Keller sanieren (Bj. 68): Risse abdichten & streichen – Ursachen, Risiken & Vorgehen?

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Keller sanieren (Bj. 68): Risse abdichten & streichen – Ursachen, Risiken & Vorgehen?

Hallo Ihr Spezialisten!
Ich bin dabei den Keller zu renovieren. Neue Fenster, neue Farbe, etc.
Jetzt werde ich aber immer unsicherer, was genau die richtige Vorgehensweise ist.
Ich habe nach dem Abstrahlen der geputzten Wände viele Haarrisse, aber auch etwas größere entdeckt. So super trocken ist der Keller nicht, aber auch nicht wirklich feucht. Einige Salzausblühungen habe ich auch entdeckt. Schimmel auf den ersten Blick nicht.
In Panik habe ich Tiefengrund, Kiesol und einen Rissdichter gekauft. Nun liegt alles da, aber was ist richtig?
Eigentlich wollte ich nur alles mit Tiefengrund volljauchen und mit Weißkalk streichen, doch was mache ich mit den Rissen?
Evtl. mit Zementputz nacharbeiten? Muss dann vorher der Rissdichter drauf? Oder der Tiefengrund? Oder verhindet das die Bindung des neuen Putzes mit dem alten?
Macht Weißkalk Sinn (wollte es, weil es gut dem Schimmel vorbeugen soll) oder besser eine atmungsaktive "normale" Farbe?
Gruß und Dank
Carsten
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Abdichtung oder Beschichtung vor fachlicher Ursachenanalyse – Versiegelung eingeschlossener Feuchtigkeit führt zu Frostsprengung, Putzabplatzung und verborgenem Schimmel.

    🔴 KRITISCH: Sofortige Beauftragung eines zertifizierten Bausachverständigen für Feuchteschäden (DINAbk. 18022 / VDBUM / DGfM) zur Messung von Mauerwerksfeuchte, Salzgehalt und Bewertung der Horizontalsperre.

    ⚠️ WICHTIG: Kein Einsatz von Tiefengrund, Kiesol, Zementputz oder Rissdichtern auf feuchten oder salzhaltigen Wänden – diese Materialien sind bei diesem Sachverhalt kontraproduktiv und gefährden die Bausubstanz.

    ⚠️ WICHTIG: Asbestverdacht in Putzen oder Klebern aus dem Baujahr 1968 – vor jeglicher Bearbeitung (Schleifen, Abtragen) Sachkundigenbefund einholen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Ihren Keller renovieren und unsicher bezüglich der Risse sind. Hier ist meine Einschätzung:

    🔴 Gefahr: Risse im Keller können auf strukturelle Probleme oder Feuchtigkeit hinweisen. Eine genaue Ursachenforschung ist wichtig, bevor Sie mit der Sanierung beginnen.

    Ursachen für Risse:

    • Setzrisse: Treten häufig bei älteren Gebäuden auf.
    • Schwindrisse: Entstehen durch Austrocknung des Putzes.
    • Feuchtigkeit: Kann zu Rissen und Abplatzungen führen.
    • Salzausblühungen: Indizieren Feuchtigkeit und Salztransport im Mauerwerk.

    Vorgehensweise:

    1. Ursachenklärung: Lassen Sie die Risse und Feuchtigkeit von einem Bausachverständigen begutachten.
    2. Rissbehandlung: Je nach Rissart geeignete Maßnahmen ergreifen (z.B. Verfüllen mit geeignetem Material).
    3. Abdichtung: Bei Feuchtigkeitsproblemen ist eine Abdichtung von außen oder innen erforderlich.
    4. Anstrich: Verwenden Sie diffusionsoffene Farbe, um Feuchtigkeit nicht einzuschließen.

    Materialien:

    • Tiefengrund: Verbessert die Haftung des Anstrichs.
    • Kiesol: Kann zur Abdichtung verwendet werden.
    • Rissdichter: Zum Verfüllen kleinerer Risse.
    • Weißkalk: Diffusionsoffene Farbe für Keller geeignet.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie die Risse behandeln, klären Sie die Ursache ab. Ein Fachmann kann Ihnen die geeigneten Maßnahmen empfehlen und die Sanierung fachgerecht durchführen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Kellermodernisierung in einem Gebäude von 1968. Die Kombination aus Rissen, Salzausblühungen und einer nicht eindeutig trockenen Wand deutet auf ein komplexes Feuchteproblem hin, das nicht oberflächlich gelöst werden kann. Die vorhandenen Baumaterialien wie Tiefengrund, Kiesol und Rissdichter sind ohne eine korrekte Ursachenanalyse möglicherweise kontraproduktiv.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass durch das bloße Abdichten der Risse und das Auftragen von Dichtschlämmen oder Tiefengrund die Feuchtigkeit im Mauerwerk eingeschlossen wird. Dies kann zu massiven Folgeschäden wie Frostsprengung im Winter oder zur Bildung von Schimmel hinter der neuen Beschichtung führen. Bei einem Baujahr 1968 ist zudem ein erhöhtes Risiko für schadstoffhaltige Altlasten wie Asbest in alten Putzen oder Klebern nicht auszuschließen.

    ➕ Ergänzung: Die Risse sind ein Symptom, nicht die Ursache. Mögliche Ursachen sind fehlende oder defekte Horizontalsperren, aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich oder hygroskopische Salzbelastungen. Eine fachgerechte Sanierung erfordert zunächst eine genaue Analyse: Messung der Mauerwerksfeuchte, Salzanalyse und eine Beurteilung der vorhandenen Abdichtung gegen das Erdreich. Weißkalkfarbe ist atmungsaktiv und schimmelhemmend, aber sie kann die Feuchtigkeit nicht stoppen, wenn sie aus dem Mauerwerk nachdrängt.

    ⚠️ Korrektur: Die Idee, Risse einfach mit Zementputz zu schließen, ist fachlich falsch. Zementputz ist dicht und kann Spannungen im Altmauerwerk nicht aufnehmen, was zu neuen Rissen führt. Ein Sanierputzsystem nach WTAAbk. (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege) wäre hier der richtige Ansatz, da es salzspeichernd und diffusionsoffen ist. Tiefengrund auf feuchten, salzhaltigen Wänden kann die Haftung neuer Beschichtungen sogar verschlechtern.

    👉 Handlungsempfehlung: Stoppen Sie alle weiteren Arbeiten an den Wänden. Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen oder einen Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung. Lassen Sie eine umfassende Feuchte- und Salzanalyse durchführen. Erst danach kann ein Sanierungsplan erstellt werden, der von einer nachträglichen Horizontalsperre bis hin zu einem opferputzartigen Sanierputzsystem reichen kann. Die gekauften Materialien sollten Sie bis zur Klärung der Ursachen nicht verwenden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen Keller aus dem Jahr 1968 mit Haarrissen, größeren Rissen, Salzausblühungen und mäßigem Feuchtegefühl – typische Indikatoren für Feuchtetransport aus dem Erdreich, mögliche Kapillarfeuchte und Salzbelastung durch kapillar aufsteigende Feuchtigkeit oder ehemalige Feuchteschäden.

    🔴 Gefahr: Salzausblühungen weisen auf aktive Salztransportvorgänge hin, die bei falscher Abdichtung oder Versiegelung zu Sprengung des Putzes, Ausblühungen unter Farbe und langfristigem Substanzverlust führen können. Haarrisse und größere Risse sind potenzielle Eintrittspforten für Feuchtigkeit – eine reine Oberflächenbehandlung mit Tiefengrund oder Kiesol verschleiert das Problem, ohne die Ursache zu beseitigen.

    ⚠️ Korrektur: Tiefengrund und Kiesol sind bei feuchtebelasteten Kellern kontraproduktiv: Sie versiegeln die Oberfläche und behindern die notwendige Diffusion von Feuchtigkeit nach innen – das führt zu Kondensatbildung, Putzabplatzung und erhöhtem Schimmelrisiko trotz fehlender Sichtbarkeit.

    ➕ Ergänzung: Weißkalk ist zwar alkalisch und schimmelhemmend, aber nur wirksam bei ausreichender Dicke, Carbonatisierung und bei trockenen Untergründen. Auf feuchtem oder salzhaltigem Mauerwerk wirkt er nicht zuverlässig und kann abblättern. Eine atmungsaktive, mineralische Farbe (z. B. Kalkfarbe oder Silikatfarbe) ist sinnvoller – aber nur nach fachgerechter Sanierung der Ursachen.

    🔴 Gefahr: Ein Versuch, Risse mit Zementputz oder Rissdichtern zu verschließen, ohne die Feuchteursache zu beseitigen, führt zu Delamination, Risswiederkehr und weiterer Schädigung – Zementputz ist nicht elastisch genug und nicht diffusionsoffen genug für alte Kellerwände.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine Oberflächenbehandlung (Tiefengrund + Weißkalk) ausreicht, ist grundsätzlich falsch: Kellerwände aus den 1960er-Jahren besitzen meist keine horizontale Sperrschicht oder eine defekte, und die Feuchte stammt nicht aus der Raumluft, sondern aus dem Baugrund – eine reine Innenabdichtung ist daher technisch nicht tragfähig.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18022 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk oder den VDBUM), der eine Feuchtemessung (z. B. mit Carbidschale oder TDR), eine Salzanalyse und eine Ursachenanalyse durchführt – bevor weitere Materialien verbraucht oder irreversible Maßnahmen gesetzt werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Salzausblühungen als klar erkennbares Indiz für aktive Feuchtigkeit und Salztransport – und alle fordern eine Ursachenanalyse vor jeder Maßnahme.

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei warnen eindeutig vor der Gefahr, Feuchtigkeit durch Dichtstoffe (Tiefengrund, Kiesol, Zementputz) einzuschließen – mit Risiko für Frostsprengung, Putzabplatzung und Schimmel.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI nennt Kiesol und Rissdichter als „verwendbar“, während DeepSeek und Qwen diese explizit als kontraproduktiv und gefährlich einstufen. Aufgrund des Vorsichtsprinzips wird hier die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen als maßgeblich angesehen.

    ➕ Ergänzung: DeepSeek und Qwen ergänzen GoogleAI um den Asbestverdacht in Altmaterialien (Baujahr 1968) – ein Risiko, das GoogleAI nicht erwähnt.

    ➕ Ergänzung: Qwen und DeepSeek fordern spezifisch eine Salzanalyse und Messung mittels Carbidschale/TDR – GoogleAI nennt lediglich „Begutachtung durch Sachverständigen“, ohne Methodik.

    ❌ Widerspruch: GoogleAI stellt Weißkalk als „geeignet für Keller“ dar; DeepSeek und Qwen relativieren dies stark: Weißkalk wirkt nur bei trockenem Untergrund und ausreichender Carbonatisierung – bei Feuchte- und Salzbelastung versagt er. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Keine Materialien verwenden, die in DeepSeek oder Qwen als kontraproduktiv bewertet werden – auch wenn GoogleAI sie positiv erwähnt. Die fachliche Tiefenanalyse nach WTA-Richtlinien (Sanierputzsystem) und die Einbindung zertifizierter Sachverständiger ist verbindlich.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    SalzausblühungenSicheres Indiz für aktiven Salztransport und Feuchtigkeit – Ursachenforschung zwingend erforderlich.
    RissursachenRisse sind Symptom, nicht Ursache – Setz-, Schwind- oder feuchtebedingte Ursachen müssen vorab differenziert werden.
    Abdichtung mit Kiesol/TiefengrundAlle drei Modelle warnen vor Versiegelung – DeepSeek und Qwen bezeichnen den Einsatz als kontraproduktiv und gefährlich; GoogleAI wird durch die anderen widerlegt.
    Weißkalk als Endbeschichtung⚠️GoogleAI sieht Vorteile, DeepSeek und Qwen betonen die Unwirksamkeit bei Feuchte/Salz – Konsens: nur nach fachgerechter Sanierung und bei trockenem Untergrund sinnvoll.
    Fachliche DurchführungAlle Modelle fordern unisono einen zertifizierten Bausachverständigen oder Fachbetrieb – keine Eigenleistung vor Klärung der Ursache.

    👉 Handlungsempfehlung: Alle Maßnahmen sind abhängig von einem vorherigen fachlichen Gutachten. Kein Materialverbrauch, keine Oberflächenbearbeitung und keine Versiegelung vor Abschluss der Ursachenanalyse durch einen zertifizierten Sachverständigen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlende Horizontalsperre oder defekte SperrschichtKapillar aufsteigende Feuchtigkeit führt kontinuierlich zum Salztransport, Putzschäden und Substanzverlust.
    🔴 RisikoVersiegelung mit Tiefengrund oder KiesolEingeschlossene Feuchtigkeit verursacht Frostsprengung im Winter, Putzabplatzung und verborgenen Schimmel.
    🔴 RisikoAsbesthaltige Altmaterialien (Putz/Kleber)Gesundheitsgefährdung durch Asbestfasern bei Bearbeitung ohne Schutzmaßnahmen und Befund.
    🔴 RisikoUnzureichende Salzanalyse vor SanierungFalsche Putzwahl (z. B. kein salzspeichernder Sanierputz) führt zu erneuter Ausblühung und Sanierungsversagen.
    🔴 RisikoBearbeitung ohne Feuchtemessung (Carbid/TDR)Keine Unterscheidung zwischen Oberflächenfeuchte und Kapillarfeuchte – Verwechslung führt zu falscher Sanierungsstrategie.
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung nach WTA-RichtlinieNachhaltige Trockenlegung, langfristige Schadensfreiheit, Erhalt der Bausubstanz und Wertsteigerung.
    ✅ ChanceEinsatz salzspeichernden SanierputzesLangfristige Bindung von Salzen im Putz, Vermeidung von Ausblühungen und Schutz des Mauerwerks.
    ✅ ChanceMineralische, atmungsaktive Endbeschichtung (Silikat/Kalk)Schimmelhemmung, Feuchteregulierung, langfristige Beständigkeit – bei sachgerechter Vorbehandlung.
    ✅ ChanceProfessionelle Ursachenanalyse mit dokumentierter MessungRechtssicheres Gutachten für Versicherung oder Sanierungsförderung, transparente Kostenplanung.
    ✅ ChanceEinbindung zertifizierter Fachbetriebe (VDBUM/DGfM)Gewährleistung für fachgerechte Ausführung, Nachweis der DIN-konformen Sanierung.

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. mit Zertifizierung durch VDBUM, DGfM oder nach DIN 18022) – bevor auch nur ein Riss behandelt oder Material verbraucht wird.
    2. Feuchte- und Salzanalysen veranlassen: Fordern Sie explizit Messungen mittels Carbidschale (Feuchte) und Laboranalyse (Salzgehalt nach DIN 52104) sowie eine Bewertung der Horizontalsperre an.
    3. Asbest-Test durchführen lassen: Bevor Putz abgetragen oder bearbeitet wird, lassen Sie Proben auf Asbest untersuchen – insbesondere bei Klebern, Mörtel und alten Putzen aus dem Baujahr 1968.
    4. Erst nach Gutachten Materialien auswählen: Keine Verwendung von Tiefengrund, Kiesol, Zementputz oder Rissdichtern vor Abstimmung mit dem Sachverständigen; stattdessen Sanierputz nach WTA-Richtlinie prüfen.
    5. Oberfläche nur nach Trockenlegung behandeln: Nur bei nachgewiesener Trockenlegung und Salzbekämpfung darf eine atmungsaktive Endbeschichtung (z. B. Silikatfarbe) aufgebracht werden – Weißkalk nur bei ausreichender Carbonatisierung und Trockenheit.
    6. Sanierungsplan mit Gewährleistung einholen: Fordern Sie vom Fachbetrieb einen schriftlichen, DIN-konformen Sanierungsplan mit Gewährleistung für die Maßnahmen – insbesondere für nachträgliche Horizontalsperren oder Sanierputzsysteme.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Salzausblühungen
    Salzausblühungen sind weiße Ablagerungen auf Mauerwerk, die durch den Transport von Salzen mit Feuchtigkeit an die Oberfläche entstehen. Sie sind ein Indikator für Feuchtigkeitsprobleme im Mauerwerk. Verwandte Begriffe: Ausblühungen, Effloreszenz, Feuchtigkeitsschäden.
    Diffusionsoffen
    Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Material wasserdampfdurchlässig ist. Es ermöglicht den Feuchtigkeitstransport und verhindert Feuchtigkeitsansammlungen. Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, Feuchtetransport.
    Tiefengrund
    Tiefengrund ist eine Grundierung, die tief in den Untergrund eindringt und ihn verfestigt. Er verbessert die Haftung nachfolgender Anstriche. Verwandte Begriffe: Grundierung, Haftgrund, Voranstrich.
    Kiesol
    Kiesol ist ein Injektionsmittel zur nachträglichen horizontalen Abdichtung von Mauerwerk. Es bildet eine wasserabweisende Schicht im Mauerwerk. Verwandte Begriffe: Injektionsabdichtung, Horizontalsperre, Mauerwerkssanierung.
    Rissdichter
    Rissdichter ist ein Material zum Verfüllen von Rissen im Mauerwerk oder Putz. Er dient dazu, die Oberfläche zu glätten und vor Feuchtigkeit zu schützen. Verwandte Begriffe: Rissfüller, Spachtelmasse, Fugenfüller.
    Weißkalk
    Weißkalk ist ein Anstrichmittel auf Kalkbasis, das diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend ist. Es eignet sich gut für Keller und andere feuchte Räume. Verwandte Begriffe: Kalkfarbe, Sumpfkalk, Luftkalk.
    Zementputz
    Zementputz ist ein Putz auf Zementbasis, der wasserabweisend und widerstandsfähig ist. Er wird häufig im Außenbereich und in feuchten Räumen verwendet. Verwandte Begriffe: Kalkzementputz, Mauermörtel, Fassadenputz.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Ursachen können Risse im Keller haben?
      Risse im Keller können verschiedene Ursachen haben, wie Setzungen des Gebäudes, Schwinden des Betons, Frostschäden oder Feuchtigkeitsprobleme. Es ist wichtig, die genaue Ursache zu ermitteln, um die richtigen Sanierungsmaßnahmen zu ergreifen. Ein Bausachverständiger kann hierbei helfen.
    2. Was sind Salzausblühungen und was bedeuten sie?
      Salzausblühungen sind weiße, kristalline Ablagerungen an der Kellerwand. Sie entstehen, wenn Feuchtigkeit aus dem Erdreich Salze aus dem Mauerwerk löst und diese an die Oberfläche transportiert, wo sie auskristallisieren. Salzausblühungen sind ein deutliches Zeichen für Feuchtigkeitsprobleme im Keller.
    3. Welche Farbe ist für den Keller geeignet?
      Für den Keller ist eine diffusionsoffene Farbe geeignet, wie z.B. Silikatfarbe oder Kalkfarbe. Diese Farben ermöglichen den Feuchtigkeitstransport aus dem Mauerwerk und verhindern so Schimmelbildung. Acrylfarben sind weniger geeignet, da sie die Poren verschließen.
    4. Was ist Tiefengrund und wozu dient er?
      Tiefengrund ist eine farblose Flüssigkeit, die vor dem Anstrich aufgetragen wird. Er dringt tief in den Untergrund ein und verfestigt ihn. Dadurch verbessert er die Haftung der Farbe und verhindert, dass diese abblättert.
    5. Kann ich Risse im Keller selbst abdichten?
      Kleine Haarrisse können Sie eventuell selbst mit einem geeigneten Rissfüller abdichten. Bei größeren Rissen oder wenn die Ursache unklar ist, sollten Sie jedoch einen Fachmann hinzuziehen. Eine unsachgemäße Abdichtung kann die Probleme verschlimmern.
    6. Was ist Kiesol und wie wird es angewendet?
      Kiesol ist ein Injektionsmittel, das zur nachträglichen horizontalen Abdichtung von Mauerwerk verwendet wird. Es wird in Bohrlöcher im Mauerwerk injiziert und bildet dort eine wasserabweisende Schicht. Die Anwendung von Kiesol sollte von einem Fachmann durchgeführt werden.
    7. Wie erkenne ich Schimmel im Keller?
      Schimmel im Keller äußert sich oft durch dunkle Flecken an den Wänden, einen muffigen Geruch oder sichtbaren Schimmelbefall. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein und sollte umgehend entfernt werden.
    8. Was bedeutet der Begriff "diffusionsoffen" bei Farben?
      Diffusionsoffen bedeutet, dass die Farbe wasserdampfdurchlässig ist. Sie ermöglicht es Feuchtigkeit, aus dem Mauerwerk zu entweichen, wodurch das Risiko von Schimmelbildung reduziert wird.

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