Sohlplatte: Steckbügel an Rändern – IMMER erforderlich? Statiker-Ermessen?
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Sohlplatte: Steckbügel an Rändern – IMMER erforderlich? Statiker-Ermessen?

Foto von Helmuth Plecker

Frage an die Statiker: Steckbügel an den Ränder vom Sohlplatten und freien Rändern von großen Deckendurchbrüchen. Sind diese Steckbügel eigentlich IMMER einzubauen, weil mit Spaltzugkräften zu rechnen ist. Oder ist das eine Ermessenssache des Statikers?
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Bei fehlenden oder unzureichenden Steckbügeln besteht die Gefahr von Rissen und Schäden an der Bausubstanz. Eine statische Überprüfung ist ratsam.

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    Die Frage, ob Steckbügel an den Rändern von Sohlplatten und freien Rändern großer Deckendurchbrüche immer erforderlich sind, lässt sich nicht pauschal beantworten.

    🔴 Gefahr: Fehlende oder falsch dimensionierte Steckbügel können zu unkontrollierten Rissen und im schlimmsten Fall zum Versagen der Bauteile führen.

    Die Notwendigkeit von Steckbügeln hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:

    • Belastung: Art und Größe der einwirkenden Lasten.
    • Geometrie: Abmessungen der Sohlplatte und der Deckendurchbrüche.
    • Betongüte: Festigkeit des verwendeten Betons.
    • Bewehrungsführung: Anordnung und Menge der vorhandenen Bewehrung.

    Spaltzugkräfte treten insbesondere in Bereichen mit konzentrierten Lasteinleitungen oder an Ecken und Rändern auf. Der Statiker muss diese Kräfte bei der Bemessung berücksichtigen und gegebenenfalls eine zusätzliche Bewehrung in Form von Steckbügeln vorsehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Entscheidung über den Einbau von Steckbügeln ist immer eine Einzelfallentscheidung, die auf einer statischen Berechnung basiert. Ziehen Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Statiker hinzu.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Sohlplatte
    Eine Sohlplatte ist eine flächige Gründung, die die Lasten eines Bauwerks auf den Baugrund verteilt. Sie wird häufig bei hohen Lasten oder schwierigen Baugrundverhältnissen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Flachgründung
    Steckbügel
    Steckbügel sind Bewehrungselemente aus Stahl, die in Betonbauteilen eingebaut werden, um Spaltzugkräfte aufzunehmen und Risse zu verhindern. Sie werden häufig an Rändern und Ecken eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Bewehrung, Bügel, Spaltzugbewehrung
    Spaltzugkräfte
    Spaltzugkräfte sind Zugkräfte, die im Beton infolge von konzentrierten Lasteinleitungen oder geometrischen Besonderheiten entstehen. Sie wirken quer zur Druckrichtung und können zu Rissen führen.
    Verwandte Begriffe: Zugkräfte, Betonzugfestigkeit, Bewehrungsspannung
    Deckendurchbruch
    Ein Deckendurchbruch ist eine Öffnung in einer Decke, die für Installationen oder Treppen benötigt wird. Die Ränder des Durchbruchs müssen statisch gesichert werden.
    Verwandte Begriffe: Deckenöffnung, Aussparung, Rohrdurchführung
    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Berechnung von Tragwerken und deren Standsicherheit befasst. Sie berücksichtigt die einwirkenden Lasten und die Materialeigenschaften.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Festigkeitslehre
    Bewehrung
    Bewehrung ist die Einlage von Stahl in Betonbauteile, um deren Zugfestigkeit zu erhöhen und Risse zu verhindern. Sie besteht aus Stäben, Matten oder Bügeln.
    Verwandte Begriffe: Armierung, Stahlbeton, Bewehrungsstahl
    Betongüte
    Die Betongüte beschreibt die Festigkeit und weitere Eigenschaften des Betons. Sie wird durch Kennwerte wie die Druckfestigkeit charakterisiert.
    Verwandte Begriffe: Betonfestigkeit, Expositionsklasse, Zement

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind Steckbügel und wozu dienen sie?
      Steckbügel sind Bewehrungselemente aus Stahl, die in Betonbauteilen eingebaut werden, um Spaltzugkräfte aufzunehmen. Sie verhindern Risse und erhöhen die Tragfähigkeit, insbesondere an Rändern und Ecken.
    2. Wann sind Steckbügel zwingend erforderlich?
      Steckbügel sind erforderlich, wenn die statische Berechnung Spaltzugkräfte nachweist, die durch die vorhandene Bewehrung nicht ausreichend aufgenommen werden können. Dies ist häufig an Rändern von Sohlplatten und um Deckendurchbrüche der Fall.
    3. Kann man auf Steckbügel verzichten, wenn die Betongüte hoch ist?
      Eine höhere Betongüte kann die Zugfestigkeit des Betons erhöhen, jedoch ersetzt sie nicht die Notwendigkeit von Steckbügeln, wenn Spaltzugkräfte vorhanden sind. Die Entscheidung hängt von der statischen Berechnung ab.
    4. Wie werden Steckbügel richtig eingebaut?
      Steckbügel müssen gemäß den Vorgaben des Statikers eingebaut werden. Dies betrifft die Anzahl, den Durchmesser, den Abstand und die Verankerung im Beton. Eine korrekte Ausführung ist entscheidend für die Wirksamkeit.
    5. Was passiert, wenn Steckbügel fehlen?
      Fehlende Steckbügel können zu Rissen im Beton führen, insbesondere bei Belastung. Im schlimmsten Fall kann dies die Tragfähigkeit des Bauteils beeinträchtigen und zu Schäden an der Bausubstanz führen.
    6. Wer ist für die Anordnung der Steckbügel verantwortlich?
      Die Anordnung und Dimensionierung der Steckbügel ist Aufgabe des Statikers. Er berücksichtigt die spezifischen Lasten und Gegebenheiten des Bauwerks.
    7. Wie erkenne ich, ob Steckbügel benötigt werden?
      Ob Steckbügel benötigt werden, kann nur durch eine statische Berechnung ermittelt werden. Laien können dies nicht beurteilen. Im Zweifelsfall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
    8. Gibt es Alternativen zu Steckbügeln?
      In bestimmten Fällen können alternative Bewehrungskonzepte, wie z.B. eine dichtere Anordnung der vorhandenen Bewehrung, eine Alternative zu Steckbügeln darstellen. Dies muss jedoch vom Statiker geprüft und freigegeben werden.

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  2. Sohlplatte: Steckbügel Dimensionierung laut DIN 1045

    steht in DINAbk. 1045 ...
    und muss sein.
    nur die Dimensionierung ist dem Statiker überlassen. aber auch da gibt es weiterführende
    regeln.
  3. DIN 1045: Randbewehrung bei Platten – Steckbügelpflicht!

    DIN 1045 18.9.1 Randbewehrung bei Platten
    Moin Herr Plecker
    Wortlaut DINAbk. 1045. Freie, ungestützte Ränder von Platten und breiten Balken mit Ausnahme von Fundamenten und Bauteilen üblicher Hochbauten n. Abschnitt 2.2.4 im Gebäudeinneren sind durch eine konstruktive Bewehrung (Steckbügel) einzufassen.
    Bem. Jeder vernünftige Statiker-Konstrukteur baut Randeinfassungen sprich Steckbügel an freien Plattenrändern und Bodenplatten mit zusätzlicher Rundstahlbewehrung ein.
    Gruß
    Jupp
  4. Sohlplatte: Frostschürze – Freier, ungestützter Rand?

    Foto von

    Rückfrage
    Wenn also unter eine tragende Sohlplatte umlaufende Frostschürze gemauert ist, gilt der Rand der Sohlplatte auch als freier ungestützter Rand? Was sind Hochbauten im Sinne von Abschnitt 2.2.4. Leider habe ich nicht die Gesamtausgabe der DINAbk. vorliegen.
  5. Sohlplatte: Steckbügel zur Bewehrungsverankerung – Empfehlung

    Re: Rückfrage
    Hallo Herr Plecker.
    Abschnitt 2.2.4 definiert "Übliche Hochbauten" unter dem Aspekt der Verkehrslasten. z.B. p kleiner 5 KN/m², Einzellasten kleiner 7.5 KN also ziemlich einfach definiert und nicht auf spezielle Probleme im Stahlbeton abgestimmt. Bei Bodenplatten baue ich immer Steckbügel ein, um die Verankerung der Bewehrung vernünftig zu bewerkstelligen. Untere und obere Bewehrung müssen am Ende verankert werden. Das geht bei diesen Platten nur " um die Plattenkante herum". Es ist nicht alles so eindeutig definiert , dass man es für dieses Problem anwenden könnte. Ich habe noch keinen freien Plattenrand ohne Steckbügel bewehrt. Haben Sie hier ein spezielles Problem?
    Gruß
    Jupp
  6. Sohlplatte: Steckbügel – Statik-Berechnung vs. Ausführung

    Foto von

    @Welschbillig
    Ich selber habe da kein Problem, aber ein guter Bekannter von mir. Er baut nämlich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer meiner Baustellen und hat gesehen, dass in meiner Sohlplatte (beide Häuser ohne Keller) Steckbügel eingebaut wurden. Nun hat er seine Statische Berechnung bekommen und sieht dort, dass er bei gleicher Berechnungsgrundlage keine Steckbügel bekommen soll. Nun sprach er mich an, ob und wie ... und nun gebe ich diese Frage hier weiter.
  7. Sohlplatte: Steckbügel – Solide Bauweise, immer empfehlenswert

    Nochmals Steckbügel
    Mit Steckbügeln zu bauen ist solides und seriöses konstruieren. Wenn wie vor ein paar Jahren die Pläne von einem Prüfingenieur überprüft worden wären, dann hätte man nur " grün " gesehen. Aber heute läuft alles ohne Kontrolle und dann kommt sowas vor. Man braucht ja nur das Programm in der Kiste zu starten. Definitiv. STECKBÜGEL und oder BÜGELMATTEN.
    Gruß Jupp
  8. Sohlplatte: Steckbügel – Argumente gegen Mehrkosten

    Foto von

    Es handelt sich um ein Einfamilienhaus
    Ich selber halte von solchen Sparkonstruktionen auch nichts. Nur mir fehlen nun die Argumente meinem Bekannten gegenüber, denn er sieht natürlich in erster Linie die Mehrkosten. Und er behauptet, dass es schon richtig sei, wenn sein Statiker das so vorgibt.
  9. Sohlplatte: Steckbügel – Nicht erforderlich bei EFH-Überstand

    hat mit sparen nichts zu tun ...
    Im Normalfall braucht der der normale Sohlplattenüberstand bei einem normalen unterkellerten Einfamilienhaus nicht verbügelt zu werden.
    Wenn ich aufgehende Betonwände hätte, wären mir die wegen des Fugenbleches auch mehr als störend im Weg!
    (Siehe auch einschlägige Details von Lohmeyer/Ebeling)
  10. Sohlplatte: Steckbügel vs. Fugenblech – Praxistipps

    Wenn der Steckbügel schon stört
    dann muss man ja wohl auch die Bewehrungsmatten zurückziehen um das Blech einzubauen. Ich frag mich immer was Ihr mit dem Blech habt. Wohl noch selbst keins eingebaut was? Immer nur von den Polieren bequatschen lassen, dass es schwierig sei. D. Bakel , als Bakel ist deine Lösung ja OK. Aber als Ing. bin ich doch sehr von Dir enttäuscht.
    Jupp
  11. Sohlplatte: Steckbügel – Minimallösung vs. Perfekte Konstruktion

    was ihr wollt ...
    so macht ihr das.
    die Frage ist einfach: rechtsanspruch auf die technische Minimallösung oder
    auf eine souveräne, perfekte Konstruktion?
    da man ja gerade hier oft genug Bauherren liest, die nach dem Motto bauen: "wer
    zahlt, bestimmt" gilt das bei technischen Details natürlich auch.
    mit e. schwach
    3-stelligen EUR-Betrag ist das Thema aus der Welt geschaffen.
    wie so vieles ist auch die technische Entscheidung beliebig.
  12. Sohlplatte: Fugenblech – Einbindetiefe in der Statik beachten

    @Jupp, wie kommt den das Blech (bzw. das Gummiband) dort hin.
    Denn auf die Diskussion hin habe ich mir mal meine Statik angesehen. Da bleiben ja gerade mal so 4 cm die das Blech im Beton verschwinden kann. Oder sind die 4 cm das übliche in der Praxis.
    Gruß
    Lennart
    • Name:
    • Herr Lennart
  13. Sohlplatte: Bewehrungssaum – Definition und Ausführung

    Bewehrungsaum?
    Ich kapier die Diskussion um die Steckbübel nicht ... MEINT Ihr damit einen Bewehrungssaum sprich eine Bewehrungseinfassung wo OBERE Bewehrung mit der Unteren Bewehrung mittels Mattenkorb oder H-Nadeln verbügelt werden und an dessen Enden Gebäude umlaufend Rundeisen eingebracht werden? ... WENN ja dann nennen wir das einen Bewehrungsaum (siehe Link) den ein Bild spricht mehr wie tausend Worte ... die Ausführung ist auch so ein Schmankerl von uns ... wenn's Fragen dazu gibt dann immer her damit 🙂
    MfG
  14. Sohlplatte: Mattenbügel – DIN 1045 und konstruktive Bewehrung

    Foto von

    @Thalhammer
    Genau darum geht es. Um den in Ihrem Detail skizzieren Mattenbügel. Die Urfrage war, ob dieser IMMER ausgeführt werden muss. Man hat mich nun auf die DINAbk. 1045 verwiesen, aus der hervorgeht, dass diese konstruktive Bewehrung (also vom Statiker nicht nachgewiesen) unter bestimmten Voraussetzungen immer eingebaut werden muss. Danach entwickelte sich die Diskussion zum Einbau des Fugenbandes oder Fugenbleches. In Ihrem Detail ist die Lösung zu finden. Leider sieht die Praxis anders aus. Finden Sie mal Baustellen, wo's so gemacht wird.
  15. Sohlplatte: Bewehrungssaum – Wichtigkeit für Lastverteilung

    Die Baustellen finden Sie bei Thalhammer 🙂
    Schmarrn beiseite ... dieser Schaum ist m.E. nach sowohl beim gemauerten Keller wo KEIN Bodenplattenüberstand wegen der Abdichtung ausgeführt wird hinsichtlich Lastverteilung genauso wichtig wie bei der im Detail gezeigten WU-Konstruktion!
    Was ist da so schlimm dran das es keiner macht? ... betrachten wir das Detail doch mal genauer:
    a.) Unter Lage wird normal verlegt
    b.) Danach wird der Schaum (Mattenbügel) verlegt und an der unteren Bewehrungsangebunden und die zwei äußeren Eisen eingebunden.
    c.) Jetzt wird der Wandbügel (auch Mattenbügel) in den Schaum gestülpt (gegeben falls etwas ausschneiden um die beiden Systeme zusammenzusetzen) ... die beiden unteren Rundeisen anbinden und die oberen vorerst mal reinlegen.
    d.) Absta auslegen und obere Bewehrung auslegen
    e.) Rundstahl (Gegenstück zum Fugenband) auslegen und anbinden und anschließend die beiden Rundeisen im Fugenbandbereich einbinden und fertig!
    Das ganze besteht 3 Teilen ... wirklich eine simple Ausführung!?! ... was sagt der Statiker nun zur Thalhammerischen Wandanschlussbewehrung? *gespanntbin*
  16. Sohlplatte: Fugenband vs. Fugenblech – Erfahrungen im Vergleich

    Fugenband contra Fugenblech
    naja ich bin ein eingefleischter Fugenbandschweißer das ich mit zig Kursen erlernen musste ... damit hat ich noch nie Probleme und wenn's mal zwickt sprich kein Fugenband eingebaut werden kann verwende ich vom H-Bau das Pentaflex-System (zusammenklebenbares Bitumenüberzogenes Fugenblech) wo die Betoneinbindung NUR 4 cm betragen muss!
    Nun ja selbstverständlich geht das mit AUCH mit herkömmlichen Fugenblech ... ABER da fehlt mir die Erfahrung!
  17. Sohlplatte: Bewehrungssaum – Korrekte Bezeichnung?

    Schaum?
    Oder sollte das Saum heißen?
    • Name:
    • Martin Beisse
  18. Sohlplatte: Bewehrungssaum – Regionale Unterschiede

    Sorry MB
    Sollte/Muss natürlich SAUM heißen ... wenigstens nennen wir hier das regional so ... was ABER nicht heißen soll das der Ausdruck richtig ist 🙂
  19. Sohlplatte: Bewehrungssaum – Ausführung in der Bauleider-Zeit

    *schweißabwisch*
    Ich habe es mir ja gedacht, aber auf Schaum ohne Glas dahinter reagiere ich doch allergisch 😉
    Gute Frage, wie nennen wir das eigentlich? Ich habe es aber in meiner Bauleider-Zeit auch immer so ausführen lassen.
    • Name:
    • Martin Beisse
  20. Sohlplatte: Fugenbandverbügelung – Einfache Ausführung

    Obwohl man ja auch des Öfteren mal Schaum
    vorm Gesicht haben dürfte 🙂
    ABER was sagen Sie zum Detail? ... NUR 3 Teile simpler/einfacher geht es wirklich nimmer ... was ich da sonst schon an Fugenbandverbügelungen in diversen Bewehrungsplänen gesehen habe!
  21. Sohlplatte: Bewehrung – Herausforderungen auf der Baustelle

    Tja, Schaum vorm Mund
    Ich weiß, dass es simpel ist. Aber meistens muss man danebenstehen, damit so manche Deppen das begreifen. Es sind oft genug Idioten auf Baustellen, die nicht mal so eine Zeichnung lesen können.
    Und bei Akkord? Wenn die pro Tonne verlegten Stahl bezahlt werden? Wer führt das denn noch so aus?
    • Name:
    • Martin Beisse
  22. Sohlplatte: 3-teiliges System – Kalkulation und Vorteile

    Vielleicht sollte ich für das 3 teilige System
    noch eine Kalkulation ansetzen? :
    Nur das 3 Teilige System OHNE Untere und Obere Lage bei einer Hausgröße 9*10 m verlege ich zusammen mit 2 Mann in 2.0 Std. seien wir großzügig und machen 9 Std. gesamt draus * 70,- DM/Std. dann wären das 630 Märker ... Sorry ABER das sind doch Peanuts wenn man bedenkt wie das Zeug später zusammenhängt? ...
    zumal der dadurch erforderliche Stahlbedarf ja sowie kiloweise abgerechnet wird!
  23. Sohlplatte: Steckbügel – Kosten und Bauherren-Sicht

    Wenn dem Bauherrn schon 300 DM zu viel sind?
    Nämlich für die Prüfung seiner Verträge von einen Rechtsanwalt?
    Wir haben die gleiche Meinung, aber wir sollten das Kantholz auch mal Richtung Bauherren schwenken.
    • Name:
    • Martin Beisse
  24. Sohlplatte: Elementwände – Details und Ausführung

    Was haltet ihr davon?
    s. Link
  25. Sohlplatte: WU-Konstruktion – Fahrlässige Ausführung ohne Saum?

    Was soll man nun zu dem Schrott sagen?
    die hellsten scheinen die nicht zu sein! ... wenn wundert es da noch das manche WU-Konstruktionen in die Hose gehen!
    Ins Detail:
    1.) Die Ausführung OHNE Schaum bzw. Randeinfassung/Fugenbandbewehrung halte ich für grob fahrlässig ... WARUM? ... weil für solche eine Pauschale Ausführungsart bzw. Aussage man eigentlich den Baugrund samt HWS bzw. die abzutragenden Lasten kennen muss! ... da fehlt nur noch eine zu dünne Platte etwas schlechter Baugrund und dann macht es "KNACKS" ... Eine solche Ausführung würde ICH strikt ABLEHNEN!
    2.) Bild 1 ... Klar 3 cm Fuge dann trägt diese Wand statisch mit ... ABER was ich wirklich vermisse ist die Beschreibung wie solche Wände zu betonieren sind! ... Anschlussbeton bzw. Füllhöhen (Betoniergeschwindigkeiten usw.) bis hin zur Betongüte! ... einfach reinkippen das ZEUG ist grundsätzlich schon mal falsch!
    3.) Bild 2 ... Bewehrte/Unbewehrte Wand ... naja hier scheiden sich die Geister ... Hier weiß man bezüglich der Fugen anscheinend nimmer weiter *lach* ... dabei ist die Lösung SO einfach!
    4.) Bild 3 ... jetzt wird es KLARER ... spätestens hier habe ich erkannt das hier ein weiterer Fertigteilhersteller am Werk ist der auch NUR produziert damit er irgendeinen Scheiß verkaufen kann ... MAN beachte die Gitterträger im Fugenbandbereich! ... wenn da jemand mitdenken würde dann müsste es heißen: "Die Gitterträger werden im Fugenbandbereich um 15 cm gekürzt! "
    5.) Und damit jetzt das letzte Auge aufgeht ... schauen wir uns mal die Abdichtung an ... AHA da schweigen sich die Leute aus! ... Fugenband und Außenabdichtung *lautauflach* da ist sie wieder meine Zebramischung ... "O Herr hilf Ihnen den Sie wissen nicht was SIE tun" 🙂 ... Also ein WU-Konstruktion ist das schon mal keine zum einen verweise ich mal auf die Rissbewehrung (siehe Saum bzw. Anschluss Fugenband und pla pla pla) ... ABER wenn eine Außenabdichtung draufkommt (auch da schweigt man sich aus bzw. überlässt das der ausführenden Firma 🙂 was will man dann mit dem Fugenblech das bei einem Haus mit einer Größe von 10*8 m auch eine Stolze Summe von ca. 600 DM ausmacht? ... ist's doch eine Zebramischung ... den das Fugenband im Zusammenhang mit den Doppelwandstössen ist in dem System so unnötig wie ein Gropf! ... oder will man hier wieder WU-Betonarbeiten verkaufen wo der typische Bauherr dann: "OH WU-Beton hört sich gut an davon habe ich schon gehört "sagt?
    Nein ehrlich wenn die mal jemanden brauchen um mit diesen Doppelwänden WU-Konstruktionen zu bauen dann sollen Sie sich erst mal schlau machen bzw. bei mir nachfragen bevor Sie so einen unverbindlichen Schrott (Zebramischung) ins Netz setzen ... Ende der Durchsage!
    Fazit: Den Link so schnell wieder verwerfen wie er gefunden wurde!
    Schönen Abend noch
  26. WU-Konstruktion: Doppelwände – Anforderungen und Details

    Upps sorry das geht es ja weiter
    bei Link braucht man ja nur links oder rechts zu drücken und schon hat man die nächsten Infos zur Doppelwand ... sprich nochmal SORRY vielleicht war ich mit meinen Kommentar über den Scheiß zu schnell ... ABER einige Sachen habe ich trotzdem nicht gefunden drum ergänz ich die mal:
    a.) Wu-Konstruktionen in Doppelwänden sind erst AB 30 cm möglich!
    b.) Betonitabdichtung bei Wu-Konstruktionen sind m.E. nach zu sehr gewagt!
    c.) Die Bewehrte Wand ist ja schön eingezeichnet ... ABER wer soll die einzelnen Matten in der Praxis halten? ... Der Stift? wenn schon dann Mattenbügel!
    d.) Bewehrte/unbewehrte Wand eigentlich eine Frage nach der Anforderung der Abdichtung (Lastfall) ... wenn kein Sickerwasser bzw. Grundwasser ansteht sind diese zu bewehren und Außen abzudichten!
    e.) Wenn aufstauendes Sickerwasser/Grundwasser herrscht müssen diese Doppelwandelementstösse als Sollbruchstelle in Verbindung mit einem ABDICHTUNGSSYSTEM z.B. Pentaflex (siehe Link) ausgeführt werden!
    f.) Sobald diese Doppelwände als WU-Konstruktionen genutzt werden sind diese Betonelement innen schon 2 Tage vor dem betonieren ständig feucht zu halten!
    g.) Doppelwandfugen sind vor dem anbringen von Außenseitigen Abdichtungen mit Betonspachtel o.Ä. zu schließen!
    h.) Die Betongeschwindigkeit beträgt (kommt auf den Trägerabstand an) ... möglich sind bis zu 2.50 m/h ... ABER es dürfen keine höheren Schichthöhen (lagen) wie 75 cm eingebaut werden dann muss verdichtet werden und vor schütten der nächsten Lage MUSS nochmals nachverdichten werden!
    i) Die Fugen am Boden ... in der Regel 3 cm damit diese Wände statisch mittragen sind unbedingt vor dem Betonieren ab - beizuschalen damit nichts rausläuft! ... die Erste Betonlage soll aus ca. 15-20 Feinbeton 0.8 (Anschlussbeton) bestehen die selbstverständlich auch gerüttelt werden muss!
    j) Das Fugenband muss absolut mittig sitzen ... wenn das an der Doppelwand ansteht können Sie die WU-Konstruktion vergessen!
    Sie sehen schon bei Doppelwänden ist einiges zu beachten ... sei mal dahin gestellt ob die die ausführende Firma dem überhaupt gewachsen ist ... FAKT ist wenn man mit der Materie nicht vertraut ist sollte man die Finger von WU-Doppelwandkonstruktionen lassen!
    Hoffentlich habe ich mit meinen Beitrag vorhin nicht zu dick aufgetragen ... ABER mir stellt es einfach bei der Ausführung OHNE Saum bzw. Anschlussbewehrung die Haare auf ... man bedenke die DINAbk. mit der Rissbewehrung die da komplett fehlt!
    SORRY nochmals für den obrigen Beitrag!
  27. WU-Konstruktion: Doppelwände – Fugenband-Alternativen

    den Link vergessen
    • tztztzt* Nochmal Sorry 🙂

    Selbstverständlich ist eine WU-Konstruktion von Doppelwände auch mit Fugenband möglich ... ABER da muss man selber die Haltebügel für Doppelwände herstellen!
    MfG

  28. Sohlplatte: Saumbewehrung – Theorie und Praxis auf der Baustelle

    Danke Josef
    für Deinen Beitrag zur Saumbewehrung (Wir sagen Saum;-). Auf dem Papier kann man ja alles darstellen und wird dann auch geglaubt. Alle Ingenieure , Statiker und Konstrukteure sollten bevor Sie ein Detail gedankenlos oder wegen mangelnder Erfahrung baurealistisch das heißt" selbst " vor Ort (Schaffhose anziehen) unter Zuhilfenahme der Facharbeiter, Poliere und Meister durchdiskutieren und auf Machbarkeit überprüfen. So unreflektiert Bildchen weiterempfehlen geht nicht.
    Gruß Jupp (dampfablass;-)
  29. Sohlplatte: Wirtschaftlichkeit vs. Regeln der Technik

    Weisheit mit Löffeln gefressen?
    Baukonstruktionen unterliegen nuneinmal auch dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit.
    Solange Sie sich an die Regeln der Technik halten, ist da nichts gegen einzuwenden.
    Sicher ist die ein oder andere Abdichtungstechnik in dem Link nicht gerade sinnvoll, funktioniert vielleicht auch gar nicht.
    Mir ging es aber um die Ausgangsfrage. (Bügel im Überstand)
    Jupp spielt den Grand sicherlich auch noch mit 20?
  30. Sohlplatte: Rand-Ausbildung – Wirtschaftlichkeit und Konstruktion

    Warum biste denn so angefressen D. Bakel
    Wegen den paar Steckbügel hier so nen Aufstand zu machen. Mach Dir lieber Gedanken wie man nen vernünftigen Rand bei einer Bodenplatte ausbildet und die Wirtschaftlichkeit mit bewährtem konstruieren vereinbart. Ich jedenfalls brüte heftig. Wenn ich's rausgefunden habe werde ich es Josef Thalhammer mitteilen denn Du hast es Dir nicht verdient.
    Jupp
  31. Sohlplatte: Diskussion – Lösung auf der Baustelle finden

    Bleibt doch bitte mal ruhig
    Lasst uns das lieber auf einer realen Baustelle mit einem Bier ausdiskutieren 🙂
    • Name:
    • Martin Beisse
  32. Stahlbetonbau: Theorie und Praxis – Erfahrungen aus 1976

    Nein die Weisheit
    habe ich defenitiv nicht mit dem Löffel gefressen! AUCH möchte ich hier nicht als Klugscheißer o.Ä. auftreten ... was hier aufeinanderprallt ist Theorie und Praxis?!?
    Lassen Sie mich dazu etwas ausholen:
    Seit dem Jahr 1976 bin ich einer derjenigen die früh aufstehn um draußen auf den Baustellen tagein/tagaus bei Wind- und Wetter
    seinen jop macht ... Viele hier im Forum denken das mein Spezialgebiet der Ziegelbau ist/wär ... das stimmt nicht ganz der Ziegelbau gehört zwar dazu ... ABER mein Spezialgebiet ist der Betonbau ... erlernen durfte ich diesen Betonbau bei einem Hochbaupolier dessen Philosophie "Es kann nicht schwierig genug für mich sein" war ... irgendwie ist seinerzeit der Funke wohl auf mich Übergesprungen ... ich liebe die Herausforderung im Betonbau und wenn's sein muss dann soll's halt 6.0 m tief in Grundwasser gehen und wenn dann noch zig Hochensprünge (levels) drin sind ... AUCH kein Problem ich bin dabei ... abdichtungstechnisch bin ich auch dabei ... den ich habe eine Ausbildung in Fugenbänder verschweißen bei der man noch mit Stumpfschweißungen Kreuzung usw. erlernen musste ... wenn man so lange draußen mit Freude buckelt stellt sich dann irgendwann der dreidimensionale Blick für's Bauwerk ein ... man braucht diesen Blick um nicht von einem ungelösten Problem ins nächste zu schlütern ... das soll jetzt nicht heißen das ich frei von Fehlern wäre *gelle* 🙂
    Zurück zur Praxis und zur Theorie:
    In der Praxis kenne ich keine Außenabdichtung (schwarze Wannen)
    dafür bin ich ABER mit WU-Konstruktionen mehr als vertraut ...
    bei jeden neuen Bauvorhaben sehe ich mir vorab mal die Werkpläne durch und geh dann die einzelnen Arbeitsabläufe (Takte usw.) mit dem Architekten UND dem Statiker in einer Besprechung mal durch ... und wenn das ALLES im Einklang steht (auch ich habe da bestimmte Detail aus der Erfahrung die ich einfach mit einbringen muss!) dann geht es draußen los ... das ganze nennt man: "MITEINANDER" nicht gegeneinander arbeiten ... den wenn's zum Schaden kommt sitzen wir doch ALLE im selben Boot!
    Grundsätzlich würde ich mich bei WU-Konstruktionen (wie in dem Fall OHNE Saum) auf keine Experimente einlassen ... bei aller Liebe zur Wirtschaftlichkeit (sparen für den Bauherrn und wenn's daneben geht haut er uns doch eins auf die Mütze!) bzw. Regel der Technik (hier sehe ich die Regel nicht ... als Regel der Technik bezeichne ich bei WU-Konstruktionen das herruntersetzen der DINAbk. geforderten Bewehrung auf eine Mindestrissebeschränkung
    mit SAUM und Anschlussbewehrung!) glaube ich persönlich nicht daran das solche Ausführungen Ohne Saum/Anschlussbewehrung als Regeldetail Rissfrei nach den Regeln der Technik zu erstellen sind!?! ... WEIL in der Praxis wenn die obere Bewehrungslage zu tief sitzt bzw. die Bewehrungslage fehlt es einfach zu rissen führt/kommt ... klar sind das Oberflächenrisse ABER wissen wir's genau? ... bei uns stehen sogar Einfamilienhäuser 2.50 m im Grundwasser sprich 2.5 bar Wasserdruck (Wanddruck beachten!)
    und das bei unseren Böden und Ohne Anschlussbewehrung? naja
    ich weiß nicht RECHT? ... Sollen wir das im Grundwasserbereich wirklich wagen?
    Zur Theorie und doch vielleicht die Praxis?
    Was meinen Sie wie viele meiner Kollegen vor dem produzieren von Schäden eigentlich anfangen zu denken? ... sprich da kommt ein
    Vertreter (früher war der womöglich im Baumarkt und hat Holzbretter verkauft? ... wissen wir's?) von einer Doppelwand daher und stellt Ihnen seine Produktpalette vor ... Kommentare wie: "ALLES Super das brauchen Sie nicht bzw. auf dies- und jenes können Sie verzichten" dürften wohl bei der Präsentation nicht fehlen oder? ... den die wollen ja letztendlich ihr Zeug an den Mann bringen ... und NUR wenn kostengünstig bzw. mit zig Einsparungen (z.B. Ohne Saum/Anschlussbewehrung) das Produkt angepriesen wird wird es dann letztendlich verkauft ... weil es sich dann einfach rechnet! ... m.E. nach ein fataler Fehler!?!
    Aus der Erfahrung sage ich IHNEN das einiges was verkauft wird beiweiten nicht aufgereift ist! und ob sowas dann zu den Regeln der Technik zählt? Keine Ahnung ABER spätestens wenn's in die Hose geht sagt uns ein SV dann schon das die Ausführung nicht nach DIN ist ... und die Regeln der Technik wird er auch nicht gelten lassen ... weil's ja zum Schaden gekommen ist!
    Hr. D. Bakel es ist wirklich NICHT meine Absicht Sie diesbezüglich anzugreifen ... Vielleicht funktioniert es ja wirklich? ... ABER mein Gefühl sagt er mal NEIN! ... bei Wu-Konstruktionen kann man soviel falsch machen und Schäden unter der Erde sind halt einfach kostenintensiver als Schäden oberhalb ... mir persönlich wär dieses Experiment zu gewagt!
    Schönes Wochenende verbunden mit dem besten Grüßen
  33. Stahlbetonbau: Philosophie – Flächenbündige Bewehrung

    Philosophie des Stahlbetonbaues
    Betrachten wie es mal Philosophisch und aus der Erfahrung von 100 Jahren Stahlbetonbau. Ich wage die Aussage: Jedes Stahlbetonbauteil ist in seiner Gesamtheit flächig , an allen Bauteilbegrenzungen zu bewehren. Es ist nicht zu verantworten Teile einer Betonkonstruktion unbewehrt zu lassen. Bauteile die nicht einer rechnerischen Beanspruchung unterliegen sind konstruktiv mit einer Mindestbewehrung zu versehen.
    Gruß Jupp
  34. Sohlplatte: Bewehrung – Erfahrungswerte im Stahlbetonbau

    Genau Jupp
    so haben wir das mal gelernt! ... und irgendwie steckt das halt einfach so in Fleisch und Blut 🙂
  35. Sohlplatte: Aussparung – Schnelle Lösung mit Steckbügeln

    Mal was witziges dazu 🙂
    Schon ein paar Jahre her, war in Hamburg.
    Decke über KG sollte an der Terrassentür ein Aussparung in 4 m Breite und 20 cm Tiefe erhalten. Grund: Luftheizung.
    Der Wunsch am natürlich, als Bewehrung längst bestellt und angeliefert war, und der Betonlaster schon unterwegs war.
    Naj, eben in Handarbeit ein paar Bügel gebogen (als Steckbügel), 12er Eisen quer gelegt und Statiker angerufen. Ging in Ordnung.
    Und als der Beton denn auch schon drin war, gerüttelt und geschüttelt *g* wurde mal wieder die gante Planung geändert: das Loch soll weg. Na toll!
    Und wie haben wir wohl das Loch wieder zu gekriegt?
    • Name:
    • Martin Beisse
  36. Sohlplatte: Betonkleckse – Normgerechte Ausführung

    si, wo bist du?
    Du kannst doch so schön Karrikaturen zeichnen!
    Auftrag!
    Darzustellen ist:
    Baustelle.
    Kellersohle wird gerade betoniert. (Mit Bombe)
    Der Kranfahrer ist etwas ungeschickt und verliert "Betonkleckse" bei Schwenken.
    Sie landen willkürlich in der Umgebung.
    Jupp + Josef stehen mit Q221-Resten bereit und eilen zu Klecksen, um diese normgerecht auszubilden.
    Gehört sich ja so. 🙂
    Mal im Ernst:
    Der obere Teil des Sohlplattenüberstandes ist nicht mehr Wert als der "Klecks".
    Oder was für eine Anforderung wird an ihn gestellt?
    Es wäre sogar (theoretisch) sinnvoll, ihn gleich unter 30-45 ° abfallen zulassen. Dann kann man sich die Hohlkehle sparen.
    Zeigt ihr auch mit gekreuzten Fingern auf unbewehrte Streifenfundamente?
  37. Sohlplatte: Schräge – Querschnitt und Betonbedarf

    Das kommt davon ...
    Das mit der (theoretischen) Schräge war Quatsch. Entschuldigung.
    Querschnitt ist in diesem Bereich überdrückt. Logisch brauche ich da noch den Beton.
  38. Sohlplatte: Karikatur – Spaß am Stahlbetonbau

    Foto von Stefan Ibold

    hier! *melde*
    Moin,
    meinst du sowas wie im Link?
    si
    • Name:
  39. WU-Konstruktion: Bewehrungssaum – Keine pauschalen Aussagen!

    Dann hole ich halt die Q-MatteAbk.
    und klatsch sie auf die Kleckse ... DENNOCH! bleib ich definitiv
    bei meiner Aussage: "Pauschal wegen einer Zeichnung zu sagen bei WU-Konstruktionen kann auf den Bewehrungssaum bzw. auf die Anschlussbewehrung verzichtet werden ist GROBER Unfug! "
    Bedenken Sie dazu mal folgendes:
    Der Thread ist irgendwann zu Ende der eine oder andere gibt wegen diversen Meinungsverschieden auf kurz- oder lang hier auf ... DENNOCH bleibt/ist dieser Thread für Ratsuchende Bestand und dann stand D. Bakel's Meinung gegen Jupp/Josef! ... die Gefahr das man der Variante "ohne allem" glaubt ist zigmal größer zumal es OHNE allem einfach schneller und günstiger ist ... wird der typische Baumurkser draußen auf den Baustellen mit solchen Argumenten nicht ermuntert so zu arbeiten?
    Ich möchte/werde Sie Hr. D. Bakel diesbezüglich keinesfalls angreifen ... dennoch bleibe ich felsenfest bei meinen Standpunkt ein Saum zbw. eine Anschlussbewehrung bei WU-Ausführungen ist "dringend" erforderlich! ... siehe auch Link zu Hr. Stoll's Keller da wurde dieser Saum bzw. die Anschlussbewehrung sogar mittels 12er Rundstahl gelöst!?!
    MfG
  40. Sohlplatte: Verbügelung – Stahlbetonbau-Knigge vs. Ausnahme

    Danke, si! Volltreffer!
    Aber Q-Hammer hat natürlich recht!
    Ihr beide habt grundsätzlich recht.
    (Aber eben nur grundsätzlich ...)
    Eine Verbügelung gehört sich so, wie ihr es wollt.
    Leider könnt ihr auch nur den "Stahlbetonbau-Knigge" als Begründung anführen.
    In Ausnahmefällen (die ich jetzt nicht noch einmal erläutere) kann man auf eine Verbügelung verzichten.
    Wenn ich es tue, muss ich es auch begründen können.
    Zufrieden?
    Oder immer noch Bauchschmerzen? (Dann Link folgen)
  41. Sohlplatte: Tragwerksplaner – Entscheidung und Bedenken

    Einverstanden
    und das kriegbeil wird eingegraben ... zu Guter letzt muss/wird es ja doch der Tragwerksplaner anhand vom Baugrund bzw. der Ablasten entscheiden/vorgeben ... ALLES was uns da bleibt wenn's dann doch so zur Ausführung kommt wäre dagegen Bedenken anzumelden ... und das wollen wir sicher ALLE nicht ... den spätestens DANN ist das Vertrauen gegeneinander zerstört und das Arbeiten macht dann keinen Spaß mehr ... leider muss man halt diesen WEGAbk. auch hin und wieder mal gehen ☹
  42. Sohlplatte: Absolution – Grünes Männchen als Belohnung

    Meine Absolution D. Bakel
    bekommst Du nur von mir, weil Du so ein schönes grünes Männchen gemalt hast;-)
    Jupp
  43. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sohlplatte: Steckbügel – IMMER erforderlich? Statiker-Ermessen?

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit von Steckbügeln an Sohlplattenrändern und freien Rändern von Deckendurchbrüchen. Es wird diskutiert, ob der Einbau immer erforderlich ist oder im Ermessen des Statikers liegt. Die DINAbk. 1045 wird als Referenz genannt, die Randbewehrung bei Platten fordert. Es wird auch die Wirtschaftlichkeit und die praktische Ausführung auf der Baustelle thematisiert.

    ✅ Empfohlen: Laut Sohlplatte: Steckbügel – Solide Bauweise, immer empfehlenswert ist der Bau mit Steckbügeln eine solide und seriöse Konstruktionsweise.

    ⚠️️ Wichtig: Im Beitrag Sohlplatte: WU-Konstruktion – Fahrlässige Ausführung ohne Saum? wird darauf hingewiesen, dass bei WU-Konstruktionen eine Ausführung ohne Bewehrungssaum bzw. Randeinfassung/Fugenbandbewehrung als grob fahrlässig angesehen werden kann, da der Baugrund und die abzutragenden Lasten berücksichtigt werden müssen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Sohlplatte: Bewehrungssaum – Definition und Ausführung erläutert den Bewehrungssaum als eine Bewehrungseinfassung, bei der die obere Bewehrung mit der unteren Bewehrung mittels Mattenkorb oder H-Nadeln verbügelt wird und an dessen Enden Gebäude umlaufend Rundeisen eingebracht werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Entscheidung über den Einbau von Steckbügeln dem Tragwerksplaner zu überlassen, der den Baugrund und die Lasten berücksichtigt (siehe Sohlplatte: Tragwerksplaner – Entscheidung und Bedenken). Bei abweichender Ausführung sollte Bedenken angemeldet werden.

    Die Diskussion zeigt, dass die Frage nach der Notwendigkeit von Steckbügeln nicht pauschal beantwortet werden kann. Die DIN 1045 gibt zwar eine Richtlinie vor, jedoch spielen auch die individuellen Gegebenheiten des Bauvorhabens, die Erfahrung des Statikers und wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Es ist wichtig, alle Faktoren zu berücksichtigen und eine fundierte Entscheidung zu treffen, um eine sichere und dauerhafte Konstruktion zu gewährleisten. Die Beiträge von erfahrenen Praktikern wie Jupp und Josef Thalhammer bieten wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung und mögliche Herausforderungen auf der Baustelle.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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  3. BAU-Forum - Neubau - Bodenplatte zu klein: Was tun bei Überstand? Lösungen & Risiken
  4. BAU-Forum - Neubau - 12144: Sohlplatte: Steckbügel an Rändern – IMMER erforderlich? Statiker-Ermessen?
  5. BAU-Forum - Tiefbau und Spezialtiefbau - Bodengutachten Lehmboden: Fundament-Kosten, Alternativen & Risiken bei falscher Ausführung?
  6. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Stahlbetonskelettbau mit Auskragung: Statik, Ausführung & Kosten für Bürobau?
  7. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Bodenplatte Statik Fertighaus: Q636 Matten, Kosten & Alternativen für Hessen?
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  10. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Garage an Verblenderfassade anbauen: Kosten, Statik & Wandanschluss prüfen?

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