Horizontalsperre im EG: Übergang Keller/Erdgeschoss abdichten – Kosten, Risiken & Anleitung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Horizontalsperre am Übergang zwischen Keller (KS-Mauerwerk mit Dickbeschichtung) und Erdgeschoss (Poroton). Dabei geht es um die Reihenfolge der Dämmung und Abdichtung, sowie die Notwendigkeit einer zusätzlichen Horizontalsperre bei Auffüllung des Geländes bis zur Kellerdecke. Ein wichtiger Aspekt ist die Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden und die Einhaltung der Bauvorschriften.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Horizontalsperre im EG: Übergang Keller/Erdgeschoss abdichten – Kosten, Risiken & Anleitung?

Hallo,
unser Keller (KS mit Dickbeschichtung und 6 cm Dämmung) schaut etwa 50 cm aus dem Boden. Unter der Kellerdecke wurde eine schwarze Folie eingebaut. Teilweise soll das Gelände bis zur Kellerdecke angefüllt werden. Das Erdgeschossmauerwerk (Poroton) steht etwa 6 cm über den Rand der Kellerdecke über (unterhalb kommt noch Dämmung). Muss jetzt im EGAbk. noch eine Horizontalsperre eingebaut werden, oder reicht es, wenn der Keller gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesichert ist? Wie verhält es sich mit Spritzwasser in den angefüllten Bereichen. Wie sollte der Übergang von Kellerdämmung zum Erdgeschossmauerwerk gestaltet werden?
Danke,
Maik Wittwer
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen IMMER eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Eine funktionierende Horizontalsperre im Erdgeschossmauerwerk ist zwingend erforderlich – die schwarze Folie unter der Kellerdecke ist keine wirksame HSP, sondern lediglich eine Trennlage oder Dampfbremse.

    🔴 KRITISCH: Geländeauffüllung bis zur Kellerdecke erzeugt hydrostatischen Druck – ohne druckwasserdichte Vertikalabdichtung und lückenlosen Anschluss an die Horizontalsperre drohen erhebliche Feuchteschäden im Poroton-Mauerwerk.

    ⚠️ WICHTIG: Der Anschluss zwischen Kellerdämmung/Dickbeschichtung und EGAbk.-Horizontalsperre muss fachgerecht mit druckwasserdichtem Anschlussprofil und Dichtschlämme ausgeführt werden – Eigenleistungen sind aufgrund der Komplexität und Fehlerfolgen abzulehnen.

    ⚠️ WICHTIG: Eine Entwässerung (Rohrentwässerung mit Schotterbett und Rückstausicherung) ist unverzichtbar, um den Wasserdruck auf die Abdichtung langfristig zu reduzieren.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation wie folgt: Der Übergang vom Keller zum Erdgeschoss ist ein kritischer Punkt bezüglich Feuchtigkeitseintritt. Da der Keller teilweise aus dem Boden ragt und das Gelände bis zur Kellerdecke angefüllt werden soll, ist eine sorgfältige Abdichtung notwendig.

    🔴 Gefahr: Wenn keine Horizontalsperre vorhanden ist oder diese beschädigt ist, kann Feuchtigkeit kapillar im Mauerwerk aufsteigen und zu Schäden führen.

    Ich empfehle folgende Maßnahmen:

    • Prüfung der vorhandenen Abdichtung: Zustand der schwarzen Folie unter der Kellerdecke überprüfen.
    • Horizontalsperre: Eine Horizontalsperre im Erdgeschossmauerwerk (Poroton) einbauen, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.
    • Vertikalabdichtung: Den Übergangsbereich zwischen Keller und Erdgeschoss mit einer geeigneten Vertikalabdichtung versehen, besonders im Bereich der Geländeanschüttung.
    • Spritzwasserschutz: Einen Spritzwasserschutz anbringen, um das Mauerwerk vor direkter Feuchtigkeit zu schützen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Details von einem Fachmann (Bauingenieur, Architekt mit Erfahrung in Bauwerksabdichtung) prüfen und ein Sanierungskonzept erstellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine komplexe Bauwerksabdichtung im Übergangsbereich zwischen Keller und Erdgeschoss. Der Keller ist mit einer Dickbeschichtung und Dämmung versehen, das Erdgeschossmauerwerk besteht aus Poroton-Ziegeln. Die geplante Geländeanfüllung bis zur Kellerdecke erfordert eine sorgfältige Planung der Abdichtung, insbesondere gegen aufsteigende Feuchtigkeit und Spritzwasser.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass ohne eine fachgerechte Horizontalsperre im Erdgeschoss Feuchtigkeit aus dem Erdreich oder durch Spritzwasser in das Poroton-Mauerwerk eindringen kann. Poroton-Ziegel sind saugfähig und können bei dauerhafter Durchfeuchtung zu Frostschäden, Schimmelbildung und einer Beeinträchtigung der Wärmedämmung führen. Die schwarze Folie unter der Kellerdecke allein reicht nicht aus, um das EG-Mauerwerk zu schützen.

    ➕ Ergänzung: Es ist zwingend erforderlich, eine Horizontalsperre im Erdgeschossmauerwerk einzubauen, die oberhalb der Geländeanfüllung endet. Diese Sperre muss mit der Kellerabdichtung (Dickbeschichtung) fachgerecht verbunden werden, um einen lückenlosen Feuchtigkeitsschutz zu gewährleisten. Der Übergang von der Kellerdämmung zum EG-Mauerwerk sollte mit einem druckwasserdichten Anschlussprofil und einer geeigneten Dichtschlämme ausgeführt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen Sachverständigen für Feuchteschutz. Lassen Sie ein detailliertes Abdichtungskonzept erstellen, das die Horizontalsperre, den Spritzwasserschutz und den Anschluss der Dämmung umfasst. Führen Sie keine Eigenleistungen durch, da Fehler in der Abdichtung zu erheblichen Bauschäden führen können. Planen Sie zudem eine Drainage um das Gebäude ein, um den Wasserdruck auf die Abdichtung zu reduzieren.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen Übergang zwischen Keller und Erdgeschoss mit einer sichtbaren Kellerdecke, angefülltem Gelände bis zur Kellerdecke und einem 6 cm hervorstehenden Poroton-Mauerwerk im EG – ein klassischer kritischer Schnittbereich für Feuchteeintrag und kapillaren Aufstieg.

    🔴 Gefahr: Die eingebaute schwarze Folie unter der Kellerdecke ist keine wirksame Horizontalsperre (HSP), sondern höchstwahrscheinlich eine Dampfbremse oder Trennlage – sie bietet keinerlei Schutz gegen kapillaren Feuchteaufstieg aus dem Fundament oder Spritzwasser aus dem angefüllten Gelände.

    🔴 Gefahr: Bei Geländeauffüllung bis zur Kellerdecke entsteht ein dauerhafter hydrostatischer Druck auf den Übergang; ohne funktionierende HSP im EG-Mauerwerk steigt Feuchtigkeit über die Poroton-Steine in das Erdgeschoss ein – mit Risiko für Salzausblühungen, Putzabplatzungen, Schimmelbildung und langfristigen Bauteilschäden.

    ⚠️ Korrektur: Eine Horizontalsperre im EG ist nicht optional – sie ist zwingend erforderlich, da die Kellerabdichtung allein nur den Kellerraum schützt, aber nicht den kapillaren Aufstieg durch das darüberliegende Mauerwerk verhindert.

    ➕ Ergänzung: Der Übergang Kellerdämmung / EG-Mauerwerk muss als thermisch und feuchtetechnisch durchgängige Schichtfolge gestaltet werden: Die HSP muss oberhalb der Geländeauffüllung liegen, mindestens 15 cm über Geländeoberkante, und lückenlos mit der Kellerabdichtung sowie der EG-Außenabdichtung verbunden sein – eine reine Folienlage reicht nicht aus.

    ➕ Ergänzung: Spritzwasser im angefüllten Bereich erfordert zusätzlich eine wasserdichte, druckfeste Außenabdichtung bis mindestens 15 cm über Gelände und eine funktionierende Entwässerung (Rohrentwässerung mit Schotterbett und Rückstausicherung), da sonst Feuchtigkeit seitlich in den Übergang eindringt.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DINAbk. 18022 oder mit Zertifikat nach Bausachverständigenverband), der vor Ort die aktuelle Konstruktion begutachtet, die Lage der bestehenden Folie prüft und eine statisch sowie feuchtetechnisch sichere Horizontalsperrenlösung (z. B. Injektions-HSP oder mechanisch eingebaute Kunststoff-HSP) plant.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine Horizontalsperre im Erdgeschoss zwingend erforderlich ist – nicht optional.
    • Alle bestätigen, dass die schwarze Folie unter der Kellerdecke keine wirksame Horizontalsperre darstellt, sondern lediglich eine Trennlage/Dampfbremse ist.
    • Alle warnen vor kapillarem Aufstieg, Schimmelbildung, Frostschäden und Bauteilschäden bei fehlender oder mangelhafter HSP.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt "Spritzwasserschutz" als eigenständige Maßnahme, ohne konkret auf die erforderliche Druckwasserfestigkeit oder Höhe über Gelände einzugehen. DeepSeek und Qwen spezifizieren hingegen explizit mindestens 15 cm über Geländeoberkante und druckwasserdichte Ausführung.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die Notwendigkeit eines fachgerechten Anschlusses zwischen Kellerabdichtung und HSP mittels Anschlussprofil und Dichtschlämme – GoogleAI erwähnt "Vertikalabdichtung", aber keine Anschlusstechnik.
    • Qwen ergänzt die Erfordernis einer Entwässerung mit Rückstausicherung und nennt konkrete Zertifizierungen (DIN 18022, Bausachverständigenverband), die GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
    • Qwen und DeepSeek heben hervor, dass Poroton als saugfähiger Baustoff besonders anfällig für Durchfeuchtung ist – GoogleAI erwähnt das nicht explizit.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert "Horizontalsperre im Erdgeschossmauerwerk (Poroton) einbauen" als allgemeine Empfehlung – Qwen und DeepSeek widersprechen indirekt, indem sie klarmachen, dass eine mechanische Einbindung (z. B. in Fugen) bei Poroton technisch problematisch sein kann und stattdessen z. B. eine Injektions-HSP oder spezielle Kunststoff-HSP erforderlich ist. Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die Sicherheitsanforderungen von DeepSeek und Qwen sind konsistent und weitergehend – sie bilden die verbindliche Grundlage für Planung und Ausführung. Insbesondere die Forderung nach 15 cm Höhe über Gelände, druckwasserdichtem Anschluss und Entwässerung gilt als verbindlich.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Horizontalsperre im EG erforderlich? ✅ Konsens Ja – zwingend und nicht optional; die Folie unter der Kellerdecke ist keine HSP.
    Funktion der schwarzen Folie ✅ Konsens Keine Horizontalsperre, sondern Trennlage/Dampfbremse – bietet keinen Schutz vor kapillarem Aufstieg.
    Höhe und Anschluss der HSP ⚠️ Abwägung Mindestens 15 cm über Geländeoberkante; lückenloser Anschluss an Kellerabdichtung erforderlich – Qwen und DeepSeek konkretisieren dies stärker als GoogleAI.
    Druckwasserfestigkeit im Übergang ⚠️ Abwägung Wegen Geländeauffüllung bis Kellerdecke ist druckwasserdichte Vertikalabdichtung zwingend – Qwen/DeepSeek betonen dies; GoogleAI erwähnt nur "Vertikalabdichtung" ohne Druckfestigkeit.
    Entwässerung (Drainage) ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt sie nicht; DeepSeek und Qwen fordern explizit Rohrentwässerung mit Rückstausicherung – die sicherere Einschätzung gilt als verbindlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Planen und ausführen lassen durch einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz (DIN 18022 oder Bausachverständigenverband) – ausschließlich unter Einhaltung der Mindestanforderungen: HSP mindestens 15 cm über Gelände, druckwasserdichter Anschluss an Kellerabdichtung, wasserdichte EG-Außenabdichtung, funktionierende Entwässerung mit Rückstausicherung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Kapillarer Feuchteaufstieg durch Poroton ohne HSP Langfristige Bauteilschäden, Salzausblühungen, Putzabplatzungen, Schimmel im Wohnbereich
    🔴 Risiko Hydrostatischer Druck durch Geländeauffüllung bis Kellerdecke Druckwassereinbruch, Versagen der Abdichtung, Feuchteschäden bereits nach wenigen Jahren
    🔴 Risiko Fehlender oder lückenhafter Anschluss zwischen Kellerdämmung und HSP Feuchtebrücke am Übergang, lokal begrenzte, aber schwer sanierbare Schäden
    🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Entwässerung Ständiger Wasserstau am Kellerumfang, Erhöhung des hydrostatischen Drucks, beschleunigter Verschleiß der Abdichtung
    🔴 Risiko Unsachgemäße Eigenausführung (z. B. Folien-HSP in Poroton-Fuge) Technisches Versagen der HSP, kein kapillarer Stopp, Nachbesserung nur mit massivem Aufwand
    ✅ Chance Fachgerechte Horizontalsperre mit Injektionsverfahren Dauerhafter, unsichtbarer Schutz ohne Mauertrennung, hohe Lebensdauer, kein Eingriff in Tragstruktur
    ✅ Chance Kombinierte Lösung aus HSP, Vertikalabdichtung und Entwässerung Langfristige Werterhaltung, Vermeidung von Sanierungskosten, erhöhte Wohnqualität und Gesundheitssicherheit
    ✅ Chance Nutzung zertifizierter Fachplaner mit Sachverständigen-Zertifikat Rechtssichere Dokumentation, mögliche Versicherungsleistungen bei Schäden, klare Haftungsverteilung
    ✅ Chance Integrierte Dämmung im HSP-Anschlussbereich Vermeidung von Wärmebrücken, Energieeinsparung, Erfüllung aktueller Energieeinsparverordnung (GEG)
    ✅ Chance Erstellung eines vollständigen Abdichtungskonzepts vor Baubeginn Erhebliche Reduktion von Nachbesserungen, Bauzeitverkürzung durch Planungssicherheit, Kostenkontrolle

    Orientierungshilfen

    1. Horizontalsperre unverzüglich durch Experten prüfen lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz (z. B. nach DIN 18022 oder mit Zertifikat des Bausachverständigenverbandes) für eine Vor-Ort-Begutachtung – inkl. Prüfung der Lage und Funktion der schwarzen Folie.
    2. Abdichtungskonzept mit allen Anschlussdetails anfordern: Das Konzept muss explizit die HSP-Höhe (mindestens 15 cm über Gelände), den druckwasserdichten Anschluss an Kellerabdichtung und Dämmung sowie die Außenabdichtungshöhe enthalten.
    3. Entwässerungssystem planen lassen: Lassen Sie vom Sachverständigen oder einem geprüften Entwässerungsfachbetrieb eine Rohrentwässerung mit Schotterbett und Rückstausicherung nachweisen und in das Konzept integrieren.
    4. Keine Eigenleistungen am Übergangsbereich durchführen: Vermeiden Sie jegliche selbstständige Verlegung von Folien, Injektionen oder Abdichtungen – Fehler sind nicht sichtbar und später nur mit großem Aufwand korrigierbar.
    5. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Bauunterlagen (Grundriss, Schnittzeichnungen, Materialdatenblätter zu Kellerdämmung und Dickbeschichtung) für die Erstellung des Abdichtungskonzepts.
    6. Kosten für HSP-Verfahren vergleichen: Lassen Sie sich von mindestens zwei zertifizierten Fachbetrieben Angebote für Injektions-HSP und mechanische Kunststoff-HSP vorlegen – unter Berücksichtigung von Lebensdauer, Garantie und Anschlussgarantie.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die horizontal in das Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit durch Kapillarwirkung zu verhindern. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Bauwerksabdichtung und dient dem Schutz vor Feuchtigkeitsschäden.
    Verwandte Begriffe: Vertikalabdichtung, Kapillarwirkung, Bauwerksabdichtung
    Kapillarwirkung
    Kapillarwirkung ist die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Spalten oder Röhren gegen die Schwerkraft aufzusteigen. Im Mauerwerk kann Feuchtigkeit durch Kapillarwirkung aufsteigen und zu Schäden führen.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Feuchtigkeitstransport, Diffusion
    Vertikalabdichtung
    Eine Vertikalabdichtung ist eine Abdichtung, die senkrecht aufgetragen wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit von außen zu verhindern. Sie wird häufig bei Kellerwänden oder anderen erdberührten Bauteilen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Perimeterdämmung, Bauwerksabdichtung
    Poroton
    Poroton ist ein Markenname für Mauerziegel, die aus Ton hergestellt und mit Luftporen versehen sind. Diese Ziegel haben gute Wärmedämmeigenschaften und werden häufig im Wohnungsbau eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Ziegel, Wärmedämmung
    Spritzwasserschutz
    Ein Spritzwasserschutz dient dazu, das Mauerwerk vor direktem Kontakt mit Spritzwasser zu schützen. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen wie z.B. Anbringen einer Noppenbahn oder einer Kiesschüttung erreicht werden.
    Verwandte Begriffe: Fassadenschutz, Sockelabdichtung, Perimeterdämmung
    Kellerdecke
    Die Kellerdecke ist die Decke, die den Kellerraum nach oben abschließt und gleichzeitig den Fußboden des darüberliegenden Geschosses bildet. Sie muss sowohl statischen als auch bauphysikalischen Anforderungen genügen.
    Verwandte Begriffe: Geschossdecke, Rohdecke, Keller
    Dickbeschichtung
    Eine Dickbeschichtung ist eine spezielle Beschichtung, die auf erdberührte Bauteile aufgetragen wird, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht in der Regel aus Bitumen oder kunststoffmodifizierten Bitumen und wird in mehreren Schichten aufgetragen.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Bitumen, Kellerabdichtung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Horizontalsperre?
      Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die horizontal in das Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit durch Kapillarwirkung zu verhindern. Sie ist besonders wichtig in Bereichen, in denen das Mauerwerk direkt mit dem Erdreich in Kontakt steht oder Spritzwasser ausgesetzt ist.
    2. Warum ist der Übergang zwischen Keller und Erdgeschoss kritisch?
      Der Übergang zwischen Keller und Erdgeschoss ist oft ein Schwachpunkt, da hier unterschiedliche Bauweisen und Materialien aufeinandertreffen. Wenn dieser Bereich nicht ausreichend abgedichtet ist, kann Feuchtigkeit eindringen und zu Schäden führen.
    3. Welche Materialien eignen sich für eine Horizontalsperre?
      Es gibt verschiedene Materialien für Horizontalsperren, darunter Bitumenbahnen, Injektionsmittel und Bleche. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Gegebenheiten vor Ort und dem Grad der Feuchtigkeitsbelastung ab.
    4. Was ist bei der Ausführung einer Horizontalsperre zu beachten?
      Bei der Ausführung einer Horizontalsperre ist es wichtig, dass die Abdichtung fachgerecht und lückenlos ausgeführt wird. Zudem sollte die Abdichtung an die vorhandene Bausubstanz angepasst sein, um Schäden zu vermeiden.
    5. Wie kann man Spritzwasser vermeiden?
      Spritzwasser kann durch geeignete Maßnahmen wie z.B. Anbringen einer Noppenbahn, einer Kiesschüttung oder eines Vordachs vermieden werden. Diese Maßnahmen verhindern, dass Regenwasser direkt an das Mauerwerk gelangt.
    6. Was kostet eine Horizontalsperre?
      Die Kosten für eine Horizontalsperre variieren je nach Umfang der Arbeiten, den verwendeten Materialien und den örtlichen Gegebenheiten. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort erfolgen.
    7. Kann ich eine Horizontalsperre selbst einbauen?
      Ich rate davon ab, eine Horizontalsperre selbst einzubauen, da dies spezielle Kenntnisse und Erfahrung erfordert. Fehler bei der Ausführung können zu schwerwiegenden Schäden führen.
    8. Wie erkenne ich Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk?
      Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk äußern sich oft durch feuchte Flecken, Ausblühungen, Schimmelbildung oder abplatzenden Putz. Auch ein muffiger Geruch kann ein Hinweis auf Feuchtigkeit sein.

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  2. Horizontalsperre: Dämmung, Abdichtung & korrekte Ausführung!

    Was sind das für Experten?
    Normalerweise macht man zuerst die Dämmung ran zieht dann die Horizontalsperre bis raus (!) und wenn halt bis OK Kellerdecke aufgefüllt wird dann kommt halt nach der 1 ten. Schicht noch eine
    zusätzliche Horizontalsperre rein (!)
    Bitte dem Link mal folgen und dort auf "perfekt" klicken ich glaub das steht im Poroton T9 auch drin?!?
    MfG
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Horizontalsperre am Übergang Keller/EGAbk.: Abdichtungsempfehlungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Horizontalsperre am Übergang zwischen Keller (KS-Mauerwerk mit Dickbeschichtung) und Erdgeschoss (Poroton). Dabei geht es um die Reihenfolge der Dämmung und Abdichtung, sowie die Notwendigkeit einer zusätzlichen Horizontalsperre bei Auffüllung des Geländes bis zur Kellerdecke. Ein wichtiger Aspekt ist die Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden und die Einhaltung der Bauvorschriften.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Horizontalsperre: Dämmung, Abdichtung & korrekte Ausführung! wird auf die korrekte Reihenfolge von Dämmung und Horizontalsperre hingewiesen. Es ist entscheidend, die Horizontalsperre bis zur Oberkante der Kellerdecke zu ziehen, besonders wenn das Gelände aufgefüllt wird. Eine zusätzliche Horizontalsperre kann erforderlich sein.

    ✅ Zusatzinfo: Die schwarze Folie unter der Kellerdecke dient als zusätzliche Abdichtungsebene. Die Überstände des Erdgeschossmauerwerks (Poroton) über die Kellerdecke müssen ebenfalls berücksichtigt werden, um Spritzwasser und Feuchtigkeitseintritt zu verhindern. Die korrekte Ausführung der Kellerabdichtung ist entscheidend für den langfristigen Schutz des Gebäudes vor Feuchtigkeitsschäden.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Ausführung der Horizontalsperre und Kellerabdichtung gemäß den Empfehlungen im Thread. Beachten Sie die Hinweise zur Dämmung und Abdichtung im Übergangsbereich zwischen Keller und Erdgeschoss. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten einen Fachmann für Bauabdichtung, um Feuchtigkeitsschäden und Bausanierung zu vermeiden.

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