Ringfundamenterder ca. 0,5-1 m² Erdberührung. Bei unserem Neubau (ca. 40 m Fundamentring/Frostschürze kämen so ca. 20 bis 40 m² erdberührender Beton zusammen. Reicht dies oder sollen wir lieber die außenseitliche Dämmung weniger tief oder ganz (?) verlassen? Vielleicht sollte ich eine Extrafrage zu diesem Thema starten: Wie großflächig (quantitativ) muss der Fundamenterder mit dem umgebendem Beton die Erde berühren?

    @ 2 Bau-Genies (Thalhammer und Worsch) = ein Gedanke:
    Hatte gar nicht vermutet, dass ich aus dem "Osten" (Thali goes East) noch soviel lernen kann.
    Ich habe zwar schon fleißig die "T9-Berichte" und "DEN Deckenaufleger" studiert und die Hinweise halte ich für sehr gut nachvollziehbar. Leider denke ich aber, dass ich hier bei Stuttgart meinen Bauträger nicht überzeugen kann, so eine Decke aufzulegen.
    Die tolle Bild-Dokumentation von Robert Worsch zeigt, dass die Dämmplatten in die Schalung gestellt wurden. Das hat mich gewundert, da Thalhammers "6. Baugebot" doch sagt: "KEINE Dämmung IN Kellerschalung EINLEGEN! " Naja, wenn zwei solche Profis dabei hat, geht's anscheinend dann doch.
    Kann man alternativ auch die seitliche Wärmedämmung nachträglich von außen an die Frostschürze stellen/kleben  -  zumindest im oberen 30-40 cm Bereich bis zur OK Betonplatte und anschließend diese von außen verfüllen?

  9. Fundamenterder: Einfache Montage im Bewehrungskorb – Details

    Der Reihe nach:
    "ja" den Fundamenterder ... warum wohl mach ich das so? ... Einbauteile sollen auch einbaufreudig sein ... es wär eine scheiß Arbeit den Fundamenterder im Bereich der Frostschutzschürze einzufädeln ... warum umständlich wenn's einfacher geht? ... ich rödle den gescheit alle Meter an den Bewehrungskorb ... naja die geforderte Betondeckung hat er ... warum nicht?
    Thema Perimeterdämmung in Kellerschalung ... richtig Gebot "6" ... "ABER" wir sprechen hier von einer Frostschürze (nicht von einen Keller als WW) wo zum einem keine Mauerstärken durch die Perimeterdämmung gejagt werden und somit zwangsläufig zu Wärmebrücken werden (!) ... zum anderen kann ich in dem Falle die Perimeterdämmung sauber an die Außenschalung nageln "ohne" lästige durchfädeln hinter Bewehrungen ... und letztens war das quasi auch für uns eine Premiere ... früher haben wir solche Fundamente "auch" mit eingelegter Perimeterdämmung richtig verschalt ... ist natürlich einiges teurer ... "heute" machen wir's nur noch so wie's auf den Bilder von Robert zu sehn ist (!)
    Regeln der Technik, DINAbk.🔴 ... Wärmebrückenberechnung- bzw. Optimierung nennt man des ... ich würd das Stand der Zeit nennen (!) ... sowas gehört zum Aufgabenbereich eines Architekten bzw. Statiker's ... Bruno Stubenrauch

    Forum des Öfteren bewiesen wie fit er unter anderen in Isothermenberechnungen ist ... vielleicht sollte man dort mal vorbeischaun (!)

  10. Fehler: Ungültiger Link zu Archifee.de

    ungültiger Link ☹
    "sorry"
  11. Wärmebrückenoptimierung: Isothermen-Simulationen für Frostschürze

    Foto von

    geahnt -- Gedankenübertragung oder einfach naheliegend: ... Wärmebrückenoptimierung
    @Josef Thalhammer: Vielen Dank für die weiteren Hinweise!

    @ Bruno Stubenrauchs Wärmebrückenberechnung- bzw. Optimierung:
    Als hätte ich es geahnt, ... habe ich gestern schon intensiv nach diesen Isothermen-Simulationen gesucht wie man z.B. an meiner Suchergebnis-URL im anderen Browserfenster sieht:

    Ich erinnerte mich, dass ich schon mal ein Isothermen-Bild von Stubenrauch mit einer seitlichen Dämmung gesehen hatte und habe am Sonntag schon stundenlang im Forum danach gesucht. Statt des ursprünglichen Beispiels hatte ich gestern den sehr passenden Beitrag ...
    Also habe ich bis eben gerade einfach seine Ergebnisse (vereinfacht) für mich zusammengefasst (und den Querverweis wollte ich sowieso hier auch für andere hinterlegen):
    = Ergebnisse, ausgedrückt in Liter Heizöleinsparung p.a. (Basis: keine Dämmung):
    = 2. Frostschürze gedämmt, keine Perimeterdämmung: 70 Liter
    = 4. Frostschürze gedämmt, mit Perimeterdämmung: 141 Liter
    = 6. keine Frostschürze, Perimeterdämmung und Sockeldämmung lückenlos: 173 Liter
    = ... usw.
    Wir haben zwar sicher andere Parameter (30 cm T9, Dämmung auf der Bodenplatte), aber jetzt komm ich schon ins Grübeln, ob wir nicht statt Perimeterdämmung unter der Bodenplatte nur eine seitliche Dämmung der Frostschürze bzw. Bodenplatte machen und dann nur noch eine Wärmedämmung auf der Bodenplatte unter der Fußbodenheizung.

    Noch ist es nicht entschieden  -  ich hatte nämlich bis eben erstmal in einem andern Browserfenster den Thread "Wärmebrücken berechnen mit freier Software 'therm 2.1'" (

  12. Perimeterdämmung: Befestigung mit Nägeln oder Haftankern?

    Foto von

    Perimeterdämmung nageln und Worsch'e Tannenbäume
    Thalhammer schreibt hier u.a. "zum anderen kann ich .. die Perimeterdämmung sauber an die Außenschalung nageln".
    .--- Dies verstehe ich so, dass die Dämmplatten mit "normalen" Metalnägeln von innen an die Schalbretter genagelt werden, um einen Grundhalt fürs Betonieren zugeben.

    Robert Worsch schreibt in seinem Bericht (

    "Vor dem Anbringen der Platten an die Schalungsbretter sind durch die Perimeter-Dämmplatten unbedingt zur zusätzlichen Sicherung Kunststoff-Haftsicherungsanker zu stecken. Diese Anker, umgangssprachlich wegen Ihrer oft grünen Farbe und Form auch Tannenbäume genannt, sollen einen Mindestkopfdurchmesser von 30 mm ausweisen und von der Länge so gewählt sein, dass die Verankerungstiefe im Beton mindestens 50 mm beträgt. "
    .--- Dies verstehe ich so, dass diese "Tannenbäume" quasi von außen in die Dämmplatten gesteckt werden bevor diese in die Schalung eingebaut werden. Die Spitzen der "Tannenbäume" sind dann später im Beton und halten so die Dämmplatte am Beton fest.
    Richtig verstanden?

  13. 👍 Anerkennung für die geleistete Arbeit

    yeah, man!
    ein wahres "coming outl", was du hier fabrizierst!
    Ich schätze dein Lieblingskuchen ist "Quarktasche"
    :-)
  14. Polystyrol-Hartschaum: Merkblatt für Verlegung & Verputzen

    Foto von

    Richtig erkannt Martin
    das mit den Tannenbäumen.
    JDB, noch einen draufleg: Es gibt von der Fachvereinigung Polystryrol-Extruder-Schaumstoff sogar ein "Merkblatt für das Verlegen und Verputzen von extrudierten Polystyrol-Hartschaumstroffplatten mit rauer Oberfläche als Wärmebrückendämmung", da ist alles genau beschrieben. Sogar wie und mit was die Platten an die Schalung zu nageln sind.
  15. Bestätigung: Tannenbaum-Theorie zur Dämmplattenbefestigung

    Foto von

    Danke für die Bestätigung der Tannenbaum Theorie
    Danke für die morgendliche Bestätigung der Tannenbaum Theorie.
    Martin  -  Quarktasche  -  Outl 🙂
  16. Download: BASF Merkblatt Wärmebrückendämmung (XPS)

    Foto von

    Download für das Merkblatt ...
    Mit Google-Hilfe und manueller Suche haben ich das
    "Merkblatt für das Verlegen und Verputzen von extrudierten Polystyrol-Hartschaumstroffplatten mit rauer Oberfläche als Wärmebrückendämmung" zum Download (1.5 MB) gefunden unter

    Dies ist anscheinend die Originalausgabe von 1993 (eingescannt).
    Anscheinend ist die immer noch so gültig.

    Ein bisschen moderner ist die ähnliche Info unter "Planungs- und Verlegeinformation (Planungsinformation, Verlegeinformation) Ausschreibungstext"

  17. Perimeterdämmung: Zusätzliche Befestigung beim Betonieren nötig!

    ich glaub hier ist meinerseits alles gesagt (geschrieben)?
    ... bis auf das die Perimeterdämmung natürlich auch noch an die Außenschalung angenagelt (geheftet) werden muss ... ansonsten würde sich die Dämmung beim betonieren verabschieden (!)
    Gibt's noch eine offene Frage ... "Sorry" ich habe die Antworten nur überflogen.
  18. Dank an die Experten: Dämmvarianten für Bodenplatte & Frostschürze

    Foto von

    Dank an die Experten ... : Thalhammer, Worsch & Co.
    Thalhammer: "ich glaub hier ist meinerseits alles gesagt (geschrieben)? "
    JA, VIELEN DANK!
    Meine Info-Bedürfnis ist durch die vielen guten Hinweise gestillt.
    Jetzt müssen wir nur noch entscheiden, ob wir alle Dämmvarianten (seitlich, unterhalb, oberhalb) gleichzeitig brauchen oder auf eine (welche?) verzichten/einsparen können.
    Die Baustellenbilder aus dem "Osten" und die Skizzen im Werbeblatt "Planungs- und Verlegeinformation (Planungsinformation, Verlegeinformation) Ausschreibungstext"

    DANKE!

  19. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Frostschürze/Bodenplatte Übergang: Abdichtung & Drainage

    💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die korrekte Abdichtung und Drainage am Übergang von Frostschürze/Bodenplatte zum Mauerwerk. Es werden verschiedene Ausführungsdetails, Materialien und Normen diskutiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vermeidung von Wärmebrücken und der fachgerechten Ausführung des Fundamenterders.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Die korrekte Befestigung der Perimeterdämmung ist entscheidend, um ein Verrutschen beim Betonieren zu verhindern. Perimeterdämmung: Zusätzliche Befestigung beim Betonieren nötig! betont die Notwendigkeit der zusätzlichen Sicherung.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Die Lösung von Josef Thalhammer, die Mauerwerk bündig mit der Dämmung zu stellen, wird als vorbildlich und nachvollziehbar beschrieben. Details dazu finden sich im Beitrag Lösung: Mauerwerk bündig mit Dämmung – Sockeldetails.

    🔧 Praktische Umsetzung: Für die Befestigung der Perimeterdämmung werden sowohl Nägel als auch spezielle Kunststoff-Haftsicherungsanker (Tannenbäume) empfohlen. Das Merkblatt für das Verlegen und Verputzen von extrudierten Polystyrol-Hartschaumstoffplatten bietet detaillierte Informationen, siehe Polystyrol-Hartschaum: Merkblatt für Verlegung & Verputzen und Download: BASF Merkblatt Wärmebrückendämmung (XPS).

    📊 Fakten/Zahlen: Die DIN 18014 regelt die fachgerechte Ausführung des Fundamenterders. Es wird diskutiert, ob der Fundamenterder in der Frostschürze oder der Bodenplatte platziert werden soll. Siehe dazu Fundamenterder: Fachgerechte Ausführung nach DIN 18014 und Fundamenterder: Positionierung in Frostschürze oder Bodenplatte?.

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten sich vor Baubeginn umfassend über die verschiedenen Dämmvarianten informieren und prüfen, welche Kombination für ihr Bauvorhaben am sinnvollsten ist. Die Beiträge Frostschürze & Bodenplatte: Seitliche Wärmedämmung optimieren und Dank an die Experten: Dämmvarianten für Bodenplatte & Frostschürze bieten hierzu wertvolle Anregungen. Achten Sie auf die korrekte Ausführung der Bauabdichtung, um spätere Bausanierung zu vermeiden.

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